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Aufruf zur kritischen Überprüfung! (Gelesen: 15440 mal)
Segestus
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Beiträge: 717
Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #15 - 29.11.03 um 12:08:36
 
In Zusammenhang mit der "Kraftstrahlkanone" und den "Flugscheiben des
dritten reiches" wird hier im Forum in verschiedenen Themen immer wieder von
der "SS-entwicklungsstelle IV" in Wien gesprochen. Ich kann mich nämlich
nicht des Gefühls erwehren, dass hier erstens einer vom anderen ohne
Nachprüfung abschreibt und zweitens keiner einmal so richtig nachgeforscht
hat, weil es ja so schön in diese geheimnissumwitterte "story" passt. Dies
trifft auch auf die Zeichnungen der Flugscheiben zu. Seit jahrzehnten immer
dieselbe Zeichnung! Nie tauchen neue oder andere Zeichnungen auf... Und noch
eines: von welcher Schreibmaschine und aus welchem Jahr stammen die
technischen Daten, welche unter den Zeichnungen stehen? Doch bevor ich zu
meinen fragen komme, manchmal kann man auch als "gerne an die Sache
glaubender" nur den kopf schütteln: in dem buch "Geheimgesellschaften"
steht:

"...Anfang 1943 plante man ebenfalls ein zigarrenförmiges Mutterschiff, dass
in den Zeppelinwerften gebaut werden sollte, das sogenannte
»ANDROMEDA-GERäT« (139 m lang). In ihm sollten mehrere untertassenförmige
Flugschiffe für (interstellare) Langzeitflüge transportiert werden. Um
Weihnachten 1943 war ein wichtiges Treffen der VRIL-GESELLSCHAFT im
Nordseebad Kolberg..."

Zitat: "...Nordseebad Kolberg..." Kolberg liegt in Pommern an der Ostsee!!!
Alle, aber auch alle, im Internet, in Büchern und sonst wo haben dieses
falsche "Nordseebad Kolberg" ungeprüft abgeschrieben! Da kommt mir das
Grausen... Und wenn schon so eine einfach nachprüfbare Sache als die volle
Wahrheit genommen wird, wie ist es dann mit anderem bestellt? Gab es die
Zeppelinwerften überhaupt noch? Lakehurst, diese Katastrophe, war Jahre her!
Und aus dem stand sollte wieder ein 139 Meter langes Luftschiff gebaut
werden? Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der glaube! Wenn es
schon im kleinen nicht stimmt, dann stimmt auch das große nicht, oder??

Also, zurück zu der "Kraftstrahlkanone" und der "Entwicklungsstelle IV". Mir
stellen sich folgende fragen:

1.    Wie viele Entwicklungsstellen gab es?
2.    Was machten die anderen?
3.    Wo waren diese?
4.    Wo genau in Wien war die Entwicklungsstelle IV?
5.    Gibt es Zeitzeugenberichte?
6.    Gibt es Dokumente, welche einer kritischen Nachprüfung standhalten?
7.    Warum Wien, einer Stadt unter Bombardement?

Eine erste spur könnte in folgendem Satz aus der Biografie Konrad zuses
liegen:

"...der Leiter des Planungsamtes des Reichsforschungsrates, der SS-Offizier
Werner Osenberg, dass Zuses Entwicklungen im Rahmen der "Flakaktion" liefen
und zum "Notprogramm der Rüstungsendfertigung" gehörten, weshalb einige
"wertvolle Geräte" außerhalb von Berlin sicherzustellen seien. Der
Transportbefehl lautete nach Göttingen, wo die beinahe fertiggestellte
Maschine in der Aerodynamischen Versuchsanstalt (AVA), einem der
wissenschaftlichen Zentren der Flugzeugtechnik, vorgeführt werden sollte..."


Hier stellen sich drei zusätzliche fragen:

1.    Werner Osenberg - Biographie?
2.    Planungsamt des Reichforschungsrates - Aufgaben, Aufbau?
3.    Aerodynamische Versuchsanstalt in Göttingen - Aufgaben, Aufbau,
Projekte?

Eines kann ich mir zum Abschluss nicht verkneifen:

An den Autor von Geheimgesellschaften: So sieht Forschung aus, die man ernst
nehmen könnte! Und man weiß, dass kolberg an der Ostsee liegt! Und selbst
wenn man es nicht weiß, prüft man gerade Ortsangaben sehr genau nach...

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Segestus
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #16 - 29.11.03 um 12:13:06
 
Nirgendwo wird eine Erforschungsstelle IV in Wien genannt!!

