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[ÄE] Kanarische Inseln (Gelesen: 61785 mal)
Gerrit Dust
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #45 - 27.09.04 um 01:34:29
 
Nun, sie wird natürlich seit jeher von denen benutzt, für die sie erbaut wurde. Sie sagen Ihr Großvater habe Ihnen in etwa das gleiche gesagt wie ich; nun so ist es! Die Geschichte ist nicht so verlaufen wie Sie und ich es zu unserer Schulzeit und seither Tag für Tag durch die Medien verinnerlicht haben. Unser ganzes heutiges Bewusstsein ist doch auf dieser Grundlage gestützt, dass sollte es zumindest; aber ist da nicht immer trotzdem diese Ungewissheit das es da noch etwas gibt, dieses Gefühl der Unvollkommenheit, des Strebens nach mehr? Was soll ein Mensch auch anderes glauben wenn er von anderem nichts weiß? Es gibt immer nur eine Wahrheit sollte man denken. Aber ist das, was wir dafür halten auch wirklich die Wahrheit? Das eben gilt es für jeden Einzelnen von uns herauszufinden, jeder einzelne muss seine eigene Wahrheit finden. Ich persönlich muss sagen das ich jeden Tag neue Wahrheiten für mich entdecke, ständig fügt sich ein neues Puzzlestück in das Gesamte, alles hängt irgendwie zusammen. Wenn Sie Ihrem innerlichen Drang nach Wahrheit folgen bin ich mir sicher das Sie viele interessante Dinge auf Ihrem Weg sehen und hören werden.
Hier in der "Öffentlichkeit" möchte ich mich nicht weiter zu diesem Thema äussern. Ich hoffe Sie haben dafür Verständnis. 
Was hat Ihr Großvater vor 1945 beruflich getan? War er Soldat?
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robbi
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #46 - 27.09.04 um 02:06:11
 
@Gerrit Dust

*lach* Du brauchst wohl aufmerksamkeit du "eingeweihter" aller Geheimnisse.
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alvaricus
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www.vanaheim.de

Beiträge: 617
Re: Kanarische Inseln
Antwort #47 - 27.09.04 um 10:25:25
 
also Gerrit Dust hält sich sehr im Nebel... Wäre gespannt in welche Richtungen seine Wahrheiten gehen.. zu Fuerte kann ich noch folgenden Link servieren: http://www.almogaren.org/gallery/fuerteventura/fuerteventura.htm
und folgend noch ein Bild betreffend Pyramide Teneriffa: ...
Gruß
Alvaricus
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Wende dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

(chin)
 
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Anonymous
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #48 - 28.09.04 um 03:10:10
 
Die beiden begehbaren Höhlen/Grotten bei Ajuy sind doch über der Wasseroberfläche oder ?
Wie sollen da U-Boote reinfahren ?

Wäre es möglich das die Küste genauso wie die Natur die oberirdischen Grotten erschuf
auch tief unter Wasser solche Grotten sind und das dort ein U-Boot Bunker ausgebaut wurde ?

Dafür das dort Sperrgebiet damals errichtet wurde ist irgendwie viel zu wenig sichtbares
passiert. Die Villa und das bischen Röhrenkrams an der Küste ist etwas wenig wenn man als
General einen kriegswichtigen Auftrag hatte.
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Hohlblock
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #49 - 01.10.04 um 02:03:13
 
Zitat:
.....auch tief unter Wasser solche Grotten sind und das dort ein U-Boot Bunker ausgebaut wurde ?


-dies würde gute Druckschleusen benötigen.
Wenn dort U-bootbunker mit Druckschleusen sind , könnten sie möglicherweise geflutet sein.

Gruß von Hohlblock
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Whitemerlin
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #50 - 01.11.04 um 14:37:45
 
An den Bildern hätte ich auch Interesse...
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Die Welt ist auf Leute wie uns angewiesen, die im Wasser den Bodensatz nach oben kehren und Wellen erzeugen, aus denen schließlich neue Ideen entstehen, die uns näher an die Wahrheit heranführen.
 
