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Aufruf zur kritischen Überprüfung! (Gelesen: 15433 mal)
Segestus
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Syke
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Aufruf zur kritischen Überprüfung!
12.10.03 um 19:52:19
 
Aufruf zur kritischen Überprüfung!

Ich habe jetzt "Ist unsere Erde wirklich hohl?" von Gerry Forster mehrmals
durchgelesen. Und auch hier stoße ich wieder auf die Dinge, die ich so gerne
kritisiere: Fehlende Quellenangaben und mangelnde Selbstkritik des Autors!
Und deshalb möchte ich zur kritischen Überprüfung von Textstellen aus dem
oben genannten Werk und anderen Werken sowie Beiträgen in diesem Forum
aufrufen. Denn ich glaube, dass nur wenn wir uns gegenseitig selbst
überprüfen und wahres von unwahres, wahrscheinliches von unwahrscheinlichen
trennen, kommen wir mit unserer Sache weiter! Dies tue ich nicht um der
Sache der hohlen Erde zu schaden, oder weil ich nicht daran glaube, eher im
Gegenteil, sondern um der Sache zu dienen. Denn ich bin der Meinung, dass
nur, wenn wir der hohlen Erde Theorie Glaubwürdigkeit durch quellen und
beweise verleihen, sie Einzug in das Allgemeinverständnis der Bevölkerung
halten kann. Und nur dann, werden die Kritiker immer stiller.

Ich will dies an einem Beispiel deutlich machen. So schreibt Gerry Forster:

"Selbst Kolumbus glaubte dies, und er segelte 500 Kilometer nördlich
jenseits von Island, bevor er Eisgewässer erreichte. Die meisten seiner
Kritiker bezweifelten dieses Kunststück, da sie der festen Überzeugung
waren, der Nordatlantik sei recht unpassierbar. (Es war jedoch diese Tat
Kolumbus, die spätere Entdecker die arktischen Gewässer nach der legendären
Nordwestpassage zum Pazifik absuchen ließ!)"

Eine Sache, die mir bisher völlig unbekannt war! Kolumbus, also der
"Amerikaentdecker" soll bis nördlich von Island gesegelt sein?
1.    Aber wann?
2.    Und mit welchem Schiff?
3.    Welchen Namen hatte das Schiff?
4.    In wessen Auftrag und warum?
5.    Wer finanzierte die Reise?
6.    Was suchte er dort?
7.    Aus welcher historischen Quelle stammt diese Textaussage?

Merkt der geneigte Forumsleser worauf ich hinauswill? Ich habe manchmal das
Gefühl, dass Gerüchte durch Prominenz glaubwürdiger gemacht werden sollen.

Doch zurück zum Thema: Ich möchte unter diesem Thema hier gerne immer
folgendes lesen; egal von wem:
*    Ich habe diese Textpassage da und dort gefunden
*    Ich habe folgende Fragen dazu
*    Ich habe in diesen Quellen die folgenden Antworten dazu gefunden
*    Ich ziehe folgendes Fazit

Einverstanden?

"Man glaubt mir nicht, selbst wenn man mir glaubt!"
(Alexander Aljechin, Schachweltmeister)

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RyoOhki
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Die Wurzel alles Bösen
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #1 - 13.10.03 um 12:54:43
 
Okay, die quelle ist Rasscass.

In der Kurzbiografie von Christoff steht nichts von Islandreisen usw ...

http://www.rasscass.com/templ/te_bio.php?PID=465&RID=1
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Die drei Feinde des Programmierers: Sonne, Frischluft und das unerträgliche Gebrüll der Vögel
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #2 - 13.10.03 um 21:53:54
 
hallo

gute idee segestus.

ich werde gerry auch deine fragen zukommen lassen...

gruesse, zak
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"Eine Gesellschaft, die ein klein wenig Freiheit aufgibt für ein klein wenig Sicherheit, verdient beides nicht und wird beides verlieren." Benjamin Franklin
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Kodijack
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #3 - 14.10.03 um 01:23:03
 
