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Yggdrasil (Gelesen: 24195 mal)
Heinrich G.
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...the owner of the Storybord


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Eurasische Kontinentalplatte
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Re: Yggdrasil
Antwort #15 - 14.02.04 um 11:52:18
 
Wirklich ein harter Stoff zum einsteigen, respeckt. Traurig

Ich brauch noch ne Zeit. ???

Beim lesen von Lokis Text viel mir schon wieder auf, dass Wasser immer ein Weg ist damals und heute. Vieleicht hilft das später mal.

Hat schon mal jemand das verhalten des Wassers in Zusammenhang mit der Schwerkraft/Fliehkraft der HE erörtert ?

Grüsse Heinrich
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Alexandra
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NRW
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Re: Yggdrasil
Antwort #16 - 15.02.04 um 13:20:13
 
NIDHÖGG- die Schlange (Drache)
Das Schlangenungeheuer Nidhögg (wird auch sehr oft als der Drache Nidhögg bezeichnet), nagt beständig an einer der drei mächtigen Wurzeln des Weltenbaums, in Niflheim, die Welt des kosmischen Eises. Sie ist so alt wie die Weltenesche selbst. Nidhögg pumpt ihr ätzendes Gift in deren Wurzeln, um die Esche -und damit die Welt- zu zerstören. In der Lieder Edda findet man auch einige Textzeilen, das sie sie auch entseelte Menschenleiber verzehrt.
Aber auch der Begriff Neidschlange taucht immer wieder in Beschreibungen dieses Wesens auf. Dies kommt daher, das die Schlange voller Neid auf die hohe Position des weitblickenden Adlers Aar, der hoch oben im Wipfel der Weltenesche haust, während sie sich unten an einer der Wurzeln schlingelt, ist. Sie übermittelt ständig, mit Hilfe des Eichhörnchens Ratatösk, neckende und boshafte Botschaften an den Adler; der wiederum lässt sich seinerseits über die "niedere" Schlange aus. So ist das ein ständiges hin und her zwischen Nidhögg und Aar

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Zweistein
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Re: Yggdrasil
Antwort #17 - 06.03.04 um 01:45:14
 
Kann jemand damit was anfangen?

...Und das war in der nordischen Mythologie schon genau so: in den Lexika steht, Yggdrasil sei die Weltesche und nicht die Urziege. Aber tatsächlich sitzt letztere in der Krone der ersteren und suggeriert uns mit ihrem Ziegenhirn, daß sie, Yggdrasil, in die Esche geschlüpft sei und diese somit mit Yggdrasil angeredet werden müsse. Denn sie hat was Diabolisches, die Urziege.

Grzzz

2stone
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Yggdrasil
Antwort #18 - 10.03.04 um 16:21:01
 
wo hast du denn das her 2stone? verdreht ja irgendwie alles unentschlossen

gruesse, zak
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"Eine Gesellschaft, die ein klein wenig Freiheit aufgibt für ein klein wenig Sicherheit, verdient beides nicht und wird beides verlieren." Benjamin Franklin
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Zweistein
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Die Gedanken sind frei..... /> /> />

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Re: Yggdrasil
Antwort #19 - 10.03.04 um 16:39:06
 
Von Dr. Vogelsang aus dem JoCoForum.

Kam mir auch etwas komisch vor aber ich kenn mich mit dieser Materie gar nicht aus.

Grzzz

2stone
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Zak
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and the alien mindbenders

Beiträge: 2047
Hohle Erde
Re: Yggdrasil
Antwort #20 - 12.03.04 um 22:01:13
 
Zitat:
Von Dr. Vogelsang aus dem JoCoForum.

alles klar, jetzt muss ich mir wenigstens keine weiteren gedanken dazu machen Augenrollen

gruesse, zak

ps: erinnert mich an "bevoelkerungsreduktion" geschichte von vogelsang Laut lachend
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Chiquetet
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Re: Yggdrasil
Antwort #21 - 14.11.04 um 16:44:41
 
Die links funktionieren hier nie
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Yossarian
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Re: Yggdrasil
Antwort #22 - 14.11.04 um 18:10:48
 
Das mit den Links ist deshalb so (zumindest in diesem thread), weil sie schon vor etwa 18 Monaten gepostet wurden. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass die Zielobjekte nicht mehr da sind.
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HRognir
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Sich seiner Unmoralität
schämen: das ist eine
Stuf

