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Tiere als Kundschafter? (Gelesen: 5812 mal)
MoD
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Tiere als Kundschafter?
10.07.03 um 13:21:46
 
q[Andere Arktisforscher berichten dass Bären im Winter Nordwärts zogen. Wo es eigentlich keine Nahrung geben kann (/soll). Noch nördlich des 80. Breitengrades sah man Füchse Richtung Pol laufen, ganz offensichtlich gut genährt. Vögel wie der Alk oder die Rossmöwe fliegen im Winter nordwärts. Die Schafsvögel Australiens flüchten in der kalten Jahreszeit Richtung Südpol. Bis heute hat niemand ihren Zielort entdecken können. Sie verschwinden scheinbar einfach. Oder die Heringe: Niemand weiß, wo sie eigentlich laichen. ]q

Dieses Stück hab ich aus einem Text hier auf der Homepage. Wäre es nicht am einfachsten, z B die Rossmöve mit einer Art Minikamera oder einem Peilsender auszustatten (Wie es ja zum orten gewisser Tiere rund um die Welt gemacht wird) und dann zu gucken wo die Tiere sich denn nun wirklich hinbegeben?

Grüsse , MoD
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alvaricus
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www.vanaheim.de

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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #1 - 10.07.03 um 14:37:10
 
@moderatoren:  woher stammt eigentlich die Erkenntnis mit der Flugrichtung? Gibt es dazu Quellen?
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Wende dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

(chin)
 
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #2 - 10.07.03 um 17:54:35
 
hallo

bin ich im moment ueberfragt. muss erstmal den text suchen in dem das drinsteht.

und gleich vorweg: der schafsvogel ist noch unbestaetigt, da die quelle "zeitenschrift" von mir kohle wollte damit sie ihre eigene meldung verifizieren (inklusive ein paar anderen) Ärgerlich

aber das mit dem sender ist eine gute idee. hat jemand kontakte zu ornithologen?

gruesse, zak
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"Eine Gesellschaft, die ein klein wenig Freiheit aufgibt für ein klein wenig Sicherheit, verdient beides nicht und wird beides verlieren." Benjamin Franklin
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Pfeiler
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Norddeutschland
Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #3 - 11.07.03 um 11:25:49
 
Ja ich!  Laut lachend Sehe den Menschen aber nicht so oft da er Lehrer ist.
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Und wandere ich im finsteren Tal, so fürchte ich mich nicht, denn der schlimmste Kerl im Tal, das bin ich.
 
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LOKI
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KOYAANISQATSI

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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #4 - 12.07.03 um 14:13:41
 
Grüß dich Pfeiler!

>>Ja ich!   Sehe den Menschen aber nicht so oft da er Lehrer ist.<<

Na Klasse! Vielleicht könntest du ihn einmal nach dem Zugverhalten und dem Verbreitungsgebiet der Küstenseeschwalbe fragen. 

Gruß und Tschüß
Loki



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Pfeiler
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Norddeutschland
Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #5 - 12.07.03 um 14:31:47
 
Jau, wenn ich ihn mal treffe dann mach ich das, ist ürbigens nicht mein Lehrer und ich bin auch kein Schüler mehr, istn Freund der Familie, deshalb kanns dauern und er is glaub ich grad in (Forschungs)Urlaub in Israel(<- nicht das da jetzt irgendwelche Verschwörungstheorien geschlossen werden!  Laut lachend ) .

Gruß
Pfeiler
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Und wandere ich im finsteren Tal, so fürchte ich mich nicht, denn der schlimmste Kerl im Tal, das bin ich.
 
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Bergamr
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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #6 - 26.09.03 um 21:52:30
 
Hallo Pfeiler,

ich wollt mal nachfragen, wie's mit dem Freund Deiner Familie aussieht.

Ich fänd's sehr gut, wenn Du da mal nachfragen könntest!

Gruß
Bergamr
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Bergamr
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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #7 - 27.11.03 um 18:04:14
 
Zitat:
Hallo Pfeiler,

ich wollt mal nachfragen, wie's mit dem Freund Deiner Familie aussieht.

Ich fänd's sehr gut, wenn Du da mal nachfragen könntest!

Gruß
Bergamr


# 2  -  ich fänd's immer noch interessant ...  Smiley

Gruß
Bergamr
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Segestus
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Syke
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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #8 - 29.11.03 um 21:44:52
 
ich bin ja immer etwas kritisch:

Ich habe jetzt 45 Minuten versucht, etwas über diese "Schafsvögel" aus Australien zu finden. Nichts!

1. Kann mir einer ein Bild oder eine internetseite zu diesem vogel nennen oder wie der vogel auf lateinisch heisst??

2. Oder ist es wie üblich so, dass hier einer was geschrieben hat, und alle anderen wie so oft hier in diesem forum, kritiklos und ohne überprüfung voneinander abgeschrieben haben??
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Segestus
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Beiträge: 717
Syke
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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #9 - 29.11.03 um 21:51:34
 
@MoD:

ich weiss wo die heringe laichen! komm mal im frühjahr zu mir nach kiel, wo die angler sich dicht an dicht an der kieler förde drängen, um den zum laichen in die förde kommenden hering zu angeln, genauso wie an der schlei bis schleswig und in flensburg.