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Gerrit Dust
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #51 - 01.11.04 um 15:01:13
 
Ich hätte da für ANONYMOUS, und natürlich auch für alle anderen, ein paar Bilder der Höhlen von Ajuy anzubieten.

http://mitglied.lycos.de/VillaWinter/

Wenn Ihr auf der Seite seit unten im Text auf "Ajuy" klicken (die Bilder sind zu groß um sie hier zu posten, also leider nur der Link...)

Liebe Grüsse
G.D.
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Rinnsal
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #52 - 02.11.04 um 15:37:01
 
Zitat:
Die beiden begehbaren Höhlen/Grotten bei Ajuy sind doch über der Wasseroberfläche oder ?
Wie sollen da U-Boote reinfahren ?

Wäre es möglich das die Küste genauso wie die Natur die oberirdischen Grotten erschuf
auch tief unter Wasser solche Grotten sind und das dort ein U-Boot Bunker ausgebaut wurde ?


warum ist man allgegenwärtig der Meinung man müsste einen uboot bunker weit unter der wasseroberfläche bauen? ein berg an der küste langt schon vollkommen um da ein uboot drin zu warten. der aufwand den man allerdings betreiben muss um die hölen da reinzukriegen ist etwas höher. der Zugang kann ja unter wasser sein und dann wird einfach aufgetaucht...

Zwecks dem Aufwand hat man wahrscheinlich fuerteventura ausgewählt weil dort durch die lavaströme natürliche hölen entstanden sind die ziemlich groß sind.. (nur ne Vermutung wegen aufwand...)
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Anonymous
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Beiträge: 111
Re: Kanarische Inseln
Antwort #53 - 02.11.04 um 16:03:55
 
Kann ja auch in einen Berg gebaut worden sein, aber die Fahrrinne in so eine Höhle muss dann ja tief genug sein. Die Bilder auf http://mitglied.lycos.de/VillaWinter/ ; machen den Eindruck als müsste man das Uboot mit 150 Mann reintragen Zwinkernd
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Apollon
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #54 - 05.11.04 um 18:53:01
 
Hallo Gerrit nebel

auch andere sind über die villa etwas bewandert.
welche u-boot nr. sind "unten"?
(oder zumindest welche FARBE habe sie =?)

die "einfahrt" ist nat. der "Flut-tunnel", ...

kennst du die geschichte der 3 taucher ?

oder stehst du mit sylvo aus dem VW-f in kontakt ?
es gibt noch min. 2 andere Orte im Netz wo über die Villa sehr intensiv recherchiert wird.

Gruss

Apollon
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viper007
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äußere Erde
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #55 - 30.11.05 um 12:31:26
 
Hi,

ich bin auf euer Forum durch die Villa Winter gestoßen. War schon ein paarmal auf den Kanaren und werde es jetzt bis Weihnachten wieder sein. Sehr interessant hier alles. Da muss ich doch die Augen mal aufhalten.
Wobei ich damals schon die Villa Winter und die diversen Höhlen erkundet hatte.
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donar
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Beiträge: 2
Re: Kanarische Inseln
Antwort #56 - 08.01.06 um 12:38:47
 
Hallo zusammen,

der ganze Thread hier ist sehr interessant, jedoch auch stark geprägt von Spekulation und wohl auch durch Fehlinformationen.
Ich beschäftige mich seit gut 5 Jahren mit der ganzen Materie.
Wer von Euch sich ernsthaft mit der Inneren Erde beschäftigen will, dem kann ich nur die 3er Buchserie von Heiner Gehring empfehlen.
Ich bin seit ca einem halben Jahr regelmäßig hier im Forum und heute habe ich mich registriert. Smiley

Diese Aktivitäten im kanarischen Raum habe ich schon vor längerer Zeit einmal aufgegriffen (Ich glaube darauf gestoßen bin ich beim Lesen der beiden Bücher "Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere), jedoch aus Gründen der Distanz wieder verworfen und mich mit greifbareren Dingen beschäftigt.

