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Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpansion (Gelesen: 13617 mal)
Bynaus
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #15 - 05.12.03 um 12:36:40
 
Der erhöhte Sauerstoffgehalt hat nichts mit dem Klima zu tun, sondern damit, dass es bereits sehr viele Sauerstoffproduzenten (Phytoplankton, Pflanzen) gab, aber noch relativ wenig Atmer (Tiere). Nach der durchgehenden Besiedlung des Landes ging der Sauerstoffgehalt auf heutige Werte zurück.
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alvaricus
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #16 - 05.12.03 um 14:12:52
 
@bynaus:
die Produktion von Sauerstoff steht in keinem Verhältnis zum Verbrauch durch Lebewesen. Das ist totaler Plumquatsch... aber zeig mal eine Quelle ...
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #17 - 05.12.03 um 14:41:39
 
@Bynaus

Ok - Alvaricus mahnt mit Recht Zitate und Quellen an - shit  unentschlossen  das bedeutet Arbeit  8) - ich fang dann mal an:

Zitat:
Du spielst darauf an, dass g früher kleiner gewesen sein muss: Bei einer kleineren Erde und gleicher Masse müsste g an der Oberfläche aber grösser gewesen sein!


Schon klar - aber wenn ich die Theorie der EE schon verteidige, will ich auch die Spielregeln bestimmen Zwinkernd
kleinere Erde <=> kleinere Masse <=> kleinere g

Zitat:
Das ist definitiv nicht wahr. Grosse Sauropoden, wie z.B. den Antarktosaurus oder den Argentinosaurus, gab es bis zum Ende der Kreidezeit.


akzeptiert - mea culpa  Lippen versiegelt

Zitat:
2. Die Frage ist nicht, ob sie ihn heben konnten: Muskeln können einen solchen Hals schon halten ....etc). 


gar nicht aktzeptiert - vielleicht solltest du als angehender Geologe anerkennen, dass es zu diesem Thema Fachleute gibt - zum Beispiel Sportmediziner oder zur Not auch der Tierarzt eines Zoos deines Vertrauens Laut lachend
Zur näheren Information hierzu und speziell zu den Krauftaufwendungen, die ein solch "armes" Tier auf unserem Planeten eben nicht erbringen könnte, bitte folgenden Aufsatz lesen:

http://home.t-online.de/home/ralph.netzker/quark.htm

Zitat:
Im Oligozän gab es Säugetiere von der Grösse von Dinosauriern: Siehe das Indricotherium


Na fein - wenn es sich um die Grösse Tyrannosaurus und Kollegen handelt, wohl eher ein Indiz für meine These, nicht wahr?

Zitat:
Das stimmt auch nicht. Vor 400 Millionen Jahren hatte das Jahr 400 Tage: Das macht ca. 22 Stunden pro Tag.


Beide falsch - ich hatte die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf und korrigiere hiermit auf:
der Tag hatte vor 900 Mio Jahren 18.2 h.

Als - mal wieder - Theorie nachzulesen unter

http://www.sciencenews.org/sn_arch/7_6_96/fob1.htm

oder anderen Veröffentlichungen.


________________


Soviel erstmals dazu - habe noch viele Pfeile im Köcher und freue mich auf weitere Diskussionen

ABER zu deinem Wissenschaftsverständnis folgendes:

wie soll ich denn jemals einen Beweis erbringen können, wenn im Vorneherein nicht einmal mehr die Theorien akzeptiert werden, die am Anfang aller Wissenschaft  stehen.

Naja - dann mache ich mal einen handfesten Anfang zu einem Beweis, der sicherlich auch von dir akzeptiert wird:
Wir stricken ein langes - wirklich langes Massband - legen es mit Hilfe der Mitglieder dieses Forums, die ja eh nichts anderes zu tun haben, um die Erde (Segestus könnte das Band ja am Südpol verlegen, dann schlägt er gleich zwei bis drei Fliegen mit einer Klappe  Laut lachend - Gruss an die RD), warten ein paar Jahre und schauen, was dann so passiert. Wenn du recht hast, passiert nix - habe ich recht, wird das Massband in den nächsten Jahren reissen.
Das wäre dann wohl Beweis genug.

