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Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der Erde (Gelesen: 14787 mal)
Georg
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Beiträge: 2
Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der Erde
14.07.03 um 01:08:18
 
Hallo beisammen,


Habe kurz das Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der Erde gelesen und im Prophezeiungsforum (http://f23.parsimony.net/forum53379/) diskutiert.


Bin begeistert  -  eine geniale Idee, vergleichbar vielleicht mit dem Foucault'schen Pendel zur Bestimmung der Erdrotation.

Frage........

Gibt es dafür irgendwelche Experimentbeschreibungen (von wem genau, wann, wie genau...), Beweise für das Ergebnis und / oder Quellenangaben?


Von wo hat Heiner Gehring das her?


Kann mir da jemand Auskunft geben?


liebe Grüße

Georg


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alvaricus
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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #1 - 14.07.03 um 09:01:55
 
Hallo Georg, hier ein Link der näheres beschreibt, auch wenn er von der Konkurrenz ist Zwinkernd:
www.s-line.de/homepages/keppler/tamarack.html aber in dem Beitrag "auf oder zu?" wird am Ende auch nochmal darüber gesimpelt...
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #2 - 15.07.03 um 01:35:12
 
hallo

im text von gerry forster wird auch auf das experiment eingegangen. aus dem stehgreif kann ich aber keine genauen daten dazu abgeben. (jedenfalls ist es mir jetzt zu spaet am abend um was rauszusuchen)

gruesse, zak
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Bynaus
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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #3 - 09.11.03 um 21:52:28
 
Wer an die HE glaubt, scheint ja so richtig auf diesem Experiment herum zu reiten. Ständig wird behauptet, nach diesem Experiment müsse der Massenschwerpunkt der Erde viel näher an der Oberfläche liegen, und nicht im Kern.

1.: Wenn es so wäre (dass der Massenschwerpunkt nahe an der Oberfläche, sagen wir, unter Europa wäre), würde die Erde durch den Weltraum eiern. Selbst wenn der "Gravitationsmantel" Realität wäre, dann hätte er dieselbe Wirkung, wie wenn alle Masse im Zentrum wäre. Sowohl bei Hohlkugel als auch bei Vollkugel liegt der Massenschwerpunkt im Zentrum.
2. Warum sollen den auseinander gehende Pendel zeigen, dass der Massenschwerpunkt näher an der Oberfläche liegt? Wenn die Pendel zum Massenschwerpunkt hingezogen würden, würde man doch erwarten, dass sie näher zusammen gehen, nicht weiter auseinander, nicht wahr?

Die Erklärung für das Ergebnis des Pendulum-Experiments ist in Dichtevariationen im umgebenden Gestein zu suchen: Vielleicht wisst ihr, dass die Schwerebeschleunigung nicht überall auf der Erde gleich ist. Sie variiert zB von Äquator zu Pol von 9.78 zu 9.83, variiert aber auch lokal, was zur Bestimmung des Untergrunds benutzt werden kann: Gesteine unterschiedlicher Dichte haben extrem kleine Auswirkung auf empfindliche Messgeräte. Damit kann man übrigens auch unterirdische Tunnel ausfindig machen.
Dasselbe passiert nun beim Pendulum-Experiment: Eine lokale Dichteerhöhung in der Nähe des einen Pendels (etwa eine magmatische Intrusion, oder eine Erzader) lenkt durch ihre zusätzliche Masse das Pendel ein wenig aus: und schon ist die Abweichung da.
Jetzt werdet ihr sagen: Das ist doch unmöglich, dass eine Dichteanomalie so eine Auswirkung hat! Nun, solche Anomalien können normalerweise Abweichungen von bis zu einigen Promille der Schwerebeschleunigung bewirken. Betrachten wir das Experiment, das unter obigem Link erwähnt wird: 1300 Meter tief, Auslenkung 0.35 Meter. (Da es sich ja um vektorielle Kräfte handeln, die sich addieren, können wir das durchaus vergleichen: Die Anziehung der Erde entspricht den 1300 Metern, diejenige der Anomalie 0.35 Meter) Bestimmt man nun die relative Ablenkung, so erhält man 0.35/1300 = 0.00027, was 0.27 Promillen entspricht: Also durchaus möglich.
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Es ist einfacher, ein Atom zu zertrümmern, als eine vorgefasste Meinung. (Albert Einstein)
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alvaricus
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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #4 - 10.11.03 um 07:58:49
 
MOIN
@bynaus:
Punkt 1 deiner Antwort sagt aus, dass du die Aussage betreffend dieses Experimentes nicht verstanden hast. Der Masseschwerpunkt liegt (nach der Theorie, die daraus abgeleitet wird´) in der Erdschale und zwar mittig in jedem Punkt dieser Erde. - also lotfällend z.B. in 500 Km Tiefe bei einer ca 1000 Km dicken Erdschale. Wir hätten demnach dort eine schwerelose Zone (Übergang) .
Zu 2: die Pendel werden deshalb auseinandergezogen, weil dann (demnach ) die Summe der Aussenkräfte innerhalb der hypothetischen Schale die Pendel auseinanderziehen, oder man siehts wie der in seiner Theorie völlig abweichende Keppler ... siehe obigen link...  doch bezüglich des Restes, kann man das nachvollziehbar so sehen.., aber auch hier wird von dir spekuliert..., denn du vermutest die Dichteanomalie, aber setzt sie als selbstverständlich ein, das sie das gegebene Weltbild unterstützt und allein deshalb fallen Alternativtheorien aus...
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Bynaus
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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #5 - 10.11.03 um 10:05:06
 
