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Auf oder zu ? (Gelesen: 5558 mal)
alvaricus
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Beiträge: 617
Re: Auf oder zu ?
Antwort #15 - 11.07.03 um 15:16:49
 
@pfeiler: ok ich will in die hohle Erde, just for fun, durch einen Gang. Dann müsste rein von der Gravitation her der Gang sich irgendwann verdrehen gleich einer Spirale, damit ich nicht irgendwann auf den Kopf falle ... wolltest Du das hören?    doch..
Bei der Poleingangstheorie sind die Löcher so groß, dass der Durchgang unmerklich geschieht, weil der Gravitationsschwerpunkt durch die Erdschale verläuft und unter einem endet. Siehe Abb hier auf der site.
..aber zurück zum Tunnel/Höhle etc
Ich denke ein Ansatz wäre die Schwerlosigkeit, die sich mittig einstellen müsste, bei einem kleinen Tunnel in die Innenerde. Da würde mir dann der Propeller von Karlsson weiterhelfen... Zwinkernd
zur Bibel und Kolumbus: Seine Beschreibung der "neuen Welt" ist schon nachvollziehbar (auch in 1000 Jahren)(auch wenn es nur ein Beispiel ist) aber vergleiche doch mal:
"Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste.“ 
„Es wird keine Nacht mehr geben" usw. so schreibt Kolumbus nicht..-in der Bibel sind es zwar keine eindeutigen Sätze aber eventuell ... HINWEISE !! - mehr nicht... ich bin kein Zeuge Jehova und werde auch keiner..ich seh das nur im Sinne "Augen auf" -- sonst hätte Schliemann sein Troja nie gefunden und der hat auf noch viel Zweifelhafteres gehört.
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Einschi
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Re: Auf oder zu ?
Antwort #16 - 12.07.03 um 03:50:07
 
Also dann wollen wir mal wieder loslegen!
Um diese Frage Hohle Erde oder nicht Hohle Erde zu klaeren sollte man sich mal als erstes mit der Entwicklung des Planeten auseinandersetzen!

Folgendes:

Der Mechanismus, welcher zur Entstehung von Planeten aus einer ursprünglichen Staub- und Gaswolke führt, ist bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig geklärt.

Aber durch die neuesten Beobachtungsdaten vor allem der Weltraumteleskope Hubble und Chandra an sternumgebenden Staubscheiben wird das nachfolgende Modell weitgehend gestützt, welches die Entstehung des Sonnensystems beschreibt. Dennoch ist die Bildung von Planeten ein "riskantes Unterfangen". Staubscheiben von Sternen im Orion, in denen augenscheinlich Planetenentstehung begonnen hat, werden vom intensiven UV- Licht der Zentralsterne überflutet. 



Wie aus solchen Beobachtungen hervorgeht, ist die Bildung von Planeten keine Seltenheit, wir wissen ja heute (Oktober 2001) um die rund 80 von den "Planetenjägern" aufgespürten extrasolaren Planeten, deren Zahl sich fast täglich vergrößert. Man kann in vielen Sternentstehungsstätten wie z.B. T Tauri Staubscheiben beobachten woraus sich ableiten läßt, daß die Entstehung unseres Sonnensystems nicht ein einmaliges Ereignis ist, weder in der Milchstraße noch im Universum.

In einigen Millionen Jahren wird nach dem Zünden der Kernfusionen im System T Tauri (Stier) ein neuer sonnenähnlicher Stern erstrahlen. Bis dahin erschließt sich uns hier ein Beobachtungslabor, in welchem komplizierte gravitative Prozesse vielleicht Planeten entstehen lassen, Jets ins All schießen und die Staub- und Gaswolke sich weiter verdichtet oder vom Sternwind ins All geblasen wird.


Die Planeten unseres Sonnensystems weisen alle nahezu kreisförmige Umlaufbahnen auf, und diese liegen auch ungefähr in einer Ebene. Wie kann das sein?




Es gibt hierzu eine Erklärung: die Sonne und ihre Planeten haben sich aus einer einzigen, gravitationsinstabilen Gas- und Staubwolke gebildet. Wenn aus einer solchen Wolke ein massearmer Stern wie die Sonne entsteht, geht der Hauptdrehimpuls auf die zirkumstellare Materie über. Das erkennt man daran, daß die Planeten zusammen nur 1/750 der Sonnenmasse aufweisen, die Sonne selbst aber nur 1/200 des Gesamtdrehimpulses. Alle mitentstandenen Planeten haben also die ursprüngliche Drehrichtung der Wolke beibehalten. Bei massereichen Sternen dagegen kommt der Hauptdrehimpuls dem Zentralkörper zu, es werden hier also kaum Planeten anzutreffen sein. Dagegen spricht auch der extrem starke und recht früh einsetzende Sternwind dieser Spezies, der alle umgebende Materie fortweht.




