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antischwerkraft (Gelesen: 9358 mal)
Keiran
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Re: antischwerkraft
Antwort #15 - 13.10.03 um 23:09:35
 
Klingt für mich zwar eher unwahrscheinlich, ist aber eine genauere Prüfung wert... denn immerhin würde das ja einige alte Fragen beantworten und einige neue Fragen stellen, die vieleicht durch wieder andere Thesen beantwortet werden könnten....
Auf jeden fall dranbleiben  Smiley

mfg
Keiran
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Gestern wussten die Menschen, das die Erde eine Scheibe ist. Heute wissen wir, das sie Rund ist.
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Keiran
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Beiträge: 231
Re: antischwerkraft
Antwort #16 - 14.10.03 um 17:57:42
 
Ich hab mal drüber nachgedacht...
Damit die Sache funzt müssten sich doch alle Graviton Teilchen (oder wie man das nennen möchte) in dieselbe Richtung bewegen, denn wenn sie sich in eine zufällige Richtung bewegen würden, wäre die größe der Schwerkraft ja von Sekunde zu Sekunde anders. Da ja mal mehr und mal weniger Teilchen Druck ausüben.
Wenn sich also alle Teilchen in die gleiche Richtung bewegen, stellen sich mir folgende Fragen:
Wo kommen sie her?
Wo bewegen sie sich hin?
Warum endet der Teilchen Strom nicht?
Was ist dort, wo die Teilchen hinfliegen?

Eine Möglichkeit wäre vieleicht, dass das Universum eine Kugel ist, genauso wie die Planeten. Also endlich. Dann jedoch wäre der Urknall unmöglich, da sich das Universum ja ausdehnen müsste.

Fazit: Die Theorie stimmt nicht.

mfg
Keiran
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Segestus
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Syke
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Re: antischwerkraft
Antwort #17 - 19.10.03 um 13:19:26
 
Und es gibt sie doch!

www.stern.de:

US-Astronomen haben erstmals eine "dunkle Galaxie" völlig ohne Sterne entdeckt. Die zwei Millionen Lichtjahre entfernte schwarze Wolke besteht vermutlich allein aus Wasserstoffgas und Teilchen unbekannter Natur, wie der "New Scientist" berichtet. Die Entdeckung könne die Suche nach der geheimnisvollen Dunklen Materie entscheidend voranbringen. Nach gängigen Modellen macht die Dunkle Materie mehr als 90 Prozent der Masse im Universum aus.

Leo Blitz und Kollegen von der Universität von Kalifornien in Berkeley hatten eine gigantische Wasserstoffwolke namens HVC 127-41- 330 mit dem Riesen-Radioteleskop in Arecibo (Puerto Rico) untersucht. Die Wolke rotiert so schnell, dass sie von der Fliehkraft auseinander gerissen werden müsste, wenn sie nicht von einer starken, unsichtbaren Schwerkraftquelle zusammengehalten würde. Mindestens 80 Prozent der gesamten Wolkenmasse müssen demnach in Form dieser Dunklen Materie vorliegen.
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Keiran
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Beiträge: 231
Re: antischwerkraft
Antwort #18 - 31.10.03 um 19:53:01
 
Zu der Theorie, das Gravitationsteilchen die Körper zusammendrücken, statt das eine Kraft von den Körpern ausgeht, die sie anzieht:
Es gibt dabei ein großes problem:
Wenn mit den 'Schatten' die Massen werfen und dadurch zusammengedrückt werden, dass außerhalb der Schatten mehr teilchen 'drücken', müsste die Gravitation von der größe eines Körpers abhängig sein.
Dem ist aber nicht so. Denn ein Ball aus Papier hat weniger Anziehungskraft als ein gleichgroßer ball aus z.B. Blei.

mfg
Keiran
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Der Bademeister
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Think Big !!

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Re: antischwerkraft
Antwort #19 - 26.11.03 um 01:10:07
 
Hi @alle

hierzu noch einmal zwei Links, die ich gestern bereits losgeworden bin  - in diesem Thread passen sie aber deutlich besser. Sollten in Zusammenhang mit Segestus PM Artikel gelesen und verstanden werden!

