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Hohle-Erde und Bibel (Gelesen: 18352 mal)
Azatoth
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Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #30 - 30.01.12 um 23:04:41
 
Wozu sollte man die Erkenntnis über die Kugelgestalt der Erde denn bewusst ausrotten ? Das Volk hatte nun mal eine bestimmte Sicht der Welt die relativ einfach war und auf der bloßen Wahrnehmung und dadurch scheinbarer Rückschlüsse basierte. Das konnte nicht einfach irgendjemand zerstören, indem er da mit diversen Erkenntnissen ankommt, denn wenn man ihn nicht versteht und es auch nicht direkt überprüfbar ist, bringt das alles nichts. Nun ja, und die richtig feste Grundlage der Menschen war die Bibel, obwohl ja fast niemand wirklich deren Inhalt kannte, ausser das, was in den Kirchen mehr oder weniger richtig vermittelt wurde. In der Bibel steht zwar nicht, dass die Erde eine Scheibe ist, aber auch die Kugelgestallt lässt sich nur sehr schwer an höchstens 1 - 2 Versen herleiten.
Vor allem hätte es ja auch gar nichts gebracht, das Volk darüber aufklären zu wollen. Für die Leute damals so praktisch nutzbringend wie für uns heute die Antwort ob das Universum eine Kugel oder ringförmig ist.
Bei allem gerechtfertigten Zweifel an den Kirchen, so hatten sie doch etwas andere Dinge zu vermitteln.
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Rinnsal
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Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #31 - 31.01.12 um 09:20:16
 
In der Bibel steht nicht ob die Erde eine Kugel ist, das ist richtig. Aber man sollte durchaus wissen das im 1. und 2. Buch Mose zwei unterschiedliche Schöpfungsgeschichten stehen. Ganz offiziell für jeden zu lesen und beim Pfarrer nachzufragen. Es macht aus kirchlicher Sicht keinen Sinn da zwei Schöpfungsgeschichten reinzupacken, aber trotzdem wurde es gemacht. Die Bibel widerspricht sich also schon immer selbst, von daher ist es auch nicht notwendig auf die Kugelform der Erde einzugehen, genausowenig auf die Scheibenform. (bzw. hätte man ja auch auf beides eingehen können, wenn es bereits bei der Schöpfungsgeschichte zwei offizielle Versionen gibt).
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Erutan
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RESISTO

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Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #32 - 31.01.12 um 11:52:25
 
Azatoth schrieb am 30.01.12 um 23:04:41:
Wozu sollte man die Erkenntnis über die Kugelgestalt der Erde denn bewusst ausrotten ?


Habe ich doch gar nicht behauptet. Ich kann dir aber sagen warum die Kirche das Wissen um die heliozentrische Anordnung unseres Sonnensystems ausrotten wollte.
Weil das der Erde und dem Menschen darauf ihre "unglaublich prominente Stellung in der Hierarchie ihres entpersonifizierten Gottes" in Frage stellt.

Was man zu diesem Zwecke tat war eines der größten Verbrechen der Menschheit: Man zerstörte die Wissensquellen, riß die Oberhoheit über Wissen und Bildung an sich, verdummte die Bevölkerung.

So kam es, daß - ganz nebenbei - auch wieder eine Scheibenwelt angenommen wurde.

Sorry, ich kann das leider nicht unemotional sehen, denn wir haben uns noch lange nicht davon erholt und werden  uns vermutlich auch nie davon erholen.

Denn als die Kirche sich nicht mehr länger halten konnte, da gab sie den Staffelstab einfach weiter, statt die Welt frei zu geben. Nun wurden zahllose der Wissenslücken durch umständlichen und oft auch gefährlich falschen Mumpitz ausgefüllt, den wir fälschlicherweise als "Fortschritt" bezeichnen.
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Azatoth
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Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #33 - 31.01.12 um 13:07:41
 
@Rinnsal

die Schöpfungsberichte beleuchten die Schöpfung nur jeweils aus anderen Perspektiven, die sich wie ein Puzzel zusammen fügen. Es ist nicht so selten in der Bibel, dass eine Geschiche aus mehreren Blickwinkeln geschildert wird. Dass es, wie es in Büchern nun mal üblich ist, hintereinander aufgeschrieben wurde, suggeriert bei oberflächlicher Betrachtung, dass es auch chronologisch hintereinander abgelaufen sei.  So ist es natürlich nicht und war auch von den Autoren nicht beabsichtigt.

