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Beitrag begonnen von sequencer23 am 06.05.11 um 02:28:21

Titel: antika
Beitrag von sequencer23 am 06.05.11 um 02:28:21
vorab: in diesem thred dürft ihr mal eurer phantasie etwas freiraum lassen. kein anspruch auf belegbarkeit oder beweismittel. wer fakten hat, umso besser.
Erutan schrieb einmal:
Zitat:
Laut Atra Hasis Epos wurde die Herrschaft auf der Erde lange vor der Züchtung erster Menschen durch das Los geteilt. Enlil erhielt (einstweilen) die oberirdische Erde, En.Ki erhielt das, was im Original als "Ab.Zu" bezeichnet und von einigen Übersetzern mit Süßwasserozean, von anderen mit "Unterwelt" übersetzt wird.
Tatsächlich befehligte En.Ki jene Arbeiter, die daraufhin (laut Atra Hasis) gegen die existierende Ordnung putschten und die Erschaffung eines primitiven Arbeiters (den Menschen) forderten.


wie bereits in anderen treads gepostet wurde, wäre ein mögliches vorzeitliches scenario so zu erklären,
dass eine alienrasse auf die erde kam um aus quasi affenmenschen eine hybridrasse zu schaffen, die zumindest intelligent genug sei, um als arbeiterrasse zu funktionieren.

als indiz die sumerischen keilschriften, der gilgamesh epos, griechische und auch nordische überlieferungen, kann ja jeder per suchfunktion nochmal auffrischen^^.

ich hätte lust, das ganze noch ein wenig zu beleuchten und ein wenig herum zu spekulieren, da ich die interpretationen teilweise gut nachvollziehbar finde... es gibt ja beachtliche übereinstimmungen in den überlieferungen verschiedenster und auch räumlich weit entfernter kulturen, die erstaunliche parallelen aufweisen.
vielleicht lässt sich ein je ein klares bild entwickeln, oder zumindest irgendeine weiterführende theorie. also, wenn also jemand hierzu einen interessanten punkt oder ideen hat, bitte posten. schlimmstenfalls entsteht irgendein roman daraus.^^ verschiedene blickwinkel sind immer interessant.

Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 06.05.11 um 16:26:07
Ich glaube nicht, daß die An.Unna.Ki Außerirdische waren oder sind...zumindest nicht im herkömmlichen Alien-sinne.

Ich bin die ganzen Möglichkeiten immer und immer wieder durchgegangen und denke, daß Vieles (wenn auch nicht alles) dafür spricht, daß es sich bei den "Göttern" in Wirklichkeit um eine sehr primitive Spezies handelt, die jedoch im Zusammenschluß mit Millionen ihrer Artgenossen intelligent ist und ein Bewußtsein besitzt.
Man kennt etwas Ähnliches (wenn auch nicht Gleiches) von Bakterien.

Das würde Vieles erklären, was bislang unerklärlich war, beispielsweise die scheinbare Unsterblichkeit der An.Unna.Ki, die Ähnlichkeit zum Menschen bei gleichzeitiger, teilweise massiver Abweichung davon (Fischschwänze, Stierköpfe etc.) Was die Menswchen sahen und abbildeten waren nur die befallenen Wirte.

Es spricht aber auch Einiges dagegen:
Wer waren beispielsweise die Igigi (im alten Testament Nephilim genannt), die vor der Zeit der Menschen einen Aufstand gegen Enlil anzettelten?

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/neue-wissenschaften/uralte-viren-haben-unsere-erbsubstanz-infiziert.html;jsessionid=E0BCA0DF6246B35E6C1CAAA22E87211C

Titel: Re: antika
Beitrag von werjo am 06.05.11 um 17:02:17
dazu bitte Information. Bei welchen Bakterien hat man solch einen Grad an Schwarm-Intelligenz beobachtet? Wann und Wo? Bei Ameisen, Fröschen und sogar Menschen hat man eine Art kollektives Bewusstsein beobachten können. Aber da kommt keine höhere Intelligenz bei raus. Und es ist auch nur ein Scheinbewusstsein. Hier werden stochastische Prozesse durch bestimmte Einflüsse gesteuert. Bei Ameisen beispielsweise durch Pheromone.  Damit können Kollektive bestimmte Aufgaben besser lösen. So wird allenfalls optimiert. Aber das Kollektiv wird nicht intelligenter. Genausowenig hat das Kollektiv einen eigenen Willen. Das sind alles Illusionen.

Titel: Re: antika
Beitrag von sequencer23 am 07.05.11 um 01:59:47
die chimären darstellungen von menschen mit tierköpfen bei ägyptern kann ich im monent nicht wirklich einordnen. diese treten aber zb auch in indien auf. dort hat man darstellungen von schlangenmenschen gefunden: Nagas genannt.

von minotauren(stiermenschen) berichten die griechen.

wenn immerwieder knochenfunde gemacht werden, die von riesigen lebewesen stammen und uns als dinosaurier verkauft werden, komm ich ins grübeln. da kommt mir immerwieder die sache mit den reptos in den sinn.

ein wesen dieser grösse, welches sich ggf artikulieren kann und herrschaftsansprüche stellt, dürfte alleine durch ihre präsenz von einer wieauchimmer entwickelten kultur sicherlich ehrfürchtig als gottwesen betrachtet werden.

Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 07.05.11 um 02:08:03

Zitat:
dazu bitte Information. Bei welchen Bakterien hat man solch einen Grad an Schwarm-Intelligenz beobachtet?


Einen Ansatz aus der Welt der Hohlbirnen findest du u.a. hier: http://www.heise.de/tp/artikel/2/2364/2.html

Es wird jedoch eine erneute Abkehr von dieser Hohlbirnenwelt brauchen, um das Thema wirklich ausloten zu können.


Zitat:
Bei Ameisen, Fröschen und sogar Menschen hat man eine Art kollektives Bewusstsein beobachten können.


Das sind aber keine Bakterien. Und was da als "Intelligenz" bezeichnet wird, sollte man vielleicht noch mal abklopfen. Es ist zumindest nicht das, was ich meine. Es ist ein anderes, sehr interessantes Thema, wenn es um herdenähnliches Verhalten bei Menschen geht, wenn beispielsweise ein Möchtegern-Musiker mal wieder ein neues Undin g auf den Markt schmeioßt und seltsamerweise (fast) alle das soooo toll finden. Aber das hat mit dem momentanen Thema nicht viel zu tun.
Nach meiner Einschätzung sind Individuen, die selbst viel einfacher aufgebaut sind, im Kollektiv viel erfolgreicher, als das, was die verkehrte Welt der Schmonzbacken als "höher entwickelt" bezeichnet.

Als Beispiel dafür könnten vielleicht die Schleimpilze dienen. Bei der Nahrungssuche finden sie zielischer den kürzesten Weg durch ein Labyrinth.
http://www.heise.de/tp/artikel/8/8813/1.html

Eigentlich sind wir Menschen auch nichts anderes, als ein bloßer Zusammenschluß primitiver Zellen. Praktisch jeder Teil unseres Körpers wird früher oder später auf zellulärer Ebene ausgewechselt. Im Gegesatz zu dem, zuvor beschriebenen Zusammenschluß von Bakterien oder noch einfacheren Formen, haben unsere Zellen jedoch festgelegte Aufgaben und einen festgelegten Ort im Körper. Das allein unterscheidet uns von den beschriebenen "Kollektivintelligenzen" - und allein das macht uns auch andererseits schwach und anfällig. Ansonsten funktioniert auch unser physischer Körper lediglich auf dem Wege elektrischer Reize und chemischer Botenstoffe.

U.a. von Staatenquallen ist bekannt, daß die Bausteine eines Kollektivwesens nicht zwingend einen vorgegebenen Platz und eine vorgegebene Aufgabe einnehmen müssen und dennoch innerhalb des Kollektivs spezielle Aufgaben erfüllen. Es gibt also zwischen mehr oder weniger "sinnlosen" Ansammlungen von Bausteinen und der festgelegten, von Geburt bis Tod gültigen Ansammlung von Bausteinen diverse Zwischenformen, die aufgrund der leichten Auswechselbarkeit ihrer Bausteine in ihrer Gesamtheit, also als Kollektivwesen praktisch unsterblich sind.

Nun müssen wir praktisch nur noch behaupten, daß erlangtes Wissen bei solchen Wesen abgespeichert werden und somit erhalten bleiben kann.
Die Schmonzbacken behaupten, unser Wissen sei Teil unseres ZNS. Da dieses jedoch - wie all unsere Zellen - im Laufe unseres Lebens auf zellulärer Ebene immer wieder erneuert wird, müssen Zellen ihr Wissen vererben können wenn wir etwas, das wir in der Kindheit erlernt haben, im Alter noch beherrschen wollen. Eine weitere Möglichkeit wäre Redundanz.

Beides wäre auch bei Kollektivwesen nicht unmöglich und wenn man sich vor Augen hält, daß solche Wesen extrem lange, wenn nicht sogar ewig, existieren, kann man gar nicht ermessen, welches Wissen dort möglicherweise gespeichert ist

Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 07.05.11 um 02:34:36

sequencer23 schrieb am 07.05.11 um 01:59:47:
die chimären darstellungen von menschen mit tierköpfen bei ägyptern kann ich im monent nicht wirklich einordnen. diese treten aber zb auch in indien auf. dort hat man darstellungen von schlangenmenschen gefunden: Nagas genannt.

von minotauren(stiermenschen) berichten die griechen.

wenn immerwieder knochenfunde gemacht werden, die von riesigen lebewesen stammen und uns als dinosaurier verkauft werden, komm ich ins grübeln. da kommt mir immerwieder die sache mit den reptos in den sinn.

ein wesen dieser grösse, welches sich ggf artikulieren kann und herrschaftsansprüche stellt, dürfte alleine durch ihre präsenz von einer wieauchimmer entwickelten kultur sicherlich ehrfürchtig als gottwesen betrachtet werden.


Obwohl reichlich diskutiert und wahrscheinlich auch mit großer Anhängerschaft behaftet, halte ich die Repto-Thematik für unrealistisch. Es gibt viel zu wenig tatsächliche Hinweise darauf. Tatsächlich wurden die "Götter" in den meisten Fällen als menschlich oder sehr menschenähnlich dargestellt und/oder beschrieben - nicht zuletzt ja auch in der jüngsten Kopie antiker Texte (a.T.), die zwar (wahrscheinlich später) abgewandelt wurde, also nicht den Sinn der Ausgangstexte enthält, jedoch deutliche Parallelen aufweist, insbesondere in den ältesten Teilen.
Auch dort erschufen die "Elohim" (übersetzt: die Mächtigen) den Menschen ihnen ähnlich. Hätte es sich um Reptiloiden gehandelt, wäre demzufolge auch der Mensch reptilienähnlich.

Ich gebe zu, daß auch meine Theorie des Kollektivwesens relativ weit hergeholt ist, doch fernab davon gibt es ja noch andere Möglichkeiten.
Eine davon besagt, daß es bereits mindestens eine Hochkultur auf der Erde gab, die lange vor der Zeit des Homo Sapiens existierte. Da ich nicht glaube, daß die Natur auf ein und demselben Planeten sooo unterschiedliche Lebewesen hervorbringt, ist es denkbar, daß auch diese Wesen sehr menschenähnlich oder zumindest Säugetiere waren....zumindest dann, wenn zu jener Zeit ähnliche Bedingungen herrschten wie heute.

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 07.05.11 um 12:05:58

Erutan schrieb am 06.05.11 um 16:26:07:
Es spricht aber auch Einiges dagegen:
Wer waren beispielsweise die Igigi (im alten Testament Nephilim genannt), die vor der Zeit der Menschen einen Aufstand gegen Enlil anzettelten?

Was haben diese Igigi/Igigu denn mit den Nephilim der Bibel gemeinsam, dass man sie gleich setzt ?

Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 07.05.11 um 16:59:37
Hast recht. Eine Verwechslung meinerseits. Die Nephilim sind die, die aus Verbindungen zwischen "Göttern" und Menschen hervor gingen.

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 07.05.11 um 18:28:29
Die waren auch schon vorher da.

Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 08.05.11 um 23:45:44
Ein möglicher Ausweg aus dem oben beschriebenen Dilemma wäre u.U. die Option, daß es sich bei den Igigi um eine der vormenschlichen Rassen gehandelt hat, die von den (nach diese Theorie bakterienähnlichen) An.Unna.Ki befallen wurden und eines Tages die Arbeit verweigerten.
Es wurden dann nach mehreren mesopotamischen Schöpfungsgeschichten der Mensch erschaffen, der den Göttern (den befallenen Urmenschen?) ähnlich war und fortan die Arbeit leisten sollte.

Möglicherweise hatte das jedoch ganz pragmatische Gründe. Vielleicht war die Rasse, die die An.Unna.Ki zunächst befielen bzw. infizierten, nicht so gut geeignet für die Ziele der An.Unna.Ki

Die Sichtweise, daß Menschen von irgendwelchen "Mächten" befallen werden ist uralt und hat sich bis heute sogar noch im Christentum erhalten. Dabei dürfen wir nicht vergessen, daß die heutigen Religionen Ableger aus dieser Zeit sind, die wir hier diskutieren.

Zwar stellt sich die Kirche einen solchen Befall nicht als bakterielle Infektion vor, doch erstens dienen Bakterien hier ja nur als Beispiel und zweitens stammen diese christlichen Sichtweisen aus einer Zeit wo noch weniger Wissen um den Mikrokosmos herrschte als heute.