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Vimaria
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Re: Yggdrasil
Antwort #23 - 26.11.04 um 17:42:37
 
Kleine Heidenkunde: Yggdrasil=Lebensbaum

Krone= Asgard=Götterwelt (Asen)
drunter= Alfenheim/Lichtelfenheim= Lichtelfenwelt (in manchen Quellen ist sie teils in Midgard und teils in Asgard)
Mittelschicht=Midgard=Menschenwelt
Erdboden aus Jötunheim= Welt der Riesen (im Norden=Niflheim=Reifriesen; im Süden=Muspelheim= Feuerriesen[in manchen Übersetzungen auch Funkriesen])
und Wanaheim=Welt der Wanen(anderes Göttergeschlecht, die mit den Asen bei der Schöpfung in Konflikt gerieten)
zwischen Jötunheim und Wanaheim ist Ymirs Augenbraue als Wall und als kleiner Duchgang breitet sich in beiden Welten Utgard aus= Welt der Zwerge
Unterm Erdboden=Schwarzelfenheim=Schwarzelfen
viel weiter drunter=Hel= Welt der Toten und Gequälten

Übrigens sind an den Wurzeln von Yggdrasil drei Brunnen:
Nidhöggrs Brunnen( das ist die Schlange, die den Baum kaputt machen will) aus ihm schöpfen die Norne(weibliche Wesen) Brunnen, um die Wunden heil zu machen= Brunnen des Lebens.
Urds Brunnen (Urd ist ne irre Norne, die das Schicksal bestimmt über Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit)=Schicksalsbrunnen
Mimirs Brunnen (Mimir ist ein vereinsamter Riese, den niemand wollte, er bewacht Mimirs. Rognir[Odin] wollte mal reinschauen und musste als Pfand sein Auge da lassen, manche sagen auch es ist kaputt gegangen, als er reinschaute[tja Pech, falsche Übersetzung, man sollte sich doch die neue Version der Edda holen])= Brunnen der Weisheit.

Übrigens das Atlantis des Nordens heißt Thule und mit ihm sind die "Arier" ersoffen und verrottet. Schaut mal in den Fernen Osten, nach Tibet, da sind die wahren Arier, die die Deutschen als Arbeitsvolk misbrauchen wollen, zurecht, wie ich finde. Wir sind ihrer nicht würdig.
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Bellum Omnium contra Omnes! Anarchie ist der einzige Ausweg zur Natürlichkeit.
 
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Yossarian
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Heller />

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Re: Yggdrasil
Antwort #24 - 26.11.04 um 22:18:35
 
Zitat:
Wir sind ihrer nicht würdig.


Sprich für dich Zwinkernd
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Uranus32
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Das Ganze ist mehr alsr /> /> /> /> /> /> die
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Mark Brandenburg
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Re: Yggdrasil
Antwort #25 - 26.11.04 um 22:55:35
 
>>zurecht, wie ich finde. Wir sind ihrer nicht würdig. <<

Was glaubst du, was rechtfertigt denn deinen Hass? Und warum sollten die Tibeter "besser" als das Deutsche, oder welche Volk ist denn besser als ein anderes?

>>Anarchie ist der einzige Ausweg zur Natürlichkeit. <<

Anarchie ist gleichbedeutent mit Chaos. Willst du ernsthaft dein Leben in Chaos verbringen? Sich natürlich zu geben oder anders Selbst Natur zu sein, mit ihr zu verschmelzen(gedanklich) ist der Weg zur Natürlichkeit.

Uranus32!
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alvaricus
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Re: Yggdrasil
Antwort #26 - 30.11.04 um 11:09:45
 