@Erutan

das mit der besonderen Stellung des Menschen hängt biblisch gesehen ja in keinster Weise mit dem physikalischen Weltbild zusammen. Aber im Grunde hast du natürlich recht, dass es so eine oberflächliche Weltsicht damals gegeben haben mag und auch hie und da großen Einfluss hätte haben können.
In der Praxis halte ich das aber für eine eher zweifelhafte Theorie, da die Kirche ja zweifellos Christus Jesus bzw. dessen angeblichen Stellvertreter und Antichristen, den Papst, als von Gott bevollmächtigten und damit gleichzeitig auch Weltherrscher und König darstellte.
Auch wenn sich Jesus Christus nicht persönlich zeigte und auch den Papst nur die wenigsten Menschen tatsächlich mal gesehen haben, so zweifelte niemand daran, dass es diese gab, da es durch die ausgübte Macht (in wie weit richtig, sei mal dahingestellt) offensichtlich war, und ja nun mal irgendwie, wie auch immer, erklärt werden musste, dass jemand überhaupt nicht nur Machtanspruch hatte, sondern auch tatsächlich die Macht in Händen hielt.
Wie hätte man das dem Volk begreiflich machen sollen, ausser, dass diese Macht von Gott selbst gegeben wurde ? Der normale Mensch von damals hätte doch nichts anfangen können, wenn da plötzlich jemand ankommt und von Evolution und Himmelsmechanik usw. geredet hätte.

Nicht falsch verstehen, ich bin selbst gläubig und halte nicht viel von der Wissenschaft in Theorie und Praxis, aber die "Aufgeklärtheit" der Menschen von heute, kann man nicht einfach so auf die damalige Zeit übertragen.

Sicher habt ihr alle schon oft die unendlich vielen schlechten Filme gesehen, wo eine Gruppe von Leuten eine Verschwörung aufdeckt, und damit droht es der Menschheit zu erzählen. Im Film ist das natürlich immer einfach, die Guten siegen zu lassen. Aber in der Praxis funktioniert es nun mal kaum bis gar nicht, dass jemand dahin geht und der Welt mal jetzt die Wahrheit erzählt. Es interessiert doch einfach keinen, und es versteht auch keiner. Damals waren die Menschen ungebildet, und heute gibt es einfach eine zu große Informationsflut, wo jedes neue Wissen erst mal im Haufen der Belanglosigkeit untergeht.
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RESISTO

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Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #34 - 01.02.12 um 00:18:42
 
Azatoth schrieb am 31.01.12 um 13:07:41:
Sicher habt ihr alle schon oft die unendlich vielen schlechten Filme gesehen, wo eine Gruppe von Leuten eine Verschwörung aufdeckt, und damit droht es der Menschheit zu erzählen. 


Ja, da sprichst Du einen wahren Punkt an. Mal angenommen, man hätte nun die tatsächliche Wahrheit und auch Beweise dafür gefunden, dann würde es die Welt schlicht kalt lassen wenn man diese veröffentlichte.
Das liegt zum größten Teil an der Macht der Medien, die alleine darüber entscheiden, was die Menschen wichtig und interessant finden.

Man kann heute mit Banalitäten, wie einer zusammengeschusterten Doktorarbeit, Bunga-Bunga-Parties oder Hauskrediten Politiker stürzen oder teilweise sogar Staaten lenken und gleichzeitig die Beteiligung von Politikern an Menschenhändlerringen und Kindesmißbrauch komplett unter den Tisch fallen lassen.

Da gibt es keine Verhältnismäßigkeit. Alleine die Medien bestimmen darüber, worüber sich die Menschen empören und was sie glauben.

Das hat aber u.a. auch damit zu tun, daß den Menschen wichtiges Wissen über handfeste Methoden der Manipulation vorenthalten wird. Wüßten alle Menschen darüber bescheid wie das funktioniert, könnten sie die Medien wesentlich besser einschätzen.