Im Ernst - solange keine wirklich perfekten Messmethoden existieren, werden wir Theorien aufstellen müssen - und wenn wir dass nicht mehr tun, gibt es keine Wissenschaft mehr -

Für mich ist die Theorie der EE sehr plausibel, weil sie vieles erklären kann - für mich absolut gleichberechtigt neben der Tektonik - aber umfassender.

Bin mir sicher, dass die nächsten Jahre hier Klarheit  bringen werden und dass ich recht habe!!!!!  Laut lachend

Streite mich aber gerne bis dahin mit dir hier herum  Zwinkernd

Gruss @alle


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Bynaus
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #18 - 05.12.03 um 15:35:59
 
Zitat:
kleinere Erde <=> kleinere Masse <=> kleinere g


Dann musst du mir aber erklären, wo die zusätzliche Masse denn so plötzlich hergekommen ist!

Zitat:
Na fein - wenn es sich um die Grösse Tyrannosaurus und Kollegen handelt, wohl eher ein Indiz für meine These, nicht wahr?


Warum? Die Tiere werden dann nicht immer kleiner, sondern es gab grosse Tiere zu allen Zeiten. Das grösste Wirbeltier, da je gelebt hat, existiert noch heute (zumindest, wenn es nicht bäldigst ausgerottet wird): Der Blauwal.

Zitat:
Beide falsch - ich hatte die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf und korrigiere hiermit auf: 
der Tag hatte vor 900 Mio Jahren 18.2 h.


Ich war schon richtig: Auf der folgenden Seite kommen beide Zahlen vor.

http://www.g-o.de/geo-bin/frameset.pl?id=00001&frame1=titelgo.htm&frame2=menue04...

Auf der Seite kannst du dann auch gleich erfahren, warum der Tag kürzer war: Der Mond bremst die Erde. Wäre die Erde gewachsen, hätte sie zusätzlich schneller drehen sollen.

Nun, das "Messband" können wir uns (Segestus wird sich freuen) sparen. Die Plattenbewegung wurde schon öfters mittels GPS direkt gemessen - und keine Expansion konnte dabei festgestellt werden. Ausserdem müsste die Erde, falls sie expandiert, viel schneller an Drehimpuls verlieren, als sie es tut. Wie ich in einem anderen Posting schon dargelegt habe, lässt sich bereits mit einer kleinen Überschlagsrechnung berechnen, dass die Erde all ihr Drehmoment auf den Mond überträgt...

Zitat:
Bin mir sicher, dass die nächsten Jahre hier Klarheit  bringen werden und dass ich recht habe!!!!!  Durchgedreht

Streite mich aber gerne bis dahin mit dir hier herum Zwinkernd


Nun, ich bin der Meinung, dass hier bereits ausreichend Klarheit herrscht. Bis du auch Zugang zu dieser Klarheit gefunden hast, streite ich mich gerne noch ein wenig mit dir herum... Zwinkernd

Zum Wissenschaftsverständnis: Ich akzeptiere die Theorien, die "am Anfang aller Wissenschaft stehen" doch. Die Frage ist, kannst du auf der Basis dieser Theorien einen Beweis erbringen, dass die Erde expandiert?
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #19 - 05.12.03 um 16:01:37
 
@bynaus

fein - lasse mir gerne zur Klarheit verhelfen.

werde mich noch ein bisschen mit dir hierzu rumschlagen, würde mich aber freuen, wenn du kurz darlegst, wie die armen armen Dinos auf diesem Planeten laufen konnten - das ist nämlich, auch wenns für Geologen schwer erträglich ist, das A und O Argument für die EE - wir haben da etwas (nämlich die Dinos), von denen wir wissen (dank g), dass sie sich nicht bewegen konnten(wenn deine Sicht der Dinge stimmt).

