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Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an... (Gelesen: 37539 mal)
Bynaus
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knowledge is power. (Francis
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Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
05.11.03 um 11:03:12
 
Hallo Hohle-Erde-Gläubige.
Ich hab dieses Forum schon oft besucht, und oft herzhaft gelacht. So viele Spekulationen, aber niemand kann etwas konkretes Aussagen. Das ist nicht beleidigend gemeint, sondern einfach eine Beobachtung. Ich habe vor, in diesem Thread Fakten zu posten, die eindeutig zeigen, dass die Theorie der Hohlen Erde Unsinn ist.

Ich weiss schon, was jetzt kommen wird: Einige werden interessiert sein, andere werden jammern über die "etablierte" Wissenschaft, und wieder andere werden das ewig gleiche Märchen vom unterdrückten Wissen verbreiten, zu dem ich dann auch noch was zu schreiben beabsichtige.
Tatsache ist, dass die Diskussionen hier dringend etwas wissenschaftlichen Background benötigen, und den werde ich euch jetzt liefern. Es wird dabei keine besonders komplizierte Physik vorkommen, im Prinzip nur etwas Mechanik, wie man sie in der Schule lernt.

Alle folgenden Gleichungen und erörterungen basieren auf einigen wenigen Formeln, die ich hier aufführe und die wohl niemand von euch in Frage stellen wird:

(I) s = v * t (Strecke s ist Geschwindigkeit v mal Zeit t)

(II) v = a * t (Geschwindigkeit v ist Beschleunigung a mal Zeit t)

(III) s = a/2 * t^2

(IV) F = m*a (Kraft F ist Masse m mal Beschleunigung a)

(V) F(g) = G * M * m / r^2 (Newtons Gravitationsgesetz, unzählige Male überprüft, von niemandem ernsthaft angezweifelt und gültig als Verallgemeinerung der allgmeinen Relativitätstheorie für kleine Relativgeschwindigkeiten, dabei ist G die Gravitationskonstant, M die Masse 1, m die Masse 2, r der Abstand zwischen den Gravitationszentren der Massen 1 und 2 und F die Kraft zwischen den Massen)

(VI) F(z) = m * v^2 / r (Zentrifugalbeschleunigung F(z) ist gleich Masse m mal Rotationsgeschwindigkeit v im Quadrat)

(VII)  J = O * w (Drehmoment J ist gleich Massenträgheitselement O mal Winkelgeschwindigkeit w)

Nun also.
Mein erster Einwand befasst sich mit der angeblichen "Entstehung" der hohlen Erde: Wie kann sich eine hohle Schale bilden? In den Infoseiten von hohle-erde.de findet sich sinngemäss folgende Erklärung: "Durch schnelle Drehung entstand innen in Hohlraum, analog zum Bild der schleudernden Waschmaschine"

Wie ihr vielleicht wisst, ist die Gravitation am Äquator etwas geringer als am Pol, und zwar 1. weil die Erde etwas abgeflacht ist und sich ein Mensch am Äquator deshalb etwas weiter vom Erdkern entfernt befindet (r aus Gleichung V ist grösser und deshalb ist F(g) kleiner) und 2. weil durch die Drehung der Erde eine gewisse, nach aussen gerichtete Zentrifugalkraft F(z) gemäss Gleichung VI entsteht. Diese beiden Faktoren führen dazu, dass die Gravitationsbeschleunigung am Pol 9.83 m/s^2 und am Äquator 9.78 m/s^2 betragen.
Gut. Nun könnte man berechnen, wie schnell sich die Erde drehen würde, damit am Äquator die Erdbeschleunigung = 0 sein müsste. Der genaue Zahlenwert spielt keine Rolle, es sind etwa 1.5 Stunden (dürft ihr gerne durch Einsetzen nachrechnen). So schnell müsste die Erde rotieren, damit die Leute am Äquator "schweben". Noch schneller, und sie würden davon geschleudert.