Okay, sorry, ist ins Off-Topic gerutscht. Fand ich aber viel zu interessant, um nicht darauf zu reagieren.
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Azatoth
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Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #35 - 01.02.12 um 08:44:30
 
Erutan schrieb am 01.02.12 um 00:18:42:
Das hat aber u.a. auch damit zu tun, daß den Menschen wichtiges Wissen über handfeste Methoden der Manipulation vorenthalten wird. Wüßten alle Menschen darüber bescheid wie das funktioniert, könnten sie die Medien wesentlich besser einschätzen.

So ganz kann ich das nicht unterschreiben. Es ist sehr wohl möglich, an das Wissen zu kommen, wenn es einem auch nicht auf dem Silbertablet serviert wird. Ich glaube jeder der irgendwann merkt, dass mit der Welt was nicht stimmt und darauf hin selbst nachforscht, wird früher oder später auf die Protokolle der Weisen von Zion stoßen. Der dort geschilderte Plan zur Manipulation der Menschheit ist wahrhaftig, das kann niemand ernsthaft leugnen, der die Protokolle selbst gelesen hat. Das Problem ist nur, dass der Schreiber es so hinstellt, als käme er selbst und der Plan aus einer eingeschworenen Judenheit. Und da tappen die meisten Menschen, die glauben, dass sie mit den Protokollen eine gewisse Erkenntnis erlangt haben, wiederum in eine Falle, indem sie sich eine falsche Identität vorgaukeln lassen, was natürlich beabsichtigt war. Denn Verfasser des Plans waren keine Juden, denn es werden typische Flüchtigkeitsfehler im Zusammenhang mit dem jüdischen Verständnis des messianischen Weltreiches gemacht, wie sie keinem Juden passieren würden, sondern nur einem Heiden, der zwar noch so intellgent und erfahren sein kann auf dem Gebiet der Psychologie, wenn er sich aber nur oberflächlich mit dem Judentum befasst hat, Fehler machen muss, denn das Verständnis des Judentums kommt einzig aus dem Lesen der alten Schriften, was er offensichtlich versäumt hat.
Es ist ziemlich klar, dass die Verfasser mit Hilfe einer tatsächlich aufgedeckten Wahrheit ein Feindbild schaffen, aufrechthalten oder verstärken wollten, was ja auch funktioniert hat, denn Hitler kannte die Protokolle.  Wohin das führte, wissen wir ja.

In den westlichen "aufgeklärten" Staaten sind die Protokolle ja verboten, was eigentlich sehr bedauerlich ist. Denn anhand der Protokolle kann man sehr gut zeigen, durch welche Manipulation es schließlich zur Holocaust kam. Nur müsste man dazu auch ebenfalls die Geschichte Israels und das Studium des AT mit ein beziehen, um zu zeigen, auf welcher Lüge und Fehler der Judenhass basiert.
Meines Erachtens wollen die Mächtigen aber genau das verhindern, dass Menschen sich intensiv und genau mit der Bibel befassen, denn sonst könnten sie ja heraus finden, dass die Mächtigen gar keine Macht haben, sondern der Jahwe der Gott Israels und sein Sohn Jesus Christus wahrhaftig sind, und nur ihnen als eine einige Gottheit das Recht des Gehorsams und der Anbetung zusteht, und der Mensch durch den Gehorsam das ewige Leben hat.
Wie prophezeihte Gott der Schlange im Paradies ? Zwischen ihrem Samen (Nachkommen) und dem Samen der Frau soll Feindschaft herrschen. Die Nachkommen der Schlange (im geistigen Sinne, als Vertreter der Lügen und Irrlehren) wollen verhindern, dass die Nachkommen des Weibes das ewige Leben erlangen, da sie selbst Todessehnsüchtig sind, und sich durch die scheinbare Erkenntnis der Begrenztheit des Lebens (Evolutionslehre lässt grüßen) sich selbst einen Freibrief zur Sünde (Ungehorsam gegenüber Gott) geben (wenn wir doch eh sterben, so lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot (Jesaja 22,13 ; 1. Korinther 15,32).
An anderer Stelle sprach ich schon mal Hebräer 2,14-15 an. Dort heisst, dass der Teufel die Macht des Todes hatte, sie aber bezüglich der Gläubigen nicht mehr aufrecht halten kann. Wie aus Hebräer 2,14-15 hervor geht, hat der Teufel die Macht des Todes nicht um töten zu können, sondern um mit Todesfurcht und darauf gegründeten Irrlehren das Denken der Menschen zu manipulieren und zu beherrschen.
Schon zu biblischen Zeiten glaubten die Sadduzäer nicht an die Auferstehung der Toten und an göttliche Offenbarungen. Damit waren sie mit einer der Grundsteine für eine evolutionistisch geprägte Weltsicht einerseits, und andererseits die Vorreiter für die historisch kritische Theologie, die es inzwischen geschafft hat, den wahren Glauben an die Schrift zu kippen und dennoch aus den Reihen der sich selbst fromm Dünkenden kommt.
Wie sagt Johannes über den Antichristen ? Er sagt, dass sie aus "uns" (also den Christen) hervor gegangen sind (1.Johannes 2,18-19).
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« Zuletzt geändert: 01.02.12 um 09:13:16 von Azatoth »  

