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Artikel und Meldungen über
(Handy-)Strahlung, E-Smog und Strahlenwaffen

[ 1-4.2001 ] - [ 5-8.2001 ]

2001
Mai bis August

[ 11.8.01 - Vorwurf: Radar ließ Neonlicht aufflammen ]

[ 10.7.01 - Bei Mobilfunk Hand in Hand ]

[ 28.6.01 - TV-Kritik - Handy und Herzrasen? ]

[ 22.06.01 - Forderungen der Strahlenopfer ]

[ 21.06.01 - Keine Gefahr durch Uran-Munition ]

[ 22.05.01 - HANDYVERPACKUNGEN ]

[ 12.05.01 - HANDYSTRAHLUNG (?) ]

[ 14.5.01 - Elektrosmog: Angaben ab Sommer ]
 

Westfälische Rundschau 11.8.01
Vorwurf: Radar ließ Neonlicht aufflammen

Holzwickede: Immer mehr Ex-Soldaten melden sich, die sich durch radioaktive Strahlung des Nike-Herkules Raketen [ATOMWAFFEN] oder Radarbestrahlung des dazugehörigen Feuerleitsystems geschädigt sehen.

Das Nike-Herkules-Waffensystem war bis 1986 in Holzwickede [bei Dortmund] und an anderen Bundeswehr-Standorten stationiert. Derweil hat der Bundestagsabgeordnete Rolf Stöckel (SPD) eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet: „Die Vorwürfe müssen umfassend und unverzüglich aufgeklärt werden“

Es mehren sich Hinweise, dass auch Zivilbevölkerung im Umfeld der Radar-Station auf dem Kellerkopf in Holzwickede von der starken Radarstrahlung geschädigt sein könnte. „ Wenn wir unser Erfassungssystem auf hoher Leistung fuhren“, berichtet ein Ehemaliger der Kompanie 3. FlaRak 21 (Name der Redaktion bekannt), „dann brannten in einer 800 Meter weiter entfernten Wohn-Siedlung plötzlich Neonröhren, ohne dass sie jemand eingeschaltet hatte.“ Und auch dass TV-Bild der in der Siedlung wohnenden Angehörigen sei durch die hochfrequente Strahlung ständig gestört worden. Wütend sind viele Ehemalige über die Stellungnahme der Bundesregierung, deutsches Personal habe mit der Wartung der Nike-Raketen zu tun gehabt. Auch die inzwischen relativierte Aussage, deutsches Personal habe niemals Wartungsarbeiten an Atomsprengköpfen ausgeführt, ist offenbar haltbar. [Hier liegt anscheinend ein Druck-/Denkfehler vor, es sollte wohl UNHALTBAR heißen]

Veteranen wie Friedbert Wanke aus Holzwickede widersprechen. Der 59-jährige war in der Raketenstation der 3. Raflak 21 in Opherdicke bis März 1969 für die Wartung der Nike-Herkules Raketen zuständig – zuletzt als Section-Chief [warum eigentlich der englische Begriff??] einer 9-köpfigen deutschen Crew. Wanke: „Wir mussten uns um 8 Raketen kümmern , von denen zwei ständig Atomare Sprengköpfe trugen.“
[...]

Kommentar

Danke fuer den Bericht an JFC (Die Kommentare in den eckigen Klammern und Hervorhebungen sind von ihm)!

Was es nicht alles NICHT gibt: keine Schaeden durch Radarstrahlung, Handy-Strahlung, ELF-Wellen, Uran-Munition, Atomkraftwerke, Gen-Food, ...
Da koennte man ja FAST glauben, das man von seiner Regierung wohl behuetet und versorgt wird!

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Südkurier 10.7.01
Bei Mobilfunk Hand in Hand

Mobilfunkbetreiber und Kommunen kooperieren beim Bau von Sendeanlagen

Berlin (Reuters) Die sechs in Deutschland tätigen Mobilfunkfirmen haben sich mit den drei kommunalen Spitzenverbänden über ein gemeinsames Vorgehen beim Ausbau der Mobilfunknetze geeinigt. Der Grund: Der Bau der Anlagen ist in der Bevölkerung umstritten:

Die Firmen teilten in Berlin in einer gemeinsamen Erklärung mit, mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkeistag und dem Städte- und Gemeindebund sei vereinbart worden, beim bevorstehenden Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland zusammen zu arbeiten. Oberstes Ziel sei es, “neue Standorte einvernehmlich mit den Kommunen zu realisieren, um so die notwendige Infrastruktur möglichst konfliktfrei auszubauen”, teilten die Mobilfunkfirmen mit.

