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Herr der Ringe - Mittelerde (Gelesen: 19546 mal)
Reburg
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I love YaBB 1G - SP1!

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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #15 - 11.01.03 um 16:50:56
 
Bin auch dabei!

@zak
Du hast geschrieben:
Zitat:
ABER, die 2 tuerme sind machtzentren und keine wirtschaftzentren die nebeneinander stehen und von 2 guten flugdrachen zerschmettert werden.

Ich sehe da einen Vergleich mit dem WTC. Es besteht ja auch die Theorie, daß die Türme von RD-Flugscheiben abgeschossen worden sind! Klingt zwar weit hergeholt, aber die Wahrheit können wir uns heute noch nicht vorstellen wie sie wirklich ist.

Auf eine baldige Reise ins Innere, Freunde!
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LOKI
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KOYAANISQATSI

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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #16 - 11.01.03 um 20:18:40
 
Grüß euch zusammen!

Wenn es so weitergeht dann sind wir bald die "neun Gefährten"! Laut lachend

Gruß und Tschüß
Loki
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #17 - 12.01.03 um 19:08:22
 
hallo

@reburg:
>>Ich sehe da einen Vergleich mit dem WTC<<

wie gesagt kann ich das nicht nachvollziehen. der turm von isengart wird nicht zerstoert. der von sauron glaube ich erst viel spaeter nach der zerstoerung des rings geschliffen...

wieso faengt jeder ploetzlich an herr der ringe als paralellen fuer alles moegliche heran zu ziehen? es ist ein wunderschoener fantasy-epos und wie ich schon geschrieben habe, kann man aus ihm wie aus unserer sehr langen erdgeschichte immer weisheiten ziehen, aber man sollte es nicht dem hier und jetzt ueberstuelpen!

gruesse, zak
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"Eine Gesellschaft, die ein klein wenig Freiheit aufgibt für ein klein wenig Sicherheit, verdient beides nicht und wird beides verlieren." Benjamin Franklin
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OdinsKrieger
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Schwaben
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #18 - 12.01.03 um 21:40:23
 
Hallo,

auch ich bin neu in diesem Forum.

zum Thema:
Tolkien interessierte sich sehr für alte Sagen und Mythen. In den Büchern gibt es viele Anzeichen dafür.
Herr der Ringe strotzt nur so von alten Legenden, die dem interessierten Leser bestimmt nich entganngen sein konnten.

Die Minen von Moria zum Beispiel könnten an die Hohle-Erde erinnern, obwohl darin nur Zwerge leben. Als Gandalf die Gefährten vor dem Balrog schützt und in die Tiefe fällt, kann man auch sehen, das Mittelerde einen hohlen Kern hat.

Eine andere Sache sind die Elben. Sie haben mich sehr stark an Atlantis und dessen Bewohner erinnert. Schließlich wird ja auch berichtet das die Elben von einem weit entfernten Kontinent stammen, und am Ende des dritten Bandes, fahren sie mit ihren Schiffen zurück in dieses sagenhafte Land. Wer den 2. Kinofilm gesehen hat wird wissen was ich meine(Einmarsch der Elbenkrieger in Helms Klamm)

Den Gedanken, das das Lidlose Auge das Auge der Freimaurer und Illuminaten symbolisieren könnte,
finde ich sehr interessant.



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Nichts ist wie es scheint!!
Glaubt nicht was ihr seht, glaubt nicht was ihr lest, sondern glaubt das was ihr fühlt!

Mit heidnischen Grüßen
OdinsKrieger
 
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LOKI
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KOYAANISQATSI

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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #19 - 13.01.03 um 14:21:06
 
Grüß euch alle zusammen!