Es ist nachweisbar, dass diese U-Bootstützpunkte existiert haben, auch die auf den kanarischen Inseln. Die Deutschen haben seinerzeit beeindruckende Aktivitäten unternommen. Viele dieser Aktivitäten werden wir wohl nie erfahren dürfen. Dieser Anhaltspunkt mit den kanarischen Inseln scheint jedoch von größerem Interesse zu sein.
Viele Informationen diesbezüglich sind einfach nur Schrott. Ich denke, dass die Berichte einheimischer Einwohner noch die haltbarsten Theorien sind, denn wer sollte hier sonst Infos haben? Interessant wäre es, wenn von Euch vor Ort mal jemand ein Uboot der gewissen Sorte sichten sollte oder eines der verschollenen Uboote U2111, U2112 usw... Zwinkernd

Ich kann Euch beim Informationssammeln folgenden Ratschlag aus meiner Erfahrung geben, wozu ich kurz ausholen muss:
Ich habe vor mehreren Jahren einmal zufällig einen Zeitungsbericht von der "Wochen-Echo" gefunden mit dem Titel: "Das Wunder von Schweinfurt 1944 - Deutsche Untertassen vernichten 145 Superfestungen" vom 21.5.1950. Das war für mich als gebürtiger Schweinfurter greifbar, interessant und bis heute noch ein Rätsel. Meine Vorgehensweise: Im Internet erstmal danach Suchen. Resultat unzufriedenstellen. Fast nur Müll und unbrauchbar. Im Stadtarchiv gibt es von 44/45 angeblich kaum noch Dokumente (Schweinfurt wurde zu 80% zerstört). Mein nächster Anlaufpunkt war während meines Zivildienstes, denn da hatte ich viel Zeit und reichlich viele Gelegenheiten mit älteren Schweinfurtern diesbezüglich zu sprechen, was mir zwar keine direkte Antwort auf meine Fragen gab, jedoch neue Indizien und Richtungen öffnete. So fand ich unweit von Schweinfurt entfernt zahlreiche Bunkeranlagen aus dem Weltkrieg. Das Gebiet dieser Anlagen ist zig Quadratkilometer groß und erstreckt sich über einen sehr weiten Bereich. Zwar gibt es Zufahrtsstraßen, jedoch sind die für zivilen Verkehr gesperrt. In den letzten Jahren war ich sehr häufig auf diesem Gebiet -zum Glück hatte ich damals eine Enduro) und was wir dort alles fanden, hätten wir nie erwartet. Zum einen war dort damals ein Bahnhof mitten im Wald (Schienen und Gebäude noch erhalten), Depots für Munition etc war dort. Es sind dort zahlreiche zerschossene Panzer vorhanden und noch heute hat die US Army dort eine aktive "Niederlassung". Das ganze war vor dem 11.September!!! Zu der Zeit nahm man noch nicht alles so streng, jedoch waren auch zu der Zeit häufig MP´s der US Army in dem Gebiet unterwegs. Einmal wurden wir auch aufgegriffen und von der Militär Polizei verhört, bevor wir an die Deutsche Polizei übergeben wurden. Man stellte uns Fragen, was wir alles sahen, warum auch immer. Das ganze endete mit einer Anzeige wegen Landfriedensbruch und wurde mit einer Geldstrafe beglichen. Nach diesem Vorfall unternahmen wir noch zahlreiche Besuche und fanden u.a. auch unterirdische Bunkeranlagen, die noch begehbar waren. Einen Bunker "untersuchten" wird, der jedoch später wieder nach oben führte. War wohl ein Luftschutzbunker. Dort waren sehr viele Bunker, die meisten und offensichtlichen Bunker/Anlagen wurden gesprengt. Den unterirdischen Bunker fanden wir durch Zufall mitten im Wald im Gebüsch. Diese Bunker bzw. die ganze Anlage sind auf keiner öffentlich zugänglichen Karte (mehr) verzeichnet, in keinem Archiv genannt. Was auch dort war, unterliegt der US Army und die geben keinerlei Infos weiter. Ich möchte betonen, dass ich das ganze selbst erlebt habe und hier keinen Unsinn erzähle. Wir fanden zerschossene Panzer, alte Gebäude, Bunker, sehr große Hallen, alte Panzergaragen für hunderte Panzer, US-Army "Niederlassungen" die noch aktiv sind!!! Die Frage ist warum? Was ist da gewesen oder ist da noch? Wieso ist die US Army dort noch so präsent? Ich beschäftige mich nun mehrere Jahre intensiv damit und konnte noch immer nicht die Antworten auf meine Fragen finden, aber ich bin aktiv dran und werde auch weiterhin das verfolgen.     So, das sind meine Berichte oder meine Vorgehensweise....

