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Tiefenerdbeben (Gelesen: 16627 mal)
alvaricus
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Beiträge: 617
Re: Tiefenerdbeben
Antwort #15 - 09.09.03 um 11:35:28
 
moin cruser,
zur Bestimmung der nicht eindeutrigen Altersangaben von Fossilienfundenals Hinweis für eine geologische Sedimentgeschichte folgendes: "Die einfachste und älteste geologische Methode begründet sich durch die Ablagerungsgeschichte: die ältesten Gesteinsschichten liegen unten, die jüngsten obenauf. So hatte man in der Frühzeit der Forschung ein einfaches Werkzeug für die Schichtbestimmung gefunden. Leider sind geologische Prozesse, die eine Abfolge umkehren oder durcheinander bringen unberücksichtigt. Doch auf diesen ersten Grundstein aufbauend, fanden sich immer mehr Informationen über Fossilgemeinschaften, das Konzept der Leitfossilien entstand und besteht bis heute. Das ist eine relative Altersbestimmungsmethode, weil sie uns keine direkten Zahlen/Jahresangaben liefert. Für absolute Altersbestimmungen muss man physikalische Methoden bemühen. Diese beruhen auf verschiedensten Abbaureihen bei (meist radioaktiven) Isotopen. Mit Geschwindigkeitsberechnungen dieser Zerfallsreihen kann man Jahreszahlen ermitteln (zum Beispiel die bekannte Kohlenstoffmethode 14C, die jedoch nur für sehr junge Ablagerungen brauchbar ist). Es wird heute weltweit geforscht, um die einzelnen Zeitabschnitte noch exakter zu berechnen. So erscheinen etwa alle 5 bis 10 Jahre neue Daten zu den einzelnen Zeitabschnitten." ich finde die Basis der Altersbestimmung mehr als dürftig und ebenso liegt hier kein Beweis für eine umfassende Sedimenthistorie für beide Gebiete vor.
Zur Erosion: Eine über Jahrmillionen subduzierender und obduzierender Kontinentalplatte verändert durch diese Prozesse zwangsläufig ihre Ursprungsform bis zur Uendlichkeit. Bei einer angenommenen Drift von 2 cm pro Jahr (entspricht ebenfalls dem Wachstum des Himalajas) entfallen auf 100 Mio Jahre 2000 Kilometer Drift. Die Erde ist angenommene 5 Milliarden Jahre alt! Allein bei dieser angenommenen Drift von 2000 Kilometern würde nur bei einem ausgeglichenen Verhältnis Obduktion / Subduktion die mittlere Kontinentalhöhe wahrscheinlich ähnlich ausfallen aber dieser Ausgleich existiert ja nicht. Wir sehen ja bei älteren Gebirgen wie sich erodierende Landflächen verhalten.. Die Kontinentalstruktur wäre eine förmlich ganz andere nach einer 2000 Kilometer Drift und Südamerika würde nicht in dieser Passgenauigkeit sich an Westafrika anfügen lassen - gleiches gilt für Neuseeland an Australien, Madagaskar an Mosambique, Neuguinea an bzw um Kap York (Australien), Australien an Tansania Kenia und Somalia, Grönland an Schottland und Norwegen und Nordamerika an Nordafrika, Westeuropa  usw.
und nochmal  ich finde die Überschiebung ist das beste Beispiel für eine Drift der Erdkrustenbereiche durch Expansion....es ist "reine" Auslegungssache.
Zu den Tiefenerdbeben: Deinen Erläuterungen widerspreche ich nicht nur wo ist die Antwort, dass punktuell eine seismische Übertragung stattfindet? Wo bleibt der angesprochene Gedankenansatz, dass diese Prozesse nicht mit dem Motor der Expansion funktionieren? Gleiches gilt ebenfalls für die Subduktions-Vulkan Erklärung, wie uach durch das Schaubild verdeutlicht. Expansion als Motor für die Anhebung lässt genau diese Prozesse zu in den partiell Erdkrustenbereiche unter andere verschoben werden und mitgeführte Tiefseesedimente dem Magma so zuführen.
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(chin)
 
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