Heringe führen Laichwanderungen durch. In der Ostsee gibt es zum Beispiel den Rügenschen Frühjahrshering, der deshalb so heißt, weil er im Frühjahr laicht. Die Fische kommen aus ihrem Weidegebiet, das vom Oslofjord bis zum Skagerrak reicht. Dann schwimmen sie durch das Kattegat zur nord-östlichen Küste Deutschlands, wo sie küstennah laichen. Wenn sie abgelaicht haben, kehren sie über den gleichen Weg, den sie gekommen sind, zurück in ihr Weidegebiet.
Von dem männlichen und weiblichen Hering werden Milch und Rogen ins Wasser abgegeben. Daraus können 20-50.000 Eier entstehen, wobei die Dicke der Eilagen überraschenderweise kaum Einfluß auf die Befruchtungsrate zu haben scheint, aber die Entwicklung der Embryonen beeinträchtigen kann. Heringe bevorzugen Kiesböden. Die befruchteten, 1,2-1,5 mm großen Eier sinken zu Boden, wo sie an Steinen, Algen und Muschelschalen festkleben. Die Entwicklung zur Larve dauert bei einer Temperatur von 9 Grad etwa zwei Wochen, bei kälterem Wasser länger. Die frisch geschlüpften Larven sind 7-9 mm groß. Nachdem sie ihren Dottervorrat aufgezehrt haben, was nach einer Woche der Fall ist, steigen sie zur Oberfläche empor, da sie vom Tageslicht angezogen werden, und sich dort ihre Nahrung aufhält. Diese besteht aus mikroskopisch kleinen Planktonalgen und Krebslarven. Ist die Heringslarve 4 cm groß, bildet sie erste Schuppen aus.    

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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #10 - 01.12.03 um 14:42:50
 
hallo

Zitat:
1. Kann mir einer ein Bild oder eine internetseite zu diesem vogel nennen oder wie der vogel auf lateinisch heisst??

der schafsvogel ist schon so nen ei. die informationen von diesem vogel hab ich zum ersten mal in der "zeitenschrift" gelesen. wie oben geschrieben wollten sie mir aber nicht mitteilen woher sie diese informationen haben...jedenfalls nicht kostenlos Ärgerlich

allerdings (falls meine informationen nicht falsch sind) gibt es andere (bekannte) zugvoegel die dafuer in diesen gebieten ihren winterurlaub antreten.

Zitat:
2. Oder ist es wie üblich so, dass hier einer was geschrieben hat, und alle anderen wie so oft hier in diesem forum, kritiklos und ohne überprüfung voneinander abgeschrieben haben??

naja, also da gehst du ein bisschen zu hart an die sache ran. jeder kann nur durch eigenes erproben/auskundschaften oder durch lesen von abschriften von leuten die dies getan haben sein wissen mehren. wenn ich also nicht die moeglichkeit habe direkt zu erproben/auszukundschaften, dann muss ich mich auf andere verlassen. und nur weil jetzt eine ansicht 10x mehr vorkommt als eine andere, kann ich mich aber nicht darauf verlassen, dass sie jetzt auch wahr ist.

alles zu verifizieren ist bei dem heutigen informationsfluss doch nur noch moeglich, wenn man morgens einen (!) text liest und dann bis zum abend alle quellen und angaben ueberprueft, und wiederum auch diese quellen ueberprueft, usw.. wenn man also morgens die tageszeitung liest, dann kann man sich schon mindestens eine woche frei nehmen um das alles zu ueberpruefen.

und zeitungsenten oder geruechte machen nun mal gerne ihre runden bevor dann mal einer nachprueft ob das auch stimmt. was einen gerade bei den medien irritieren sollte, da die ja eigentlich bezahlte leute haben um fuer ihre beitraege zu recherchieren.

um es mal auf den punkt zu bringen: sicherlich tauchen hier oder auf der homepage immer mal wieder aussagen auf, die sich dann als unwahr oder geruecht herausstellen. sowas muss dann halt ueberprueft und richtig gestellt werden. ich versuche schon so gut wie moeglich eine qualitative auswahl der texte zu treffen die auf die homepage kommen, hab aber leider nicht soviel zeit und geld um jedes detail zu ueberpruefen.

gruesse, zak
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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #11 - 04.12.03 um 02:24:13
 
Mal kurz was, das net zum Thema passt,

ich könnt würd dir gerne Helfen. Hab eigentlich mehr als genug Zeit.

Wenn ich helfen kann, lass es mich wissen.
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Bergamr
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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #12 - 24.01.04 um 17:45:35
 
Zitat:
Jau, wenn ich ihn mal treffe dann mach ich das, ist ürbigens nicht mein Lehrer und ich bin auch kein Schüler mehr, istn Freund der Familie, deshalb kanns dauern und er is glaub ich grad in (Forschungs)Urlaub in Israel(<- nicht das da jetzt irgendwelche Verschwörungstheorien geschlossen werden!  Laut lachend ) .