Der Vereinbarung zufolge sollen die Kommunen unter anderem Zugriff auf die Standortdaten von Mobilfunkanlagen bekommen. Weiterhin wollen die Betreiber die Kommunen über ihre Planungsvorhaben informieren und beim Bau neuer Standorte einbinden. Im Gegenzug sollen die kommunalen Spitzenverbände den Angaben zufolge für eine verbesserte Information der Kommunen beim Netzausbau sorgen und den Mitgliedern die Bereitstellung von Liegeschaften für Mobilfunkstandorte empfehlen. Hintergrund der Vereinbarung ist wachsender Widerstand in der Bevölkerung gegen den Netzausbau im Mobilfunk auf GRund von Befürchtungen über gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Auch wenn es bislang nach Expertenmeinung keine wissenschaftlichen Beweise für Gesundheitsgefährdungen durch die auch Elektrosmog genannten Emissionen gibt, sehen Experten vor allem bei Kindern ein Risikopotenzial. Wegen der im Jahr 2003 bevorstehenden Markteinführung des neuen Mobilfunkstandards UMTS werden 40.000 neue Mobilfunksende- und -empfangsanlagen errichtet. Eine Kooperation hatte zuletzt auch das Bundesumweltministerium angemahnt.

Kommentar

Hand in Hand oder besser, eine Hand waescht die Andere!
Diese Meldung waere ja eigentlich positiv zu sehen, aber leider fehlt ein kleines Detail. Naemlich das die Kommunen auch die Menschen mit einbezieht, die in den entsprechenden Gebieten leben. So werden sie nur zum Handlanger, der nach Gierigen ausschau haelt, die ihre Gesundheit und die der Anderen verkaufen und ein Handymast auf ihren Grund und Boden stellen wuerden. Auch muss ich immer wieder die Frage stellen, warum etwas weiter ausgebaut wird, wenn die Gefahren (offiziell) immer noch nicht abgewaegt sind!?

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Schwäbische Zeitung 28.6.01
TV-Kritik - Handy und Herzrasen?

Von SZ-Redakteurin Birgit Letsche

Die Sprechstunde: wie gefährlich ist das Handy wirklich? (Di, Byern 3, 20.15Uhr) - Nix mit gemühtlich zurücklehnen und nebenher noch ein bisschen Bügeln. Diese Diskkusionsrunde von den Münchner wissenschaftstagen mit Fernsehärztin Dr. Antje-Katrin Kühnemann erforderte höchste Konzentration. Es ging um die inzwischen 50 Millionen Handys in Deutschland, um ihre sogenannten elektronmagnetischen, gepulsten Hochfrequenzfelder und deren Auswirkung auf den menschlichen Körper, besonderst auf den Kopf.
Die Moderatorin und ihre beiden Experten, der Medizintechniker Jörg-peter Güttler von der Fachhochschule Ulm und der Biomediziner Lebrecht von Klitizing, bemühten sich, dieses schwirige Thema dem Zuschauer näher zu bringen. Sie erwiesen sich als kompetente und witzige Gesprächrunde. Fazit nach 45 Minuten: Nichts Genaues weiß man nicht. 20.000 wissenschaftliche Studien (!) gibt es inzwischen zu dieser Materie, aber kein zuverlässiges Wirkungsmodel. Stichworte wie Augentumore, Vergreisung, Schlafstörungen und Herzrasen tauchen auf, aber einen Bezug zur Benutzung von Handys konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Klar ist nur, dass hochfrequente Felder Zellstrukturen im Gehiern beinflussen könnten. In England muss inzwischen auf jedem Handy der Hinweis aufgedruckt werden, dass für Jugentliche der Gebrauch über 30 Minuten schädlich sein kann. Das schlagendste Argument aber hatte Professor Güttler zur Hand: Es sei schon eine Zumutung, wenn ihn jemand eine halbe Stunde lang am Telefon belabere. Genau!