Die interstellare Wolke hatte also einen bestimmten Drehimpuls und außerdem ein schwaches Magnetfeld. Ihre chemische Zusammensetzung entsprach etwa der mittleren Verteilung der Elemente, wie man sie heute auch noch im Kosmos findet.

Nun beginnen einzelne Staubteilchen sich zusammenzulagern, was überwiegend durch sanfte Kollisionen geschieht. Die sich bildenden Zusammenballungen gewinnen immer mehr an Größe, womit jetzt zunehmend gravitative Einflüsse zur Geltung kommen. Es entstehen unzählige Bruchstücke im Bereich von 100 bis 1000 m, das beweisen uns heute noch die vielen Einschlagkrater auf Merkur, Mond und Mars.

Eine Aufnahme von Mariner 10 aus dem Jahr 1974 zeigt uns die vielen Einschlagkrater von Bruchstücken in der Frühzeit des Planeten. Mit 4800 km Durchmesser ist Merkur nur wenig größer als unser Mond (3500 km). Seine Oberflächentemperatur liegt zwischen
- 180°C und über 400°C. Die Ähnlichkeit zum Mond ist verblüffend.


Die Wolke besteht ja aus einem Gemisch von Gas und Staub, und die enthaltenen Staubteilchen fungieren als Kondensationskeime. Ähnliches geschieht in einer Wolke, wenn verdunstetes Wasser aufsteigt, abkühlt und sich feine Tröpfchen an winzigen, in der Luft schwebenden Staubteilchen kondensieren.

Ein Sternentstehungsgebiet in der nördlichen Milchstraße, Region Cepheus in 3000 Lichtjahren Entfernung. Staubwolken werden durch Sternlicht erhellt, weil deren UV- Anteil die Elektronen atomaren Wasserstoffs anregt und sie beim Einnehmen ihrer ehemaligen Energieniveaus Photonen rötlichen Lichts aussenden. So können wir einen Blick auf dunkle Staubwolken werfen, welche die Geburtsstätten neuer Sterne und Planeten sind. 


In den inneren Bereichen des Urnebels sind die Temperaturen naturgemäß höher, weil hier die Reibung zwischen den Teilchen größer ist. In diesen Zonen kondensieren schwerflüchtige Verbindungen, die Kondensate bezeichnen wir heute als Gesteine. Weiter außen sind die Temperaturen so niedrig, daß auch leichtflüchtige Moleküle wie Wasser, Ammoniak und Methan zu Eis kondensieren können, hieraus bilden sich die Gasplaneten.

Die Wolke des Urnebels kollabiert. Im Zentrum hat sich bereits die Sonne gebildet, in welcher aber noch keine Kernreaktionen gezündet haben.


Die Teilchen wachsen nun langsam weiter, aber je schwerer sie werden, um so schlechter können sie vom Gas mitgeschleppt werden. Die Folge: sie sinken in Richtung der Symmetrieebene der sich durch die einsetzende Rotation der Wolke bildenden Scheibe, und sorgen hier für eine konzentrierte Partikelansammlung. Um einen Durchmesser von etwa 1 m zu erreichen, benötigt ein Teil mehrere hundertausend Jahre, aber schon in nur 1000 weiteren Jahren ist es auf 100 bis 1000 km angewachsen. Nun kommt es auch immer wieder zu Zusammenstößen, wodurch manche der Brocken zertrümmert werden. Allerdings sind größere Bruchstücke bereits in der Lage, durch ihre Gravitation kleinere anzuziehen und damit das Wachstum fortzusetzen.