Thema: Erdexpansion / Neutrinos / Gravitation / Dinos

http://www.tu-berlin.de/presse/tui/01mai/NeutrinoAbsorption42.pdf

http://home.t-online.de/home/ralph.netzker/quark.htm


Dinos - Neutrinos - das reimt sich Zwinkernd

Und es macht Sinn: In Verbindung mit dem PM Artikel müsste jedem auffallen, dass alle hier zitierten Forscher in etwa in die gleiche Richtung gehen:
1) Gravitation: -> und endlich eine wirkliche Erklärung dieses Begriffes, die ohne mathematische Verballhornungen erklärbar wird, die am Ende als Ergebnis null haben und mit einer Wortbombe wie "Raumzeitkrümmung" verziert und verundeutlicht werden.
2) Erdexpansion, für die es deutliche Anzeichen gibt, die sicherlich genau so diskutierenswert sind wie es die Theorien von A. Wegener vor knapp 100 Jahren waren
3) Lösungsvorschlag für das vermaledeite Problem aller Zoologen und Paläontologen, das ganz einfach darin besteht, dass nicht einer der Grosssaurier a la Apatosaurus nach unseren tiermedizinischen Erkenntnissen auf dieser unseren Erde hätte leben können.

Wenn mann noch das Tesla Postulat hinzunimmt, demzufolge Elektrizität, Magnetismus und Gravitation ein und dasselbe in verschiedenen physikalischen Ausdrucksformen (und möglicherweise in verschiedenen Dimensionen) sind, dann scheint mir der Weg zur lang gesuchten einheitlichen Feldtheorie nicht mehr ganz so weit zu sein.

Interessant finde ich, dass erst der interdisziplinäre Ansatz Klarheit bringt - die reine Mathematik und die reine Physik usw. sind immer zu sehr beschränkt in der Sichtweise der Welt.

@ Segestus: Danke für den PM Artikel - hat mich echt weitergebracht

@ Bynaus: Könnte sein, dass das, was du als unumstössliche Tatsachen akzeptierst, möglicherweise in 20 Jahren vollständig überholt sein wird ?
Wenn ich es recht verstanden hatte, war es genau das, was Alvaricus dir sagen wollte: die heutigen Erkenntnisse sind gut und schön, aber sie erklären längst nicht alle Beobachtungen, die zweifelsfrei gemacht werden können.
Somit bestünde der wissenschaftliche Auftrag darin, offenkundige Widersprüche in der real world Punkt für Punkt aufzuklären - und am Anfang steht dabei immer die Hypothese - dann die Theorie - und erst dann der tatsächliche Beweis.
Da bist du sicherlich einer Meinung mit mir.
Fakt ist aber aus meiner Sicht, dass die Physik in den letzten 60 Jahren zur Entwicklung unseres Weltbildes nur noch wenig beigetragen hat - ausser hässlichen und nicht in Worte zu fassenden Kröten wie String-Theorie und völlig überzogener Mathematik, die offensichtlich von keinem der selbsternannten Gralshüter überhaupt verstanden, aber immer eifrig verteidigt wurde (siehe PM Artikel von Segestus: Einsteins Gleichung, die NULL ergibt....)
Du als angehender Wissenschaftler solltest Wissenschaft nicht nachbeten, sondern verteidigen (hast du gemacht) und erweitern. Dabei wirst du aber die ein oder andere Erkenntnis, die du heute noch für sicher hälst, über Bord werfen müssen. 

Zu meiner Schulzeit galt es noch als ausgemacht, dass Elektrizität gut erklärt werden kann, Magnetismus nur teilweise erklärt, aber immerhin beliebig erzeugt werden kann (EM), und Gravitation nur als Konstante berechnet, aber nicht wirklich erklärt und nicht erzeugt werden kann. (Da wusste mein Physik Lehrer wohl mehr als Einstein....  Schockiert/Erstaunt  )

Daran hat sich bis heute  nichts geändert - allerdings scheinen mir die Links hier in diesem Thread genug Hinweise zu geben, dass sich dies in den nächsten Jahren ändern wird. Freue mich auf das neue Weltbild!!

Grüsse an alle

ThutMosis
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Zwoologe
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Kick Bush&TCPA

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Re: antischwerkraft
Antwort #20 - 21.06.04 um 07:44:38
 
als ich das mit dem zug gelesen hatte, ging mir  sofort dieses physikalische experiment  durch den kopf, dass sich  mit dem laufrad gyroscope durchführen läßt.

hier gibts das teil auf video (4,4 mb) :

http://www.wfu.edu/Academic-departments/Physics/demolabs/demos/avimov/mechanics/...

gyroscope scheinen der gravitation zu trotzen. man könnte fast annehmen das ein antigravitationsfeld aufgebaut wird. 

mfg
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urbayer
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Glückliche Sklaven sind /> /> Feinde der Freiheit /> !!!