Ich will auch gar nicht unbedingt auf Bakterien herumreiten. Möglicherweise sind Bakterien auch schon viel zu hoch entwickelt, um dieser Theorie gerecht zu werden.

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 09.05.11 um 13:46:25
Der Zusammenhang mit dem Christentum ist durchaus interessant, aber auch ganz anders als es zunächst scheint.

Du sprichst sicher die bösen Geister und Dämonen an. Nach kirchlichem Verständis, scheint es irgendwo einen Aufbewahrungsort zu geben, von dem aus diese persönlichen Mächte in den Menschen hineindringen und dort wirken. Das ist aber nicht das was die Bibel sagt. Die Bibel sagt eindeutig, dass das Böse von Grund auf im Menschen existiert, und der Mensch in die eine oder andere Richtung tendieren kann.

Dieser Infiltrationsmythos, den die Kirche lehrt, lehrt sie deswegen, weil sie nicht die wahre Botschaft der Schrift verkündigt, sondern heidnisches Gedankengut mit dem Bibeltext vermischt, mit der vorgeblichen Idee, dass dadurch die Heiden leichter ins Christentum integriert werden können.

Bei sämtlichen Ritualen wurden einfach nur heidnische Bräuche genommen, und durch biblische Namen ausgetauscht.
Der Marienkult z.B. ist nichts anderes als die Verehrung der sumerischen Göttin Istar, welche in der Bibel auch Himmelskönigin genannt wird.
In Babylon gehörte sie zu den wichtigsten Gottheiten. Und überhaupt ist die alte Götterwelt Babylons die tatsächliche Grundlage der Kirche. Interessant, dass Rom (römisch katholische Kirche) in der Offenbarung als Hure Babylon bezeichnet wird.

Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 09.05.11 um 14:52:39
Im Zusammenhang mit dem Christentum habe ich ja schon mehrfach in älteren Postings darauf hingewiesen, daß es sich in meinen Augen um einen "unseligen" Zusammenschluß aus Enlilitentum und Enkitentum, also um den, zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon entwickelten jüdischen Monotheismus und mindestens einem römisch heidnischen Kult (ich tippe auf Mithras) handelt. In meinen Augen ist das auch einer der Gründe für die zahlreichen unterschiedlichen Abspaltungen, die es schon relativ früh und dann später noch mehrfach im Christentum gegeben hat.
Viele dieser Abspaltungen haben einen viel größeren Bezug zum Enlilitentum als die römisch Katholische Kirche, die ich hier als "Musterbeispiel" für das betrachte, was nach dem Willen römischer Planer das Christentum darstellen sollte.

Wenn wir uns beispielsweise einige protestantische Sekten, wie etwa die Amish, die Baptisten etc. betrachten, dann finden wir dort häufig - wenn auch nicht immer - eine deutlichere Bezugnahme auf rein monotheistische Eigenschaften, als im Katholizismus. Anders ausgedrückt: In diesen Gruppierungen wurde das Enkitentum verdrängt.

Doch das führt uns nun vom eigentlichen Thema weg. Die Frage war ja: Kann es sein, daß die "Besessenheit" der Christen möglicherweise etwas mit einer parasitären Infektion zu tun hat.

In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch interessant, daß es diese Sichtweise nicht nur im Christentum gibt, sondern daß sie auch bei anderen Religionen, so etwa auch dem Judentum und dem Islam, bekannt ist.

Titel: Re: antika
Beitrag von sequencer23 am 11.05.11 um 01:24:52
@ Erutan:
Zitat:
...Repto-Thematik für unrealistisch. Es gibt viel zu wenig tatsächliche Hinweise darauf.


als oberbegriff findet man durchaus einige beispiele. schlangen sind doch reptilien, oder?

-adam&eva/sündenfall
-nagas (indien)
-medusa (griechenland)
-apophis (ägypten): http://www.khemet.de/goetter/info/apophis.html
-drachenverehrung in asien
Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Drache_(Mythologie)

-wie alt dieses maya relief ist, konnte ich nicht herausfinden (Mexico):
http://www.kessler-medien.de/catalog/popup_image.php?pID=2429
http://www.indianerwww.de/indian/astronomie_maya.htm
-nicht zuletzt gibt es in europa auch überlieferungen, in denen tapfere recken sich den drachen gestellt haben, die ihrerseits beträchtliche schätze "gehortet" hatten. welcher art diese schätze waren... bleibt offen.


Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 11.05.11 um 13:40:26

Zitat:
als oberbegriff findet man durchaus einige beispiele. schlangen sind doch reptilien, oder


In vielen Kulturen wurden den "Göttern" Planeten und Tiere zugeordnet.

Zu Enki gehört die Schlange und der Fisch wie zu Enlil der Stier und zu Inanna das Pferd.

Zu En.Ki gehört der Neptun, zu Enlil der Jupiter, zu Inanna die Venus u.s.w.

Daher die vielen Schlangen in der Mythologie nehme ich an.
Würde man daraus aber folgern, daß die An.Unna.Ki Reptos waren....warum waren sie keine Stiere oder Pferde? Die meisten "Götter" waren keine Reptilien und sie alle waren untereinander verwandt.

Hier zwei Beispiele:



Während Enki im ersten Bild mit Schlangenkörper dargestellt wird, wird der gleiche Mann im zweiten Bild als normaler Mensch dargestellt. Lediglich die Fische zeigen sein Tier an und die Hörnerkrone seine "göttliche" Abstammung.

Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 11.05.11 um 14:11:51
Mal was zu den Religionen allgemein bzw. meiner Sichtweise dazu:

Vor ungefähr 20 Jahren war ich eifriger Perry Rhodan-Leser. Für diejenigen, die die Romane nicht kennen: Die Serie ist in sog. "Zyklen" eingeteilt, die immer über 100 Romane gehen. Am Ende steht häufig eine Auflösung der Ereignisse. Der damalige Zyklus hieß (soweit ich mich erinnere) Abruse-Zyklus.

Perry Rodan und seine Freunde entdeckten zahlreiche Planeten entlang der sog. "großen Leere", auf denen seltsamen, völlig sinnlose, Gebräuche gepflegt wurden. So wurden auf einem Planeten beispielsweise seltsame Wettstreite abgehalten, auf anderen wurden Maschinen betrieben, die praktisch nichts erzeugten u.s.w.

Am Ende stellte sich dann heraus, daß es vor unvorstellbar langer Zeit in diesem Gebiet des Universums ein bestimmtes Ereignis gegeben hat und das seltsame Verhalten zum Zeitpunkt des Ereignisses durchaus einen Sinn machten.
Nur hatten die Bewohner der Planeten allesamt das Ereignis vergessen. Nur noch die äußere Form - gleich religiösen Ritualen - war erhalten geblieben und von Generation zu Generation weitergegeben worden.

So ähnlich sehe ich auch die heutigen religiösen Sichtweisen und Rituale (etwa Opferungen).
Es muß in ferner Vergangenheit einmal ein gewaltiges Ereignis gegeben haben, von dem heute niemand mehr etwas weiß. Die Religionen selber haben ironischerweise dafür gesorgt, daß es einen regelrechten Bruch in der Geschichte gab.
Heute existiert diese nur noch in Form von Legenden und man kann nur anhand derer und bruchstückhafter Funde zu rekonstruieren versuchen, was wirklich geschah.

Titel: Re: antika
Beitrag von Ilum am 11.05.11 um 14:19:24

Zitat:
Vor ungefähr 20 Jahren war ich eifriger Perry Rhodan-Leser


ach nee - war ich von ca. 20 Jahren auch  :)


Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 11.05.11 um 20:30:33
Echt? Weißt Du noch wie die Geschichte genau ging und was dahinter steckte?
Hab' den Perry Rhodan-Konsum im darauffolgenden Zyklus eingestellt und vor ein paar Jahren bei einem Umzug alle Hefte weggeworfen.

Titel: Re: antika
Beitrag von Ilum am 11.05.11 um 22:04:54
Nein leider nicht, den Zyklus kenne ich auch nicht, hab wahrscheinlich davor aufgehört die Erstauflage zu lesen.
Später hab ich dann noch mit den dicken Buchversionen weiter gemacht (Zusammenfassung der Hefte).
Hat mich zwischendurch, bis heute, immer mal wieder gereizt damit anzufangen...

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 12.05.11 um 16:52:35

Erutan schrieb am 09.05.11 um 14:52:39:
Im Zusammenhang mit dem Christentum habe ich ja schon mehrfach in älteren Postings darauf hingewiesen, daß es sich in meinen Augen um einen "unseligen" Zusammenschluß aus Enlilitentum und Enkitentum, also um den, zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon entwickelten jüdischen Monotheismus und mindestens einem römisch heidnischen Kult (ich tippe auf Mithras) handelt. In meinen Augen ist das auch einer der Gründe für die zahlreichen unterschiedlichen Abspaltungen, die es schon relativ früh und dann später noch mehrfach im Christentum gegeben hat.
Viele dieser Abspaltungen haben einen viel größeren Bezug zum Enlilitentum als die römisch Katholische Kirche, die ich hier als "Musterbeispiel" für das betrachte, was nach dem Willen römischer Planer das Christentum darstellen sollte.

Wenn wir uns beispielsweise einige protestantische Sekten, wie etwa die Amish, die Baptisten etc. betrachten, dann finden wir dort häufig - wenn auch nicht immer - eine deutlichere Bezugnahme auf rein monotheistische Eigenschaften, als im Katholizismus. Anders ausgedrückt: In diesen Gruppierungen wurde das Enkitentum verdrängt.

Doch das führt uns nun vom eigentlichen Thema weg. Die Frage war ja: Kann es sein, daß die "Besessenheit" der Christen möglicherweise etwas mit einer parasitären Infektion zu tun hat.


Mir ist der Bezug zum Christentum wichtig, weil ich selber Christ bin, mich aber von den großen Gemeinden eindeutig distanziere. Der Begriff Christentum ist leider sehr negativ behaftet, und das sicher auch nicht zu Unrecht, und ich geb dir auch teilweise Recht.
Als Christ ist meine Grundlage einzig und allein die Bibel, und was die Kirchen heute lehren, hat fast nichts mit der Bibel zu tun.
Du sprichst das Enliliten- und Enkitentum an. Auf das Thema bin ich vor ewigen Jahren mal durch das Buch "Auf ein Wort" von www.zurwahrheit.de gestoßen. Unterm Strich wird da gesagt, dass im Christentum die Rolle von Satan und JHWH vertauscht wurden. Dass JHWH eigentlich der menschenverachtende Enki wäre, und Enlil der der Menschheit die Erkenntnis und Freiheit geben wolte, war der, den man unter Satan versteht. Enlil entspräche dem griechischen Prometheus.

Grundlage dieses Gedankens ist der Mythos von Satan als gefallener Engel. Die Sache ist nur, dass das überhaupt nicht so in der Bibel steht, sondern eine Irrlehre ist. DEN Satan nach "christlichem" Verständnis gibt es somit auch nicht, somit führt auch die Verbindung mit Enki und Enlil in die Sackgasse. Die genaue Herleitung dieses Mythos ist schon etwas rahmensprengend, deswegen geh ich da nur bei Bedarf an dieser Stelle drauf ein. Jedenfalls hielt dieser Mythos Einzug ins Christentum, ebenfalls wie die andren Irrlehren, wie ich vorher schon sagte, damit die Heiden leichter zum Christentum bekehrt werden könnten. Das war jedenfalls die Idee dahinter.

Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der Geschichte Jesu und Mithras ist ebenfalls nicht zufällig, kann aber weniger aus den Berichten der Apostel und Propheten hergeleitet werden, sondern ist eine nachträgliche Überstülpung der Kirche, die das Geburtsdatum Mithras auf Jesus übertrug. Aus der Bibel kann der genaue Tag der Geburt Jesu jedenfalls nicht hergeleitet werden. 100 % kann man aber sagen, dass es nicht mal im Dezember war.



Zitat:
In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch interessant, daß es diese Sichtweise nicht nur im Christentum gibt, sondern daß sie auch bei anderen Religionen, so etwa auch dem Judentum und dem Islam, bekannt ist.

Das mit dem Islam ist selbstverständlich ebenfalls kein Zufall, und basiert im Groben auch auf dem Christentum und Judentum. Der Islam ist ja die zuletzt hervor gekommene Richtung.
Beim Judentum muss aber differenziert werden. Das biblische Judentum gab es in der Form fast gar nicht, sondern war ein Ideal, welches die Schreiber des AT im Sinne hatten. Praktischerweise war es nämlich so, dass sich fast keiner vom Volk Israel an das hielt, was verkündet wurde. Genau das war auch das, über das JHWH geklagt hatte, was letztlich dann zur Zerstörung Jerusalems und Verschleppung der Israeliten nach Babylon führte. JHWH sprach durch seine Propheten und rief das Volk zur Umkehr. Aber sie hörten nicht. So weit zumindest der Text.
Wen wundert es da, dass die Archäologen in Israel überall Götzenstatuen und Figürchen ausgruben ?
Die stammen ja von den abgefallenen Israeliten, und nicht von den Schreibern des AT bzw. den Anhängern JHWHs. Das wird alles haar klein berichtet in den Büchern der Könige, Chroniken und bei den Propheten hauptsächlich Jesaja, Jeremia und Hesekiel.
Bis heute ist das Judentum abgefallen, eine Verschmelzung mit dem Heidentum. Und genau aus dieser Verschmelzung splitterte sich später auch das heutige große Christentum ab, die weltlichen Kirchen. Denn die ersten missionierten Christen waren ja Juden bzw. Diasporajuden. Dieses Anhängen von Götzen ist ja eine Thematik die Paulus in der Apostelgeschichte und in seinen Briefen aufgreift.
Das Problem ist also alles andere als neu.