Nun muss ich nicht gleich Wissenschaftler sein, um zu erkennen, dass das so noch nicht geht. Auch Diplodocus wollte ab und an seine Frau besteigen, Gras oder Blätter fressen und getrunken hat er vermutlich auch - alles Dinge, die bei den meisten von uns ein Mindestmass an Bewegung erfordern - beim Einen mehr, beim Anderen weniger - aber immer mit Bewegung Zwinkernd

Also - wir können natürlich unsere zoologischen und sportmedizinischen Kenntnisse über den Haufen werfen und akzeptieren, dass die Dinos einfach überlegen waren - nur ist das nicht so richtig wahrscheinlich.

Gleiches gilt für die Pflanzen - da komme ich später noch einmal darauf.

Ganz schlechtes Beispiel ist der Blauwal - im Wasser!!!, unter real vollkommen anderen Schwerkraft- /  Dichteverhältnissen - wird er gerade mal so gross wie Diplodocus - und ist auch noch das einzige Wesen auf diesem Planeten, dass diese Grösse überhaupt erreicht. Der Punkt geht wohl eher an mich.

Also - wenn du noch ein paar Wörtchen zu den Dinos hättest - ich werde mich spätestens am Sonntag wieder zu Wort melden ....

Gruss @alle

ThutMosis
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #20 - 06.12.03 um 17:09:29
 
Zuerst musst du mir erklären, woher dann die zusätzliche Masse kam: Es macht keinen Sinn, sich über geringere Erdbeschleunigung Gedanken zu machen, wenn sie, bei einer kleineren Erde, eigentlich grösser wäre.

Warum ist sie grösser? Weil gilt:

F(g) = G * M * m / r^2 = m * g

=> G * M / r^2 = g

Man sieht, dass bei gleichem G und gleichem M g grösser wird, wenn man r verkleinert. Wenn aber M grösser wurde, dann fragt sich, warum...
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #21 - 07.12.03 um 12:26:57
 
Zitat:
dass diese neue Hypothese schon sehr innovativ, kreativ sein muss, um das alles auch noch zu erklären...


...Um dann auch noch, wenigstens im Ansatz, von ablehnenden Kitikern verstanden zu werden.

(Ich beziehe mich nicht auf die Erdexpansion oder sonst ein Thema hier, sondern meine das ganz allgemein....)

Grüßle

Ich
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Ist doch alles hohl hier.

(ich)
 
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Bynaus
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #22 - 08.12.03 um 10:52:40
 
Vielleicht sollten sich die Kritiker erst bemühen, die allgemein akzeptierte Theorie zu verstehen... Da haperts nämlich auch manchmal...
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #23 - 09.12.03 um 01:32:24
 
Vielleicht bemühen wir uns einfach alle ein wenig.....


@Bynaus:


Zum Thema Tektonik:

niemand streitet ab, dass es Tektonik gibt. Sie erklärt nur nicht alles - zum Beispiel auf keinen Fall das Zustandekommen des Elbsandsteingebirges - das es aber nun einmal gibt. Da fehlt es einfach mal an den Auffaltungen, keine Spalten in der Erde und immer so weiter. Überspitzte Aussage eines Dresdner Physikprofessors: "Wenn es die Tektonik gibt, dann gibt es das Elbsandsteingebirge leider nicht...."


Zum Thema schwächere Gravitation bei gleichbleibender Masse und Expansion:

Bekannt und geschenkt - ist nicht mein Thema. Ich gehe davon aus, dass es zu einer Erdexpansion kraft Massezuwachs kommt und somit zu einer langsam stärker werdenden Gravitation auf diesem Planeten. Zum  Thema Massezuwachs weiter unten.


