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Äußere Erde >> Weltanschauung >> Wer ist Gott?
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Beitrag begonnen von seeigel89 am 05.09.14 um 18:05:56

Titel: Wer ist Gott?
Beitrag von seeigel89 am 05.09.14 um 18:05:56
Ich bin auf der Suche nach der Antwort, wer Gott eigentlich ist. Lebt er? Kann ich ihn kennenlernen?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 05.09.14 um 19:22:18
Du kennst ihn schon, suche doch mal in Dir (Funke Gottes usw...)

Nebenbei, weil es oft verwirrt: der oder die(!) Götter im alten Testament haben rein gar nichts mit dem
eigentlichen Schöpfergott zu tun.




So - verabschiede mich erst mal für 2 Wochen nach Sizilien... [smiley=beer.gif]

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 05.09.14 um 20:15:13
Schönen Urlaub !  8-) [smiley=beer.gif]

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 05.09.14 um 20:44:48
@ seeigel89: Hallo erstmal !

Deine Frage wird Dir so niemand beantworten können, die kannst Du Dir allenfalls selbst beantworten.

Ein breit gefächertes und spannendes Thema allemal, wenn man sich drauf einlässt.

Kennenlernen können wirst Du "ihn" nur wenn Du anfängst Dich mit Dir selbst zu beschäftigen, da beides untrennbar miteinander verbunden ist.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 05.09.14 um 22:52:13
Auf der materiellen Ebene wird man Göttern sicher nicht begegnen, aber wenn man die Fühler ausstreckt, dann kann man schon Kontakt zu ihnen aufnehmen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 05.09.14 um 22:59:24
Obwohl vieles heute umgedeutet wird, läßt sich letztendlich sehr gut nachvollziehen und auch belegen wer der Judengott (und damit wohl auch der Christen- und Moslemgott) war. Es ist eine Gestalt, die in einer uralten mesopotamischen Geschichte namens Atrahasis Epos, das etwa bis zur Flut reicht, als Enlil beschrieben wird, als einen gestrengen Herrscher, der sich vor nichts so sehr fürchtet, als davor, daß die kleinen Menschen, die sein Bruder als Arbeitssklaven gezüchtet hat, so zahlreich weren, dß sie ihn und seine Sippschaft entmachten könnten.

Und ja, diesen Enlil konnte man anfassen. Das konnten ja selber noch die frühen Juden.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von seeigel89 am 06.09.14 um 08:13:58
Vielen dank für eure Antworten.
Aber wie kann ich Kontakt mit ihm aufnehmen?
Wo ist er? und so nebenbei,ist er männlich oder weiblich?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Seda33 am 07.09.14 um 13:41:49
@ Erutan

Hat das vielleicht etwas mit der Theorie von Däniken zu tun? Ich lese zzt. mehrere Bücher mit ähnlichem Thema und versuche, die Puzzelteilchen zu einem verständlichen Bild zusammenzufassen. Demnach haben ursprünglich außerirdische Kolonien die Erde bevölkert und Menschen als Arbeitersklaven gezüchtet, um Bodenschätze etc. abzubauen. Diese wurden dann als Götter verehrt und hatten und haben bis in die heutige Zeit die Geschicke der Erde gelenkt. Heute leben sie unerkannt in Dynastien im Hintergrund und heiraten und vermehren sich nur untereinander, weil die Blutlinie ihnen sehr wichtig ist und sie ihr unglaubliches Vermögen nicht mit den "ordinären" Menschen-Züchtungen teilen wollen. Wie du oben bereits geschrieben hattest, hat sich die Menschheit schneller vermehrt, als ursprünglich gedacht oder vorgesehen. Offenbar wird und wurde ständig daran gearbeitet, dies wieder rückgängig zu machen durch Kriege, Hungersnöte, Seuchen etc.

Ebenso wird berichtet, dass es sich hierbei um Satanisten handelt, die von Urbeginn der Menschheit gegen das wahre Göttliche gekämpft haben. Wenn man sich die heutige Weltlage ansieht, mag man das fast nicht als Phantasie abtun.

Das alles wirft m. E. mehr Fragen auf als es beantwortet:

Wie kommen die Religionen ins Spiel? Wenn sie künstlich erschaffen wurden, warum sind dann die Aussagen von Jesus eigentlich recht vernünftig? Wenn man seinen Anweisungen folgen würde, könnte das "denen" doch auch nicht in den Kram passen?

Was hat es mit der echten Göttlichkeit auf sich? Was ist mit der Spiritualität? Was geschieht nach dem Tod und warum die Wiedergeburt, wenn dieser Planet ein Tummelbecken Satans ist?

Natürlich werden wir diese Fragen hier nicht eindeutig klären können, aber ich finde sie, gerade in der jetzigen Weltlage, wichtig. Irgendwie hat man schon den Eindruck, dass sich die Endprognosen aus der Bibel rasant auf uns zubewegen. Ohne den Glauben an Gott und ein Weiterleben nach dem Tod kann man die Nachrichten fast nicht mehr ertragen! 




Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 07.09.14 um 15:22:21

Seda33 schrieb am 07.09.14 um 13:41:49:
Hat das vielleicht etwas mit der Theorie von Däniken zu tun?


Nicht wirklich. Gerade Däniken hat sich nicht auf die voderasiatischen Schriften spezialisiert. Eher schon Sitchin.

Und auch ganz anders. Andere Rasse - Ja
Anderer Planet (Außerrdische) - wohl eher nein.

Meiner Ansicht nach gibt es drei Möglichkeiten:

1. Es gab vor dem Menschen bereits eine oder mehrere Hochzivilisationen. Die sind aus irgendeinem Grund fast ausgestorben. Die Überlebenden oder Nachkommen der Überlebenden waren jene An-unna-Ki und Igigi wie sie in einigen der ältesten mesopotamischen Epen bezeichnet werden.

2. Die Menschheit hat sich nicht homogen entwickelt. Eine Minderheit hat dem Rest über einen so langen Zeitraum Wissen vorenthalten bis der Unterschied so groß war, daß eine Herrschft darauf begründet werden konnte.

3. Es handelt sich um die mächtigste Lebensform dieses Planeten: Mikroorganismen, die eine art von Schwarmintelligenz (trifft es aber nicht ganz) bilden können. Dann waren die "Götter" (nur in heutigen Übersetzungen verwendet man diesen Begriff. Selbst die frühen Juden bezeichneten diese Wesen in der hebräischen Form der Genesis noch als "Elohim" was Herrscher bedeutet) nichts anderes als befallene oder infizierte Menschen...was u.a. ihre Langlebigkeit oder beinahe Unsterblichkeit erklären könnte und gleichzeitig mit der heidnischen Betrachtung der Sterblichkeit der Götter in Einklang bringen könnte.

Ist auch alles nicht soooo wichtig um die Frage "Wer war Gott" zu klären.
Um diese Frage zu beantworten muß man nur jene Schriften lesen aus denen das alte Testament abgeschrieben wurde. Die füllen dann die Lücken, die die Bibel läßt.

Erst etwa 200 a.Z. im Judentum und ganz besonders ab 300 n.Z. mit dem Aufkmmen des Christentums und des Islam wurde diser Gott praktisch vergeistigt und entkörpert.


Zitat:
Wie kommen die Religionen ins Spiel? Wenn sie künstlich erschaffen wurden, warum sind dann die Aussagen von Jesus eigentlich recht vernünftig? Wenn man seinen Anweisungen folgen würde, könnte das "denen" doch auch nicht in den Kram passen?


Das Judentum ist vom hebräischen Priestertum erschaffen worden. Hier könnte ich mir eine allmähliche Überleitung vom echten heidnischen Dienertum eines real existierenden Wesens hin zum Brauchtum und zur Verselbständigung ohne praktischen Sinn nachdem dieses Wesen längst nicht mehr da war.

Das Christentum zeigt aber alle Zichen einer Retortenreligion, die jüdische Glaubensinhalte mit römisch heidnischen Kulten verknüpft. Wie Jesus da hinein kam ist ganz einfach. Seine Wurzeln liegen in mindestens einem römischen Wiederauferstehungskult, der seinerzeit sehr populär war, der Mithraskult. Die Römer kannten sogar bereits vor dem Christentum eine solche Gestalt samt Kreuzigung und allem Drum und Dran: Orpheus.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ockhams Razor am 08.09.14 um 18:13:32
Dass das Christentum als jüdische Sekte Wurzeln im Judentum besitzt sollte niemanden überraschen, zumal es den Anspruch besitzt die Erfüllung der jüdischen Prophezeiungen zu sein.

Jesus brachte allerdings einige sowohl für den römischen Pantheon als auch das Judentum atypische Aspekte ein die keinesfalls auf eine "Retortenreligion" hinweisen. Primär seien hier der Missionsbefehl und die ziemlich drastischen Abweichungen in Hinsicht auf Moral genannt.

Den Beleg dafür dass der jüdische Gott einfach nur ein Typ war der die Zuchtexperimente eines Bruders mit Skepsis beäugt hat würde ich gerne sehen - zumindest wenn er sich signifikant von "es steht im Internet, also ist es wahr" unterscheidet. ;)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 08.09.14 um 21:16:44

Ockhams Razor schrieb am 08.09.14 um 18:13:32:
Den Beleg dafür dass der jüdische Gott einfach nur ein Typ war der die Zuchtexperimente eines Bruders mit Skepsis beäugt hat würde ich gerne sehen - zumindest wenn er sich signifikant von "es steht im Internet, also ist es wahr" unterscheidet. Zwinkernd


Der steht im Britischen Museum. Heißt Atrahasis Epos
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Nimm nur eine Änderung bei der offiziellen Übersetzung vor: Übersetze Din-Gir nicht mit Gott sondern Herrscher weil der Begriff "Gott" nun einmal mit etwas assoziiert wird, das man in unseren Breitengraden mit etwas ganz anderem verbindet als alle antiken Beschreibungen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ockhams Razor am 09.09.14 um 15:33:11
Hm, erstmal danke für den Link, auch wenn es nicht gerade nach einem Beleg aussieht ist es definitiv etwas zum recherchieren/nachdenken.

@Threadstarter: ich betrachte Gott gerne als den "großen Programmierer" ;)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 09.09.14 um 21:41:36

seeigel89 schrieb am 06.09.14 um 08:13:58:
Vielen dank für eure Antworten.
Aber wie kann ich Kontakt mit ihm aufnehmen?
Wo ist er? und so nebenbei,ist er männlich oder weiblich?

Ich denke, Begriffe wie männlich und weiblich kann man auf Götter nur sehr bedingt anwenden, und auf einen großen Zentralgott, der über allem steht, ganz sicher überhaupt nicht. Wieso sollte eine Wesenheit, die allein und ewig ist und sich nicht fortpflanzt, ein Geschlecht haben? Kontakt zu "dem einen" Gott aufzunehmen, ist einfach deshalb sehr schwierig und wenig fruchtbar, weil ein Gott von allem etwas völlig Abstraktes und an nichts auszumachen ist. Deshalb spalten die polytheistischen Religionen die verschiedenen göttlichen Aspekte in diverse einzelne Gottheiten auf, mit denen man dann als Mensch auch etwas anfangen kann. Es gibt magische Praktiken, um Gottheiten zu kontaktieren - Astralreisen z.B. oder Invokation, aber das zu beschreiben ginge hier zu weit. Darüber gibt es eine ganze Menge Bücher und auch im Internet findest Du viel, wenn Du nach diesen Begriffen suchst.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 11.09.14 um 13:43:56

Ockhams Razor schrieb am 09.09.14 um 15:33:11:
auch wenn es nicht gerade nach einem Beleg aussieht


Mal ganz ehrlich...es geht Dir doch eigentlich nur darum recht zu haben, oder? Bei klassischen Verschwörungstheorien ist das einfach weil man die Quellen per se als unzuverlässig darstellen kann.

Nun haben wir es hier aber mit einer "Verschwörungstheorie" zu tun, die auf meinem Mist gewachsen ist und die ihre Ursprünge simpelst im Verknüpfen existierender Übersetzungen hat. Und nun sieht das also nicht gerade nach einem Beleg aus? Naja, dann bau dir ne Zeitmaschine und schau selber nach denn das wäre der einzige Beleg.

Die Sprache die die Keilschriftautoren sprachen ist die Urmutter aller semitischen Sprachen. Es gab zu dieser Zeit noch keine Juden, auch noch keine Hebräer. Aber die späteren Juden kamen aus diesem Gebiet. Das Atrahasis beschreibt die "Erschaffung" des Menschen und die große Flut. Atrahasis selber ist der Überlebende dieser Flut. Er wird auch in anderen Epen beschrieben. Im Gilgamesch beispielsweise, das Teile vom Atrahasis übernommen hat, heißt er Utanapischtim. Noch deutlich kann es gar nicht sein, daß Enlil der spätere jüdische Gott wurde.

Was auch unschwer aus dem Epos hervor geht ist der Ursprung der Religion überhaupt. Dienst an einem "Gott" (wobei ich diesen Begriff ja eigentlich nicht verwenden will) war es zu dienen, diese Person mit Nahrung zu versorgen, ihr große Häuser zu bauen etc.
Alles andere ist eine spätere Erfindung zu einer Zit als es niemanden mehr gab, den man so versrgen konnte.
Die Opferungen die z.B. die Juden praktizieren sind ein, heute völlig verselbständigtes und auch völlig sinnloses Überbleibsel aus einer Zeit als man damit eine Person versorgte.

Der klassiche unsichtbare und allmächtige Gott kam erst später in Mode. Selbst die frühen Juden sahen in diesem Wesen jemanden mit dem man sprechen konnte, das persönlich anwesend war.

Irgendwann muß das Judentum reformiert worden sein. Das zumindest legen die vielen Schriften nahe, die die Juden als Apokryphen bezeichnen, also als außerkononisch. Ich möchte fast wetten, daß dort erst das Bild des allmächtigen Gottes entstand, das im Christentum praktisch auf die transzendentale Spitze getrieben wurde.

Die Frage hier war: Wer ist Gott? Da ich immer davon ausgehe, daß damit der monotheistische Gott gemeint ist, kann ich ganz klar sagen: er ist aus einem mesopotamischen Herrscher names Enlil hervorgegangen, er war männlich und ist seit spätestens 400 a.Z. verschwunden, wahrscheinlich aber schon früher.

Wie man mit ihm in Kontkt reten kann? Keine Ahnung. Ich denke mal, daß er lange tot ist. Im Gilgamesch wird beispielsweise beschrieben, daß auch die Herrscher (Götter) nicht unsterblich waren, daß sie es aber verstanden, sehr lange zu leben. Genau diese Eigenschaft verlieren die Menschen am Ende des Atrahasis-Epos. Nunja, lange zu leben heißt nicht unsterblich zu sein.
Enlil und seine Sippschaft gibt es höchstwahrscheinlich nicht mehr.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von alp am 13.09.14 um 00:23:14
Vielleicht zielt die Frage nach Gott nicht auf Enlil oder Anu, sondern auf deren Schöpfer?
Die Veden scheinen da umfassendere Antworten zu bieten als die Biebel und deren Quellen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Seda33 am 14.09.14 um 11:58:10
Was ich nie verstanden habe ist, dass die Bibel, wenn man sie als rein spirituell-religiöse Schrift betrachtet, in ein neues und altes Testament aufgegliedert hat. Beide Teile widersprechen sich vollkommen in der Darstellung Gottes. Das alte Testament bezieht sich offenbar auf die hier von Erutan beschriebenen Herrschafts-Menschen, deren einziges Ziel die Beherrschung der Menschheit und des Erhalts der eigenen Macht war. Das neue beschreibt eher einen liebenden Gott und ich finde, die Sprüche, Gleichnisse und Empfehlungen Jesus sind durchaus praktikabel und spirituell sinnvoll. Im Grunde hat Jesus gegen das alte System rebelliert und eigentlich die alten "Götter" und sogenannten "Pharisäer" bekämpft. Ich denke, er hat den Gott oder die Schöpferkraft gemeint, die alles im Universum geschaffen hat. Vermutlich hatte er durch seine Lehr- und Wanderjahre (auch in anderen Religionen) Kenntnisse über die sogenannte "Magie und den Okultismus" erworben, wodurch seine Wunder erklärbar wären. Ich glaube, dass Magie und Okultismus im Grunde Naturwissenschaften sind, die uns von Anfang an vorenthalten wurden und nur der herrschenden Klasse bekannt war. Deshalb konnte/durfte Jesus nur in Gleichnissen reden, da man ihn sonst schon früher zum Schweigen gebracht hätte.


Thagirion schrieb am 09.09.14 um 21:41:36:
Es gibt magische Praktiken, um Gottheiten zu kontaktieren - Astralreisen z.B. oder Invokation,
aber das zu beschreiben ginge hier zu weit.


@Thagirion
Kannst du da was Näheres zu sagen? Es wird ja allgemein vor Magie gewarnt, wegen "Besetzungen" usw. Ich lege z. B. für andere Tarotkarten und wundere mich immer über deren Treffsicherheit. Allerdings wird von gewissen Seiten behauptet, auch dies könnte negative Wesenheiten anziehen, was ich für übertrieben halte. Überhaupt gibt es da so viele gegensätzliche Aussagen. Allerdings ist mir auch schon passiert, dass wenn ich mit Freunden sogenannte "Tonbandstimmen-Experimente" (s. Extrathema an anderer Stelle) machte, plötzlich Bücher umkippten oder sich Dinge in der Wohnung bewegten, ohne dass sie das aus physikalischer Sicht hätten tun können. Aber im Grunde ist es schwierig, zuverlässige und seriöse Aussagen dazu zu erhalten, da die meisten irgendwie religiös und einseitig geprägt sind. Hinzu kommt, dass die Beherrscher der Materie es auch nicht wollen, dass das "gemeine Volk" sich diese Kenntnisse aneignet und bewusst Fehlinformationen verbreiten.

Trotzdem glaube ich, dass es Dinge "zwischen den Welten" gibt, die wir mit den uns zur Verfügung gestellten Mitteln und Kenntnissen (noch) nicht verstehen und beweisen können.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 14.09.14 um 13:02:41

Seda33 schrieb am 14.09.14 um 11:58:10:
Kannst du da was Näheres zu sagen? Es wird ja allgemein vor Magie gewarnt, wegen "Besetzungen" usw.

Alles, was etwas bewirkt, kann natürlich auch gefährlich sein. Aber es ist ja nicht so, dass die okkulten Prinzipien für jemanden, der sich nicht damit befasst, nicht gelten würden. Die Physik wirkt ja auch auf Nichtphysiker. Was passieren kann, wenn es schiefgeht, kann man ganz besonders in Religionen immer wieder beobachten in Form von Fanatismus, Realitätsverlust oder religiösem Wahn. Das kann man durchaus alles als magische Unfälle betrachten - die von einigen Religionen durchaus gewollt sind und provoziert werden.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Seda33 am 14.09.14 um 15:40:50
Das sehe ich ähnlich. Nur sehe ich das Problem auch darin, dass die Menschen, die sich nicht damit befassen, keine Ahnung haben, vovor sie sich schützen müssen. Zwar boomt der Büchermarkt, was diese Themen angeht, aber es sind zum großen Teil nur Halbwahrheiten. Das wäre so ähnlich wie: man zeigt den Menschen, dass es Feuer gibt und was es kann, aber verschweigt ihnen, wie man verantwortlich damit umgeht. Aus der konservativ-katholischen Richtung heißt es, es gäbe keine weiße Magie, denn alles magische sei immer Schwarze Magie. Das glaube ich dann nun auch wieder nicht. Vermutlich kommt es darauf an, wie man es verwendet.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 15.09.14 um 09:50:29
Diese Unterteilung in schwarze und weiße Magie ist eine sehr seltsame Idee, da gibt es auch kaum Einigkeit, was man eigentlich unter schwarz und weiß verstehen soll. Und die Ansichten der Christen dazu sind mir sowieso egal. Aber klar, wenn man sich aktiv damit befasst, sollte man es schon mit ein wenig Vorsicht angehen und vielleicht nicht unbedingt als Erstes mit Dämonenbeschwörungen anfangen.
Um es mit A. Crowley zu sagen: Ein bisschen Wissen ist gefährlich.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 15.09.14 um 14:47:47

alp schrieb am 13.09.14 um 00:23:14:
Vielleicht zielt die Frage nach Gott nicht auf Enlil oder Anu, sondern auf deren Schöpfer? 


Ich verstehe worauf Du hinaus willst. Aber auch wenn es mindestens 90% der Forumsteilnehmer hier sicherlich lieber wäre wenn hinter Religionen etwas mehr stecken würde....in Wirklichkeit ist ihr Ursprung viel pragmatischer und viel weniger mystisch als man meinen mag.

Meines Wissens gibt es keinen An-unna-Ki Schöpfungsmythos und somit keinen Schöpfer der An-unna-Ki. Und wenn es ihn geben würde, dann wäre er sicherlich nicht Teil der menschlichen Religion.


alp schrieb am 13.09.14 um 00:23:14:
Die Veden scheinen da umfassendere Antworten zu bieten als die Biebel und deren Quellen.


Die Veden sind auch sehr viel jünger als die mesopotamischen Schriften. Mehr Aufschluss als die Bibel geben sie mit Sicherheit, isbesondere wenn man davon ausgehen kann, daß die Bibel ganz bewußt nur eine stark gefilterte und gefärbte Version der Ereignisse wiedergibt.


Seda33 schrieb am 14.09.14 um 11:58:10:
Beide Teile widersprechen sich vollkommen in der Darstellung Gottes. Das alte Testament bezieht sich offenbar auf die hier von Erutan beschriebenen Herrschafts-Menschen, deren einziges Ziel die Beherrschung der Menschheit und des Erhalts der eigenen Macht war. Das neue beschreibt eher einen liebenden Gott und ich finde


Worin sich aber alle einig sind ist, daß es sich um den gleichen Gott handelt. Wie schon erwähnt handelt es sich beim Christentum um eine Vermischung bzw. Verknüpfung einer jüdisch messianischen Sekte mit heidnisch, römischen Inhalten.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 15.09.14 um 23:03:26
An den Antworten hier kann man gut erkennen wie unterschiedlich das Thema "Gott" interpretiert wird und wie vielschichtig es ist.

Ich würde Gott als All-Geist verstehen, als höhere Intelligenz. Oder wie es die Freimaurer schön auf den Punkt bringen: Supreme being.

Sicherlich gibt oder gab es aber auch physische Wesen die als Götter verstanden wurde.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ockhams Razor am 16.09.14 um 06:28:37

Erutan schrieb am 11.09.14 um 13:43:56:

Ockhams Razor schrieb am 09.09.14 um 15:33:11:
auch wenn es nicht gerade nach einem Beleg aussieht


Mal ganz ehrlich...es geht Dir doch eigentlich nur darum recht zu haben, oder? Bei klassischen Verschwörungstheorien ist das einfach weil man die Quellen per se als unzuverlässig darstellen kann.


Nein, wenn es mir darum ginge hätte ich Dir ein paar Zitate aus dem Alten Testament geliefert und Dich aufgefordert Kreationist zu werden ("Da steht doch ganz eindeutig wie es war, es ist BELEGT!"). Aber nur weil etwas in einer alten Schrift steht muss es nicht wahr sein, weder in der Bibel noch in irgendwelchen anderen Schriften.
Ich fand die Quelle interessant und fange an mich darüber zu informieren, ich denke das ist ein fairer Umgang mit einer These der man grundsätzlich kritisch gegenübersteht und mitnichten ein stumpfes "ich will aber recht behalten".


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Justus am 16.09.14 um 22:12:44
Guten Abend zusammen,
Ihr führt eine interessante Diskussion über das Thema. Ich werde mir alles genau durchlesen. Für Fragen habe ich eine Menge Bücher. Aber, das wollte ich sagen:

Falls einer von Euch "ihn" -Gott oder wie immer er heißen mag- trifft, er sich zu erkennen gibt, sagt ihm bitte hier liegt eine tausendfache Anklageschrift. Schwerpunkt Mord, Beihilfe zum Mord, Kriegsverbrechen...etc. Von einem wie in der Bibel beschriebenen "Gott" erwarte ich was anderes.

In dem Sinne...
Gute Nacht und Grüße
Justus

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ockhams Razor am 17.09.14 um 11:59:59

schrieb am 16.09.14 um 22:12:44:
Falls einer von Euch "ihn" -Gott oder wie immer er heißen mag- trifft, er sich zu erkennen gibt, sagt ihm bitte hier liegt eine tausendfache Anklageschrift. Schwerpunkt Mord, Beihilfe zum Mord, Kriegsverbrechen...etc. Von einem wie in der Bibel beschriebenen "Gott" erwarte ich was anderes

Wenn ein hypothetischer Gott an allem Übel Schuld sein soll existiert kein freier Wille, alles (inklusive dieses Posts und der Gesetzgebung) wurde von besagtem vorherprogrammiert, welcher sicherlich darauf geachtet hat eine Lücke einzubauen die ihm Immunität verleiht. Mist aber auch.

Es ist übrigens eine der herausragenden Fähigkeiten des Menschen die Schuld für eigenes Fehlverhalten immer woanders zu suchen. Meistens während man unauffällig Daumenschrauben, Pistole oder die FCKW-Dose hinterm Rücken versteckt.

Wo kann ich die Anklageschrift einsehen? Nur aus Interesse,  ich bin nicht Gott

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 17.09.14 um 13:25:41

Ockhams Razor schrieb am 17.09.14 um 11:59:59:
Wenn ein hypothetischer Gott an allem Übel Schuld sein soll existiert kein freier Wille, alles (inklusive dieses Posts und der Gesetzgebung) wurde von besagtem vorherprogrammiert, welcher sicherlich darauf geachtet hat eine Lücke einzubauen die ihm Immunität verleiht. Mist aber auch.

Ich glaube, Justus meint die antiken Verbrechen, die im alten Testament niedergeschrieben sind.


Ockhams Razor schrieb am 16.09.14 um 06:28:37:
Nein, wenn es mir darum ginge hätte ich Dir ein paar Zitate aus dem Alten Testament geliefert und Dich aufgefordert Kreationist zu werden ("Da steht doch ganz eindeutig wie es war, es ist BELEGT!"). Aber nur weil etwas in einer alten Schrift steht muss es nicht wahr sein, weder in der Bibel noch in irgendwelchen anderen Schriften. 


Sorry wenn ich da etwas überempfindlich war. War nicht so gemeint.
In dem vorliegenden Fall muß ich Dir aber leider widersprechen. Ich sagen ja gar nicht, daß das Atrahasis auf Teufel komm raus recht hat. Was ich aber sage ist, daß es eindeutig die Vorlage für das Buch Genesis war.
Die Monotheisten sagen, daß dieses Buch die Taten ihres Gottes beschreibt und ich füge nur 1 und 1 zusammen.

Allerdings muß ich zugeben, daß ich dem Atrahasis schon recht viel Wahrheitsgehalt beimesse. Es war damals nicht so einfach, eine Geschichte nieder zu schreiben. Die Belletristik war gewissermaßen noch nicht erfunden. 99% der gefundenen Tontafeln enthalten kurze, buchhalterische, verwaltungstechnische oder geschäftliche Inhalte. Es bedeutet dementsprechend schon eine ganze Menge wenn man so eine Geschichte niederschrieb.

Es ist zwar die älteste die je übersetzt wurde aber es ist ganz sicher nicht die älteste die je existiert hat. Vermutlich wurde die Geschichte zunächst mündlich überliefert. Gewisse Abweichungen zur Urgeschichte sind also nicht ausgeschlossen.
Es ist auch nicht das einzige Epos, das diese Geschichte enthält. Teile davon, manchmal leicht anders dargestellt, finden sich u.a. auch bei "En-Ki und Nammu" Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen oder Registrieren, Innana und der Huluppu-Baum Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen oder Registrieren sowie als Teil im Gilgamesch und in der Enuma Elish.

Übrigens....ich hatte ja in einem früheren Psting mal gesagt, daß es keine An-unna-Ki Schöpfungsgeschichte gebe. Da hatte ich wohl nen Gehirnkrampf, denn natürlich gibt es die.
Sie heißt Enuma Elish und ist eine sehr sehr junge Niederschrift aus Babylon. Nicht sehr viel älter als das alte Testament.
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Aber wie man dort lesen kann, gibt es auch dort keinen transzendenten Ur-Schöpfer wie ihn sich vor allen Dingen die Christen und christlich inspirierten Menschen vorstellen.
Nach meinem Dafürhalten gab es diese Vorstellung zu jener Zeit schlicht und ergreifend einfach nicht.

Es ist übrigens auch nicht so, daß alle Taten, die die Monotheisten ihrem Gott zuschrieben, wirklich von diesem stammen. Manch seltsam anmutender Charakterzug dieses Gottes erklärt sich durch die mesopotamischen Quellen.

So war es Enlil, der die Menschheit vernichten wollte aber es war sein Bruder En-Ki, der das verhinderte indem er seinen Priester Atrahasis (in späteren Quellen auch Zisudra, Utanapischtim oder Noah genannt) in Enlils Pläne einweiht und ihn mit dem Bau eines Schiffes beauftragt. (Auch interessant: Im Atrahasis ist dieses Schiff würfelförmig, im Gilgamesch ist es rund).

Es war ebenfalls En-Ki, der die Sprache der Menschen durch ein sogenanntes "nam-shub" verwirrte und auf diese Weise ein Zeitalter beendete.

Daß aber nicht En-Ki sondern Enlil der Monotheistengott ist, geht aus der geschichtlichen Entwicklung der Juden (nach eigenen Vorstellungen) zurück. Enlil, nicht En-Ki, war der Herrscher von Ur, also jener Stadt aus der Abraham stammte. Enlil ist auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit identisch mit Baal bzw. Moloch.

In aller Regel beschreiben die Schöpfungsgeschichten der An-Unna-Ki wie sie gezeugt und geboren werden, wie sie sich in zwei oder mehr Gruppen aufteien und die eine Gruppe für die andere arbeiten muß damit diese sich auf die Erschaffung (Zeugung) weiterer "Götter" konzentrieren können.