 
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Erutan
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RESISTO

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Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #36 - 01.02.12 um 22:25:45
 
Hmmmm....das geht jetzt ziemlich weit vom Thema weg, oder? Aber jetzt ein neues Thema dafür aufzumachen wäre auch blöd.

Zweiter Punkt: Bitte erwähne diese Protokolle nicht. Es ist nämlich nicht nur verboten, ihre Inhalte zu veröffentlichen, sondern auch, sie für etwas anderes als eine dumme Fälschung zu erachten.
Man sollte sich daher möglichst auf einen anderen Namen (etwa die "Liste der NWO") einigen wenn man darüber diskutieren will. Und Du solltest Deinen Beitrag entsprechend überarbeiten.
Die Erwähnung dieser Liste sowie die Tatsache, daß der Autor sie bei der Erwähnung nicht sofort in Zweifel zog, führte übrigens auch zum Verbot dieses Buches von Jan Holey.
Nicht daß ich Holeys Thesen teilen würde - ich möchte nur klarstellen, daß wir hier nicht über alle Themen frei diskutieren können.

Aber natürlich kenne ich die Liste der NWO und weiß auch was drin steht. Ich kenne auch die Parallelen zur Realität und warne nicht umsonst immer wieder davor, keinem Führer nachzulaufen weil die sogenannte "Demokratie" ja eigentlich keinen anderen Zweck hat, als eine Reihe solcher Führer an die Macht zu bringen, die - fernab von jeder Verantwortung - eine Entscheidung nach der anderen gegen die Völker treffen können, deren Interessen sie eigentlich vertreten sollen.

Dies ist einer der Gründe dafür, daß ich nur die Basisdemokratie gelten lasse, die ohne solche Führer auskommt und an deren Stelle nur Vertreter kennt.

Ich weiß nicht wer die Liste verfaßt hat aber mir drängen sich - wie auch bei den viel beschworenen Zeichen in diversen Hollywoodfilmen - schon alleine Zweifel angesichts des Sinnes einer solchen Liste auf.

Okay, Du hast nun einen möglichen Sinn genannt: Man wollte die Schuld anderen in die Schuhe schieben.
Doch was ist das wert wenn die Existenz dieser Liste gleichzeitig geleugnet und angezweifelt wird?
Hätte man sich dann nicht ein Eigentor geschossen?

Jetzt zu den Heiden, die Du hinter alledem vermutest:
Ich bin Heide und ich spreche jetzt nicht vom Neopaganismus, von Wicca oder anderen New Age Strömungen.
Ich bin Heide nach dem ursprünglichen Verständnis des vormonotheistischen Heidentums nach mesopotamischer Prägung.

Das heißt, ich bin kein Polytheist der and eine Unzahl verschiedener "Götter" glaubt wie man das z.B. vom griechischen Pantheon oder dem Hinduismus kennt, sondern ich bin der Überzeugung, daß vor rund 9000 Jahren zwei Familien gab, die (aus welchem Grund auch immer) der damaligen Welt weit voraus waren und diesen Umstand schamlos ausnutzten.
Es gibt Leute, die in diesen Familien Außerirdische sehen. Ich ziehe diese These schon seit Jahren in Zweifel.

Wie auch immer - die letzten Quellen zu diesen Familien finden sich ca. 400 aZ. Danach werden sie nicht mehr personell erwähnt und die Menschen begannen damit, das Wissen zu bewahren.
Parallel dazu wurde eine Familie bzw. eine Person daraus zum Monotheistengott (Enlil, Jove, Jahweh, Zeus, Jupiter, Thor, Taranis etc.) stilisiert.