Kommentar

Mein Gott, wie kann man eine Diskussionsrunde loben die 45 Minuten braucht um den Leuten zu erklaeren das man zu doof ist aus 20.000 wissenschaftlichen Studien etwas gelernt zu haben? Und so jemand soll dann noch kompetent sein? Dazu die Show mit schlechten Witzen abpacken und das Volk ist zufrieden oder wie?

Ich hab die Sendung zwar nicht gesehen, da ich keinen Volksempfaenger habe. Aber die TV-Kritik laesst ziemlich gut durchsickern, das sich an der Volksverdummung in den Massenmedien nichts geaendert hat!

Das Motto dieser Sendung duerfte wohl wie folgend ruebergekommen sein:
Es werden zwar Leute krank von irgendwas, aber irgendwie wird sich irgendwann schon irgendwer als Suendenbock dafuer finden lassen. Bis dahin lasst euch ruhig weiter verstrahlen, da wir keine Courage haben den Gefahren offen entgegen zu treten!!!

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ARD-Text 22.06.01
Forderungen der Strahlenopfer

Die Strahlenopfer in der Bundeswehr drängen auf eine rasche abschließende Regelung ihrer Entschädigungsansprüche.

Der Berliner Rechtsanwalt Geulen, der mehr als 200 Betroffene vertritt, forderte das Verteidigungsministerium auf, die Fälle bis Mitte Juli anzuerkennen. Andernfalls wollen die Opfer ihre Ansprüche gerichtlich durchsetzen. Die Gesamthöhe der Forderungen bezifferte Geulen auf 50 bis 60 Millionen Mark.

Bei den Soldaten handelt es sich überwiegend um Radarmechaniker, die in den 60er und 70er Jahren wegen mangelnder Abschirmung Krebs auslösender Röntgenstrahlung ausgesetzt waren.

Kommentar

Wenn man dazu die 2 Meldungen vom 21.6.01 betrachtet, kann man Loki´s Meinung von einer Hinhaltetaktik gut verstehen. Und die Erklaerung zur Uran-Munition grenzt schon an einer bodenlosen Frechheit dem muendigen Buerger gegenueber!

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ARD-Text 21.06.01
Keine Gefahr durch Uran-Munition

Die Bundeswehr-Soldaten auf dem Balkan waren gesundheitlich zu keiner Zeit durch Uran-Munition gefährdet.

Zu diesem Schluß kommt der Abschlußbericht der Untersuchungskommission, daß Verteidigungsminister Scharping heute vorlegte. Die Kommission wies einen Zusammenhang zwischen der Munition und Krebserkrankungen zurück.

Zudem seien frühzeitig Schutzmaßnahmen erlassen wurden. Es sei nichts „versäumt oder vertuscht“ worden, sagte Kommissionsleiter Sommer. Anfang des Jahres hatten ungewöhnlich viele Leukämie-Erkrankungen bei SFOR- und KFOR- Soldaten für Aufregung gesorgt.

Kommentar von LOKI

Hier sollte man sich den naechsten Artikel ueber Strahlenopfer-Entschaedigung durchlesen.

ARD-Text 21.06.01
Scharping kündigt Entschädigungen an

Strahlenopfer in der Bundeswehr können nach jahrelanger Unsicherheit nun auf eine schnelle Entschädigung hoffen.

Verteidigungsminister Scharping kündigte „streitfreie und großherzige“ Regelungen möglichst noch in diesem Jahr an. Nach dem Untersuchungsbericht, den Scharping heute vorlegte, waren in den 60er und 70er Jahren Soldaten an Radargeräten krebsauslösender Strahlung ausgesetzt. Die Radargeräte seien nicht ausreichend abgeschirmt gewesen.

Bislang wurden 250 Anträge auf Anerkennung von Wehrdienstbeschädigungen gestellt. Die Zahl der Kranken soll weit höher liegen. Mehre starben bereits.

Kommentar von LOKI

So wird also gearbeitet. Solange hinhalten bis sich die Zahl der Strahlenopfer verringert. Ich bin mir sicher, daß in den 60er und 70er Jahren auch eine Kommission zu dem Entschluß kam, daß keine Gefahr durch Strahlung der Radarschirme bestand.