Zum Thema Erdvermessung durch GPS:

Punkt 1:
Nichts gegen das GPS, aber zur Genauigkeit des Systems habe ich meine eigene Meinung - ganz im Ernst, besonders toll ist es nicht, für dreidimensionale Vermessungen überhaupt nicht geeignet (als Höhenmesser zum Beispiel ist jede baritrometrische Messung besser als GPS - kannst du auf einer Radtour in den Alpen ganz bequem ausprobieren - bringt so um die fünfzig m Abweichung in der Höhe)
Punkt 2:
Das, was die Amerikaner an Daten aus dem Weltraum veröffentlichen, ist genau das, was sie veröffentlichen wollen. Wenn du etwas anderes glaubst, tust du mir leid - einerseits, andererseits beneide ich dich dann ein wenig um deine Naivität .... muss ein glückliches Leben sein Zwinkernd
Ein Beispiel: Bei der letzten  oder vorletzten Space Shuttle Mission sollte die Erde kartographiert werden - mit einem superexakten Radar Gerät, das in italienisch-deutscher Koproduktion erstellt und an Bord des Space Shuttles installiert war. Die Daten wur oder sollten in zweierlei Qualität veröffentlicht werden - einmal die Version für die Amerikaner in HighRes-Datenqualität, und eine zweite (LowRes-Datenqualität) in der Version für alle anderen, Deutsche und Italiener inbegriffen. Kannst du im Archiv des SPIEGEL Online nachlesen.
So richtig einen Vorwurf möchte ich den USA daraus nicht machen. Aber man sollte sich bewusst sein, dass die US Amerikaner eiskalte Profis darin sind, militärische und wirtschaftliche Vorsprünge zu bewahren und auch auszunutzen. Gerade mitbekommen, wie die Amis das Galileo System ausgebremst haben?? Das sagt schon einiges.
Punkt 3:
Das GPS ist pünktlich zum 1. Golfkrieg in Betrieb genommen worden. Somit also seid ca. 13 Jahren stationiert. Ich erwarte nicht, dass sich in dieser vergleichsweise knappen Zeit die Erde so stark aufgebläht hat, dass ein amerikanisches Gerät, dass in den 80zigern für ganz andere Zwecke konzipiert wurde, dabei zusehen kann.
Punkt 4:
Amis sind Datenschlampen *grins* meine ganz persönliche Erfahrung. No  problem no problem - höre ich im Beruf immer und stimmt fast nie. Quick and dirty ist manchmal genial - immer schnell - und manchmal führt es eben zu Müll. War es nicht Roosevelt, der sagte: "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast"?
Richtige Einstellung für einen Amerikaner - DAS sollte auf den US Dollar Noten stehen, da brauche ich keine Illuminati oder ähnlichen Kram. Nicht umsonst gehen die Uhren auf den GPS Satelliten inzwischen mehr als 30 sec hinter UTC nach - was dir sicher bekannt ist. Haben mal wieder einen Algorithmus vergessen, der nachträgliche Adaption an verlangsamte Erdrotation ermöglicht.


Zum Thema Pflanzen und spezielle Tiere:

Einige der Tiere und Pflanzen aus der Dino Zeit finden sich ja heute noch in unserer Welt - zum Beispiel Farne oder Libellen oder ein paar Reptilien. Aber eben deutlich verkleinert. Erstaunlicherweise jedoch oft fast völlig unverändert im Vergleich zur damaligen Form dieser Tiere - soweit man das anhand der Fossilien beurteilen kann.
Mein persönlicher Denkansatz hierzu: Vielleicht waren diese Tiere evolutionstechnisch schon damals eigentlich perfekt, die Entwicklung dieser Tiere (oder Pflanzen) also abgeschlossen. Das bedeutet gleichzeitig, dass sie evolutionstechnisch gesehen in einer Sackgasse stecken. Das ist zum Beispiel beim weissen Hai der Fall, der sich seit ca. 40 Mio Jahren nicht mehr weiter entwickelt hat und als perfekt gilt. Wie würde sich ein solches Sackgassen-Wesen reagieren, wenn die Schwerkraft fast unmerklich aber kontinuierlich über die Jahrmillionen hinweg immer weiter zunimmt?
Vielleicht ja in genau die beobachtete Richtung - die an und für sich perfekten Formen und Techniken bleiben weitgehend erhalten, aber die Gesamtgrösse der Objekte nimmt ab, weil sie dem immer höher werdenden Gewicht nicht angepasst werden kann.
Nehmen wir das Beispiel Tracheenatmung bei Insekten - vielleicht können Tracheen gar nicht grösser als ein paar cm maximal werden?
Das gleiche gilt für Farne - vielleicht ist es gar nicht möglich, aus dem inneren Aufbau eines Farns einen 20 oder 30 m hohen Baum zu machen - genau die hat es aber früher gegeben. Nur mal so als Hypothese