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Bavaria
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Re: antischwerkraft
Antwort #21 - 21.06.04 um 08:11:10
 
fliegendes gyros ? die spinnen die griechen Zunge
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Zwoologe
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Kick Bush&TCPA

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Re: antischwerkraft
Antwort #22 - 22.06.04 um 01:14:42
 
stell dir eine  eisenstange vor, so um die 50 kilo schwer und 1,50 meter in der länge. der durchmesser beträgt sagen wir mal der einer haarspraydose(rein fiktiv). an dem einen ende wird ein gyroscope anmontiert. das ganze wiegt jetzt ordentlich.
wenn du jetzt versuchen würdest, die stange mit einen ausgestreckten arm in die höhe zu heben, würdest du schnell feststellen das du es nicht schaffen kannst. bei dem hebel unmöglich. wenn du das gyroscope am anderen ende der stange in gang bringst, stellt es plötzlich gar kein problem mehr da, die stange auf ebend beschriebener weise hoch zu halten und wenn lustig, über den kopf zu schwenken. Durchgedreht

ich fands im jedenfall erstauhnlich, als ich es zum ersten mal sah.

mfg
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Hauke
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Re: antischwerkraft
Antwort #23 - 25.06.04 um 01:46:11
 
An ein Gravitationszentrum außerhalb der Erde glaube ich irgendwie nicht...das mit den 6500km über der Erde ist doch nur der gedachte Treffpunkt der beiden Linien.
Direkt zum Pendulum-Experiment: Auf einer Seite, die ich in dem "ein paar Fragen..." Thread geposted habe, widerlegt jemand diesen Versuch sehr elegant dadurch, dass er schreibt, dieses Experiment hätte nur dann Bedeutung, wenn wir den Aufbau der Erde genau kennen würden. Vielleicht war unter dem Schacht eine riesige Höhle, die die Ergebnisse verfälscht hat...

Zum Thema "Gravitation durch Druck von Außen": Dr.Podkletnov hat doch bemerkt, dass der Pfeifenrauch über den Scheiben leichter geworden ist, nicht darunter. Ein stärkeres Gegenargument kann es doch nicht geben, oder?

Zitat:
Dr. Podkletnov: "Es gab ein Schlüsselerlebnis. Wir arbeiteten noch spät in der Nacht und einer unserer Kollegen schaute bei uns herein. Ein netter Typ mit einem langen Bart und er rauchte eine Pfeife. Er sagte: "Hallo Leute" und blies den Pfeifenrauch über unsere Geräte. Und dabei haben wir festgestellt, der Rauch kam zu unserem Gerät, traf auf eine ungewöhnliche unsichtbare Barriere und stieg dann sofort hoch."

Dies hat die Wissenschaftler erstaunt. Sie maßen sofort den Luftdruck über dem Gerät. Der Luftdruck war über dem Gerät geringer als an den anderen Stellen des Raumes. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen war, daß die Schwerkraft an dieser Stelle niedriger war, also die Schwerkraft von der Versuchsanordnung gemindert wurde.

Dr. Podkletnov: "Und zum Schluß, um ganz sicher zu sein, gingen wir ein Stockwerk herauf zu unseren Kollegen, die über uns arbeiteten. Wir kamen mit dem Barometer in ihr Labor und haben mitten im Raum angefangen und versucht eine Stelle mit geringerem Luftdruck zu finden. Wir waren überrascht, aber wir haben ganz leicht die Stelle finden können. Sie war 100% dort, wo sich im Stockwerk drunter unsere Supraleitende Scheibe drehte. Das war ein sehr klarer Beweis, daß wir es hier tatsächlich mit einer Art von Abschirmung der Schwerkraft zu tun hatten."


An sich ein sehr übles Thema...damit könnte eine böswillige Supermacht nach Belieben geostationäre Satelliten aus der Bahn schießen...Oder Flugzeuge zum Absturz bringen (Luftloch verursachen, das mitwandert) und...und...und...Kein Wunder, dass der Mann gefeuert wurde, wenn das meine Uni wäre, würde ich mich auch so weit wie möglich von so brisanten Themen distanzieren...

@gyroskop: http://home.t-online.de/home/Paulkowski/gyroskop.html
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Always look on the bright side of life Smiley
 
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