Zur Homepage   Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren
 
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
 
Seiten: 1 2 3 
Thema versenden Drucken
Hohle-Erde und Bibel (Gelesen: 18358 mal)
Alexandra
DEFCON 3
****
Offline



Beiträge: 256
NRW
Geschlecht: male
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #15 - 04.05.04 um 22:11:50
 
Weitere Beispiele von übersetzungsfehlern der Bibel

War der Verrat" ein Übersetzungsfehler?
Bibelforscher meint: Judas war unschuldig, wurde zum Werkzeug in einer Intrige gemacht - Versuch einer späten Rehabilitierung

Von SIEGFRIED HELM

London - Zwei Jahrtausende lang galt er als der Verräter des Herrn. Dante läßt ihn in der Göttlichen Komödie" im tiefsten Pfuhl der Hölle büßen. Jetzt wird Judas, der Jesus doch für 30 Silberlinge verriet, als Unschuldslamm dargestellt: Der Judaskuß" war kein Verrat, Judas einer der ergebensten Jünger Jesu. Die Verteufelung des Judas war eine gezielte Desinformation interessierter frühchristlicher Kreise.

Mit dieser These überrascht der Theologieprofessor William Klassen von der Ecole biblique, dem Institut für Bibelforschung in Jerusalem, in dem Buch Judas. Verräter oder Freund Jesu?". Ihm fiel bei seinen Quellenstudien für eine Biografie des Judas auf, daß in den frühesten Berichten der Evangelien des Neuen Testaments von Verrat" oder verraten" keine Rede ist. Das griechische Verb paradidomi" sei unbegreiflicherweise mit verraten" übersetzt worden, wo es doch etwas ganz anderes bedeute, nämlich: übergeben, überreichen". Auf die falsche Übersetzung dieses Wortes gründet der Bibelforscher seine Umwertung der christlichen Tradition.

Judas sei erst als Verräter aufgebaut worden, als die frühchristliche Kirche sich formierte und den Bruch mit dem Judentum vollzog. Judas mußte herhalten als Symbolfigur für die Anschuldigung, die Juden hätten Jesus verraten, eine Version, mit der sich die Frühchristen vom Judentum abgrenzen konnten. Die Kreuzigung Christi sei vielmehr Pontius Pilatus anzulasten, der eine die römische Herrschaft bedrohende jüdische Verschwörung befürchtete, bei der Jesus mit dem Hohepriester unter einer Decke gesteckt habe. Judas sei bei Geheimkontakten beider nur ein Vermittler gewesen.Als Judas mit Gewappneten im Garten Gethsemane Jesus den Judaskuß gab, war das für ihn Zeichen der Kontaktherstellung. Judas ahnte nicht, daß die Priester des Tempels Jesus den Römern ausliefern würden. Als Judas aufging, daß er unwissentlich zum Werkzeug des Verrats Jesu an die Römer geworden war, gab er dem Matthäus-Evangelium zufolge die 30 Silberlinge sofort zurück und sagte: Ich habe unschuldiges Blut verraten."

Professor Klassen fiel auf, daß Judas im frühen Markus-Evangelium nur dreimal erwähnt wird. ;In den frühesten Quellen war Judas immer nur ausführendes Organ der Befehle Jesu." Erst später setzte seine gezielte Verunglimpfung ein. So dichteten ihm die Frühchristen rote Haare an. Erst im Johannes-Evangelium, dessen Entstehung in eine spätere Zeit fällt, erfährt Judas eine Umdeutung. Klassen: Laut lachendie sich formierende Kirche sah die Notwendigkeit, sich abzugrenzen, und verfiel auf Judas als nützlichen Kronzeugen, denn er war Jude und Jünger."

Professor Klassen steht mit seiner These nicht allein. Lionel Wickham, Dozent für Theologie, Spezialgebiet Frühchristentum an der Universität Cambridge, wertete die neue These als ;plausibel" und fügte hinzu: „Wenn Judas die Absicht hatte, Jesus mit dem Hohepriester zusammenzuführen, um ein Bündnis zur Vertreibung der Römer zu schließen, dann handelte er ehrenhaft. Die Tatsache, daß er sich später umbrachte, deutet darauf hin, wie entsetzt er über die anschließenden Vorgänge war."