@HRognir:
Deine kleine Heidenkunde bringt nicht wirklich Licht in die Sache... Die Edda zu interpretieren ist eine Aufgabe für sich... Deine Auflistung kann ganz anders aussehen...
siehe: http://www.erdexpansion.de/leseproben.htm viertes Kapitel z.B. oder auch wieder ganz anders..
Zitat:
Übrigens das Atlantis des Nordens heißt Thule und mit ihm sind die "Arier" ersoffen und verrottet.
Thule kommt aus der Griechischen Mythologie und ist somit kein Begriff der sogenannten "Arier". Vielmehr benutzt du Begriffe der selbst ernannten Arier: Zitat:
ersoffen und verrottet
... Ob die sogenannten "wahren Arier" aus Tibet oder aus den Gefilden des nördlichen Afghanistan, bzw des Oberlaufes des Hindus sei ebenfalls mal dahingestellt...
Ferner würde mich mal interessieren wo denn Thule gelegen haben soll...?
Zur Anarchie und deiner Person: Wenn Freimaurertum bedingt durch tiefere Erkenntnis eine Lehre für's Sein beinhaltet, bleibt dem zu entgegnen, dass alles falsch verstanden wurde uns somit die eigentliche Basis fehlt bzw. dem Falschen dient.  Es gibt mehr als diese Erkenntnis!
Lux lucet in Liberi...
Die Anarchie ist von Anfang an auf das Abstellgleis geschickt worden und befindet sich da heute noch, somit ist Urbayer zuzustimmen..
Es gibt kein würdigeres Volk. Die größte Irrlehre der Religionen!!!
Gruß
Alvaricus
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Wende dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

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urbayer
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Glückliche Sklaven sind /> /> Feinde der Freiheit /> !!!

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Bavaria
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Re: Yggdrasil
Antwort #27 - 30.11.04 um 17:20:17
 
bei was stimmtst du mir zu alvaricius ???
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alvaricus
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Re: Yggdrasil
Antwort #28 - 30.11.04 um 17:25:14
 
Schockiert/Erstaunt
moin urbayer... ich glaub ich werde langsam älter...  Traurig
sorry ich meinte "uranus32"     ... zumindest der Anfangsbuchstabe war richtig ... Zwinkernd
Gruß
Alvaricus
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Yggi
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Beiträge: 1
Re: Yggdrasil
Antwort #29 - 09.10.11 um 13:17:45
 
Ich habe da auch eine These und würde gerne wissen was ihr davon haltet und zwar symbolisiert ja Yggdrassil den Kosmos, was wäre denn wenn die neun welten nicht auf der Erde Exesterten was viel denken sondern die neun welten verschiedene PLaneten in verschiedenen Sonnesystemen in unserer Galaxis darstellen und die erde midgard ein teil davon ist so könnte man  ja auch die Schöpfungsgeschichte interpretieren >>> Zu Beginn der Zeit gab es nichts als Dunkelheit, Unordnung und Chaos. Inmitten von diesem Chaos gab es eine riesige Spalte. Sie bildete einen riesigen Abgrund, der so tief war, dass man nicht bis zum Grund schauen konnte.Diese Spalte hieß Ginnungagap.

Nördlich von Ginnungagap liegt Niflheim, die finstere Nebelwelt, die frostige Welt des Eises. Dort entspringt auch die Quelle Hvergelmir, die heilige Quelle, die elf Flüsse speist. Diese Flüsse enden in Ginnungagap. Dort gefrieren die Flüsse auch sofort zu Eisblöcken.

Manchmal wird die Spalte Ginnungagap auch mit der Welt des Eises Niflheim gleichgestellt. Denn es wurde auch oft berichtet, dass die Wände der Spalte aus purem Eis waren und alles was dort hineinfiel sofort zu Eis wurde.

Südlich von Ginnungagap lag Muspellsheim, die Welt des Feuers und des ewigen Lichtes.

Außer dieser Spalte und der Welt des Feuers und des Eises gab es nur den unendlichen Raum. In diesem lebte ein Gott, welcher Allvater heißt. Er ist unsichtbar und es gab ihn von Anbeginn der Zeit. Dieser Gott schuf Ginnungagap, Muspelheim, Nifelheim und Surtr, den Feuerriesen. Surtr war das erste lebende Wesen des Universums. In manchen Überlieferungen gibt es keinen Allvater als allmächtige Kraft und in anderen Überlieferungen sind die Welten und das erste Lebewesen durch eine andere unbekannte Kraft entstanden. Darüber lässt streiten.

Surtr lebt in Muspelheim, der Welt des Feuers. In Muspellsheim trainierte Surtr, der Feuerriese, seine Geschicklichkeit im Umgang mit dem Flammenschwert. Dabei schleuderte er große Funken und Flammen ins ewige Eis von Ginnungagap. Dieses Feuer traf auf das Eis. Dabei stiegen riesige Dampfwolken in die Kälte empor. Dort gefror die Feuchtigkeit sofort wieder und sank auf den Grund der Spalte hinab.