Jo,
Ich wüsste immer noch gerne wie du, Segestus, deine Expedition finanzieren willst, wieviele Teilnehmer sie hat und ob sie ein Wissenschaftliches Ziel verfolgt, oder ob ihr einfach mal gucken wollt ob da irgendwas rumliegt, sprich, Leute vom Fach dabei sind.
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Segestus
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #4 - 18.10.03 um 15:44:02
 
Diese Sache mit Island lässt mir ja irgendwie keine ruhe. In dem Buch von
Bernard Lewis "Die Revolte des Islam" fand ich folgenden interessanten Satz:

"... im 17. Jahrhundert herrschten türkische Paschas in Budapest und
Belgrad, türkische Armeen belagerten Wien und Korsaren der Barbaresken
plünderten weit entfernte Länder wie die englischen Inseln und einmal, 1627,
sogar Island."

Da wird man ja hellhörig! Was wollen die alle (Columbus vielleicht, Moslems,
Wikinger) dauernd auf Island? Fische rauben? Was machte Island so anziehend?
Soweit ich weiß, gibt es auf Island absolut nichts wertvolles, kein Gold,
keine Pelztiere, keine Diamanten, kein Edelholz, nichts! Könnte es sein,
dass vielleicht die Kunde eines fernen reichen Landes im Norden bis in die
moslemische Welt gedrungen ist und man meinte, dies in Island gefunden zu
haben? Obwohl damit vielleicht das reich der hohlen Erde gemeint war? Ist
dies ein Indiz, dass fast alle Völker Island für das sagenhafte Thule
hielten? Zuerst einmal drängen sich zu dem obigen Zitat drei Fragen auf:

1.    Wer waren die Barbaresken?
2.    Stimmt das Jahr des Überfalls mit 1627?
3.    Gab es ein besonderes Motiv, um Island zu überfallen?

Zu 1. Barbaresken
Aus: "Die Geschichte Schleswig-Holsteins":

Die "Schebecke" - mit solchen Schiffen gingen die nordafrikanischen
Barbaresken im Mittelmeer auf Kaperfahrt Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert
waren die in Nordafrika ansässigen und nach den dortigen Berber-Stämmen
benannten "Barbareskenkorsaren" die Geißel der Handelsschiffe aller Nationen
im Mittelmeer, damit auch der Schiffe aus dem dänischen Gesamtstaat
<gesamtstaat.htm> . Ihre Zentren waren Tripolis, Tunis, Algier und Sallée.
Im 17. Jahrhundert fiel die türkische Oberhoheit, und es entwickelten sich
Militärrepubliken, deren Volkswirtschaft vor allem auf Seeraub beruhte, um
die Nahrungs- und Rohstoffbasis der Städte zu sichern. Drei Dinge
interessierten die Barbaresken: Die Ladung, die aufgebrachten Schiffe selber
als Materiallieferanten für Bauholz und vor allem die Besatzungen. Sie waren
als Sklaven einer der lukrativsten Aspekte der nordafrikanischen Kaperei.
Neben dem Verkauf von Arbeits- und Rudersklaven waren vor allem Fachkräfte,
etwa Schiffszimmerleute, von Wert. Die Barbareskenkorsaren sahen sich nicht
als Seeräuber an. Sie waren mit Kaperbriefen ausgestattet, ihre Stadtstaaten
befanden sich im Kriegszustand mit den meisten europäischen Staaten. Sie
fühlten sich zudem legitimiert, weil sie als Moslems gegen Christen, also
für sie Ungläubige, operierten. Das schloss nicht aus, dass auch europäische
Abenteurer und Renegaten als Kapitäne auf den schnellen und schwer
bewaffneten Schiffen fuhren. So wurde der berühmteste Schiffstyp der
Barbaresken, die Schebecke von einem flämischen Renegaten namens Simon
Danser eingeführt. Diese Schiffe hatten noch unverkennbare Merkmale der
Mittelmeergaleere, waren jedoch stärker gebaut, länger sowie stärker
besegelt und bewaffnet. Sie galten als schnellste und wendigste Segler des
Mittelmeeres und waren ausgesprochen seetüchtig. Dafür spricht auch, dass
Kaperfahrten bis nach Irland und Island bezeugt sind.