Also - vielleicht abschliessend halte ich fest:

Die Theorie der EE schliesst die Plattentektonik mit ein.
Sie widerspricht nicht, sodern präzisiert und verfeinert.
Sie erklärt mehrere sonst unerklärliche Phänomene - zum Beispiel die Grösse der Dinos in der Vorzeit.

Sie kann die Entstehung des Elbsandsteingebirges erklären. Ebenso wie die des Schweizer Juras

Sie kann die Drift der grossen Kontinente - und speziell die weitgehende Unversehrtheit der grossen Kontinentalplatten - besser erklären als die reine Plattentektonik

Feinere Messmethoden spezialisierter Satelliten können in Zukunft eine mögliche Erdexpansion feststellen - oder dann eben verwerfen. GPS ist nicht präzise genug. Europäische Initiativen unter anderem auch hierzu werden von den USA torpediert.

Die Theorie der Erdexpansion hat genau ein - ein einziges aber schwerwiegendes Problem:

Sie kann den angenommenen und unverzichtbaren Massezuwachs nicht erklären, sondern nur postulieren - hier sehe ich den derzeitigen Schwachpunkt:

Hierzu Lösungsansatz Nummer 1: der Äther (gem. Hilgenberg)
Unwissenschaftlich? Von mir aus - aber nur, wenn du akzeptierst, dass dein Idol Einstein genauso unwissenschaftlich den Äther abgeschafft hat, um ihm dann zwanzig Jahre später - auch wieder streng unwissenschaftlich - nachzutrauern.

Also - was dem Einstein recht ist, kann dem Hilgenberg nur billig sein.

Lösungsansatz 2 in Kombi mit 1: Die Sonne. Angeblich strahlt sie nur 2% ihrer Energie als Licht ab - da bleibt neben Wärme und anderem Zeugs noch genügend über, dass sich prima für Massezuwachs eignet. Zum Beispiel der Sonnenwind - eindeutig Partikelstrahlung, die auf die Erde niedergeht - spätestens an den Polen. Hatten wir gerade vor ein paar Monaten verstärkt, wenn ich mich recht entsinne.

Du nennst eine mögliche Quelle vielleicht auch "Vakuumenergie". Wenn du gelesen hast, wieviel Energie im Vakuum stecken soll, und wenn wir nach Einstein davon ausgehen, dass Energie auch nur ein bestimmter Massezustand ist, dann ist es doch zumindest denkbar, dass ein Teil der die Erde treffenden Energie (aus dem Äther, der Sonne, dem Vakuum, dem Milchstrassenzentrum - ich bin da wahlfrei.... Zwinkernd ) wieder in Materie zurückverwandelt wird. Ich weiss, dass ich mich da auf dünnem Eis bewege - aber ich sage DENKBAR.

Die Zeit wird es zeigen...... 