Ich glaube jetzt ist an der Zeit den Meister (Tolkien) selbst zu Wort kommen zu lassen:

Was irgendwelche tiefere Bedeutung oder Botschaft betrifft, so gibt es nach der Absicht des Verfassers keine. Das Buch ist weder allegorisch noch aktuell. (....) Das entscheidende Kapitel, Der Schatten der Vergangenheit, ist einer der ältesten Teile der Erzählung. Es war schon geschrieben, ehe die Vorzeichen des Jahres 1939 sich zur Drohung eines unentrinnbaren Verhängnisses verdichtet hatten, und von diesem Punkt an hätte sich die Darstellung im wesentlichen in denselben Grundzügen weiterentwickelt, auch wenn das Verhängnis abgewendet worden wäre. Ihr Ursprung sind Dinge, die mir schon lange im Sinn lagen oder in einigen Fällen schon niedergeschrieben waren, und wenig oder nichts wurde durch den Krieg, der 1939 begann, oder durch seine Folgen verändert.

Der wirkliche Krieg ähnelt weder in seinem Verlauf noch in seinem Abschluß dem Krieg der Sage. Hätte er den Fortgang der Sage inspiriert oder bestimmt, dann hätte man sich des Ringes bemächtigt und ihn gegen Sauron eingesetzt; Sauron wäre nicht vernichtet, sondern versklavt, und Barad-dur nicht zerstört, sondern besetzt worden. (...)

Andere Lösungen könnten ersonnen werden je nach dem Geschmack oder den Ansichten jener, die Allegorien oder aktuelle Bezüge schätzen. Aber ich habe eine herzliche Abneigung gegen Allegorie in all ihren Erscheinungen, und zwar immer schon, seit ich alt und wachsam genug war, um ihr Vorhandensein zu entdecken. Wahre oder erfundene Geschichte mit ihrer vielfältigen Anwendbarkeit auf das Denken und die Erfahrung der Leser ist mir sehr viel lieber. Ich glaube, daß viele Leute Anwendbarkeit mit Allegorie verwechseln; aber die eine ist der Freiheit des Lesers überlassen, die andere wird ihm von der Absicht des Verfassers aufgezwungen.

(...) man hat vermutet, daß Die Befreiung des Auenlandes die Situation in England zu der Zeit, als ich meine Erzählung beendete, widerspiegelt. Das stimmt nicht. Das Kapitel ist ein wesentlicher Bestandteil der Fabel und war von Anfang an vorgesehen, wenn es auch in seinem Verlauf modifiziert wurde durch Sarumans Charakter, wie er sich in der Darstellung entwickelte, ohne – muß ich das erwähnen? – irgendwelche allegorische Bedeutung oder einen zeitgenössischen politischen Bezug. Allerdings besteht ein Zusammenhang, wenn auch ein loser, mit einem viel weiter zurückliegenden Erlebnis. Kürzlich sah ich in der Zeitung ein Bild vom Verfall der einst florierenden Mühle an dem Teich, der mir vor langer Zeit so viel bedeutet hatte. Den Jungen Müller mochte ich nie, aber sein Vater, der Alte Müller, hatte einen schwarzen Bart, und er hieß nicht Sandigmann.

Aus: J.R.R. Tolkien Der Herr der Ringe, kartonierte Sonderausgabe mit vollständigem Text der revidierten englischen Ausgabe von 1966. Übersetzung: Margaret Carroux  

Gruß und Tschüß
Loki
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Reburg
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I love YaBB 1G - SP1!

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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #20 - 13.01.03 um 14:46:04
 
@Loki
Mythen haben immer einen wahren Hintergrund!

@Zak
Zitat:
wie gesagt kann ich das nicht nachvollziehen. der turm von isengart wird nicht zerstoert. der von sauron glaube ich erst viel spaeter nach der zerstoerung des rings geschliffen...