Aus: Die Geschichte Islands:
Zu 2. 1627 wurde die Insel (Island) von 3000 barbarischen Piraten
überfallen, die ein wahres Massaker anrichteten: Viele Menschen wurden
getötet, Mädchen wurden an Harems verkauft, junge Männer wurden zu Sklaven
gemacht und viele weitere Isländer wurden gefangen genommen.

Also stimmt das obere. Schade. Zu 3. Das Motiv war die Sklavengewinnung.

Aber ich bin immer noch auf der Suche nach einem Zusammenhang zwischen
Columbus und Island. Sklavenhandel kommt wohl kaum in betracht. Ich bleibe
dran...

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Segestus
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #5 - 18.10.03 um 16:03:19
 
Ich Zweifel immer mehr daran, dass Columbus nach Island gefahren sein soll.
Aus "Die Geschichte Islands":

"...mehrere Vulkanausbrüche, Erdbeben und die sogenannte kleine Eiszeit
zwischen 1200 und 1700 sorgten für eine rapide Verschlechterung der
Versorgungslage. Mitte des 15. Jahrhunderts gab es eine Pestepidemie, so
dass die Hälfte aller Höfe aufgegeben wurde. Als alternativer Erwerbszweig
etablierte sich der Fischfang mit einem steigenden Exportvolumen nach
Norwegen und Dänemark. Aufgrund der Kontrolle des Handels durch fremde
Mächte wie der Hanse, England und Dänemark kam der Gewinn jedoch nicht der
Bevölkerung zugute. Durch die Einführung des Monopolhandels durch Dänemark
um die Konkurrenten loszuwerden, verschärfte sich die Situation
zusätzlich..."

Es fehlt für eine fahrt von Columbus nach Island jedes Motiv.

*    Handeln konnte er nicht, da es Monopolhandel zwischen Island und
Dänemark gab
*    Fische hatte Portugal selber genug
*    Island war durch die Pestepidemie entvölkert
*    Das Klima einer kleinen Eiszeit machte es für Columbus auch nicht
einfacher nach Island zu kommen
*    Dänemark wachte sehr streng darüber, dass kein anderes land mit
Island Handel trieb
*    Es gab im 15. Jahrhundert absolut nichts in Island, was Portugal
oder Spanien unbedingt haben wollte

Aber ich will nicht nur kritisieren, eines will ich zugestehen, oder fragen:

Könnte es sein, dass Columbus damals schon versucht hat, vielleicht
heimlich, über eine nördliche route, nach "Indien" zu kommen? Wurde er auf
Island durch die Dänen oder die widrigen Eisverhältnisse durch die kleine
Eiszeit gestoppt? Könnte später eines seiner Besatzungsmitglieder von dieser
reise berichtet haben, obwohl er von Columbus zu stillschweigen verdonnert
war? Und ist so die Geschichte von Columbus auf Island entstanden?

Noch eine persönliche Anmerkung von mir: ich suche täglich nach
irgendwelchen hinweisen, das Portugal, Spanien, Genua, oder irgendetwas was
mit Columbus im Zusammenhang steht, irgendeine Beziehung im 15. Jahrhundert
zu Island hat. Ergebnis bis heute: nichts. Es ist traurig...