Bei der Analogie mit der Wäschetrommel muss man sich nun überlegen, was dann auf der Erde die Funktion der "Wand" erfüllte: Denn ohne die, das ist allen klar, fliegt die Wäsche raus und es kann sich kein "Hohlraum" bilden. Die Wand müsste eine Art Kruste sein: Doch wie könnte sich die gebildet haben? Die Gesteine der Kruste unterliegen derselben schnellen Bewegung, und wären, falls die Zentrifugalkraft über die Gravitation überwiegt (Bedingung, damit sich überhaupt ein Hohlraum bildet!) bereits vor ihrer Erstarrung als Kruste davon geflogen. Die einzige Möglichkeit wäre, dass die Erde in der Zwischenzeit begonnen hätte, schneller zu drehen: Aber das ist gemäss dem Gesetz der Drehimpulsrehaltung unmöglich: Drehimpuls kann nicht einfach so zunehmen, sondern muss von aussen kommen. Und selbst, wenn dieses Drehmoment von aussen gekommen wäre, kann es nicht einfach "verschwunden" sein, sondern es müsste noch heute vorhanden sein. Die einzige Art und Weise, wie die Erde Drehmoment abgeben kann ist, in dem sie es auf den Mond überträgt: Wenn die Erde sich aber so schnell gedreht hätte, wäre der Mond heute viel weiter weg, weil er so viel Drehmoment hätte aufnehmen müssen. Also passts auch hier nicht.

Wir haben also zwei Argumente, die gegen die Bildung einer Hohlen Erde sprechen: Einerseits ist es unmöglich, eine Hohle Erde durch Schleudern zu bilden ohne "Wand", anderseits ist das dafür nötige Drehmoment nirgends vorhanden.

Kommentare sind erwünscht, weiteres folgt in Kürze.
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Bynaus
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knowledge is power. (Francis
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #1 - 05.11.03 um 11:12:13
 
So, dann gehts jetzt gleich weiter.

Massenträgheitselement
Dieses Wort ist etwas schwierig zu erklären, aber man kann sich gut vorstellen, dass es sich anders "anfühlt", einen Quader im Kreis zu drehen als eine Kugel, und dass es unterschiedlich viel Kraft braucht, je nach dem, wie das zu drehende Objekt geformt ist. Diese Tatsache wird im Massenträgheitselement berücksichtigt. Körper unterschiedlicher Form haben andere Massenträgheitselemente, deren genaue Berechnung würde hier aber zu viel Zeit benötigen, ich gebe euch daher folgende Wert an, die in jedem Physik-Buch nachzulesen sind.

Massenträgheitselemente für...
...eine Vollkugel mit homogener Masseverteilung: 0.4
...eine Hohlkugel: 0.67
...eine Kugel, die alle Masse im Zentrum vereinigt hat: 0

Die Erde hat ein Massenträgheitselement von 0.3308, der Mond von 0.396. Man kann also durch die Messung des Massenträgheitselementes etwas über die innere Beschaffenheit eines Körpers heraus finden. Da die Werte für die Erde zwischen 0.4 und 0 liegen, ist es naheliegend, dass die Erde irgendetwas zwischen einer homogenen Vollkugel und einer Kugel mit Massekonzentration im Zentrum ist, aber sicher keine Hohlkugel: Dann müsste nämlich der Wert zwischen 0.4 und 0.67 liegen.
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Bynaus
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knowledge is power. (Francis
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #2 - 05.11.03 um 11:14:58
 
Als drittes mal ein ganz anschauliches Argument, das nichts mit Physik direkt zu tun hat:

Eingänge an den Polen wären längst entdeckt worden. Flugzeuge überfliegen täglich den Nordpol. Es ist nicht so, dass man sich dessen nicht sicher sein könnte, weil der Kompass verrückt spielt. Man kann auch nach den Sternen navigieren (was die ersten Polarforscher auch getan haben, schon mal etwas von einem Sextanen gehört?), oder heute nach GPS. Der Nordpol ist durchgängig von Eis bedeckt, bzw., wie vorletztes Jahr, als das Eis geschmolzen ist, von Wasser. Daran besteht überhaupt kein Zweifel. Beim Südpol verhält es sich gleich: Die amerikanische Station McMurdo steht praktisch genau auf dem Südpol. Dies ist nicht schwierig festzustellen, je nach südlicher Breite dauert die Mitternachtsonne länger oder kürzer. Dort wo sie Maximal ist, liegt der Pol.
Stellt euch einen Direktflug New York - Peking vor. (Die gibts zweifellos) Dann überlegt euch mal, wo dieser Flug durchführt. Intuitiv würde man sagen, quer über den Pazifik, aber das liegt daran, dass wir immer nur flache Karten betrachten. Alle Linienflüge folgen "Grosskreisen", das heisst, Linien, wie man sie durch das Verbinden zweier Punkte mit einer Schnur (auf direktestem Weg) erhält. Nehmt eine Schnur, haltet einen Finger auf New York und einen auf Peking. Dann seht ihr, die Schnur geht praktisch über den Pol. Wenn ihr nun noch berücksichtigt, dass man aus 8 km Höhe einige hundert bis tausend Kilometer weit sieht, dann gibt es keinen Platz für ein grosses "Loch" am Pol.
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Sun-Cross
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #3 - 05.11.03 um 19:50:26
 
sagen wir mal so, es werden welche auf deinen beitrag anspringen.