Ehrlich gesagt habe ich die Geschichte nicht ganz verstanden, denn meiner Meinung nach ist diese Geschichte schlecht verfilmt worden. Tolkien hat Mythen und Legenden aus aller Welt zusammengetragen und versucht einen Film zu drehen. Inwieweit dies mit der realen Welt zusammenpasst oder der Ablauf der Geschichte übereinstimmt, ist schwer zu sagen. Dass Problem liegt wohl an der schlechten Inszenierung.
Mir geht’s hier mehr um die Symbolik, wo halt offensichtlich viel übereinstimmt, das mir einfach zu denken gibt. Natürlich ist auch viel Phantasie dabei.


Auszug aus http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/kino/13810/1.html
Zitat:
Wer den ersten Teil "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" (   Wie treu sind die Gefährten?) nicht kennt, hat Pech gehabt: Keine Einführung, kein "Was bisher geschah" erleichtert den Einstieg. Vielmehr werden alle Nicht-Eingeweihten, alle, die sich den ersten Teil erspart haben, zur Strafe einfach hineingeworfen nach Mittelerde, wo sie sich dann im Gestrüpp von Plot und Subplots, von Elben und Halblingen, Trollen und Hobbits, Orcs und Uruk-Hais, von 19 Hauptdarstellern und etwa fünf (oder waren es doch sieben?) parallel erzählten Handlungsebenen zurückfinden müssen.

Zitat:
Andererseits ist das, wofür Tolkien dann eintritt, eine Art Völkerbund von Mittelerde gegen das Böse, in der bis zum Erbrechen wiederholten Forderung nach Geschlossenheit, dem wenig variierten Appell an die Völker: "Ihr dürft nicht beiseite stehen, Ihr müsst kämpfen!", kaum weniger totalitär. Nur eines will partout nicht recht gelingen: Ein Loblieb auf Liberalismus, Demokratie und Individualität sucht man im "Herrn der Ringe" vergebens.
Ein Hauch von Blut und Boden, eine Lust am Spiel mit dem Apokalyptischen und an einer manichäisch kristallklaren Antinomie der zwei unvereinbaren Realitäten von Gut und Böse weht durchaus durch die Geschichten vom Auenland und Mittelerde, vom Bündnis der Bäume und Trolle und Elben mit den Menschen, gegen die "neue Macht".
Mit seinem Paralleluniversum entwirft Tolkien einen synthetischen Mythos, nicht totalitär vielleicht, aber reaktionär, in seinen Botschaften zutiefst anti-modern. Wie in vielen Mythen steht eine Reise des Helden im Zentrum, die zugleich eine Fluchtbewegung ist, eine Vertreibung aus einem Paradies, das von nun an für immer verloren ist. Diese Fluchtbewegung führt die reisenden Helden in diesem Fall ins Innere des Bösen und ähnelt darin Conrads apokalyptischem Heart of Darkness. Frodo und seine Kumpels, die schon Helden der Hippie-Bewegung waren, sind "psychadelic soldiers" der anderen Art.


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LOKI
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KOYAANISQATSI

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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #21 - 13.01.03 um 19:18:45
 
Grüß dich Reburg!

Tolkien selbst hat den Film nicht verfilmt noch wollte er ihn je verfilmen. Er starb nämlich vor dem Lizenzverkauf seiner Bücher und das einige Jahre vorher. Du scheinst ja genauso schlecht zu recherchieren wie ein Journalist fürs Boulevardblatt. Ich habe den Anschein, daß du das Buch gar nicht gelesen hast. Wenn es so ist, dann kannst du gar nicht beurteilen ob die Verfilmung gut oder schlecht ist.

<<Mythen haben immer einen wahren Hintergrund!>>

Selbst in der Mickey Mouse gibt es den Kampf Gut gegen Böse. Muß man deswegen gleich irgenwelche Parallelen zur heutigen Lage ziehen?

Gruß und Tschüß
Loki
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LOKI
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KOYAANISQATSI

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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #22 - 13.01.03 um 20:13:08
 
Zur Kritik?? von Rüdiger Suchsland zu Herr der Ringe-Verfilmung!