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Segestus
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #6 - 18.10.03 um 16:08:15
 
Als Indiz für meine Behauptung, dass Columbus bei seiner Islandreise, wen
sie denn stattgefunden hat, wofür ich immer noch keinen beweis habe, den
Seeweg über den Nordpol nach "Indien" suchte, führe ich das folgende Zitat
aus "Das große Rennen - Die Eroberung des Nordpols" an:

"...ein kurzer Seeweg nach Asien reizt vor allem wirtschaftlich, denn im
Mittelalter lockt der Handel mit teuren Gewürzen. Ein Pfund Safran ist im
Mittelalter so viel wert wie ein Pferd, ein Pfund Ingwer wie ein Schaf, und
Pfefferkörner werden in Gold aufgewogen. Eine Nordroute würde einen
ungeheuren Vorteil gegenüber anderen Händlern bedeuten. Neben dem ungemein
langen Seeweg über Afrika gibt es nur drei theoretisch mögliche Routen, die
jedoch unbekannt sind: der östliche Seeweg oberhalb Sibirien, der westliche
oberhalb Amerika, und die nördliche Route über den Pol...
Der Grieche pytheas weiß schon um ca. 330 v. Chr. von dem Pol im Norden. Um
das Jahr 1040 unternehmen friesische Seeleute eine Nordpolfahrt, die sie
angeblich bis zur Küste Grönlands führt.
Siegfried Czapka berichtet in seinem Werk "Arktis Entdeckungen -
Expeditionen - Ereignisse" (erschienen 1997/98) von drei Quellen, die
übereinstimmend berichten, dass der britische Franziskanermönch Nichole of
Lymne im Jahre 1360 weit in den hohen Norden gereist sein soll. Welchen
Breitengrad er dabei erreicht haben will, wird nicht überliefert. Dennoch
geht die Annahme, dass er Grönland, Labrador oder sogar Ellesmere-Land
erreicht haben könnte..."

Columbus war ja kein dummer. Die Kugelgestalt der erde war der Intelligenz
des 15. Jahrhunderts durchaus bekannt. Ich spekuliere mal: Columbus macht
eine normale Handelsreise nach England. Wind aus Süd oder eine von ihm
inszenierte Fehlberechnung in der Navigation oder irgendetwas treibt sein
schiff weit nach norden. Ob er von Island weiß oder in England davon gehört
hat, da ja die Engländer durchaus Handelsbeziehungen mit Island hatten?
Keine Ahnung. er will seine Chance nutzen und "Indien" über die Nordroute
erreichen. auf jeden fall kommt er auf seiner suche nach einer nördlichen
route nach "Indien" bis Island...

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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #7 - 19.10.03 um 17:29:44
 
hallo

ich hab gerry bezueglich deiner fragen heute angeschrieben und hoffe das ich bald seine antworten hier reinschreiben kann...

gruesse, zak
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #8 - 20.10.03 um 18:10:12
 
so, hab heute auch schon die antwort von gerry bekommen:

-------
1.  Q. when did he sail north of the island?
A. 1477, when he was 26 years old, as a common crewman upon  a trading voyage.

2.  Q. What type of ship did he use?
A.  A common cargo sailing vessel, one of a convoy of Portugese ships that were visiting England, Ireland and Iceland (then called "Ultima Thule").

3. Q. The name of the ship?
A.  It was never given.

4. Q. Under what order did he stand and why?
A. a group of Italian merchants who had commissioned their ships to carry and sell their goods in the northern lands.

5. Q. Who paid the travel costs?
A.  Presumably the above Italian merchants, or their Portugese agents!

6. Q. What did they try to find?
A.  I would think that they were trying to find Iceland (Ultima Thule) but must have missed their mark or lost their way!   I read in a Hohle Erde article that they missed Iceland by 300 miles!

7. Q. In which historical source(s) was this mentioned?
A.  In the Internet sites given below:

http://www.nationmaster.com/encyclopedia/Christopher-Columbus ;  (page 1)

http://columbus.vanderkrogt.net/eu/galway.html ;    (page 2)

http://www2.worldbook.com/features/explorers/html/newworld_early.html ;   (page 1)

http://www1.minn.net/~keithp/cctl.htm ;    (page 1)
-------

gruesse, zak
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Segestus
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #9 - 26.10.03 um 17:43:40
 
Gehe ich eigentlich jemanden auf die Nerven, wenn ich hier immer so
kritisch nachfrage? Darf ich trotzdem zum Forumstreffen kommen? Smiley
    In den vielzitierten "geheimen Tagebüchern des Admiral Byrd" findet
sich der folgende Satz:

    "...als ich wieder zu meinem Funker zurückgeführt wurde, stellte ich
fest, dass er wohl Angst hatte, dies spiegelte sich zumindestens in seinem
Gesicht wieder. "Es ist alles in bester Ordnung, kein Grund zur Unruhe,
Howie, es ist alles O.K.", ich versuchte ihm die Angst zu nehmen..."
nun meine fragen:

1.    wie heißt dieser "Howie" mit Nachnamen?
2.    Warum wurde er nicht mitgenommen, zum Heerscher der inneren erde?
3.    Wurde er in der Zwischenzeit bewacht?
4.    Was hat er gesehen?
5.    Gibt es auch von ihm ein geheimes Tagebuch?
6.    Wie verlief seine weitere Karriere?
7.    Könnte "Howie" die Abkürzung von "Howard" sein?

Das ließe sich doch über die Besatzungslisten der beteiligten schiffe
rauskriegen. Etwa so:
1.    von welchem schiff ist Admiral byrd gestartet?
2.    Mit welchem Flugzeug, Kennzeichen?
3.    Wie viele Flugzeugbordfunker haben den Vornamen "Howard"?

Gibt es nicht ein Marinearchiv in den USA, wo man dies über den Hebel des
freedom of Information act, herauskriegen könnte? Ich hatte früher einmal
einen Kollegen, der interessierte sich für die Seeschlachten des 2.
Weltkrieges und der schrieb immer an irgendeine stelle in den USA, um die
Geschichte der beteiligten schiffe herauszubekommen. Bloß wie hieß diese
stelle...?

Und wo ich schon einmal dabei bin:

Gibt es diese "geheimen Tagebücher im original?
Wann sind sie das erste mal veröffentlicht worden, wo und von wem?

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Segestus
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #10 - 26.10.03 um 17:51:12
 
Eigentlich bin ich mir nicht sicher, unter welchem Thema ich dies hier
unterbringen soll, aber ich entscheide mich mal für "kritische Überprüfung"
statt für "Flugscheiben".

Aus dem internet:

1941 Die Deutschen verbanden sich mit den Ugha Mongulala (südamerikanischer
Stamm, der die Deutschen um Hilfe gegen Eindringlinge bat). In dem Buch "Die
Chronik von Akakor (erzählt von Tatunca Nara, dem Häuptling der Ugha
Mongulala, Karl Brugger, 1976, Econ Verlag) wird von einem südamerikanischen
Stamm berichtet, dessen Chronik besagt, dass die Götter vor 15.000 Jahren
auf
die Erde kamen und vor 12.000 Jahren wieder verschwanden. Sie hätten eine
Flugscheibe in der 4-5 km durchmessenden Stadt Unter-Akakor zurückgelassen.
Es wird spekuliert, ob die Deutschen diese Flugscheibe gefunden und zum Bau
eigener zu nutzen wussten. (Haarmann: Geheime Wunderwaffen III, S. 72)

dazu meine kritischen fragen:

"...1941 Die Deutschen verbanden sich mit den Ugha Mongulala
(südamerikanischer
Stamm, der die Deutschen um Hilfe gegen Eindringlinge bat)..."

1.    Warum sollte sich das dritte reich mit einem stamm in südamerika
verbinden?
2.    Stimmt der Name des Stammes?
3.    Wieso bittet ein stamm aus südamerika ausgerechnet Deutschland,
Tausende Kilometer weit weg, um Hilfe, und wie bat er um Hilfe, durch
Diplomaten, Brief oder boten?
4.    Gibt es irgendwelche quellen, die aussagen, dass deutsche Truppen
aktiv dem vorgenannten stamm halfen, und wenn ja, wie sind die dahin
gekommen, schiff, Flugzeug, in uniform mit welcher Ausrüstung?
5.    Welche Eindringlinge bedrohten den stamm, andere Stämme oder ganze
Staaten?
6.    Was war so wertvoll an oder in dem Stammesgebiet?

