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Die Geschichte des Göttergeschlechts, der alten nordischen Völker, weist interessante Parallelen im Bezug auf einige Theorien zur “Hohlen Erde” auf. Manche Vergleiche und
Ausführungen mögen dem Leser zu phantastisch erscheinen. Jedoch lege ich bewußt Wert darauf, fernab unseres offiziellen Weltbildes, die folgenden Dinge zu betrachten.
Yaggdrasil,
die Weltenesche, war in der nordischen Mythologie der Träger von 9 Welten. Zwei dieser Welten waren Asgard, die Heimat der Götter des Asengeschlechts, und Midgard, unsere bescheidene
Heimat hier auf Erden. Erreichen konnte man Asgard von Midgard aus eigentlich nur über eine Regenbogenbrücke die Befrost oder Bifroest genannt wurde. Dazu benutzten die Asen fliegenden
Streitwagen, die von Ziegen, Ebern oder anderen Tieren gezogen wurden. Jedoch gab es auch einen Weg über das Wasser, der scheinbar nur selten genutzt wurde, da Riesen über ihn wachten.
Sterblichen war es untersagt nach Asgard zu gelangen. Auch glaubten die Menschen, daß sie von einem riesigen Wasserfall am Ende der Welt herunter fallen, wenn sie zu weit nach Norden
segeln würden.
Allein schon dieses kleine Grundgerüst der Mythologie dürfte ausreichen, um weiterführend nun Vergleiche anzustellen. Nehmen wir als erstes die Verbindung dieser 2
Welten über die Regenbogenbrücke (Befrost). Wenn wir nun davon ausgehen, daß Asgard im Erdinneren gelegen hat und Midgard ja bekanntlich unsere äußere Welt ist, dann kann Befrost bildlich
gesehen, ja eigentlich nur noch die Aurora-Borealis (das Nordlicht) sein. Sollten die Polarlichter dazu, wie von manchen Seiten vermutet, durch eine Lichtquelle aus dem Erdinneren
entstehen, dann wäre diese Verbindung noch deutlicher ersichtlich.
Nun heißt es ja, das die Götter mit ihren Streitwagen über diese Brücke nach Midgard gelangten. Was wäre, wenn
diese Gefährte in Wirklichkeit Flugzeuge, Flugscheiben oder andere Flugobjekte gewesen sind. Wie hätten die damaligen Menschen diese Phänomene denn beschreiben sollen, wenn nicht mit den
Alltagsdingen die sie kannten. Und dazu gehörten nun mal die Fuhrwerke und Streitwagen, die die vorhandenen Fortbewegungsmittel zu Lande darstellten. Da mir auch keine Überlieferung eines
fliegenden Schiffes bekannt ist, dürfte die bildliche Wahl eines Fuhrwerkes passender sein, da sie ja vom Boden und nicht vom Wasser starteten und landeten. Eine kleine Umstellung ist in
Gedanken also von Nöten, da wir heutzutage von RaumSCHIFFEN sprechen, und das die nötige Vorstellungskraft behindern könnte.
Nun gab es aber anscheinend nicht nur eine
Luftverbindung nach Asgard, sondern auch einen Wasserweg. Die Menschen fürchteten ihn, da sie Angst hatten am Ende der Welt im hohen Norden, einen Wasserfall hinunter zu stürzen. Wenn man
sich anstatt des Wasserfalles aber eine Polöffnung vorstellt, dann dürfte es sich bei dem bildlichen Wasserfall einfach um das fließende Wasser handeln, welches in das Erdinnere strömt.
Man würde somit nicht hinabfallen, sondern eher hinein, was aber auch eher bildlich zu sehen ist. Von der Theorie eines Gravitationsgürtels ausgehend, würde man nämlich immer zur
jeweiligen Oberfläche hingezogen. Egal ob innen oder außen. Die Angst vor dem Absturz, könnte also eine bewußte Steuerung der Asen gewesen sein, um sich die Normalsterblichen in ihrem
Erforschungs- und Entdeckungstrieb, vom Hals zu halten.
Der Wasserweg taucht in einer Geschichte über Thor auf: “Thor mußte durch vier Flüsse waten, um die Thingstätte der
Unterwelt (Hel) zu erreichen. Daß er durch Wasser waten mußte, bereitete ihm großes Unbehagen, da die anderen Götter nur über die Regenbogenbrücke Bifroest zu reiten brauchten.”