OK, was ich im Grunde sagen will : Diese Besessenheit die du ansprichst, ob das jetzt Bakterien, Viren oder was auch immer sind, ist nichts, was man mit der tatsächlichen Lehre der Bibel vereinbaren kann. Die Ähnlichkeiten im Christentum, Judentum, so wie im Islam, wurden erst später übernommen aus anderen Religionen, und ein gewisses Verständnis was sich daraus entwickelte, verselbstständigte sich über die Jahrhunderte so weit, dass auch später die Bibeltexte anhand dieses Verständnisses ausgelegt und auch übersetzt wurden. Und das sage ich jetzt mit aller Deutlichkeit :
Die Texte wurden wider besseren Wissens falsch übersetzt, um mit bestimmten Ideen in Einklang gebracht werden zu können.
Das sind die Methoden der Hure Babylon, zu welchen ich auch die Fachwelt der Theologen zähle, die ihr Studium an einer weltlichen Universität absolviert haben, und entsprechend den Lehren Babylons ausgebildet wurden.

Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 12.05.11 um 20:24:07

Zitat:
Auf das Thema bin ich vor ewigen Jahren mal durch das Buch "Auf ein Wort" von www.zurwahrheit.de gestoßen.


Interessant. Da ist wohl - unabhängig von mir - noch jemand zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.
Zu ähnlichen aber nicht gleichen, denn eine Vertauschung von "Gott" und "Satan" gibt es in meiner Betrachtung nicht bzw. läßt sich (wenn man darauf besteht) nur am Rande ableiten.

Grundlage meiner Überlegungen ist die Frage: Wer der Elohim, die im hebräischen Original der Genesis erwähnt werden ist der Judengott JHWH?
Die zweite Frage ist dann? Welche Rolle spielten die anderen "Götter".

Ich bin mir - ehrlich gesagt - (noch) nicht 100% sicher, daß es sich dabei wirklich um Enlil gehandelt hat, oder um einen seiner Söhne. Worin ich mir jedoch ziemlich sicher bin, ist, daß es sich - schon in Ableitung seines althebräischen Namens - um einen An.Unna.Ki gehandelt hat, der mit Jupiter assoziiert wurde, womit viele An.Unna.Ki von vorn herein ausscheiden würden.
Als zweiten Schritt habe ich mir seine "Taten" angeschaut, die sowohl im alten Testament, wie auch in älteren Schriften existent sind - etwa der Flut.
Dort finden wir Enlil als Schlächter der Menschheit, der sie vernichten will und es ergibt sich ein Gesamtbild, wonach er eine Flut als letzte Maßnahme verwendet, um dieses Ziel zu erreichen; ein Vorhaben, das letztendlich offenbar durch das Eingreifen En.Kis zumindest insoweit vereitelt wird, als daß die Menschheit als solches überlebt.

Somit sind Enlil oder einer seiner Söhne als der jüdische Gott JHWH und En.Ki als sein Gegenspieler ziemlich sicher. Daß En.Ki dabei unbedingt mit dem christlichen Satan oder Teufel gleichgestellt wird, ist dabei ziemlich weit um sechs Ecken gedacht. Wohl aber dürfte es sich bei der "Schlange im Paradies" um En.Ki gehandelt haben. Und bei genauerer Betrachtung war auch nicht unbedingt schlecht was er tat.

Um dem Ganzen vielleicht noch die Krone aufzusetzen und festzustellen, welch ungeheurer Schlächter Enlil ist:
Auch der kanaanitische "Gott" Moloch, dem angeblich Kinder geopfert wurden, ist ein Stiergott und er kommt aus dem gleichen Gebiet wie JHWH.

Und auch andere Kulturen kannten einen ähnlichen Schlächter. So opferten die Kelten vorgeblich dem "Gott" Taranis, indem sie Menschen lebendig in Strohpuppen einbanden und anzündeten.

Auch im alten Testament gibt es Hinweise auf Kinderopferungen, doch gehen die nicht bis zum Letzten. Ich nehme allerdings an, daß sie irgendwann entschärft wurden.

Somit könnte man vielleicht sagen, daß es in meiner Überlegung nicht um eine mögliche Vertauschung von "Gott" und "Satan" geht, sondern um eine allgemeine Klarstellung um die Gemütsverfassung jener Person, die durch das Judentum primär in noch zwei andere Weltreligionen und sekundär in fast jede Religion weltweit eingeflossen ist. Enlil hat seine Vormachtstellung sowohl im griechischen Pantheon (Zeus), als auch im nordischen (Thor), germanischen (Donar) und sogar im hinduistischen (Shiva) eingenommen.

Die heutige, vorherrschende Meinung ist, daß bei der Weiterentwicklung der Religionen und Umwandlung hin nzum Monothismus, die heidnischen Götter zum Einen Monotheistengott zusammengefaßt wurden.

Dabei wird das ambivalente Verhalten dieses "Gottes", der einerseits die Menschheit vernichten will, gleichzeitig aber den gerechten Noah rettet, erzeugt.

Ich halte diese Sichtweise für absolut falsch, denn aus dem Atra Hasis geht ganz klar und eindeutig hervor, daß es Enlil war, der die Menschheit vernichten wollte und daß es mit Atra Hasis ein Priester des En.Ki war, der die Problme immer wieder an En.Ki heran trug und der letztendlich von En.Ki mit dem Bau eines "wasauchimmer" beauftragt wurde.

Für mich steht zweifelsfrei fest, daß es sich bei dem Monotheistengott eindeutig um einen bestimmten heidnischen Gott (An.Unna.Ki) gehandelt haben muß und daß dieser aus der Familie Enlils stammte.

Außerdem steht für mich fest, daß es sich dabei um den schlimmsten, menschenverachtensten, ja lebensverachtensten An.Unna.Ki gehandelt hat über den die antiken Quellen zu berichten wissen.
Ein Dummkopf, der mit viel zu viel Macht ausgestattet ist und handelt, ohne nachzudenken oder die Folgen abschätzen zu können.


Zitat:
Wen wundert es da, dass die Archäologen in Israel überall Götzenstatuen und Figürchen ausgruben ?


Nach meiner Ansicht war das Judentum anfangs heidnisch und wurde erst recht spät zu dem Monotheismus, den wir heute als solchen kennen.
Warum wohl sollte ein "Gott", der ohnehin der einzige ist, verhindern wollen, daß andere Götter angebetet werden?

Daß im Heidentum oft nur einem Gott gedient wurde, war üblich. Auch in Babylon herrschte lange Zeit Marduk als Stadtgott.
Heute wird das Heidentum immer mit Vielgötterei (Polytheismus) gleichgestellt, was es aber nicht ist. Der größte Unterschied liegt in der Betrachtung eines Gottes.
Und diese Betrachtung war anfangs auch im Judentum typisch heidnisch. Moses konnte seinen Gott sehen und mit ihm sprechen....behauptete er angeblich.

Ich schimpfe hier zwar immer auf den Monotheismus, doch sollte ich lieber auf den veresoterikten Monotheismus schimpfen, der in Gott keine Person sieht, die irgendwo ihre Wurzeln hat.

Den größten Rückschritt zum Heidentum hat der Katholizismus geschafft, zeugte deren Gott doch tatsächlich wieder einen Sohn...naja, im übertragenen Sinne.

Gleichzeitig haben wir den Christen aber auch die größte Verwischung der Quellen zu verdanken. So machten sie aus "Elohim" (= die Mächtigen) einfach "Gott". Und letztendlich waren es auch nicht zuletzt die Christen, die den Typren, mit dem im alten testament Moses noch sprach, zu einem geisterhaften, überall gleichzeitig anwensenden Wesen machen, das allmächtig ist und das Universum erschuf.
Und nicht zuletzt war sie es auch, die aus dem griesgrämigen Jahweh oder Eloah (Herr, Herrscher, Mächtiger) (was schon eine Untertreibung war) einen gütigen, hilfsbereiten, "lieben Gott" machten.

Allerdings müssen wir andererseits auch - wenn wir in Jesus eine Forterzählung der Wiederauferstehungsgeschichten des Mithras, Bacchus, Dyonisos, Dumuzi etc. sehen - sagen, daß dieser Gott, der Jesus gezeugt hat, dann nicht Jahweh gewesen sein kann, sondern En.Ki war, auch wenn einige der genannten Personen enlilitische Väter hatten.

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 29.05.11 um 17:26:09
Der Gott Israels gilt unzweifelhaft als der von Ewigkeit her existierende Schöpfer der Welt, der Menschen und allem was existiert. Das wird durch zahllose Verse im AT und auch im NT belegt.

Hier mal ein paar Beispiele :


2. Mose 20, 11

4. Mose 27,15-17

5. Mose 10, 14

2 Könige 19,15

Hiob 38
Hiob 39

Psalm 146,6

Sprüche 8, 26 - 29
Sprüche 30,4

Jesaja 37,16
Jesaja 42,5
Jesaja 44,24
Jesaja 45,12
Jesaja 66,1-2

Jeremia 51,15

Sacharja 12,1

Nehemia 9,6

Johannes 1,1-4

Apostelgeschichte 4,24
Apostelgeschichte 14,15
Apostelgeschichte 17,24-28

Römer 1,19-20
Römer 4,17
Römer 11,36

Offenbarung 4,11
Offenbarung 14,7


Diesen Anspruch stellen weder Enki noch Zeus noch irgendwelche anderen höchst verehrten Götter anderer Kulturen. Der eine Schöpfergott, sofern er überhaupt Erwähnung fand, war nur eine relativ unbedeutende Randerscheinung, der weder geopfert, noch ihr sonst ein bedeutsamer Dienst zuteil wurde. Zumindest nicht im gesamten vorderen Orient.

Zudem spricht Gott durch seine Propheten und sagt, dass er allein ist (5. Mose 32,39 ; Jesaja 44,24). Es waren also keine anderen Götter neben ihm, die die Welt mit ihm zusammen geschaffen haben. Dass Wort Elohim, zwar ein Pluralwort, wird aber nicht ausschliesslich im Plural gebraucht. In 2. Mose 4,16 sagt JHWH zu Mose, dass Aaron sein Mund und er sein Elohim sein soll. In 2. Mose 7,1 steht was ähnliches, nur statt Aaron hier auf den Pharao bezogen.
Dass Gott von sich selbst in der Mehrzahl spricht in 1. Mose 1,26 und 1. Mose 3,22 hat nichts zu tun mit dem Pluralwort Elohim. Schon direkt einen Vers nach 1. Mose 1,26 wird von ihm wieder im Singular gesprochen. Der Unterschied ist nur, dass einmal ein Ausspruch von ihm zitiert wird, und im nächsten Vers redet der Schreiber wieder.

Wen Gott mit "uns" meint, und warum er von sich selbst nur bei der Schöpfung im Plural spricht, wird meiner Meinung nach im Zusammenhang von Sprüche 8,22-36 und Jesaja 11,2 klar.
Jesaja 11,2 beschreibt den Geist Gottes als siebenfältig, unter anderem gehört da die Weisheit zu, welche konrekt im genannten Abschnitt der Sprüche angesprochen wird, als im Anfang bei der Schöpfung mit JHWH gemeinsam, ihm als Werkmeister zur Seite stehend. Interessant dazu ist, dass die Offenbarung auch mehrmals von den 7 Geistern Gottes redet.

Das JHWH auch sichtbar erscheint, ist gar nicht so selten. Nicht nur Mose konnte ihn sehen, auch Abraham (1. Mose 18), der sogar mit ihm und den beiden Boten (Engeln) gemeinsam gegessen hat.

Johannes sagt in 1. Johannes 4,12 "Niemand hat Gott je gesehen". Aber das griechische Wort für gesehen hat nicht die vordergründige Bedeutung für angesehen, sondern für erkannt oder erfasst. Damit wiederspricht er also nicht den Gotteserscheinungen im AT.

Titel: Re: antika
Beitrag von Erutan am 31.05.11 um 00:32:06

Zitat:
Der Gott Israels gilt unzweifelhaft als der von Ewigkeit her existierende Schöpfer der Welt, der Menschen und allem was existiert. Das wird durch zahllose Verse im AT und auch im NT belegt.


Das die abramischen Monotheisten das heute bzw. seit Jahrhunderten so sehen, weiß ich. Ob das im Ursprung dieser Religion(en) verankert ist, nur weil es in den Schriften dieser Religion(en) steht, wage ich aber zu bezweifeln.

Daß das neue Testament zensiert wurde, gilt als bestätigt. Etwas anders verhält es sich beim alten Testament. Doch ich bin mir sehr sicher, daß auch das a.T. kanonisiert wurde. Wenn das zutrifft, scheiden beide Werke als ernstzunehmende Quellen aus und wir können allenfalls noch die (möglicherweise) wahren Bröckchen daraus zusammensuchen.