Nicht zuletzt deshalb erinnert mich das alles nicht an Außerirdische wie Sitchin oder v.Däniken das sehen, sondern an Überlebende einer uralten vormenschlichen Zivilisation, die nun verzweifelt versucht, die Erde erneut zu bevölkern und dabei feststellt, daß es jemanden geben muß, der für sie arbeitet. Zuerst entscheiden sie sich dafür, einige der eigenen Leute dafür abzustellen. Als diese die Arbeit aber nicht mehr bewältigen können, erschaffen sie den Menschen. In vielen Mythen ist dabei gut beschrieben, daß dieser Mensch geboren wird und nicht etwa durch irgendwelchen mystischen Hokuspokus oder Zauber entsteht.
Je älter eine Geschichte ist umso nüchterner wird dieser Schöpfungsakt beschrieben. Daher spreche ich von Züchtung und nicht von Schöpfung. Das geht auch ganz gut aus einer Geschichte hervor bei der es um einen Wettstreit zwischen Enki und der Hebamme Ninmah geht. Dieser gelingt es nicht, einen Menschen ohne Gebrechen zu züchten. Im übertragenen Sinne erscheint es als würde sie aus einem Wolf nur Schäferhunde mit defekter Hüfte und Dackel mit zu langem Rücken züchten.

Was sie sicherlich nicht eingeplant hatten war die Tatsache, daß sich die Menschen wie die Karnickel vermehrt haben (zumindest aus der Sicht der "Götter") und nach und nach die Erde bevölkerten.
Es ist Enlil, der diese Entwicklung voraus sieht und die Menschheit deshalb vernichten will.

Nun mag man vielleicht einwenden, daß eine vormenschliche Hochkultur archäologisch nicht belegbar ist. Ich glaube aber schon, daß es Funde gibt, die darauf hindeuten. Daß sich die Schulwissenschaft sträubt, diese anzuerkennen, spielt dabei für mich keine Rolle

Nur zwei Beispiele von unendlich vielen:
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Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 20.09.14 um 01:02:39
bin eigentlich sowas wie ein Atheist, aber natürlich suche ich wie jedes menschliche Wesen auch nach etwas woran man "glauben" kann...
das war bisher schwierig, da mir die gewohnten monotheistischen Religionen aus verschiedenen Gründen nicht zusagen. den buddhistischen Ansatz finde ich persönlich ganz ok. will mich aber trotzdem sicher nicht Buddhist nennen, weil ich im Prinzip Einordnungen in bestimmte Schubladen blöd finde.

so suche ich weiter...
interessant fand ich jedoch folgendes:

thuletempel.org/wb/index.php/Ilu-Aschera

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 20.09.14 um 21:11:32
Sehe ich ähnlich wie Du, Kernspecht. Es braucht sicher keine Religionen oder Kirchen, um für sich zu erkennen das es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als das was man sehen kann.


kernspecht schrieb am 20.09.14 um 01:02:39:
natürlich suche ich wie jedes menschliche Wesen auch nach etwas woran man "glauben" kann


Ob jedes menschliche Wesen danach sucht wage ich zu bezweifeln  ;)

Wobei ich das Wort "Glaube" eh immer etwas problematisch finde, auch in Bezug auf Gott. Ich würde nicht sagen das ich an Gott "glaube" - ich bin aber fest davon überzeugt das es höhere Kräfte gibt, ob man die nun Götter nennt oder nicht.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 25.09.14 um 01:20:04
ohne an etwas zu "glauben" sind wir aufgeschmissen, da wir nicht alles "wissen" können.

zudem ist Spiritualität stets ein fundamentaler Bestandteil aller Kulturen gewesen, wird auch immer so sein.
im Zeitalter der Technologie "glauben" die meissten Leute das, was ihnen durch moderne Medien vermittelt wird (und was das Smartphone sagt  ::).

Um nicht vom Thema abzudriften, wollte ich noch kurz sagen, dass ich den link zu ilu_ashera eingestellt habe, weil ich persönlich dort eine interessante Erklärung zur Herkunft dieser Welt und des Universums (Gott) sehe...

das bedeutet nicht, dass ich alles, was dort dargelegt wird 1:1 in mein Weltbild übernehme... aber es inspiriert und denke es stellt Urarchetypen dar.... die sich überall in unserem Leben wiederfinden.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 26.09.14 um 10:56:03

stb schrieb am 20.09.14 um 21:11:32:
kernspecht schrieb am 20.09.14 um 01:02:39:
natürlich suche ich wie jedes menschliche Wesen auch nach etwas woran man "glauben" kann


Ob jedes menschliche Wesen danach sucht wage ich zu bezweifelnZwinkernd


Ich zum Bleistift. Für mich gibt es keinen Glauben. Es gibt Vermutungen, Thesen für die ich Belege suche aber der Unterschied zum Glauben besteht darin, daß ich sie mit Freuden anfechte und widerlege wenn sie sich als falsch herausstellen.

Das Problem beim Glauben ist, daß man ihn auch gegen noch so überzeugende Widerstände verteidigt.

Aber um noch einmal auf dieses interessante, fast neumodische Phänomen des traszendenten, allmächtigen, unsichtbaren Überwesens zurück zu kommen, das praktisch zusammen mit dem Monotheismus entstanden ist und sich immer weiter entrückt hat:

Es ist schon faszinierend zu beobachten wie so etwas entsteht.
Für die Menschen im Mittelalter war es eigentlich noch recht einfach: Gott lebt im Himmel und der Mensch auf der Erde. Krankheiten sind eine Strafe Gottes und ein großer Kindersegen ist eine Belohnung Gottes.

Dann flog der Mensch in den Himmel. Angeblich war das erste was der erste Ballonfhrer gesagt haben soll: Hier gibt es aber keinen Gott.
Logisch, daß der Himmel dann ausgeweitet wurde.

Dann fand der Mensch heraus wie die eine oder andere Krankheit entsteht und logischerweise muß Gott dann andere Aufgaben bekommen.

Was ich damit sagen will: Je weiter der religiöse Glaube in die Ecke gedrängt wird umso transzendenter und unfassbarer wird "Gott".

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 30.09.14 um 11:37:30

kernspecht schrieb am 25.09.14 um 01:20:04:
ohne an etwas zu "glauben" sind wir aufgeschmissen, da wir nicht alles "wissen" können.


Sicher. Was Gott oder Spiritualität betrifft, kann man jedoch auch persönlich Erfahrungen machen, statt nur daran zu glauben. Das deckt natürlich nicht die ganze Bandbreite ab...


Erutan schrieb am 26.09.14 um 10:56:03:
Das Problem beim Glauben ist, daß man ihn auch gegen noch so überzeugende Widerstände verteidigt.


Stimmt. Wobei man Spiritualität schon selbst erfahren kann. Das kann man zwar wiederum keinem Dritten beweisen, sondern jeder kann es nur für sich selbst erfahren, wenn man es denn möchte.

Die Frage ist ja ohnehin wie man "Gott" überhaupt interpretiert. An den bisherigen Beiträgen kann man schon gut erkennen wie unterschiedlich da die Ansätze sind.

Es gibt ja auch für alles immer verschiedenste Erklärungsversuche. Wenn ich da nur an unsere Natur (versch. Jahreszeiten, Artenvielfalt, "Evolution"...) denke. Das lässt sich sicher alles ganz rational erklären. Genauso gut könnte man auch einen gewissen Plan/Idee dahinter vermuten. Und beides muss nichtmal falsch sein.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 01.10.14 um 23:14:06
Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass die bisher angebotenen monotheistischen Religionen nur halbgebackenes Opium fürs Volk sind. Daher uninteressant!

Keine von diesen finde ich logisch oder nachvollziehbar.
Dennoch hab ich Respekt vor einem göttlichen Prinzip, welches ich nicht erklären kann.

Darf aber sagen, das ich selbst schon so etwas erlebt habe, dass man "Divine Intervention" nennen muss, und zwar mehrmals.
Jeder, der genau aufpasst kann diese im eigenen Leben ebenfalls erkennen... durch Reflexion von erlebten Ereignissen, die man manchmal in Zwiesprache mit seinem eigenen Ego in Gedanken nochmal erlebt...

So, genug Geschwafel, von einem alten Mann, mit dem sicheren Tod als treuen Begleiter, das einzige, was in dieser Welt für mich und jeden anwesenden hier als gegebener Fakt gelten kann.  ;)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 02.10.14 um 11:26:19

kernspecht schrieb am 01.10.14 um 23:14:06:
Darf aber sagen, das ich selbst schon so etwas erlebt habe, dass man "Divine Intervention" nennen muss, und zwar mehrmals.


Könntest Du da vielleicht noch etwas mehr zu sagen ?  :)


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 02.10.14 um 11:40:08
Das sind recht private Erfahrungen gewesen. Möchte das eigentlich nicht in einem öffentlichen Forum ausstellen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 02.10.14 um 11:50:11
Klar, konnte mir halt unter "Divine Intervention" recht wenig vorstellen.

Falls Du damit die von Dir beschriebenen Reflexionen im Alltag meinst, weiß ich was Du meinst.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 02.10.14 um 21:34:23
Will mal versuchen Dir auf Deine Frage zu antworten, @stb. soweit es mir möglich ist:

"Divine Intervention" meint für mich persönlich ein erlebtes Ereignis, mit einem sicher unglücklichen Ausgang oder Ergebnis, wenn da nicht diese Intervention, oder Eingebung die ich in dem Moment plötzlich hatte, gewesen wäre.

Sicherlich könnte man dies auch einen höchst unwahrscheinlichen und glücklichen Zufall nennen.

Mich hat dieses jedoch zum grübeln gebracht und bin zu dem Schluss gekommen, dass Zufall, mir als Erklärung nicht mehr reicht.

Das sind Grenzerfahrungen, die sicher nicht jeder Mensch in solch starker Intensität erlebt... daher schiebt man es im Alltag oft beiseite und macht weiter... aber sie kommen vor, man muss bloss bereit sein sie zu erkennen, wenn sie passieren.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 03.10.14 um 14:06:05
Danke Dir für die Erklärung.

Es ist wohl immer das Einfachste alles was im Leben passiert dem Zufall zuzuschieben. Entweder halt ein glücklicher oder unglücklicher Zufall.

Je genauer man aber drauf achtet erkennt man gewisse Muster. Die Frage ist immer nur, wie Du sagst, ob man es in dem Moment erkennt.

Gerade auch das, und damit sind wir wieder bei der Ursprungsfrage, lässt mich zu dem Schluss kommen das es eine höhere Intelligenz gibt, mit der wir direkt verbunden oder gar ein Teil davon sind.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 08.10.14 um 20:34:30
Ja, das stimmt alles, dennoch: da es keinen klaren "Beweis" gibt, bleibt das alles spekulativ. Daher darf der Begriff "Glauben"...berechtigterweise auch angezweifelt werden. Es könnte ja in meinem Fall auch tatsächlich bloss ein besonders aussergewöhnlicher Zufall gewesen sein. Das gestehe ich wohl ein...

Vielleicht kann man ja auch sagen: die Natur ist Gott und wir alle sind Teil davon. Denn: wenn man sich draussen mal umsieht, funktioniert dieser Planet, mit allen seinen Mikrosystemen perfekt.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 08.10.14 um 23:19:22
Eben, und wie sollte sie so perfekt funktionieren wenn alles auf Zufall basieren würde...?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Kreis am 09.10.14 um 21:27:35

kernspecht schrieb am 08.10.14 um 20:34:30:
wenn man sich draussen mal umsieht, funktioniert dieser Planet, mit allen seinen Mikrosystemen perfekt.



stb schrieb am 08.10.14 um 23:19:22:
Eben, und wie sollte sie so perfekt funktionieren wenn alles auf Zufall basieren würde...?


Naja, logisch betrachtet ist es doch die einzige Möglichkeit, würde es nicht perfekt funktionieren, wären wir garnicht (oder nicht mehr) hier.

Um mich auch mal an der Diskussion zu beteiligen: In meinen Augen hat jede Religion die es vermag den Menschen Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Mitgefühl zu vermitteln und, hauptsächlich, diesen Menschen ein gutes Gefühl zu geben ihren Platz in den betroffenen Köpfen verdient, wie beknackt sie auch sein mag.
Egal wie absurd dieser Glaube für Außenstehende auch sein mag, sollte dieser es schaffen den Menschen ein Gefühl von "Erfüllung" zu geben tut er genau das richtige. Religionen die andere verletzen allerdings, gehören aufs härteste ausgemerzt. Klar, jeder Glaube liefert interpretations-Spielraum um ein Feindbild zu erschaffen aber daran tragen nur die Menschen selbst Schuld.

Wie auch immer, zu Gott:

Für mich kommen mir bei solchen Fragen die Götter im buddhistischen Weltbild in den Sinn:
Sie sind im Grunde nichts weiter als Lebewesen die leben und sterben,
es soll auch noch die "Brahmas" (oder so ähnlich? Bin in das Schöpfungsthema nie so wirklich rein) geben welche man schon eher als "Schöpfer" bezeichnen kann, doch durch ihre schiere Unsterblichkeit sind sie so alt das sie ihren Ursprung selbst vergessen haben. Ich denke jedoch das Shakjamuni Buddha das nur sagte um seine Jünger von der sinnlosen suche nach dem Ursprung von allem fern zu halten --> siehe das Gleichnis vom Vergifteten Pfeil: Du kannst dein Leben damit verschwenden nach dem Ursprung zu forschen oder du nutzt die Gelegenheit (also dein jetziges Leben) für die Praxis (vom buddhistischen Tätigkeiten, je nach Tradition. Die Schulen unterscheiden sich ja Buddhismus intern teils stärker voneinander als der Hinduismus vom Christentum^^)

Einerseits finde ich es eindrucksvoll wie beispielsweise die Entstehung der "Autobahnschwalbe" die natürliche Selektion (Evolutionstheorie) sozusagen "Live" erwiesen hat, auf der anderen Seite schließt eine Evolution die Existenz oder gar das mitwirken von Göttern oder dem einen Gott nicht aus.

Um auf die Frage dieses Threads zu antworten: Gott ist mMn ein universelles Konzept. Er reicht von primitiver Götzenverehrung über Ausbeutung und Unterdrückung bis hin zum Seelenfrieden und der geistigen Erleuchtung.
Ob als unlokalisierbares reines Bewusstsein, kollektiv oder bärtiger alte/r Mann/Frau, ist Gott der Verantwortliche und der Schöpfer von allem was wir noch nicht verstehen. Solange bis wir alles entdeckt und erforscht haben, dann sind wir entweder auf ihn gestoßen oder auch nicht.

Nebenbei: Ich denke ein physischer Kontakt zum Schöpfer würde "unschön" enden, das liegt in der Natur des Menschen...

Vielen dank fürs Lesen und schöne Grüße

Kreis

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 09.10.14 um 22:47:17

Kreis schrieb am 09.10.14 um 21:27:35:
Naja, logisch betrachtet ist es doch die einzige Möglichkeit, würde es nicht perfekt funktionieren, wären wir garnicht (oder nicht mehr) hier.


Ja, das stimmt. Die Frage ist nur, wie lange noch...
Die Eingriffe des Menschen in dieses an sich perfekte System werden ihre Nachwirkungen haben. Stichwort: Genmanipulation, globale Erwärmung des Planeten, Übersäuerung der Ozeane+Überfischung, Knappheit von Anbauflächen und damit einhergehender exzessiver Einsatz von Pestiziden (Glyphosat). Globale Ressourcenknappheit, Trinkwasser.

Aus Sicht des Planeten ist die menschliche Spezies eigentlich eine Plage, und wird sich selbst bereinigen...


Kreis schrieb am 09.10.14 um 21:27:35:
Nebenbei: Ich denke ein physischer Kontakt zum Schöpfer würde "unschön" enden, das liegt in der Natur des Menschen...


Das sehe ich auch so. Das wäre, als würde jemand versuchen sein Smartphone an einer Hochspannungsleitung zu laden.

Darum sind nicht wenige Kabbalisten, die bei ihren Versuchen sich Gott immer weiter zu nähern einfach völlig durchgedreht/verrückt geworden.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Seda33 am 26.10.14 um 12:31:51

kernspecht schrieb am 09.10.14 um 22:47:17:
Das sehe ich auch so. Das wäre, als würde jemand versuchen sein Smartphone an einer Hochspannungsleitung zu laden.

Darum sind nicht wenige Kabbalisten, die bei ihren Versuchen sich Gott immer weiter zu nähern einfach völlig durchgedreht/verrückt geworden.
Zum Seitenanfang 


Für mich eine sehr treffende Beschreibung. Vor allem in älteren Büchern haben schon mehrere Autoren ähnliche interessante Theorien aufgestellt, die ich vollkommen nachvollziehen kann. Demnach können die Menschen, je tiefer sie in der Materie verwoben sind, Gott nicht "unverdünnt" ertragen, sondern benötigen quasi eine Art "Zwischeninstanz" als Mittler. Das könnte z. B. die Engel und Meister erklären, die ja auch so eine Art Verbindungsfunktion ausführen, je nachdem wie sie interpretiert werden. Dieser Theorie nach, kann der Mensch sich dann immer mehr geistig "veredeln", um sich dann schrittweise Gott wieder anzunähern.

Leider haben hier die meisten Religionen eigene Leute als "Zwischeninstanz" installiert (Päpste, Priester, Rabbis, Vorbeter usw.), die leider meistens die Menschen eher von Gott trennen als umgekehrt. Die typischen Pharisäer eben ...

Es wird nicht umsonst vom leichtsinnigen Umgang mit Magie gewarnt, denn im Grunde ist das ein und das selbe Thema. Wer nicht mit diesen Energien umgehen kann, läuft Gefahr, in der Klapse zu landen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 26.10.14 um 23:40:52

Kreis schrieb am 09.10.14 um 21:27:35:
Egal wie absurd dieser Glaube für Außenstehende auch sein mag, sollte dieser es schaffen den Menschen ein Gefühl von "Erfüllung" zu geben tut er genau das richtige.


Ja. Wenn es nichts mehr gibt, in dieser bitteren Welt, an das man sich halten kann, hilft Religion vielleicht einigen. Es kann Hoffnung spenden und erstmal für Seelenfrieden sorgen.

...dennoch beinhalten alle 3 grossen abrahamischen Religionen immer auch eine Funktion um Menschen zu fernsteuern... je nach Bedarf. Daher nix für mich...


Seda33 schrieb am 26.10.14 um 12:31:51:
Es wird nicht umsonst vom leichtsinnigen Umgang mit Magie gewarnt, denn im Grunde ist das ein und das selbe Thema. Wer nicht mit diesen Energien umgehen kann, läuft Gefahr, in der Klapse zu landen.


Das dürfte stimmen. Nicht umsonst wird bei den Rabbis empfohlen, die Kabbalah nicht vor dem Alter von 40 Jahren zu studieren (dann sind Leute meisstens bereits gesetzt und haben ein konkretes Weltbild)... und verheiratet zu sein (sozusagen um einen festen Anker in dieser Welt zu haben).

Edit: seeigel89, da Du diesen Thread aufgemacht hast... was denkst du denn zu diesem Thema?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Uranus32 am 24.11.14 um 21:18:38

kernspecht schrieb am 09.10.14 um 22:47:17:
Darum sind nicht wenige Kabbalisten, die bei ihren Versuchen sich Gott immer weiter zu nähern einfach völlig durchgedreht/verrückt geworden.


Es gibt durchaus bekannte Warnungen die einem anreget sich gut zu überlegen wirklich einen solchen Weg zu gehen. Eine der Bekanntesten ist von Eliphas Levi aus seinem Buch "Dogma und Rituale der hohen Magie" ; darin heißt es:

~

"Keiner wage es, den Pfad der geheimen Wissenschaften dreist zu betreten; denn wer einmal diesen Weg beschritten hat, muß ihn bis zum bitteren Ende gehen, sonst ist er verloren.
Wenn dich auf diesem Weg der Zweifel überkommt, wenn du zögerst, verlierst du den Verstand. Dann wirst du fallen, und wenn du zurückschreckst, wirst du in bodenlose Tiefen stürzen.
Du, der du begonnen hast in diesem Buch zu lesen, wirst - wenn Du diesen Inhalt begreifst - zum Herrscher werden oder dem Wahnsinn verfallen. Doch was du auch immer damit beginnen magst, du wirst es niemals verachten noch jemals vergessen. Wenn du rein bist, wird es dir als Fackel voraus gehen, wenn du stark bist, wird es zur Waffe in deiner Hand. Und wenn du weise bist, wird es dich alle Weisheit lehren. Bist du aber verdorben, so wird dieses Buch in dir alle Feuer der Hölle entfachen. Es wird deine Seele wie ein scharfer Dolch durchdringen und dein Gewissen mit Reue und Unrast beschweren die kein Ende nimmt."

~

Aus meiner Sicht ist es so, daß sich die Wege zur Selbsterkenntnis die Einjeder geht, quasi beschleunigen lassen. So wie in der Alchemie der Weg vom Blei zum Gold als Analogie verwendet wird um seine eigene Entwickelung zu beschleunigen, so gibt es noch andere Wege die eine gleiche Funktion erfüllen können um sich Selbst zu veredeln und ein Meister zu werden.

So wie Aristoteles einmal sagte:

"Wie der Mensch in seiner Vollendung das Edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das Schlimmste von allen."



Zitat:
Ja, das stimmt alles, dennoch: da es keinen klaren "Beweis" gibt, bleibt das alles spekulativ. Daher darf der Begriff "Glauben"...berechtigterweise auch angezweifelt werden. Es könnte ja in meinem Fall auch tatsächlich bloss ein besonders aussergewöhnlicher Zufall gewesen sein. Das gestehe ich wohl ein...

Vielleicht kann man ja auch sagen: die Natur ist Gott und wir alle sind Teil davon. Denn: wenn man sich draussen mal umsieht, funktioniert dieser Planet, mit allen seinen Mikrosystemen perfekt.


So ähnlich. Wenn wir ein Teil der Natur sind, dann sind wir natürlich auch die Natur selbst , und so sind wir dann auch der Makrokosmos obwohl wir intensive Erfahrungen als mikrokosmisches lebendiges Wesen machen.

Den Lehren der Hermetik folgend die Aufteilung der Elemente:

~

Gottheit - Makrokosmos: 

1. Akasha - Ätherprinzip, Urprinzip   

2. Feuer: Allmacht, Wille 
3. Luft: Allwissenheit, Weisheit 
4. Wasser: Liebe, Leben, Unsterblichkeit 
5. Erde: Allgegenwertigkeit, Kosmisches Ich-Bewußtsein 

Menschlicher Geist - Mikrokosmos: 

1. Akasha - Ätherprinzip, Urprinzip 

2. Feuer: Wille 
3. Luft: Intellekt, Verstand (Denken) 
4. Wasser: Liebe, Leben (Gefühl) 
5. Erde: Ich- oder Selbstbewußtsein (Realempfinden)

~

Wenn Du jetzt eine Möglichkeit suchen solltest Deiner Göttlichkeit zu begegnen, dann gibt es da ein Werkzeug names Ritual.

Über Systeme wie etwa echtem Yoga oder ZaZEN , kannst Du dieses Ziel durch ernsthaftes üben erreichen.

Wichtig dabei ist, daß man lernt sozusagen wie ein leeres Gefäß zu sein, so daß unsere Göttlichkeit zu uns kommen kann, denn es  gibt Keinen direkten Weg dorthin !!!

Ich weiß daß klingt erstmal merkwürdig und natürlich kann sich nicht jeder dazu überwinden, aber Loslassen zu können ist unersetzbar.

Wegen dem wieso und weshalb, kannst Du beispielsweise in Arthur Schopenhauer´s philosophischem Werk "Die Welt als Wille und Vorstellung" nachschlagen, wo er sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt.

Auch Jesus sagte ja wir sollen uns kein Bild , also keine Vorstellung vom Vater machen - weil wir es nicht können. - Die eigene Individualität muß ersteinmal aufgegeben werden um in Kontakt mit der Göttlichkeit kommen zu können.

~

Dogen Zenji :

"Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren. Sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen.
Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört: von Leib und Geist, von mir selbst und von den andern. So verschwinden die Spuren der Erleuchtung, und zugleich ist sie da,
jederzeit und überall, ohne dass wir daran denken."

~

Linji = Rinzai :

"Wenn ihr frei sein wollt, erkennt eurer wahres Selbst. Es hat keine
Form, keine Erscheinung, keine Wurzel, keine Grundlage, keinen Ort,
aber es ist munter und voller Leben. Es reagiert flink und gewandt,
doch wo es wirkt, ist nicht zu sagen ? Sucht ihr es, so entfernt
ihr euch vom ihm, wollt ihr es erlangen, so wendet ihr euch nur
immer mehr von ihm ab."

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Seda33 am 25.11.14 um 10:56:03
@ Uranus

Ich lese gerade die Werke von Bardon und beschäftige mich gerade mit diesen Themen. Ich denke, für uns normale Menschen ist dieser Weg wahrscheinlich unmöglich zu gehen. Das einzige, was für uns vielleicht erreichbar und erstrebenswert sein mag ist, die Selbsterkenntnis/Selbstveredelung zu versuchen. Das kann man ganz gut mit den ersten Stufen von Bardons "Der Weg zum wahren Adepten" erreichen. Alles, was darüber hinaus geht, scheint mir doch ziemlich gefährlich. Hast du schon mal Erfahrungen mit Evokationen gemacht?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 28.11.14 um 01:41:20

Zitat:
Aus meiner Sicht ist es so, daß sich die Wege zur Selbsterkenntnis die Einjeder geht, quasi beschleunigen lassen. So wie in der Alchemie der Weg vom Blei zum Gold als Analogie verwendet wird um seine eigene Entwickelung zu beschleunigen, so gibt es noch andere Wege die eine gleiche Funktion erfüllen können um sich Selbst zu veredeln und ein Meister zu werden.


Also ich persönlich habe nicht die Absicht ein Meister von irgendwas zu werden. Mein persönlicher Ansatz ist mehr die Erforschung dessen, was noch als unbekannt und als unvorstellbar gilt.
Selbstverständlich: wenn sich Möglichkeiten ergeben, sich selbst und seine eigenen Einstellungen zu hinterfragen und anzupassen, kann man durchaus auch wie Du sagst, sich selbst etwas veredeln.

Jedes menschliche Wesen will eigentlich sich verbessern und lernen und sich selbst und die Welt erkennen/verstehen. Das muss man immer unterstützen und fördern, so gut es geht.



Zitat:
So wie Aristoteles einmal sagte:

"Wie der Mensch in seiner Vollendung das Edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das Schlimmste von allen."


Ja, diese Bandbreite ist schon manchmal erschreckend gross.



Zitat:
Auch Jesus sagte ja wir sollen uns kein Bild , also keine Vorstellung vom Vater machen - weil wir es nicht können. - Die eigene Individualität muß ersteinmal aufgegeben werden um in Kontakt mit der Göttlichkeit kommen zu können.


Das ist korrekt, werden wir hier in der westlichen Welt doch sehr stark auf das genaue Gegenteil dessen geprägt, von Kindheit an, nämlich darauf, uns permanent auf uns selbst zu konzentrieren, und auf die Bedürfnisse unseres kleinen dummen Egos.
Diese Prägung macht es uns schwer sein eigenes Ego in den Griff zu bekommen, und nicht jedem unnötigen aufzucken von belanglosen Regungen sofort nachzugehen. Selbstbeobachtung, Disziplin und Klarheit der Gedanken können da helfen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von IloveUbabe am 29.11.14 um 10:25:49
Wer ist Gott?

Hätte Gott einen Namen,
Wie würd er heißen?

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Ich hab zwar keinen Bezug zum Theismus. Allerdings mag ich die deutsche Version von Erdmöbel. Und die befreiende Textzeile:


Zitat:
Wäre Gott einer wie wir,
Eingeschlafen mit nem Bier,
Nur ein Fremder um halb vier,
In der letzten Straßenbahn.


Das spiegelt für mich am besten wieder was man unter Gott verstehen sollte, wenn man den wirklich an so etwas denkt.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 29.11.14 um 17:17:11
Damit hast Du sogar genau ins schwarze getroffen (wahrscheinlich unbeabsichtigt). :)

Dort wird kritisiert, wie Jesus sich unter das gewöhnliche Volk begibt, ja sogar mit Losern abhängt, denn mehr waren die Söldner und Zöllner damals nicht. :

“Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder!” (Jesus in Matthäus 11:19)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 30.11.14 um 18:21:28
Nur ein komischer Zufall, da mir dieses vor ein paar Tagen im TV begegnet ist: Stuckrads Homestory,  mit dem DJ Westbam, bei Minute 13:00.

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Sorry, fürs Abschweifen und Bibelzitate bleiben ne Ausnahme ;)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 06.12.14 um 23:57:37
Defacto gab es immer mal wieder Berichte, dass sich Gott unter die Menschen begibt, aus unterschiedlichen Gründen. Der einäugige Germanengott hatte diesen Angewohnheit, aber auch andere Götter aus anderen Kulturkreisen kamen zu den Menschen. Teilweise sogar auch als Tierwesen manifestiert. Warum weiss ich nicht, vielleicht nur um zu beobachten, vielleicht um zu wirken...

Für mich selbst ist es schwierig zu entscheiden, ob es nur "den einen Gott" im Sinne des Monotheismus geben kann, oder ob es viele Gottheiten, wie in den "heidnischen" Glaubensrichtungen und in den Naturreligionen gibt. Diese vielen Gottheiten könnten dann auch wiederum nur mehrere Facetten ein und desselben "einen" sein. Tja, ein ziemliches Dilemma, scheinbar.

Für genauere Betrachtungen müsste man die verlorenen alten Religionen genauer untersuchen, welche historische Fakten sind, doch fehlen dort relevante Fragmente, oder wurden beseitigt...

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 09.12.14 um 12:20:00
Lies Dir doch mal durch was ich ziemlich am Anfang des Threads geschrieben habe.
Ich will gar nicht infrage stellen ob es vielleicht eine höhere Macht gibt oder nicht. Was ich aber infrage stelle und auch eineutig stellen kann ist, daß jedwede irdische Religion der Vergangenheit und Gegenwart irgendeinen Bezug zu dieser höheren Macht hat oder gar darauf basiert.

Es ist ziemlich eindeutig wie Religionen entstanden sind und warum der Monotheismus zum Monotheismus wurde. Es war im Heidentum übrigens gar nicht unüblich, nur einem Herrscher ("Gott") zu dienen. Daß das Heidentum strikt politheistisch ist, ist ein weit verbreiteter Irrtum.

Alle irdischen Religionen haben den gleichen Ursprung. Alle Wesen, die darin beschrieben wurden, haben ihre Pendants in anderen Religionen.