Und weiter:

"...wird von einem südamerikanischen Stamm berichtet, dessen Chronik besagt,
dass die Götter vor 15.000 Jahren auf die Erde kamen und vor 12.000 Jahren
wieder verschwanden..."

1.    derselbe stamm oder ein anderer?
2.    Liegt diese Chronik in schriftlicher form vor?
3.    Die Götter verbrachten 3000 (!) Jahre auf der erde, ohne die
Entwicklung der Menschheit voranzubringen?
4.    3000 Jahre ohne spuren zu hinterlassen?
5.    Ohne den Töchtern der erde beizuwohnen?
6.    Verstehe ich das richtig, in einer Chronik wird von einer anderen
Chronik berichtet?

"...Sie hätten eine Flugscheibe in der 4-5 km durchmessenden Stadt
Unter-Akakor zurückgelassen..."

1.    wo liegt diese Stadt?
2.    Warum sollten sie eine Flugscheibe zurücklassen?
3.    War die Flugscheibe defekt?
4.    Diente sie der Energieversorgung der Stadt?
5.    Bewohnten nur Götter diese Stadt?
6.    Stimmt der Name dieser Stadt?
7.    Gibt es archäologische- oder Quellenhinweise auf den Namen dieser
Stadt oder der Stadt selbst?

Und zu guter letzt:

"...es wird spekuliert, ob die Deutschen diese Flugscheibe gefunden und zum
Bau
eigener zu nutzen wussten. (Haarmann: Geheime Wunderwaffen III, S. 72)..."

1.    spekuliert, also gibt es keinen beweiß?
2.    Wenn sie eine Flugscheibe gefunden haben, wie wurde sie nach
Deutschland transportiert?
3.    Wann wurde diese Flugscheibe gefunden?
4.    Von welcher Einheit?

Ich kann ja nicht aufhören:

Meiner Meinung nach muss man diesen abschnitt so lesen:

1941 Die Deutschen verbanden sich mit den Ugha Mongulala (südamerikanischer
Stamm, der die Deutschen um Hilfe gegen Eindringlinge bat).

- Das ist die erste Aussage. Schade, dass keine Quellen angegeben werden!
Außerdem verbindet man sich nicht, man verbündet sich! -

In dem Buch "Die Chronik von Akakor (erzählt von Tatunca Nara, dem Häuptling
der Ugha Mongulala, Karl Brugger, 1976, Econ Verlag) wird von einem
südamerikanischen Stamm berichtet, dessen Chronik besagt, dass die Götter
vor 15.000 Jahren auf die Erde kamen und vor 12.000 Jahren wieder
verschwanden. Sie hätten eine Flugscheibe in der 4-5 km durchmessenden Stadt
Unter-Akakor zurückgelassen.

- dann wird aus einem buch zitiert. Und anscheinend von einem anderen stamm
berichtet. Wenn man nicht genau ließt, sieht es im Ursprungsartikel so aus,
als ob der stamm, welcher sich angeblich mit den deutschen verbündet hat,
diese Flugscheibe im besitzt hatte. -

Es wird spekuliert, ob die Deutschen diese Flugscheibe gefunden und zum Bau
eigener zu nutzen wussten. (Haarmann: Geheime Wunderwaffen III, S. 72)

-    aha. Hier wird also eine Spekulation aus einem zweiten buch
wiedergegeben -

auch hier tritt wieder das auf, was ich kritisiere: wahres, unwahres,
Gerüchte, Zitate, eigene Meinung und Ideologie wird zu einem passenden
"etwas" zusammengerührt, ohne jede kritische Hinterfragung! Leider...

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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #11 - 26.10.03 um 19:45:34
 
hallo segestus

die chronik von akakor wurde vom kopp-verlag neu aufgelegt. genauere daten kannst du auch in der buecherecke->erdgeschichte finden. [www.hohle-erde.de/b-erde.html]

das buch ist allerdings ziemlich umstritten.

soviel dazu erstmal...

gruesse, zak
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Norddeutschland
Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #12 - 26.10.03 um 20:05:34
 
Hallo Segustus,

ich kann zwar da nicht großartig weiterhelfen kann dir aber folgendes berichten.