Zitat:
Diesen Anspruch stellen weder Enki noch Zeus noch irgendwelche anderen höchst verehrten Götter anderer Kulturen.


(Fast) vollkommen richtig. Man könnte es quasi als "gelungenen Coup" der Monotheisten bezeichnen, ihren "Gott" zu einem höheren Wesen zu stilisieren, als es in den alten Kulturen war.
Das "Fast" steht sort, weil Enlil schon häufiger ähnliche Allmachts- und Alleinherrschaftsphantasien hatte - zumindest dann, wenn ich Enlils Wirken durch die Geschichte und die Kulturen richtig nachvollzogen habe (was ich aber einfach mal unterstelle). Ein Beispiel wäre hier die "Aton-Religion".


Zitat:
Es waren also keine anderen Götter neben ihm, die die Welt mit ihm zusammen geschaffen haben. (ff) zusammenfassend alle Argumente, die gegen meine Behauptung stehen, daß der Gott der Juden nur einer der antiken Götter war...


Die zahlreichen Übereinstimmungen, insbesondere zwischen der alttestamentarischen Genesis und älteren Schriften (etwa Atra Hasis, Gilgamesch etc.) zwingen förmlich die überwältigende Vermutung auf, daß die beschriebenen Ereignisse in beiden Quellenformen (Altem Testament und älteren Quellen) die gleichen waren.
Auch wenn beispielsweise die Namen unterschiedlich sind, wie etwa Zisudra (Sumer), Atra Hasis (Akkad), Utnapishtim (im Gilganesch-Epos), Noah (im alten Testament), so müssen wir anerkennen, daß ihre Erlebnisse so deckungsgleich sind, daß es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die gleichen Personen und die gleichen Ereignisse handelt.

Den Gedanken weiterführend und die einzelnen Quellen betrachtend, fällt auf, daß sich der, im alten Testament beschriebene Gott auch in den älteren Quellen wiederfindet - dort allerdings als einer unter mehreren "Göttern".

Wenn wir also nicht nur die relativ junge Quelle des alten testaments und die noch jüngere Quelle des neuen testaments betrachten, sondern auch deren mögliche Vorlagen mit einbeziehen, so stellt sich der Gott der Juden und somit wohl der Gott aller monotheistischen Religionen keineswegs weder als allmächtig noch als alleinherrschend dar.

Wie sehr man durch absichtliche oder nicht absichtliche Fehler beim Kopieren alter Quellen in die Irre geleitet werden kann, zeigt ein, zwar schon (entgegen anderslautenden Quellen) früher gefundenes Fragment einer Tontafel, das aber erst vor etwas über einem Jahr dem Gilgamesch Epos zugeordnet werden konnte. Sie füllt eine Lücke, die bislang dort klaffte, wo En.Ki den Fluthelden mit dem Bau eines Fahrzeugs beauftragte. Bislang war nur bekannt, daß er es tat. Wie die Maße des Fahrzeugs jedoch genau aussahen, blieb unbeantwortet und man vertraute weiterhin auf das alte Testament.

Tatsächlich aber lauteten seine Worte: "Entwirf es als runden Plan; seine Länge und seine Breite sollen gleich sein"

Die wirkliche Arche Noah war also....
.....rund!

Das aber nur am Rande um aufzuzeigen wie wenig man sich auf monotheistische Quellen verlassen kann.

Titel: Re: antika
Beitrag von Momo am 17.06.11 um 15:31:36
was wäre wenn...?

a) wenn wir in allen Kulturen dieselben Geschichten vorfinden, nur mit anderen Namen, in div. Dimensionen,. mi leicht veränderten Färbung und dementsprechend unendlich vielen Interpretations-Möglichkeiten? oki, das haben wir bereits festgestellt.

b) ....wir entdecken, aufdecken könnten. dass eine jegliche Phantasie keine ist als dass wir sie höchsten auf uangemessene Ebene stellen?

c) ... wenn wir herz-verstehen, dass der Mind/Verstandd polar ist, indem wir ein zwie-gespaltenes Repto-Hirn erschufen?

d) wenn wir herzverstehen, dass Gott nicht von Good kommt, sondern GESETZ heisst. und so wie es das EINE gibt, so das ursprünglich EINE Gesetz LIEBE heisst=

e) in altdeutscher Sprache schrieb man für Gott = KOT und jetz mache man aus KOT ein Kood ?? ?? und von Kood ein Code und wer möchte aus Kot=Scheisse

f) ... wenn es stimmen würde, dass alles ständig wiederholt wird, nur jedesmal auf einer anderen Bewusstseins-Ebene und es uns vorkommt, als sei das Gleiche etwas anderes ? aus dem Kreis wird eine Spirale, aber schauen wir von Oben, sieht dirh eine Spirale wie ein Kreis aus.

g) ... die illusorische Linearität, eine illusorische Parallele ist/hat, wo das eine wie vorwärts und das andere wie Rückwärts läuft ... die Zeit-Illusion finden wir bei den alten Mayastämmen.. siehe auch Astrologie: rückläufige Planeten? nein, es ist ein Begriff, weil es so aussieht als ob. Die mentale Wirkung aber ergibt, dass wir dann etwas happig empfinden.

h) .... wenn wir alle erkennen, dass unsere Erde die Möglichkeit bietet eine jegliche Illusion zu erzeugen? (Maya)

i) ... wir tatsächlich nur Hologramme unserer Selbst sind?

k) Arche Noah: die Quadratur des Kreises?

I) in kabbhalstischer Vorgehensweise entpuppt sich der grausam anmutende JHWH als Luzifer, in dessen Welt wir hier wohnen Der kosmische Witz aber könnte anhand der Illusions-Lehre sein: wir alle sind alles, nur uns nicht mehr bewusst.

m) ....wenn wir erkennen würden, dass "heiliger Geist" ein anderer Begriff für All-Bewusstsein ist?

n) ....wiederum die 3-Heit 3x eine andere Sicht darstellt?

o) .... wenn wir quasi in illusorischer Zeitlupe wirknehmen und in manosekündlicher Darstellung, das was wir als 3-Heit sehen, aus schnellstmöglicher Weise, dann eben wieder als EINS gesehen wird? analogisiere den zweiflügel Propeller, wir sehen dann nur noch einen Kreis

Besser wir wollen dem Mind nicht verständlich machen, was er eh nicht versteht. Welch Wortwitz: verstehen.. Verstand.. STAND... Standpunkt.

nur ein Schritt daneben und die WIRKnehmung verändert sich...  der kosmische Witz: da wo Du stehst, kann ich nicht stehen, rück weiter, dann stehe ich auf deinem Platz und kann nichts anderes sagen, als Du...... umgekehrt ist ja auch gefahren  ;D


wo also die Verwirrung, dass einmal von ICH (BIN) gesprochen, gelesen, geschrieben wird und ein anderesmal in Mehrzahl? als dass wir nie auf einem Platz verweilen können und schwups schon wieder eine andere WIRK-nehmung haben.

Rein theoretisch müsste ich mir im Minimum täglich, ständig einen neuen Namen geben, weil wir morgen nicht mehr das sind, was wir heute sind.

und nun dieses Spielchen... rechnen wir ein Durst-Schnitt (huh ein freudscher Verschreiber) -leben in Anzahl Tage um und jeder Tag ein neuer Name, sähe das in etwa folgend aus:

dfopiwrtqüerowütoperjölgjkhdfjklglm,sdalö,ewopriouweofhsdkjwefiuqzqoiruweprouwepirouoiqrfhsdlakhfsdlkafjkweüqriopweqüriweporiwepoqfjsdlköf,gsdfpvodjbosdfghitfgiuzheoaklörtjweöärtkewökjaljköldsjfsdkljsklfjksdklöafjsdjkljlkj.... und zählen wir alle Durchschnittleben zusammen, wird es endlos wie eine Primzahlkette

das mag der Mind aber gaaar nicht, nein üüüüüberhaupt nicht  :P   :'(   >:(

huch, schnell wegrenn, sonst bekomm ich noch PARA-noja  :o

Momo  ;)

Titel: Re: antika
Beitrag von Thagirion am 17.06.11 um 18:40:25
Okay, da mach ich mal mit 8-)

was wäre wenn...?

a) wenn wir in allen Kulturen dieselben Geschichten vorfinden, nur mit anderen Namen, in div. Dimensionen,. mi leicht veränderten Färbung und dementsprechend unendlich vielen Interpretations-Möglichkeiten? oki, das haben wir bereits festgestellt.

Dann wüssten wir, dass kultureller Austausch keine Erfindung der Neuzeit ist.

b) ....wir entdecken, aufdecken könnten. dass eine jegliche Phantasie keine ist als dass wir sie höchsten auf uangemessene Ebene stellen?

Du meinst, dass es Gandalf wirklich gibt? Und Perry Rhodan und Atlan? Und Homer Simpson?
Also, das wäre ... erstaunlich.

c) ... wenn wir herz-verstehen, dass der Mind/Verstandd polar ist, indem wir ein zwie-gespaltenes Repto-Hirn erschufen?

Ähm??? Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch nie ein zwiegespaltenes Repto-Hirn erschaffen habe. Zumindest nicht in dieser Inkarnation.

d) wenn wir herzverstehen, dass Gott nicht von Good kommt, sondern GESETZ heisst. und so wie es das EINE gibt, so das ursprünglich EINE Gesetz LIEBE heisst=

Dann müssten wir wohl alle Thelemiten werden.

e) in altdeutscher Sprache schrieb man für Gott = KOT und jetz mache man aus KOT ein Kood ?? ?? und von Kood ein Code und wer möchte aus Kot=Scheisse

Echt?

f) ... wenn es stimmen würde, dass alles ständig wiederholt wird, nur jedesmal auf einer anderen Bewusstseins-Ebene und es uns vorkommt, als sei das Gleiche etwas anderes ? aus dem Kreis wird eine Spirale, aber schauen wir von Oben, sieht dirh eine Spirale wie ein Kreis aus.

In einer aufsteigenden Spirale (womit in diesem Vergleich natürlich eine Wendel gemeint ist - soviel Klugscheißerei muss sein;-) würde es uns keineswegs nur so vorkommen, als wäre das "Gleiche" immer wieder etwas anderes, denn es hätte tatsächlich jedesmal eine höhere Qualität.

g) ... die illusorische Linearität, eine illusorische Parallele ist/hat, wo das eine wie vorwärts und das andere wie Rückwärts läuft ... die Zeit-Illusion finden wir bei den alten Mayastämmen.. siehe auch Astrologie: rückläufige Planeten? nein, es ist ein Begriff, weil es so aussieht als ob. Die mentale Wirkung aber ergibt, dass wir dann etwas happig empfinden.

Irgendwie erschließt sich mir hier nicht, was Du damit sagen willst.

h) .... wenn wir alle erkennen, dass unsere Erde die Möglichkeit bietet eine jegliche Illusion zu erzeugen? (Maya)

Dann käme uns die Erkenntnis eines großen Potentials.

i) ... wir tatsächlich nur Hologramme unserer Selbst sind?

Dann käme uns ungefähr dieselbe Erkenntnis nochmal.

k) Arche Noah: die Quadratur des Kreises?

War die rund oder quadratisch? Und wieso sollte uns das etwas sagen?

I) in kabbhalstischer Vorgehensweise entpuppt sich der grausam anmutende JHWH als Luzifer, in dessen Welt wir hier wohnen Der kosmische Witz aber könnte anhand der Illusions-Lehre sein: wir alle sind alles, nur uns nicht mehr bewusst.

Das waren meines Wissens die Gnostiker, nicht die Kabbalisten. Oder meintest Du die Gleichsetzung von Schlange und Messias?

m) ....wenn wir erkennen würden, dass "heiliger Geist" ein anderer Begriff für All-Bewusstsein ist?

Dann hätten wir uns schon ein wenig mit okkulten oder mystischen Lehren befasst - und könnten uns doch irgendwie nicht ganz dazu durchringen, uns von den abrahamitischen Lehren zu lösen.

n) ....wiederum die 3-Heit 3x eine andere Sicht darstellt?

Dann hätten wir uns vielleicht schon ein bisschen mehr mit solchen Sachen befasst;-)

o) .... wenn wir quasi in illusorischer Zeitlupe wirknehmen und in manosekündlicher Darstellung, das was wir als 3-Heit sehen, aus schnellstmöglicher Weise, dann eben wieder als EINS gesehen wird? analogisiere den zweiflügel Propeller, wir sehen dann nur noch einen Kreis

Dann würden wir die Bücher wieder wegschmeißen, alles wieder zu vergessen versuchen und (vielleicht in der Hoffnung, dass ein anderer nicht Dasselbe tut) solches schreiben:

Besser wir wollen dem Mind nicht verständlich machen, was er eh nicht versteht. Welch Wortwitz: verstehen.. Verstand.. STAND... Standpunkt.

nur ein Schritt daneben und die WIRKnehmung verändert sich...  der kosmische Witz: da wo Du stehst, kann ich nicht stehen, rück weiter, dann stehe ich auf deinem Platz und kann nichts anderes sagen, als Du...... umgekehrt ist ja auch gefahren  ;D


wo also die Verwirrung, dass einmal von ICH (BIN) gesprochen, gelesen, geschrieben wird und ein anderesmal in Mehrzahl? als dass wir nie auf einem Platz verweilen können und schwups schon wieder eine andere WIRK-nehmung haben.