Die geistigen Niederungen des Internets haben auf genau so einen gewartet. Hier im Netz kommen auch mal all die zu Wort über deren aktives fernbleiben man sich glücklich schätzen konnte und an denen die menschliche Entwicklung der Sprache als Kommunikationsmittel, sagen wir mal, vorbei gegangen , oder aber auch über das Ziel heraus geschossen ist. Ein kleiner Reigen der menschlichen Abgründe.
Man sollte sich zuerst einmal mit der Thematik beschäftigen bevor man sich zu irgend etwas meldet und seinen Senf dazu gibt.
Aber dank des www kann jeder so tun als hätte er Ahnung worüber er schreibt.

Gruß und Tschüß
Loki
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« Zuletzt geändert: 13.01.03 um 22:54:39 von LOKI »  
 
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Bavaria
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #23 - 14.01.03 um 08:25:06
 
@ Loki

Als ich früher noch Mickey Maus gelesen hab gabs da eine Geschichte wo Dagobert Donald und Co. ins innere der Erde reisen, also aufpassen was du sagst in Bezug auf Parallelen *g*   Zwinkernd
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #24 - 14.01.03 um 09:41:43
 
mir fällt nur eins auf,wenn man in neuen oder alten filmen oder büchern liest,so findei man überall parallelen.die von einigen immer wieder aufgegriffen werden,und weiter fefallscht werden oder auch nicht.
aufällig ist das aktuelle titel,immer mehr davon enthalten.
den zweg desen scheind denoch auf der hand zu liegen!
den da alles schon mehr oder weniger in filmen,die kassenschlager wurden,und schon jeder gesehen hat wiedergespiegelt wurde(mehr oder weniger)
ist es ein leichtes zu sagen,kuck dir den idioten an der guckt zu viel fernsehen!!
schon mal da drann gedacht?
viele grüße ihr da draussen..........
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LOKI
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KOYAANISQATSI

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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #25 - 14.01.03 um 11:24:50
 
Also noch einmal!

Wenn man in der Geschichte des Herrn der Ringe etwas finden möchte was heute aktueller ist als damals, als das Werk geschrieben wurde, dann ist es doch interessanter von welchen Sagen, Legenden, Mythen und Märchen sich Tolkien bedient hat. Und welche Teile er daraus entwendet hat.  Zwinkernd

Wer weiß es denn besser was ein Werk aussagen soll wenn nicht der Verfasser selbst? Hätte er mit der Allegorie (Symbolik) gearbeitet, dann hätte er sicher nicht erwähnt, daß er die Allegorie nicht mag und nichts von ihr hält. Er hätte, es dem Leser selbst überlassen darin zu finden was dieser gerade sieht.
Ich kann anfangen in alles was mir vor die Augen kommt irgendetwas hinein zu interpretieren. Oft berechtigt aber meist verfehlt. 
Bsp: Der eine Teletubbie ist blau. Wird nicht auch von den Atlantern behauptet, daß sie eine blaue Hautfarbe besaßen?
Haben nicht Trompeten die Mauern von Jericho zum Einsturz gebracht? Bringt nicht dieser verrückte Trompeter Stefan Mross die Hirne seiner Zuhörer zum Einsturz?
Duffy Duck lispelt. Hat nicht die Blonde bei den RTL-News ebenfalls einen Sprachfehler?

Ich denke die Geschichte der Herr der Ringe ist mit sehr vielen Wahrheiten gespickt und hat auch nach mehreren Jahren nicht an ihrem Zauber verloren, jedoch konnte er damals sicher nicht wissen, daß die WTC einstürzen werden nachdem zwei Flugzeuge hineinfliegen.

Und zum Kampf "Gut gegen Böse": existiert dieser nicht auch in sämtlichen Überlieferungen, denen sich Tolkien bedient hat? Sei es in der Bibel, Koran, Thora, sämtliche Legenden und Sagen usw.?