Die Erkenntnis (wenn es denn eine ist), daß es so war macht mich zum Heiden. Gleichzeitig "bete" ich aber keine der Familien an. Ich kann beide nicht ausstehen. Müßte ich mich jedoch für eine entscheiden, würde ich die Enkiten wählen, also die Familie, die zum (heutigen) Monotheistengott in Konkurrenz stand. Das hat ganz pragmatische Gründe. Die Enkiten haben die Menschen einfach mit mehr Respekt behandelt als die Enliliten.

Kurz gesagt gibt es also lediglich zwei "Lager", nämlich die Enkiten und die Enliliten. Alle Monotheisten sowie die meisten Heiden sind Enliliten.

Eine gewisse Sonderrolle nehmen die Christen ein; hier aber die Katholiken mehr, als die Protestanten und Orthodoxen. Das Christentum ist nach meinem Verständnis eine Retortenreligion, die ganz bewußt aus messianisch, jüdischen Strömungen (Enliliten) und heidnisch, römischem Auferstehungskult (Mithras, Bacchus - Enkiten) zusammengebastelt wurde - etwas, das sich eigentlich gar nicht verträgt und auch schon früh zur Spaltung führte.

So: Nu bin ich aber abgeschweift. Was ich eigentlich klarmachen wollte ist das: Heiden sind entweder Enliliten; dann sind sie aber um keinen Deut anders als Monotheisten....oder es sind Enkiten; dann haben sie aber sicher nicht eine NWO im Sinne, da es Enlil war, der die Menschheit unterjochen und versklaven wollte, der ganze Völker mordete.

So, und dann gibt es noch eine Parallele, die nach Kanaan führt und die vielleicht erklärt, woher einige der Mißstände kommen: Der "Vor"gott der Kanaaniter war Moloch. Das war der Typ, der sich Kinder opfern ließ. Man mag nun glauben, daß der tolle Jahweh (der Monotheistengott) damit aufgeräumt hat...aber hat sich schon mal jemand wirklich damit befaßt? Moloch war ein "Stier"gott, also ein Enlilite. Er ist mit seinem Nachfolger zu 100% identisch oder stammt zumindest aus der gleichen Familie. Und im Mittelalter war man sich diese´s Umstandes bewußt.

So, und nun zu den Manipulationen:
Das ist ein extrem komplexes Thema. Erschwerend kommt hinzu, daß man es nicht wirklich vollständig erklären kann.

Es gibt in uns allen einen "Schalter" (eine bessere Bezeichnung fällt mir nicht ein). Kein Tier besitzt so etwas - wohl aber rudimentäre Vor-Formen davon.
Wenn man diesen Schalter umlegt, glauben Menschen alles, tun Menschen alles.
Hitler wußte ganz genau wie man den Schalter nutzt aber es waren nicht seine Reden, die ausschlaggebend waren - es war auch nicht die Propaganda, die ausschlaggebend war.

Und auch heute ist es nicht das, was in den Medien gesagt
wird, sondern wie die Menschen darauf vorbereitet werden.

Schwer zu erklären. Nichts für diesen Thread.
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Azatoth
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Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #37 - 02.02.12 um 17:27:02
 
Hmm, ich bin nicht sicher, ob ich es vor mir selbst verantworten kann, etwas, dass ich für die Wahrheit halte, irgendwie unkenntlich zu machen, auch wenn ich dadurch evtl. Schwierigkeiten bekomme. Ich meine ich rede hier ständig davon ein Nachfolger Christi zu sein, der ja schließlich auch für die Wahrheit die er verkündete, ans Kreuz genagelt wurde. Wenn ein Moderator meint, meine Beiträge bearbeiten zu müssen, soll er das tun, ich darf mich ja auch nicht dagegen wehren  Zwinkernd

Was das ganze jetzt mit dem Ausgangsthema noch zu tun hat, da ist es wohl etwas schwierig den Bogen noch zurück zu finden, aber vielleicht kriegen wir das ja hin.