Rein theoretisch müsste ich mir im Minimum täglich, ständig einen neuen Namen geben, weil wir morgen nicht mehr das sind, was wir heute sind.

und nun dieses Spielchen... rechnen wir ein Durst-Schnitt (huh ein freudscher Verschreiber) -leben in Anzahl Tage um und jeder Tag ein neuer Name, sähe das in etwa folgend aus:

dfopiwrtqüerowütoperjölgjkhdfjklglm,sdalö,ewopriouweofhsdkjwefiuqzqoiruweprouwepirouoiqrfhsdlakhfsdlkafjkweüqriopweqüriweporiwepoqfjsdlköf,gsdfpvodjbosdfghitfgiuzheoaklörtjweöärtkewökjaljköldsjfsdkljsklfjksdklöafjsdjkljlkj.... und zählen wir alle Durchschnittleben zusammen, wird es endlos wie eine Primzahlkette

das mag der Mind aber gaaar nicht, nein üüüüüberhaupt nicht  :P   :'(   >:(

huch, schnell wegrenn, sonst bekomm ich noch PARA-noja  :o



Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 12.09.15 um 20:43:59

werjo schrieb am 06.05.11 um 17:02:17:
Bei welchen Bakterien hat man solch einen Grad an Schwarm-Intelligenz beobachtet? Wann und Wo? Bei Ameisen, Fröschen und sogar Menschen hat man eine Art kollektives Bewusstsein beobachten können. 


An der Stelle würde ich ganz gerne nochmal einhaken wollen..


Azatoth schrieb am 07.05.11 um 18:28:29:
Die waren auch schon vorher da.


Aha, und das weisst Du woher??


resistente Grüsse,
kernspecht  :P

Titel: Re: antika
Beitrag von stb am 12.09.15 um 21:00:25
Ach wie süß, da haste ja wieder n Schätzchen ausgebuddelt ^^

Ob da noch was geht...? Ist ja kaum noch jemand von den Protagonisten aktiv...


Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 12.09.15 um 21:20:24

stb schrieb am 12.09.15 um 21:00:25:
Ob da noch was geht...? 


Das wird sich dann schon noch zeigen...

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 13.09.15 um 12:44:25

kernspecht schrieb am 12.09.15 um 20:43:59:

Azatoth schrieb am 07.05.11 um 18:28:29:
Die waren auch schon vorher da.


Aha, und das weisst Du woher??

Weil es im Bibeltext steht.
Genesis 6,4 In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch nachher, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und diese ihnen gebaren. Das sind die Helden, welche von alters her waren, die Männer von Ruhm gewesen sind.

Die Aussage ist ziemlich klar. וגם (und auch) אחרי (danach) כן (als). Die Nephilim waren schon da bevor die Söhn Gottes zu den Töchtern der Menschen gingen und gebaren. Ich denke der Text will damit nicht sagen, dass die Nephilim eine zweite Spezies neben den Söhne Gottes sind, sondern dass die Nephilim schon vorher da waren, nur eben als Söhne Gottes und dann diesen Zustand der Sohnschaft verloren, weil sie sich lieber ihren Gelüsten hin gaben.

Ähnliches lesen wir über König Salomo in 1. Könige 11,1-6. Er ließ sich mit heidnischen Frauen ein und wurde (oder ließ sich) dadurch zum Götzendienst verführen. Von den 1000 Frauen die er hatte, werden ihm sicher auch einige viele Kinder geboren haben. Die materielle Versorgung hätte er mit seinem Reichtum vielleicht noch hin bekommen, aber ein echter Vater konnte er ihnen wohl kaum sein.

Ich denke es wäre eine durchaus realistische Vorstellung, wenn man eine ähnliche Situation bei den Söhnen Gottes nimmt. Die waren nicht Willens oder nicht in der Lage sich um ihre Kinderschar zu kümmern und darum verwahrlosten sie und es kam zum Überlebenskampf. Nur der Stärkste und Intelligenteste konnte überleben im Kampf um die Resourcen. Und schon haben wir die Gewaltherrschaft auf Erden welche der Grund für die Sintflut wurde, wo vermutlich vorher das Leben nahezu langweilig dahin dümpelte.

Titel: Re: antika
Beitrag von IloveUbabe am 13.09.15 um 14:31:57
Das mit den Nephilim ist schon interessant, ich bin da vor ner Zeit mal drauf gestoßen. Derzeit ist ja Untergangsstimmung - und neben Nostradamus floriert da ja die Bibel. Und es wird von Christus als Erlöser etc. gesprochen. Gerade die US-Christen sind gerade sehr aktiv ihren Glauben zu verbreiten (auch bemerkbar an dem aufflamen der Flat Earth Theorie zuletzt).

Und eben da schaut man ja mal genauer hin, was mich auch zu dem Thema geführt hat. Dabei wird man etwa über das hier stolpern. https://www.youtube.com/watch?v=E8dUQOaSmSE Hier etwa wird gesagt das die eng.: Nephilim


Azatoth schrieb am 13.09.15 um 12:44:25:
Weil es im Bibeltext steht.
Genesis 6,4 In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch nachher, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und diese ihnen gebaren. Das sind die Helden, welche von alters her waren, die Männer von Ruhm gewesen sind.

In dem Video oben wird neben diesem noch: "1 Nachdem die Menschenkinder sich gemehrt hatten, wurden ihnen in jenen Tagen schöne und liebliche Wörter geboren. 2 Als aber die Engel, die Himmelssöhne, sie sahen, gelüstete es sie nach ihnen, und sie sprachen untereinander: "Wohlan, wir wollen uns Weiber unter den Menschentöchtern auswählen und uns Kinder zeugen. 3 Semjasa aber, ihr Oberster, sprach zu ihnen: " Ich fürchte, ihr werdet wohl diese That nicht ausführen wollen, so daß ich allein eine so große Sünde zu büßen haben werde." 4 Da antworteten ihm alle und sprachen: "Wir wollen alle einen Eid schwören und durch Verwünschungen uns untereinander verpflichten, diesen Plan nicht aufzugeben, sondern dies beabsichtigte Werk auszuführen." 6 Da schwuren alle zusammen und verpflichteten sich untereinander durch Verwünschungen dazu. Es waren ihrer im Ganzen 200, die in den Tagen Jarebs auf den Gipfel des Berges Hermon herabstiegen. Sie nannten aber den Berg Hermon, weil sie auf ihm geschworen und durch Verwünschungen sich untereinander verpflichtet hatten. 7 Dies sind die Namen ihrer Anführer: Semjasa, ihr Oberster, Urarkib, Arameel, [Sammael], Akibeel, Tamiel, Ramuel, Danel, Ezeqeel, Saraqujal, Asael, Armers, Batraal, Anani, Zaqebe, Samsaveel, Sartael, [Tumael?], Turel, Jomjael, Arasjal, 8 Dies sind ihre Dekarchen." (Buch Henoch Kapitel 6:1,2 http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/michael.luetge/Himmelsr.html#_Toc256247438)

„Und es geschah, als die Menschenkinder anfingen, sich zu mehren auf der Oberfläche der Erde und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Engel Gottes sie in einem Jahre dieser Jubiläen, dass sie schön anzuschauen waren und sie erwählten sich einige aus ihren Weibern und diese gebaren ihnen Kinder, und dies sind die Riesen. Und die Gewalttätigkeit nahm zu auf der Erde, und alles Fleisch verderbte seinen Wandel vom Menschen bis zum Vieh [...]. Und Er [Gott] sprach: „ICH will die Menschen vertilgen und alles Fleisch auf der Oberfläche der Erde, die Er geschaffen hat.“ Und Noah allein hatte die Gnade gefunden vor den Augen Gottes.“ (Buch der Jubiläen 5:1 http://liebezurwahrheit.de/n-die-riesen-und-die-nephilim-fruhe-zeugnisse/)

Danach sind die Nephilim das Produkt von Menschen (menschlichen Frauen) mit gefallenen Engeln und selber verderbt. Woraufhin Gott dieses "Experiment" mit der Sintflut beseitigte.



Und in dem Zusammenhang stehen dann auch die Hybriden mit Mensch und Tiermischwessen, wie auf dem "schwarze Obelisk von Salmanassar III" abgebildet. "Udumu-Wesen" von den Assyrern genannt.


(http://www.ein-buch-lesen.de/2013/05/monstern-auf-der-spur.html)

Wenn man also wörtlich nimmt was da in der Bibel steht und zugesteht das die Assyrer nicht gerade auf LSD waren als sie den Obilisken anfertigten, dann wurde vor der Sintflut auf Erden ganz schön rumgespanscht in genetischem Sinn. Und nach der Sinflut gings nochmal weiter.  Egal was zuerst da war oder wer von wem abgeschrieben hat. Da war jedenfalls was los, sonst hätte man eben nicht solche Zeugnisse angefertigt.

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 13.09.15 um 17:55:12
Das Buch Henoch und das Buch der Jubiläen sind aber kein Teil der Bibel. Waren es auch nie. Was in der Bibel über Nephilim steht lässt sich ganz nüchtern und realisitisch betrachten.

Die seltsam scheinenden Gestalten auf Assyrischen Abbildungen sind wahrscheinlich Affen. Für Menschen aus Mesopotamien waren diese völlig fremdartig und es geht bei den Darstellungen ja um Kriegsbeute aus fernen Ländern (in dem Fall wahrscheinlich Ägypten). Es gibt noch mehr Bilder, wo das deutlicher zu sehen ist.


Titel: Re: antika
Beitrag von IloveUbabe am 13.09.15 um 19:08:07
Ich hab da einen Teil des Inhalts des Clips in Bezug gesetzt. Ob man das nun für wahrhaftig hält, muss man halt selber einen Schluss sich draus machen.


Azatoth schrieb am 13.09.15 um 17:55:12:
Das Buch Henoch und das Buch der Jubiläen sind aber kein Teil der Bibel. Waren es auch nie. Was in der Bibel über Nephilim steht lässt sich ganz nüchtern und realisitisch betrachten.

Was war halt zuerst da. ISt die Bibel eine zusammengetragene Textsammlung oder das Wort Gottes. Die Überschneidung ist ja das interessante. Wenn man es als eine Quelle sieht, ist es die selbe Geschichte nur abgewandelt. Sind es verschiedene Quellen wären es unabhängige Aussagen zum selben Sachverhalt die ähnliches wiedergeben.


Azatoth schrieb am 13.09.15 um 17:55:12:
Die seltsam scheinenden Gestalten auf Assyrischen Abbildungen sind wahrscheinlich Affen. Für Menschen aus Mesopotamien waren diese völlig fremdartig und es geht bei den Darstellungen ja um Kriegsbeute aus fernen Ländern (in dem Fall wahrscheinlich Ägypten). Es gibt noch mehr Bilder, wo das deutlicher zu sehen ist.


Dazu gibts halt verschiedene Auffassungen. Die Deutung als Affen mag hinkommen. Wobei dann fraglich ist, warum der Elefant sehr realistisch abgebildet wurde, aber die Affen nicht - bzw auf der Schulter ja aber so "ungestalt" neben dem Elefant. Was die Bekanntheit angeht - Kann man spekulieren. Heimisch sind Affen im nahen Osten wohl nicht "mehr". Aber Indien liegt halt nun auch nicht so weit entfernt. Ich würde das wissen um Tiere nicht so fern sehen. Exotische Tiere wie Löwen usw. wurden auf die Wappen gemalt und gesehen haben wird wohl kaum einer Löwen selbst auf dem Zug nach Jerusalem in den Kreuzzügen. Mal davon ab gab es ja durchaus spätestens zur Zeit der Ägypter Handel bis in die entlegensten Orte (Bernstein von der Ostsee). Sprich abgekapseltes Denken, weil nicht heimisch = unbekannt, hält nicht hinreichend stand.

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 13.09.15 um 21:26:22

Eines der bekanntesten Szenen aus der Bibelgeschichte wäre: David kämpft gegen den Riesen Goliath.
Möglicherweise ist das aber nur ein Gleichnis für einen hoffnungslos überlegenen Feind, der trotzdem besiegt werden kann...

Kann man sagen: Nephelim = Riesen, oder ist das zu einfach gedacht? Muss man diese sich als physische Wesen vorstellen?

Wie IloveUbabe bereits erwähnt hat, gab es ja Berührungspunkte in kultureller Hinsicht von Ägypten bis nach

Skandinavien. Daher lesen wir auch in der nordischen Mythologie, der Edda z.B. von Riesen.

Das ist natürlich nur ein schwaches Indiz, aber mal angenommen, es hätte solche Wesen in grauer Vorzeit tatsächlich gegeben, so erklärte sich evtl die Errichtung einiger seltsamer, monumentaler Bauwerke der Antike (die mit tonnenschweren Steinen aus völlig anderen, teilweise hunderte Kilometer entfernten Regionen) an bestimmten Stellen errichtet wurden.
Ob nun in Ägypten, oder in der monolithische Kultur des Nordens, an der Westküste des Atlantiks bis runter nach Cordoba.


cheers

Titel: Re: antika
Beitrag von IloveUbabe am 13.09.15 um 23:58:05

kernspecht schrieb am 13.09.15 um 21:26:22:
Kann man sagen: Nephelim = Riesen, oder ist das zu einfach gedacht? Muss man diese sich als physische Wesen vorstellen?