Planetesimale (Planetenkeime) von 100 bis 1000 km waren sicher noch von größeren Gasmassen der Urwolke umgeben, weshalb sie weitere Staubpartikel auch ohne großen gravitativen Einfluß einfangen konnten. Für die Entstehung der erdähnlichen Planeten waren so nur wenige Millionen Jahre erforderlich, auch die Bildung der Riesenplaneten war vor Ablauf von etwa 10 Millionen Jahren abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt begann die Sonne zu erstrahlen, nachdem zuvor die ersten Kernfusionen zündeten und die Reaktionsrate stänig weiter anstieg. Jetzt aber bereitete der erste starke Sonnenwind der weiteren Planetenbildung ein Ende, indem er lose gebundenes Gas und Staub fortblies. Das Sonnensystem wurde durchsichtig. Trotzdem konnten in den weit entfernten, kalten Außenbereichen eisartige Körper den Angriffen der jungen, wilden Sonne widerstehen, wie etwa die Satelliten von Saturn und Uranus, oder die vielen Milliarden von Kometen.




In Abhängigkeit von ihrer Masse waren die Protoplaneten noch von Teilen des Gases der Urwolke umgeben, welches sie gravitativ als Atmosphäre an sich banden. Nahe der Sonne war das durch die hohe Temperatur und den Sonnenwind natürlich schwierig, so daß die Atmosphären hier recht spärlich ausfielen. Die sonnenfernen Planeten standen sich besser, ihr Masseanteil an Gas war um ein Vielfaches größer als ihre festen Kerne, weshalb sie eine wesentlich geringere mittlere Dichte als die inneren Planeten aufweisen.

Es läßt sich nur schwer in einem Modell darstellen, wie die endgültigen Planetenmassen zustandekamen, zu viele Faktoren wie Temperatur, Dichte, Staubgehalt, Wachstumsgeschwindigkeiten und Restgasmengen spielen hier eine Rolle.

Weitere Beispiele für Urnebel aus dem Gebiet des Orion- Nebels. Die kontrahierenden Wolken hatten einen bestimmten Anfangsdrehimpuls, woraus sich bei fortschreitender Verdichtung eine scheibenförmige Anordnung der Materie ergibt. In diesen Scheiben entstehen neue Planeten, auf denen vielleicht in etlichen Millionen Jahren neues Leben entsteht.


Je größer die Masse der Planeten wurde, um so schneller konnten sie Partikel und Bruchstücke einfangen. Dabei wurde die kinetische Ernergie beim Aufprall als Wärme freigesetzt, die Planeten wurden dadurch immer heißer. Dies war die stürmischste Phase in der Planetenentwicklung: in etwa 100 bis 200 Millionen Jahren wurden die einzelnen Körper durch die gegenseitige Anziehungskraft auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt, die Zusammenstöße so immer heftiger.Waren die Planeten bis jetzt nur ein loser Verbund einzelner Bruchstücke, so konnte sich nun durch die einsetzende Schmelze ein Planetenkern festen Zusammenhalts bilden. Unter diesen Bedingungen traten chemische Reaktionen auf, neue Verbindungen entstanden und durch Sedimentation sanken die schweren Bestandteile immer tiefer. Wahrscheinlich enthalten die meisten Planeten einen Kern aus Eisen, wogegen die neu entstandenen Silikate aufschwammen.




Es sind nun etwa 500 Millionen Jahre vergangen. Die Sonne hat inzwischen durch ihren Wind die Uratmosphären der sonnennahen Planeten und restliche Staub- und Gasanteile der Scheibe aus dem Planetensystem geblasen.

In der Sonne laufen jetzt die Kernfusionen, sie ist als der Zentralstern des Systems erstrahlt und bläst durch ihren starken Wind die Reste der Urnebelwolke ins All.


Die entfernteren Riesenplaneten haben jedoch ihre Urnebel- Atmosphäre bis heute behalten, der in diesen Zonen geschwächte Sonnenwind kann den gravitativ stark gebundenen Gasen nichts anhaben. Die meisten kleineren Bruchstücke sind von den Planeten eingefangen worden und die Erde wird bereits vom Mond umkreist, der nach neuen Erkenntnissen vermutlich durch Kollision mit einem marsgroßen Körper aus ihr gerissen wurde.

Nach einer etwas unruhigen Anfangsphase betritt die Sonne nun den Hauptast im HR- Diagramm und verbrennt nun ruhig und gleichmäßig ihren Wasserstoffvorrat. Der Sonnenwind läßt nach, und auf den erdähnlichen Planeten entgasen nun die heißen Schmelzen und es setzt vulkanische Aktivität ein. Dabei werden enorme Gasmengen freigesetzt, darunter Wasserdampf, Kohlendioxid und Stickstoff. Nach weiteren langen Jahren der Abkühlung beginnt nun die Kondensation des Wasserdampfs - erste Meere bilden sich. In ihnen lösen sich große Teile des Kohlendioxids, woraus dann unlösliche Verbindungen mit Alkali- und Erdalkalimetallen, wie Kalium, Magnesium usw. entstehen, die man heute in den Sedimentgesteinen findet.