Die Rehabilitierung des Judas und die Zuweisung der Schuld für den Kreuzigungstod Jesu an die Römer entzieht Vorurteilen den Nährboden für Antisemitismus, der wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte der Christen geht. Der Ausspruch Pontius Pilatus' ;Ich wasche meine Hände in Unschuld" ist im Zuge dieses Revisionismus blanker Hohn, zumal der römische Statthalter die Juden für seine Zwecke manipulierte.


DIE WELT, 24.3.1997, Montag


Fragt sich nur, wieviele Übersetzungsfehler und andere Unwahrheiten sich in der Bibel noch verstecken (M.K.).



Zum Seitenanfang
 

<a href=  
IP gespeichert
 
Segestus
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 717
Syke
Geschlecht: male
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #16 - 05.05.04 um 12:27:52
 
Aus http://home.claranet.de/userpage/artikel/manifest.htm


1. Glaubhafter Gott ?
1.1 Einleitung
Die Bibel, das "Buch der Bücher", hat viele Jahrhunderte und Jahrtausende das menschliche Denken beeinflußt und bestimmt, sogar die führende Wissenschaft arrangierte sich ganz prächtig mit ihr bis zur Zeit der Renaissance mit Kopernikus, Kepler, Galilei und dem Einsetzen der Bibelkritik. Aber daß sogar die "denkende" Elite die Bibelinhalte akzeptierte, ist unglaublich, denn die Bibel steckt voll von Ungereimtheiten und inneren Widersprüchen, die einem bei kritischem Lesen selbst dann sofort auffallen, wenn man nur ein paar zentrale und bekannte Geschichten betrachtet.
Häufig kommen diese Geschichten aus den Büchern Mose, z.B. die Schöpfungsgeschichte, der Sündenfall und die Sintflut. Besonders hier lassen sich bequem Fehler und Ungereimtheiten aufdecken. Wer jetzt meint, daß es gar nicht auf die alten Bücher von Mose ankommt, sondern auf das Neue Testament mit Jesus und seinen Verheißungen, liegt falsch. Allein das Buch Mose ist in den 17 Büchern des neuen Testaments 60 mal zitiert, und Jesus selbst hat betont, daß das Vertrauen in die Schriften des Mose sogar zwingend erforderlich ist, wenn man an ihn glaubt. So sagt er in Johannes 5, 46-47: "Wenn ihr Mose glaubt, dann glaubt auch mir, denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr meinen Worten glauben?"
Es ist also offensichtlich, daß die Bücher Mose die Basis der christlichen Religion darstellen und daß alles andere auch ins Wanken gerät, wenn man Mose erfolgreich angreifen kann. Im ersten Teil soll nun auf Widersprüche besonders in diesen Büchern hingewiesen werden.
1.2 Reihenfolge
Es fängt schon ganz böse an mit der Schöpfungsgeschichte. Im ersten Buch Mose 1,1 - 2,4a steht sie, sechs Tage und ein Ruhetag. Demnach machte Gott zuerst Tag und Nacht, dann Land und Meer, Pflanzen und Bäume, Sterne, Sonne und Mond, Vögel und Fische, Landtiere und zuletzt den Menschen (6.Tag).
Im Folgenden (1.Mose 2,4b-19) wird nun fortgefahren, indem genauer erklärt wird, wie Adam und Eva erschaffen werden. Nun lesen wir folgendes, 1.Mose 2:
V.5 Und alle Sträucher waren noch nicht auf Erden und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen...
V.7 Da machte Gott der Herr den Menschen...
Offensichtlich ist hier nicht die Reihenfolge vom Anfang beibehalten worden, denn dort wurde der Mensch erst nach den Pflanzen erschaffen.
Und an einer zweiten Stelle bekommen wir den Eindruck, als wenn mit der Reihenfolge etwas nicht stimmt. Im 1.Mose 2,19 steht:
Und Gott der Herr machte aus Erde all die Tiere auf dem Felde und all die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte, denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollten sie heißen.
Scheinbar war jetzt der Mensch schon da, als Gott die Tiere machte.
1.3 Sonne erst am 4. Tag
Inhaltlich paßt die Geschichte von der Schöpfung natürlich auch nicht in das heutige Weltbild. Da macht Gott am ersten Tag die Scheidung von Hell und dunkel, von Tag und Nacht, aber die Sonne gibt es ja erst ab dem vierten Tag. Auch laienhafte Himmelsmechaniker können sich leicht klarmachen, daß der Zustand "hell" nicht ganz unwesentlich von der Sonne beeinflußt wird.
1.4 Evolutionskonform ?
Laut Bibel entstanden die Vögel vor den Landtieren, nach der Evolutionslehre haben sich die Vögel aus den Landtieren entwickelt. Hier kriegen auch diejenigen Probleme, die mit den Versen "Für dich sind tausend Jahre wie ein Tag" (Psalm 90,4) und "...ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag (2. Petrus 3,8) das Bibelzeugnis erhalten wollen und trotzdem zeitgemäß an Evolution glauben. Wer genau nachliest, merkt, daß in der Schöpfungsgeschichte tatsächlich Tage gemeint sein müssen; es ist ganz klar: Die Schöpfungsgeschichte der Bibel ist nicht mit Evolution vereinbar.

Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
Uranus32
DEFCON 4
*****
Offline


Das Ganze ist mehr alsr /> /> /> /> /> /> die
Summe /> seiner /> />
Teile! /> />
/> /> /> /> /> />

Beiträge: 1713
Mark Brandenburg
Geschlecht: male
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #17 - 12.05.04 um 11:39:12
 
Hallo Alexandra!

Diese Arrgumente sind für mich nicht sonderlich überzeugend. Auch die Anschuldigungen gegenüber Pontius Pilatus halte ich für sehr gewagt. Allein die Idee das hebräischen Hohepriester an einem Bündnis mit Jesus interessiert waren(oder auch umgedreht), um die Römer zu vertreiben, finde ich lächerlich. Für die Römer stellte Jesus auch noch keine große Gefahr da. Jesus seine Aktivitäten waren in erster Linie für die Hohepriester besorgniserregend. Vor allem die Tempelreinigung war für sie ein Schlag ins Gesicht. Auch war es Jesus Aufgabe die Menschen über die dunkelen Machenschaften der Hohepriester aufzuklären, da die sie ihre Intriegen immer im Hintergrund sponnen.
Da deine Quelle britischer Herkunft ist, bin ich besonders vorsichtig. Britische Uni´s verbreiten gerne mal utopische Ideen die die Leute in eine ausgeklügelte Denkrichtung hineinführen sollen(Stichwort: Tavistock Institut).  weinend

Gruß Uranus32!
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Heinrich G.
DEFCON 4
*****
Offline


...the owner of the Storybord


/> />r /> /> /> /> />
/> /> /> />

Beiträge: 566
Eurasische Kontinentalplatte
Geschlecht: male
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #18 - 22.06.04 um 12:32:48
 
Ist Garten Eden nicht eine Übersetztung für Garten im inneren ?

Oder ist das hier ein alter Hut ?

Traurig
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
alvaricus
DEFCON 4
*****
Offline


www.vanaheim.de

Beiträge: 617
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #19 - 22.06.04 um 16:12:44
 
@Heinrich G:
"Eden" heißt soviel wie "Wonne" 
Aber Bedeutungen sind oft unterschiedlicher Herkunft. Adam heißt auf babylonisch Menschenansammlung und Adam und Eva finden sich zuerst in der babylonischen Erzählung und dann in dem alten Testament wieder... ....und dann gibt es ja noch Askr und Embla aus der nordischen Edda  als erste Menschen in Midgard = Setzlinge der Götter (Halbgötter) der anderen Welten (Innen?)
siehe auch betreffend des Themas diese Leseproben aus dem vierten und fünften Kapitel: http://www.erdexpansion.de/leseproben.htm
Gruß
Alvaricus
Zum Seitenanfang
 

Wende dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

(chin)
 
IP gespeichert
 
Azatoth
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 638
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #20 - 08.09.05 um 07:04:53
 
Zitat:
Greetings from the USA!