Zu den kanarischen Inseln zurück: Auch dort gibt es bestimmt Dinge und Gegebenheiten, die behütet werden.
Ich rate Euch zum einen nicht aufzugeben und zum anderen sehr vorsichtig zu sein. Das ganze Thema ist auch nach 60 Jahren nicht vom Tisch. Was uns in der Schule eingetrichtert wird, ist größtenteils Unsinn, und wie gesagt nur das, was wir wissen sollen. Rechnet damit, dass der, der dem nachgeht, auffällt und die eine oder ander Unannehmlichkeit in Kauf nehmen muss. Geht an die Sache objektiv ran und glaubt nur das, was Ihr selbst in Erfahrung bringen könnt. Und ganz wichtig: Den ganzen Scheiß von gewissen Buchschreibern aus der Eso-Ecke gleich vergessen. Explizit möchte ich hier vor Infos von Jan Udo Holley warnen. Ich habe diesen Mann zufällig einmal in Nürnberg in einem damals noch existierenden und gewissen Buchladen getroffen und micht mit ihm etwas unterhalten. Dieser Mann ist nicht glaubwürdig und liefert größtenteils Fehlinformationen.

Bleibt zum Schluss nur noch etwas aus Akte X: Trus noone Smiley

Ich hoffe, dass ich das Thema jetzt nicht zu sehr verfehlt habe. Es war nicht unbedingt so themenorientert, aber vielleicht hilft es den lokalen Personen vor Ort etwas bei Ihrer "Arbeit".

Viele Grüße
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Whitemerlin
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #57 - 09.01.06 um 13:04:42
 
donar schrieb am 08.01.06 um 12:38:47:
Ich habe vor mehreren Jahren einmal zufällig einen Zeitungsbericht von der "Wochen-Echo" gefunden mit dem Titel: "Das Wunder von Schweinfurt 1944 - Deutsche Untertassen vernichten 145 Superfestungen" vom 21.5.1950. Das war für mich als gebürtiger Schweinfurter greifbar, interessant und bis heute noch ein Rätsel.


Was stand denn genau in dem Artikel oder könntest du ihn einscannen?
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Discordia
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #58 - 09.01.06 um 13:51:14
 