Gruß
Pfeiler


Hey Pfeiler,

war Dein Freund vielleicht zufällig über Weihnachten die Familie besuchen und Du hast ihn ein bißchen gelöchert?

Wär schon schön, oder vielleicht kennen sich ja andere, die neu dazugekommen sind, mit Ornithologie aus?

Zitat:
Alk oder die Rossmöwe fliegen im Winter nordwärts


Die zwei Vogelarten sind ja wohl unstrittig vorhanden, da müsste doch was rauszukriegen sein!

Gruß
Bergamr
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Schattenspinne
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Bad Segeberg
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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #13 - 08.02.04 um 12:53:24
 
Ich bin der Meinung das Vögel keine unnötige Belastung
haben dürfen. Deswegen ist es fast unmöglich eine Kamera zu entwerfen die......
-Wetterfest
-Solide
-Scharf
und gleichzeig sehr leicht sind.
Natürlich hoffe ich das mein Beitrag nicht Stimmt aber es ist sehr wahrscheinlich das es unmöglich.
Gruß von der schrecklichen !Schattenspinne! Augenrollen
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Segestus
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Syke
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Re: Tiere als Kundschafter?
Antwort #14 - 13.02.04 um 19:38:03
 
Vielleicht ja nicht mit Kameras, aber vielleicht so mit gps sender:

http://www.otz.de/otz/otz.nachrichten.volltext.php?kennung=on9otzHOMHomNatio
nal38021&zulieferer=otz&kategorie=HOM&rubrik=Homepage&region=National&auftri
tt=OTZ&dbserver=1
<http://www.otz.de/otz/otz.nachrichten.volltext.php?kennung=on9otzHOMHomNati
onal38021&zulieferer=otz&kategorie=HOM&rubrik=Homepage&region=National&auftr
itt=OTZ&dbserver=1>

Tauben folgen der Autobahn
   

Von OTZ-Korrespondent Ulrich Schilling-Strack, London Die gemeine Taube hat
sich einen gewissen Ruf als unfehlbarer Navigator der Lüfte erworben. Mit
einem eingebauten Kompass, so nahm man bisher an, bewältigt der gefiederte
Bote auch die kompliziertesten Reisen und orientiert sich dabei vorzugsweise
an Sonne, Sternen oder dem Magnetfeld der Erde.
An der Universität Oxford hat man jetzt jedoch eine ganz neue Antwort auf
die alte Frage gefunden, wie die Tauben nach Hause finden: Sie folgen
einfach der Autobahn.
Zehn Jahre lang hatten sich Wissenschaftler an die Fersen der Tauben
geheftet. Technische Raffinessen wie globale Peilsysteme erlaubten dabei
einen völlig neuen Einblick in die Reisewege. Man schnallte zum Beispiel den
Vögeln kleine GPS-Sender auf den Rücken und wurde anschließend von den
Ergebnissen mächtig überrascht. Nur beim Flug über völlig unbekanntes
Terrain oder bei der Überquerung von großen Wasserflächen nutzten die Tauben
nämlich ihr hoch entwickeltes Navigationssystem. Waren sie aber eine Strecke
bereits einmal abgeflogen, schalteten sie den eingebauten Kompass einfach
aus.
Wie der gewöhnliche Reisende, verließen sie sich dann auf
Hauptverkehrslinien wie Autobahnen und Zugstrecken. Abkürzungen und
Nebenstraßen wurden dagegen einfach ignoriert. Auch wenn erhebliche Umwege
geflogen werden mussten, hielten sich die Tauben an diese Regel. So
verfolgte man verblüfft, wie ganze Schwärme grundsätzlich der Ringautobahn
von Oxford folgten und ausgeschilderte Abfahrten zum Heimatschlag nutzten,
obwohl ein direkter Anflug viel kürzer gewesen wäre.
Warum man das eigene Navigationssystem abschaltet und wie der
durchschnittliche Autofahrer lieber der ADAC-Route folgt, ist den
Wissenschaftlern noch nicht ganz klar. "Vielleicht ist es einfach
Bequemlichkeit," vermutet Zoologie-Professor Tim Guilford, der die
Ergebnisse demnächst in einer BBC-Dokumentation einem breiten Publikum
vorstellen wird. Es könnte aber auch sein, überlegen die Wissenschaftler,
dass die Tauben sehr ökonomisch denken und ihre Reisen so einfach wie
möglich gestalten wollen.
Das von der Natur eingebaute Navigationssystem hat nämlich seine Tücken.
Enorme Datenmengen werden dabei an das Hirn gefunkt, und eine Verarbeitung
erscheint nicht immer ganz einfach. Die Tauben verzichten vielleicht auch
deshalb auf den eingebauten Kompass und folgen lieber der Straße.
05.02.2004

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