Es gibt in Amerika jederlei Bibelfanatiker.  Zum Beispiel, Cyrus Teed (der sogenannten Koresh), ein hundert Jahre vorbei, der die Innenweltlehre hat gepredigt.  Der Beweis fuer Hohle-Erde ist von Andere ins Jesaja 2:10 und Hesekiel 38:12 gesehen.  
(Jesaja 2:10 -- "Geh in die Felsen und verbirg dich in der Erde vor dem Schrecken den Herrn . . ."   Hesekiel 38:12 "das Volk, das . . . in der Mitte der Erde wohnt."  Luthers Uebersetzung)

Gibt es in Deutschland einiges Bibelforscher der an Hohle-Erde glauben?

All the best,

Brent


Na da muss ich den alten Thread doch mal wieder hervorkramen  Laut lachend

Ich habe hier jetzt eine Bibel mit einer Luther-Übersetzung aus dem Jahre 1912.

Dort steht bei Hesekiel 38,12 nicht "in der Mitte der Erde" sondern "mitten auf der Erde".

Das klingt doch gleich ganz anders.

Und in Jesaja 2,10 sehe ich keinen Beweis für eine HE. Nicht mal einen klitzkleinen Hinweis.

Zitat:
Im Folgenden (1.Mose 2,4b-19) wird nun fortgefahren, indem genauer erklärt wird, wie Adam und Eva erschaffen werden. Nun lesen wir folgendes, 1.Mose 2:
V.5 Und alle Sträucher waren noch nicht auf Erden und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen...
V.7 Da machte Gott der Herr den Menschen...
Offensichtlich ist hier nicht die Reihenfolge vom Anfang beibehalten worden, denn dort wurde der Mensch erst nach den Pflanzen erschaffen.


Doch die Reihenfolge ist eingehalten.
Man muss richtig lesen was geschrieben ist.

Zum Vergleich :
Zitat:
Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art.

Zitat:
Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute;aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.


Gott schuf die Pflanzen zwar am dritten Tage, aber am sechsten Tage, als er den Mensch schuf, waren die Pflanzen noch nicht gewachsen.
Mit anderen Worten, in den 3 Tagen war nicht genug Zeit, dass die Sätzlinge zu dichten Urwäldern heran wachsen.
Am sechsten Tage, wird bestensfalls ein bisschen Wiese die Landschaft geschmückt haben.
Ich finde das absolut einleuchtend, und sehe da keinerlei Widerspruch.

Zitat:
Und an einer zweiten Stelle bekommen wir den Eindruck, als wenn mit der Reihenfolge etwas nicht stimmt. Im 1.Mose 2,19 steht: 
Und Gott der Herr machte aus Erde all die Tiere auf dem Felde und all die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte, denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollten sie heißen. 
Scheinbar war jetzt der Mensch schon da, als Gott die Tiere machte.

Hier liegt ein ähnlicher Fall vor.
Das zweite Kapitel der Genesis stellt keine Reihenfolge dar, und gibt auch keine Zeit an. Das hatten wir bereits im ersten Kapitel.
Stetige Wiiederholungen, auch innerhalb eines Satzes, sind in der Bibel ja durchaus nichts besonderes.
Es soll hier lediglich noch mal gesagt werden, dass die Tiere geschaffen wurden.
Wann sie nun zum Menschen gebracht wurden, steht da nicht. Ich gehe davon aus, dass dieses am sechsten Tage passierte.
Denn im ersten Kapitel wird von der Schaffung des Menschen ja berichtet, dass sie als Mann und Weib geschaffen wurden, und Gott zu ihnen Sprach. Er sprach am sechsten Tag also zu beiden und nicht nur zu Adam.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Azatoth
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 638
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #21 - 26.02.10 um 13:24:15
 
