Manche Theorien sind vollendet und in ihrem Gültigkeitsbereich nicht mehr zu verwerfen.
An der Forschungsfront entdeckt man aber immer wieder Effekte, die die Physiker
dazu zwingen die Theorien auf andere Gültigkeitsbereiche fortzusetzen.
Hier ist der Punkt an dem man etwas verändern kann und soll.
Die meisten Pseudowissenschaftler hingegen versuchen eine bewährte Theorie in ihrem
Gültigkeitsbereich zu verändern, was definitiv unsinnig ist.
Zitat:Ich kenn als Beispiel für die Unschärferelation nur die Unmöglichkeit z.B. die Frequenz eines Tons zu einem bestimmten Zietpunkt zu bestimmen auf Grund des welligartigen Charackters.
Das ist so nicht ganz richtig. Es ist unmöglich z.B. einem eine endliche Zeit dauernden akustischen Signals genau eine
Frequenz zuzuordnen, da ein endliches Signal aus einer ganzen Reihe von Frequenzen besteht.
Je kürzer die Signaldauer desto größer die Frequenzbandbreite.
Im Wellenmodell der Materie ist die einem Teilchen zugeordnete Frequenz proportional zur Energie.
Womit wir uns langsam dem von mir angesprochenen Phänomen nähern.
In der Quantenfeldtheorie erscheint das Vakuum als ein dynamisches Medium in dem ständig Teilchen-Antiteilchen-Paare entstehen die sich schnell wieder vernichten. Weil diese Teilchen nicht permanent existieren nennt man sie virtuelle Teilchen oder Vakuumfluktuation der Vakuumenergie.
Da die Teilchen sich sehr schnell wieder vernichten ist die für ihre spontane Erzeugung notwendige Energie über die Energie-Zeit-Unschärfe gedeckt.
Denn es gilt ja: Je kürzer die Lebensdauer desto größer die Energieunschärfe.