Das mit den Familien, was du ansprachst, teile ich ja im gewissen Sinne, da sich sowas auch aus der Bibel ableiten lässt. Dies sind einerseits die Kinder der Schlange die ich schon erwähnte, und die Kinder Evas. Nun aber keine vorschnellen Schlüsse ziehen, denn die Erkärung dazu ist etwas komplizierter.
Man darf sich da nicht vorstellen, dass die beiden Seiten sich komplett gegenüberstehen. Und zwar, die Kinder der Schlange als Kinder der Lüge, der Täuschung und des niederen Lustgewinnes, sind eine Herrschaft die mit sich selbst uneinig ist (so sagte das Jesus ja auch über den Satan (Matthäus 12,25-26) der ja der Vater der Lüge (Johannes 8,44) und damit auch der Ursprung, also die Schlange ist (Offenbarung 12,9).
Jesus sagte, das Reich Satans könne als uneiniges Reich nicht bestehen. Er zweifelt damit nicht an, dass es kein Reich Satans gäbe, sondern sagt eben nur, dass das Reich Satans als uneiniges Reich nicht bestehen kann. Und nach der Bibel wird es ja auch nicht bestehen bleiben, sondern vergehen (Daniel 2,31-35 ; Offenbarung 18-20). Was ich damit sagen will, die Kinder der Schlange haben kein Problem damit, ihres gleichen zu opfern, wenn es einem höheren Zwecke dient.

In der Bibel wird auch der Beginn der Hochkulturen beschrieben, was sich auch recht gut mit der modernen Geschichtsschreibung deckt.

Der Beginn der Hochkulturen waren angeblich die Sumerer, die ich zwar, wie es auch Gunnar Heinsohn (Die Sumerer gab es nicht) tut, für ein Phantom halte, unabhängig davon aber ändert sich nichts daran, dass die Zivilisation in Mesopotamien begann.

In der Völkertafel (1. Mose 10) ist die Rede von Nimrod, dessen Vater war Kusch, dessen Vater war Ham, dessen Vater war Noah. Dieser Nimrod war ein Jäger (man achte mal darauf, wie viele Gewaltherrscher dieses Hobby haben), gründete die ersten befestigten Städte und ließ sich zum Herrscher krönen.

Ein anderer Sohn Hams tat es Nimrod gleich, und zwar Mizraim, der niemand anders ist, als der Stammvater Ägyptens, denn sein Name ist der hebräische Name für Ägypten.

Die Nachkommen Mizraims und Nimrods bekriegten sich ständig, wobei die Nachkommen Mizraims untereinander deutlich vereinigter waren, als die Nachkommen Nimrods bzw. Kuschs, von dem er abstammte.

Hinzu kam noch eine dritte Familie, und zwar die Kanaaniter, deren Spur aber zum großteil verloren ging, weil der Gott Israels seinem Volk bestimmt hatte, in ihrem Land zu wohnen, und sie aufgrund ihres Götzendienstes, Ungerechtigkeit und Gewaltätigkeit vertilgt werden mussten, da Aufgrund dessen ein Zusammenleben mit den Israeliten inakzeptabel war.

Israel kam aus Noahs Sohn Sem über Abraham hervor. Abraham lebte ursprünglich aber im Reiche Nimrods, im tiefsten heidnischen Mesopotamien.

Nun ja und schließlich ist da noch die Familie der Japhetiten, des dritten Sohnes Noahs. Von diesem Stammen die Griechen (Javan), Römer und die ganzen Europäer ab. Zumindest vom Blut her. Was die Kultur angeht, so entwickelten diese zwar auch verschiedene eigene Formen, die sich aber schon früh von Babylon und Ägypten haben beeinflussen lassen, was man ja heute noch sehr deutlich sieht.

In der Bibel stehen Babylon und Ägypten als Ursprung und Sinnbild für Sünde und Götzendienst, nur dass Ägypten schon zur Zeit des NT keine ganz so große Rolle mehr spielte, da die Römer sich hauptsächlich an Babylon orientierten.

Babylon und Ägypten sind also die 2 großen Familien, welche die Welt seit dem Beginn der Kulturen in ihrem Griff hatten und verfeindet waren. Sogar in der hellenistischen Zeit war das noch so, obwohl Alexander der Große doch den Wunsch hatte die Reiche unter seiner Herrschaft zu einen. Stattdessen haben aber 2 seiner Nachfolger den Krieg auf die Spitze getrieben. Und zwar die Seleukiden als Vertreter des nahöstlichen Reiches, worunter also auch das ganze alte Reich Nimrods fiel, so wie die Ptolemäer als Vertreter Ägyptens.