Die Vielfalt, mit welcher Planeten entstehen können, zeigt sich bereits in unserem Sonnensystem. So unterschiedlich sie auch sind, scheint ihre Entstehung doch gewissen Regeln unterworfen zu sein.


Die zweite, neue Atmosphäre der Erde enthielt nur wenig Sauerstoff, vielleicht 0,1 %. Dieser entstand durch Fotodissoziation (Aufspaltung) des Wasserdampfes infolge der kräftigen UV- Strahlung. Höher konnte der Sauerstoffgehalt nicht steigen, weil er selbst den UV- Anteil des Lichts absorbierte (Bildung von Ozon). Erst durch die einsetzende Fotosynthese von Pflanzen wird die Atmosphäre mit Sauerstoff angereichert, wobei sich gleichzeitig der Kohlendioxidanteil reduziert, da er von den Pflanzen assimiliert wird. Kleine Planeten innerhalb der Ökosphäre verloren bald ihre vulkanischen Atmosphären vollständig oder teilweise, da ihre Gravitation zu gering war. Die erdähnliche Venus konnte sie zwar an sich binden, ist jedoch zu heiß, als daß auch nur primitivstes Leben hätte entstehen können.




Die inzwischen entdeckten extrasolaren Planeten sind in der überwiegenden Zahl jupiterähnliche Gasriesen. Sie besitzen zum Teil Umlaufbahnen, die zehnmal enger sind als die des Merkur. Die Wissenschaftler sind damit gezwungen, die Theorie der Planetenentstehung neu zu formulieren. Denn die Scheibe des Urnebels kann eigentlich in solch engem Abstand vom Stern nicht genügend Materie enthalten, um solche Gasriesen entstehen zu lassen, sie würde dem Stern zukommen. Selbst wenn das aber der Fall wäre, könnte sich kein Gasplanet bilden, denn er braucht Eis und Kälte zu seiner Entstehung. Und nicht zuletzt würde er sicherlich vom nahen Stern zerissen werden.
_____________________________________________
So das ist die Lehrmeinung der Planentenentstehung!
Hoert sich alles recht schluessig an!

Aber nochmal zur Bibel zurueck!
Auf dieses Bibelzitat was du uns gegeben hast (Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr), hast du ja nicht mehr reagiert! Ich meinte das dies genauso eine Argumentation fuer ein Paralleluniversum sein koennte!
Aber egal! Ich denke man sollte sich nicht allzu sehr auf die Bibel versteifen, denn das ist ein altes Buch und der Sprachgebrauch hat sich ja nun doch entwickelt oder veraendert, je nachdem aus welcher Sichtweise! Von daher kann uns teilweise die Bedeutung der einzelnen Saetze nur noch durch Deutung klargemacht werden! Und das kann ja schliesslich auch schiefgehen! Bei Kolumbus ist es doch aehnlich, wie wird in tausend Jahren die Sprache benutzt, kann es nicht sein das es auch dort zu missverstaendnissen kommen kann? Wir sollten uns hier tatsaechlich darauf besinnen nicht aus alten Werken wie die Bibel irgendwelche Beweise rausziehen zu wollen!

Mit schoenen Gruessen

Einschi


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alvaricus
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Re: Auf oder zu ?
Antwort #17 - 14.07.03 um 08:47:45
 