Gruß und Tschüß
Loki

PS: Kürzlich sah ich in der Zeitung ein Bild vom Verfall der einst florierenden Mühle an dem Teich, der mir vor langer Zeit so viel bedeutet hatte. Den Jungen Müller mochte ich nie, aber sein Vater, der Alte Müller, hatte einen schwarzen Bart, und er hieß nicht Sandigmann.
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #26 - 14.01.03 um 15:12:46
 
hallo

ich hab mir mal den kommentar auf heise angeschaut und konnte gerade noch mein mittagessen bei mir behalten Ärgerlich

hier ein kommentar auf den artikel des moechtegern kino-kritikers:
Si tacuisses...
Tolkien-Fan 12. Januar 2003 15:33
Sehr geehrter Herr Suchsland,

sie haben es mal wieder bewiesen: wenn man als mittelmäßiger
Journalist, der im Internet Filmrezensionen schreibt, es zu irgendwas bringen will, und dass, obwohl man eigentlich gerade viel lieber den Leitartikel für die FAZ schreiben würde und keinen Bock hat, etwas zu einem schnöden Fantasymachwerk zu recherchieren, dann schreibt man am besten etwas so abgrundtief Schlechtes, dass alle sich darüber das Maul zerreißen und man endlich die lang ersehnte Aufmerksamkeit bekommt.
Die Rechnung geht auf, verdient haben sie diese Aufmerksamkeit aber nicht. Denn ein Journalist sollte man schon ein Quentchen Ahnung haben von dem, worüber er schreibt. Hätten sie sich doch nur an die von ihnen belächelte Tolkien-Gesellschaft gewandt, man hätte dort ihrem profungen Unwissen abhelfen können.

J.R.R. Tolkien verfolgte mit seinem Buch KEINERLEI tiefere Intention.
Er VERABSCHEUTE Allegorien, hätte er etwas zur vergangenen,
gegenwärtigen oder zukünftigen Lage der Nation oder der Welt sagen wollen, hätte er es sicherlich klar und verständlich getan, der "Herr der Ringe" aber ist und bleibt reine Phantasie! Was sie von "Totalitarismus" über "Ökodrama" bis zu "Frauenfeindlichkeit" in Buch und Film (sie trennen diese Bereiche ja kaum bis gar nicht, ich bezweifle, das sie beides oder auch nur eins mit Sinn und Verstand rezipiert haben) hineininterpretieren, geht, zu gut Deutsch, auf keine Kuhhaut. Die gesamte Geschichte Mittelerdes diente Tolkien zunächst nur als Hintergrund für die von ihm erfundenen Sprachen, er verfolgte hiermit keine politischen Intentionen. Er lehnte sich stilistisch und thematisch an Geschichten wie die ältere Edda, das Nibelungenlied oder Beowulf an, einige der größten Werke europäischer Literatur, die aber ihrer Meinung nach dann ja auch nicht mehr lesenswert sein dürften, da sie so anachronistisch und undemokratisch
sind... tststs.

Sie scheinen weiterhin schlichtweg das Genre der Fantasy und des Märchens nicht zu kennen (auch hierüber hat Tolkien umfang- und hilfreiche Essays verfasst, ihnen sei wärmstens "Über Märchen" ans Herz gelegt) oder zu verstehen. wie sonst könnten sie sich über zu wenig "Sex, Drugs and Rock'n'Roll" beschweren?!?
Fantasy dient ja gerade nicht der Erfassung der Realität, sondern der möglichst glaubwürdigen Erschaffung einer Zweit-Realität, eben einer Welt, die anders ist als die, in der wir leben und die auch anderen Gesetzen gehorcht.