Sun

PS: ich nicht, wünsch aber viel spassssssssssss  Zunge
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BeDa
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #4 - 05.11.03 um 20:07:42
 
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Wer nichts weiß, muß alles glauben. (Prof. Lesch)
 
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Cruser
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Skeptiker

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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #5 - 05.11.03 um 20:52:56
 
Hallo,

lustig find ich auch den "Gravitationsmantel" im Erdmantel.
Demnach würde ein Satellit der im Orbit um die Erde kreist bei seinem "flug" immer von verschiedenen Punkten des Gravitationsmantel angezogen werden, der Satellit würde ins weltall abdriften oder auf die Erde stürzen.
Ein Satellit kann nur im Orbit um die Erde kreisen wenn er einen festen Punkt hat von dem er angezogen wird(Zentrum der Erde)

Bei einer sehr schnellen Drehung eines Körpers im All zB: Staubwolke, bildet sich kein Hohlraum und das ding wird keine Kugel sondern durch die schnelle Drehung eine Scheibe.

MfG,
Cruser
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Azatoth
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #6 - 05.11.03 um 21:27:10
 
Und sie ist doch eine Scheibe  Laut lachend


Ne aber im Ernst, das Argument mit dem Sateliten hab ich noch nicht gehört, finde das ist ziemlich einleuchtend. Spräche aber nicht dagegen, dass es doch größere Hohlräume unter der Erde gibt.
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Bynaus
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knowledge is power. (Francis
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #7 - 06.11.03 um 08:03:29
 
Gegen grössere Hohlräume in der Tiefe spricht der Hydrostatische Druck: Der Errechnet sich folgendermassen:

P = d * g * r, wobei P der Hydrostatische Druck, d die Tiefe, g die Schwerebeschleunigung und r die Dichte des umgebenden Gesteins ist. Setzt man alles in SI-Einheiten (Pascal, Meter, Meter/Sekunde^2, kg/m^3) ein, sieht man schnell, dass der Hydrostatische Druck im Innern der Erde extrem schnell zunimmt. Rechenbeispiel für 100 km Tiefe gefällig?

100'000 m * 10 m/s^2 (=~ g, konstant bis in diese Tiefe) * 3000 kg/m^3 (ca.) = 3 Milliarden Pascal.
Zum Vergleich: Der Oberflächendruck, das heisst, normaler Atmosphärendruck (=1 bar), beträgt rund 101'300 Pascal. Also haben wir in dieser Tiefe einen Druck von rund 3000 bar. Dem hält kein Hohlraum stand.
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alvaricus
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #8 - 06.11.03 um 08:33:55
 