Wie der Name schon sagt, ist ein Masseschwerpunkt ein Punkt. Der kann nicht über eine Sphäre verteilt sein. Konkret ist ein Masseschwerpunkt der Punkt, an dem man eine Waage unterstützen müsste, damit sie bei Messungen in beliebige Richtung nicht ausschlagen würde. Wenn die Erde eine Sphäre wäre, dann wäre der Massenschwerpunkt dieser Sphäre, wie es unschwer zu überlegen ist, im Zentrum der Hohlkugel und nicht im Mantel.
Zu 2: Findest du nicht, dass es um die Beweisbarkeit der Hohlen Erde etwas schlecht steht, wenn das einzige Experiment dazu, auf das sich auch immer wieder viele Leute berufen, sich ganz einfach durch etwas anderes, weitaus weniger Phantastisches erklären lässt?

Ausserdem: Stellen wir uns einmal vor, wie denn das mit einer solchen "Schale" aussehen würde: Die Schale, von mir aus in 500 km Tiefe, zieht alles an der Oberfläche an. Das heisst, von ihr gehen radial die Feldlinien des Gravitationsfeldes aus, nach innen und nach aussen. (Ja, auch Gravitationsfelder haben Feldlinien: Jedes Feld hat solche, auch wenn sie vorwiegend im Zusammenhang mit Magnetfeldern erwähnt werden) Nun, jedes Pendel (das ja dem Lot folgt) wird sich nun nach diesen Feldlinien richten: Daraus folgt aber zwingend, dass die Pendel nach unten konvergieren. Nur wenn wir auf der Innenseite einer Hohlkugel leben würden, dann, und NUR dann, würden die Pendel nach unten divergieren.
Ausserdem: Wenn die Feldlinien auch von der Schale radial nach innen zeigen, fragt sich dann, wie sich dort die Innensonne bilden konnte, wenn alle Kräfte von dort weg ziehen...
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RyoOhki
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Die Wurzel alles Bösen
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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #6 - 10.11.03 um 13:53:13
 
Ich denke das man für ein solches Pendelexperiment ziemlich akribische und schwierige Bedingungen erfüllen muss, um ein genaues ergebniss zu bekommen? Aber wie Bynaus schon sagte: Selbst bei einer hohlen erde mit gleichmäßiger Massenverteilung müssten die Pendel in die Mitte deuten. eben aus demSelben grund warum sich im inneren die Gravitation der Schale gegenseitig aufhebt.
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Cruser
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Skeptiker

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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #7 - 10.11.03 um 19:58:36
 
In der Erdmitte muss es einen festen Gravitationspunkt geben, da sonst die Satelliten im Erdorbit abstürzen oder auf nimmerwiedersehn im All verschwinden.
Also die Satelliten MÜSSEN einen festen Anziehungspunkt haben, sonst stürzen sie unglücklich ab.
So wie ich das verstehe werden also wir auf der Erdoberfläche und die Pendel von dem Gravitationsmantel angezogen und die Satelliten in einem 180km hohen Orbit werden vom Erdmittelpunkt angezogen ??? Also irgendwie stimmt da was nicht!

Gruß,
Cruser
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alvaricus
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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #8 - 11.11.03 um 08:14:06
 
moin cruser: 
mal abgesehen von der Richtigkeit dieses Experimentes, und vorausgesetzt die Gravitationskräfte wirken in einem anderen Verhältnis als offiziell angenommen, was heißen könnte:                                                (Anziehung (herk. Gravitationsannahme) und Druck (Äthertheorie) stehen in einem Verhältnis x/y also z.B. 70/30 ..
dann würde die von der Erde ausgehende Anziehung auf den Sateliten wie ein geometreischer Kegel wirken (d.h.: von der dem Sateliten zugewandten Seite der Erdoberfläche ausgehend ) Ergo je weiter sich ein Körper von der Erde entfernt je größer ist die auf ihn wirkende Grundfläche, bis zu dem Punkt wo die gesamte ihm zugewandte Seite der Erde als Grundfläche ausgefüllt ist und danach das Anziehungsverhältnis in Bezug auf die relevante Größe Entfernung und der dann fehlenden Zunahme an wirkende Fläche einen starken Abfall der Anziehungskraft mit weiter zunehmender Entfernung ausübt: was bedeutet das die Erdanziehungskraft nicht mehr Wirkung zeigt. puh...   soviel zu dieser Theorie...
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Bynaus
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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #9 - 11.11.03 um 11:49:24
 
Selbst, wenn es so wäre, Alvaricus, wäre dann die Grundfläche des Kegels nicht immer gleich gross und die Steigung der Seitenflächen geringer oder weniger gering?
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alvaricus
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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #10 - 11.11.03 um 15:58:03
 
@bynaus:  war das Senf?  oder habe ich da Verständnisprobleme :  Eine Kugel und ein Masseobjekt/punkt in Entfernung x davon entfernt. Mit zunehmender X verändert sich logischerweise die Grundfläche und die Steigung der Seitenflächen.. also wo Problem??
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Bynaus
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Re: Pendelexperiment zur Bestimmung der Form der E
Antwort #11 - 11.11.03 um 16:32:43
 
Du hast das so geschrieben, als ob ein solcher Kegel erst nicht die ganze Querschnittfläche der Erde als Grundfläche haben würde, erst später, ab einer bestimmten Entfernung. Ich habe dich gefragt, ob es denn nicht eher so sei, dass die ganze Querschnittsfläche der Erde von Anfang an als Grundfläche des Kegels auf den Satelliten wirkt.
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