Beim Oberkommando gab es grobe Pläne zur Invasion Nordamerikas. Dabei sollte erst in Südamerika gelandet werden und so Nordamerika von Rohstofflieferungen und ähnlichem von Südamerika abgeschnitten werden. dann sollte Nordamerika von dort aus eingenommen werden.

Quellen dazu muß ich noch suchen.
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Und wandere ich im finsteren Tal, so fürchte ich mich nicht, denn der schlimmste Kerl im Tal, das bin ich.
 
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Sun-Cross
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Beiträge: 295
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #13 - 26.10.03 um 22:46:09
 
@Segestus, eigentlich fand ich Deine Geschichten hier im Forum immer etwas aufregend. Doch dieser „Chronik von Akakor“  oder „Aufbruch der Götter“ geht ein wenig nach hinten los. Wenn Du alles erforschen möchtest befasse Dich erst mal mit der Deutschen Geschichte. Und danach mit dem Umfeld. Dann forsche oder Frage! Und ob es verbindet oder verbündet heißt…., ne mir fehlen die Worte.
Der Autor des Buches war ein Herr Karl Brugger und dieser Mann schrieb eine Geschichte von einem so genannten Zeitzeugen nieder.
Ne ken Bock Dir das Buch zu erklären!
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Segestus
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #14 - 29.11.03 um 11:55:51
 
Da will ich doch mal die Richtigkeit der Angaben überprüfen! Aus
http://www.u-boot-greywolf.de/ <http://www.u-boot-greywolf.de/>;

Im Fronteinsatz verschollen, Versenkung ungeklärt:
U-22   U-104  U-116  U-122  U-132  U-165  U-180  U-196  U-242  U-253  U-263
U-275  U-325  U-326  U-367  U-377  U-398  U-455  U-529  U-553  U-602  U-647
U-650  U-665  U-667  U-676  U-683  U-702  U-703  U-745  U-851  U-855  U-865
U-925  U-972  U-1020  U-1169 U-1208 U-1226 U-1273

Dies sind 40 stück! Also nicht Hunderte, wie hier in diesem Forum so gerne
kolportiert wird. Interessant wäre, wo die letzte bekannte Position dieser
boote war, lässt sich da vielleicht ein Zusammenhang erkennen? Um dies zu
überprüfen, greife ich mal wahllos eines heraus. U-275. So bis hierhin. Und
was finde ich da auf einer anderen, neueren Seite?

U-275:
Daten:

Typ:        VII C
Bauauftrag:        10.04.1941
Bauwerft:        Vulkan Vegesack Werft, Bremen
<../bau/werften/vulkan_vegesack_bremen.html>
Serie:        U 274 - U 279
Baunummer:        040
Kiellegung:        18.01.1942
Stapellauf:        08.10.1942
Indienststellung:        25.11.1942
Indienststellungskommandant:    L d.R. Helmut Bork
Feldpostnummer:        50344

Kommandanten:

25.11.1942 - ??.07.1944    O d.R.    Helmut Bork
<../kommandanten/bork_helmut.html>
??.07.1944 - 10.03.1945    O    Helmut Wehrkamp
<../kommandanten/wehrkamp_helmut.html>

U-Flottillen:

25.11.1942 - 31.05.19438. U-Flottille
<../heimat/flottillen/flottille_8.html>  (Danzig) - Ausbildungsboot
01.06.1943 - 30.09.19443. U-Flottille
<../heimat/flottillen/flottille_3.html>  (La Rochelle) - Frontboot
01.10.1944 - 10.03.194511. U-Flottille
<../heimat/flottillen/flottille_11.html>  (Bergen) - Frontboot

Feindfahrten:

Anzahl Feindfahrten:    9
Versenkte Schiffe:    1
Versenkte Tonnage:    4.934 BRT
Beschädigte Schiffe:    1
Beschädigte Tonnage:    1.090 BRT