U2111 und U2112 sind sog. "Kleinst U-Boote" vom Typ XXVII (Hecht) mit einer Reichweite von gerade mal 78 Meilen (also rund 130 km), kaum mehr als "berittene Torpedos", gewesen und die wurden gegen Ende des 2. Weltkrieges zumeist gesprengt, da dürfte nicht viel übergeblieben sein, zumal die Operationsbeschreibung das Anbringen von Minen an geankerten feindlichen Schiffen gewesen ist und die Fahrzeuge selbst nur zu Schulungszwecken im Einsatz waren.
Die sind wohl nicht mehr als ein mythisches Gebilde, um die Kanaren im Gespräch zu halten.
Sollte eines dieser Fahrzeuge überlebt haben, dann würde es wohl kaum weit von den Einrichtungen der deutschen Marine in der Nord- und Ostsee entfernt haben.
Wenn rund um die Kanarischen Inseln etwas zu finden ist, dann dürfte es wohl eher zur Atlantikflotte gehört haben und die waren wesenlich größer.
Die wahrscheinlichste Variante ist die, daß ein paar unbewaffnete Typ XIV (Milchkuh) zu finden sein werden, schließlich waren die dort am sinnvollsten unterwegs, die waren zur Versorgung der Atlantikflotte in der Gegend unterwegs und wurden bisweilen mit neuem Nachschub versorgt.
Das könnte schon von den Kanaren aus gemacht werden sein.
Allerdings hat offiziell kein Typ XIV den Krieg überstanden, und so dürfte eine Nachforschung über das Logbuch ein wenig schwer sein.
Solltest Du U-Boote des Typs XXI, die berühmten Elektroboote meinst, die hatten andere Seriennummern (25XX, 30XX, 35XX) die wurden aber entweder dokumentiertermaßen versenkt, mitsamt der Bunkeranlage gesprengt (in Hamburg) oder von der deutschen Nachkriegsmarine umgebaut und weiterverwendet.
Ich komme mehr und mehr zu der Ansicht, daß es sich bei den Aktivitäten von Hrn. Winter um einen großen Hoax gehandelt hat, mit dem der Herr der damaligen deutschen Regierung ziemlich viel Geld für eigene Zwecke herausgelockt hat, in der sicheren Gewissheit, daß die den Krieg verlieren werden und er niemals für seine Finanzierung geradestehen wird müssen.
Dafür hat er vermutlich dem deutschen Marineministerium erzählt, daß er im Franco Spanien einen zentralen Versorgungsstützpunkt für die deutsche Atlantikflotte einrichten würde, der den Krieg entscheiden würde.
Logistisch gut gedacht, aber die Nazis haben den Krieg nunmal fast zwangsläufig verloren.
Daher düfte die Finanzierung wohl aus dem Wunschdenken für eine längere und stärkere Marinepräsenz im Atlantik entsprungen sein.
Das ist gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, welche Unsummen z.B. Albanien für Bunker ausgegeben hat, die niemals verwendet wurden.
Den Kriegsausgang konnte man sich schon an den dokumentierten Ressourcen ausrechnen, die in der Zwischenkriegszeit bekannt waren.
Ein Gewinn des 2. Weltkriegs durch die Nazis war schon 1933, bei deren Machtübernahme in Deutschland, nicht sehr wahrscheinlich, dazu hatten die späteren Allierten eine viel zu große Industrie, speziell in den USA und in der Sowjetunion, und viel größere Bodenschätze als Deutschland.
Die Finca gibt nichts her, die angeblichen Bunker sind nicht vorhanden und nicht einmal die weitgehend intakt gebliebenen Aufzeichnungen der deutschen Heeres- und Kriegsmaterialienverwaltung zeigt irgendeinen Hinweis auf die notwendigen Ressourcen für Stützpunkte auf den Kanaren.
Da hat wohl ein weitsichtiger Herr Winter sich ein nettes Haus auf einer, damals weitgehend unbeachteten, Insel gebaut, um den Krieg mit einem ziemlich sicheren Ausgang abzuwarten.
Das dann auch noch der Hr. Canaris da mitgespielt hat, ist bei der berufsbedingten Paranoia von Geheimdienstoffizieren leicht zu erklären, aber vielleicht wollte der ja auch nur eine Fluchtmöglichkeit, wenn es denn nun so weit wäre.
Schließlich sollte gerade der deutsche Geheimdienst gewußt haben müssen, wie es wirklich um den Stand der Dinge steht.
Der Rest dürfte Legendenbildung neueren Datums sein.
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Aredhel
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Turkey
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Re: Kanarische Inseln
Antwort #59 - 09.01.06 um 14:02:38
 
Danke schön für die Informationen Donar,
ab und zu solche handfesten Mitteilungen zu bekommen
ist wirklich erfreulich.
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