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Herr der Ringe - Mittelerde (Gelesen: 19564 mal)
Eno
Ex-Mitglied


Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #60 - 16.07.03 um 12:41:09
 
Hallo zusammen,

natürlich findet man ei Herr der Ringe zusammenhänge. An allen Mythen ist ein Teil wahr. Übrigens klingt Moria für mich nach der Legende vom Untersberg (früher auch Wotansberg oder Mitternachtsberg.

Gruß Eno Smiley
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kajaktiger
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #61 - 28.07.03 um 18:08:33
 
Habe keinen Bock mir den ganzen Stuss durchzulesen, weil sich mir auf der ersten Seite schon die Haare sträubten.
Da behauptete doch einer die Elben stammten von einer Insel. Diese Aussage ist natürlich falsch.

Die Elben kommen aus Mittelerde, genau so wie die Menschen, Orks. Die einzigen, die sich nicht dieser Party anschließen können sind, sind die Zwerge, die von einem Valar auf/in Valinor geschaffen wurden und den Atem von Ea erhielten.

Mittelerde ist nur ein Kontinent

Die Welt auf der die Elben leben war erst eine Scheibe und wurde dann eine Kugel. Ich kann leider nicht nachgucken wann, weil ich das Similarion nicht zur Hand habe.

Diese Welt hat Vulkane und einen heißen Erdkern.
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Azatoth
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #62 - 28.07.03 um 18:57:59
 
@Kajaktiger
Ich bin zwar ein Fan der HDR Trilogi, aber sicher kein Experte auf dem Gebiet.

Deine Aussage klingt widersprüchlich zu dem was hier steht : http://www.mittelerde-portal.de/voelker.php?volk=zwerge

Oder doch nicht ? Ich will mir nicht anmaßen zu behaupten wer jetzt Recht hat oder nicht. Wollte nur auf die ,für mich ersichtliche, Diskrepanz hinweisen  Zwinkernd
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Bergamr
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #63 - 28.07.03 um 20:52:10
 
Hallo Kajaktiger,

vielleicht würd's Dir echt was bringen, Dir den ganzen Stuß durchzulesen.

Die Zwerge von Tolkien wurden jedenfalls unter den Bergen von Mittelerde vom Schmied Aule geschaffen, jedenfalls die Urahnen, 7 Stück oder so.

Und das Buch, das Du grad nicht zur Hand hast, heißt 'Das Silmarillion'.

Woher Du das mit der Scheibe und Kugel hast, weiß ich grad auch nicht. Ich weiß da zwar grad nix von einer Scheibe, aber ich schau mal nach, vielleicht ist mir da was entfallen.

Gruß
Bergamr
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Aspire to be the person your dog thinks you are.
 
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kajaktiger
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #64 - 28.07.03 um 22:45:55
 
@Bergamr
7 Urahnen?
Du meinst die 7 männlichen Herrscher über Valinor?
Dies sind die Valar.
http://www.mittelerde-portal.de/index.html

Scheibe und Kugel: Stichwort dazu: Gerader Weg

@Azatoth
Guter Link, den merke ich mir.
Stimmt ich habe Ea(Wie komme ich auf denn? War das ein anderer Name für ihn(Ich weiß es gerade nicht habe gerade keine Literatur dazu da)) benutzt, gemeint ist natürlich Eru oder Illuvatar.
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quarti
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Liebe ist alles

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Hamm
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #65 - 13.08.03 um 10:11:01
 
http://www.bocksaga.de/frameset.htm



...Mein Name ist TOLKIEN....,
das ist ein deutscher Name (aus Sachsen), eine
Anglifizierung von Tollkiehn, was in etwa 'tollkühn' bedeutet.
Aber außer als Buchstabierhilfe ist diese Tatsache
so trügerisch wie alle Tatsachen im allgemeinen...



Daß der Professor ein linguistisches Talent war, dass er von frühester Kindheit an Sprachen erfand und sich alter Dialekte bediente, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Schließlich hat man lange genug versucht, Kult und Faszination um den Vater von Gandalf, Frodo, den Hobbits und vor allem dem "Herrn der Ringe" zu verstehen,- zu begreifen, wie und warum seine Biografen noch heute darüber staunen, dass der Jungmann bereits als Schüler gotisch sprach und während des ersten Weltkrieges (bei dessen Ausbruch 1914 Tolkien 22 Jahre alt war) nordische Sprachen beherrscht, vor allem aber schwedisch und alt-finnisch, was er sich autodidaktisch beibrachte.
Der erste Weltkrieg selbst lässt den Feingeist in die innere Emigration gehen, immer häufiger träumt er sich nach Norden. Inspiriert ist er vor allem durch die nordischen Sagas, die ihn in ihren Bann ziehen und ein Gefühl von geistiger – besser Seelenverwandschaft- in ihm hervorrufen.