Gruss @alle

ThutMosis

P.S. Du bist mir noch eine Erklärung zu meinen Dinos schuldig ....... aber du kannst sie mir nicht liefern .........  Zunge
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #24 - 09.12.03 um 08:09:54
 
Moin moin :
ich will mich da ja nicht einmischen...aber endlich gewinnt das Thema hier Form und Farbe... gut so!
Gruß
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #25 - 09.12.03 um 10:18:56
 
bevor die wichtigen Ansätze nur oberflächlich ausgeschlachtet werden misch ich mich doch noch mal ein: 1) Elbsandsteingebirge: hier nimmt man eine Erosionslandschaft an und sieht kein Gebirge... Diese Erklärung ist jedoch nicht ausreichend, denn die Höhenstruktur der Ausgangslage vor Erosion setzt einen anderen Mechanismus voraus... Also bitte nicht damit argumentieren, dass hier kein Gebirge vorliegt und daher das Elbsandsteingebirge keiner Auffaltung bedarf.
2) Schweizer Jura: Hier sollen jeweils zwei kräftige Schübe der Alpenentstehung die Auffaltung provoziert haben. Doch interessant ist hier eher das Konstrukt zur Erklärung der unterschiedlichen Strukturen. Hier haben die Geologen kräftig gebastelt, damit doch noch alles stimmt.
Also wenn man komplizierte Schnittmuster-Erklärungen durch einen einfachen Impuls der EE ablösen kann, dann hier...
Sorry bynaus, aber ich hatte die Befürchtung, dass du dir die Erklärungen schnell anliest und damit das Thema abhandelst... dann bitte definitiver...
Gruß
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #26 - 09.12.03 um 10:57:24
 
hey alvaricus, ich dachte immer, du seist der Meister im... nene.  Laut lachend

Also, zum Thema.
zu GPS: Was absolute Messungen angeht, geb ich dir recht, ist das System nicht so genau. Aber was relative Messungen angeht, so ist GPS sehr genau. Die Ungenauigkeit kumuliert sich dann aus der Ungenauigkeit der Wellenlänge, auf der GPS sendet und der Ungenauigkeit der Kenntnis der Position des Satelliten. Beide Werte sind klein, Relativmessungen daher sehr genau. Deshalb können mit GPS Plattengeschwindigkeiten von cm/jahr sehr gut gemessen werden, auch wenn man absolut nicht mal eine Auflösung von 1 m erreicht (AFAIR).
Dass die Amis - bezüglich GPS und Höhenmessungen mit dem Shuttle - unterschiedliche Auflösungen veröffentlichen, streitet niemand ab: Dies sind Daten von hohem militärischem Wert. Aber wie gesagt, es geht hier nicht um absolute Höhenmessungen, sondern um relative Bewegungen.

Wie stark würde dann die Erde pro Jahr expandieren? Deiner Meinung nach? cm? mm?

Zu den Pflanzen und Tieren: Klar: Farne, Schachtelhalme gabs mal in Baumgrösse. Aber dazu muss auch gesagt werden, dass es damals die Blütenpflanzen und heutigen Nadelbäume (es gab schon Nadelbäume, die waren aber z.T. recht von den heute vorkommenden Arten verschieden) noch nicht gab. Die Schachtelhalm-Bäume wurden von diesen neuen Pflanzenarten einfach verdrängt: Die heutigen Bäume sind nicht kleiner als diejenigen damals.
Und noch etwas: "Evolutionstechnisch Perfekt" gibt es nicht. Ein Lebewesen kann vielleicht evolutionstechnisch perfekt an eine ökologische Nische angepasst sein. Aber sobald sich diese Nische ändert, wird eine derart "perfekt" angepasste Art aussterben (ihr einziger Lebensraum wird zerstört).
Die einzige Überlebenschance (könnte ich mir vorstellen) liegt darin, dass sie, in gleicher Form, grösser oder kleiner, weiterexistiert.

Zitat:
Die Theorie der EE schliesst die Plattentektonik mit ein. 
Sie widerspricht nicht, sodern präzisiert und verfeinert. 
Sie erklärt mehrere sonst unerklärliche Phänomene - zum Beispiel die Grösse der Dinos in der Vorzeit.


Zum ersten Punkt: von mir aus.
Zum zweiten: von mir aus.
Zum dritten: Wie gesagt: Die Tiere sind im Schnitt nicht kleiner geworden. Die meisten Dinosaurier hatten Grössen von 1-2m. Nur einige wenige waren wirklich riesig. Und für diese gibt es heute (oder gab es in relativ naher Vergangenheit) Analogien, wie das schon mal erwähnte Indricotherium, das grösser als Diplodocus wurde. Wenn die Grösse der Tiere das einzige Argument ist, das du zur EE vorweisen kannst, dann tut es mir leid, dann muss ich dir sagen, dass mich das nicht im entferntesten überzeugt.

