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Unstimmigkeiten bei der inneren Sonne (Gelesen: 11935 mal)
zaeld
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I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 38
Re: Unstimmigkeiten bei der inneren Sonne
Antwort #45 - 28.02.03 um 11:11:12
 
Hallo!

Wie auch schon von anderen bemängelt, erklärt das Hohlerde-Modell die angeblichen Widersprüche nicht besser, sondern sie bleiben mit diesem Modell bestehen.

Zum Pendelum-Experiment: Vorausgesetzt, das Experiment hat tatsächlich diese Ergebnisse geliefert, so zeigt dies zunächst nur, daß es keinen Gravitationsmittelpunkt in der Erde gibt. Dies ist jedoch kein Widerspruch zu etablierten Theorien, speziell der Gravitationstheorie.

Nach dieser Theorie wirkt auf die beiden Pendel jedes einzelne Atom der Erde mit einer Anziehungskraft, die abhängig von der Strecke zwischen
Atom und Pendel ist. Diese Anziehungskräfte addieren sich zu einer resultierenden Kraft, die ungefähr in Richtung Erdmittelpunkt zeigt. Sie würde auf der gesamten Erde aber nur dann genau in Richtung Erdmittelpunkt zeigen, wenn die Erde aus einem einzigen Stoff bestehen würde. Dies ist aber offensichtlich nicht der Fall.

Wegen der größeren Dichte üben z.B. Berge eine stärkere Anziehungskraft aus als Wasser. Das führt dazu, daß wenn man ein Pendel am Ufer einer bergigen Insel im Ozean aufhängt, es ein wenig Richtung Insel zeigen wird. Allerdings so wenig, daß man es nicht merkt.

Bei dem Pendelum-Experiment wurden die Pendel relativ weit auseinander in zwei Schächte gehängt und der Abstand oben und unten gemessen. Um den Abstand unten zu messen, muß ein Stollen zwischen den beiden Schächten gebaut worden sein - und damit wurde bereits eine große Menge von Material entfernt, das nun keine Anziehung mehr auf die Pendel ausübt. Das dem Verbindungsstollen gegenüberliegende Bergmassiv zieht somit das Pendel vom Stollen weg, und die beiden Pendel gehen unten auseinander. Unterschiede in der Dichte im den Schächten umgebenden Material können weitere Auswirkungen auf die Anziehung der Pendel haben.

Kurz gesagt: Nach der Gravitationstheorie kann an jedem Ort auf oder unter der Erde die resultierende Anziehungskraft in unterschiedliche Richtungen gehen.

Vielleicht ist der Begriff Gravitationsmittelpunkt auch etwas falsch verstanden worden. Man kann sich die Gravitation der Erde durchaus in einem einzigen Punkt konzentriert vorstellen, um Rechnungen zu vereinfachen. Allerdings gilt das nur für den Fall, wenn man weit genug von der Erde weg ist. Um beispielsweise die Anziehungskraft zwischen Erde und Mond zu berechnen, spielen die Dichteunterschiede innerhalb der Erde eine so unbedeutende Rolle, daß man die Gravitation der Erde im Erdmittelpunkt annehmen kann.

Und zur Erdexpansion: Ist eine Erdexpansion gemessen worden? In welcher Größenordnung expandiert die Erde? Welche Hinweise gibt es auf eine Erdexpansion?

tschüssi
Zäld
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alvaricus
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www.vanaheim.de

Beiträge: 617
Re: Unstimmigkeiten bei der inneren Sonne
Antwort #46 - 28.02.03 um 12:45:29
 