Also so wie ich das verstanden habe ist alles was von der Kreation Gottes durch die gefallenen Engel verderbt wurde zu Nephilim geworden. Auf gut deutsch entartet. Riesen zählen da zweifellos drunter, aber auch anderes was heute wohl im Reich der Mythen liegt wird da drin sein. Sprich das ganze Ensemble aus Herr der Ringe könnte man sich hineindenken. Zumindest ist das die Meinung diese Bibelschwingers aus dem englischen Video. Von daher warum nicht. Die Odysee und anderes berichtet von Wesen die unserer Geist sich ausdenken mag. Aber warum soll es nur ein Produkt des Geistes gewesen sein.


kernspecht schrieb am 13.09.15 um 21:26:22:
Wie IloveUbabe bereits erwähnt hat, gab es ja Berührungspunkte in kultureller Hinsicht von Ägypten bis nach

Skandinavien. Daher lesen wir auch in der nordischen Mythologie, der Edda z.B. von Riesen.

Die Berührung der Kulturen oder besser gesagt der Wissensaustausch steht für mich außer Frage. Was die Übernahme von Mythologie angeht - warum nicht.


kernspecht schrieb am 13.09.15 um 21:26:22:
Das ist natürlich nur ein schwaches Indiz, aber mal angenommen, es hätte solche Wesen in grauer Vorzeit tatsächlich gegeben, so erklärte sich evtl die Errichtung einiger seltsamer, monumentaler Bauwerke der Antike (die mit tonnenschweren Steinen aus völlig anderen, teilweise hunderte Kilometer entfernten Regionen) an bestimmten Stellen errichtet wurden.
Ob nun in Ägypten, oder in der monolithische Kultur des Nordens, an der Westküste des Atlantiks bis runter nach Cordoba.

Selbst wenn "Riesen" beim Baum mitwirkten, so ist die Genauigkeitsfrage und die Frage nach der Komplexität damit nicht ausgeräumt. Es muss da eine Fertigungsgüte gegeben haben die außer Reichweite der heutigen Zeit liegt in der dafür beanspruchten Zeit.

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 14.09.15 um 00:16:43

IloveUbabe schrieb am 13.09.15 um 23:58:05:
Kann man sagen: Nephelim = Riesen, oder ist das zu einfach gedacht? Muss man diese sich als physische Wesen vorstellen?Also so wie ich das verstanden habe ist alles was von der Kreation Gottes durch die gefallenen Engel verderbt wurde zu Nephilim geworden. Auf gut deutsch entartet. Riesen zählen da zweifellos drunter, aber auch anderes was heute wohl im Reich der Mythen liegt wird da drin sein. Sprich das ganze Ensemble aus Herr der Ringe könnte man sich hineindenken. Zumindest ist das die Meinung diese Bibelschwingers aus dem englischen Video. Von daher warum nicht. Die Odysee und anderes berichtet von Wesen die unserer Geist sich ausdenken mag. Aber warum soll es nur ein Produkt des Geistes gewesen sein.


Schon richtig, nur müsste es in dem Fall dann auch historische Überbleibsel geben, alles was man hat, sind aktuell "Dinosauriersekelette".

Wobei keineswegs klar ist: Riesen müssen Menschenähnlich ausgesehen haben.

Genausowenig wie Dämonen oder deren äquivalent, die Engel/Cherubim unbedingt menschlich aussehen müssen...


cheers

Titel: Re: antika
Beitrag von IloveUbabe am 14.09.15 um 00:25:04

kernspecht schrieb am 14.09.15 um 00:16:43:
Schon richtig, nur müsste es in dem Fall dann auch historische Überbleibsel geben, alles was man hat, sind aktuell "Dinosauriersekelette".

Es gibt ne Menge Fake-Skelette. Die Frage ist wie viele echte Skelette wurde so zu Fakeskeletten gemacht. Allein was an Artefakten in Museen liegt, wozu es wenn überhaupt mal ne kleinere Erwähnung in Regionalzeitungen gegeben haben könnte, und dann verschwand. Nicht zuletzt halt ich das für das verwerflichste am Menschen, das sie ihre eigenen Relikte zerstören wie in der heutigen Zeit die Moslems und im Mittelalter die Christen bei den Einheimischen in Amerika und so weiter.


kernspecht schrieb am 14.09.15 um 00:16:43:
Wobei keineswegs klar ist: Riesen müssen Menschenähnlich ausgesehen haben.

Humm. Nö. Also nicht mißverstehen. Wir denken sie würden menschlich ausgesehen haben, weil es uns nahliegt uns selbst als Maß der Dinge zu sehen und extrapolieren daraus das wenn menschliche Frauen Teil der Gleichung wären sollten Riesen so sein. Aber letztlich ist genau das halt nicht gesagt nicht bei der quasi nicht Beschreibbarkeit von Engeln. Also eine immer Regel gibts da eigentlich nicht. Das ist wie das Teilen durch Null - hat man an sich mit normaler Mathematik auch keine Chance ne Lösung zu erhalten.


Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 14.09.15 um 01:04:09
In diesem Zusammenhang folgendes:
Sue, Dinosaurier Nr. 13

Der Dokumentarfilm erzählt von dem erbitterten Kampf um ein rund 65 Millionen Jahre altes, wissenschaftlich unschätzbar wertvolles Tyrannosaurus-Skelett. Ein Team um zwei Paläontologen entdeckte die Skelettteile im August 1990 in den Badlands von South Dakota. Zwei Jahre später begannen die zehn Jahre dauernden Auseinandersetzungen um die Eigentumsrechte.

Völlig unerwartet beschlagnahmten das FBI und die amerikanische Nationalgarde zwei Jahre später den Tyrannosaurier Sue. Damit begann ein erbitterter, jahrelanger Streit um die Besitzrechte an dem Fund. Unter Beteiligung der US-Regierung, großer Museen, von Indianern und wetteifernden Paläontologen entspann sich ein Kampf zwischen David und Goliath, bei dem den Wissenschaftlern, die Sue gefunden hatten, die Rolle des David zukam.

Peter Larson und sein Team kämpften um ihren Dinosaurier und wehrten sich verzweifelt gegen die Einschüchterungsversuche der Regierung. Der Konflikt dauerte zehn Jahre, und an seinem Ende sahen die Forscher nicht nur ihren Fund in Gefahr, sondern sie mussten plötzlich vor Gericht um ihre eigene Freiheit kämpfen.

http://www.arte.tv/guide/de/058831-000/sue-dinosaurier-nr-13

Jetzt kann man sich natürlich mal fragen, warum sofort das FBI dort auftaucht und alles sofort konfisziert!? Als müsste dort irgendein Staatsgeheimnis bewahrt werden, wovon die Öffentlichkeit nichts mitbekommen soll.

Und zwar sind die mit 35! FBI-Agenten dort angerückt, laut der Doku. Das deutet irgendwie darauf hin, dass dieser Fund dort schon auf einer Prio-Liste dieser Staatsbehörde gestanden haben muss, aus welchen Gründen auch immer...
denn sonst hätte man nur 1-2 Agenten hingeschickt, um mal zu gucken, was da los ist.

Mir persönlich gehen Dinosaurierthemen eigentlich eher auf die Nerven. Da ist zu vieles verklärt, und es gab zu viel Hollywood für meinen Geschmack.

Dennoch und grade deswegen könnte evtl doch mehr dahinter stecken, als man gemeinhin so glaubt...


cheers

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 14.09.15 um 06:56:36

IloveUbabe schrieb am 13.09.15 um 19:08:07:
Was war halt zuerst da. ISt die Bibel eine zusammengetragene Textsammlung oder das Wort Gottes. Die Überschneidung ist ja das interessante. Wenn man es als eine Quelle sieht, ist es die selbe Geschichte nur abgewandelt. Sind es verschiedene Quellen wären es unabhängige Aussagen zum selben Sachverhalt die ähnliches wiedergeben.
Die apokryphen Texte sind sicher nicht älter als der uns heute bekannte Kanon des AT, der in dieser Form auch im Judentum schon immer gültig war. Das Judentum korrespondierte da ganz bestimmt nicht mit irgendwelchen Christen und deren Konzilen.

Die letzte Schrift des AT ist das Buch des Propheten Malaechi, was auch im Talmud bestätigt wird :

Zitat:
"Our Rabbis taught: Since the death of the last prophets, Haggai, Zechariah and Malachai, the Holy Spirit [of prophetic inspiration] departed from Israel; yet they were still able to avail themselves of the Bath-kol."

Quelle : Talmud - Seder Nezikin - Sanhedrin 11a


Vollständige Schriften der genannten Apokryphen gibt es nur in äthiopischer Sprache und die Exemplare stammen aus dem Mittelalter. Die Qumran Funde beweisen imho gar nichts, da es nur Fragmente sind. Kann man sich hier anschauen : http://www.deadseascrolls.org.il/explore-the-archive/search#q=%27enoch%27+AND+script_language_parent_en%3AAramaic
http://www.deadseascrolls.org.il/explore-the-archive/search#q=%27jubilees%27+AND+script_language_parent_en%3AHebrew

Aber auch bei den Datierung bin ich skeptisch, da das Alter des Schreibmaterials überhaupt nichts aussagt.  Ich hab hier unbenutztes Papier und Tinte im Regal welche schon vor über 20 Jahren gekauft wurden und immer noch funktionieren. Das Kaufdatum sagt aber auch nichts aus, da dir Resourcen aus denen es hergestellt wurde noch viel älter sind.

Ziemlich am Anfang des Buch Henoch steht ja eine Aussage die so ähnlich auch im Judasbrief des NT vorkommt und im Text selber Henoch zugeschrieben wird.


Zitat:
"Siehe, der Herr ist gekommen inmitten seiner heiligen Tausende, Gericht auszuführen wider alle und völlig zu überführen alle ihre Gottlosen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, welche gottlose Sünder wider ihn geredet haben"

Quelle : Elberfelder Bibel , Brief des Judas - Vers 14-15



Zitat:
"siehe, er kommt mit Myriaden Heiliger, um über alle Gericht zu halten, und er wird die Gottlosen vernichten und alles Fleisch zurechtweisen wegen all der gottlosen Werke, die die gottlosen Sünder begangen, und wegen all der heftigen Reden, die sie gesprochen, und wegen all dessen, was sie über ihn Übles geredet haben."

Quelle : http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/michael.luetge/Himmelsr.html


Das dumme ist nur, dass der Text des NT griechisch ist und die Qumran Fragmente vom Buch Henoch sind aramäisch. Ein paar unwesentliche griechische Fragmente soll es wohl geben, aber die sind auf der Webseite nicht aufgeführt unter "greek".

Auf der Wiki Seite zum Äthiopischen Henoch Buch wird angegeben, dass neben weiteren auch griechische Fragmente existieren. Diese haben aber nichts mit den Qumran Funden zu tun. Diese Texte stammen aus dem Mittelalter (Einleitung in das Alte Testament auf Codex Palopolitanus 817 klicken)

Der entsprechende Text des Codex Palopolitanus ist hier in Vers 9 einsehbar.

Man vergleiche das mit dem griechischen Text aus dem Judasbrief :

Zitat:
14 προεφητευσεν δε και τουτοις εβδομος απο αδαμ ενωχ λεγων "ιδου ηλθεν κυριος εν αγιαις μυριασιν αυτου
15 ποιησαι κρισιν κατα παντων και ελεγξαι παντας τους ασεβεις αυτων περι παντων των εργων ασεβειας αυτων ων ησεβησαν και περι παντων των σκληρων ων ελαλησαν κατ αυτου αμαρτωλοι ασεβεις"


Obwohl die Aussage weitgehend gleich ist, handelt es sich hier nicht um ein Zitat. Das sagt der Schreiber des Judasbrief ja auch gar nicht. Er sagt auch nicht, dass er sich auf eine bekannte Schrift bezieht. Wohl aber kennzeichnet er Henoch als Prophet, da er weissagte (prophezeite). Typisch für Propheten des AT war es vor dem Gericht über die Gottlosen zu warnen. Die Aussage im Judasbrief ist demgemäß so allgemein gehalten, dass er die für Propheten typische Warnbotschaft nur auf Henoch übertrug und daraus eine mögliche Warnung konstruierte. Die Ereignisse vor der Sintflut waren ihm ja durch das Buch Genesis bekannt. Da braucht es kein überliefertes Buch Henoch um sich selbst zusammen zu reimen was der mit Gott wandelnde Henoch über seine Generation gesagt haben könnte.

Am wahrscheinlichsten ist es daher, dass das Buch Henoch um die bekannten Aussagen des Bibelkanons herum gedichtet wurde, weil die Person Henoch und sein frühes Verschwinden schon immer Fragen offen ließen und ein Bedürfnis für Spekulationen weckte.


Zitat:
Dazu gibts halt verschiedene Auffassungen. Die Deutung als Affen mag hinkommen. Wobei dann fraglich ist, warum der Elefant sehr realistisch abgebildet wurde, aber die Affen nicht - bzw auf der Schulter ja aber so "ungestalt" neben dem Elefant. Was die Bekanntheit angeht - Kann man spekulieren. Heimisch sind Affen im nahen Osten wohl nicht "mehr". Aber Indien liegt halt nun auch nicht so weit entfernt. Ich würde das wissen um Tiere nicht so fern sehen. Exotische Tiere wie Löwen usw. wurden auf die Wappen gemalt und gesehen haben wird wohl kaum einer Löwen selbst auf dem Zug nach Jerusalem in den Kreuzzügen. Mal davon ab gab es ja durchaus spätestens zur Zeit der Ägypter Handel bis in die entlegensten Orte (Bernstein von der Ostsee). Sprich abgekapseltes Denken, weil nicht heimisch = unbekannt, hält nicht hinreichend stand.