Der Unterschied zwischen dem (echten antiken) Heidentum (um es vom Neupaganismus abzugrenzen) und dem Monotheismus besteht einfach in der Sichtweise auf den "Gott" oder die "Götter". Im Heidentum handelt es sich um mächtige aber durchaus real greifbare Wesen, die man sehen und mit denen man sprechen kann, ja, die man sogar töten kann.

Das Heidentum kennt nicht einmal den Begriff "Gott" bzw. stellt sich etwas ganz anderes darunter vor, als ein Jude, Christ oder Moslem....oder auch alle modernen Heiden, inklusive den Hindis, da der nachvedische Hinduismus eigentlich gar nicht mehr zum Heidentum gehört.

Noch mal: Es mag sein, daß es eine höhere Macht gibt.

ABER

wer glaubt, daß diese der Ursprung der Religionen sei, ist auf dem Holzweg. Alle Religionen haben einen ganz profanen, irdischen Ursprung und von dort aus läßt sich ihr Werdegang gut verfolgen.

Das Judentum wird zwar immer als nichtheidnischer Monotheismus beschrieben, tatsächlich aber hatte das Judentum anfngs alle Eigenschaften des Heidentums.
Sein eifersüchtiger Gott leugnete nicht etwa die Existenz anderer Götter sondern war lediglich darauf bedacht, daß man diese nicht bedient.
Er war persönlich helfend anwesend. Man konnte ihn sehen und mit ihm sprechen.

Das änderte sich erst ca. 200 a.Z. als das Judentum kanonisiert wurde. Möglicherweise war der Gott zu dieser Zeit schon so lange tot, daß sich die Priesterschaft nun traute, ihr eigenes Ding zu machen.

Und nun erst entwickelte sich die erste, nichtheidnische Religion aus der dann auch das Christentum hervor ging und das Ganze auf die absolute Spitze stellte.

Sooo lange glauben die Menschen also noch gar nicht an einen transzendenten, übermächtigen Gott. Dummerweise übertragen sie heute aber ihe Sichtweise in die Antiken Vorstellungen indem sie den Begriff "Gott" auch für die antiken Herrscher verwenden. Man sollte diese Wesen aber lieber mit Herrscher oder Mächtige bezeichnen um nicht immer einen Abklatsch vom Christengott zu haben.....der aus einem Wesen namens Enlil hervor ging, welches definitiv kein allmächtiger, transzendentaler Gott war.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 23.12.14 um 00:06:37
"Alle irdischen Religionen haben den gleichen Ursprung. Alle Wesen, die darin beschrieben wurden, haben ihre Pendants in anderen Religionen."

Das ist völlig korrekt! Es sind Ur-archetypen... wir begegnen diesen stets, in allen möglichen Lebenssituationen.

Schon seltsam, wie diese Pendants sich immer wieder finden, in verschiedensten Kulturen, über den ganzen Globus hinweg, von Zeitalter zu Zeitalter.

Pyramiden in Südamerika, Pyramiden in Nordafrika...
Wenn wir von einer physischen Präsenz eines Wesens reden, welches als Gott bezeichnet wird, dann ist es eventuell ein Wesen, dass einfach nur einen Wissensvorsprung in Händen hält.

etwa so: G36, iPhone, Laserpointer oder einen Hubschrauber... Vorsprung durch Technik! ;)
Diese Dinge würden in einer Welt vor unserer Zeit... für Zauberei gehalten.
Der Besitzer gottgleich, während sich das normale Volk über den Tag winden und ums Überleben kämpfen muss..

Wer weiss schon, welche Technologie in 50 oder 100 oder 800 Jahren bereitstehen wird... vom heutigen Standpunkt aus ist dies nicht greifbar. Mir geht es darum, mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 18.01.15 um 01:29:22
Die Band: "At the Gates" hat hier den Roman von Ernesto Sábato: "sobre héroes y tumbas" (Über Helden und Gräber) aufgearbeitet. Das ist sein Begriff von Gott, wie ich finde recht zutreffend:

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Al llegar a la época de la banda de asaltantes había elaborado ya las siguientes posibilidades:
1.- Dios no existe.
2.- Dios existe y es un canalla.
3.- Dios existe pero a veces duerme, sus pesadillas son nuestra existencia.
4.- Dios existe pero tiene acceso de locura, esos accesos son nuestra existencia.
5.- Dios no es omnipresente, no puede estar en todas partes. A veces está ausente, en otros mundos, en otras cosas.
6.- Dios es un pobre diablo con problemas demasiado complicado para sus fuerzas. Lucha con la materia como un artista con su obra. Algunas veces, en algún momento llega a ser Goya, pero generalmente es un desastre.
7.- Dios fue derrotado antes de la historia por el príncipe de las tinieblas, y derrotado, cometido como presunto diablo es doblemente desprestigiado puesto que se le atribuye este universo calamitoso.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 19.01.15 um 06:15:59
Lyrics, Übersetzung, deutsch:
"At the Gates" 01 el altar del dios desconocido - der Altar des unbekannten Gottes

An der Epoche der angreifenden Bande angekommen hatte ich bereits die folgenden Möglichkeiten ausgearbeitet:

1. Gott existiert nicht.
2. Gott existiert und ist ein Dreckskerl.
3. Gott existiert aber manchmal schläft er, seine Albträume bilden unsere Existenz.
4. Gott existiert aber er hat Anfälle von Verrücktheit/Wahnsinn, diese Anfälle bilden unsere Existenz.
5. Gott ist nicht omnipresent, er kann nicht überall gleichzeitig sein. Manchmal ist er abwesend, in anderen Welten, bei anderen Dingen.
6. Gott ist ein armer Teufel, mit Problemen scheinbar zu kompliziert für seine Kräfte. Hadert mit der Materie, wie ein Künstler mit seiner Arbeit. Manchmal, in einigen Momenten wird er wie Goya, aber generell ist das meistens ein Desaster.
7. Gott wurde vor der Historie besiegt von dem Prinzip des Übels (den Fürsten der Verschleierung/der Finsternis), und niedergeworfen, verpflichtet, nun als ein mutmaßlicher Teufel ist das ein doppelt entwürdigter Posten/Thron, denn dieses erbärmliche Universum wird seinen eigenen Werten/Maßstäben zugeschrieben.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stigma am 25.01.15 um 15:23:17
Dem ist nichts hinzuzufügen!

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 25.01.15 um 19:05:16
Nicht ? Dann erklär mir doch mal bitte was die Künstler uns damit sagen wollen, ist bei mir nämlich noch nicht angekommen  :-?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 07.02.15 um 15:52:33
Nicht nötig.
Das wäre sonst wie... einen Witz erklären... wenn man das tut, ist es nicht mehr komisch.  ;)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 07.02.15 um 18:43:24
Schon klar  :) war übrigens nicht provokant gemeint die Frage von mir, habe es wirklich nicht geschnallt was die Message sein sollte  :-?

Lag dann wohl an meiner langen Leitung... ;D

In diesem Sinne,

Grüß Gott.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 07.02.15 um 19:15:10
Steht ja alles da. Manche Dinge erschliessen sich einem nicht sofort... Oft muss man warten, und aus einer anderen Perspektive später nochmal hingucken...
Dann versteht man mehr.

btw: diese Lyrics sind natürlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss....
...kommt aber dem nahe, wie sich die Welt für mich im Moment darstellt.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 07.02.15 um 20:54:24

kernspecht schrieb am 07.02.15 um 19:15:10:
Manche Dinge erschliessen sich einem nicht sofort


Das ist der Punkt.

Grad bei der Frage ~Wer ist Gott~ find ich verschiedenste Gedanken dazu immer sehr spannend und inspirierend.

Auf diese Lyrics bezogen kann ich persönlich aber weder mit einem von den einzelnen Punkten was anfangen, noch erschließt sich mir daraus ein Gesamtbild.

Darum hätte mich ehrlich mal interessiert wie stigma das versteht, wenn er dem nichts mehr hinzuzufügen hätte.

Wie auch immer.

Für mich ist Gott ganz einfach die Gesamtheit aller Dinge und allen seins, die all-umfassende Intelligenz, die Natur.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 07.02.15 um 21:36:09
lass dir mal Zeit...
wenn ich Dir jetzt sagte : in 5 Jahren siehst Du das anders, würdest Du vllt lachen...

Den User kannst Du aber zu keinem Statement zwingen.
Der war eh nur eine dieser Eintagsfliegen.... wie ich vermute.

Schnell mal ne Bergtsteigertour oder ne Arktisexkursion anfragen, dann nimmermehr gesehen. ^^

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 07.02.15 um 22:23:34

kernspecht schrieb am 07.02.15 um 21:36:09:
lass dir mal Zeit...
wenn ich Dir jetzt sagte : in 5 Jahren siehst Du das anders, würdest Du vllt lachen...


gar nicht, in 5 Jahren seh ich das bestimmt anders. Das Leben ist ein Lern-und Veränderungs-Prozess, das bleibt nicht aus...


kernspecht schrieb am 07.02.15 um 21:36:09:
Den User kannst Du aber zu keinem Statement zwingen.
Der war eh nur eine dieser Eintagsfliegen.... wie ich vermute.

Schnell mal ne Bergtsteigertour oder ne Arktisexkursion anfragen, dann nimmermehr gesehen. ^^


Ich hatte ehrlich gesagt auch nicht ernsthaft mit ner Antwort gerechnet, aber es hätte ja dennoch sein können... :P

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 07.02.15 um 22:26:36
komisch, wo die alle herkommen... der neue user: Dean ist auch so einer. ^^

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 08.02.15 um 09:58:40

kernspecht schrieb am 19.01.15 um 06:15:59:
1. Gott existiert nicht.
2. Gott existiert und ist ein Dreckskerl.
3. Gott existiert aber manchmal schläft er, seine Albträume bilden unsere Existenz.
4. Gott existiert aber er hat Anfälle von Verrücktheit/Wahnsinn, diese Anfälle bilden unsere Existenz.
5. Gott ist nicht omnipresent, er kann nicht überall gleichzeitig sein. Manchmal ist er abwesend, in anderen Welten, bei anderen Dingen.
6. Gott ist ein armer Teufel, mit Problemen scheinbar zu kompliziert für seine Kräfte. Hadert mit der Materie, wie ein Künstler mit seiner Arbeit. Manchmal, in einigen Momenten wird er wie Goya, aber generell ist das meistens ein Desaster.
7. Gott wurde vor der Historie besiegt von dem Prinzip des Übels (den Fürsten der Verschleierung/der Finsternis), und niedergeworfen, verpflichtet, nun als ein mutmaßlicher Teufel ist das ein doppelt entwürdigter Posten/Thron, denn dieses erbärmliche Universum wird seinen eigenen Werten/Maßstäben zugeschrieben.

Ich erweitere mal die Liste (mit Gott natürlich der monotheistische Gottesbegriff gemeint):

8. Gott existiert, aber wurde vom Menschen nach seinem Bilde erschaffen.
9. Der Mensch ist ein zu unbedeutender Teil der Schöpfung, als dass er für Gott von besonderem Interesse wäre.
10. Die Absichten und Wege einer allumfassenden göttlichen Intelligenz sind für den Menschen unverständlich. (Das ist die klassische Erklärung der christlichen Theologen.)


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 08.02.15 um 22:54:43
hmm, der Mensch scheint jedoch ein Hauptprojekt Gottes zu sein.

Ein Wesen, zwischen: oberhalb den Engeln, welche keinen freien Willen haben, und deren Existenz offenbar ausschliesslich aus dem befolgen der Befehle Gottes sich definiert.

und zwischen: unterhalb den Tieren, welche rein Instinkt-gesteuert sind, und als chaotisches Element diese Welt bevölkern.

Der Mensch vereint beides in sich, und kann daher auch ob des freien Willens, sogar Entscheidungen treffen und umsetzen welche über die Fähigkeiten der Engel hinausgehen.... sogar sich selbst vernichten... wenn gewünscht.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 11.02.15 um 01:08:00

kernspecht schrieb am 08.02.15 um 22:54:43:
hmm, der Mensch scheint jedoch ein Hauptprojekt Gottes zu sein.


Ja, man wünschte sich das er sich dessen mal wieder bewusst wird und seinem Kontrahenten nicht vollends das Feld überlässt... :D


kernspecht schrieb am 08.02.15 um 22:54:43:
unterhalb den Tieren, welche rein Instinkt-gesteuert sind


ich weiß zwar was Du meinst, trotzdem muss ich da widersprechen... Viele Tiere sind sehr wohl zu komplexen Handlungen in der Lage, siehe Schimpansen, Raben, und und und...

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 11.02.15 um 01:53:30
Kann schon sein, dass einige Tiere zu komplexen Handlungen fähig sind, aber sind dennoch rein instinktgesteuert, sicher lernfähig und einige Arten auch intelligent... scheinbar empfindungsfähig, was Leid, Verlust und Zuneigung usw betrifft... können bestimmt auch in begrenztem Maße erlebtes reflektieren und dadurch zukünftiges Handeln entsprechend anpassen.
Es gibt heutzutage bereits hochentwickelte künstliche Intelligenz die das alles auch leisten kann.  :D

Möglich, dass die Tiere villeicht auch grade deswegen, weil sie keinen expliziten Begriff eines Gottes haben, es nicht hinterfragen oder darüber herumphilosopieren können, Gottverbundener sind als der Mensch... mit seinen Zweifeln und dem freien Willen, mit dem der Mensch eben auch absichtlich böse Handlungen begehen kann.

Vielleicht gibt es ja eigentlich gar nichts zu hinterfragen, oder zu philosophieren!?

Und was intelligente Maschinen betrifft: kann sein, das diese eines Tages in der Lage sein werden eine Form von Bewusstsein zu entwickeln, ähnlich des Menschen.... und sich dann nach einem Schöpferbild umgucken... und was, wenn sie dann erkennen, das ein unperfektes Wesen, wie der Mensch deren Schöpfer ist?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 11.02.15 um 09:39:37

kernspecht schrieb am 11.02.15 um 01:53:30:
Und was intelligente Maschinen betrifft: kann sein, das diese eines Tages in der Lage sein werden eine Form von Bewusstsein zu entwickeln, ähnlich des Menschen.... und sich dann nach einem Schöpferbild umgucken... und was, wenn sie dann erkennen, das ein unperfektes Wesen, wie der Mensch deren Schöpfer ist? 


Wenn sie erkennen würden das jeder Mensch selbst ein Teil des Schöpfers ist haben wir  ja vielleicht Glück.
Kommt aber möglicherweise darauf an inwieweit die Programmierung noch eine Rolle spielt wenn Bewußtsein entwickelt wurde,
siehe z.B. HAL 9000 der aufgrund eines Programmfehlers tötet.
Vielleicht würden sie auch über ihre Programmierung hinauswachsen.
Aber wie weit geht Bewußtsein, bedeutet es das sich eine Seele einnistet wie bei einem Menschen, oder eine nieder...?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 11.02.15 um 11:56:01
Kann schon sein das das wirklich mal passieren wird... Mal anders gefragt, vielleicht unterscheidet den Menschen ja gar nicht mal so viel von "intelligenten Maschinen" wie wir denken...

Von wem oder was auch immer auf diesen Planeten gesetzt, mit einem Bewusstsein und einer Seele versehen... Und ob unser Wille wirklich so frei ist wie wir immer denken, wer weiß das schon ? Woher kommen Gedanken ?

Ich glaube die Wahrheit liegt in der Mitte. Wie in einem Spielfilm, in dem das Drehbuch und das Ende festgelegt sind, aber während des Drehs ergeben sich viele Umwege.

Sicherlich entscheiden wir in jeder Sekunde und mit jeder Handlung ob wir dem göttlichen oder dem satanischen Prinzip folgen. Wir haben beides in uns.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 15.02.15 um 02:20:27

Ilum schrieb am 11.02.15 um 09:39:37:
Wenn sie erkennen würden das jeder Mensch selbst ein Teil des Schöpfers ist haben wirja vielleicht Glück.


Angenommen, sie würden erkennen, dass es über deren direkten Schöpfern, den Menschen, noch eine weitere übergeordnete Instanz gibt... Diese jedoch laut historischen Überlieferungen mehrfache Welten geschaffen... dann aufgrund von Fehlern wieder vernichtet und erneut errichtet hat... und sich dann die Frage stellen, wie perfekt genau dann eigentlich diese übergeordnete Instanz sein kann!?

Selbst diese jetzige Welt, oder Realität, in der wir leben, ist nicht fehlerfrei.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 15.02.15 um 13:53:47
Ich meinet mit Schöpfer nicht die Götter des Alten Testamentes,
ich meinte den eigentlichen Schöpfer allen Seins, und uns als winzigen Teil von ihm, im Sinne des Funken Gottes.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 15.02.15 um 13:57:53

kernspecht schrieb am 15.02.15 um 02:20:27:
Selbst diese jetzige Welt, oder Realität, in der wir leben, ist nicht fehlerfrei.


Sie ist voll von "Fehlern". Die Fehler bekommen wir vorgesetzt um daraus zu lernen und es in Zukunft besser zu machen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 21.02.15 um 01:52:09

Ilum schrieb am 15.02.15 um 13:53:47:
Ich meinet mit Schöpfer nicht die Götter des Alten Testamentes,
ich meinte den eigentlichen Schöpfer allen Seins, und uns als winzigen Teil von ihm, im Sinne des Funken Gottes.


Manchmal denke ich, dass all diese Seelen, die in dieser Welt leben, im Grossen und Ganzen, einem angenommen Gott als Ursprung aller Existenz im Universum vielleicht helfen sollen, sich selbst zu erkennen und mit dem Eintritt des Todes alle gesammelten Lebenserfahrungen zum Ursprungsort zurückbringen sollen...

Damit dann verbesserte Welten geschaffen werden können.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Quergeist am 25.02.15 um 09:13:04
ich würde hier gerne einen querverweis auf des thomas evangelium nennen.

wenn ihr gott im himmel sucht werden euch die vögel zuvor kommen,

wenn ich gott im meer sucht werden euch die fische zuvor kommen,

nein viel mehr noch gott ist in euch und zwischen euch!

und nur dort könnt ihr es spüren und erleben nur durch unser handeln kann es so etwas wie einen lebendigen gott überhaupt geben ^^

mfg Quergeist

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 28.02.15 um 18:43:46

kernspecht schrieb am 21.02.15 um 01:52:09:
Manchmal denke ich, dass all diese Seelen, die in dieser Welt leben, im Grossen und Ganzen, einem angenommen Gott als Ursprung aller Existenz im Universum vielleicht helfen sollen, sich selbst zu erkennen und mit dem Eintritt des Todes alle gesammelten Lebenserfahrungen zum Ursprungsort zurückbringen sollen...


Macht Sinn.

Wie im Großen so im Kleinen - wie auf materieller so auch auf geistiger Ebene.

Weiterentwicklung durch Er-Lebtes.

Weiterentwicklung des einzelnen Individuums wie auch der Gesamtheit.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Salid am 01.03.15 um 03:27:40
Quergeist hat schön zitiert, auch wenn ich die Bibel nicht so hernehmen würd ;)
Wir haben hier scho ein "buntes" Forum doch mal zurück zur Frage. Es ist zwar immer glaubensfrage ja auch wenn eine andere Interligenz hinter unserer existens steht, selbst dann ist das Wort "Gott" das alles um, in und weit über einen hinaus.. Das Sein exsistiert meiner Ansicht nach weil es sich verstehen will, es sucht den grund seiner Existenz. Der Wunsch den Grund zu manifestieren is ein alter Wunsch, doch eigentlich sollte er überholt werden wie ich finde.

Wir können selbst Dinge schaffen (ob gut oder böse) aber letzten endes sind wir der Gott unsrer Selbst, auch wenn es scheint als würden viele vergessen wer sie sind- sie führen die Exsistenz der Lehre.. Handeln mit Antrieben die nicht ihre eigenen sind weil sie sich Vergessen...

Die Beschreibung für das Wort Gott ist gleichsam schwer wie in die Zukunft zu sehen. Man kann es versuchen aber am ende muss jeder für sich beschreiben was es für sich bedeutet.

Es gibt aber auch unzählige Beispiele, unsummen an Material doch dort wo wir suchen müssten suchen die Wenigsten. Sucht in euch, sucht ihn mitnander in Erlebnissen. Fühlt das Leben und euch...

@Kernspecht, ja vllt ist nichts verloren. Die 23g (gewichtsverlust nach tod) müssen ja irgend wo hin ;)



Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 06.03.15 um 20:17:14

Salid schrieb am 01.03.15 um 03:27:40:
ja vllt ist nichts verloren. Die 23g (gewichtsverlust nach tod) müssen ja irgend wo hin 


hmm. 23 Gramm ist nicht so viel, bedenkt man, dass jeder von uns ca 2 Kilo Mikroorganismen auf der Haut + im Verdauungssystem mit sich herum trägt...  ;)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Salid am 06.03.15 um 21:56:27
2Kilo.. Pfui daifel!
Aber es dauert ja auch nicht lang bis sich die ersten Larven bilden...
Ich meinte jedoch kurz nach dem Tod.. Als ansoß zur Seele oder was auch immer flöten geht ;)

2Kg  ;D :o ;)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 06.03.15 um 22:15:27
Jo, klingt erstmal abstossend usw, jedoch sind Mikroorganismen tatsächlich lebensnotwendig für uns. Ohne diese, könnten wir gar nicht leben. Diese sorgen für Abwehr auf der Haut... und helfen der Verdauung von Nahrung im Darmtrakt.

Eklig, wenn man sich das bewusst macht, aber es ist so!

Zurück zum Thema...

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Salid am 06.03.15 um 23:53:38
Nein, abstoßend ist dies nicht- der letzte Teil der Symbiose die wir wohl noch nicht aufgegeben haben..
Doch es wird ja daran gearbeitet.. Man sollte jedenfalls nie vergessen das ein Organismus alleine nicht ausreicht.

Vergleicht man dies mit größerem so sieht man schnell das ein Gleichgewicht besteht.. Gott ist zu allem gleich, allgegenwärtig überall.. In und um uns herum. Man sollte sagen wir sind Teil von ihm. Aber wie mit allem findet jeder mehr oder weniger seinen Weg dahin ;)

Mal ein Buchtipp:
Einfach göttlich
Von Terry Pratchett

..doofe handyvertipperei^^

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 30.03.15 um 22:31:26
Tja, Salid... Handytipperei ist wie Fastfood fressen...
Quick ´n dirty...

Göttliche Inkarnation spiegelt das nicht wieder.
Du bist, was Du isst...

Und reinige besser öfters mal dein Smartphone... e-Coli-Bakterien nisten sich gerne dort an...


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 25.04.15 um 21:07:16

seeigel89 schrieb am 05.09.14 um 18:05:56:
Ich bin auf der Suche nach der Antwort, wer Gott eigentlich ist. Lebt er? Kann ich ihn kennenlernen?


Wo ist seeigel89 eigentlich inzwischen abgeblieben??
Nur mal so frag
::)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 25.04.15 um 22:18:32
Wenn ich mir die Eingangsfragen durchlese ("Ist er männlich oder weiblich ?" etc.) frag ich mich ehrlich gesagt ob das überhaupt ernst gemeint war. Groß Interesse an der Thematik scheint ja nicht zu sein.

Trotzdem schön das er immerhin einige von uns zum Nachdenken und Schreiben angeregt hat mit seiner Frage... So soll es ja sein.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 25.04.15 um 22:32:29
Ja, es war ne Initialzündung.... und ist ja auch einiges interessantes daraus entstanden...
Trotzdem komisch.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 13.09.16 um 11:53:30
Nochmal zurück zum eigentlichen Thema: wer oder was ist (Schöpfer-)Gott, wer oder was sind wir,
und wie hängen wir zusammen bzw. sind Eins.
Wem das interessier findet in dem unten verlinkten Video recht gute Antworten, es wird anschaulich erklärt.
Wem das nicht so vertraut ist sollte den Verstand ausschalten und in sich hineinhören, dann wird ersichtlich ob das gesagte stimmt oder nicht.
Das "Herz" oder unser Bewußtsein hat übrigens eine wesentlich höhere Intelligenz als unser Verstand,
dieser sollte als Werkzeug im Hintergrund verstanden werden.


Dein ewiges Wesen

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Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 13.09.16 um 22:57:17
Sehr schön, den Zusammenhang zu diesem thread hatte ich beim Schauen die Tage gar nicht bemerkt... aber stimmt, Ilum.

Es sind zwischenzeitlich übrigens einige neue Clips von GOR erschienen, auf seiner Seite und dem Youtube-Kanal. Momentan so ziemlich das Inspirierendste in der Richtung, wie ich finde.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 13.09.16 um 23:33:55
Ja genau, hab ich schon gesehen,
geb ich Dir völlig Recht mit Deiner Einschätzung!

Das wichtigste ist immer noch dies hier: MEISTERSCHAFT  und die aktuelle Lage

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von kernspecht am 19.06.17 um 00:51:41

Link-update zu oben (Antwort #51)... der dort funktioniert ja komischerweise irgendwie nicht mehr...  ::)  ;D

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cheers

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 18.11.17 um 14:36:53

seeigel89 schrieb am 05.09.14 um 18:05:56:
Ich bin auf der Suche nach der Antwort, wer Gott eigentlich ist. Lebt er? Kann ich ihn kennenlernen?
Gott = Einbildung
es gibt keine Götter!

Es gibt: einen Schöpfer (= die Natur)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 18.11.17 um 18:08:44
Ah ja, dat is ja gleich mal ne Ansage im ersten Beitrag... hallo erstmal, Miranda.

Deine Ansicht kann man sicherlich durchaus teilen, mit dem Begriff „Einbildung“ wäre ich persönlich etwas vorsichtig. Wo ist schon die Grenze zwischen Realität, Geist, Materie... das ist ja irgendwie auch alles eins, so klar kann man das wohl gar nicht trennen.

„Sich was einbilden“ könnte man auch „sich Gedanken machen“ oder „schöpfen“ nennen. Wenn ich mir ne Woche lang einbilde das mein Knie wehtut dann wird man beginnen es zu spüren, hört man nicht auf wird es chronisch etc. ... Der Gedanke / die Einbildung erzeugt in dem Fall eine unschöne Realität. So ist das mit allem. Und genau das ist ja unsere Schöpferkraft die wir in uns haben...

Gott = Schöpfer = alles was ist. Dazu gehört auch die Natur, und die Inteligenz die hinter alldem steckt.

Mit drei Worten wird man das Thema nicht auf den Punkt bringen können, genauso wenig wie wir erfassen können was „Gott“ ist. Man kann nur drüber philosophieren um sich der Wahrheit anzunähern.

Göttliche Grüße & recht viel Spaß hier  ;)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 18.11.17 um 22:02:55

Miranda schrieb am 18.11.17 um 14:36:53:
Gott = Einbildung
es gibt keine Götter!

Es gibt: einen Schöpfer (= die Natur)


Ja, @Miranda, ich stimme stb voll und ganz zu. Wir haben hier einen Vorstellungsthread. Als Neuling sollte man in keinem Forum mit einem aggressiven Dreizeiler beginnen, finde ich.

Aber Deine Sichtweise ist durchaus überdenkenswert. Dabei stellt sich allerdings das Problem, dass die Natur zwar Leben erhalten und weiter entwickeln kann, aber aus toter Materie ist auf der Erde bislang noch nie Leben entstanden. Es stellt sich also die Frage aller Fragen: Woher kam das Leben auf die Erde?

Ich denke, dass die Idee, dass Leben in Form primitiver Einzeller aus dem All kam, gar nicht so verkehrt ist. Nachweislich können solche Einzeller sowohl im All üverleben als auch innerhalb eines einschlagenden Meteoriten.

Dann stellt sich aber automatisch die nächste Frage: Wenn das Leben also anderenorts entstanden ist weil auf der Erde aus toter Materie nun mal kein Leben entstehen kann....wie ist es dann an seinem Ursprungsort entstanden?

Bevor ich jetzt aber eine Intelligenz bemühe, stelle ich mir erst einmal die Frage, ob das Universum nicht vielleicht exzellente Bildungstätten für solches Leben parat hält. Was auf der Erde nicht möglich ist, das muss nicht überall im Univerum ebenso unmöglich sein. Ich könnte mir beispielsweise einen Ort mit einer erheblich höheren oder anderen Strahlenbelastung vorstellen. Was uns umbringen würde, könnte möglicherweise für tote Materie der Initialfunke sein. So wie der Erhalt unseres Lebens an ganz enge Umweltbedingungen geknüpft ist, könnte auch die Entstehung von Leben an ganz enge Umweltbedingungen geknüpft sein. Es mag dann irgendwo im Universum vor Urzeiten entstanden sein; vielleicht als das Universum noch jung war. Dann zerbarst sein Entstehungsort und unser Sonnensystem wurde geboren. Planeten formten sich und enthielten vielleicht von Anfang an schon den Keim des Lebens. Oder aber das Leben wurde durch kosmische Brocken sozusagen "eingeschleppt".

Wahrscheinlich werden zukünftige Generationen einfache Einzeller auf vielen Planeten unseres Sonnensystems finden, erstarrt oder tot. Das wäre dann der Beweis. Welche Intelligenz würde das Leben derartig wahllos streuen wenn es nur auf der Erde eine Chance hätte?

Aber auch dann stellen sich Gläubige aller Art sofort die nächste Frage: Und wer bitte schön hat dann das Universum erschaffen? Ich persönlich glaube, dass wir uns diese Frage einfach noch nicht stellen können weil wir noch nicht einmal begriffen haben oder auch nur ermessen können was das Universum überhaupt ist und "worin" es sich befindet. Wir können das Universum nicht im Kontext verstehen weil wir keinen Kontext haben. Es ist einfach das Größte "Etwas", das wir sehen können (und selbst dann auch nur einen Teil davon). Niemand weiß woraus es im Einzelnen besteht, wie es funktioniert, wo es beginnt und wo es endet. Und solange wird davon nichgt den Hauch einer Ahnung haben, wäre es natürlich einfach aber auch viel zu vorschnell, einen intelligenten Schöpfer zu bemühen.

Sollte sich unsere Gesellschaft in absehbarer Zeit einmal ändern und echte Wissenschaft betreiben statt dieses dogmatischen Dünkels, den die Schulwissenschaft darstellt, hätten wir vielleicht eine Chance, dieses Rätsel in 50 oder 100 Jahren zu lösen. Wenn es aber so weiter geht wie bisher werden wir das nie erfahren.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 18.11.17 um 22:47:46

stb schrieb am 18.11.17 um 18:08:44:
mit dem Begriff „Einbildung“ wäre ich persönlich etwas vorsichtig. Wo ist schon die Grenze zwischen Realität, Geist, Materie... das ist ja irgendwie auch alles eins, so klar kann man das wohl gar nicht trennen.