@Bynaus: also zur konstruktiven Kritik: Wie Du schon richtig aufführst, sind die Grundprinzipien der Mechanik, die Voraussetzungen für eine Ablehnung oder Befürwortung. Doch wieso soll keiner von "uns" die Formeln in Frage stellen?? Woher die Überheblichkeit?Ich kenne Hochschulproffessoren, die kritisches Querdenken lehren und Einstein als die größte Ausbremsung der Wissenschaft empfinden, die Max Planck verehren und gerne die Äthertheorie wieder neu diskutiert sehen möchten. Hierzu das folgende Zitat: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Jacob vom Institut. f. angew.Geowissenschaften nahm im April 2003 in einer internen Diskussion der Technischen Universität Berlin zu dieser Thematik Stellung: "Wir alle haben gelernt, dass die Schwerkraft eine Anziehungskraft ist. Das ist falsch, schreiben jetzt Physiker in einem Buch über "Pushing Gravity": "Die Schwerkraft entsteht durch Druck. Wir werden auf die Erde gedrückt und nicht von ihr angezogen." Was sollte uns aber auf die Erde drücken? "Der Äther", sagten die Alten um Aristoteles und nannten ihn altgriechisch der "Leuchtende". Für mehr als 2000 Jahre galt der Äther als eine der Grundsubstanzen des "Chaos" und der "Weltseele", die den Weltraum erfüllt und jeden Körper durchdringt. Ende des 18. Jahrhunderts haben bereits N. F. de Duillier und G. L. Lesage eine Gravitationstheorie auf der Basis des Äthers vorgeschlagen. Selbst Newton, Faraday, Maxwell, Lorentz und viele andere waren von seiner Existenz überzeugt. 1881 und 1887 führten dann aber Michelson und Morley Experimente zum Nachweis des Äthers durch, die - wie wir heute wissen - aus apparativen und messtechnischen Gründen keinen Nachweis liefern konnten. Später klappte dann der Äther-Nachweis mehrmals, doch zu spät. Der Zug gegen den Äther war bereits 1905 für die nächsten 100 Jahre abgefahren. Was war geschehen?Albert Einstein hatte seine Relativitätstheorie vorgestellt und den Äther dabei für entbehrlich erklärt. Sein späterer Einwand, ein Äther müsse wohl doch existieren, wurde wissenschaftlich nicht zur Kenntnis genommen. Inzwischen erweist sich die Relativitätstheorie in den Augen vieler Wissenschaftler als fortschrittshemmend, denn die Physik hat aufgehört, praktisch erforderlichen Detailfragen nachzugehen. Sie betreffen zum Beispiel das Zustandekommen von elektrischen und magnetischen Feldern, die Entstehung von Gravitation oder das Auftreten der Massenträgheit. Auf physikalischen Kongressen werden für das Verständnis unseres Kosmos wichtige Faktoren in einem Wust von mathematischen Formeln abgehandelt, ohne dass sich für Praktiker der Eindruck ergibt, die Wissenschaft käme wirklich einen Schritt weiter. Die Folgen sind fatal.Die meisten Geowissenschaftler müssen die Vorgaben der Teilchenphysik blind respektieren. Was bleibt ihnen übrig. Wenn diese aber falsch sind oder mangelhaft bleiben, wie soll dann die Entstehung und Entwicklung der Erde richtig gedeutet werden können? - Dann wird eine weltweit sichtbare Expansion der Erde einfach nicht wahrgenommen, weil eben "nicht sein kann, was nicht sein darf". Erdbeben und Vulkanismus bleiben dann unverstandene Naturgewalten. Um weiterzukommen, muss zuvor eine Bringschuld der Physik angemahnt werden. Die TU Berlin und ihre Vorgängerin - die TH - dienten 50 Jahre lang einem genialen Wissenschaftler als Forschungsheimat: Otto Christoph Hilgenberg (1896-1976). 2001 berichtete "TU intern" mehrmals. Vor 70 Jahren veröffentlichte er seine inzwischen berühmt gewordene Schrift "Vom wachsenden Erdball", in der er den Äther als Ursache für den Massenzuwachs der Erde vermutete. 1937 reichte er als konsequente Fortsetzung seiner Forschung eine Dissertation ein zum Thema "Über Strömungsversuche mit Senken und Quellen, die das Wesen der Schwerkraft grundlegend erklären". Die Arbeit wurde abgelehnt, weil ihr eine Äthertheorie zugrunde lag, die es nicht mehr geben durfte. Vermutlich zu Unrecht, wie sich jetzt herausstellen könnte. Die neu entfachten weltweiten Diskussionen über Neutrinos, Neutrino-Äther, Neutrino-Power, Neutrino-Masse und die Vergabe des Nobelpreises für Physik 2002 lassen das jedenfalls nicht mehr als Utopie erscheinen."
So und wenn man jetzt Deine Einwände betrachtet findet, sofern man die Voraussetzungen nach obigen Zitat neu konstruiert alles irgendwie nicht den korrekten Formelfüller. Ich verweise zudem auf die neuesten Forschungsergebnisse hinsichtlich der "Null Kelvin-Forschung" bei der selbst über die Wechselbeziehungen die Lichtgeschw. als abs. Maximum (nach Einstein) in Frage gestellt wird, sowie auf die Quantenphysik und Stringtheorie, die ebenfalls die Einsteinsche Lehre z.T. aushebelt. Der Waschmaschinenvergleich klingt da ein wenig zu simpel. Aber wenn man eine Erdexpansion voraussetzt (Die Diskussion hatten wir hier schon sehr ausführlich)  gibt es zwei Varianten: 1) Expansion mit Massezuwachs im erheblichen Maße durch die Äthertheorie oder Expansion mit Massezuwachs im relativen Maße und einer zwangsläufigen Hohlraumbildung. Der Satelitenvergleich ist Quatsch, da auch ein hohler Erdenkörper mit Gravitationsschwerpunkt in der Summe der anziehenden Fläche eine gleichmässige Anziehungskraft ausüben kann -und das erst recht mit der Einbezugnahme der Äthertheorie.
Zur Kritik mit den Poleingängen. Hier haben wir es mit einer autaken Theorie oder Vermutung zu tun, die ich selbst nur schwer teilen kann. Davon macht man den "hohle Erde- Gedanken" nicht abhängig. Also wenn auch bewiesen wird, dass dort kein Eingang gähnt, dann heißt das NIX.
Gruß
Alvaricus
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #9 - 06.11.03 um 08:54:13
 
Ich bin ja auch kein 100% Gläugiger der Hohlen-Erde Theorie, aber ich werde trotzdem mal versuchen, deine Fakten so weit es mir möglich ist, zu wiederlegen oder zu hinterfragen.