So realisitisch sehen die Elefanten nun auch nicht aus. Ich denke weder Affen noch Elefanten waren völlig unbekannt. Elefanten kannte man aus Indien wahrscheinlich schon als Kriegselefanten. Aber diese und jene exotischen Tiere kannte man damals nicht wie wir heute die Tiere kennen. Wir sehen sie im TV, haben Lexikas und können in den Zoo gehen. Für uns sind die Anblicke nichts besonderes. Damals schon. Und daher verwundern mich verzerrte Darstellungen nicht.

Die dargestellten Scenen werden die Bildhauer nur aus dem Gedächnis heraus angefertigt haben. Falls überhaupt. Vielleicht haben sie selbst die Tiere nie gesehen, weil sie Künstler statt Soldaten waren. Unwahrscheinlich, dass sie während des Raubzuges live dabei in Stein meißelten.

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 14.09.15 um 07:26:15

IloveUbabe schrieb am 13.09.15 um 23:58:05:

kernspecht schrieb am 13.09.15 um 21:26:22:
Kann man sagen: Nephelim = Riesen, oder ist das zu einfach gedacht? Muss man diese sich als physische Wesen vorstellen?

Also so wie ich das verstanden habe ist alles was von der Kreation Gottes durch die gefallenen Engel verderbt wurde zu Nephilim geworden. Auf gut deutsch entartet. Riesen zählen da zweifellos drunter, aber auch anderes was heute wohl im Reich der Mythen liegt wird da drin sein. Sprich das ganze Ensemble aus Herr der Ringe könnte man sich hineindenken. Zumindest ist das die Meinung diese Bibelschwingers aus dem englischen Video. Von daher warum nicht. Die Odysee und anderes berichtet von Wesen die unserer Geist sich ausdenken mag. Aber warum soll es nur ein Produkt des Geistes gewesen sein.

Also es ist eigentlich anders rum. Dieser ganze Fantasykram wie z.B. von Tolkiens Mittelerde und seinen Götterwesen basiert doch gerade eben auf diesen katholisch/heidnischen Mythen. Er war ja auch selber Christ und ließ sich von den Mythen inspirieren die ja auch heute noch in christlichen Kreisen verbreitet und ernsthaft geglaubt werden.

Das hebräische Wort Nephilim hat einfach die Grundbedeutung von fallen, runterfallen, auf dem Schlachtfeld fallen, aber auch von abfallen im Sinne von fremdgehen oder überlaufen. Da gibts ne Stelle bei Jeremia :


Zitat:
Jeremia 38:19 Da antwortete der König Zedekia dem Jeremia: «Ich fürchte die Juden, die zu den Chaldäern übergelaufen sind; man könnte mich ihnen ausliefern, daß sie mich verspotten!»


Könnt ihr hier hebräisch/englisch interlinear vergleichen : http://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/OTpdf/jer38.pdf

Die Söhne Gottes (Jesus wird ja auch als Sohn Gottes bezeichnet), sind halt vom Glauben abgefallen und benutzten ihre Fähigkeiten nicht mehr zum Wohle der Menschen, sondern nur noch zur Befriedigung eigener Bedürfnisse. Luther übersetzte damals Nephilim mit Tyrannen. An körperlich übergroße Wesen dachte er gar nicht. In der Septuaginta wir der Begriff Nephilim mit Gigantes übersetzt, aber bei diesem Wort dürfen wir nicht griechische Mythologisch denken, denn auch dort wird das Wort in der früheren Zeit nicht benutzt um Körpergröße auszudrücken. Erst später kommt es in diesem Zusammenhang benutzt und wird dann auch zum Synonym dafür. Die eigentliche Bedeutung war gewaltig oder rauh. Die Nephilim/Gigantes sind genau so wenig körperlich riesig wie Alexander der Große es war. Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Charaktereigenschaft.

In 4. Mose 13, 25-33 haben wir genau den gleichen Fall. Wobei man hier beachten muss, dass der Text sagt, dass gewisse Kundschafter nur falsche Gerüchte über eine angebliche Übermacht im Lande Kanaan vebreiten. Aber selbst wenn man den Text im hebräischen genau liest, steht dort nichts von Riesen. Die deutschen Übersetzungen versuchen das aber mit besonderer Betonung sogar noch hervor zu heben, um diese Ansicht zu unterstützen, weil der hebräische Text dafür selbst nicht ausreichend ist.

Das gerade aus der Wüste gekommen Volk Israel steht nun vor den Toren mächtiger Kulturen und kam sich einfach nur mickrig vor, weil sie selbst fast nichts hatten ausser dem was sie am Leibe trugen. Zudem wohnten die Bewohner Kanaans oft noch auf hohen Bergen und waren stolz und hochmütig.

Also Riesen hin oder her, aber mit antiken Texten lässt sich das nicht beweisen wenn man genau hin schaut.

Titel: Re: antika
Beitrag von IloveUbabe am 14.09.15 um 18:40:11
Azatoth wie ich schon schrieb sind die Ursprünge der Schriften nicht klärbar. Wer da abgeschrieben hat oder in wie weit sie aufeinander aufbauend entstanden sind. Das liegt im Dunkel. Es ist auch letztlich egal. Man hat effektiv nur zwei Möglichkeiten. Man tut es als Humbug ab oder glaubt daran.

Ja Tolkien hat seine "Phantasie-Welt" mit Wesen bevölkert die unterschiedlichsten Mythologien entspringen. Es ging mir eher darum aufzuzeigen, dass es eine Vorstellung von vielen Wesen gibt und eben da wird halt einiges zusammengetragen. Letzlich ist auch hier die Frage nach ausgedacht oder real. Die Frage muss halt jeder selbst für sich beantworten. Das wir Tolkin als Fantasie Geschichte handhaben besagt ja eben nicht das die Wesen auch nur Fantasie sind.


Azatoth schrieb am 14.09.15 um 07:26:15:
Die Söhne Gottes (Jesus wird ja auch als Sohn Gottes bezeichnet), sind halt vom Glauben abgefallen und benutzten ihre Fähigkeiten nicht mehr zum Wohle der Menschen, sondern nur noch zur Befriedigung eigener Bedürfnisse. Luther übersetzte damals Nephilim mit Tyrannen. An körperlich übergroße Wesen dachte er gar nicht. In der Septuaginta wir der Begriff Nephilim mit Gigantes übersetzt, aber bei diesem Wort dürfen wir nicht griechische Mythologisch denken, denn auch dort wird das Wort in der früheren Zeit nicht benutzt um Körpergröße auszudrücken. Erst später kommt es in diesem Zusammenhang benutzt und wird dann auch zum Synonym dafür. Die eigentliche Bedeutung war gewaltig oder rauh. Die Nephilim/Gigantes sind genau so wenig körperlich riesig wie Alexander der Große es war. Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Charaktereigenschaft.

...

Also Riesen hin oder her, aber mit antiken Texten lässt sich das nicht beweisen wenn man genau hin schaut.

Was sagst du dann eigentlich zu der Geschichte von Goliath und David?

Titel: Re: antika
Beitrag von Salid am 16.09.15 um 16:42:42
ich muss mal Quereinsteigen, verschiedene Thematiken bringen mich auf folgende Idee:

Unabhängig von den Bieblischen geschehnissen wa der Ort vor der angeblichen "Flut" nicht die Erde.
Der Krieg zwischen den ..( sorry ich brings noch durcheinander und nehme einfach) Gott und Teufel, wurde auf dem "Mars"? ausgetragen und vernichtete diesen fast.. aufgrund der Unbewohnbarkeit haben wir nun die Flüchtlinge der Alten zeit..

nur so nebenbei, ich les mir mal den Rest von euch durch :D


Titel: Re: antika
Beitrag von Salid am 17.09.15 um 00:28:06
Oh weh, die Geister die du riefst werter Kernspecht ;)

am besten, oder besser gesagt lässt es mich schaudern diese ganze thematik zu durchdringen. Danke fürs graben Die Daten wurden zur aufarbeitung an den Reader gesendet^^

das sieht nach wochenlanger Lesearbeit aus - zu all dem Überdruss habe ich noch das Spiel "The Talos Principle begonnen" Hier geleitet Elohim zu dutzenden selbst "Denkende" Wesen durch den Garten nachdem Die Menschheit ausstarb..

Woher kommt denn das Bitte:
Die Zerstörung des Horusgeises in der -Moment stand nicht da- aber es muss die Chäops Pyramiede sein?!

und dann der Satz:

Hier zeigt sich, dass die von den Menschenzüchtern
begonnene 'Neuinszenierung der Geschichte' nicht
zu Ende,
sondern eine noch laufende Handlung ist!


Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 17.09.15 um 07:53:18

IloveUbabe schrieb am 14.09.15 um 18:40:11:
Was sagst du dann eigentlich zu der Geschichte von Goliath und David?

Dass Goliath ein ziemlicher Brocken war, sagt der Text für mich unzweifelhaft. Das kann man der Wortwahl verschiedener Stellen vergleichen wenn von Goliaths Statur die Rede ist (1. Samuel 17,4) und Sauls Statur (1. Samuel 16,2 ; 1. Samuel 16,7) und der Maße der Arche (1. Mose 6,15).

Er war zwar groß, aber das hat noch nichts mit einem Geschlecht von Riesen zu tun. Beweisen möchten manche das gern, weil ja gesagt wird, dass Goliath ein Gathiter war und in Gath noch Kinder Enaks verblieben wie in Josua 11,22 beschrieben wird. Die Kinder Enaks wiederum werden ja in 4. Mose 13,33 mit Nephilim in Zusammenhang gebracht. Das kann Vieles bedeuten. Eine Abstammung des Geblüts von den Nephilim vor der Flut kann kaum gemeint sein, da diese ja spätestens in der Flut zu Grunde gingen. Der hebräische Ausdruck "ein Kind/Sohn des..." wird vielfältig benutzt, wie z.b. bei Davids Empörung "Kind/Sohn des Todes" (2. Samuel 12,5).

Wenn die Israeliten sich in 4. Mose 13,33 wie Heuschrecken vorkamen, muss das auch nicht auf die Größe bezogen sein. Das wäre ja nur ein Zirkelschluss weil die Übersetzer die Vokabeln in den Versen davor schon auf Körpergröße bezogen.

In 3.Mose 11,22 werden 4 Unterarten von einer bestimmten Gewürmart beschrieben. Die erste davon ist die Heuschrecke wie sie auch bei der Plage in Ägypten auftrat. Von dieser wird in Sprüche 30,27 gesagt, dass sie keinen König über sich haben. Die vierte Unterart ist das Wort was auch in 4. Mose 13,33 vorkommt. Es könnte also z.B. auch bedeuten, dass die Israeliten sich gegenüber den Kanaanitern bzw. den Söhnen Enaks wie ein regierungsloser Haufen von Streuern vor kam, der keine prachtvolle Kultur aufzuweisen hat. Und das war ja auch tatsächlich noch so als sie grade aus der Wüste kamen. Man sollte den Text mal nicht nur als literarische Fiktion auf Papier betrachten, sondern versuchen sich in die Menschen, wie sie dort im Kontext beschrieben sind, hineinzuversetzen.

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 17.09.15 um 22:41:58

Azatoth schrieb am 17.09.15 um 07:53:18:
dass Goliath ein Gathiter war und in Gath noch Kinder Enaks verblieben wie in Josua 11,22 beschrieben wird. Die Kinder Enaks wiederum werden ja in 4. Mose 13,33 mit Nephilim in Zusammenhang gebracht. 


Enak = Henoch? semantisch ja recht ähnlich...
Oder könnte Enak etwas mit dem von Erutan bezeichneten Enli/Enki - Konflikt zu tun haben?

Kann man die Gathiter geographisch und ethnisch zuordnen? Wer waren die??


cheers

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 18.09.15 um 10:06:10

kernspecht schrieb am 17.09.15 um 22:41:58:
Enak = Henoch? semantisch ja recht ähnlich...
Von den hebräischen Konsonanten her sind die beiden Namen völlig unterschiedlich.
Henoch = חנוך
Enak = ענק

Im anderen Kontext kommt ענק nur 4 mal vor im Zusammenhang mit Hals und bedeutet daher wahrscheinlich Kette, Amulett oder Geschmeide.



Zitat:
Oder könnte Enak etwas mit dem von Erutan bezeichneten Enli/Enki - Konflikt zu tun haben?
Eher nicht. Dazu hätten die Namen zu unterschiedliche Bedeutungen. Die Bibel sagt fast nichts über Enak. Ich vermute mal, dass dies gar keine Person war, sondern der Ausdruck Söhne Enaks ähnlich benutzt wird wie z.b. Kind des Todes.



Zitat:
Kann man die Gathiter geographisch und ethnisch zuordnen? Wer waren die??
In der Bibel wird Gath in der Küstenregion angesiedelt und das gehörte zum Reich der Philister. Die Gebiete werden immer nach Personen benannt und Gath war einer der 5 Fürsten der Philister (Josua 13,3).
Die Philister sind Nachkommen von Hams Sohn Mizraim (der hebräische Name für Ägypten) (1. Mose 10,6 & 13-14)
Die Philister sind die Palästinenser. Zumindest etymologisch ;)

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 18.09.15 um 17:10:15


Könnte Inanna (sumerisch) dann eine Nephelim/Riesin gewesen sein?