Ausgelöst durch die Erlebnisse des ersten Weltkriegs, in dem er viele seiner Freunde verliert, macht sich Tolkien daran, eine ganze Mythologie zu kreieren, beflügelt durch seine Leidenschaft, Sprachen zu erfinden. Sprachen aber brauchen Geschichten und ein Volk, dass sie spricht. Seiner Heimat England will er widmen, was er im Norden findet und die Geschichten dem Charakter seines Landes anpassen. Auch möchte er seiner Heimat gern ein eigenes Epos schenken, vergleichbar der Edda und anderen altnordischen Mythologien.

"Ich wünschte, wir hätten noch mehr davon - etwas von der gleichen Art, was uns Engländern angehörte.", schreibt er in einem Brief an einen Freund.

Schließlich bedient er sich aus dem Mythen-Fundus der von ihm so hochgeschätzten nordischen Sagenwelt und beginnt außerdem eine neue Privatsprache zu entwickeln, die sich am Finnischen orientiert und die er später "Quenya" oder "Hochelbisch" nennt.

Seine mythische Wirklichkeit nennt Tolkien in Anlehnung an das nordische Midgard Mittelerde – ("Mittelerde ist unsere Welt - in einer imaginären Periode des Altertums", sagt er dazu). Die Namen der Personen und Orte für das Silmarillion und später auch den Herrn der Ringe ergeben sich aus diesen Privatsprachen, zu denen sich später noch "Sindarin" als einer weiteren Elbensprache hinzugesellt, die er dem Walisischen entlehnt. Tolkien versteht sich nicht als Erfinder von Geschichten, sondern als Entdecker der Legenden. Mittelerde ist für ihn keine literarische Fiktion, sondern vielmehr Chronik historischer Ereignisse.

Mittelerde ist für ihn keine literarische Fiktion, sondern vielmehr Chronik historischer Ereignisse.

Das erscheint wichtig, weil wir uns fragen müssen: warum ist das so? Warum flüchtet sich ein hochdekorierter Professor für Sprachen in eine an das finnische angelehnte Elbensprache und belegt deren Geschichten mit dem Ausdruck „historischer Ereignisse“? Aus bloßem Grauen vor den Schrecken des Krieges? Nein, denn auch seine Werke sind nicht gerade frei von Krieg, Gewalt und Greueltaten, im Gegenteil, sie handeln sogar davon.

Im Zuge der Verfilmung seines Hauptwerkes, des „ Herrn der Ringe“ schrieb „Bild der Wissenschaft“:

Uraltes finnisches Nationalepos war Inspirationsquelle für Tolkiens Saga "Der Herr der Ringe"
...Tolkiens Mittelerde und deren Charaktere haben auch Wurzeln in der realen Welt: Im östlichen Teil Kareliens (heute Russland)) existiert noch heute ein Dialekt der finnischen Sprache, der über die Jahrhunderte mündlich in Form von Liedern und Versen (Runen) von so genannten Runensängern weitergegeben wurde. Die Sammlung dieser uralten Verse wird als Kalevala bezeichnet. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts begann der Landarzt, Elias Lönnrot, diese Verse aufzuschreiben, eine erste Veröffentlichung entstand 1835, im Jahr 1849 wurde eine erweiterte Fassung dieser Geschichtensammlung publiziert, Geschichten voller Magie und Zauberei, deren Titelfigur Lemminkäinen ein Schamane ist.

Die finnische Schriftsprache entstand. Mit einem Zauberbuch?

Alle Themen vorchristlicher Traditionen, wie die plötzliche Verwandlung der physischen Erscheinung, mystische Dämonen, magische Pflanzen, Tiere, die sich in Menschen verwandeln, kommen in der Kalevala vor, während der Hauptstrang der Geschichtensammlung die Fabel eines geheiligten Objektes von großer Kraft ist, das von den Helden gejagt und gesucht wird. Um zu verstehen, woraus diese Kraft eigentlich besteht - eine Heldenfahrt der Seele und des Geistes. Das ist es offenbar, wovon Tolkien so angezogen war.
Die Frage, die sich der junge Tolkien gestellt haben muss, könnte gelautet haben: war die Kalevala ein reines Märchenbuch oder steckte mehr dahinter? Ein historischer Hintergrund etwa, der so phantastisch war, dass man ihn nur innerhalb verwunschener Geschichten erwähnen durfte, ohne zum „Spinner“ erklärt zu werden...?