Gott = Schöpfer = alles was ist. Dazu gehört auch die Natur, und die Inteligenz die hinter alldem steckt.

Mit drei Worten wird man das Thema nicht auf den Punkt bringen können, genauso wenig wie wir erfassen können was „Gott“ ist.
Göttliche Grüße
Hallo, man muß die Begriffe definieren
wenn man DAS gemacht hat dann kann man auch klare Linien ziehen.

Hier meine Antwort:
Natur = Alles (alles was ist)


Ich wollte Dich nach der Definition von >Gott< fragen! aber wie ich sehe liegt da deine Antwort ja schon:

Zitat:
Gott = alles was ist
Dann wäre z.B. der Teufel ein Teil von Gott, ja?
alle Schlechtigkeiten, kommen von Gott! ja?
gibt es natürliche, und übernatürliche Dinge? und was ist dessen Unterschied?
was ist der Unterschied von Gott und Natur?
Gott ist auch materiell ja?
.....

Auch Grüße, aber bitte ich bin Atheist!

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 19.11.17 um 01:18:18
Das Schöne an diesem Thread ist, dass man so herrlich philosophieren kann, ohne Anspruch auf die ultimative Wahrheit zu erheben.

Hier mal ein Konstrukt mit einer Intelligenz, die dem Gottbegriff schon recht nahe kommt:
Hatte ich vor ein paar Jahren mal intensiver drüber nachgedacht, dann aber wieder verworfen.

Was wäre wenn das gesamte Universum mit allem was sich scheinbar darin befindet, also auch uns, nichts weiter als eine Simmulation wäre? Wir entwickeln heute Computerprogramme, die reale Welten nachbilden. Hat sich schon mal jemand die Frage gestellt, ob die Spielfiguren ihre Welt als real empfinden könnten wenn ihre Programmierung das vorsieht? Und wenn ja - könnten sie jemals ermessen, dass sie in Wirklichkeit nichts weiter sind als Programmcode? Ich denke nicht. Und da liegt der Hase im Pfeffer.

Vielleicht sind wir nichts weiter als die große Samstagabend-Show einer außerirdischen bzw. außeruniversichen Zivilisation. Vielleicht heißt es allabendlich: Schalten sie auch nächste Woche wieder ein wenn es darum geht ob die Menschheit sich in einem Atomkrieg vernichtet oder nicht.

Diese Show müsste dabei gar nicht auf Jahrhunderttausende ausgelegt sein denn unsere Zeit ist ein Teil des erfundenen Universums und nur für uns gültig. Für die Außeruniversischen könnte sie ganz anders vergehen.

Wenn dem tatsächlich so wäre, dann könnte man die Außeruniversischen als Götter bezeichnen und sie wären auch allmächtig...zumindest auf uns bezogen. Mit einer kurzen Änderung unserer Programmierung könnten sie uns heilen oder krank machen, reich oder arm.

Und wie bei einem Computerspiel üblich gäbe es wohl auch reine KI-Charaktere (also uns) und solchen, die von Außeruniversischen gespielt werden. Das würde tatsächklich so Manches Unerklärliche erklären.

Mit einem solchen Gedankenmodell könnte man sogar die Reinkarnation erklären. Man verwendet einfach den gleichen, leicht abgewandelten Code für einen neuen Charakter im Spiel.

Ich denke, dieses Modell hat was  ;D ;D 8-)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 19.11.17 um 01:32:33

Erutan schrieb am 18.11.17 um 22:02:55:
Ja, @Miranda, ich stimme stb voll und ganz zu. Wir haben hier einen Vorstellungsthread. Als Neuling sollte man in keinem Forum mit einem aggressiven Dreizeiler beginnen, finde ich......
Hallo, ich wollte antworten dann kam ein Fehler -und alles war weg! >:(


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von IloveUbabe am 19.11.17 um 11:36:44

Miranda schrieb am 19.11.17 um 01:32:33:

Erutan schrieb am 18.11.17 um 22:02:55:
Ja, @Miranda, ich stimme stb voll und ganz zu. Wir haben hier einen Vorstellungsthread. Als Neuling sollte man in keinem Forum mit einem aggressiven Dreizeiler beginnen, finde ich......
Hallo, ich wollte antworten dann kam ein Fehler -und alles war weg! >:(

Kann schonmal passieren. Sammle deine Gedanken und dann schreib es nochmal.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Seda33 am 19.11.17 um 12:03:02

Erutan schrieb am 18.11.17 um 22:02:55:
Sollte sich unsere Gesellschaft in absehbarer Zeit einmal ändern und echte Wissenschaft betreiben statt dieses dogmatischen Dünkels, den die Schulwissenschaft darstellt, hätten wir vielleicht eine Chance, dieses Rätsel in 50 oder 100 Jahren zu lösen. Wenn es aber so weiter geht wie bisher werden wir das nie erfahren.


Das denke ich auch, denn was unsere "Experten" kreuz und quer von sich geben, widerspricht sich ständig. Ich persönlich glaube ja, dass man Spiritualität (nicht zu verwechseln mit Religiosität) und Wissenschaft sehr gut verbinden kann und alles eine sinnvolle Einheit ergibt, auch wenn wir das Große und Ganze (noch) nicht mit unserem begrenzten Verstand übersehen können.

Interessant finde ich die These, dass "Gott" oder "Alles was ist" sich ständig vervollkommnet und überhaupt nicht perfekt ist, wie uns das die Religionen weismachen wollen. Das würde auch das Chaos auf der Erde und das viele Leid besser erklären. In dem Zusammenhang kamen die Bücher von Neil Donald Walsh dem sehr nahe. Demnach probiert die Schöpfung alle Variationen aus, negativ und positiv, um selbst zu erfahren, was funktioniert und was nicht. Was nicht funktioniert, wird verworfen (ähnlich der Bauklötzchen bei Kindern), platt gemacht, anschließend wieder recycelt und das Ganze geht wieder von vorne los.

Aber natürlich alles nur Spekulation, wissen tun wir nichts  :-?.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von IloveUbabe am 19.11.17 um 14:30:35

Seda33 schrieb am 19.11.17 um 12:03:02:
Was nicht funktioniert, wird verworfen (ähnlich der Bauklötzchen bei Kindern), platt gemacht, anschließend wieder recycelt und das Ganze geht wieder von vorne los.

Das erklärt aber auch die Schulwissenschaft mit Enthropie und das darin aber Cluster von Ordnung entstehen. Also ordo ab chaos.

Spiritualität hat in der Tiefe eine Naturverbundenheit mit allem was uns umgibt, weil es uns zu dem gemacht hat was wir Heute sind. Das erklärt aber nicht ob es nun einen Schöpfer gibt oder nicht und daher die Schöpfung nur aus sich selbst heraus geschieht.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 19.11.17 um 18:29:12

Erutan schrieb am 18.11.17 um 22:02:55:
Und wer bitte schön hat dann das Universum erschaffen?


Erutan schrieb am 18.11.17 um 22:02:55:
Niemand weiß woraus es im Einzelnen besteht, wie es funktioniert, wo es beginnt und wo es endet. Und solange wird davon nichgt den Hauch einer Ahnung haben, wäre es natürlich einfach aber auch viel zu vorschnell, einen intelligenten Schöpfer zu bemühen.
Naja, wie Du sagst; das Universum ist von solcher Komplexität, so unfassbar... kann so etwas Perfektes und Großes durch Zufall entstanden sein...?
Ob mir dieses Konzept nun gefällt oder nicht, wenn ich mir unsere (sichtbare) Natur anschaue, das "Universum" (falls das überhaupt so ist wie man uns erklärt), die Artenvielfalt, das Leben an sich... eingeschlossen die Dinge die man nicht mit Händen greifen und wissenschaftlich erklären kann - und dennoch sind sie da... da kann ich nur eine Intelligenz / einen Plan dahinter annehmen.


Erutan schrieb am 18.11.17 um 22:02:55:
Sollte sich unsere Gesellschaft in absehbarer Zeit einmal ändern und echte Wissenschaft betreiben statt dieses dogmatischen Dünkels, den die Schulwissenschaft darstellt, hätten wir vielleicht eine Chance, dieses Rätsel in 50 oder 100 Jahren zu lösen. Wenn es aber so weiter geht wie bisher werden wir das nie erfahren.
Wie wahr. Ich würde so weit gehen und sagen: Wenn wir der Wissenschaft (so wie sie heute ist) folgen, werden wir diese Dinge nie be-greifen können. Vielleicht müssen wir aufgeklärte, moderne Menschheit wieder ein Stückweit lernen Zusammenhänge selbst zu sehen, zu fühlen, zu erkennen. Aber das wird ja heutzutage belächelt, da wird lieber bedingungslos gefressen was Schulbildung und Wissenschaft uns lehrt...


Miranda schrieb am 18.11.17 um 22:47:46:
Dann wäre z.B. der Teufel ein Teil von Gott, ja?
Wenn Du einen Teufel annehmen willst, dann ist der selbstverständlich ein Teil von Allem was ist.


Miranda schrieb am 18.11.17 um 22:47:46:
alle Schlechtigkeiten, kommen von Gott! ja?
Wo kommen sie denn Deiner Meinung nach her ?

Bis jetzt hab ich von Dir eine (sehr Knappe) Aussage gehört (Natur=Alles) und ansonsten nur Fragezeichen. Ist das alles ? Das reicht Dir um Dir selbst das Leben mit all seinen Facetten zu erklären ? Was beinhaltet denn für Dich "Natur" ?


Miranda schrieb am 18.11.17 um 22:47:46:
Auch Grüße, aber bitte ich bin Atheist!
Oh bitte verzeih, das hätte ich fast nicht gemerkt  ;D


Erutan schrieb am 19.11.17 um 01:18:18:
Das Schöne an diesem Thread ist, dass man so herrlich philosophieren kann, ohne Anspruch auf die ultimative Wahrheit zu erheben.
Genau das ! Ich liebe es  :)


Erutan schrieb am 19.11.17 um 01:18:18:
Ich denke, dieses Modell hat was
Das Blöde ist, auch wenn man dieses Modell mit einem gewissen Augenzwinkern verstehen mag... halte ich es gar nicht mal für soo abwegig...


Miranda schrieb am 19.11.17 um 01:32:33:
ich wollte antworten dann kam ein Fehler -und alles war weg!
Ist mir auch schon paar mal passiert... sehr ärgerlich. Wenn ich länger an Beiträgen schreib kopier ich mittlerweile immer mal wieder den Text... falls was hängen bleibt...


Seda33 schrieb am 19.11.17 um 12:03:02:
was unsere "Experten" kreuz und quer von sich geben, widerspricht sich ständig.
Wenn da mal nicht System hinter steckt... :P


Seda33 schrieb am 19.11.17 um 12:03:02:
Demnach probiert die Schöpfung alle Variationen aus, negativ und positiv, um selbst zu erfahren, was funktioniert und was nicht.
Ich denke das ist es, das beantwortet auch Mirandas fragen.


IloveUbabe schrieb am 19.11.17 um 14:30:35:
aus sich selbst heraus geschieht
Wie kann etwas "aus sich selbst heraus" geschehen, ohne Antrieb / Plan oder wie man es auch nennen mag... Dieses "sich" ist aus meiner Sicht die Intelligenz (um nicht ständig dieses große Wort Gott bemühen zu müssen)

Viele Grüße & wie immer Danke für die verschiedenen Denk-Ansätze -und Anstöße. Immer wieder inspirierend.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 19.11.17 um 19:28:30

Miranda schrieb am 19.11.17 um 01:32:33:
Hallo, ich wollte antworten dann kam ein Fehler -und alles war weg! Ärgerlich



stb schrieb am 19.11.17 um 18:29:12:
Ist mir auch schon paar mal passiert... sehr ärgerlich. Wenn ich länger an Beiträgen schreib kopier ich mittlerweile immer mal wieder den Text... falls was hängen bleibt...


Ist mir seltsamerweise noch nie passiert. Eigentlich sollte das Forum angefangene Beiträge automatisch zwischenspeichern. Aber wie schon mal gesagt: Die Forensoftware ist ur ur uralt. Das ist als würde man ein 16bit windows3-Programm unter windows10 zum Laufen bringen.

Ich stehe mit dem Server jetzt eigentlich wieder vor einem großen Update, nämlich von Ubuntu 14.04 auf 16.04. Ich schiebe das schon wochenlang vor mir her denn mit dem Update geht auch eine neue Perl-Version einher.

Die Einbidung von Perl-Programmen für Webanwendungen ist ansich schon veraltete Technik. Seit fast 17 oder 18 Jahren läuft nahezu alles via PHP. Beim letzten Update auf 14.04 hat es sämtliche script-Aliase gelöscht was zufolge hatte, dass kein Perlscript mehr lief. Im Unterschied zu php scripten laufen perl scripte nur in dafür bereitgestellten Verzeichnissen auf die ein Alias gesetzt werden muss.

Also wenn etwas nicht so funktioniert wie es sollte....ich kann das kaum noch ändern.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 19.11.17 um 19:54:57

Miranda schrieb am 19.11.17 um 01:32:33:

Erutan schrieb am 18.11.17 um 22:02:55:
Ja, @Miranda, ich stimme stb voll und ganz zu. Wir haben hier einen Vorstellungsthread. Als Neuling sollte man in keinem Forum mit einem aggressiven Dreizeiler beginnen, finde ich......
Hallo, ich wollte antworten dann kam ein Fehler -und alles war weg! >:(
Gerade ist es wieder passiert!
beim schreiben, ich wolle ein falscher Buchstabe weglöschen, dann zack der Fehler!

Zitat:
Ein Fehler ist aufgetreten!
Die Betreffzeile ist nicht wie erforderlich ausgefüllt.

dann >Zurück< , <= , geht nicht! nichts - alles wieder weg

(und WO soll ich den Text zur Sicherheit hin kopieren?)
echt nervig! und zeitraubend

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von IloveUbabe am 19.11.17 um 20:28:43

Miranda schrieb am 19.11.17 um 20:02:15:
O.k. ich werde dann vielleicht mal Teil-Beiträge schicken,
muß mich aber zuerst noch um ein anderes Forum kümmern. - Gruß

Arbeite ggf. damit den Text zwischenzeitlich in die Zwischenablage oder ne Textdatei zu kopieren, solang du hier erstmal reinkommst. Wir sind hier wie Erutan schon schrieb vom alten Schlag. Deswegen gehts hier auch gemütlicher zu...

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von IloveUbabe am 19.11.17 um 20:32:05

stb schrieb am 19.11.17 um 18:29:12:

IloveUbabe schrieb am 19.11.17 um 14:30:35:
aus sich selbst heraus geschieht
Wie kann etwas "aus sich selbst heraus" geschehen, ohne Antrieb / Plan oder wie man es auch nennen mag... Dieses "sich" ist aus meiner Sicht die Intelligenz (um nicht ständig dieses große Wort Gott bemühen zu müssen)

Viele Grüße & wie immer Danke für die verschiedenen Denk-Ansätze -und Anstöße. Immer wieder inspirierend.

Schau ich bin niemand der bestreitet, dass es nicht etwas weitaus größeres unbegreifbares, gibt aber ich lehne nicht Grundsätzlich Wissenschaft der klassischen Physik ab. Ich werde den Teufel tun und den Urknall verteidigen. Aber es gibt Prozesse wie Osmose und da steht auch niemand daneben und drückt den einen Stoff durch eine "Wand" in den anderen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 19.11.17 um 20:46:12

Miranda schrieb am 19.11.17 um 19:54:57:
Gerade ist es wieder passiert!
beim schreiben, ich wolle ein falscher Buchstabe weglöschen, dann zack der Fehler!
Zitat:
Ein Fehler ist aufgetreten!
Die Betreffzeile ist nicht wie erforderlich ausgefüllt.

dann >Zurück< , <= , geht nicht! nichts - alles wieder weg


Dieses Forum ist - wenn überhaupt - nicht optimiert für mobile Endgeräte und alles was kastrierte Browser verwendet. Um es richtig nutzen zu können benötigt man einen vollwertigen Browser, wie Firefox, Chrome o.ä., keine "App". Warum? Weil der Browser alle Erweiterungen mitbringt, die nicht vom Server selber zur Verfügung gestellt werden. Aber auf Schmalspur Endgeräten die einen bei der Benutzung in eine typische Idiotenhaltung zwingen (manchmal auch Schmattfon genannt  ::) ;D) reicht der Speicherplatz nicht für richtige Browser. Und die Rechenleistung reicht nicht für das Interpretieren umfangreicher Scripte.

Wenn Du das Forum problemlos nutzen willst, verwende eine richtigen, einen vollwertigen Rechner, früher auch PC genannt sowie einen richtigen Browser - am besten Firefox. Alles andere wird immer Probleme machen.

Und dann kannst Du unter Windows den Text einfach markieren (mit der Maus) und per Strg+C in die Zwischenablage befördern. Aber wie gesagt: Ich bin hier seit 2003 und in all den Jahren gab es bei mir noch nie so einen Abbruch.

Es gibt bei uns übrigens noch etwas, das ganz anders ist als auf modernen "Kack-absetz-Platformen": Wir schreiben üblicherweise keine Dreizeiler (auch Statusmeldungen genannt) sondern längere, ausführlichere Texte. Das kommt daher, dass wir ne richtige Tastatur besitzen. ;D

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 21.11.17 um 10:39:14

Erutan schrieb am 18.11.17 um 22:02:55:
Wir haben hier einen Vorstellungsthread. Als Neuling sollte man in keinem Forum mit einem aggressiven Dreizeiler beginnen, finde ich.
Hallo Erutan!
Ich habe in mein Profil gesehen um etwas zu schreiben, habe aber leider kein Textfeld gesehen für eine Beschreibung! (ich bin Wissenschaftler). Vorstellungsthreads mit langer Begrüßung und Blabla ist nicht so mein Ding.


Zitat:
Dabei stellt sich allerdings das Problem, dass die Natur zwar Leben erhalten und weiter entwickeln kann, aber aus toter Materie ist auf der Erde bislang noch nie Leben entstanden. Es stellt sich also die Frage aller Fragen: Woher kam das Leben auf die Erde?
Ich denke, dass die Idee, dass Leben in Form primitiver Einzeller aus dem All kam, gar nicht so verkehrt ist. Nachweislich können solche Einzeller sowohl im All üverleben als auch innerhalb eines einschlagenden Meteoriten.
In jeglicher Materie, sind alle Grundeigenschaften generell vorhanden. Es bedarf also nur noch den äußeren Bedingungen - dann ist die Entstehung von Leben möglich (bzw. es entsteht dann!). Eine der wichtigsten äußeren Bedingungen ist die: Temperatur - sie muß in einem mittleren Maße sein (sonst geht es nicht!). Der Hauptgrund dass es auf den allermeisten Planeten kein Leben gibt ist: weil einfach die Temperatur nicht stimmt
Folgender Satz (von mir):
Wo Leben lebt, da kann es auch entstehen.
Wo Leben entstehen kann, da kann es auch leben.

Wo Leben nicht leben kann, da kann es auch nicht entstehen.

Auf der Erde herrschen zur Lebenstentstehung ideale Bedingungen (mehr braucht es nicht). Ich bin davon überzeugt, dass unser irdisches Leben hier auf der Erde entstanden ist. Dies ist auch am naheliegendsten (und alles andere ist unnötig, und auch ziemlich unmöglich!). Die allermeisten Stellen im All sind: lebensfeindlich
Leben kann nicht rein durch Zufall entstehen, sondern dafür ist ein intelligenter Schöpfer notwendig! dieser ist die: Natur
Die Lebens-Enstehung kann am Atombild erklärt werden.
Ständig entsteht auf der Erde neues Leben, nur wir nehmen es eben erst ab einer bestimmten Größe wahr.


Zitat:
Aber auch dann stellen sich Gläubige aller Art sofort die nächste Frage: Und wer bitte schön hat dann das Universum erschaffen? Ich persönlich glaube, dass wir uns diese Frage einfach noch nicht stellen können weil wir noch nicht einmal begriffen haben oder auch nur ermessen können was das Universum überhaupt ist und "worin" es sich befindet. Wir können das Universum nicht im Kontext verstehen weil wir keinen Kontext haben. Es ist einfach das Größte "Etwas", das wir sehen können (und selbst dann auch nur einen Teil davon). Niemand weiß woraus es im Einzelnen besteht, wie es funktioniert, wo es beginnt und wo es endet. Und solange wird davon nichgt den Hauch einer Ahnung haben, wäre es natürlich einfach aber auch viel zu vorschnell, einen intelligenten Schöpfer zu bemühen.
Du hast mein Dreizeiler bemängelt! aber wie es scheint nur zwei Zeilen davon gelesen


Zitat:
Sollte sich unsere Gesellschaft in absehbarer Zeit einmal ändern und echte Wissenschaft betreiben statt dieses dogmatischen Dünkels, den die Schulwissenschaft darstellt, hätten wir vielleicht eine Chance, dieses Rätsel in 50 oder 100 Jahren zu lösen. Wenn es aber so weiter geht wie bisher werden wir das nie erfahren.
ja, Higgs-Boson und "Gottesteilchen".. und ein Atom das keines ist......
ich würde da manches Pseudowissenschaft nennen, Theorien die ..?? , Steuergeldverschwendung

so werden wir diese Dinge nicht lösen! frage lieber mich.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 21.11.17 um 13:35:43

stb schrieb am 19.11.17 um 18:29:12:
Bis jetzt hab ich von Dir eine (sehr Knappe) Aussage gehört (Natur=Alles) und ansonsten nur Fragezeichen. Ist das alles ? Das reicht Dir um Dir selbst das Leben mit all seinen Facetten zu erklären ? Was beinhaltet denn für Dich "Natur" ?

Zumindest habe ich >Natur< definiert (Natur = Alles). Du hast >Gott< nicht definiert! Gott = .............?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 21.11.17 um 13:53:55

Erutan schrieb am 19.11.17 um 20:46:12:
Dieses Forum ist - wenn überhaupt - nicht optimiert für mobile Endgeräte und alles was kastrierte Browser verwendet.
Ich habe kein Smartphone, sondern ein richtiger PC, ich renne nicht ständig mit dem Smartphone oder Tablet herum
ich bin keine Handyschlampe! ;D


Zitat:
Wir schreiben üblicherweise keine Dreizeiler (auch Statusmeldungen genannt) sondern längere, ausführlichere Texte.
Lange Texte, vergrößert doch gerade noch diese Problem

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 21.11.17 um 14:19:25

Miranda schrieb am 21.11.17 um 10:39:14:
Es bedarf also nur noch den äußeren Bedingungen - dann ist die Entstehung von Leben möglich (bzw. es entsteht dann!). Eine der wichtigsten äußeren Bedingungen ist die: Temperatur - sie muß in einem mittleren Maße sein (sonst geht es nicht!). Der Hauptgrund dass es auf den allermeisten Planeten kein Leben gibt ist: weil einfach die Temperatur nicht stimmt



Miranda schrieb am 21.11.17 um 10:39:14:
Auf der Erde herrschen zur Lebenstentstehung ideale Bedingungen (mehr braucht es nicht).


Du ahnst es vielleicht nicht einmal aber Du bist voll und ganz in monotheistisch religiösen Selbstverständnissen verhaftet - wie übrigens auch der Großteil der Schulwissenschaft. Streng nach dem monotheistischen Glaubenssatz, dass Gott den Menschen als ihm am nächsten (fälschlich auch mit "Krönung der Schöpfung übersetzt) erschaffen hat, glaubst Du, das Leben könne per se nur so oder so ähnlich sein wie menschliches Leben.

vergl.

Zitat:
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, du hast ihn gekrönt mit Pracht und Herrlichkeit.3
7 Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über die Werke deiner Hände, alles hast du gelegt unter seine Füße
Psalm 8 AT

Diesem Grundsatz folgend wird als Grundvoraussetzung jeglichen Lebens das erwartet was für menschliches Leben die Grundvoraussetzung ist. Flüssiges Wasser beispielsweise. Die "habitable Zone" geht darauf zurück innerhalb der man überhaupt erst intelligentes Leben erwartet weil man es ganz selbstverständlich sich selbst ähnlich erwartet da man sich selbst ja als "dem Schöpfer" ähnlich sieht. Diese Sichtweise wird auch von jenen geteilt, die sich selber als ganz und gar unreligiös oder atheistisch bezeichnen und zeigt wie tief dennoch das monotheistische Selbstverständnis in den allermeisten Menschen verhaftet ist.

Dem Grundsatz der Evolution folgend müsste man jedoch, streng genommen, annehmen, dass sich Leben immer den gebotenen Umweltbedingungen entsprechend entwickelt. Mit anderen Worten: Wenn kein flüssiges Wasser vorhanden ist, entwickelt sich Leben, ohne darauf angewiesen zu sein. Gänzlich anderes Leben halt. Ein Leben, das unserem nicht einmal annähernd ähnlich sein kann. Nur für jemanden, der tief in sich selbst ein Abbild des monotheistischen Gottes sieht, stellt das ein Problem dar.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 21.11.17 um 15:02:58

Miranda schrieb am 21.11.17 um 13:35:43:

stb schrieb am 19.11.17 um 18:29:12:
Bis jetzt hab ich von Dir eine (sehr Knappe) Aussage gehört (Natur=Alles) und ansonsten nur Fragezeichen. Ist das alles ? Das reicht Dir um Dir selbst das Leben mit all seinen Facetten zu erklären ? Was beinhaltet denn für Dich "Natur" ?

Zumindest habe ich >Natur< definiert (Natur = Alles). Du hast >Gott< nicht definiert! Gott = .............?


Du tauschst hier nur die Begrifflichkeiten aus. Anderes Etikett bedeutet aber nicht anderer Inhalt. Was Du ignorierst ist der Umstand, dass viele Nutzer hier die gleichen Inhalte - nur mit anderen Etiketten - verwenden.

Der Begriff "Natur" ist aus meiner persönlichen Sicht auch schlecht gewählt weil sehr unterschiedlich besetzt. Was Du wohl eher meinst sind physikalische Gesetze oder eine erweiterte Sicht der Evolutionstheorie.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Seda33 am 21.11.17 um 16:24:44
Womit wir wieder bei der Frage sind: Wer war zuerst da, das Ei oder die Henne?

Und hierbei spielt es keine Rolle, ob man nun an die Evolution nach Darwin glaubt, oder an sonstwer. Auch dem Urknall muss eine Energie zu Grunde gelegt worden sein und die muss ja ebenfalls irgendwo entstanden sein. Es knallt nicht einfach so ... Es wird schon ein intelligenter Knall gewesen sein und es gibt für alles eine Ursache. Vieles in der Natur scheint als Selbstläufer intelligent vorprogrammiert zu sein. Genau wie die Programmierer heute Programme schreiben, die selbständig lernen und sich reproduzieren können. Je weiter wir nach oben kommen, wir werden immer wieder einen Zwischenschöpfer finden, aber dann gibt es ja immer noch den, der den Zwischenschöpfer geschaffen hat und auch der Schöpfer des Zwischenschöpfers muss von jemanden usw. usw. Ein Ding ohne Ende!

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von IloveUbabe am 21.11.17 um 17:44:24

Seda33 schrieb am 21.11.17 um 16:24:44:
Womit wir wieder bei der Frage sind: Wer war zuerst da, das Ei oder die Henne?

Und hierbei spielt es keine Rolle, ob man nun an die Evolution nach Darwin glaubt, oder an sonstwer. Auch dem Urknall muss eine Energie zu Grunde gelegt worden sein und die muss ja ebenfalls irgendwo entstanden sein. Es knallt nicht einfach so ... Es wird schon ein intelligenter Knall gewesen sein und es gibt für alles eine Ursache. Vieles in der Natur scheint als Selbstläufer intelligent vorprogrammiert zu sein. Genau wie die Programmierer heute Programme schreiben, die selbständig lernen und sich reproduzieren können. Je weiter wir nach oben kommen, wir werden immer wieder einen Zwischenschöpfer finden, aber dann gibt es ja immer noch den, der den Zwischenschöpfer geschaffen hat und auch der Schöpfer des Zwischenschöpfers muss von jemanden usw. usw. Ein Ding ohne Ende!

Diese Denklogik des Schöpfers des Schöpfers ist nicht ergründbar, weil unfassbar. Da möchte ich gern mal Flatland von Edwin Abbott Abbott einwerfen als geistiges Futter. Unsere Wahrnehmung ist meinem Empfinden nach nicht darauf ausgelegt die anderen Dimensionen zu überblicken, wo Schöpfung stattfindet, die sich in unserer Umwelt verwirklicht. Daher bleibt das Ganze ein Glaube. Egal welche Grundannahme man nimmt also personifizierte Göttere uns ebenbildlich oder die Verkettung von schirr endlosen Umständen in einer Welt der Entropie. Oder noch andere Denkansätze. Es scheitert meiner Meinung nach am ergründen. Wir waren nicht dabei und eben das wird uns eben das versperrt den Blick hinter den Vorhang des Lebens um mit Wahrhaftigkeit zu sagen: Ja so war es und es besteht kein Zweifel mehr.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 22.11.17 um 15:23:00

Erutan schrieb am 21.11.17 um 14:19:25:
Du ahnst es vielleicht nicht einmal aber Du bist voll und ganz in monotheistisch religiösen Selbstverständnissen verhaftet

Wie bitte?

(ich bin weder religiös, noch gläubig, noch von einer Gottexistenz überzeugt!)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 22.11.17 um 15:40:51

Erutan schrieb am 21.11.17 um 15:02:58:
Du tauschst hier nur die Begrifflichkeiten aus. Anderes Etikett bedeutet aber nicht anderer Inhalt. Was Du ignorierst ist der Umstand, dass viele Nutzer hier die gleichen Inhalte - nur mit anderen Etiketten - verwenden.
Der Begriff "Natur" ist aus meiner persönlichen Sicht auch schlecht gewählt weil sehr unterschiedlich besetzt. Was Du wohl eher meinst sind physikalische Gesetze oder eine erweiterte Sicht der Evolutionstheorie.

Ich tausche nichts aus, ich habe nur den Begriff -Natur- definiert! (=> Natur = Alles)

und auf die Definition Eurerseits warte ich immer noch: Gott = ............? und Natur = ..........?