Es müsste auch erstmal klar werden, ob, wenn man von den Nephelim redet, wir hierbei über physische

Kreaturen nachdenken oder ob es sich hierbei um rein metaphysische/geistige Gestalten handelt.

Dann kann man in die jeweiligen Richtungen weitere Betrachtungen und Untersuchungen anstellen.

Anderenfalls wird alles irgendwie zu sehr vermixt und Dinge werden schwammig und nicht mehr genau definierbar.


cheers

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 18.09.15 um 18:16:31
Die Nephilim sind doch laut Sintflutbericht nur Männer gewesen.

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 18.09.15 um 18:35:58
...weil diese sich mit den Menschinnen paaren wollten. Soweit klar.

In den überlieferten Sagen ist in der Regel eigentlich nur von männlichen Riesen die Rede. Auch in den nordischen Mythen, das stimmt schon.

Was den Paarungsvorgang an sich betrifft, so stelle ich mir das doch als eher schwierig vor.

Beispielsweise die Paarung einer Großkatze (Löwe oder Tiger) mit einer Hauskatze dürfte wohl nicht so ohne weiteres klappen...   :D


cheers

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 19.09.15 um 08:38:32
So ganz kann ich dir nicht folgen.

Wir müssten uns schon an die textlichen Vorlagen halten.

Titel: Re: antika
Beitrag von Thagirion am 19.09.15 um 09:38:26

kernspecht schrieb am 18.09.15 um 18:35:58:
In den überlieferten Sagen ist in der Regel eigentlich nur von männlichen Riesen die Rede. Auch in den nordischen Mythen, das stimmt schon.

Stimmt nicht ganz, in der nordischen Mythologie gibts auch Riesinnen; Skadi fällt mir da grad ein.

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 19.09.15 um 17:06:08

Azatoth schrieb am 19.09.15 um 08:38:32:
So ganz kann ich dir nicht folgen.

Wir müssten uns schon an die textlichen Vorlagen halten.


Tun wir doch. Ich bezog mich darauf:

Azatoth schrieb am 13.09.15 um 12:44:25:
Die Nephilim waren schon da bevor die Söhn Gottes zu den Töchtern der Menschen gingen und gebaren. Ich denke der Text will damit nicht sagen, dass die Nephilim eine zweite Spezies neben den Söhne Gottes sind, sondern dass die Nephilim schon vorher da waren, nur eben als Söhne Gottes und dann diesen Zustand der Sohnschaft verloren, weil sie sich lieber ihren Gelüsten hin gaben.


Das mit den Katzen soll eigentlich nur verdeutlichen, dass aufgrund der physischen Unterschiede es aus meiner persönlichen Sicht schwer vorstellbar ist, dass es hier zu Paarungen gekommen sein soll.


cheers

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 20.09.15 um 13:28:47
Welche physischen Unterschiede ? Zwischen Mann und Frau ? :D

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 20.09.15 um 19:12:47
Nein. Eher zwischen grossen und kleinen Wesen.

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 20.09.15 um 19:51:38

Azatoth schrieb am 07.05.11 um 12:05:58:

Erutan schrieb am 06.05.11 um 16:26:07:
Es spricht aber auch Einiges dagegen:
Wer waren beispielsweise die Igigi (im alten Testament Nephilim genannt), die vor der Zeit der Menschen einen Aufstand gegen Enlil anzettelten?

Was haben diese Igigi/Igigu denn mit den Nephilim der Bibel gemeinsam, dass man sie gleich setzt ?


Nachzulesen hier,
das ist viel Text, aber lohnt sich wohl:

[url=www.thuletempel.org/wb/index.php/Ilu-Aschera[/url]]www.thuletempel.org/wb/index.php/Ilu-Aschera[/url]


cheers

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 20.09.15 um 20:44:22

kernspecht schrieb am 20.09.15 um 19:12:47:
Nein. Eher zwischen grossen und kleinen Wesen.

So einen Unterschied gibts aber nich in der Bibel. Das Wort Nephilim bedeutet weder Riese, noch sind hier Riesen in irgendeinem Zusammenhang gemeint.

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 25.06.16 um 20:20:48
Dazu kenne ick die Bibel nicht ausreichend genug.
Dass es Riesen aber wohl einst gab, dürfte relativ klar sein...

Jedenfalls wird im Volksmund und auch in schriftlichen Überlieferungen quer über den Globus von solchen berichtet.

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 26.06.16 um 03:15:41
Ja, die berühmtesten sind wohl Alexander und Karl die beiden Großen  ;D

Aufschluss darüber könnte das bringen : https://www.youtube.com/watch?v=E4hWBDsynyw

https://remnantofgiants.wordpress.com/tag/adrienne-mayor/

Dort wird u.A. von einem Bericht von Philostratus erzählt. Ich hab das mal raus gesucht.

http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A2008.01.0597%3Aolpage%3D671 oder https://archive.org/stream/operaphilostrati02philuoft#page/140/mode/2up

http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10237116_00035.html

Der Einschub ὀστα (Knochen) steht zwar an der besagten Stelle nicht im Text und die deutsche Übersetzung spricht da von "Dingen" was eigentlich auf das Wissen des Winzers bezogen ist (die Geschichten (ἱστορίας) die er erzählt), aber im weiten Kontext geht es halt um Gebeine von Helden.

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 14.01.17 um 21:10:20
Wie also genau definieren wir "Nephilim" ?


Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 21.01.17 um 22:26:13

Sehe ich im unteren Pic aus Antwort #28...

...Menschen die jeweils ein Hybridwesen an der kurzen Leine spazieren führen?

Könnte es sich um eine Art Karikatur bei dieser Darstellung handeln (um Politische Verhältnisse darzulegen), oder sollte es eine Darstellung der tatsächlichen Realität zu dieser Zeit gewesen sein??

Durchaus interessant...




Titel: Re: antika
Beitrag von henna am 03.05.17 um 09:13:27

Erutan schrieb am 07.05.11 um 02:34:36:
Obwohl reichlich diskutiert und wahrscheinlich auch mit großer Anhängerschaft behaftet, halte ich die Repto-Thematik für unrealistisch


Ich möchte zu dem Repto-Thema mal Folgendes reinstellen...möge sich jeder sein "eigenes Bild" dazu machen ;)

https://bumibahagia.com/2017/04/02/die-queen/comment-page-1/#comment-69731

btw. ICH kenne Menschen, die in der Lage sind, hinter manch "menschlichem Antlitz das Reptiloide" zu erkennen.

Wir SIND nun mal multidimensionale Wesen...

WAS also spricht dagegen, dass -viele von uns- in anderen Dimensionen/Zeiten/Epochen Reptos "waren" ... und "diese Energie" natürlich immer noch in sich "tragen"? ;)

Ich selbst kenne einen "guten Repto"
(= in der jetzigen Inkarnation eine sehr intelligente/belesene Frau) ...
Sie war seinerzeit echt dankbar, als ich ihr mal in "diese Richtung einen Anstupser gab" ... konnte sie sich doch nicht erklären, warum sie seit Monaten das Gefühl hatte, "sie solle sich mit dem Englischen Königshaus bzw. den "Mitgliedern" desselben befassen" .



Titel: Re: antika
Beitrag von stb am 03.05.17 um 19:12:47

henna schrieb am 03.05.17 um 09:13:27:
WAS also spricht dagegen, dass -viele von uns- in anderen Dimensionen/Zeiten/Epochen Reptos "waren" ... und "diese Energie" natürlich immer noch in sich "tragen"?

...grundsätzlich mal gar nichts.



Kannst Du hierüber

henna schrieb am 03.05.17 um 09:13:27:
ICH kenne Menschen, die in der Lage sind, hinter manch "menschlichem Antlitz das Reptiloide" zu erkennen.
vielleicht etwas mehr erzählen ? Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen "Trick" der es auch anderen Menschen möglich macht die schuppigen Freunde zu erkennen... :)



henna schrieb am 03.05.17 um 09:13:27:
Ich selbst kenne einen "guten Repto" 
Was für "reptiloide" Eigenschaften besitzt diese Dame denn noch...?




Titel: Re: antika
Beitrag von henna am 04.05.17 um 06:28:41
Hi stb :)

es gibt keinen "Trick" ...


stb schrieb am 03.05.17 um 19:12:47:
..der es auch anderen Menschen möglich macht die schuppigen Freunde zu erkennen...


Entweder haste diese "GABE" (du kannst es) oder du hast sie nicht.

Das  mit dem "guten Repto" hatte ich auch extra in "..." gesetzt ...

WAS ich damit ausdrücken wollte ist Folgendes:

Ich würde es FÜHLEN, wenn besagte Dame etwas "BÖSES/VernichtenWollendes" in sich tragen würde.

Und das ist -bei IHR- NICHT der Fall. :)

Natürlich kannste jetzt "dagegenhalten" stb: "DU kannst mir viel erzählen"  ;D

und ich antworte dir dann: "DAS stimmt...aber WARUM sollte ich das tun ?"

Es IST einfach so....und mehr kann ich -im Moment zumindest- auch nicht dazu schreiben.

Und dass es Menschen gibt, die

1. erkennen/fühlen, WENN in einem andern ein "Repto steckt"

und DAZU noch

2. genau SEHEN, wie er/sie zu der "Repto-Zeit" genau ausgesehen hat

nun...DAS ist eben auch eine besondere "GABE".

Letzteres kann ICH z.B. nicht.

ICH fühle/bzw. sehe es -manchmal- nur: Sie/Er könnte in anderen Dimensionen/Zeiten/Epochen ein Repto gewesen SEIN.

Und dann "geh ich tiefer rein".

Ich kann es einfach nicht anders beschreiben.
(Zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls nicht)

Aber auch DAS wird sich ändern. ;)




Titel: Re: antika
Beitrag von stb am 04.05.17 um 12:11:34
Moin henna,

Danke für Deine Erläuterungen...



henna schrieb am 04.05.17 um 06:28:41:
es gibt keinen "Trick" ...

klang vielleicht ein bißchen komisch die Frage von mir... ich dachte da z.B. an das Aura sehen; manche Menschen können es "einfach so", es gibt aber auch Techniken und Tricks es zu erlernen... aber wahrscheinlich funktioniert hier das "Erkennen" - wie Du sagtest - mehr über die Gefühlsebene.



henna schrieb am 04.05.17 um 06:28:41:
Natürlich kannste jetzt "dagegenhalten" stb: "DU kannst mir viel erzählen"  
Nö, mach ich nicht  :P


Meine zweite Frage war eher so gemeint ob die Frau die Du kennst auch in dieser Inkarnation noch sichtbare, reptiloide Eigenschaften hat... wie sie z.B. gewisse englische Blaublüter angeblich haben, oder ob sie jetzt in einem ganz normalen menschlichen Körper unterwegs ist, ohne optisch erkennbare Anzeichen.

P.S. das mit "gut" und "böse" ist m.A. nach eh so ne menschliche Interpretationsgeschichte... halt ich nichts von, und so einfach ist die Klassifizierung auch nicht, weder bei Mensch noch bei Repto ^^
Aber darum hattest Du "gut" ja auch in " "" " gesetzt  ;D

Titel: Re: antika
Beitrag von henna am 04.05.17 um 12:53:16

stb schrieb am 04.05.17 um 12:11:34:
...ob sie jetzt in einem ganz normalen menschlichen Körper unterwegs ist, ohne optisch erkennbare Anzeichen.


Ja, sie ist in einem ganz "normalen" menschlichen Körper unterwegs :)

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 05.05.17 um 00:03:42

kernspecht schrieb am 14.01.17 um 21:10:20:
Wie also genau definieren wir "Nephilim" ?

Ich halte es nicht für zielführend, dass wir nach einer für uns einheitlichen Definition suchen. Wir müssen immer berücksichtigten, was der jeweilige Autor mit dem Wort gemeint hat. In der Bibel wird das Wort benutzt für Personen die physisch oder moralisch/sittlich fallen oder sinken.

Titel: Re: antika
Beitrag von kernspecht am 05.05.17 um 00:28:04


Hallo Azatoth,
...schön Dich wieder zu lesen!

Azatoth
Azatoth schrieb am 05.05.17 um 00:03:42:
...wird das Wort benutzt für Personen die physisch oder moralisch/sittlich fallen oder sinken.


...hmm, wenn wir das Wort "Personen" durch "Entitäten" ersetzen, würde ick da durchaus zustimmen.


cheers

Titel: Re: antika
Beitrag von Azatoth am 05.05.17 um 00:46:03
Sorry, ich hatte deine Frage einfach übersehen, bevor das Thema jetzt wieder hoch geholt wurde  ;D

Auf welche konkreten Entitäten beziehst du dich ? Grundsätzlich stimme ich da zu, weil die Endung -im für ein vom Geschlecht unabhängiges sachliches Kollektiv steht, nicht nur für Plural Maskulinum. Der Wortstamm ist ja sowieso nur ein Verb.

Wenn ich oben von Personen sprach, meint ich damit nicht nur Einzelpersonen. Auch Gesellschaften (sind ja ein Kollektivum) sind damit gemeint. Evtl. gelten Gesellschaften unter anderem Gesichtspunkt als Entität.

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