net_seeker
DEFCON 1

Offline
Beiträge: 22
|
Hallo zusammen,
ich hab jetzt nicht den ganzen Faden hier durchgeackert aber soweit ich weiß, ist die DREHUNG eine ziemlich unterschätzte Angelegenheit.
1. und das ist jetzt etwas hypothetisch: Was hat eine Drehung mit dem dreidimensionalen Raum zu tun, welchem die feste Materie ja anscheinend so deutlich unterworfen ist? Meine Antwort: Nichts !
Wenn ich etwas drehe, verändert es in keiner Weise seine Lage im Raum. Ich kann eine Drehung nicht mal mit den üblichen drei Vektoren des Raumes beschreiben. Woher wissen wir, ob man einzelne Atome, Elektronen, sonstwas drehen kann?? Ist jetzt sehr abgekürzt bedarf deshalb sicherlich noch tiefgehenderer Betrachtung.
2. Offensichtlich beinflusst eine Drehung eines Körpers die Wirkung einer Gravitation auf ihn. Aufgefallen ist das in den 50er oder 60er Jahren bei den ersten Explorer-Raketen, welche um den ganzen Erdball geflogen sind. Entweder haben die sich damals komplett mit dem Betrag der Gravitation der Erde vertan, ich glaube aber auch eher daß es an der Drehung der zweiten Stufe lag, welche (Einzelheiten alle aus meinem Kopf) aus elf einzelnen Feststoffboostern bestand, welche zum Ausgleich, falls eine davon ein bischen mehr Druck macht als die anderen, sich eben gedreht haben mit, Wert wieder aus meinem Kopf, an die 400 u/min. Auf jedenfall wurde die Laufbahn und auch die Laufzeit der Rakete vorrausberechnet von um die 90 Minuten. Es gab damals noch nicht soviele Möglichkeiten, Raketen im Orbit zu verfolgen, also wartete man voller Hoffnung auf das Auftauchen des Funksignales. Man wollte diese erste Rakete schon abschreiben, als sie mit ca. 10 (!) Minuten Verspätung dann doch noch auftauchte.
Die Leute um Wernherr von Braun haben da noch Jahre für gebraucht, um den Grund rauszukriegen. Die sich drehende nicht unerhebliche Masse der elf Einzeltriebwerke der zweiten Stufe stellte sich dann als Ursache heraus, und man war ab da dann auch in der Lage, den Effekt bei späteren Starts mit einzuberechnen in die Flugbahn... was bedeutet daß man ab da ziemlich genaus wusste, was da genau vorgeht.
Bei 90 Minuten Zielzeit sich um ca 10 Minuten zu verhauen, ist jenseits von Gut und Böse was Fertigungstoleranzen und Rechenfehler angeht. Immerhin haben die die zweite Stufe ja gedreht, um solche Effekte bei den Einzeltriebwerken zu mitteln.
3. Die komplette Skalarphysik, Federführend Professor Dr. Konstantin Meyl, dreht sich um Wirbel und Drehung. Und werter Herr Meyl kann nach eigenen Angaben Teilchen berechnen, welche die altgediente Physik nur beobachten kann. Ist aber auch eher ein Thema für sich und hätte hier bestimmt irgendwo seinen Platz, einmal ausgiebig diskutiert zu werden.
Mir schwirrt seit Jahren folgendes Experiment im Kopf herum: Mr. Magic Elektromotor, macht so an die 10.000 u/min, mit einer Blechscheibe verbinden, ziemlich zentriert und gewuchtet.
Ist alleine jetzt ziemlich langweilig, aber in der Hand halten würd ich so ein Ding auch nur mit geringer Masse. Mr. Magic ist so ein Mixer für den Haushalt. Billig, aber kraftvoll und hohe Drehzahl.
Jetzt aber der spannende Teil: wenn eine Drehung alleine die Wirkung der Gravitation wie auch immer beinflusst, was passiert, wenn ich jetzt so ein zweites Ding von der anderen Seite axial annähere, so Scheibe an Scheibe ? Klar, die Luft dazwischen wird rausgeschleudert, aber was passiert weiter ? Hatten die Haubus nicht auch zwei Scheiben nah beieinander? Doch die brauchten keine Kabel, das brauchen die Mixer schon, und das ist wohl auch das aufwändige, da noch gleich eine freie Energiemaschine mit dranzufrickeln, damit man keinen Sprit mitnehmen braucht.
Oder der noch einfachere Versuch: eine Stahlkugel die sich schnell dreht, und eine die sich nicht so schnell dreht, in die Luft schicken und Flugbahn verfolgen. Ist wohl auch schon gelaufen das Experiment, aber wegen der geringen Masse und des Luftwiederstandes und des Effektes der Luft an einer Kugel beim Fliegen war die Signifikanz in den Meßergebnissen sehr gering. Deswegen sollte man das erneut versuchen, nur genauer oder mit mehr Signifikanz als Ziel.
Achja, die Quellen sind enterprisemission (.) com von Richard C. Hoagland, ehemaliger Journalist zu Nasa-Mondflugzeiten. Herr Hoagland ist echt mutig was seine Themen angeht und er kennt Dogmen echt nur als Fremdwort. Aber es lohnt sich durchaus zu stöbern. Hat auch interessante links zu alternativer Physik und das scheint sich mit Meyl seinem Kram zu decken. Alles würd ich aber nicht unterschreiben, nur das was passt und auch Sinn ergibt. Aber denkt lieber selbst.
|