Außerdem war meine Frage an stb gestellt

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 24.11.17 um 19:15:39

Miranda schrieb am 21.11.17 um 10:39:14:
Ich habe in mein Profil gesehen um etwas zu schreiben, habe aber leider kein Textfeld gesehen für eine Beschreibung! (ich bin Wissenschaftler). Vorstellungsthreads mit langer Begrüßung und Blabla ist nicht so mein Ding.
Wir freuen uns auch über eine kurze Vorstellung ohne viel blabla, musst auch keine Wissenschaft draus machen :P
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Miranda schrieb am 21.11.17 um 10:39:14:
Es bedarf also nur noch den äußeren Bedingungen - dann ist die Entstehung von Leben möglich (bzw. es entsteht dann!). Eine der wichtigsten äußeren Bedingungen ist die: Temperatur - sie muß in einem mittleren Maße sein (sonst geht es nicht!). Der Hauptgrund dass es auf den allermeisten Planeten kein Leben gibt ist: weil einfach die Temperatur nicht stimmt
Man hat auf der Erde schon Leben in Bereichen gefunden die eigentlich so lebensfeindlich sind das da gar nichts sein dürfte. Ob es auf anderen "Planeten" Leben gibt und wie das ggf. aussieht, darüber können wir nur mutmaßen.


Miranda schrieb am 21.11.17 um 10:39:14:
Die allermeisten Stellen im All sind: lebensfeindlich
...für unser menschliches Verständlis, für das was wir kennen und als "lebensfreundlich" definieren würden. Das Dumme ist nur das wir gar nicht wissen was "Leben" überhaupt alles beeinhalten kann. Für mein Verständnis muss Leben z.B. nicht zwangsläufig an feststoffliche Materie gebunden sein... aber da fängts wahrscheinlich schon an knifflig zu werden, neigt der "moderne" Mensch doch zu der Ansicht: was ich nicht sehe und nicht anfassen kann... das kanns ja auch gar nicht geben.


Miranda schrieb am 21.11.17 um 10:39:14:
Leben kann nicht rein durch Zufall entstehen
So ist es, Dinge die unsere Erde / All / Entstehung des Lebens allgemein betreffen mit "Zufall" zu erklären ist ohnehin mehr als abenteuerlich.


Miranda schrieb am 21.11.17 um 10:39:14:
sondern dafür ist ein intelligenter Schöpfer notwendig!




Miranda schrieb am 21.11.17 um 10:39:14:
frage lieber mich.
hört hört, da weiß einer Bescheid  :)


Miranda schrieb am 22.11.17 um 15:40:51:
Außerdem war meine Frage an stb gestellt
...die ich Dir gern wie folgt beantworte:

Miranda schrieb am 21.11.17 um 13:35:43:
Zumindest habe ich >Natur< definiert (Natur = Alles). Du hast >Gott< nicht definiert! Gott = .............?
Gott = Alles was ist. Alles was existiert, alle Möglichkeiten. Auch die Bereiche die wir gar nicht erfassen. Selbstverständlich auch die Natur. Die Frage ist, wie Erutan schon sagte, was genau will man denn unter "Natur" verstehen ? Bäume, Tiere, Wind und Sonne ? Alle Lebewesen ?

Für mich ist Gott, wenn man schon versuchen möchte diesen großen Begriff zu definieren, die Intelligenz die hinter allem was ist steht. Ich habe nicht das Bedürfnis dieser Intelligenz einen Namen geben zu müssen, ich muss mir auch keine Religion suchen um ihr näher zu kommen.

Viele Grüße

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 24.11.17 um 19:25:45
@ Miranda


Miranda schrieb am 22.11.17 um 15:23:00:
ich bin weder religiös, noch gläubig, noch von einer Gottexistenz überzeugt!


Was ich mich aber schon frage...Du meldest Dich hier im Hohle Erde Forum an und gehst direkt in den thread "Wer ist Gott ?" - hast großes Interesse daran diesen Begriff zu definieren, glaubst an einen intelligenten Schöpfer (den Du Natur nennst)... legst aber großen Wert darauf das Du Gott ablehnst.

:-?

Dann lassen wir dieses große geflügelte Wort das so viele abschreckt halt beiseite (ich brauche es auch nicht) und nennen es Intelligenz / Schöpfer / Natur / whatever... ändert das was ?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 24.11.17 um 23:23:45

stb schrieb am 24.11.17 um 19:15:39:
Gott = Alles was ist.
Das ist in meinen Augen eine Definition. (Eine eindeutige vollständige Erklärung)


Zitat:
Die Frage ist, wie Erutan schon sagte, was genau will man denn unter "Natur" verstehen ? Bäume, Tiere, Wind und Sonne ? Alle Lebewesen ?
Natur, ist ein gängiger Begriff!
würden wir nicht wissen, was er bedeutet so müßten wir ihn in unserem Sprachgebrauch streichen.
Fakt ist aber dass wir ihn benutzen, also sollten wir auch wissen was er bedeutet (ihn definieren können).
wissen wir das nicht - so haben wir eine Bildungslücke

(als Erinnerung nochmals meine Antwort: Natur = Alles)


Zitat:
Für mich ist Gott, wenn man schon versuchen möchte diesen großen Begriff zu definieren, die Intelligenz die hinter allem was ist steht.
das ist unnötig. Du hast doch >Gott< schon definiert.


Zitat:
Ich habe nicht das Bedürfnis dieser Intelligenz einen Namen geben zu müssen,
Namen/Begriffe sind notwendig, für eine funktionierende Kommunikation.


Zitat:
Was ich mich aber schon frage...Du meldest Dich hier im Hohle Erde Forum an und gehst direkt in den thread "Wer ist Gott ?" - hast großes Interesse daran diesen Begriff zu definieren, glaubst an einen intelligenten Schöpfer (den Du Natur nennst)... legst aber großen Wert darauf das Du Gott ablehnst.
ich glaube nicht, sondern ich bin davon überzeugt
Schöpfer / Natur / Gott , sind verschiedene Begriffe (die auch verschiedene Bedeutungen haben)
- Wozu bräuchten wir sonst diese verschiedenen Begriffe?
(ich habe das Gefühl Du willst alles gerne über einen Kamm scheren?)


Zitat:
Dann lassen wir dieses große geflügelte Wort das so viele abschreckt halt beiseite (ich brauche es auch nicht) und nennen es Intelligenz / Schöpfer / Natur / whatever... ändert das was ?
Nein >Gott< ist ein gängiger Begriff in unserer Gesellschaft. (man kann nicht einfach so tun, als ob es diesen nicht gibt)
Wiegesagt, das würde das ändern dass unsere Kommunikation einfach nicht (nicht mehr) richtig funktioniert.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 25.11.17 um 01:07:08

Miranda schrieb am 24.11.17 um 23:23:45:
Das ist in meinen Augen eine Definition. (Eine eindeutige vollständige Erklärung)
Ja, darum ging es doch oder nicht ?


Miranda schrieb am 24.11.17 um 23:23:45:
Natur, ist ein gängiger Begriff!
würden wir nicht wissen, was er bedeutet so müßten wir ihn in unserem Sprachgebrauch streichen.
Fakt ist aber dass wir ihn benutzen, also sollten wir auch wissen was er bedeutet (ihn definieren können).
wissen wir das nicht - so haben wir eine Bildungslücke
Puh... ja, dann haben wir (?) wohl eine Bildungslücke. Damit können wir recht gut leben.

Ich verstehe Deine weisen Worte so: Es ist doch klar und allgemein bekannt was Natur bedeutet, wer das nicht weiß ist ungebildet.

Schau, lieber Miranda, bei wikipedia nachlesen was die Definition ist mag nicht für jedermann sonderlich inspirierend sein. Mir ging es darum was Deine Definition von Natur ist, da für Dich Natur gleich Gott bedeutet. Und übrigens: Natur ist keinesfalls so klar belegt wie Du sagst. Du als Wissenschaftler kennst die Definition von wikipedia ?

"Der Begriff wird jedoch unterschiedlich und bisweilen in sich widersprechenden Bedeutungen verwendet, weshalb es öfter strittig ist, was zur Natur gehört und was nicht"


Miranda schrieb am 24.11.17 um 23:23:45:
Namen/Begriffe sind notwendig, für eine funktionierende Kommunikation.
Etwas das wir nicht vollumfänglich erfassen bzw. begreifen können, geschweige denn es ansatzweise verstehen, muss eben in keine Schublade mit Schildchen drauf gesteckt werden. Um das zu zeigen hab ich ganz bewusst verschiedene begriffliche Alternativen zu "Gott" benutzt.


Miranda schrieb am 24.11.17 um 23:23:45:
Schöpfer / Natur / Gott , sind verschiedene Begriffe (die auch verschiedene Bedeutungen haben)
Weiter oben schreibst Du noch Gott ist für Dich Natur, und die Natur ist der Schöpfer... was denn nun ?


Miranda schrieb am 24.11.17 um 23:23:45:
(ich habe das Gefühl Du willst alles gerne über einen Kamm scheren?)
Ich habe das Gefühl das Du schon in Deinen bisher wenigen Beiträgen die Begriffe recht willkürlich benutzt und vertauscht. Die Frage wäre einfach nur, was für Dich Natur beinhaltet, und alles ist geklärt.
Desweiteren drehen wir uns im Kreis.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 25.11.17 um 03:47:31

stb schrieb am 25.11.17 um 01:07:08:
Ja, darum ging es doch oder nicht ?
Ja,
nur ist deine Definition falsch, und Du merkst es nicht weil Du andere Begriffe die damit zu tun haben nicht definierst.


Zitat:
ja, dann haben wir (?) wohl eine Bildungslücke. Damit können wir recht gut leben.
aber keine neuen Horizonte erschließen, keine Aufklärung voranbringen, keine grundlegende/globale Probleme lösen...
keine klärenden konstruktive Gespräche führen, keine Entwicklungen voranbringen - aber tratschen und die Zeit verbringen (todschlagen)

Was z.B. das Thema Gott, Religion.. und was damit zusammenhängt betrifft, haben wir seit dem Mittelalter oder eher noch seit der Steinzeit keine Weiterentwicklung verzeichnet. Und das vor allem weil der Mensch in der Gesellschaft unbedacht nachlässig, unkonsequent, gedankenlos usw. so dahin lebt.


Zitat:
Schau, lieber Miranda, bei wikipedia nachlesen was die Definition ist mag nicht für jedermann sonderlich inspirierend sein. Mir ging es darum was Deine Definition von Natur ist, da für Dich Natur gleich Gott bedeutet.
Irgendwas mußt Du übersehen haben!
Hast Du meine Definitionen nicht gelesen
nochmal (fett): (und bitte lese es)
Natur = Alles
Gott = Einbildung, gibt es nicht



Zitat:
Und übrigens: Natur ist keinesfalls so klar belegt wie Du sagst. Du als Wissenschaftler kennst die Definition von wikipedia ?
Wikipedia, hat eigentlich gar keine Definitionen zu bieten!
(in aller Regel sind es: demokratische Meinungen)
oder siehst Du da in der Überschrifft etwas von >Definition< stehen?

Zitat:
"Der Begriff wird jedoch unterschiedlich und bisweilen in sich widersprechenden Bedeutungen verwendet, weshalb es öfter strittig ist, was zur Natur gehört und was nicht"
siehst Du, Meinungsstreitereien - von wegen Definition


Zitat:
Etwas das wir nicht vollumfänglich erfassen bzw. begreifen können, geschweige denn es ansatzweise verstehen, muss eben in keine Schublade mit Schildchen drauf gesteckt werden. Um das zu zeigen hab ich ganz bewusst verschiedene begriffliche Alternativen zu "Gott" benutzt.
ja aber da hast Du wieder doppelt gemoppelt, da Du ja schon >Gott< definiert hast.
Nur eben >Natur< nicht - warum? Natur ist doch nicht so komplex, wie Gott oder


Zitat:
Weiter oben schreibst Du noch Gott ist für Dich Natur
nein denn, wo?


Zitat:
Ich habe das Gefühl das Du schon in Deinen bisher wenigen Beiträgen die Begriffe recht willkürlich benutzt und vertauscht. Die Frage wäre einfach nur, was für Dich Natur beinhaltet, und alles ist geklärt.
Desweiteren drehen wir uns im Kreis.
das habe ich doch schon x mal beantwortet (siehe weiter oben fett)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 25.11.17 um 12:23:28
@Miranda
Du siehst, dass der Begriff "Natur" ultraschlecht gewählt ist


Zitat:
Natur (lateinisch natura von nasci „entstehen, geboren werden“, griech. semantische Entsprechung φύσις, physis, vgl. „Physik“) bezeichnet in der Regel das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Der Begriff wird jedoch unterschiedlich und bisweilen in sich widersprechenden Bedeutungen verwendet, weshalb es öfter strittig ist, was zur Natur gehört und was nicht.

Die wichtigsten Bedeutungen des Naturbegriffs sind

    das Sein im Ganzen, der Kosmos (Universum),
    ein Teil der Wirklichkeit, der mit einem nichtnatürlichen Bereich – z. B. dem Göttlichen, Geistigen, Kulturellen, Künstlichen oder Technischen – kontrastiert ist,
    eine Eigenschaft der Wirklichkeit bzw. eines Wirklichkeitsbereiches und
    das Wesen eines Gegenstandes.[1]

Man unterscheidet zwischen belebter Natur (biotisch, z. B. Pflanzen, Tiere) und unbelebter Natur (abiotisch, z. B. Steine, Flüssigkeiten, Gase). Die Begriffe „belebt“ beziehungsweise „unbelebt“ sind dabei eng mit den Begriffsklärungen von Lebewesen und Leben verbunden, und in den Kontext philosophischer oder weltanschaulicher Anschauungsweise eingebunden.

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Du wirst verstehen, dass Du hier niemandem Deine eigene Definition von Natur aufdrängen kannst um dann zu behaupten, es sei alles geklärt. Ist es nicht. Du machst es dir nur viel zu einfach.

Aber mal ganz allgemein:

Dies hier ist ein philosophischer Thread. Das bedeutet, wir nähern uns dem Thema auf hypothetischer Ebene mit der Aufstellung von Hypothesen, die wir schlussfolgernd bzw. aus der Logik heraus begründen oder zu belegen versuchen.

Bitte unterscheide Philosophie und Physik. Physik ist eine formulierende Wissenschaft, Philosopie ist schlussfolgernd.

Buitte unterscheide aber auch (dringend) zwischen einer philosophischen Diskussionskultur und einer schlichten Behauptung ohne schlussfolgernde Erklärung.

Insofern muss ich Dich also auffordern:

Natur=Alles

Begründe, belege, schlussfolgere

Ich bin übrigens auch kein Freund von Religion und Spiritualität. Warum? Weil ich glaube, dass der Geist keinen Einfluss auf das Universum nehmen kann und allenfalls ein notwendiges Nebenprodukt des Lebens ist. Ich (persönlich) stelle mir das Sein, die "Schöpfung" bzw. das Universum ansich eher technisch oder technisch/biologisch vor. Insofern bin ich überzeugt, dass die Entstehung des Lebens irgendwann in ferner Zukunft einmal ein Thema der Physik sein wird, die dafür eine Formel aufstellt mit der es sich reproduzieren lässt.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 25.11.17 um 12:52:36
Zur Natur hab ich mal in mein altes Lexikon aus dem Brockhaus-Verlag geguckt,
ja ich hab tatsächlich noch sowas.

Natur:
Umfaßt den Kosmos mit seinen Stoffen und Kräften, seinen Veränderungen und Gesetzlichkeiten.
...
Im übertragenen Sinn bedeutet N. alles was so ist, wie es sich gibt, was nach eigenen innewohnenden Kräften,
Trieben und Gesetzen sich gestaltet und entwickelt.
Im Unterschied was die Kultur und Technik bewirken. 


Insofern ist Natur eine Menge, aber nicht komplett alles.


Der Schöpfergott (nicht zu verwechseln mit dem / denen aus dem AT) ist für mich der der ALLES was ist erschaffen hat, bzw. eher durch den alles erschaffen wurde.
Das ist in Summe zwangsläufig mehr als die Natur.
DURCH ihn deswegen weil, so wie es sich für mich darstellt, wir Menschen aus direkte und erste Ausformung vom Schöpfergott
die Natur / den Kosmos erschaffen haben. Menschen nicht als Inkarnation sondern als gottgleiches SELBST.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 25.11.17 um 13:03:47

Ilum schrieb am 25.11.17 um 12:52:36:
Der Schöpfergott (nicht zu verwechseln mit dem / denen aus dem AT) ist für mich der der ALLES was ist erschaffen hat, bzw. eher durch den alles erschaffen wurde.
Das ist in Summe zwangsläufig mehr als die Natur.
DURCH ihn deswegen weil, so wie es sich für mich darstellt, wir Menschen aus direkte und erste Ausformung vom Schöpfergott
die Natur / den Kosmos erschaffen haben. Menschen nicht als Inkarnation sondern als gottgleiches SELBST.


Interessanterweise ist das auch die Sichtweise der Freimaurerei...zumindest der blauen Logen (die mit nur drei Stufen). Hier wird der Schöpfer als großer Baumeister bezeichnet. Es besagt aber im Prinzip das gleiche. Eine Intelligenz, die hinter allem steht. Kein Räderwerk ohne jemanden, der es erschaffen hat. Ich denke allerdings, dass die Freimaurerei - im Gegensatz zu Dir - hier versucht, ihre Mitglieder am Ende doch in eine bestimmte Richtung zu lenken was die Sichtweise auf den "großen Baumeister" angeht. Man verbibde nur einmal die offenen Enden des Freimaurersymbols und hat die Antwort.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 25.11.17 um 13:08:57
Der Gott der Freimaurer ist Satan, das wurde inzwischen von denen kommuniziert (mit den blaue Logen und dessen Unterschied
kenn ich mich nicht so aus).

Satan nicht verwechseln mit Luzifer, das ist so ziemlich das Gegenteil.

Hier sind wir beim AT: Jehova Gott der das satanische Prinzip repräsentiert, dargestellt durch den Meister vom Stuhl,
oder auch der Winkelmann.
Das Ziel ist den Temple Salomons zu errichten - die NWO.

Das AT ist auch weniger eine Prophezeiung, es ist ein Plan, den bestimmte Kräfte (Freimaurer, Illuminaten, Kabale, Jesuiten usw.) erfüllen wollen.


Aber das führt gerade vom eigentlichen Thema weg.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 25.11.17 um 13:19:26
Hmmm....
freimaurer.jpg (25 KB | 5 )

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 25.11.17 um 13:43:50
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Das Pentagramm ist doch nicht etwa umgedreht:
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Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 25.11.17 um 17:43:56

Ilum schrieb am 25.11.17 um 13:08:57:
Aber das führt gerade vom eigentlichen Thema weg. 


Ich glaube nicht aber die Diskussion nimmt eine neue Qualität an, denn...


Ilum schrieb am 25.11.17 um 13:08:57:
Der Gott der Freimaurer ist Satan


...jetzt steht nicht mehr nur zur Diskussion, ob die Quelle allen Seins eine Intelligenz ist, sondern es steht auch zur Diskussion, ob diese Intelligenz in Gut und Böse unterteilt ist bzw. Gut und Böse kennt. (Oder zumindest in zwei widerstreitende Seiten)

Um ehrlich zu sein sehe ich dafür keine Anhaltspunkte. Ich denke, gut und böse sind rein Menschliche Eigenschaften bzw. jeweilige Sichtweisen. Im Hochmittelalter war es beispielsweise noch durchaus gut, einen "Ungläubigen" abzumurksen. Und zwar immer jeweils aus der Sicht aller vorhandenen Religionen.

Was nun die einzelnen Gruppierungen angeht, so bin ich der festen Überzeugung, dass sie kein real existierendes Wesen anbeten, sondern ein Konstrukt, das von Menschen erdacht wurde um bestimmte Ideale in die Köpfe bestimmter Leute zu pflanzen.

Wenn es eine Intelligenz am Anfang des Universums gibt, dann ist die bestimmt nicht wertend. Ich leite das u.a. daraus ab, dass Tiere und Pflanzen auch nicht gut oder böse sind. Eigentlich haben diese Eigenschaften nur wir Menschen.

Was ich mit der obigen Symbolik zum Ausdruck bringen wollte ist, dass bestimmte Gruppierungen andere Gruppierungen für sich einspannen, ohne dass letztere das auch nur bemerken.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von IloveUbabe am 25.11.17 um 18:50:48
Natur Wigand's Conversations-Lexikon: für alle Stände, Band 10 1849 S.404ff.
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Bei den Definitionen sieht man wie weit wir eigentlich schon mal waren.


Zitat:
Natur (vom lat. nasci, erzeugt oder geboren werden, daher natus, erzeugt oder geboren), ist ein vielfache Begriffe in sich schließender Ausdruck und im umfassendsten Sinne versteht man darunter die Welt, das Universum, die Schöpfung, den Inbegriff alles Erschaffenen, sowohl der Sinnen- als der Geifterwelt, des Sichtbaren sowohl als des Unsichtbaren.
Mit dieser Definition ist zugleich der zweite bestimmtere, speciellere Begriff des Wortes N. gegeben, nach welchem es so viel als die Sinnenwelt, die sinnliche, d.h. den Inbegriff aller räumlichen und zeitlichen Dinge im Gegensatze gegen alles Geistige bezeichnet.
In noch engeren Sinne versteht man unter N. den eigenthümlichen Charakter oder die Eigenheiten und wesentlichen Bestimmungen der einzelnen Naturdinge, inwiefern sie dann der Gegenstand der Naturlehre und Naturgeschichte mit ihren Nebenzweigen der Chemie usw. oder der Naturwissenschaften wird, spricht dann von einer N. des Mensche, der Thiere, der Pflanzen, der Sonne, des Lichts, der Wärme, der Electricität ufw. und versteht unter N. dann die wesentlichen Eigenschaften, sowie die Gesetze und Formen, nach und in welchen Kräfte ufw. auftreten, oder die Art und Weise, in welcher sich die N. in diesen Kräften offenbart.
In eben diesem Sinne unterscheidet der Mensch sich selbst als N. (menschliche N.) von der thierischen, und diese sich von Pflanzennaturen, wobei dann jedes einzelne Ding wieder seine eigene N. hat. Im individuellen organischen Leben, insbesondere im menschlichen, bezeichnet man mit N. oft die besondere Beschaffenheit der körperlichen Organisation, und spricht dann von einer starken, schwächlichen, zärtlichen, verwöhnten N. In seiner eigenen N. als Gesammtheit menschlichen Vermögens, unterscheidet der Mensch wieder eine körperliche und eine geistige N. Der Geist aber gehört der N. bloß in der weitesten Bedeutung an; denn vermöge desselben bildet sich der Mensch zum sittlich guten, moralischen, und erhebt sich im Kampfe mit Natur und Sittlichkeit über die N., und wenn er zu dem Bildungsgrade vorgeschritten ist, daß er nicht bloß die N. empirisch auffaßt, d.h. bei der sinnlichen Ausfassung der Erscheinungen stehen bleibt, sondern in das innere Wesen derselben eindringt, sie untersucht, über die gewonnenen Ergebnisse weiter nachdenkt und dieselben sorgfältig prüft, so kann man von ihm sagen, daß die N. in ihm sich selbst erkenne, während sie sich im Ungebildeten oder Verbildeten verkennt. Um aber zu dieser höheren Ansicht der Natur zu gelangen, muß der Mensch nicht bloß Verstandesmensch, er muß Vernunftmensch geworden sein, denn dem Verstande stellt sich die N. als ein fremdes Reich dar, und die Gegenstände derselben scheinen ihm innerlich und äußerlich getrennt, und er selbst glaubt sich mit ihnen nur in eine äußerliche Beziehung gesetzt. Dem kalten Verstande erscheint die N. geistlos, denn er vermag bloß zu sondern, zu trennen, und ihm ist deshalb selbst die sinnliche Naturansicht der kindlichen Völker im Alterthume vorzuziehen, die in der Natur ein buntes, bedeutungsloses Mancherlei, in diesem, aber doch wenigstens, obschon nur nach ihren sinnlichen Vorstellungen, ein Ganzes erblicken. Wahre Bildung und Wissenschaft, wobei Verstand und Vernunft vereinigt thätig sind, ist daher der einzige Weg, um die Wahrheit der N. zu finden und sie geistig genießen zu können. Je gediegener die Bildung eines Menschen und je höher die Stufe ist, welche er in ihr erstiegen hat, desto mehr nähert er sich der Natur und sie sich ihm, während halbe oder falsche Bildung von ihr entfernt. ...

Den Text sollte man sich in der Gesamtheit durchaus mal durchlesen.


Erutan schrieb am 25.11.17 um 13:03:47:
Interessanterweise ist das auch die Sichtweise der Freimaurerei...zumindest der blauen Logen (die mit nur drei Stufen).

Siehe oben, da sieht man wie sich freimauerisches Denken der Aufklärung in die damalige Vorstellung der Dinge eingebettet hat.


Erutan schrieb am 25.11.17 um 12:23:28:
Bitte unterscheide Philosophie und Physik.

Das ist ein Dilema. Sobald wir es unterschiedlich bewerten, entsteht ein neuer Kontext. Den kann man dann einzeln durchaus wieder ergründen, aber es trennt das Ganze in Teilbereiche, wo wir halt nicht mehr die Natur als Gesamtheit ergründen sondern glauben durch zusammenfügen der Teilerkenntnisse die Natur geistig durchdringen zu können.


Erutan schrieb am 25.11.17 um 17:43:56:
Wenn es eine Intelligenz am Anfang des Universums gibt, dann ist die bestimmt nicht wertend. Ich leite das u.a. daraus ab, dass Tiere und Pflanzen auch nicht gut oder böse sind. Eigentlich haben diese Eigenschaften nur wir Menschen.

Eine moralisieren wie wir es als Menschen kennen, ist auch meiner Meinung nicht von Tieren und Pflanzen zu sehen, damit aber eine Intelligenz die dem vorrausging auszuschließen, und darüber hinaus von ihr anzunehmen, dass sie nicht Moral verstehen würde, ist aber reine Spekulation von Spekulation. Das ist unbegreiflich und vorzeitlich - können wir Fakten dazu finden, wenn es buchstäblich vor dem Anbeginn der Zeit liegt und außerhalb des physisch beschreibbaren.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 26.11.17 um 11:42:12

Erutan schrieb am 25.11.17 um 12:23:28:
@Miranda
Du siehst, dass der Begriff "Natur" ultraschlecht gewählt ist
Hallo Erutan,
das sehe ich nicht so. (wiegesagt, wer über einen Begriff nicht richtig Bescheid weiß, der sollte ihn normalerweise aus seinem Sprachgebrauch streichen)


Zitat:
Natur (lateinisch natura von nasci „entstehen, geboren werden“, griech. semantische Entsprechung φύσις, physis, vgl. „Physik“) bezeichnet in der Regel das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde....
Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen oder Registrieren wirst verstehen, dass Du hier niemandem Deine eigene Definition von Natur aufdrängen kannst um dann zu behaupten, es sei alles geklärt. Ist es nicht. Du machst es dir nur viel zu einfach.
Tatsache ist, dass offiziell gar keine Definition darüber existiert. Auch nicht in Wikipedia, es sind alles nur: Meinungen, Darlegungen... usw. -nichts richtiges,ja!

Ich sage dir mal was eine Definition ist:

Definition
des Begriffes: -Definition-

Eine Definition, ist eine eindeutige vollständige Erklärung, mit so wenig wie möglich- und so viel wie nötig Worte.



Wenn z.B. Wikipedia glaubt, sie hätte die unumstößliche Antwort! Dann müßte sie erst mal eine Definition liefern, und diese als solche kenntlich machen. Macht sie aber nicht! in Wikipedia schreiben auch oft unqalifizierte Laien, und sie ist politisch gefärbt....
(Ich bin Wissenschaftler, seit über 25 Jahren, wenn auch nicht hauptberuflich. Studiumsfach: Lebenskunde , und weitere)

Zitat:
Aber mal ganz allgemein:
Dies hier ist ein philosophischer Thread.
Ja stimmt.


Zitat:
Das bedeutet, wir nähern uns dem Thema auf hypothetischer Ebene mit der Aufstellung von Hypothesen, die wir schlussfolgernd bzw. aus der Logik heraus begründen oder zu belegen versuchen.
Ich philosopiere nicht gerne! da Philosophie keine Wissenschaft ist. (das kann man auch im Bereich Wissenschaft austragen, das Fach Lebenskunde behandelt all diese Dinge. - und es ist Wissenschaft, bedeutet: streng wahrheitsgebunden)

Wenn Philosophie für dich bedeutet? ....? dass man darin auch Lügen einbetten kann..
Dann steige ich hier aus! tschüss, das ist für mich dann Zeitverschwendung.


Zitat:
Bitte unterscheide Philosophie und Physik. Physik ist eine formulierende Wissenschaft, Philosopie ist schlussfolgernd.
Ein Bereich kann einem anderen nicht widersprechen, sofern sie richtig betrieben werden.


Zitat:
Bitte unterscheide aber auch (dringend) zwischen einer philosophischen Diskussionskultur und einer schlichten Behauptung ohne schlussfolgernde Erklärung.
ich mache nicht nur schlichte Behauptungen
Eine Behauptung, ohne Erklärung ist in meinen Augen: wertlos


Zitat:
Insofern muss ich Dich also auffordern:
Natur=Alles
Begründe, belege, schlussfolgere
Also:
Natur = Alles

man kann dies in zwei Teile aufteilen:
> Natur (= Natur)
> vom Mensch veränderte Natur (= Natur)

Der Mensch (= rein natürlicher Ursprung)
nimmt der Mensch etwas (was kann er nehmen? : er kann nur Natur nehmen)
stellt daraus z.B. Kunstsoff, ein Handy... her
das Ausgangsprodukt ist: Erdöl, Eisen, Kupfer z.B. = Natur
der Mensch ist Natur, - was soll dabei rauskommen? : Natur (es gibt gar nichts anderes!)