Aus diesem Frost entstanden nach einiger Zeit zwei Kreaturen. Zum einen war es Ymir, der Urriese, und zum anderen war es Audhumla, eine gewaltige Kuh.

Eine andere Überlieferung deutet darauf hin, dass nicht durch Surts Flammenschwert Ymir und Audhumla entstanden sind sondern durch das Zusammentreffen vom Feuer aus Muspelheim und den eisigen Strömungen aus Niflheim. Aber diese beiden Möglichkeiten sind fast identisch.

Ymir stillte seinen Hunger mit der Milch von Audhumla. Die Kuh dagegen hatte nichts als Frost, um sich zu ernähren. So leckte sie aus dem Eis den Gott Buri frei, den Stammvater der Asen.

Ymir schlief, von Audhumlas Milch gesättigt, ein und bemerkte nicht, dass neben ihm eine weitere Flamme von Surtrs Schwert einschlug. Diese war so heiß, dass Ymir anfing zu schwitzen. Aus seinem Schweiß entstand Thrudgelmir, ein hässlicher, sechsköpfiger Riese, der Großvater der Eisriesen, welche die größten Feinde der Asen waren.
Es entstanden noch zwei weitere Riesen aus Ymirs Schweiß, deren Namen aber nicht überliefert sind.

Der Urgott Buri bekam kurz nach seiner Geburt einen Sohn, den Gott Bor. Bor nahm sich die Riesin Bestla zur Frau, die Tochter des Riesen Bølthorn, und sie gebar ihm die drei Söhne Odin, Vil und Ve. Diese drei Götter waren die ersten Asen und verkörpern das Gute.

Die vom Charakter widerlichen und bösen Riesen um Thrudgelmir versuchten nun die Macht des Guten zu zerstören. So führten die Götter und die Riesen einen langwierigen Krieg, aber keine der Parteien konnte gewinnen.

Odin, Vil und Ve lauerten schließlich dem Urriesen Ymir auf und töteten ihn. Ymirs Leichnam blutete aus allen Wunden und ertränkte so auch die restlichen Riesen, bis auf Bergelmir und seine Frau. Diese retteten sich in einem Boot und ließen sich in einem Land namens Jöthunheim nieder. Hier entstand die neue Generation von Riesen.

Nachdem Ymir tot war, warfen Odin, Vil und Ve seinen Körper ins Ginnungagap. Sie beschlossen, aus diesem Leichnam die Welt zu formen. Ymirs Blut bildete schon die Ozeane. Aus seinem Fleisch wurde Midgard geschaffen. Aus den Knochen machten sie Berge und Täler, aus den Zähnen wurden Klippen, Ymirs Haare wurden zur Pflanzenwelt und der Schädel der Himmel. Und aus dem Rest des Gehirns entstanden bauschige Urwolken. Die Augenbrauen bildeten einen Wall, der Midgard, das Land der Menschen, gegen das Meer und die Riesen schützen sollte.


Aus Muspellsheim holten die Götter Funken von Surtrs Schwert, um die neu entstandene Welt zu beleuchten. So entstanden Sonne, Mond und Sterne. Für den Mond und die Sonne wurden Kutschen gebaut, damit diese über den Himmel gezogen werden können.

Als die neun Welten erschaffen waren, wuchs die mächtige Weltenesche Yggdrasil, die mit ihrer Krone hoch über das Himmelsgewölbe hinausragt und ihre Äste über die ganze Welt ausbreitet und mit ihren Wurzeln Hel, das Reich der Gewesenen, deckt.

Eines Tages fanden die Götter am Rand des Meeres zwei umgestürzte Bäume, eine Ulme und eine Esche. Odin hauchte diesen Bäumen Leben ein, Vil erfüllte sie mit Geist und Wissensdurst und Ve schenkte ihnen die Gabe der fünf Sinne. So entstanden Abbilder der Götter, die ersten Menschen. Der Mann entstand aus der Esche und die Frau aus der Ulme. Sie hießen Ask ("Esche" der Mann) und Embla ("Ulme" die Frau).

Als alles erschaffen war, bemerkten die Götter weitere Lebewesen in Ymirs Fleisch. Es waren Maden. Aus diesen wurden die Zwerge gemacht, und aus den gutmütigen Wesen wurden Feen und Elfen.
was haltet ihr davon?
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