Anscheinend wurde es Thor verwehrt mit einem Flugobjekt zur Thingstätte zu gelangen. (Ein “Thing” ist eine Einberufung der Weisen und Ältesten zur Beratung.) Also muß er sich über den
Wasserweg dorthin begeben, der durch vier Flüsse führt. Über diese vier Flüsse schreibt Joscelyn Godwin in “Arktos” folgendes: “In den Hindu Puranas, die eine weitere von Blavatzkys
Primärquellen sind, wird das Land Hyperborea Svita-Dvipa, die `Weiße Insel´ genannt und hat als mythisches Zentrum den Berg Meru. Dieser Berg hat, nach dem Haimavatchanda vier enorme
Stützen, die östliche ist aus Gold, die südliche aus Eisen, die westliche aus Silber und die nördliche aus Messing. Von ihm fließen vier Flüsse, die alle aus dem himmlischen Ganges
hervorgehen, der aus den Füßen Vishnus, nahe dem Polarstern, entspringt. (Man erkenne die Ähnlichkeit mit den vier Flüssen des biblischen Eden.) Blavatzky schrieb, das dieses heilige Land
“das einzige ist, dessen Bestimmung es ist, vom Anfang bis zum Ende des Manvantara jede Runde zu überdauern - möglicherweise symbolisiert durch seine vier Stützen aus den Metallen der
vier Zeitalter.”
Vermutungen wo nun genau Hyperborea gelegen hat sind schon genügend aufgestellt worden. Ich für meinen Teil glaube, daß sich Hyperborea nahe der Polöffnung
und/oder im Inneren befand. Interessanter Weise wird es in dem Zitat als “Weiße Insel” bezeichnet, von dessen Zentrum aus die vier Flüsse entspringen. Demnach war wohl Thor auf dem Weg zu
diesem Zentrum um zu einem “Thing”, einer (Ältesten)Beratung zu gelangen. Das er in die Unterwelt (Hel) geht und das “Thing” nicht in Asgard statt findet, mag komisch erscheinen. Aber da
Thor sich beschwert, daß die anderen Götter nur über Befrost reiten müßten um dorthin zu gelangen, gehe ich davon aus, daß Hel und Asgard beide im Erdinneren liegen. Bezeichnenderweise
ist der Begriff Unterwelt demnach auch nicht weit hergeholt.
In dem Buch “The Smoky God”, in dem Olaf Jansen von seiner Reise 1829 in das Erdinnere erzählt, finden diese vier
Flüsse ebenfalls Erwähnung: “Die Stadt Eden liegt auf einem wunderschönen Hochplateau des Inneren Kontinents, einige tausend Meter höher als das ganze umgebende Land. Es ist der
schönste Ort, den ich je gesehen habe auf all meinen Reisen. In diesem Garten gediehen alle Arten von Früchten, Sträuchern, Bäumen und Blumen in verschwenderischem Überfluß. Im “Garten
Eden” entsprangen vier Flüsse einem mächtigen artesianischen Brunnen. Sie teilten sich und flossen in vier verschiedene Richtungen. Von den Bewohnern wurde dieser Ort der “Nabel der Welt”
genannt oder auch die Wiege der menschlichen Rasse”. Die vier Flüsse hießen Euphrat, Psion, Ghion und Hiddekel.”
Hier wird sogar der Quell dieser vier Flüsse direkt ins
Erdinnere verlegt, da Olaf Jansen mit seinem Vater zu diesem Zeitpunkt der Erzählung bereits durch die nördliche Polöffnung ins Erdinnere gesegelt war. Dort trafen sie auf riesige
Menschen und auch die Vegetation war um einiges größer. Diese Bewohner gaben sich zwar nicht als Asen oder Wanen aus, aber laut der nordischen Mythologie (Und nicht nur bei dieser!) waren
die Götter im Vergleich zu Normalsterblichen, um einiges großer.
Natürlich sind das alles nur Vermutungen. Denn die nordische Mythologie wird wohl nie ihr wahres Geheimnis
preisgeben und jeder kann nur für sich selber den Funken Wahrheit in der Legende erahnen.
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