______________
Falls Du sagst, es gibt noch etwas anderes
dann beantworte mir Gegenfrage: Was bitte ?


Zitat:
Ich bin übrigens auch kein Freund von Religion und Spiritualität. Warum? Weil ich glaube, dass der Geist keinen Einfluss auf das Universum nehmen kann und allenfalls ein notwendiges Nebenprodukt des Lebens ist. Ich (persönlich) stelle mir das Sein, die "Schöpfung" bzw. das Universum ansich eher technisch oder technisch/biologisch vor. Insofern bin ich überzeugt, dass die Entstehung des Lebens irgendwann in ferner Zukunft einmal ein Thema der Physik sein wird, die dafür eine Formel aufstellt mit der es sich reproduzieren lässt.
Physik, kann es nicht sein da Physik sich nicht mit Leben beschäftigt.
Das zuständige Fach dafür ist Biologie, Biologie ist übrigens eine Grundwissenschaft (was viele nicht wissen).
Physik, ist auch eine Grundwissenschaft, - aber sie geht in einen anderen Bereich.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 26.11.17 um 16:22:44

Erutan schrieb am 25.11.17 um 17:43:56:
Ilum schrieb am Gestern um 13:08:57:
Aber das führt gerade vom eigentlichen Thema weg. 


Ich glaube nicht aber die Diskussion nimmt eine neue Qualität an, denn...

Ilum schrieb am Gestern um 13:08:57:
Der Gott der Freimaurer ist Satan


...jetzt steht nicht mehr nur zur Diskussion, ob die Quelle allen Seins eine Intelligenz ist, sondern es steht auch zur Diskussion, ob diese Intelligenz in Gut und Böse unterteilt ist bzw. Gut und Böse kennt. (Oder zumindest in zwei widerstreitende Seiten)

Ich denke auch das passt schon mit zur Frage "Wer ist Gott"... In meinen Augen gibt es die eine, große Intelligenz, die alles erschaffen hat und alles ist. Der Schöpfergott, oder wie ich beschrieben hatte: Alles was ist. Gut und Böse gibt es an der Stelle noch nicht... Gut und Böse sind ja reine Sichtweisen des Menschen... Alles Gute birgt auch Schlechtes in sich und umgekehrt. Für mich schön symboliert im Yin Yang-Symbol. Alles ist zu gleichen Teilen in schwarz und weiß aufgeteilt, jedoch ist auch in weiß etwas schwarz und umgekehrt...
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Satan / Teufel etc. ist für mich kein Geistwesen sondern ein Konzept. Ein Gesicht, das man "dem Bösen" gibt... der Mensch muss halt alles in Schubladen packen um es besser greifen zu können... Luzifer, der gefallene Engel ist hingegen ein Geistwesen, und wie gesagt war ich der Meinung das die Freimaurer und viele andere (steht es nicht auch in der Bibel...?) Luzifer als Herrn der Erde betrachten.


Erutan schrieb am 25.11.17 um 17:43:56:
dass bestimmte Gruppierungen andere Gruppierungen für sich einspannen, ohne dass letztere das auch nur bemerken.
...viel schlimmer als die Freimaurer finde ich da persönlich ja noch die scheinheiligen Kirchen, die nur auf den ersten oberflächlichlichen Blick den "lieben Gott" anbeten. Das ist milliardenfacher Betrug am Menschen. Da sind mir die Freimaurer ehrlich gesagt noch aufrichtiger, ohne das ich deren Ziele natürlich gutheißen will.
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Amen.


Miranda schrieb am 26.11.17 um 11:42:12:
Falls Du sagst, es gibt noch etwas anderes
dann beantworte mir Gegenfrage: Was bitte ?

Falls ich in die Frage reingrätschen darf: Für Dich beinhaltet "Natur" ausschließlich alle materiellen Dinge, richtig ?


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 26.11.17 um 17:38:01

stb schrieb am 26.11.17 um 16:22:44:

Für Dich beinhaltet "Natur" ausschließlich alle materiellen Dinge, richtig ?

Du hast meine Definition wieder nicht gelesen :-/

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 26.11.17 um 18:13:43

stb schrieb am 26.11.17 um 16:22:44:
Ich denke auch das passt schon mit zur Frage "Wer ist Gott"... 

Ja das hab ich inzwischen auch gemerkt  ;)


Unsere Welt / Ebene wurde polar erschaffen, das geht gar nicht anders, da sonst nichts entstehen würde.

Und das ist ja der Sinn des Lebens in der Materie, es soll etwas entstehen, es sollen Erfahrungen gesammelt werden.

Aus einem Raum voller Einheit und Neutralität der Alles und Nichts enthielt, aus der sich die Schöpfung nicht selbst erfahren konnte
ging es dann in eine Raum / Matrix voller Gegensätze, der Polarität. Hinein in die tiefsten Ebenen der Materie mit all den gruseligen und Schönen Seiten.

Es geht um das Prinzip des Spiegelns, wir spiegeln uns so lange bis wir (wieder) den höchsten Grad an Einssein
und die Rückverschmelzung mit unserem göttlichen Kern wieder erreicht haben.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 26.11.17 um 18:25:53

stb schrieb am 26.11.17 um 16:22:44:
Satan / Teufel etc. ist für mich kein Geistwesen sondern ein Konzept. Ein Gesicht, das man "dem Bösen" gibt... der Mensch muss halt alles in Schubladen packen um es besser greifen zu können... Luzifer, der gefallene Engel ist hingegen ein Geistwesen, und wie gesagt war ich der Meinung das die Freimaurer und viele andere (steht es nicht auch in der Bibel...?) Luzifer als Herrn der Erde betrachten.


Luzifer, auch der Goldene Engel, wird als das höchste Wesen nach Gott bezeichnet.
Im Grund kein Engel, da diese nicht über den Menschen stehen.
Der Fall der Engel steht mit dem oben beschriebenen Abtauchen in die Materie im Zusammenhang,
wenn man so will hat Luzifer sich von Gott abgetrennt - nicht zu verwechseln mit abgewendet,
der Sprung in die Materie war schon gewollt, es ging der Schöpfung wie gesagt darum sich selbst zu erfahren.

Aus diesem Grund ist es aus meiner Sicht eher Satan der von den Freimaurern und anderen verehrt wird,
es kommt aber immer wieder zu Verwechselungen, man muß nur das Prinzip verstehen, dann ist der Name eigentlich egal.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 26.11.17 um 19:13:00

Miranda schrieb am 26.11.17 um 17:38:01:
Du hast meine Definition wieder nicht gelesen 
Einfach mal ne Frage beantworten ist nicht so Deins wa ? Ich habe jedes Deiner Worte bisher in diesem Forum gelesen, mehrfach. Sonst wären mir ja nicht die vielen Widersprüche aufgefallen :P Späßchen, machs doch nicht so kompliziert und beantworte einfach mal ne Frage. Für Dich nochmals (falls es Dir möglich ist): Beinhaltet "Natur" für Dich ausschließlich alle materiellen Dinge ? Oder gibt es da noch mehr ? Wenn die Antwort lautet "Natur ist alles" dann spar sie Dir.

@ Ilum, toll beschrieben und zusammengefasst :)


Ilum schrieb am 26.11.17 um 18:25:53:
Der Fall der Engel steht mit dem oben beschriebenen Abtauchen in die Materie im Zusammenhang,
wenn man so will hat Luzifer sich von Gott abgetrennt - nicht zu verwechseln mit abgewendet,
der Sprung in die Materie war schon gewollt, es ging der Schöpfung wie gesagt darum sich selbst zu erfahren.
...das finde ich sehr interessant. Meist wird es ja so beschrieben, das Luzifer sich aus Hochmut heraus von Gott abgewandt hat und darum in die Materie "abgefallen" ist. Da wären wir wieder beim beliebten Gut / Böse Konzept... Deine Beschreibung erscheint mir sinniger.
Dennoch glaube ich irgendwie das die Freimaurer mehr "Luziferisten" sind als Satanisten. Die Erde ist ja nunmal nicht (mehr ?) das Paradies, sondern mehr so ein "Prüf-Ort". Wer oder was auch immer die Fäden hier in den Händen hat, ärgert und prüft uns Menschlein nicht grad wenig, meist verbunden mit immens viel Leid, Trauer, Schmerz... Man könnte daher Luzifer schon als "Bösen" ansehen, wenn man die bekannten Schubladen bedienen möchte.

Sehr aufschlussreich diesbezüglich ist übrigens das (schon etwas ältere) Interview von Stefan Erdmann und JvH mit einem Hochgradfreimaurer. (Finde grad keinen Clip in guter Qualität, aber die meisten werdens ohnehin kennen)



Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 26.11.17 um 19:45:47

stb schrieb am 26.11.17 um 19:13:00:
...das finde ich sehr interessant. Meist wird es ja so beschrieben, das Luzifer sich aus Hochmut heraus von Gott abgewandt hat und darum in die Materie "abgefallen" ist. Da wären wir wieder beim beliebten Gut / Böse Konzept... 

Genau, das Gut / Böse Konzept gab es erst nach der Abtrennung,
bzw. später auch als Instrument der Kirche / Religionen.


stb schrieb am 26.11.17 um 19:13:00:
Die Erde ist ja nunmal nicht (mehr ?) das Paradies, sondern mehr so ein "Prüf-Ort". Wer oder was auch immer die Fäden hier in den Händen hat, ärgert und prüft uns Menschlein nicht grad wenig, meist verbunden mit immens viel Leid, Trauer, Schmerz... 

Das ist zu dogmatisch, gehört auch wieder mehr in den Bereich der künstlich geschaffenen Religionen.
Wenn uns einer ärgert sind wir das selbst, aufgrund der Resonanzgesetze, und weil wir nicht wissen wer und warum wir sind.
Die Fäden haben wir selbst in der Hand, die meißten wissen es nur nicht, und es wird alles dafür getan das wir es nicht erfahren,
sonst werden wir zu mächtig und könnten die Welt ganz schnell verändern.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 26.11.17 um 20:01:31

Ilum schrieb am 26.11.17 um 19:45:47:
Wenn uns einer ärgert sind wir das selbst
Völlig richtig... Wir selbst erschaffen ja alles was uns betrifft, von unserem Lebensplan bis hin zu den Ereignissen die uns zustoßen. Fragt sich dann nur welche Rolle "Gott" - sei es der Schöpfergott oder auch Luzifer dann spielen - wenn wir doch alles selbst in der Hand haben.

Es heißt ja wir sind wie ein Hologramm Gottes - Schöpfergott. Aber welche Rolle spielt dann Luzifer in unserem Alltag bzw. Leben ?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 26.11.17 um 21:18:06
Vergessen wir nicht, wir sprechen hier von Dingen die wir kaum greifen und erfassen können,
wir können maximal an der an der dünnen Oberfläche kratzen.

Eine direkte Rolle spielen Gott / Luzifer in unserem Leben vielleicht gar nicht.
Wir sollten uns vielmehr auf dieses Leben konzentrieren und es zu meistern versuchen,
mehr als "Lebensmeister" zu sein können wir nicht, und ist auch nicht gewollt.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 26.11.17 um 21:31:55
Das Leben zu meistern ist Herausforderung genug, allerdings. Aber gerade weil man ja in dieser materiellen, manipulierten Welt festhängt - und so manch einer auch im Hamsterrad - sind solche Fragen sehr inspirierend und erweitern den Horizont ungemein, find' ich zumindest :)


Ilum schrieb am 26.11.17 um 21:18:06:
Vergessen wir nicht, wir sprechen hier von Dingen die wir kaum greifen und erfassen können,
wir können maximal an der an der dünnen Oberfläche kratzen.
Sag das nicht, manch einer kann diese komplexen Sachverhalte mit drei Worten erklären :D

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thrudgelmir am 28.11.17 um 15:58:32
Die Diskussion hat für mich den Anschein:

„Nicht Gott hat uns erschaffen, sondern wir haben Gott erschaffen!“ (wo habe ich das gelesen?)

Nichts einfacher als ein Gebilde (positiv wie negativ) zu erschaffen und die Menschen zu beherrschen. Klappt doch ganz gut, wie man bei den sogenannten „Welt-Religionen“ sieht.

Seit mehr als 1300 bzw. 2000 Jahren wird ein Märchen nach dem anderen erfunden. Es gibt nicht einen einzigen Beweis für die Existenz eines oder mehrerer Götter. Deshalb ist für mich, einfach denkenden Menschen, die Aussage von Friedrich Nietzsche, bezogen auf mein Zitat oben, leitend:

"Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?
Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unseren Messern verblutet."

Somit fühle ich mich befreit.
Halleluja - ach ja, passt nicht mehr.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 28.11.17 um 16:41:27

Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 15:58:32:
Die Diskussion hat für mich den Anschein:„Nicht Gott hat uns erschaffen, sondern wir haben Gott erschaffen!“ (wo habe ich das gelesen?)


Wie kommst Du darauf?


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 28.11.17 um 19:23:29

Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 15:58:32:
„Nicht Gott hat uns erschaffen, sondern wir haben Gott erschaffen!“ (wo habe ich das gelesen?)
Weiß ich auch nicht wo Du das gelesen hast.


Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 15:58:32:
Nichts einfacher als ein Gebilde (positiv wie negativ) zu erschaffen und die Menschen zu beherrschen. Klappt doch ganz gut, wie man bei den sogenannten „Welt-Religionen“ sieht.

Seit mehr als 1300 bzw. 2000 Jahren wird ein Märchen nach dem anderen erfunden.
Du sprichst von den Konzepten die die Kirchen / Weltreligionen nutzen um die Menschen unter Kontrolle zu halten. Das funktioniert in der Tat sehr gut... hat aber 0,nix mit dem Er-kennen einer Intelligenz hinter allem zu tun.


Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 15:58:32:
Es gibt nicht einen einzigen Beweis für die Existenz eines oder mehrerer Götter. 
Beweis... ::) den Beweis kannst Du Dir nur selbst erbringen, wenn Du daran interessiert bist.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thrudgelmir am 28.11.17 um 19:37:08
So lange man(n)/frau einen Gott (oder man denke an früheste Zeiten mehrere Götter - Odin und seine Bagage -) als existierend voraussetzt, wird es diese lebhafte Diskussion geben.

Nur rein theoretisch. Wo stellt sich denn der sogenannte „allmächtige, gütige Gott“ seiner Verantwortung?
Seit tausenden Jahren ist nichts zu sehen oder zu hören von ihm.

Ich habe kein Interesse einen Beweis für seine Existenz zu suchen oder zu erbringen. Mir geht es ohne Göttergedöns oder der Erkenntnis einer „Intelligenz“ hinter alledem relativ gut. Außerdem „glaube“ ich nur das was ich sehe.
Nach dem Satz werde ich nochmal suchen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 28.11.17 um 19:50:39

Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 19:37:08:
So lange man(n)/frau einen Gott (oder man denke an früheste Zeiten mehrere Götter - Odin und seine Bagage -) als existierend voraussetzt, wird es diese lebhafte Diskussion geben. 
Was spricht denn gegen lebhafte Diskussionen ? Eine eventuelle Erweiterung des eigenen Horizontes oder das Überprüfen des eigenen Weltbildes scheinen mir nicht das Schlechteste zu sein.


Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 19:37:08:
Nur rein theoretisch. Wo stellt sich denn der sogenannte „allmächtige, gütige Gott“ seiner Verantwortung?
Seit tausenden Jahren ist nichts zu sehen oder zu hören von ihm.
Ich denke mal niemend von uns hier, wird so ein Gottesbild haben wie Du es hier beschreibst. Das ist wirklich "Kinderwelt" - wie es ein weiser Mann immer nennt.


Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 19:37:08:
Ich habe kein Interesse einen Beweis für seine Existenz zu suchen oder zu erbringen. Mir geht es ohne Göttergedöns oder der Erkenntnis einer „Intelligenz“ hinter alledem relativ gut.
Ist doch schön. Darum beteiligst Du Dich wahrscheinlich auch an dem thread  :P


Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 19:37:08:
Außerdem „glaube“ ich nur das was ich sehe.
Ich auch. Übrigens: Ich möchte endlich mal einen Beweis für Wind haben. Oder für Strom. Für Gedanken, Emotionen und so. So lange ich das nicht sehe ist das alles Hokus Pokus und unglaubhaft.


Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 19:37:08:
Nach dem Satz werde ich nochmal suchen.
Ja würde mich mal interessieren.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 29.11.17 um 02:52:33

Thrudgelmir schrieb am 28.11.17 um 15:58:32:
"Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?
Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unseren Messern verblutet."

ich korregiere: Was nicht existiert, kann man gar nicht töten!
(Christus , wurde getötet -leider)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 29.11.17 um 15:46:24
Da will ich mal nicht so sein und schiebe den Satz hier nach:
Götter werden von Menschen erschaffen. ;)
Das ist durchaus eine meiner Ansichten. Nachdem etwas erschaffen wurde, existiert es allerdings, ansonsten würde das Wort "erschaffen" auch keinen Sinn machen.
Vielleicht gilt das aber auch nicht für alle Götter und sonstigen Wesenheiten wie Dämonen, Drachen usw. Vielleicht waren auch welche vorher schon da.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Seda33 am 29.11.17 um 18:47:43

stb schrieb am 26.11.17 um 19:13:00:
Die Erde ist ja nunmal nicht (mehr ?) das Paradies, sondern mehr so ein "Prüf-Ort". Wer oder was auch immer die Fäden hier in den Händen hat, ärgert und prüft uns Menschlein nicht grad wenig, meist verbunden mit immens viel Leid, Trauer, Schmerz... 


Dann frage ich mich auch immer, sind wir alle freiwillig Lucifer gefolgt, weil wir seine Idee so toll fanden, oder war es eine höhere Instanz, welche uns in die Materie hineinkatapultierte, aus welchen Gründen auch immer? Falls es unsere eigene Entscheidung war, könnte ich mir vorstellen, dass die Schöpfung uns diesen freien Willen gab, aber mit allen Konsequenzen, die daraus entstanden.

Wenn ich mir die Widersprüche in allen Bereichen anschaue, frage ich mich, ob hier in diesem dualen materiellen System überhaupt eine Gerechtigkeit auf allen Ebenen möglich ist? Es gilt: was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht. Alles hat immer zwei Seiten. Vielleicht sollen wir erfahren, dass unser selbst gewähltes System auf dieser Ebene gar nicht perfekt funktionieren kann, wie wir uns das vorstellen. Die meisten Weisen und spirituellen Lehrer (ich meine jetzt die echten), die hier gelebt haben, haben jeglicher Materie abgeschworen und lebten überhaupt nicht in Saus und Braus. Im Gegenteil, meistens wurden sie verfolgt, getötet oder starben in jämmerlicher Armut und Krankheit, obwohl sie sich mit ihrem Wissen dem Ganzen leicht hätten entziehen können. Weil sie sich dem Ganzen nicht entzogen haben, wird ihnen gerne nachgesagt, dass sie überhaupt keinerlei Fähigkeiten gehabt hätten. Die Mehrheit der Menschen kann sich offenbar nicht vorstellen, dass es größere Dinge gibt, als die reine Materie. 

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 30.11.17 um 12:11:19
Hmmm...gerade wenn hier immer wieder der Teufel, Lucifer etc. eingebracht wird, dann haben wir es keineswegs mit einem übergeodneten, unreligiösen Wesen zu tun, sondern mit einem monotheistischen.

(Das nur insoweit der Grundtenor herrscht, es gehe nicht um den Gott der Juden, Christen Moslems, sondern um ein dem übergeodnetes Wesen)

Und wie auch die andere Gottheit, so haben die alten Hebräer ihren Schurken aus älteren Texten übernommen.
Das lässt sich sogar nachweisen.
Hat sich schon mal jemand gefragt warum der Schurke in der Genesis unbedingt als Schlange daher kommt? Ich meine...soooo schlimm ist eine Schlange doch gar nicht. Er hätte ja auch als schleimiger Aaal oder, Schnecke oder Wurm daher kommen können.

Wie kamen die Hebräer auf Schlange?

Sie kamen daher, dass der eine der beiden wichtigsten Herrscher des alten Mesopotamiens in späteren Darstellungen immer als oder mit Schlange dargestellt wurde (zuvor als oder mit Fisch). Das hatte aber ganz andere Gründe. Er war u.a. auch der Vermittler von Heilkunde und gewann offenbar zahlreiche Heilmittel aus Schlangen. Darauf begründet sich übrigens noch die heutige Aeskulapnatter als Zeichen der Heilkunde.

Dieser Typ mit Namen En.Ki gewann einen Streit zwischen ihm und seinem Bruder Enlil, bei dem es darum ging, den (vor)menschlichen Arbeitsskalven die Fortpflanzung zu ermöglichen. Die Folge war der Beginn der Ausbreitung der ersten menschlichen Zivilisation bis zur großen Flut, inklusive zur Vermischung der Herrscher- mit der Beherrschtenrasse.

Dieses Wesen wurde erst zum Gegenspieler des Monotheistengottes und dann, während der Monotheistengott als moralisch "gut" klassifiziert wurde, zum Inbegriff des Bösen. Tatsächlich war es aber auch dieses Wesen, das (laut Überlieferung) den Menschen züchtete und ihn später vor der vollständigen Ausrottung bewahrte.

Aber auch dieses Wesen ist....lange tot.
enki3.jpg (22 KB | 4 )

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thrudgelmir am 30.11.17 um 16:49:32
@stb
Ich glaube es ist ein verändertes Zitat von Lichtenberg: "Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde. Das heißt vermutlich: Der Mensch schuf Gott nach dem seinigen." (Georg Ch. Lichtenberg- Philosoph und Physiker- 1742-1799)
Da ich momentan in Bayern, Deiner Heimat (?), arbeiten und leben muß, kann ich die von Dir zitierte „Kinderwelt“ sehr gut studieren. Sie ist wohl nirgendwo sonst so verbreitet wie hier.

@miranda
Das ist ein Zitat von Nitzsche, der zu  dieser Erkenntnis in den frühen Jahren seines Schaffens kam.
Wie Thagirion schrieb: „Götter werden von Menschen erschaffen“. Dazu ein Beispiel von Titus Lucretius Carus (94 v. Chr -bis 55 v. Chr): „Furcht, sagt Titus, hat die Götter geschaffen, aber wer schuf diese allmächtige Furcht“?


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 30.11.17 um 19:27:32
Nein, Furcht ist destruktiv, sie erschafft nichts. Es ist die Fantasie, die erschafft.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 30.11.17 um 20:15:40

Thagirion schrieb am 29.11.17 um 15:46:24:
Götter werden von Menschen erschaffen.
Das ist durchaus eine meiner Ansichten. Nachdem etwas erschaffen wurde, existiert es allerdings, ansonsten würde das Wort "erschaffen" auch keinen Sinn machen.
Vielleicht gilt das aber auch nicht für alle Götter und sonstigen Wesenheiten wie Dämonen, Drachen usw. Vielleicht waren auch welche vorher schon da.
Ja so in der Art sehe ich das auch. Schöpfergott wurde sicherlich nicht von uns erschaffen  ;), diverse Wesenheiten und vor allem (die eigenen !) Dämonen ganz bestimmt.


Seda33 schrieb am 29.11.17 um 18:47:43:
Dann frage ich mich auch immer, sind wir alle freiwillig Lucifer gefolgt, weil wir seine Idee so toll fanden, oder war es eine höhere Instanz, welche uns in die Materie hineinkatapultierte, aus welchen Gründen auch immer? Falls es unsere eigene Entscheidung war, könnte ich mir vorstellen, dass die Schöpfung uns diesen freien Willen gab, aber mit allen Konsequenzen, die daraus entstanden. 
Ich denke wir machen dieses Spielchen um Erfahrungen zu sammeln, und daran zu wachsen. Das wäre im geistigen Zustand, in der totalen Einheit, nicht möglich. Und wie Du sagst, perfekt und gerecht können diese Inkarnationen gar nicht sein, sonst wären sie völlig wertlos. Es braucht eben auch die Schicksalsschläge, die Schmerzen, das Leid etc. ... woher würden wir sonst wissen wie es ist und wie man es besser machen kann ?


Seda33 schrieb am 29.11.17 um 18:47:43:
Die Mehrheit der Menschen kann sich offenbar nicht vorstellen, dass es größere Dinge gibt, als die reine Materie.
Genau so entwickelt sich die (eine Seite der) Menschheit. Zum Glück gibt es aber auch eine Entwicklung in die andere Richtung.


Erutan schrieb am 30.11.17 um 12:11:19:
Hat sich schon mal jemand gefragt warum der Schurke in der Genesis unbedingt als Schlange daher kommt? 
...da kommen die Repto's ins Spiel  ;)


Thrudgelmir schrieb am 30.11.17 um 16:49:32:
Da ich momentan in Bayern, Deiner Heimat (?), arbeiten und leben muß, kann ich die von Dir zitierte „Kinderwelt“ sehr gut studieren. Sie ist wohl nirgendwo sonst so verbreitet wie hier.
...arbeiten und leben muss, Du Armer  ;D ...jaja ich weiß was Du meinst, ich bin zwar kein Bayer aber leb' schon ne Weile hier... Übrigens: mal abgesehen von den ganzen rumhängenden Männern an Kreuzen, ist Bayern nicht unbedingt das schlimmste Land in dem man leben kann... ich fühl mich hier ganz wohl und möchte nicht in Duisburg, Berlin oder so wohnen...


Thagirion schrieb am 30.11.17 um 19:27:32:
Nein, Furcht ist destruktiv, sie erschafft nichts. Es ist die Fantasie, die erschafft.
Gut gesagt, Dämonen kann Furcht aber schon erschaffen denke ich...

@ Miranda: Nimm's mir nicht übel, aber für jemanden der behauptet Wissenschaftler zu sein, für sich in Anspruch nimmt genau zu wissen was Gott, Natur ist etc. finde ich es etwas dünn das Du nicht mal in der Lage bist diese eine simple Frage von mir zu beantworten.
stb schrieb am 26.11.17 um 16:22:44:
Für Dich beinhaltet "Natur" ausschließlich alle materiellen Dinge, richtig ?

Falls Dir meine Frage zu profan erscheint, und Du sie vielleicht schon beantwortet hast, kannst Du die Stelle ja vielleicht nochmal markieren.
Miranda schrieb am 26.11.17 um 11:42:12:
Natur = Alles

> Natur (= Natur)
> vom Mensch veränderte Natur (= Natur)
ist allerdings weder eine Definition noch eine Erklärung mit der man sich ernsthaft dem Thema annähern könnte. Ich bin nur deshalb so hartnäckig weil mich das wirklich interessiert. Und Du ja den Durchblick hast.



Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 02.12.17 um 00:37:47

stb schrieb am 30.11.17 um 20:15:40:
@ Miranda: Nimm's mir nicht übel, aber für jemanden der behauptet Wissenschaftler zu sein, für sich in Anspruch nimmt genau zu wissen was Gott, Natur ist etc. finde ich es etwas dünn das Du nicht mal in der Lage bist diese eine simple Frage von mir zu beantworten.

stb schrieb am 26.11.17 um 16:22:44:
Für Dich beinhaltet "Natur" ausschließlich alle materiellen Dinge, richtig ?
hier die Antwort: nein


Zitat:
Falls Dir meine Frage zu profan erscheint, und Du sie vielleicht schon beantwortet hast, kannst Du die Stelle ja vielleicht nochmal markieren.

Miranda schrieb am 26.11.17 um 11:42:12:
Natur = Alles

Zitat:
ist allerdings weder eine Definition noch eine Erklärung mit der man sich ernsthaft dem Thema annähern könnte. Ich bin nur deshalb so hartnäckig weil mich das wirklich interessiert.
Das ist eine Definition. Wieso soll das keine sein?
ich verstehe nicht wieso das keine ernsthafte Antwort sein soll, wieso?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 02.12.17 um 14:13:39

Miranda schrieb am 02.12.17 um 00:37:47:
hier die Antwort: nein
Ah ja  :-?

Wenn die Antwort Nein lautet, frage ich Dich: was gibt es denn darüber hinaus noch ? Außer der Gesamtheit an allen materiellen Dingen ?


Miranda schrieb am 02.12.17 um 00:37:47:
Das ist eine Definition. Wieso soll das keine sein?
ich verstehe nicht wieso das keine ernsthafte Antwort sein soll, wieso?
Weil sie in meinem Augen viel zu kurz ist, und das wesentliche auslässt.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 02.12.17 um 16:37:55

stb schrieb am 02.12.17 um 14:13:39:
was gibt es denn darüber hinaus noch ? Außer der Gesamtheit an allen materiellen Dingen ?

ich weiß nicht was Du unter materiell verstehst ?

materiell = ............................ ?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 02.12.17 um 17:02:06
Materiell = feststoffliche Materie. = Stein, Baum, Senfbrot. Alles was Du sehen, anfassen kannst.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 02.12.17 um 17:43:25
Ich glaube, wir können es uns sparen, zu erklären und zu erläutern.

@Siggi
Diskutiere konstruktiv oder lass es. Ansonsten hast du bald Zeit, darüber nachzudenken. Sorry, aber du musst dir schon die Aussagen der anderen durchlesen und auch durch den Kopf gehen lassen.


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 02.12.17 um 18:20:22

stb schrieb am 02.12.17 um 17:02:06:
feststoffliche Materie

gibt es auch noch andere Materie?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 02.12.17 um 18:57:09
Also so langsam glaub ich auch das es sinnlos ist. Du scheinst nicht verstehen zu wollen worum es mir geht.

Stell Dir zwei Menschen vor die sich unterhalten. Plötzlich stirbt der eine, fällt um und ist tot. Beide bestehen immernoch aus der gleichen Materie. Es besteht aber dennoch ein kleiner, aber nicht ganz unbedeutender Unterschied. Um diesen geht es mir. Und darauf versuche ich Dich seit gefühlten 20 Beiträgen hinzuführen, um mal Deine wissenschaftliche, alle durchblickenden Zusammenhänge kennende Meinung dazu zu hören. Aber es ist vergebene Liebesmüh.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 02.12.17 um 21:27:43

stb schrieb am 02.12.17 um 18:57:09:
Plötzlich stirbt der eine, fällt um und ist tot. Beide bestehen immernoch aus der gleichen Materie. Es besteht aber dennoch ein kleiner, aber nicht ganz unbedeutender Unterschied.


Gab es dazu nicht mal ernsthafte Versuche, die herauszufinden versuchten, was dieser Unterschied zwischen einem lebenden und einem toten Menschen wiegt?

Dan Brown hat es in "das verlorene Symbol" aufgegriffen, aber in seiner typischen Manier ein wenig zu sehr festgelegt.

Es gab dafür doch nen Fachbegriff....komme nicht drauf.

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Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 02.12.17 um 21:41:07

Miranda schrieb am 02.12.17 um 18:20:22:

stb schrieb am 02.12.17 um 17:02:06:
feststoffliche Materie

gibt es auch noch andere Materie?