Eine sehr interessante und schlüssige Theorie hat Gunnar Heinsohn aufgestellt. Und zwar, dass die sogenannten Hyksos, die Ägypten nach der Geschichtsschreibung um ca. 1500 v. Chr. vorübergehend beherrschten, niemand anders waren als die Assyrer, also Nachkommen aus dem Reich Nimrods. Details dazu würden leider jetzt völlig den Rahmen sprengen.
Auch wenn Heinsohn an und für sich eher Gegner als Befürworter der Bibel ist, bestätigt er mit seiner Theorie nichts anderes, als genau dieses Buch, wo die Assyrer zwar auch Assyrer heissen, und die Babylonier Babylonier, aber im Grunde alle Bevölkerung aus dem Mesopotamischen Raum als Chaldäer zusammen gefasst werden, deren Existenz nach biblischer Interpretation bis heute angezweifelt wird. Das Problem dahinter ist, dass die Bibel eigentlich gar nichts von Chaldäern erwähnt, da es nie ein Volk im besagten Gebiet gab, was sich so genannt hat. Die Bezeichnung Chaldäer hat sich ganz einfach nur durch die Verbreitung der griechischen Sprache in den Köpfen der Menschen fest gesetzt. Im hebräischen Text heissen diese nämlich Kashdim was nichts anderes als der Hebraismus von den uns als Kassiten bekannten Volk ist. Kassiten wiederum ist auch eingedeutscht, denn ursprünglich nannten sie sich selbst Kassu, was mit dem bekannten Assur bzw. Assyrien verwandt ist. Assur war ebenfalls eine Stadt von Nimrod gegründet (1. Mose 10,11), deren Name allerdings nicht von Nimrod gegeben ist, sondern nach dem Sohn Sems benannt ist, der sich zuerst dort ansiedelte (1. Mose 10,22) zusammen mit seinen anderen Brudern. Von Arpakschad kam ja schließlich Abraham, und von Aram kamen die Aramäer die im griechischen dann Syrer genannt wurden.

Der Name Aram kommt von Rama, was so viele wie Höhe, Hochmut, Stolz, Erhobenheit usw. bedeutet.
Das uns als Mesopotamien bekannte Land ist ein griechisches Wort und bedeutet wörtlich so viel wie Zwischen-Den-Flüssen. Das Wort wird immer da benutzt, wo im hebräischen Aram-Naharaim steht, was für gewöhnlich als "Syrien der zwei Flüsse" verstanden wird, aber wörtlich ja so viel wie "Anhöhe/Erhobenheit der zwei Flüsse" bedeutet. Damit ist keine erhöhte Ebene gemeint, sondern deutet darauf hin, dass die Menschheit sich an diesem Ort zuerst zu einem Königtum erhoben hat, im Sinne von widergöttlicher Arroganz.

Die Namensgebung Syrien für Aram kann man beiseite lassen, da dies lediglich eine späte gräzisierung ist und von Assur hergeleitet wurde.

Was du also als 2 Familien siehst, erkenne ich Ägypten und Babylon, die von ihrer Art her (Blut spielt da keine Rolle) aber von einer Urpsprungsfamilie kommen, nämlich der Schlange. Im biblischen Sinne gibt es nur 2 Familien : Die Söhne Gottes und die Söhne des Teufels.
Natürlich versuchen die verschiedenen Abspaltungen der Söhne des Teufels sich selbst als die Guten darzustellen und alle anderen als die Bösen  Smiley Niemand von denen ist gut, sondern alle sind böse. Gut sind allein die Söhne Gottes, die in der Geschichtsschreibung aber nicht nur so gut wie keine Bedeutung haben, sondern, da einzig durch die Geschichte Israels bekannt, auch mitsamt ihrem Gott geleugnet werden. Bestenfalls glauben Historiker an einen historischen Jesus, der aber nichts mit der in der Bibel bezeugten Sohn Gottes gemeinsam hat.
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Re: Hohle-Erde und Bibel
Antwort #38 - 03.02.12 um 21:39:40
 
Azatoth schrieb am 02.02.12 um 17:27:02:
auch wenn ich dadurch evtl. Schwierigkeiten bekomme.