Leider - wirklich - habe ich keine Ahnung vom Elbsteingebirge und kann deshalb auch nichts dazu sagen. Zum Schweizer Jura hingegen schon: Wie alvaricus schon so schön geschrieben hat, ist der bei der Alpenfaltung entstanden, als Sedimente aus dem Jura (der Zeitepoche) vom Untergrund abgeschert und nach NW zusammengeschoben wurden. Die aufgestaute Verkürzung entspricht ziemlich genau der Verkürzung der Platte durch die Alpenfaltung.
Das heisst, die Plattentektonik kann den Jura problemlos erklären. Gefragt wäre aber etwas, was die Plattentektonik nicht erklären kann, die EE aber schon. DAS wäre ein echter Fortschritt in der Diskussion.

Vielleicht musst du mich mal über das Elbsteingebirge aufklären.

Die Kontinentalplatten sind alles andere als unversehrt. Sie bestehen aus etlichen, früheren Stücken: Das kann man mit Altersbestimmungen und Bestimmungen von magnetischen Polwanderungskurven eindeutig zeigen. Gebirge wie der Ural, die Appalachen, das brasilianische Hochland oder das Altai-Gebirge wären nicht erklärbar, wenn die Platten stets unversehrt geblieben wären.

Zum Massenzuwachs:
Zitat:
Hierzu Lösungsansatz Nummer 1: der Äther (gem. Hilgenberg)
Unwissenschaftlich? Von mir aus - aber nur, wenn du akzeptierst, dass dein Idol Einstein genauso unwissenschaftlich den Äther abgeschafft hat, um ihm dann zwanzig Jahre später - auch wieder streng unwissenschaftlich - nachzutrauern. 


Einstein ist kein Idol, aber egal. Er hat den Äther nicht "Unwissenschaftlich" abgeschafft, sondern Michelson und Morey haben mit ihrem experiment überzeugend dargelegt, dass es keinen Lichtäther geben kann. Was du mit nachtrauern meinst, weiss ich nicht: wenn du auf die "grösste Eselei" ansprichst, dann muss ich dir sagen, dass dies mit dem Äther nicht das geringste zu tun hat.

Zitat:
Die Sonne. Angeblich strahlt sie nur 2% ihrer Energie als Licht ab

Ja, der Rest (falls die Angabe so stimmt) besteht aus anderen Formen elektromagnetischer Strahlung... Das sichtbare Licht macht nur einen verschwindend kleinen Teil des EM-Spektrums aus.
Und zur Partikelstrahlung: Wenn dies so wäre: Wo sind denn die Unmengen von Wasserstoff, die ja dann auf der Erdoberfläche liegen müssten? Dein Problem ist, dass du einen Massenzuwachs von "Innen heruas" postulieren musst - denn die Oberfläche wurde nachweislich nicht mit 1000enden von Kilometern von Material aus dem Weltraum bedeckt... Die Masse, die aus dem Sonnenwind auf die Erde fällt, ist berechenbar und macht nichts aus. Da würde man eher noch die 10^9 kg Meteoriten / Jahr als Quelle für Massenzuwachs vermuten... Aber dann hat man wieder das Problem, dass dies einen Massenzuwachs an der Oberfläche bedeuten würde.