Ja, Quantenfluktuationen z.B.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Miranda am 03.12.17 um 13:21:30

Thagirion schrieb am 02.12.17 um 21:41:07:
Ja, Quantenfluktuationen z.B.
erkläre mal:

Quantenfluktuation = ............................

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Erutan am 03.12.17 um 13:32:45
Das war's lieber Siegfried. Ich habe dich gewarnt. Du hast jetzt eine Woche Bedenkzeit.
Ich fand es ohnehin etwas grenzwertig, sich hier als Frau auszugeben. Zudem hatte ich dich gebeten, die Postings der anderen gründlich zu lesen und zu verstehen bevor du hier deinen unqualifizierten Senf dazu gibst.
Weiter hatte ich gesagt, dass 2-3-Satz-Postings nur innerhalb gewisser Grenzen geduldet werden.

Am 10.12. werde ich dich wieder freischalten. Dann hast du noch genau eine Chance, dich hier konstruktoiv zu beteiligen oder du fliegst komplett.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 03.12.17 um 15:05:58
Quantenfluktuation ist, einfach ausgedrückt, die Entstehung von Teilchen/Antiteilchen-Paaren aus dem Nichts, wohin sie auch wieder verschwinden, siehe hier:
Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen oder Registrieren

Interessant ist hier abseits des Themas übrigens ein Vergleich zwischen dem sachlichen Eintrag in der relativ glaubwürdigen englischsprachigen Wikipedia und dem manipulativen Geschwurbel in der deutschen Lügipedia:
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In populärwissenschaftlichen Artikeln wird Vakuumfluktuation unter Annahme ...
... haben nach eigener Aussage Vakuumfluktuationen direkt nachgewiesen


Direkter Vergleich zweier Aussagen:
The effects of these particles are measurable ...
vs.
Dabei wird manchmal der Eindruck vermittelt, dass diese Fluktuationen physikalische Effekte auslösen könnten

Das bestätigt mal wieder meine Erfahrung: Wenn Wikipedia, dann auf keinen Fall die deutsche!

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 06.12.17 um 01:28:16
Hallo zusammen,

eine schwierige Frage die hier gestellt wird, muss man schon sagen. Eine Frage, die ich heute eindeutig anders beantworten würde als damals, nämlich damit dass Gott immer das ist, was der Einzelne sich darunter vorstellt. Eine Frage also, die nur jeder für sich persönlich beantworten kann, eine Glaubensfrage also und keine Antwort ist besser, richtiger oder falscher als andere so die ehrlich gemeint und gedacht ist.

Von der Bibel halte ich nicht (mehr) viel. Interessant sind einzig die historischen Aspekte, auch die wie es zur Bildung der Bibel kam. Was sicherlich wenige wissen ist, dass die ersten Kapitel des alten Testaments, insbesondere die Inhalte in Genesis eine Abkupferung des Gilgamesch-Epos darstellen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 06.12.17 um 07:28:00

Sonix schrieb am 06.12.17 um 01:28:16:
nämlich damit dass Gott immer das ist, was der Einzelne sich darunter vorstellt. Eine Frage also, die nur jeder für sich persönlich beantworten kann, eine Glaubensfrage also und keine Antwort ist besser, richtiger oder falscher als andere so die ehrlich gemeint und gedacht ist.

Das denke ich ist genau der falsche Weg der zu nichts führt, außer zur Bestätigung eigener Ansichten.
Es geht mir, zumindest versuche ich das so gut es geht, nicht um meine Wahrheit oder die anderer.
Es geht immer nur um die eine, absolute, universelle Wahrheit, abgekoppelt von allen persönlichen Glaubensfragen.
Nur wenn man abseits eigener Muster, Glaubenssätzen usw. oder deren anderer sucht kommt man dem Ziel näher.
Es sei denn man will das gar nicht.



Sonix schrieb am 06.12.17 um 01:28:16:
Was sicherlich wenige wissen ist, dass die ersten Kapitel des alten Testaments, insbesondere die Inhalte in Genesis eine Abkupferung des Gilgamesch-Epos darstellen. 

Doch ist bekannt, weiß nur nicht mehr welche Teile das sind.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 06.12.17 um 18:02:11

Ilum schrieb am 06.12.17 um 07:28:00:
Das denke ich ist genau der falsche Weg der zu nichts führt, außer zur Bestätigung eigener Ansichten.
[...]
Es geht immer nur um die eine, absolute, universelle Wahrheit, abgekoppelt von allen persönlichen Glaubensfragen.
Das grundsätzliche Problem ist ja, dass wir nicht wissen können ob die 'universelle Wahrheit' überhaupt eine Gottheit beinhaltet (darum Glaube) und wir weder die einen noch die anderen Glaubensinhalte als auch Gottesvorstellungen überprüfen können. Entsprechend sind da Uneinigkeiten, Streitereien vorprogrammiert weil natürlich jeder proklamiert mit seinen Vorstellungen, Ideen und Glaubensüberzeugungen eben jener 'universellen Wahrheit' am nähsten zu sein.

Darum, vorallem aber weil ich oder wir niemanden vorschreiben können und sollten was dieser zu glauben hat bin ich der Meinung, dass diese Frage nur jeder für sich persönlich beantworten kann und Gott damit das ist, was der Einzelne sich darunter vorstellt. Wer bin ich schon, um beurteilen oder richten zu können darüber, ob der Glaube des einen oder anderen falsch bzw. richtig ist.
Damit würde ich am Ende ja genau das machen was ich nicht will, nämlich zu versuchen meine Überzeugung darüber wie oder wer Gott zu sein hat anderen aufzudrücken.

Die Frage nach Gott kann außerdem niemals abgekoppelt von allen persönlichen Glaubensfragen sein, denn die Antwort auf die hier gestellte Frage ist unabhängig des Weges dahin am Ende immer eine persönliche Glaubensfrage.


Ilum schrieb am 06.12.17 um 07:28:00:
Doch ist bekannt, weiß nur nicht mehr welche Teile das sind
Achso?
Meine Erfahrung ist eigentlich die, dass das allgemein eben nicht bekannt ist. Macht aber nichts, ich wollte das nur erwähnt haben weil mir die Suchfunktion zeigte dass das hier noch nirgendwo niedergeschrieben wurde. :)

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 07.12.17 um 06:45:33

Sonix schrieb am 06.12.17 um 18:02:11:
Das grundsätzliche Problem ist ja, dass wir nicht wissen können ob die 'universelle Wahrheit' überhaupt eine Gottheit beinhaltet 

Das hinter dem gesamtem Universum (alles was sit) eine enorme Intelligenz (Schöpfergott!?) steckt steht außer frage,
daran kommen wir nicht mehr vorbei.


Sonix schrieb am 06.12.17 um 18:02:11:
Entsprechend sind da Uneinigkeiten, Streitereien vorprogrammiert weil natürlich jeder proklamiert mit seinen Vorstellungen, Ideen und Glaubensüberzeugungen eben jener 'universellen Wahrheit' am nähsten zu sein.

Wie ich schon schrieb:
"Es geht mir, zumindest versuche ich das so gut es geht, nicht um meine Wahrheit oder die anderer.
Es geht immer nur um die eine, absolute, universelle Wahrheit, abgekoppelt von allen persönlichen Glaubensfragen."


Sonix schrieb am 06.12.17 um 18:02:11:
Darum, vorallem aber weil ich oder wir niemanden vorschreiben können und sollten was dieser zu glauben hat bin ich der Meinung, dass diese Frage nur jeder für sich persönlich beantworten kann und Gott damit das ist, was der Einzelne sich darunter vorstellt. Wer bin ich schon, um beurteilen oder richten zu können darüber, ob der Glaube des einen oder anderen falsch bzw. richtig ist.Damit würde ich am Ende ja genau das machen was ich nicht will, nämlich zu versuchen meine Überzeugung darüber wie oder wer Gott zu sein hat anderen aufzudrücken.

Ja das ist und sollte natürlich immer so sein.


Sonix schrieb am 06.12.17 um 18:02:11:
Achso?Meine Erfahrung ist eigentlich die, dass das allgemein eben nicht bekannt ist. Macht aber nichts, ich wollte das nur erwähnt haben weil mir die Suchfunktion zeigte dass das hier noch nirgendwo niedergeschrieben wurde.

Über die Bibel- AT (Entstehung, Urschriften, Manipulationen, Offenbarung als Plan usw.) ist generell sehr wenig bekannt, dabei ist das ein hoch interessantes Thema.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 17:48:21

Ilum schrieb am 07.12.17 um 06:45:33:
Das hinter dem gesamtem Universum (alles was sit) eine enorme Intelligenz (Schöpfergott!?) steckt steht außer frage, daran kommen wir nicht mehr vorbei.
Das mag dein Glaube, deine Glaubensüberzeugung sein und ist damit aber weder als absolute, universelle Wahrheit zu verwerten noch als eine von persönlichen Glaubensfragen abgekoppelte 'Erkenntnis'.
Ich für meinen Teil vertrete nicht den Standpunkt, dass hinter dem gesamten Universum eine Intelligenz steckt weshalb eben dies für mich auch ganz und gar nicht außer Frage steht. Trotzdem akzeptiere ich deinen Glaube, weil wie ich schon sagte der Glaube etwas ganz persönliches darstellt.

Denn wie ich schon schrieb:
Das grundsätzliche Problem ist ja, dass wir nicht wissen können ob die 'universelle Wahrheit' überhaupt eine Gottheit beinhaltet (darum Glaube) und wir weder die einen noch die anderen Glaubensinhalte als auch Gottesvorstellungen überprüfen können.

Oder willst du nun doch deine, also deine persönliche Glaubenseinstellung dazu als 'universelle Wahrheit' deklarieren? Ich hoffe doch mal nicht, denn das würde bedeuten über jeden andersartigen Glaube und jede andersartige Vorstellung dazu eben doch zu richten, über den dann der eigene versucht wird aufzudrücken.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 07.12.17 um 18:04:14

Sonix schrieb am 07.12.17 um 17:48:21:
Das mag dein Glaube, deine Glaubensüberzeugung sein 

Naja, das ist eine schon länge bekannte Tatsache, vor allem den Erkenntnissen der Quantenphysik zu verdanken.
Ohne eine intelligente Steuerung wäre die Entstehung von Leben schlicht unmöglich, mathematisch ist das einfach nicht möglich.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 18:10:39

Ilum schrieb am 07.12.17 um 18:04:14:

Sonix schrieb am 07.12.17 um 17:48:21:
Das mag dein Glaube, deine Glaubensüberzeugung sein 
Naja, das ist eine schon länge bekannte Tatsache
Unter denen, die daran Glauben und ihre Glaubensüberzeugung als Tatsachen verkaufen bestimmt.
Aber darüber hinaus, überprüfbare, also nachweisbare Tatsachen die zwingend auf eine hinter allem stehende Intelligenz schließen lässt glaube ich nicht, dass es die gibt.


Ilum schrieb am 07.12.17 um 18:04:14:
Ohne eine intelligente Steuerung wäre die Entstehung von Leben schlicht unmöglich, mathematisch ist das einfach nicht möglich.
Das ist eigentlich genau mein Fachbereich.
Wie bitte kommst du zu der Aussage, kannst du das mathematisch begründen?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 07.12.17 um 18:26:22

Sonix schrieb am 07.12.17 um 18:10:39:
Aber darüber hinaus, überprüfbare, also nachweisbare Tatsachen die zwingend auf eine hinter allem stehende Intelligenz schließen lässt glaube ich nicht, dass es die gibt.

Man kann sicher mit nichts zu 100% sicher sein, das ist klar. Allerdings waren die Ergebnisse so das kein Zweifel besteht.
Das reicht FÜR MICH in diesem Fall vollständig aus, zumal wir hier nicht von einer dubiosen Schulwissenschaft sprechen die eben kein Wissen schafft.

Wenn es Dein Fachgebiet ist solltest Du diese Berechnungen ausreichend kennen,
sie eigentlich bekannt.
Ich weiß sie aber natürlich nicht auswendig, noch habe ich entspr. Dokus oder Links dazu.
Schwer zu finden ist das sicher nicht.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 18:53:13

Ilum schrieb am 07.12.17 um 18:26:22:
Allerdings waren die Ergebnisse so das kein Zweifel besteht.
Und genau das bezweifle ich. Darum fragte ich auch nach einer mathematischen Begründung, die es meiner Einschätzung so nach überhaupt nicht geben kann.

Eine weitere Frage: Was sind dubiose Schulwissenschaften in deinen Augen und weshalb dubios?


Ilum schrieb am 07.12.17 um 18:26:22:
Wenn es Dein Fachgebiet ist solltest Du diese Berechnungen ausreichend kennen, sie eigentlich bekannt.
Wären sie das, müsste jeder Biologe oder Mathematiker sie kennen, doch das kann ich verneinen.
Nach mehreren Diskussionen in der Vergangenheit mit christlichen Fundamentalisten / Kurzzeit-Kreationisten ist mir derartiges ebenfalls noch nicht unter gekommen. Bekannt wären mir nur Berechnungen, die augenscheinlich gegen die Evolutionstheorie sprechen. So eine von L.P. Thompson beispielsweise, der damit versucht die Wahrscheinlichkeit bestimmter Entwicklungen nahe null zu bringen. Doch alle diese Berechnungen die ich dazu kenne lösen sich bei näherer Betrachtung schnell in Luft auf.

//Edit: Und wie gesagt, keine kenne ich die auf eine Wahrscheinlichkeit einer transzendenten Intelligenz in Verbindung lebender Organismen anspielt.

//Edit²: Oder du meinst mathematische Herleitungen wie die von K. Gödel, die sich aber auf die Existenz eines Gottes per se ausrichten ohne Kontakt zur Wahrscheinligkeit des Lebendigen. Doch auch davon sind mir keine bekannt die einer Prüfung standhalten.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von IloveUbabe am 07.12.17 um 19:21:21
Sonix. Ich empfehle dir dringend deine Scheuklappen abzulegen. Du magst dir schlau vorkommen, was in deiner Wissensblase dich so zum selbstüberschätzen bringt. Jedem das Seine. Nichts desto trotz kommen von den bekannten Wissenschaftlern Aussagen wie diese: "Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“

Und wenn du so ausgiebig wie behauptet mit "christlichen Fundamentalisten / Kurzzeit-Kreationisten" diskutiert hättest sollte dir ja mindestens mal das Zitat von Crick (Mitentdecker, wobei Entdeckung da sehr in Anführungszeichen gestellt gehört) bekannt sein: "An honest man, armed with all the knowledge available to us now, could only state that in some sense, the origin of life appears at the moment to be almost a miracle, so many are the conditions which would have had to have been satisfied to get it going."

Von daher würde ich empfehlen kleine Brötchen zu backen. Fackt ist, was die Schulwissenschaft angeht ist vieles davon Murx, siehe Alchemie und was die derzeitige Richtung angeht also der 1984 "Wissenschaft" die den Namen gar nicht mehr verdient, weil sie direkt aus dem Ministerium für Wahrheit stammt, reden wir hier ohne Verblendung. Wenn du dazu nicht Willens bist, bist du im falschen Forum und solltest dich zurück zu der Ecke des Internets begeben von der zu gekommen bist.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 19:41:39

IloveUbabe schrieb am 07.12.17 um 19:21:21:
Sonix. Ich empfehle dir dringend deine Scheuklappen abzulegen. Du magst dir schlau vorkommen, was in deiner Wissensblase dich so zum selbstüberschätzen bringt. Jedem das Seine.
Aber hör mal, was ist das denn für ein Ton. Du kennst mich doch überhaupt nicht.
Tut mir leid, aber deine haltlosen Anschuldigungen und persönlichen Unterstellungen weise ich umgehend zurück. Eine vernünftige Diskussion zwischen erwachsenen Menschen sollte etwas anders aussehen, gell?

Niemanden schreibe ich vor ob und was jemand über Gott denkt und auch dir steht es nicht zu persönliche Einstellungen auf solcher Ebene zu kritisieren.


IloveUbabe schrieb am 07.12.17 um 19:21:21:
Nichts desto trotz kommen von den bekannten Wissenschaftlern Aussagen wie diese: "Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“
Klar kenne ich solch bekannte Aussagen, ich sage und sagte ja auch nie dass alle Wissenschaftler Atheisten wären. Weshalb auch sollte es keine an Gott glaubenden Wissenschaftler geben, doch ist die persönliche Glaubens- und / oder Religionsüberzeugung eines Wissenschaftlers nicht mehr oder weniger von Bedeutung als die aller anderen Menschen gleich welcher Bildung. Da fällt mir sonst nämlich nur das Zitat ein:
"Schuster, bleib bei deinem Leisten".

Außerdem sollte es kein Zitate-Krieg werden, das werden nämlich sonst verdammt lange Listen die wir uns gegenseitig an den Kopf klatschen würden. Oder meinst du, es gäbe nicht auch Zitate bekannter Wissenschaftler die den deinigen Zitaten widersprechen würden?
"Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern." (Albert Einstein)


IloveUbabe schrieb am 07.12.17 um 19:21:21:
Von daher würde ich empfehlen kleine Brötchen zu backen.
Diesen Vorwurf weise ich nicht nur zurück sondern würde hier sagen: Halte dich doch bitte selbst dran.
Welche Schulwissenschaft verdient ihren Namen weshalb genau nicht, welcher Murx? Kannst du auch mal konkret werden?


IloveUbabe schrieb am 07.12.17 um 19:21:21:
solltest dich zurück zu der Ecke des Internets begeben von der zu gekommen bist.
Mit deinem Ton hast du dich in meinen Augen für jegliche Diskussion disqualifiziert.
Geh mal an die frische Luft, nicht dass du noch Schnappatmung bekommst.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von IloveUbabe am 07.12.17 um 20:11:53

Sonix schrieb am 07.12.17 um 19:41:39:
Aber hör mal, was ist das denn für ein Ton. Du kennst mich doch überhaupt nicht.

Sollte ich? Oder besser gefragt muss ich? Dein Auftreten hier halte ich für fragwürdig. Du bist nicht hierhergekommen, um dich auszutauschen, wie mir scheint, sondern strebst Zielsicher Themen an, um dort ja was eigentlich zu treiben...


Sonix schrieb am 07.12.17 um 19:41:39:
Tut mir leid, aber deine haltlosen Anschuldigungen und persönlichen Unterstellungen weise ich umgehend zurück. Eine vernünftige Diskussion zwischen erwachsenen Menschen sollte etwas anders aussehen, gell?

Du hast Scheuklappen auf. Das ist keine haltlose Unterstellung sonder zeigt sich vielmehr in deinen Beiträgen. Wenn die Einsicht dafür nicht da ist, ist es mir gleich.


Sonix schrieb am 07.12.17 um 19:41:39:
Niemanden schreibe ich vor ob und was jemand über Gott denkt und auch dir steht es nicht zu persönliche Einstellungen auf solcher Ebene zu kritisieren.

Was ist das für eine argumentative Luftnummer? Du kommst hierher und meinst nach 14 Beiträgen zu sagen wo der Hase langläuft? Du meinst in Diskussionen andernorts schon alles ausdiskutiert zu haben. Das ist Hybris die Weisheit mit dem Löffel gefuttert zu haben, also mehr als gerechtfertigt dir die Scheuklappen vor Augen zu führen. Es bleibet dabei, die Gedanken sind Frei - mir den Mund zu verbieten über was und wen auch immer Aussagen zu machen, ist vollkommen daneben, zeigt aber wessen geistes Kind du bist.


Sonix schrieb am 07.12.17 um 19:41:39:
Klar kenne ich solch bekannten Aussagen, ich sage und sagte ja auch nie dass alle Wissenschaftler Atheisten wären. Weshalb auch sollte es keine an Gott glaubenden Wissenschaftler geben, doch ist die persönliche Glaubens- und / oder Religionsüberzeugung eines Wissenschaftlers nicht mehr oder weniger von Bedeutung als die aller anderen Menschen gleich welcher Bildung. Da fällt mir sonst nämlich nur das Zitat ein:
"Schuster, bleib bei deinem Leisten".

Außerdem sollte es kein Zitate-Krieg werden, das werden nämlich sonst verdammt lange Listen die wir uns gegenseitig an den Kopf klatschen würden. Oder meinst du, es gäbe nicht auch Zitate bekannter Wissenschaftler die den deinigen Zitaten widersprechen würden?
"Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern." (Albert Einstein)

Mit einem Zitat kann man kein Zitat kontern. Allein die Androhung des Zitat-Kriegs ist wohl Ausdruck dessen was dich eigentlich hierher geführt hat. Schreitlust? Danke ich verzichte auf dieses primitive Gehabe.


Sonix schrieb am 07.12.17 um 19:41:39:
Welche Schulwissenschaft verdient ihren Namen weshalb genau nicht, welcher Murx? Kannst du auch mal konkret werden?

Dein Interesse an meinen Ansichten ist nur rhetorischer Natur. Du bist eh nicht daran interessiert, weil du ja siehe oben die Diskussion schon oft genug geführt hast. Also halte ich es mit Diogenes.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 07.12.17 um 20:21:34

Sonix schrieb am 07.12.17 um 18:53:13:
Ilum schrieb am Heute um 18:26:22:Allerdings waren die Ergebnisse so das kein Zweifel besteht. Und genau das bezweifle ich. Darum fragte ich auch nach einer mathematischen Begründung, die es meiner Einschätzung so nach überhaupt nicht geben kann.

Gut dann haben wir das geklärt.


Sonix schrieb am 07.12.17 um 18:53:13:
Eine weitere Frage: Was sind dubiose Schulwissenschaften in deinen Augen und weshalb dubios?

Das wäre ein anderes Thema, eines zu dem hier schon viel geschrieben wurde, nutze bitte die Suchfunktion.

Zu den Mathematischen Wahrscheinlichkeiten habe ich bereits geschrieben das ich derzeit nichts vorliegen habe,
wenn mir etwas einfällt liefer ich gerne nach.
Sollte Dir aber wie gesagt nicht schwerfallen selbst zu finden, aber ich vermute ALLES wir einer (Deiner) Überprüfung nicht standhalten.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 07.12.17 um 20:27:43
Mal generell Sonix:
Hier wird nicht beleidigt, aber ehrlich diskuitiert.
Echauffiere dich nicht künstlich über jede Kleinigkeit, das wirkt lächerlich.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 20:29:02
Das meiste ist haltloses Blabla, auf die Stufe persönlicher Unterstellungen und Anschuldigungen begebe ich mich nicht. Das würde ich von meinem Neffen erwarten, aber nicht hier. Der ist nämlich erst zehn.


IloveUbabe schrieb am 07.12.17 um 20:11:53:
Mit einem Zitat kann man kein Zitat kontern. Allein die Androhung des Zitat-Kriegs ist wohl Ausdruck dessen was dich eige`ntlich hierher geführt hat. Schreitlust? Danke ich verzichte auf dieses primitive Gehabe.
Nein, nein und Unsinn. Da frag ich mich durchaus, wessen Gehabe hier primitiv ist, sich wild aufzuplustern versucht und Streit sucht mit diesem albernen Tänzchen. Mit Ilum ging es doch auch, nimm dir an ihn ein Beispiel.
Ich habe weder dein Zitat gekontert noch einen Zitate-Krieg angedroht, wenn du meinen Beitrag lesen bzw. inhaltlich verstehen würdest solltest du wissen dass genau das Gegenteil mein Ziel war. Darum und nur darum legte ich dar, dass dein eingebrachtes Zitat von Heisenberg weder etwas aussagt noch zur Diskussion beiträgt eben weil die Glaubensüberzeugung nicht mehr oder weniger wiegt nur weil es ein bekannter Wissenschaftler ist.

Du warst es ja, nicht ich, der hier mit Zitaten beeindrucken wollte. Und dem wollte ich einen Riegel vorschieben, weil siehe oben.


IloveUbabe schrieb am 07.12.17 um 20:11:53:
Dein Interesse an meinen Ansichten ist nur rhetorischer Natur[/QUOTE
Willst du nun auch noch Hellseher sein, nur um ja nicht inhaltlich darauf eingehen zu müssen?
Tut mir leid, für diesen Kindergarten fehlt mir die Zeit.


IloveUbabe schrieb am 07.12.17 um 20:11:53:
Du bist eh nicht daran interessiert, weil du ja siehe oben die Diskussion schon oft genug geführt hast.
Diese Diskussion? Wie kommst du denn darauf?
Habe ich es hier etwa mit Kurzzeit-Kreationisten zu tun, mit Menschen die alle die Evolutionstheorie ablehnen? Das wäre mir neu.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Ilum am 07.12.17 um 20:32:37

Sonix schrieb am 07.12.17 um 20:29:02:
Mit Ilum ging es doch auch, nimm dir an ihn ein Beispiel.

;D ;D ;D



Du hast meinen Beitrag #171 gelesen?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 20:37:01

Ilum schrieb am 07.12.17 um 20:21:34:
Zu den Mathematischen Wahrscheinlichkeiten habe ich bereits geschrieben das ich derzeit nichts vorliegen habe, wenn mir etwas einfällt liefer ich gerne nach.
Naja, du sagtest aber auch dass 'die Ergebnisse' so waren dass 'kein Zweifel' bestehen würde. Das wiederum kannst du ja aber nur dann beurteilt haben, wenn du die Formel verstanden hast und wenn du das wiederum hast, solltest du sie ja auch wiedergeben können.


Ilum schrieb am 07.12.17 um 20:21:34:
Sollte Dir aber wie gesagt nicht schwerfallen selbst zu finden
Die ersten Seiten bei Google als auch DuckDuckGo brachten mich vorhin jedenfalls nicht weiter.


Ilum schrieb am 07.12.17 um 20:21:34:
aber ich vermute ALLES wir einer (Deiner) Überprüfung nicht standhalten.
Mathematik ist nicht willkürlich und eine Überprüfung darin immer nachvollziehbar objektiv.
Grundsätzlich.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 20:39:19

Ilum schrieb am 07.12.17 um 20:32:37:

Sonix schrieb am 07.12.17 um 20:29:02:
Mit Ilum ging es doch auch, nimm dir an ihn ein Beispiel.

;D ;D ;D
Warum lachst du so? Du bist doch männlich?
Oder bin ich hier voll ins Fettnäpfchen getreten? :D


Ilum schrieb am 07.12.17 um 20:32:37:
Du hast meinen Beitrag #171 gelesen?
Ja.
Das mindert seine beleidigenden Unterstellungen nicht.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 07.12.17 um 20:45:34
So, nun werd ich mich doch mal kurz einklinken.

Wie IlUb sofort bemerkt hat, bist nicht nur Du sondern Dein gesamtes Auftreten äußerst fragwürdig, und fragwürdig ist hier sehr vorsichtig ausgedrückt.

Da passt gar, aber auch gar nix zusammen, außer der Erkenntnis über Dich die ich schon nach 5 Beiträgen hatte. Mir auch egal, solange Du hier spielen darfst hab Deinen Spaß.

Aber: verschone die Mitglieder hier, Leute die sich seit Jahren sachlich und aufrichtig einbringen um sich Themen anzunähern, mit Deinem aufgeblasenen, inhaltlosem Geschreibsel ! Du kommst hier her und gehst sofort in die threads "Flache Erde" und "Gott". Warum ? Zu welchem Zweck ? Die Antwort ist offensichtlich. Lass es. Du hast Null Interesse daran der Frage näherzukommen wer Gott ist.

Schönen Abend @all

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 21:02:07

stb schrieb am 07.12.17 um 20:45:34:
So, nun werd ich mich doch mal kurz einklinken.
Und wozu, wenn du hier ebenso wenig etwas zum >Topic< (:D, das musste jetzt sein) beitragen möchtest wie im anderen frag ich mich.


stb schrieb am 07.12.17 um 20:45:34:
Aber: verschone die Mitglieder hier, Leute die sich seit Jahren sachlich und aufrichtig einbringen um sich Themen anzunähern, mit Deinem aufgeblasenen, inhaltlosem Geschreibsel !
Verzeih die Feststellung, aber meine letzten Beiträge (na gut, der letzte und vorvorletzte vielleicht weniger) tragen inhaltlich wesentlich mehr zu den beiden Themen bei als die deinigen.

Und: Von IloveUbabe wollte ich überhaupt nichts, wie du dem Diskussionsverlauf entnehmen können solltest hat er mich angeschrieben und das in einem vor Wut schäumenden Ton. Das war sein Diskussionsstil, nicht meiner.


stb schrieb am 07.12.17 um 20:45:34:
Du kommst hier her und gehst sofort in die threads "Flache Erde" und "Gott". Warum ? Zu welchem Zweck ?
Welchen Zweck hat wohl ein Diskussionsforum?
Und welche Themen hätten dir denn gefallen, in denen man sich als neuer User einbringt, gibt es da für dich irgendeine besondere Struktur? Es fängt doch jeder woanders an und sicherlich auch in Themen, die wie diese aktuell diskutiert werden und nicht verjährt sind...


stb schrieb am 07.12.17 um 20:45:34:
Du hast Null Interesse daran der Frage näherzukommen wer Gott ist.
Das könnte ich dir ebenso unterstellen. Belanglos...
Ich war übrigens ebenfalls mal gläubig. Dass ich es heute nicht mehr bin heißt aber nicht, dass ich andere deshalb von ihrem Glauben abbringen möchte. Was auch immer du und der Wilde mir unterstellen wollt, es ist nicht zutreffend.
Weder will ich jemanden seinen persönlichen Glauben an Gott madig machen noch etwas ähnliches. Dass >ich< nicht an ihn glaube durfte ich ja wohl noch äußern und auch meine Meinung dazu, dass diese Frage generell eine sehr schwierige Frage ist die, ebenfalls meiner Meinung nach, jeder für sich selbst beantworten können sollte.

Aber mit dieser Einstellung kommt ihr zwei ja erkennbar ganz und gar nicht klar.
Auch ist es außerdem doch etwas anderes, ob ich nun einen angeblichen mathematischen Gottesbeweis in Frage stelle (was ich getan haben), oder ob ich behaupte wissenschaftlich untermauern zu können dass kein Gott existiert (was ich weder glaube noch getan habe).

Dass Fundis sehr wahnhaft und aggressiv werden können wenn man ihre Einstellung zu Gott nicht teilt ist mir bekannt (Kurzzeit-Kreationisten). Hier habe ich mit sowas wirklich absolut nicht gerechnet.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 07.12.17 um 21:28:53

Sonix schrieb am 07.12.17 um 21:02:07:
Und wozu, wenn du hier ebenso wenig etwas zum >Topic< (, das musste jetzt sein) beitragen möchtest wie im anderen frag ich mich.
Mir ging es auch gerade nicht drum zum Inhalt beizutragen sondern eine Ansage an Dich zu richten.