@zaeld:dein zitat: Um den Abstand unten zu messen, muß ein Stollen zwischen den beiden Schächten gebaut worden sein - und damit wurde bereits eine große Menge von Material entfernt, das nun keine Anziehung mehr auf die Pendel ausübt. Das dem Verbindungsstollen gegenüberliegende Bergmassiv zieht somit das Pendel vom Stollen weg, und die beiden Pendel gehen unten auseinander.
-- so, die Masse steht also in einem direkten Verhältnis zur Gravitation. Frage 1: wie groß kann dann der Einfluß des kleinen Verbindungsganges auf die Erdgravitation sein? Frage 2: bei der Annahme die Hauptmasse der Erde liegt in der Erdschale (Hohlmodell)  wäre ja die größte Summe der anziehenden Atome (gravit.) links und rechts des Pendulumexperimentes also in der Erdschale und das erklärt doch noch viel besser deine erläuterungen..oder?
und ich bitte nochmal einige Grundvorraussetzungen müssen anders betrachtet werden und daher verweise ich nochmal auf die homepage:
http://www.sonne-planeten.de/deutsch/diskussion.html
hier geht es zwar nicht um die Innensonne und auch nur im Ansatz um die ERdexpansion aber der Weg von Köln nach Rom führt nunmal über andere Orte bis man endlich da ist..
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Wende dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

(chin)
 
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Zak
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and the alien mindbenders

Beiträge: 2047
Hohle Erde
Re: Unstimmigkeiten bei der inneren Sonne
Antwort #47 - 28.02.03 um 15:05:39
 
hallo zaeld

Zitat:
Hallo allerseits!

Hier findet gerade wieder genau das gleiche statt, weshalb ich damals keine Lust auf eine Diskussion hier mehr hatte:

Zweifelt man die Hohlerde-Theorie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen an, wird man zum einen mit angeblich ungeklärten Phänomenen, die der Wissenschaft widersprechen sollen, konfrontiert. Dabei sprechen diese Phänomene in keinster Weise für eine hohle Erde oder haben gar nichts mit dem Thema zu tun.

fuer was spricht den z.b. das letzte beispiel mit dem wasserreservoir in 14.5km tiefe? fuer die orthodoxe ansicht der dichte und hitze in diesen regionen der vollkugel-theorie?

Zitat:
Zum anderen wird sehr schnell auf die persönliche Ebene gewechselt, anstatt über das eigentliche Thema zu diskutieren. Wie z.B.:
" wenn du mit meinem beispiel nix anfangen kannst, dann liegt das wohl daran, dass du nix damit anfangen willst!
scheinbar haben es dir meine rechtschreibfehler mehr angetan
aber ehrlich gesagt kommt mir ein guther mit der markanten email aadsfasd@sd.fs nicht gerade sehr serioes vor. "
Das als zufällig gefundenes Beispiel. Es gibt noch mehr davon.

z.b. das gunther meint das ich eine rechtschreibschwaeche habe? nun, lieber eine rechtschreibschwaeche, als eine leseschwaeche! aber das ist ja schon wieder zu persoenlich, oder?
und wo ich gerade dabei bin, warum bist du wieder da, wenn es hier doch sowieso nur persoenlich wird und du deswegen damals gegangen bist? sehnsucht, zuviel freizeit, probleme mit der weltansicht anderer oder beauftragt ???

Zitat:
Ich hatte damals keine Lust mehr zu diskutieren, als ich einen Einwand brachte, warum die Erde zumindest keine Löcher haben kann. Daraufhin kam erst einmal das übliche, das die Wissenschaft ja nur Theorie sei, dann wurde es persönlich, und am Ende stellte sich heraus, daß meine Erklärung zur Unmöglichkeit der Löcher gar nicht verstanden wurde. Aber anstatt nachzufragen, wird gleich abgeblockt - es könnte ja etwas falsches an der Theorie dran sein. Und da macht Diskutieren einfach keinen Sinn.

tschüssi
Zäld

wenn ich mich an deine abhandlungen erinnere, dann haettest du es vielleicht etwas schneller auf den punkt bringen sollen. aber allein mit mathematischen/physikalischen formeln kann man bei mir keine punkte machen, wenn man nicht bereit ist deren unfehlbarkeit in frage zu stellen. also wird immer auf dem alten orthodoxen weltbild rumgeritten, dass ja hohlkoerper nicht gehen wuerde wegen druck und hitze. keine innere sonne wegen metallhohlkugel unter strom. das selbe zur gravitation im inneren. keine luft dort wegen angeblichem vakuum. kein leben moeglich weil zuviel hitze von der innensonne.....