Nochmals zu den Dinos, ja zur Theorie allgemein: Die Beweislast liegt doch eindeutig bei dir. Du willst ja nicht hören, dass die Plattentektonik ausreichend bewiesen ist, du willst das System ändern. Also beweise.
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #27 - 09.12.03 um 11:08:21
 
Mehrere Naturwissenschaftler (J. Yarkovsky, C. Hilgenberg, C.F. Krafft, S.W. Carey u.a. vermuteten, daß Himmelskörper Äther absorbieren und ihn in ihrem Inneren zur stofflichen Materie verwandeln (verwirbeln!) und dabei Wärme produzieren. Es gibt heute in der Geologie Dutzende Fakten, die das Wachstum der Erde, d.h. die Erdexpansion bestätigen. Einige davon: alle äußeren Grenzen der Kontinente passen zusammen und die Kontinente können deshalb auf einer kleineren Erdkugel zusammengeführt werden (vor ca. 250 Millionen Jahren gab es noch keinen Atlantischen Ozean und der Durchmesser der Erde war zweimal kleiner); nach Satelliten-Lasermessungen entfernen sich die Kontinente überwiegend voneinander; die im Erdinnern produzierte Wärmeenergie nimmt zu (was zur Klimaerwärmung führt!), usw.  Die Schwerkraft nimmt auch ständig zu, was z.B. die Untersuchungen der früheren Sandabhängen und die heutige Zunahme des Gewichtes der Eichmaßen beweisen. Auch das Aussterben der riesigen und auf der kleineren Erde vor 80 Millionen Jahren halb so schweren Dinosaurier kann das bestätigen. Doch die etablierten Geologen trauen sich nicht der etablierten Physik zu widersprechen: "aus dem Nichts kann keine Materie entstehen!" und beharren auf dem Modell der Plattentektonik, welches behauptet, daß der Urkontinent Pangea aus unbekannten Gründen zu Kontinenten-Schollen zerfallen ist, die jetzt auf der Oberfläche der Erdkugel beständiger Größe chaotisch herumschwimmen.

Wenn im Erdinnern der Quantenäther sich ständig zur "normalen" Substanz verwandelt und verdichtet, dann muß die Erdkugel von allen Seiten Äther einsaugen. Dann befinden wir uns in einer Ätherströmung, die alle Körper ins Erdinnere "mitreißt" und so unser Gewicht bewirkt. Je größer ein Himmelskörper und je kleiner der Abstand zu ihm, desto stärker ist der Sog in sein Inneres (wie in einem immer enger werdenden Wasserleitungsrohr). Und das ist am Wahrscheinlichsten die Ursache der Beschleunigung frei fallender Körper, also der Gravitation.

Und weil es im Universum immer mehr Teilchen (Wirbelstrukturen) gibt (das bestätigte auch der berühmte Physiker Paul Dirac, der die Antimaterie theoretisch entdeckt hat) und immer weniger "freien" Quantenäther, verändern sich allmählich auch die Weltkonstanten (ihre Beständigkeit kann auch nicht absolut sein), was das Wesen der Zeit sein kann.

Tja so siehts aus ...
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #28 - 09.12.03 um 11:19:50
 
Endlich formuliert mal jemand die Theorie aus. Da ergeben sich aber gleich einige Fragen:

- Warum wurde diese "Verwirbelung" noch nie im Labor beobachtet?
- Warum fliesst der Äther zur Erde, wenn die Gravitation erst durch den Ätherfluss erklärt wird?
- Woraus besteht die in diesem Äther offenbar gespeicherte Energie (aus der dann die Teilchen entstehen)?
- Warum zeigt das Michelson-Morey-Experiment, dass es keinen Lichtäther gibt? (Handelt es sich nicht um einen Lichtäther?)
- Warum wird hier die Änderung der Naturkonstanten (die keinesfalls erwiesen ist) als Voraussetzung postuliert?
- Was entscheidet darüber, welche Arten von Atomen bei der "Verwirbelung" entstehen?
- Warum zeigen die anderen terrestrischen Planeten (und Monde) keine Anzeichen von Oberflächenzerfall, wenn es sich hier doch um ein universelles Phänomen handelt?
usw.
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Re: Die Lobby der Wissenschaft betreffend Erdexpan
Antwort #29 - 09.12.03 um 11:48:07
 
@bynaus:  Meister im ??    will ich jetzt wissen ... die Ironie..
Gruß
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