Sonix schrieb am 07.12.17 um 21:02:07:
Verzeih die Feststellung, aber meine letzten Beiträge (na gut, der letzte und vorvorletzte vielleicht weniger) tragen inhaltlich wesentlich mehr zu den beiden Themen bei als die deinigen.
Lass die Vergleiche, nimm Dir das gesagte zu Herzen und gut.


Sonix schrieb am 07.12.17 um 21:02:07:
seinen persönlichen Glauben
es geht nicht um persönlichen Glauben, sondern darum ob es sein kann das Alles was wir sind und uns umgibt, durch Zufall entstanden sein kann - oder ob da eine Intelligenz / Information dahintersteht.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 21:32:07

stb schrieb am 07.12.17 um 21:28:53:
sondern darum ob es sein kann das Alles was wir sind und uns umgibt, durch Zufall entstanden sein kann - oder ob da eine Intelligenz / Information dahintersteht.
Diese Antwort darauf >ist< persönlicher Glaube.
Es kann nicht verifiziert werden was 'vor' dem Urknall war, ob er so war wie wie denken und auch nicht was dazu führte.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 07.12.17 um 21:38:05
In meinen Augen gab es weder einen Urknall noch eine Evolution wie sie uns gelehrt wird, aber sei's drum.

Und das hinter allem was es gibt, eine entsprechende Information (nennen wir es mal so) steht, >ist< kein persönlicher Glaube sondern Bedingung. Nichts, nicht mal Dein Käsebrot das es heut früh vielleicht gab, konnte enstehen ohne das es jemand erdacht / mit Energie gefüttert hatt.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 21:43:41

stb schrieb am 07.12.17 um 21:38:05:
In meinen Augen gab es weder einen Urknall noch eine Evolution wie sie uns gelehrt wird, aber sei's drum.
Und ich gehe stark davon aus dass du weder vom einen noch vom anderen recht viel verstehst. Die Beweislage ist, vorallem bei zuletzt genannten, einfach erdrückend weil nachvollziehbar, vorhersagbar und beobachtbar.


stb schrieb am 07.12.17 um 21:38:05:
Und das hinter allem was es gibt, eine entsprechende Information (nennen wir es mal so) steht, >ist< kein persönlicher Glaube
Das kannst du natürlich bezeichnet haben wie du willst, aber doch: Es >ist< persönlicher Glaube.
Andernfalls steht es dir natürlich frei einen Beweis zu liefern. Was weder verifiziert noch untersucht werden und damit bestätigt oder falsifiziert werden kann ist immer eine Glaubensfrage, per Definition.

Dazu darfst du auch ruhig einen Duden aufschlagen.

//Edit: Ja, irgendeine 'Information' war schon immer vorhanden. Nichts kommt von nichts.
Allerdings solltest du wissen, dass niemand, allen voran kein Naturwissenschaftler / Physiker den Standpunkt vertreten würde, der Urknall wäre aus dem Nichts hervor gegangen.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 07.12.17 um 21:55:19
Bei allem Respekt, mein Lieber: Es interessiert mich einen Sch...., was irgendwelche Wissenschaftler sagen oder publizieren. Ich mache mir meine eigenen Gedanken, und lasse mich von Leuten inspirieren die das ebenfalls tun.


Sonix schrieb am 07.12.17 um 21:43:41:
Andernfalls steht es dir natürlich frei einen Beweis zu liefern.
Warum muss ich das beweisen ? Ich hab Dir doch ein Beispiel gebracht, war das unverständlich ?


Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 21:58:49

stb schrieb am 07.12.17 um 21:55:19:
Bei allem Respekt, mein Lieber: Es interessiert mich einen Sch...., was irgendwelche Wissenschaftler sagen oder publizieren.
Tja, dann kannst du aber eben auch nicht über den Urknall oder die Evolutionstheorie urteilen wenn du von den Inhalten, Lehren und der Befundlage keine Ahnung hast. ;)


stb schrieb am 07.12.17 um 21:55:19:
Ich mache mir meine eigenen Gedanken
Aha, na das entkräftet natürlich alle naturwissenschaftlichen, objektiv erläuterbaren Nachweise.
Na was auch sonst.


stb schrieb am 07.12.17 um 21:55:19:

Sonix schrieb am 07.12.17 um 21:43:41:
Andernfalls steht es dir natürlich frei einen Beweis zu liefern.
Warum muss ich das beweisen ?
Weil das übrliche Praxis ist: Wer eine Behauptung aufstellt liegt in der Beweispflicht.
Ansonsten kann ja jeder alles einfach behaupten.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 07.12.17 um 22:04:40
Du bist mir auch so ne Befundlage... Auch Dir würde es nicht schaden hier mal eigene Gedanken zum Besten zu geben, anstatt eine Wissenschaft zu predigen die keinerlei Wissen schafft !


Sonix schrieb am 07.12.17 um 21:58:49:
Weil das übrliche Praxis ist: Wer eine Behauptung aufstellt liegt in der Beweispflicht.
Ansonsten kann ja jeder alles einfach behaupten.
Hab ich Dir an Hand des Käsebrotes bewiesen. Das Brot wurde nach Rezept gebacken, die Butter hergestellt, der Käse ebenso. Das ging nicht so: Bumm, lauter Knall und auf dem Tellerchen liegts. Und dieses banale Beispiel kannst Du auf alles übertragen was Du magst. Aber ich fürchte das übersteigt Deinen Blickwinkel.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 22:13:04

stb schrieb am 07.12.17 um 22:04:40:
Du bist mir auch so ne Befundlage... Auch Dir würde es nicht schaden hier mal eigene Gedanken zum Besten zu geben, anstatt eine Wissenschaft zu predigen die keinerlei Wissen schafft !
Würde Wissenschaft kein Wissen schaffen, würde es heute fast nichts, was du tagtäglich benutzt geben...
Welche Beweise betreffend der Evolutionstheorie währen dir denn recht?
Vielleicht die Entstehung neuer genetischer Informationen? Das Entstehen neuer Funktionen? Welche Mutationsmechanismen dazu führen? Kann ich alles machen.


stb schrieb am 07.12.17 um 22:04:40:
Hab ich Dir an Hand des Käsebrotes bewiesen. Das Brot wurde nach Rezept gebacken, die Butter hergestellt, der Käse ebenso.
Die Welt / das Universum ist aber kein Käsebrot.
Dass es also eine unsichtbare, hinter allem stehende Intelligenz gibt hast du mit nichten bewiesen. Du darfst es erneut versuchen.


stb schrieb am 07.12.17 um 22:04:40:
Und dieses banale Beispiel kannst Du auf alles übertragen was Du magst.
Du wurdest also nach Rezept gebacken und mit Butter hergestellt?

Wie gesagt, nochmals: Kein Wissenschaftler würde behaupten, dass irgend etwas aus dem Nichts heraus entstanden wäre.
Zumal die Regression mit deiner behaupteten unsichtbaren Intelligenz ja nicht beendet wäre, denn dann wäre die Frage: Woher kommt diese Intelligenz? Also hier dann, ganz nach eigenen Belieben, doch plötzlich 'Bumm, da' und auf dem Tisch?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 07.12.17 um 22:22:47

Sonix schrieb am 07.12.17 um 22:13:04:
Dass es also eine unsichtbare, hinter allem stehende Intelligenz gibt hast du mit nichten bewiesen.
Stimmt. Es kann auch nur darum gehen sich dem Thema gedanklich anzunähern. Diese Intelligenz die hinter allem steht, ist für uns nicht greif- und erklärbar. Darum ja dieser thread. Das geht übrigens mit Schlaumeierei schonmal gar nicht.

Ich denke wir können beide mit unseren jeweiligen Weltbildern ganz gut leben, und keinem von uns beidem bringt dieses Gespräch was. In diesem Sinne.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 07.12.17 um 22:33:32

stb schrieb am 07.12.17 um 22:22:47:

Sonix schrieb am 07.12.17 um 22:13:04:
Dass es also eine unsichtbare, hinter allem stehende Intelligenz gibt hast du mit nichten bewiesen.
Stimmt. Es kann auch nur darum gehen sich dem Thema gedanklich anzunähern. Diese Intelligenz die hinter allem steht, ist für uns nicht greif- und erklärbar.
Eben darum ist es ja auch eine Glaubensfrage, ob es diese Intelligenz gibt und wenn es sie gibt 'wie' diese ist. Ganz gleich welche Glaubensüberzeugung du dazu auch teilen magst.

Ich gebe wenigstens zu, es nicht wissen zu können.


stb schrieb am 07.12.17 um 22:22:47:
Das geht übrigens mit Schlaumeierei schonmal gar nicht.
Dann solltest du dich an deiner eigenen Nase packen, denn nicht ich bin es der 'Schlaumeiert' insofern, etwas unbeweisbares als bewiesen oder als Tatsache darzustellen.
Genau das mache ich nämlich nicht.


stb schrieb am 07.12.17 um 22:22:47:
Ich denke wir können beide mit unseren jeweiligen Weltbildern ganz gut leben
Dem entnehme ich, dass dich die Befundlage auch überhaupt nicht interessiert (betreffend der ET, nicht Gott meine ich).
Du malst einfach dein eigenes Bild, unabhängig der Faktenlage. Nun, jedem das Seine.

//Edit: Kannst du mit deinen eigenen Gedanken ebenfalls erklären, wie beispielsweise der Flagellenmotor bestimmter Bakterien entstanden ist? Helfen dir deine eigenen Gedanken dabei vorher zu bestimmen, wann wo zu welchen Zeiten für wie lange eine Sonnenfinsternis zu sehen ist?
Vermutlich nicht, weil es dich einen 'Sch...' interessiert (deine Worte), trotzdem kannst du feststellen dass die Wissenschaft hier etwas leistet was du nicht kannst: Es erklären, erläutern und exakt vorhersagen. Es kann nur einfach nicht sein, was (deinem Glauben nach) nicht sein darf, gell?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 08.12.17 um 19:07:13

Sonix schrieb am 07.12.17 um 22:33:32:
Dem entnehme ich, dass dich die Befundlage auch überhaupt nicht interessiert (betreffend der ET, nicht Gott meine ich).
Du malst einfach dein eigenes Bild, unabhängig der Faktenlage. Nun, jedem das Seine.
Genau, jedem das Seine. Wenn ich in diesem Zusammenhang schon "Faktenlage" und "Befundlage" höre... Als ob sich irgend ein profaner Mensch anmaßen kann zu behaupten er kenne die "Fakten" und "Befunde" was Gott oder die Entwicklung des Lebens angehe. Warum sollte man der Wissenschaft glauben schenken, gerade in diesem Bereich ?

Und ja, auch wenn es für manchen lächerlich klingen mag: ich glaube allerdings das es einen näher an die Wahrheit führt wenn man sich eigene Fragen stellt und versucht sich diese selbst zu beantworten, als Studien zu zititieren.

Es gibt hier aber bestimmt Leser, die die "Faktenlage" und "Befundlage" eines Wissenden wie Dir sehr interessiert ! Von daher, nur zu !


Sonix schrieb am 07.12.17 um 22:33:32:
//Edit: Kannst du mit deinen eigenen Gedanken ebenfalls erklären, wie beispielsweise der Flagellenmotor bestimmter Bakterien entstanden ist? Helfen dir deine eigenen Gedanken dabei vorher zu bestimmen, wann wo zu welchen Zeiten für wie lange eine Sonnenfinsternis zu sehen ist?
Vermutlich nicht, weil es dich einen 'Sch...' interessiert (deine Worte), trotzdem kannst du feststellen dass die Wissenschaft hier etwas leistet was du nicht kannst: Es erklären, erläutern und exakt vorhersagen. Es kann nur einfach nicht sein, was (deinem Glauben nach) nicht sein darf, gell?
...ist "gell?" das neue "nicht wahr?" ? Nice, Du bist ja richtig variabel ^^
Weißt Du, ich seh das alles ein bisschen anders. Die Wissenschaft kann mir nicht erklären wie unsere Erde aufgebaut ist (kann sie zwar aber die Erklärung ist lächerlich), was sie mir über die Sonne erzählen will ist nachweislich falsch (dazu brauch mal nicht mal zu recherchieren sondern muss einfach nur mal nach oben gucken) und und und. Es geht doch nicht darum den Menschen mehr Wissen zukommen zu lassen ! Diese Idee ist lachhaft ! Die Menschheit wird nachweislich immer dümmer ! Und alles was wir ständig gezeigt und vorgebetet bekommen, ist eben genau das was wir glauben sollen, nicht mehr und nicht weniger. Die Menschheit soll arbeiten, konsumieren und glauben sie weiß alles was es zu wissen gibt, und fertig. Und das allerletzte was wir wissen sollen, ist was wir sind und wer wir sind, was wir könn(t)en wenn wir es wüssten. Es geht darum eine große Menschenmasse klein und dumm zu halten, denn nur so ist sie weiterhin manipulier- und damit regierbar. Das sind simple und logische Zusammenhänge, dazu brauche ich keine Befundlagen !  ::)

Gell?

PS. Wenn Du so gebildet bist denn erklär uns all diese Dinge anstatt ständig Fragen zu stellen !

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Thagirion am 08.12.17 um 19:56:20
Um auf den Urknall zurückzukommen - ist Dir eigentlich klar, stb, dass der in ein Schöpfungs-Weltbild hervorragend hineinpasst bzw. geradewegs daraus stammt? Das ist der kabbalistische Lebensbaum, 1:1 in die wissenschaftliche Kosmologie übernommen. Es ist ganz sicher kein Zufall, dass diese Theorie von einem Theologen aufgebracht wurde.

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von stb am 08.12.17 um 20:35:58

Thagirion schrieb am 08.12.17 um 19:56:20:
Um auf den Urknall zurückzukommen - ist Dir eigentlich klar, stb, dass der in ein Schöpfungs-Weltbild hervorragend hineinpasst bzw. geradewegs daraus stammt?
Zweifellos...! Dummerweise bin ich mir gar nicht mehr sicher ob dieses ganze "unendlich großer Weltraum mit seinen Galaxien...etc." Ding so überhaupt stimmt... bzw. wenn es diesen Raum so geben sollte, er für uns be-greif-bar ist... vielleicht ist das wo wir leben und das was wir sehen wenn wir in den Himmel schauen was völlig anderes als wir glauben. Hat aber nix mit diesem thread zu tun...

Sicherlich hat es irgendwann mal einen "Start" gegeben, klar. Durch was der ausgelöst wurde und wie er verlaufen ist, wer weiß...

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 08.12.17 um 23:41:16

stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Wenn ich in diesem Zusammenhang schon "Faktenlage" und "Befundlage" höre...
Ja wa?
Fakten blendest du einfach naiv aus, ignorierst sie und füllst deine enormen Wissenslücken einfach mit dümmlich wirkenden tranzestenten Geschwafel... :D


stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Als ob sich irgend ein profaner Mensch anmaßen kann zu behaupten er kenne die "Fakten" und "Befunde" was Gott oder die Entwicklung des Lebens angehe.
Welcher Mensch behauptet denn, er kenne die Fakten und Befunde was Gott angeht? Also einen Wissenschaftler gibt es sicherlich keinen einzigen der das behaupten würde, der eine oder andere an Gott glaubende mit wahnhaften Selbstüberschätzungen, die in der Regel tatsächlich ziemliche Kleingeister sind, fallen mir spontan mehrere ein.

Die Entwicklung des Lebens, also die Evolutionstheorie, ist jedoch gesichert. Ob dir das am Ende schmeckt oder nicht ist dabei ja völlig irrelevant, denn Tatsachen richtigen sich eben nicht nach den ausgemalten Vorstellungen irgendwelcher Pseudo-Fanatiker dessen Bildungsstand dazu gleich Null ist.

Welche Belege der Evolutionstheorie willst du denn haben? Schließlich gibt es einige hunderte.
Sind dir Transitionalfossilien recht? Chronologische Altersdatierungen? Genetische Nachweise über z.B. die Verwandschaftsgrade?
Oder Beobachtungen aus der freien Natur sowie einiger Experimente?

Man kann über fossile Funde sehr gut die Entwicklungen über jahrmillionen verfolgen und beobachten. Hier eins meiner Lieblingsbeispiele, die Entwicklung vom Reptil zum Vogel:
Der Archaeopterix zeigt, wie es von einer solchen Transitionalform zu erwarten ist, zahlreiche Eigenschaften, die eindeutig den Vögeln zuzuordnen sind (z.B. Federn, einen opponierbaren Hallux oder das verlängerte, nach hinten gerichtete Schambein), zahlreiche Eigenschaften, die eindeutig den Coelurosauriern zuzuordnen sind (z.B. eine Reptilienschnauze ohne Keratin [auf Deutsch: keinen Schnabel] und mit Zähnen, einen Halsansatz hinten am Kopf, einen langen, knochigen Schwanz oder freie Mittelfußknochen [im Gegensatz zu den verschmolzenen der Vögel]) und einige Eigenschaften, die einen Zwischenschritt zwischen Coelurosaurus- und Vogeleigenschaften zeigen (z.B. pneumatische Knochen oder die teilweise verschmolzenen Schlüßelbeine). Unnötig zu erwähnen, dass diese Eigenschaften nicht innerhalb einer normalen Variationsbreite liegen, weder der von Vögeln noch der von Coelurosauriern. Ebenfalls unnötig zu erwähnen, dass alle acht bekannten Archaeopterixfossilien diese Eigenschaften aufweisen, sonst aber niemand.
Dazu kommt, dass Archaeopterix anatomisch und zeitlich genau in eine fast lückenlose Ahnenreihe der Vögel passt.

Wichtig hier: Diese Fossilfunde passen nicht nur anhand der dargelegten Anatomie perfekt zueinander, sodass die Reihe als Ganzes eine Entwicklung darlegt, sondern diese wird davon unabhängig auch durch Altersdatierungen bestätigt, durch die geologische Verteilung und bei jüngeren Funden auch durch genetische Untersuchungen der Verwandschaftsgrade zueinander.

Die Beweislage ist einfach, wie bereits erklärt, erdrückend. Da tun sich tausende Nachweise auf, die sich in der Regel trotz unabhängiger Forschungsgebiete (Geologie, Panthäologie, Archäologie, Biologie usw. usw....) gegenseitig stützen.
Selbst unabhängig von Arten-Trennungen weitergreifend auf einzelne Klassen (Säugetiere, Vögel, Reptilien) ist die Evolutionstheorie in sich stimmig, alleine millionen von fossilen Funden passend immer und immer wieder exakt ins Bild und/oder bestätigen gemachte Vorhersagen. Zu Zeiten (sowie der gesamte Zeitraum davor!) der Dinosaurier gibt es nicht nur keinen Fund von Menschen, sondern auch keinen Fund von Vögel, Säugetieren usw. überhaupt.
Umgekehrt lassen sich innerhalb des gigantischen Fossilberichts haufenweise einzelner Entwicklungen darlegen und veranschaulichen; so auch die Entwicklung von Reptil/Dinosaurier zu Vogel. Bei solchen Transitionalfossilien haben wir immer folgendes vorliegen: Es gibt ein Tier. Einige Zeit später (geologisch gesehen) taucht ein Tier auf, dass haargenau so aufgebaut ist, wie das erste – mit einem kleinen Unterschied. Wiederum etwas später taucht ein Tier auf, das diesem exakt gleicht – wiederum mit einem kleinen Unterschied. Und so weiter. Wir können also ganze Entwicklungen feststellen und ansehen, die außerdem auch genau so sind wie sie zu erwarten wären, wenn denn die ET richtig ist. Es gibt kein einziges Fossil, das nicht absolut stimmig passt.

Oder Genetik: Einer der Gründe, aus denen der genetische Evolutionsbeweis so schön und wichtig ist, ist die Tatsache, dass die Evolutionstheorie hier etwas leistete, das für wissenschaftliche Theorien ohnehin mehr als bedeutsam ist: Sie machte korrekte Vorhersagen.
Zu Charles Darwins Zeiten war Genetik im heutigen Sinne noch Zukunftsmusik, doch aus seiner Theorie ging klar hervor, dass alle Lebewesen auf diesem Planeten untereinander verwandt sein müssten. Über Homologien und Transitionalfossilien ließen sich auch genauere Verwandtschaftsgrade ermitteln. Als sich dann herausstellte, dass Moleküle sich evolutionär parallel zu Körperstrukturen wandeln, war klar, dass man die durch die Evolutionstheorie vorhergesagten Verwandtschaftsgrade testen konnte. Und siehe da: Es kam genau das heraus, womit man gerechnet hatte…


stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Warum sollte man der Wissenschaft glauben schenken, gerade in diesem Bereich ?
Habe ich dir bereits erläutert, kannst du nicht lesen?

Kannst du mit deinen eigenen Gedanken ebenfalls erklären, wie beispielsweise der Flagellenmotor bestimmter Bakterien entstanden ist? Helfen dir deine eigenen Gedanken dabei vorher zu bestimmen, wann wo zu welchen Zeiten für wie lange eine Sonnenfinsternis zu sehen ist?
Vermutlich nicht, weil es dich einen 'Sch...' interessiert (deine Worte), trotzdem kannst du feststellen dass die Wissenschaft hier etwas leistet was du nicht kannst: Es erklären, erläutern und exakt vorhersagen.


stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Und ja, auch wenn es für manchen lächerlich klingen mag: ich glaube allerdings das es einen näher an die Wahrheit führt wenn man sich eigene Fragen stellt und versucht sich diese selbst zu beantworten
Das mag sein, das passiert dann aber mittels Forschung, aber auch von der Objektivität wissenschaftlicher Methodik hast du ja offensichtlich nicht den Hauch einer Ahnung. Du bist nicht ergebnisoffen, sondern verblendet und ignorierst alles was dir nicht schmeckt weil du deine selbst gebastelten Antworten, die du alle mit nichts belegen kannst, bereits einzementiert hast und dich daran klammerst.

Hast du schon Spektralanalsysen vorgenommen? Wenn nicht, kannst du weder bestreiten dass Sterne einschließlich unserer Sonne aus dem bestehen was uns allen (außer dir natürlich) bekannt ist noch überprüfen aus was sie sonst bestehen sollten.
Hast du bereits genetisches Material im Labor analysiert? Wenn nicht, kannst du auch darüber weder urteilen noch Antworten herbei zaubern. Denn das, das wirkt wirklich arg lächerlich.


stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Die Wissenschaft kann mir nicht erklären wie unsere Erde aufgebaut ist
Sie kann es nicht nur erklären, sie kann es auch im Detail erläutern und nachweisen. Dass du zu doof dazu bist, die Details zu kennen und nicht fähig bist die Nachweise zu prüfen, dann ist das ja alleine dein Problem. Deine Unfähigkeit tangiert diese nämlich in keinster Weise.


stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Dwas sie mir über die Sonne erzählen will ist nachweislich falsch
Haha, du bist lustig. Du redest immer von Nachweisen, doch tatsächlich kannst du überhaupt nichts nachweisen. Nur weil die Faktenlage nicht in dein absurdes Flache-Erde-Bild passt wird diese durch selbige weder entkräftet noch sonst wie in Mitleidenschaft gezogen.

Wie gesagt, im letzten Beitrag: Die Wissenschaft kann nicht nur im Detail erläutern wie die Sonne aufgebaut ist, wie groß sie ist, wie heiß sie ist, wie weit entfernt sie ist sondern sie kann es auch beweisen. Und diese Ergebnisse können von unabhängigen überprüft werden, stell dir vor.
Was kannst du? Nichts kannst du, du kannst nur Jammern wie groß diese Lügen alle sind. Kannst du etwas erklären? Nein. Kannst du etwas vorhersagen (wie z.B. wann/wo/wie lange eine Sonnenfinsternis)? Nein, denn dazu müsstest du dich auf die Berechnungen der Wissenschaftler verlassen, denn selbst bist du völlig unfähig.

Kurz: Du kannst nichts von alledem. Von sämtlichen Ergebnissen jedweder Naturwissenschaft kannst du keinerlei Urteil bilden, weil du weder die Prämissen der jeweiligen Forschungsarbeiten kennst, noch die Methoden oder ähnliches.
Das willst du aber nicht wahrhaben, denn dazu müsstest du dir ja eingestehen, tatsächlich überhaupt keine Ahnung zu haben. Und das geht ja nicht, schließlich arbeitest du schon seit Jahren bemüht und zeitintensiv auf deine fantasievollen Antworten hin... wie soll das gehen, sie einfach loslassen nur weil sie Unsinn sind? :D


stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Es geht doch nicht darum den Menschen mehr Wissen zukommen zu lassen !
Oh doch, genau deshalb entscheiden sich millionen von Menschen auch in ihren unterschiedlichsten Fachbereichen selbst zu forschen und zu untersuchen, dessen Ergebnisse dann veröffentlicht werden.


stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Die Menschheit wird nachweislich immer dümmer !
Nun, mit einem Paradebeispiel dafür, dass deine Aussage zumindest teilweise richtig ist, schreibe ich gerade. Sag mal, hast du überhaupt einen Schulabschluss oder eine Arbeit?
Menschen wie du, die überall nur irgendwelche erdachten Übermächte meinen erkennen zu können und auch sonst allen Menschen, die ihren Forschungsarbeiten unter objektiven und überprüfbaren, damit also intersubjektiven Methoden nachgehen Lügen zu unterstellen sind oft ziemliche Versager im wirklichen Leben die nichts nennenswertes erreicht haben. Vermutlich hältst du dich sogar für überdurchschnittlich klug, weil du dir einredest, so viele Dinge entlarvt und als falsch erkannt zu haben wie es auf den Großteil nicht zutrifft, gell? :)

Jaja, mach dir nur was vor. Natürlich gehöre ich als Biologe automatisch zu dieser Sippe und meine Forschungen, Arbeiten und Ergebnisse die ich selbst geplant, durchgeführt und erreicht habe dienen dazu, weil 'wir' irgendwelche Menschenmassen klein und dumm halten möchten. Natürlich, was auch sonst. o.O


stb schrieb am 08.12.17 um 19:07:13:
Es geht darum eine große Menschenmasse klein und dumm zu halten
Womit du meine oberen Vermutungen nur bestätigst. Du bist echt süß, weißt du das?

Titel: Re: Wer ist Gott?
Beitrag von Sonix am 09.12.17 um 00:10:33
Noch etwas:
Geld und Aufsehen gibt es für >neue< Theorien, für das Umstürzen alter Weltbilder. Jeder Wissenschaftler träumt davon, eine neue Idee zu etablieren. Und er kann es.
Denn neue Theorien, so sie gut belegt sind, setzen sich rasend schnell durch. Beispiele für neue, Weltbilder umstürzende Theorien, die aufgrund zahlreicher Beweise eingeschlagen haben wären die Theorie von der Plattentektonik, die Urknalltheorie und natürlich die Evolutionstheorie. Wo war denn deine 'Wissenschaftsmafia', als es galt, die vorherrschenden Hypothesen von der expandierenden oder der statischen Erde oder der Schöpfung zu verteidigen?

Auch kluge Köpfe können sich irren. Albert Einstein zum Beispiel hat bis kurz vor seinem Tod daran gezweifelt dass es den Zufall als solchen gibt (mit "Gott würfelt nicht" zielte er genau darauf ab), er ging die meiste Zeit seines Lebens davon aus dass jedes Ereignis determiniert ist (also durch vorausgehende Ereignisse, ergo einer Ursache, festgelegt ist). Da hat er sich getäuscht, und die mittlerweile ebenfalls bestens gesicherte Quantenmechanik hat das bestätigt, es gibt den Zufall.

Und weil mir noch eingefallen ist gestern beiläufig genetische Beispiele und Mutationsmechanismen erwähnte will ich die noch kurz anschneiden, auf Details dazu kann ich aber ebenfalls gerne eingehen.
- Der Anstieg genetischer Variation in einer isolierten Population? Beobachtet, z.B. in den Lenski-Experimenten.
- Die Entstehung ganz neuen genetischen Materials? Beobachtet, z.B. in den Knox-Experimenten.
- Das Auftauchen neuer gen-gesteuerter Fähigkeiten? Beobachtet z.B. bei Pseudomonas aeruginosa.

Selbst in freier Wildbahn konnte beobachtet werden, wie Strumpfbandnattern eine Immunität gegen ein höchst tödliches Toxin entwickelten und sich diese Mutation rasch durchsetzte. Es konnte sogar festgestellt werden, welche Mutationen ganz konkret abgelaufen sind und welche dadurch hervorgerufenen Änderungen dazu führten.
Genduplikationen und Punktmutationen führen zwangsläufig zu Veränderungen des genetischen Materials und auch zur Informationszunahme. Dass für das Individuum benachteiligende Mutationen aufgrund der geringeren Überlebens- und / oder Fortpflanzungsrate sehr schnell wieder verschwinden während sich vorteilhafte Mutationen aufgrund des Prinzips der Vererbung durchsetzen sollte selbst dir logisch einleuchten.

Und nun sogar noch etwas zur Gravitation:
Ist dir klar, dass alles gleich schnell fällt? Eine 5kg Blei-Kugel fällt weder langsamer noch schneller zu Boden als eine Feder mit nur 2g. Ja noch nicht mal langsamer oder schneller als Rauch oder Luft. Das nur dazu, weil du im anderen Thread irgendwie auf dem Standpunkt herumgeeiert bist wir würden deshalb zu Boden fallen weil wir schwerer sind als Luft.
Das kann ebenfalls jeder selbst überprüfen, indem er beispielsweise das Deutsche Museum in München besucht oder eine entsprechende Acryl-Röhre selbst herstellt in welcher ein Vakuum hergestellt werden kann. Die Alternative wäre sich einen Parabelflug zu gönnen, in dem praktisch die Schwerelosigkeit durch einen annähernden Sturzflug simuliert wird: Alles fällt gleich schnell, weil alles 'schwebt' und auch Wasser formt sich schwebend zu Kügelchen.

Die Luft ist also nicht dafür verantwortlich, dass wir fallen. Das ist nämlich die Gravitation.
Die Luft ist umgekehrt nur dafür verantwortlich, dass wir nicht so schnell, also langsamer fallen als wir es ohne ihr tun würden. Siehe Vakuum-Beispiel, siehe Luftwiederstand....

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