Die meisten akademischen Tolkien-Experten gehen davon aus, dass der Professor niemals in seinem Leben in Finnland war. Er selbst schrieb kurz vor Ende des II. Welkrieges an Christopher Tolkien:"....Ich wollte ich hätte das Land der 10000 Seen vor diesem Krieg besucht. Gegenwärtig sucht der Autor noch nach eindeutigen Beweisen, daß er eben doch dort war.

Hier ist die Hauptthese / Spekulation, von der wir ausgehen. Sie nährt sich aus mehreren Tatsachen, die mit Tolkien selbst und der Mythologie zu tun haben, die auf dieser Website vermittelt wird: Wir glauben, dass J.R.R. in Finnland war und festgestellt hat, dass selbst das deutsche Wort - tollkühn - noch eine andere tiefere Sprachwurzel haben könnte. Er glaubte nämlich (siehe Anfang des Artikels), daß von diesem Wort sein Name herkäme. Für jemanden wie ihn - linguistisch hochmotiviert-, gleichzeitig mit den Vorvätern beschäftigt, ist diese Hypothese mehr oder weniger zwingend.Aber gleichzeitig war er in der Lage finnisch zu sprechen und zu verstehen. Welch eine Verschwendung, mit der finnischen Sprache im Kopf und im Herzen nicht in das Land der 10000 Seen zu fahren. Etwa nach dem zweiten Weltkrieg. Und zwar allein und ohne Zeugen oder Biografen an der Seite.

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Aredhel
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #66 - 13.08.03 um 13:02:41
 
Das hast Du aber ganz nett geschrieben Quarty, es hat mir spass gemacht das ganze zu lesen. Danke für Deine Mühe.
Ich persönlich glaube auch, dass Tolkien's Legende, die er uns geschenkt hat, sehr sehr viel mehr ist als nur eine Fiktion, die sich von den Nordischen Mythen ernaehrt.
Wir werden es ja hoffentlich mal irgendwann heraus finden.
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Reburg
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #67 - 13.08.03 um 21:14:28
 
Zitat:
Ich persönlich glaube auch, dass Tolkien's Legende, die er uns geschenkt hat, sehr sehr viel mehr ist als nur eine Fiktion, die sich von den Nordischen Mythen ernaehrt.


Genau das mein ich auch. Zwinkernd

Lieb grüßt Reburg

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Aredhel
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Turkey
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #68 - 19.08.03 um 10:31:39
 
Hallo Leute,
Ich würde sehr gerne mal die Kalevala lesen. Wüsste vielleicht jemand bescheid in welcher site das gelesen werden kann?
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Hauke
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Re: Herr der Ringe - Mittelerde
Antwort #69 - 11.05.04 um 13:17:53
 
Hm...Tolkien schreibt selbst:

As for any inner meaning or "message", it [Herr der Ringe] has in the intention of the author none.  It is neither allegorical nor topical. As the story grew it put down roots (into the past) and threw out unexpected branches: but it´s main theme was settled from the outset by the inevitable choice of the Ring as the link between it and the The Hobbit. The crucial chapter "The Shadow of the Past", is one of the oldest parts od the tale. It was written long before the foreshadow of 1939 had yet become a threat of inevitable disaster, and from that point the story would have developed along essentially the same lines, if the disaster had been everted. Its sources are things long before in mind, or in some cases already written, and little or nothing in it was modified by the war that began in 1939 or its sequels.
Aus dem Vorwort der "second edition"

Mittelerde ist in 1. und 2. Zeitalter eine Scheibe, danach, nach der Versenkung Númenors und der Entrückung Valinors, eine Kugel. Tolkien spricht übrigens von "riesigen Höhlen im Norden der Welt", in denen sich die überlebenden Diener Morgoths (u.a. die Balrogs) verkriechen, nachdem seine Festung von den Göttern dem Erdboden gleichgemacht wurde. Das hat aber wohl nichts mit dem großen Nordpol-Loch zu tun, da die Höhlen einfach eine logische Konsequenz davon sind, dass früher darüber ein Palast stand Zwinkernd (im äußersten Norden stand Morgoths Festung)

@Sauron: Ich schätze, das Auge ist einfach ein Symbol dafür, dass er alles und jeden sehen kann. Ein auge ist er, weil er nichts und niemanden neben sich duldet, er steht für das Gleichmachen (one Ring to rule them all), während die Freien Völker Mittelerdes für die Vielfalt stehen. Abgesehen davon ist er gar nicht das Primäre Böse, sondern nur ein Diener Morgoths, der aber wiederum nur ein Teil der Seele von Ilúvatar ist Zwinkernd

[quasi edit]: oh, ich sehe grade, dass fast alles davon schon gesagt wurde...hm...naja, ich poste es trotzdem, habt ihr´s halt nochmal auf Englisch Smiley
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Always look on the bright side of life Smiley
 
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