@einschi:  vielen Dank für deine Erläuterung zur "Theorie" oder Annahme für die Entstehung des Sonnensystems, der Planeten und damit der Erde... puh. Aber 90% Schlüssigkeit und 10% tatsächliche Abweichung verändern dieses Bild. Die Erde muss um der hohlen Erde Theorie zu entsprechen ein expandierender Planet sein. Siehe Beiträge in diesem Forum oder unter Hilgenbergs Paläogloben im net oder unter www.sonne-planeten.de. Die Urerde, dessen Umfang ein um 55% verminderter war, hatte eine einst, bedingt durch die nahezu gleiche Masse,  andere Gravitationsvoraussetzung nach heutigen Berechnungsmaßstäben. Die Kontinente lagen beieinander und das auf der Erde vorhandene Wasser bedeckte diese einst vollkommen. Die Symetrie der Entstehung lag in der Anordnung der Teilchen. Durch die weitere Expansion verteilte sich das Wasser weiter auf der größer werdenden Oberfläche bis die Kontinente aus dem Urozean heraus expandierten. Die SYmetrie enthält ebenso die Voraussetzung, dass es kein Pangäa gab, da diese UNwucht nicht in Theorie der PLanetenentstehung vorkommen kann. Durch diese Expansion, auch heute noch viel diskutiert!!, entsteht ebenso die Voraussetzung für einen Hohlkörper, da ein MAssezuwachs von außen zwar nachgewiesen ist aber nicht eine Volumensteigerung von über 100 % bewirken konnte. Frei nach der Anordnungssymetrie, Rotationsenergie und den thermischen Prozessen entstand unsere Erdoberfläche in ihrer heutigen Form und Oberfläche. Der Gravitationsschwerpunkt liegt dabei zentral in der Erdschale und daher erklären sich dann auch die unverständlichen Ergebnisse eines Pendulumexperimentes. Durch die Hohlraumbildung behielt durch thermische Prozesse, frei werdendes juveniles Wasser und die garvitatorischen Voraussetzungen der Innenraum ebenso einen gewissen wenn auch geringeren Wasseranteil der sich durch die Anordnung (Symetrie und Gravitation nach Pendulum) unter der Feste innen ansammelte und dort zur Meeresbildung führte, während der größere Anteil der leichteren Wasserelemente sich außen längst angesammelt hatte und dort den Urozean bzw heute die Meere bildete. Wir haben hier eine Entstehungstheorie gleichwertig (wertiger) der heutigen, bei der die Bibel alles (so kann man interpretieren ) in diesem Satz zusammenfasst: „Und Gott sprach es werde eine Feste (Gewölbe) zwischen den Wassern und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste.“  Hier wird zwar nicht erklärt, aber die Bibel ist ja kein Physik oder Geologiebuch.
Aber nochmal zu deinem Zitat und der Interpretation:(Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr),  aus den Offenbarungen: wenn man hier von einer hohlen Erde ausgeht und dieses als Wiederkehr dorthin interpretiert, dann sehe ich nunmal dort einen neuen Himmel und eine neue Erde, weil die Alte für mich nicht mehr ist. Auch wenn sie noch vorhanden und nicht weit weg ist und sogar denselben Planeten betrifft. Aber erklär das mal der Menschheit, die sich heute noch Bildzeitung lesend schon morgen dort unten befindet... also neu neu neu.
Aber nochmal ich bin kein Fanatiker und kein Zeuge Jehova : ich suche nur nach Bestätigungen und Ansätzen in der Mythologie  oder besser ich suche nach Antworten für die, für mich logischere hohle Erde.

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Einschi
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Re: Auf oder zu ?
Antwort #18 - 15.07.03 um 05:51:15
 
Hallo Alvaricus!!
So langsam, najchdem wir die Kindereien hinter uns gelassen haben, faengt es an Spass zu machen! Zwinkernd

Ich habe mir den Link den du gegeben hast mal angeschaut und durchgelesen, und muss sagen das da ein paar gute Sachen drinstehen, die aber nicht unbedingt die Hohle Erde theorie stuetzen! Die Kontinentalverschiebung von Pangaea bis zum heutigen Weltbild (nicht philosophisch gemeint) fuehrt ja auf die Plattenbewegung an sich zurueck! Der ersteller der Webpage sprach von einen Druckausgleich der stattfindet und meinte damit den Vulkanismus! Aber die Frage die sich duer mich nun stellt ist wieso bewegt sich Neuseeland vier mal so schnell suedlich (6cm im Jahr) als Suedamerika (1,5 bis 2cm im Jahr)! Hast du da ne idee!

Zurueck zur Bibel:

Wenn man von der Hohlen Erde ausgeht ist dieses Zitat schluessig! Aber wenn man vom Paralleluniversum ausgeht ja auch! Von daher bemess ich den Bibelzitaten nicht so eine grosse Bedeutung bei! Aber dieses nur am Rande! Und das du kein Fanatiker oder Sektenanhaenger bist, da bin ich einfach mal vorher schon von ausgegangen!