Das Problem ist, daß nicht njur Du Schwierigkeiten bekommst, sondern auch ZAK im Rahmen der Mitstörhaftung als Betreiber der Platform.
Ich komme mir ja selber wie ein Erbsenzähler vor aber letztendlich haben solche Äußerungen schon zu Forenschließungen geführt weil die Betreiber keine Lust hatten, ständig für andere zahlen zu müssen.
Das ist nun mal leider so in Deutschland.

Azatoth schrieb am 02.02.12 um 17:27:02:
Wenn ein Moderator meint, meine Beiträge bearbeiten zu müssen, soll er das tun, ich darf mich ja auch nicht dagegen wehren


Das Problem ist, daß momentan kaum Moderatoren im Forum unterwegs sind. Bis das mal einer gesehen und gelöscht hat, könnte es schon zu spät sein.
(In diesem Zusammenhang sollte ZAK vielleicht auch mal die Moderatorensituation überdenken bzw. die das Moderatorenteam aufstocken...aber das ist ein anderen Thema).

Azatoth schrieb am 02.02.12 um 17:27:02:
Das mit den Familien, was du ansprachst, teile ich ja im gewissen Sinne, da sich sowas auch aus der Bibel ableiten lässt. Dies sind einerseits die Kinder der Schlange die ich schon erwähnte, und die Kinder Evas


Hier haben wir ein Grundproblem wo wir wahrscheinlich leider niemals zusammen kommen werden. Das hat folgende Gründe: Du stützt Dich auf die Bibel. Für mich ist die Bibel allerhöchstens dritte oder vierte Wahl bei der Recherche der Geschichte.
Warum?
1. Sie ist viel zu jung. Sie ist die Kopie einer Kopie einer Kopie einer Kopie.

2. Sowohl AT als auch NT wurden nachweislich mehrfach kanonisiert. So etwas macht man wenn man einen Text seiner ganz persönlichen Weltsicht oder Meinung anpassen will. Meiner Ansicht nach sollte es genau umgekehrt geschehen: Die persönliche Sichtweise sollte sich an unverfälschten Texten orientieren.

Die Texte meiner Wahl sind daher wesentlich älter als das AT. Ich kann nicht ausschließen, daß auch sie bereits manipuliert wurden, doch es wird doch niemand verneinen, daß mit jeder Abschrift und jeder Veränderung die ursprünglichen Texte und ihre Aussagen weiter verfälscht werden.

Die Bibel (insbesondere ab ca. 200 aZ) ist starkt auf die Polaritäten gut und böse aufgebaut. Das fehlt in ihren Quellen gänzlich. Dort wurden die Protagonisten nicht derartig schwarz/weiß gemalt, sondern vielmehr von einer unerwürfigen Pose heraus....etwa so, wie die Bauern im Mittelalter möglicherweise ihre Lehnsherren beschrieben hätten.
Es wurden ihre Taten beschrieben aber ihre Taten wurden nicht bewertet. Enlil wurde nicht als das Böse dargestellt.

Das Größte aller probleme aber ist, daß die Bibel, als eine Schrift des Enlil-Kults die Vorzeichen vollkommen verkehrt.
Die "Schlange" (im Ägyptischen "Tsir"), das sind eigentlich die Enkiten. En.Ki wurde oft mit Schlangen- oder Fischschwanz dargestellt, Enlil als Stier.

Es ist also so, daß die Monotheisten nicht nur eine, fast schon binäre gut/böse Einteilung erfunden haben - sie haben auch das eigentlich Arschloch der sogenannten "Götter" zum "Guten" und den eigentlich wesentlich menschennäheren Enki zum "Bösen" gemacht.

Und das gelang ihnen sogar, ohne dabei die miesen Charakterzüge Enlils allzusehr zu verzerren. In seiner jüdischen Urgestalt ist das immer noch der strenge Zuchtmeister der ganze Völker, samt Frauen und Kinder, mordet, der jeden umbringt, der seine Gesetze nicht sklavisch befolgt....und trotzdem macht (insbesondere) die Christen daraus den "lieben Gott", der alle verzeiht.

Nicht vergessen: Es handelt sich um die gleiche Person.
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