ausserdem wird hier ja nicht auf eine hohlkugel mit polaroeffnungen, innerer sonne und flora und fauna fest bestanden (jedenfalls nicht von meiner seite). ist auch nur eine theorie (halt die gaengiste zur HE).
somit bin ich hier nicht der professor, der ein weltbild propagiert wie es zu sein hat! jedem steht es frei sich mit den theorien eines erdhohlkoerpers zu beschaefftigen, wie mit der theorie einer erdvollkugel.
aber nur weil sich letztere theorie zu einem dogma durchgesetzt hat, kann man nicht hingehen und die formeln dieser vollkugel-theorie auf die einer hohlkugel-theorie umlegen. gerade weil diese formeln ja nicht mal bei der eigenen 100% funktionieren!

gruesse, zak
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"Eine Gesellschaft, die ein klein wenig Freiheit aufgibt für ein klein wenig Sicherheit, verdient beides nicht und wird beides verlieren." Benjamin Franklin
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zaeld
DEFCON 1
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I love YaBB 1G - SP1!

Beiträge: 38
Re: Unstimmigkeiten bei der inneren Sonne
Antwort #48 - 07.03.03 um 11:56:35
 
Hallo!

> Frage 1: wie groß kann dann der Einfluß des kleinen Verbindungsganges auf die Erdgravitation sein?

Der kann durchaus erheblich sein. Für die in der Schule übliche Messung der Gravitationskonstante nimmt man z.B. zwei Massen in der Größenordnung von wenigen Kilogramm. Die ziehen sich bereits so stark an, daß man die Anziehungskraft messen kann. Die Masse des Verbindungsgangs dürfte ab einige Tonnen aufwärts liegen.

> Frage 2: bei der Annahme die Hauptmasse der Erde liegt in der Erdschale (Hohlmodell)  wäre ja die größte Summe der anziehenden Atome (gravit.) links und rechts des Pendulumexperimentes also in der Erdschale und das erklärt doch noch viel besser deine erläuterungen..

Ohne genauer darüber nachzudenken kann ich nicht sagen, ob sich die Pendel bei einer Hohlerde anders verhalten würden als bei einer Vollerde. Aber es ging ja ursprünglich darum, daß das Pendelum-Experiment gegen etablierte Theorien sprechen würde; das tut es jedoch nicht, wie ich versucht habe darzustellen.

> fuer was spricht den z.b. das letzte beispiel mit dem wasserreservoir in 14.5km tiefe? fuer die orthodoxe ansicht der dichte und hitze in diesen regionen der vollkugel-theorie?

Ich wüßte nicht, für oder gegen was das Wasserreservoire sprechen sollte. Zumindest ist die Behauptung "Gemäß dem bisherigen Modell herrscht in einer Tiefe von neun Meilen (ca. 14.5km) eine solch hohe Hitze und ein solch großer Druck, daß es dort keine Flüssigkeiten geben dürfte." falsch. Gerade ein großer Druck sorgt nämlich dafür, daß Flüssigkeiten auch bei hohen Temperaturen flüssig bleiben. Beispiele: Schnellkochtopf, ca. 120 Grad, das Wasser bleibt z.T. flüssig. Oder Wasser, das man auf einem hohen Berg (niedrigerer Luftdruck als auf Meeresspiegelhöhe) erhitzt, siedet bereits ab 80 Grad.

> aber allein mit mathematischen/physikalischen formeln kann man bei mir keine punkte machen, wenn man nicht bereit ist deren unfehlbarkeit in frage zu stellen

Dann sollte man aber auch *belegbare* Beispiele bringen, die den etablierten Theorien widersprechen. Die Richtigkeit z.B. der Gravitationstheorie ist immer wieder belegt worden.

Die Hohlerde-Theorie hat ja das Problem, etablierten Theorien zu widersprechen. Das kann auf zwei Arten gelöst werden: Entweder die etablierten Theorien werden durch neue ersetzt, die sowohl die bisherigen Erkenntnisse als auch die hohle Erde erklärt, oder man beweist irgendwie, daß die Erde hohl ist. Letzteres würde die etablierten Theorien in arge Probleme bringen. Die Hohlerde-Theorie löst ihre Problem jedoch nicht durch eine der beiden Möglichkeiten.

tschüssi
Zäld



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