Bei Hesekiel 38,12 ist das Volk Israel gemeint. Das Land war aus Sicht der damaligen Welt im Mittelpunkt der Landmassen. Es ist ausserdem eine Anspielung auf Hesekiel 5,5 :"So spricht der Herr, Jehova: Dieses Jerusalem, inmitten der Nationen habe ich es gesetzt, und Länder rings um dasselbe her."
In Kapitel 38 geht es darum, dass Hesekiel zum König Gog im Lande Magog (Europa) geschickt wurde, um ihm mitzuteilen, was Gott zu sagen hat. Und Gott sagt, dass dieser König einst gegen Israel in den Kampf ziehen wird. Israel das Volk mitten auf der Erde, das aus den Nationen gesammelt wurde. Die Sammlung aus den Nationen bezieht sich dabei auf die Zeit nach dem babylonischen Exil. Hesekiel selbst lebte noch zur Zeit dieses Exils, aber die Beendigung war für Gott schon beschlossene Sache. Deswegen redet Gott aus zukünftiger Sicht so, als wenn Israel schon befreit wurde. Der König von Babel hatte die Juden ja aus ihrem Land raus holen lassen, und sie dann unter alle Völker seines Reiches (die Nationen) verstreut. Das war zu der Zeit eine bestimmte Art der Politik, um Widerstand zu brechen. Nachdem Babylon von den Persern besiegt wurde, hat der König Kores alle Völker die von Babel verschleppt wurden, wieder zurück schicken lassen, weil er eine ganz andere Politik führte. Ihm ging es um eine Politik der Dankbarkeit. So eine Politik ist auch in unserer Zeit auf der Welt nicht unüblich.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
hyperbolican2006
DEFCON 1
**
Offline



Beiträge: 30
Geschlecht: male
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #22 - 01.03.10 um 22:36:43
 
Arnold schrieb am 23.02.03 um 08:31:51:
Hallo Andreas, du hast von dem, was du sprichst wirklich keinen blassen Dunst, wie du schreibst.  Die Kirche behauptet keineswegs, dass die Erde eine Scheibe sei, das ist völliger Unsinn, noch sagt sie, dass die Hölle in der Erde sich befinde. ......


Heute behauptet diese Kirche das auch nicht mehr, aber damals schon! Ich wollte nur darauf aufmerksam machen das der liebe Andreas auch in der Vergangenheitsform geschrieben hat!

@Andreas
Ja, früher wars die Scheibe, heute ist es die Vollkugel und Morgen wieder irgendwas anderes, vielleicht n Ringplanet Smiley Laut lachend
Zum Seitenanfang
 

Noch ist die Zeit nicht reif, der Menschheit das größte Geheimnis zu übergeben.
 
IP gespeichert
 
shido
Neu
*
Offline



Beiträge: 2
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #23 - 30.01.12 um 11:46:38
 
Die Oberhäupter der Kirche bzw. des Vatikan wissen das die Erde hohl ist. An der Geschichte ist mehr dran als so mancher glauben mag.

Wer Smboliken der Kirche auf sich wirken lässt, wird vielleicht erkennen, was sonst nur Eingeweihte sehen können.
Straight in the face ist oft die beste Tarunung

........ im Vatikan steht ein Monument, welches meiner Meinung nach die Hohle Erde symbolisiert. Es hat den Tietel Sphere within sphere.

Leider darf ich noch keine links posten, daher
googelt mal "vatikan sphere within spehere" und schaut euch das Teil an

lg

shido
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
Rinnsal
Ex-Mitglied


Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #24 - 30.01.12 um 11:58:01
 
http://www.flickr.com/photos/asterix/5193959275/

Taken at the cortile della pigna, Vatican Museums, November 2010. The inner ball represents the Earth and outer ball represents Christianity, which represents that Christianity (or religion) is bigger than the Earth. Or something like that.