Wenn sie die "reale" Welt mit ihren ach so freien und gerechten
Demokratien, in der es ja nur freie, glückliche Völker gibt, Frauen
auch mal ballern und killen dürfen, aufgrund der fortschrittlichen
Technologie keiner mehr leidet, hungert oder ausgebeutet wird, die "Bösen" überhaupt nicht im Vornherein verurteilt und verteufelt, sondern ganz menschlich und verständnisvoll behandelt werden und nicht gleich aus niederen Beweggründen Kriege vom Zaun gebrochen werden, Tolkiens Welt vorziehen, dann bitte. Wenn sie sich aber über Menschen, die ihre Vorliebe nicht teilen, erheben und diese von oben herab als Eskapisten belächeln, dann tun sie mir wirklich leid.


ich hoffe das oeffnet nun endgueltig den moechtegern-ueberall-den-senf-dazugebern die augen!!!

gruesse, zak

ps: wer selber lesen und denken kann ist klar im vorteil...ziemlich genervter zak!
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"Eine Gesellschaft, die ein klein wenig Freiheit aufgibt für ein klein wenig Sicherheit, verdient beides nicht und wird beides verlieren." Benjamin Franklin
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urbayer
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Bavaria
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #27 - 14.01.03 um 16:30:32
 
Zak, lass dich von niemandem nerven, denn wenn man genervt ist regt man sich über etwas auf, und wenn man sich über etwas aufregt ist man der einzige der Schaden davon trägt, oder glaubst du es tut den andern was. Ich versuch immer alle Leute zu verstehn und wenn das nicht klappt dann reg ich mich trotzdem nicht drüber auf, denn dem andern is das ja egal, und geschädigt wird man auf dieser Welt (bzw in diesem System) sowieso genug, wieso soll man sich dann noch selbst schädigen

keep cool  zak  Smiley


PS: 1 Sache gibt es aber die mich aufregt, und zwar das mein PC zuhause total im a****** ist und ich heute wohl alles wieder neuinstallieren darf  *g*
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Reburg
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #28 - 15.01.03 um 10:44:41
 
Hier kann ich nur diesen Text anfügen:

Zitat:
Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.


Ich habe sicherlich nicht die Absicht hier jemanden zu nerven. Was diesen Herrn Suchsland betrifft, dass was er schreibt ist seine Meinung und sollte zur Diskussion anregen! Hat leider nicht funktioniert. (wurde zu einer Schlammschlacht). Dieser Herr Suchsland war mir bisher unbekannt.
Zitat:
denn meiner Meinung nach ist diese Geschichte schlecht verfilmt worden. Tolkien hat Mythen und Legenden aus aller Welt zusammengetragen und versucht einen Film zu drehen.

Zur meiner Kritik, dass er schlecht verfilmt ist, da habe ich mich falsch ausgedrückt.
Ich meinte die Handlung in Szene setzen war schlecht, auf gut Deutsch: die Inszenierung.

Was die Übereinstimmung von den Mythen und Legenden mit der realen Welt betrifft, das wird für mich immer realer. Jedem seine Meinung!


Gruß Reburg
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Aredhel
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #29 - 15.01.03 um 11:35:12
 
Hallo Grüsse an alle!
Möchte einen Beitrag zu diesem Thema von einem türkischen Authoren machen, der behauptet mit einem Mann von Agharta gesprochen zu haben. Sein Buch Faengt mit dem folgenden Zitat an,

"... und Gott befahl ihnen die Erde den Menschen zu überlassen und sich ins Erdinnere zurück zu ziehen..."

Erinnert euch das nicht an "Silmarillion" ? Wo doch gesagt wurde (ich weiss nicht mehr von wem), dass nun das Zeitalter der Menschen anfing und dass die Elben sich nun auf die unsterbliche Insel zurückziehen, welches von Menschen niemals gefunden werden konnte.
Jeder von uns hat ganz bestimmt das Tagebuch von Admiral Byrd gelesen oder viel früher was Olaf Jahnsen mit seinem Vater erlebt hat.
Ich finde doch das da was dran ist.
In jeder Legende steckt eine Wahrheit drin.
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