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Gebirgsbildung und Erdexpansion (Gelesen: 5280 mal)
Clemens
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Gebirgsbildung und Erdexpansion
15.12.03 um 22:52:49
 
Hallo !

Ich habe nächte Woche auf der Uni eine Prüfung über die Physiogeographie der Anden. Dazu würde ich mir gerne noch rechtzeitig vor der Prüfung alternative Erklärungsmodelle zur Entstehung der Anden ansehen.

Der Professor, der mir die Prüfung abnimmt, wird mir dies nicht krumm nehmen. Ich habe wegen meines Forschungsinteresses in Landschaftsökologie schon sehr guten Kontakt zu ihm und bin sogar per Du mit ihm.

Gibt es ein wissenschaftliches Buch über die Erdexpansion, wo die Gebirgsbildung behandelt wird (bitte bloß keine Abhandlungen aus der Physik) oder könnt Ihr mir Kontakte zu Wissenschaftern nennen, die sich damit beschäftigen?
Wißt Ihr vielleicht sogar, ob es in Österreich eine solche Kompetenz gibt?

Ich bin zwar absolut kein Erde-Hohl-Anhänger, will aber keine Meinungen ausschließen. Die Erdexpansion finde ich außerdem gar nicht soooooo abwägig.

LG
Clemens
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alvaricus
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www.vanaheim.de

Beiträge: 617
Re: Gebirgsbildung und Erdexpansion
Antwort #1 - 16.12.03 um 21:12:28
 
also es gibt keine offizielle Literatur. Ich denke Hilgenberg hat hervorragende Ansätze geschaffen... da musst du leider selber suchen... der dir bereits zugesandte Link sagt nur einiges aus. Aber nimm dir doch für die Gebirgsentstehung unterschiedliche Beispiele vor : 1) Mato Grosso... 2) Hochland von Venezuela 3) Sierras de Cordoba und betrachte doppeldeutig a) Konvektion als Antrieb und Auslöser    b) Konvektion als Nebeneffekt des Expansionsmotor aus den Urkräften der Planetenentstehung a) Rotation b) Gravitation c) Reaktion   mit der Folge der thermischen Ausdehnung...und wende diese drei Erkenntnisse auf die Anden an.Die Anden sind nicht wie Island ein klassisches Beispiel für ein Aufplatzen der Erdkruste sondern eher eine Chimäre mit Widersprüchen der Tektoniklehre..... oder mit anderen Worten du begibst dich auf frisch gesähtem Terrain...
Gruß
Alvaricus
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Der Bademeister
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Re: Gebirgsbildung und Erdexpansion
Antwort #2 - 17.12.03 um 12:50:54
 
Also -

hier ist ein Link, der dir weiterhelfen sollte, inkl. Mail Adressen etc.

http://www.lagerstaetten.tu-berlin.de/kolloq/hilgenberg/laumoko.html


Viel Erfolg

und

Gruss @alle

Der Bademeister
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alvaricus
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Re: Gebirgsbildung und Erdexpansion
Antwort #3 - 07.01.04 um 11:55:13
 
moin moin...
für die, die der engl. Sprache mächtig... ein wichtiger Link pro Erdexpansion:  http://www.expanding-earth.org
Gruß
Alvaricus
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Bynaus
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Re: Gebirgsbildung und Erdexpansion
Antwort #4 - 07.01.04 um 13:52:48
 
Ich hab mir die Seiten mal angesehen.

Nur Behauptungen, Behauptungen aber keine einzige Rechnung. So lässt sich nie etwas beweisen, Leute.
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engelsde
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Re: Gebirgsbildung und Erdexpansion
Antwort #5 - 07.01.04 um 17:14:06
 
@Clemens
Eine Möglichkeit der westamerikanischen Gebirgsauffaltung wird als Ergebnis der Ostpazifischen Plattenabtauchung unter die Kontinentalplatten gedeutet.

Dreh das Ganze einfach rum und deute die Gebirgsbildung der Anden als Aufrutschen der Kontinentalplatte auf die Pazifikplatte wobei die Pazifikplatten lediglich abgedrückt und danach unter den Kontinentalplatten aufgeschmolzen werden.

Die Aufrutschung der Kontinentalplatte wird durch die atlantische Dehnung erzwungen.

Durch das Aufrutschen der Kontinentalplatte ergeben sich einerseits die Gebirgsfaltungen der Anden und andererseits erklären sie inmitten der Gebirge die Vulkantätigkeit.

Das alles wird schon in dem Buch
"Vom Sternenplasma zum Planetensystem"
3.6. Die Kontinentaldrift und Gebirge
ab Seite 134
beschrieben
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Bestellt doch einfach das Buch [URL=http://www.collectors-edition.de/QAU/qau_buchbestellung.htm]
 
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Bynaus
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knowledge is power. (Francis
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Re: Gebirgsbildung und Erdexpansion
Antwort #6 - 07.01.04 um 23:05:46
 
Ähm, die Subduktion erklärt genau auch die Vulkantätigkeit...

Überdies liegst du nicht so falsch: Durch die abtauchende Platte wird Südamerika nach Westen gezogen, was MIT ein Grund für die Ausdehnung des Südatlantiks ist.
Reines "hinunterdrücken" ist aber ausgeschlossen: Das wäre nicht machbar, weil die Kraft, um eine 10 km Dicke Platte in die Erde zu drücken, viel stärker ist als jede Dehnungsbewegung. Man kann aber die Temperatur und Dichte der abtauchenden Platte bestimmen und dadurch bemerkt man recht schnell, dass die Platte an dieser Stelle zu schwer geworden ist, um oben auf zu schwimmen und deshalb abtaucht.
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