Es wird auch behauptet das das für die NWO steht oder ähnliches. Meine Meinung ist: Das ist schön anzuguggen und ästhetisch, hat aber wohl keinen tieferen Sinn. (es gibt übrigens mehrere solcher Kugeln, es also auf den Vatican allein zu beziehen ist arg schlecht recherchiert.)
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
shido
Neu
*
Offline



Beiträge: 2
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #25 - 30.01.12 um 12:49:36
 
Was die Kirche, Ihre Symboliken und Rituale angeht, habe ich sehr viel recherchiert.
Erst wenn man versucht alle Puzzlestücke zusammenzufügen,
erkennt man mehr als nur einen ästetischen Ball
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
Thagirion
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 1013
Geschlecht: male
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #26 - 30.01.12 um 12:52:00
 
Ich weiß, dass es seltsam ist, auf 10 Jahre alte Beiträge zu antworten, aber da sie nun mal noch dastehen und der Thread wiederbelebt wurde:
Die Kirche hat niemals behauptet, die Erde sei eine Scheibe. Das einstige Dogma war lediglich das ptolemäische Weltbild, nach dem nicht die Sonne, sondern die Erde im Mittelpunkt unseres Systems steht - aber selbstverständlich war die Erde auch in diesem Weltbild eine Kugel, so wie das schon in der Antike bekannt war.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Erutan
Administrator
*****
Online


RESISTO

Beiträge: 2335
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #27 - 30.01.12 um 20:39:26
 
Richtig....oder zumindest halbrichtig.

Richtig ist, daß die Kirche sehr wohl wußte, daß die Erde keine Scheibe ist. Richtig ist aber auch, daß es eine zeitlang im Volksglauben so war und die Kirche daran erstens nicht ganz unschuldig war und zweitens nicht viel dagegen unternommen hat.

Allerdings ist die terrazentrische Sicht der Kirche nicht viel weniger naiv und nicht weniger rückschrittlicher als die Scheibentheorie.
Zum Seitenanfang
 
Homepage  
IP gespeichert
 
Azatoth
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 638
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #28 - 30.01.12 um 21:32:55
 
Von Wissen konnte man damals noch gar nicht reden, denn bewiesen war noch gar nichts. Unter den Gelehrten gab es diverse Theorien, aber Gelehrtenwissen war nicht Volkswissen. In einer Zeit wo Bücher nur von Hand geschrieben wurden und schweine teuer waren und es auch kein TV, Radio oder sonstige Medien gab, konnte nicht so einfach jeder seine Theorien verbreiten und geläufig machen. Die zentralen Örter der Menschen war die Gemeinschaft in der Kirche. Man sollte etwas zurück haltender mit Anschuldigungen und Verschwörungstheorien sein.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Erutan
Administrator
*****
Online


RESISTO

Beiträge: 2335
Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #29 - 30.01.12 um 22:06:00
 
Azatoth schrieb am 30.01.12 um 21:32:55:
Von Wissen konnte man damals noch gar nicht reden

Naja, ich würde sagen: Man konnte nicht mehr davon reden.

Wir wissen mittlerweile, daß es vormittelalterliche Völker gab, die sehr fortgeschritten in der Astronomie waren und wir wissen, daß die Zusammenhänge zwischen dem Erdumlauf und dem Kalender schon Hipparch im antiken griechenland bekannt war woraufhin er en ersten (uns heute bekannten) stimmigen Kalender erschuf, der mit unserem, heute benutzten gregorianischen fast deckungsgleich war.

Man kann zwar einen groben Kalender nur durch Beobachtung von Sonnenauf- und -untergang sowie dem Lauf der Jahreszeiten erstellen, aber nicht auf einen Vierteltag genau.

So gesehen war das Wissen des Mittelalters etwas, das noch aus der Antike zurückgeblieben war, das man zunehmend nicht mehr verstand und teilweise bewußt ausrottete um die Realität an das religiöse Weltbild anzupassen.
Zum Seitenanfang
 
Homepage  
IP gespeichert
 
Seiten: 1 2 3 
Thema versenden Drucken