Zitat:
Bei der Analogie mit der Wäschetrommel muss man sich nun überlegen, was dann auf der Erde die Funktion der "Wand" erfüllte: Denn ohne die, das ist allen klar, fliegt die Wäsche raus und es kann sich kein "Hohlraum" bilden.


Nun ja, bei einer Waschmaschine mag das der Fall sein, aber es gibt andere Naturerscheinungen die nicht vor einer Hohlraumbildung zurückschrecken, z.B. ein Wirbelsturm, dessen Auge würd ich mal mit nem Hohlraum gleichsetzen.

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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #10 - 06.11.03 um 09:14:45
 
Zitat:
Eingänge an den Polen wären längst entdeckt worden.


Wurden doch entdeckt Smiley - Spaß beiseite: Nach meinem Wissen nach befinden sich die Öffnungen nicht genau an den Polen, sondern ein gutes Stück davon entfernt, genauso wie die magnetischen Pole auch nicht mit den eigentlichen übereinstimmen.

Zitat:
Flugzeuge überfliegen täglich den Nordpol.


Das mag so sein. Aber GPS ist noch recht neu und früher verließ man sich ausschließlich auf die herkömmlichen Instrumente, was eine Überquerung des magnetischen Nordpols recht unmöglich gemacht hätte. Ich habe auf jeden Fall noch nie einen Piloten gesehen, der nach Sternen navigiert hat. Aber ganz egal, wo die Flugzeuge nun drüber fliegen, was sieht man wohl wenn man am Nordpol aus dem Flugzeug schaut? Wolken und Nebel. Ich habe auf jeden Fall noch kein einziges Satelitenfoto gesehen, auf dem ich freien Blick auf den Nordpol gehabt habe. Die Öffnung am Südpol soll ja angeblich so zeimlich eingefroren sein. Warum das so ist oder sein soll, weiß ich nicht, aber es würde zumindest erklären, warum die Öffnungen so schwer zu finden sind.
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #11 - 06.11.03 um 09:18:04
 
Aber es muß ja nicht wirklich Polöffnungen geben, um eine hohle Erde zu erklären. Wäre nur schön wenn es sie gäbe, dann hätte man wenigstens einen Eingang um dorthin zu gelangen.

Um mal wieder ein paar Verschwörungstheorien in den Raum zu werfen: Ist schon seltsam das ausgerechnet die Amis die einzigste Basis im Inneren der Arktis haben.  Laut lachend
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #12 - 06.11.03 um 09:40:42
 
@goosefx:
... das hatten wir zwar schon mal aber spasseshalber nochmal:  siehe Bild : 

http://www.stanford.edu/~rnz/Antarctica/gifs/SouthPole.JPG

Hier stehen Sie am 20 Jan am geo Südpol und müssten bei einer Körpergröße 170 cm vorausgesetzt   (das ist klein angesetzt)    4,50 m lange Schatten werfen.
Frage : Sind das 4, 5o m lange Schatten? Oder ist das Gelände so stark ansteigend, dass der Eindruck täuscht, dass die Schatten nur 2 bis 3 m lang sind?

Ohne jetzt an Eingänge zu glauben, (ich kann sie mir auch nur schwerlich vorstellen) wirft das hier - wie vieles andere auch- Fragen auf...
??
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #13 - 06.11.03 um 10:02:02
 
@alvaricus

vielen Dank für Deine tolle Zusammenfassung.

*LOB*

Laut lachend

Grzzz

2stone
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goosefx
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Re: Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...
Antwort #14 - 06.11.03 um 10:09:10
 
Das Thema mit den Schatten wurde schon im Zusammenhang der (angeblichen) gefälschten Mondlandung. Bei Schatten kann man sich nie sicher sein, da das Bild ja ein Foto ist, müßte man schon um richtige Berechnungen anstellen zu können das Fabrikat wissen und natürlich die eingestellte Brennweite etc. da das Bild könnte ja "gewölbt" sein (so en Fischaugen Effekt), womit nahe Gegenstände vergrößert und entfernte verkleinert wirken. Vielleicht könnte dies zu der optischen Verkürzung der Schatten geführt haben, oder aber sie waren gar nicht am Südpol.

Hab aber letztens gesehen, wie so ein RTL-Reporter an den Südpol gestiefelt ist - diesen zu erreichen scheint wohl kein Problem zu sein ( oder will man uns das nur Glauben lassen  Schockiert/Erstaunt ).


goosefx
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