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Südkurier 22.05.01
HANDYVERPACKUNGEN

Ärzte fordern Warnhinweise

Berlin (dpa) Ärzte und Verbraucherschützer haben Warnhinweise auf Handy-Verpackungen gefordert. „Auf die Verpackung von Mobiltelefonen gehört eine Kennzeichnung, dass die übermäßige Benutzung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann“, sagte Heyo Eckel von der Bundesärztekammer der „Berliner Zeitung“. Die Expertin der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen, Andrea Mayer-Figge, betonte, eine Kennzeichnung an gut sichtbarer Stelle sei schon deshalb nötig, damit sich die Kunden vor dem Kauf entscheiden könnten, ob sie sich der Belastung aussetzen wollten. Vor allem Kinder seien besonders von der Strahlung betroffen.

Kommentar

Aber laut dem Artikel vom 14.5.01 ist das doch unfair. Und wenn die Industrie das scheisse findet, dann wird sie die bloeden, unfairen Angaben irgendwo im Handbuch verstecken. Aber da man beim Handbuch nicht mittels Knoepfen und Menu-Oberflaeche auf einem Display rumspielen kann, wird sowieso nur ein Bruchteil dieses lesen.

Aber vielleicht gehen ein paar Leuten ja mal die Lichter auf wenn sie solche Meldungen lesen und begreifen endlich was hier gespielt und vertuscht wird! Es ist nicht nur eure Gesundheit die kaputt geht, ihr wirkt destruktiv und zerstoererisch auf euer ganzes Umfeld!!!

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???  12.05.01
HANDYSTRAHLUNG (?)

BERLIN (mb.) - Anwohner der 50.000 Mobilfunk- Sendemasten klagen über Gesundheitsbebeschwerden. Betroffen ist vor allem, wer weniger als 200 Meter entfernt wohnt. Nach Einführung der UMTS-Technik wird sich das Problem verschärfen: Weitere 60.000 Sendemasten sollen errichtet werden.

Die Strahlen-Grenzwerte sind nach Auffassung vieler Experten zu hoch. Der BUND fordert seit langem ihre Senkung aus ein 10000steldes bisherigen Werts.

Kommentar

Handybesitzer verkaufen ihre Gesundheit fuer ein Spielzeug, das jaaa sooo wichtig ist, weil man ja sonst von der Aussenwelt abgeschnitten ist und ueberhaupt in seinen freien Minuten jeden Knopf ueberpruefen muss ob er noch funktioniert. Aber ihr verkauft nicht nur eure Gesundheit, sondern auch die eurer Mitbuerger! Und eins will ich euch Handybesitzern noch sagen, anhand eurer Engstirnigkeit und Verantwortungslosigkeit kann man schon erkennen, dass die Microwellenstrahlung bei euch ganze Arbeit geleistet hat.

( Diesen Zeitungsartikel hab ich in einem Forum gefunden und werde versuchen die fehlenden Daten zu vervollstaendigen. )

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ARD-Text 14.5.01
Elektrosmog: Angaben ab Sommer

Handy-Käufer sollen schon bald über die drohende Strahlungsbelastung ihres Gerätes informiert werden.

Die Branche will die zum Teil stark unterschiedlichen Strahlungswerte der einzelnen Mobiltelefone vom Sommer an in der Bedienungsanleitung angeben. Das sagte ein Sprecher des Siemens-Konzerns in einem Interview. Fast alle Handyhersteller, darunter Nokia, Motorola, Ericsson und Siemens, hätten sich alle darauf verständigt.

Eine Nokia-Sprecherin erklärte, die Werte würden aber nicht auf der Packung angegeben. „Das wäre unfair“, hieß es.

Kommentar

Natuerlich ist das unfair der Industrie gegenueber, wenn der Kunde schon auf der Packung oder dem Geraet sehen kann was fuer eine Scheisse er kauft. Jetzt fehlt nur noch die Meldung, dass alle Handymasten ein Schild mit den Strahlungswerten bekommen, welches aber auf der Spitze angebracht wird, weil das sonst unfair waere!

Unfair finde ich die Beschoenigung und Verfaelschung der Gesundheitsstudien ueber E-Smog!

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www.hohle-erde.de