Detailangaben der Feindfahrten:

Verlegungsfahrt: 12.08.1943 - 16.08.1943
Unter Oberleutnant zur See der Reserve Helmut Bork
12.08.1943 aus Kiel ausgelaufen
16.08.1943 in Bergen eingelaufen

1. Feindfahrt: 04.09.1943 - 28.10.1943
Unter Oberleutnant zur See der Reserve Helmut Bork
04.09.1943 aus Bergen ausgelaufen
08.09.1943 in Bergen eingelaufen
09.09.1943 aus Bergen ausgelaufen
Operationsgebiet: Nordatlantik, mittlerer Nordatlantik
28.10.1943 in La Pallice eingelaufen

2. Feindfahrt: 29.11.1943 - 11.01.1944
Unter Oberleutnant zur See der Reserve Helmut Bork
29.11.1943 aus La Pallice ausgelaufen
Operationsgebiet: Nordatlantik, südwestliche Biskaya
11.01.1944 in La Pallice eingelaufen

Verlegungsfahrt: 23.04.1944 - 26.04.1944
Unter Oberleutnant zur See der Reserve Helmut Bork
23.04.1944 aus La Pallice ausgelaufen
26.04.1944 in Brest eingelaufen

3. Feindfahrt: 20.05.1944 - 23.05.1944
Unter Oberleutnant zur See der Reserve Helmut Bork
20.05.1944 aus Brest ausgelaufen
Operationsgebiet: Westausgang des Englischen Kanals
23.05.1944 in Brest eingelaufen

4. Feindfahrt: 06.06.1944 - 25.06.1944
Unter Oberleutnant zur See der Reserve Helmut Bork
06.06.1944 aus Brest ausgelaufen
Operationsgebiet: Biskaya und westlicher Kanaleingang
25.06.1944 in Brest eingelaufen

5. Feindfahrt: 16.07.1944 - 02.08.1944
Unter Oberleutnant zur See Helmut Wehrkamp
16.07.1944 aus Brest ausgelaufen
Operationsgebiet: Biskaya und Englischer Kanal
02.08.1944 in Boulogne eingelaufen

6. Feindfahrt: 13.08.1944 - 18.09.1944
Unter Oberleutnant zur See Helmut Wehrkamp
13.08.1944 aus Boulogne ausgelaufen
Operationsgebiet: Nordatlantik, Englischer Kanal und Überführungsfahrt nach
Norwegen
18.09.1944 in Bergen eingelaufen

7. Feindfahrt: 02.12.1944 - 12.12.1944
Unter Oberleutnant zur See Helmut Wehrkamp
02.12.1944 aus Bergen ausgelaufen
Operationsgebiet: Gewässer um England
12.12.1944 in Bergen eingelaufen

8. Feindfahrt: 13.01.1945 - 10.02.1945
Unter Oberleutnant zur See Helmut Wehrkamp
13.01.1945 aus Bergen ausgelaufen
Operationsgebiet: Nordatlantik, Biskaya und Transportfahrt nach St. Nazaire
10.02.1945 in St. Nazaire eingelaufen

9. Feindfahrt: 25.02.1945 - 10.03.1945 +++
Unter Oberleutnant zur See Helmut Wehrkamp
25.02.1945 aus St. Nazaire ausgelaufen
Operationsgebiet: Biskaya, Englischer Kanal und südlich von Newhaven
10.03.1945 Verlust des Bootes

Schicksal:

Datum:        10.03.1945
Letzter Kommandant:O Helmut Wehrkamp +
Ort:        Im Englischen Kanal südlich von Newhaven vor Beachy Head
Position:    50°36'N-00°04'O
Planquadrat:    BF 3261
Versenkt durch: In der britischen U-Boot Minensperre "Brazier E" auf eine
Mine gelaufen und gesunken
Tote:        48
Überlebende:    0

VON WEGEN VERSCHOLLEN! Soweit zum Thema "Richtigkeit von Angaben"!



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