Schoenen Gruss

Einschi


P.S.: Habe gestern mal ein Buch von der Hare Krishna-Sekte in der Hand gehabt! Die haben auch von der Hohlen Erde gepredigt, Problem ist nur das sie dabei immer so schamlos uebertreiben muessen! 8)



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alvaricus
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Re: Auf oder zu ?
Antwort #19 - 15.07.03 um 08:53:54
 
Hallo Einschi:
damit die PLatten sich in die eine oder andere Richtung bewegen, geht man von einer Subduktion oder Obduktion aus und erklärt damit die unterschiedlichen Positionen heute. Genauer beruht die Plattentektonik auf der Vorstellung einer globalen Tektonik, die davon ausgeht, dass die Erdkruste und Teile des Oberen Mantels in große und kleine Platten zerlegt sind, die sich mehr oder weniger wie starre Körper verhalten. Diese Lithosphärenplatten können langsam auf der Asthenosphäre horizontal gleiten, sich dabei von Nachbarplatten entfernen oder mit anderen kollidieren. An einem PLattenrand kann eine Platte umbiegen und unter eine andere absinken. Dort haben wir dann eine Subduktionszone. Sinkt diese nicht ab sondern schiebt eine andere auf spricht man von einer Obduktion. Doch jetzt kommt die Krücke der These der SChulwissenschaft: Der Antrieb! Da sagt man lapidar der Antrieb sind Bewegungen an den PLattengrenzen. Nur mal ein paar milliarden (sind ja nur vier bis fünf) Jahre diese Sub und Obduktionsvorgänge zurückgerechnet.. Vorne verliert eine PLatte durch das aufschmelzen und abtauchen unter die andere und hinten an den Ozean der sich flaches rückwärtiges Land erobert. Wenn wir diesen Verlust vorne wie hinten einmal hochrechnen dann frage ich mich, die Schulwissenschaft fast schon nicht mehr ernstgenommen, warum die Kontinente immer noch wie Puzzlestücke zusammenpassen?? Da die Mehrzahl aller Vorgänge Subduktionsvorgänge sind müsste sich der Superkontinent Pangäa jetzt aufgeteilt in die heutigen viel flacher darstellen. Das globale Spaltennetz steht in keinem annehmbaren Verhältnis zur Tektoniklehre! und warum gibt es so steile Tiefseegräben in der Nähe hypothetischer Subduktionszonen? Auch der Vulkanismus (auch HotSpot) fernab der PLattengrenzen wirft Fragen auf; aber wichtiger ncoh sind die MAgnetstreifen, die beidseitig des mittelozeanischen Rückens auftreten und durch einen häufigen Polaritätswechsel des Erdmagnetfeldes erklärt werden. Doch was ist dann mit einer Streifenbildung per TEC Prozesse und möglichen Phänomenen  einer Selbstorganisation? Ursache für die Expansion ist eine Massezunahme und thermische Prozesse. Die heutige Volumenzunahme der Erde wird lapidar allein thermisch begründet und enthält keinen Massezuwachs. Also es gibt viele wissenschaftliche Erklärungen aber hier taucht eine Sackgasse neben der anderen auf. Aber studier du mal, hab Aussicht auf beruflichen Erfolg und riskier dann freiwillig deine Möglichkeiten, weil du querschiesst obwohl du recht hast. Diese Umdenkprozesse dauern leider oft mehrere Generationen und dann ist ja alles klar und keiner hat jeh anders gedacht... aber noch mal kurz zu Neuseeland: wir haben hier unterschiedliche Subduktionswinkel die auch durch die Expansion erklärt werden können, auch wenn kein völliges sondern nur partielles Abtauchen im Versatz bei der Expansion von nöten ist.. Die Anden ziehen die Landmasse hoch und die Drift ist daher trotz Expansion eine langsamere..
oder noch vereinfachter dargestellt: wenn ich einen alten, zähen, nahezu luftleeren Lederfussball aufpumpe dann ist seine Volumenzunahme nicht gleichmässig sondern er rückt sich zurecht..hier ein bischen schneller dann da ganz plötzlich und oben ganz gleichmässig oder sonstwie.. Dieses Zurechtrücken ist dann plötzlichen seismischen Aktivitäten gleichzusetzen und die unterschiedlichen Widerstände ergeben eine unterschiedlich schnelle Drift.
Zur Bibel nochmal  ok so kann man es sehen  was die Offenbarungen betrifft aber wie siehst du das mit dem Wasser über und unter der Feste..?
und nochmal zu HARE HARE: ich denke die glauben nur und begründen wenig ....oder?
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