Dieser Artikel stammt aus www.luftarchiv.de <http://www.luftarchiv.de>;

Der positive Abschluss der Werkserprobung, aber auch die im Bereich des
Kommandos der Erprobungsstellen (K.d.E.), war wichtig, um nicht umsonst
große Mengen an Material und Arbeitskraft in leistungsschwache Entwürfe zu
investieren. Je nachdem, ob es sich um Land- oder Seeflugzeuge, um
Bewaffnung oder Ausrüstung handelte, waren verschiedene E-Stellen zuständig.
Am 1.1.1944 sah deren Organisation wie folgt aus:            
Kommando der E-Stellen..........    Kommandeur
Erprobungsschwerpunkte
E-Stelle Rechlin    Oberst Petersen, Major Daser......    Allgemeine
Erprobung
E-Stelle Travemünde    Major Linke    Seeflugzeuge
E-Stelle Tarnewitz     Major Bohlan    Bordwaffen
E-Stelle Jesau    Major Starns    Abwurfwaffen
E-Stelle Udetfeld    Hptm. Zober    Raketenbewaffnung
E-Stelle Munster-Nord    Stabsing. Dr. Pritzkow    Waffenerprobung
E-Stelle Werneuchen    Major i.G. Cerencer    Funk-/Radargeräte
E-Stelle Arktis-Finse    Stabsing, Pantenburg    Winterausrüstung
E-Stelle Cazeaux     Hptm. Schlockermann    Abwurfwaffen
Bei allen Werken, beispielsweise bei Heinkel in Oranienburg oder bei Junkers
in Dessau, wurden die neuen Maschinen, ob sie nun aufgrund eines direkten
Auftrags des RLM oder nur "vorsichtshalber" als Versuchsmuster hergestellt
wurden, um bei einer bevorstehenden Ausschreibung einen Zeitvorteil zu
erringen, praktisch erprobt und nach Kräften schrittweise verbessert. Hierzu
unterhielten Firmen wie die Junkers Flugzeug und Motoren Werke (JFM) in
Mitteldeutschland ein eigenes Erprobungszentrum. Dort wurden oftmals
versuchsmäßige Waffeneinbauten vorgenommen oder neue Flügel- und
Leitwerksformen im Rahmen der Grundlagenforschung, im eigenen Windkanal oder
im Flug untersucht. Die Erprobungsstelle Rechlin (E-St.R.) lag nahe des
Müritzsees und war in sieben Fachabteilungen unerteilt, die alle von einem
verantwortlichen Abteilungsleiter geführt wurden und als
Erprobungsabteilungen E1 bis E7 bezeichnet wurden. Die Gesamtanlage der
E-Stelle Rechlin im Jahr 1944 zeigt diese Karte aus den Zielunterlagen der
8. USAAF. Infolge ständiger Luftaufklärung und wohl auch durch Spionage
waren die Alliierten über die E-Stelle Rechlin hervorragend informiert.
So war beispielsweise der Bereich E3 für die gesamte Triebwerkserprobung
verantwortlich. Der Leiter der E-Stelle war seinerseits dem Technischen Amt
direkt verantwortlich, das - wie erwähnt - wiederum direkt dem RLM
unterstand. Welcher immense Arbeitsaufwand zu bewältigen war, zeigt die
offizielle RLM-Liste, die vom April 1930 bis April 1945 geführt wurde und
635 Nummern mit Flugzeugbezeichnungen umfasste. Von ihnen haben allerdings
nur 298 existiert, wovon jedoch nur 150 zum Fliegen kamen, 105 der Maschinen
wurden in Rechlin erprobt. Außer 16 Maschinen, die lediglich der Forschung
dienten, dreizehn unbemannten Geräten, fanden sich 27 Schwimmerflugzeuge und
Flugboote sowie 242 einmotorige und mehrmotorige Landflugzeuge in Erprobung.
Damit bleibt natürlich unberücksichtigt, dass von den meisten
Standardmustern zehn, zwanzig oder mehr Unterversionen zu untersuchen waren,
nachdem man beispielsweise die Motorenanlage gegen eine leistungsfähigere
ausgetauscht hatte. Zudem galt es den Kaltstart unter Winterbedingungen zu
verbessern, die Gipfelhöhe der Einsatzmaschinen zu steigern und die in
Entwicklung befindlichen Turbinen-Luftstrahl-Triebwerke (TL) bis zur
Produktions- und Verwendungsreife zu entwickeln. Trotz der Kriegslage lief
die Erprobung im Bereich des K.d.E. fast bis Kriegsende unvermindert weiter,
wenn auch einige Bereiche, etwa Jesau, Udetfeld und Cazeaux, stillgelegt
werden mussten. In Rechlin standen Ende Januar 1945 folgende als besonders
dringend eingestufte Vorhaben im Rahmen des sogenannten "Führernotprogramms"
an:            
Abteilung    Programm       
E2    Do 335/Do 635, Hü 211, Ho 229, Me 262 C-1a/-2b, Hubschrauber

E3    DB 605D, BMW 801 TS, DB 603L und die Luftschraube MeP 8       
E4    Funk-Notprogramm (vereinfachte Funkgeräte)       
E5    Drosselkompaß, Kurssteuerung, Farbfilm und 3-Achsensteuerung

E6    Signal- und Markierungs-Munition       
E7    Bomben (Notprogramm), TSA 2D, BZA, Lotfe 7 und Lotfe 8       
E10    Werk-, Ersatz- und Betriebsstoffe       
In den auswärtigen Erprobungszentren befasste man sich selbst 1945 noch mit
einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte und Waffen:            
Tarnewitz    Sondergeräte SG 113A, SG 117, SG 500, R 100 BS, Panzerblitz
Pb 1 und Pb 2, Werfergranate Wgr. 42 sowie Fla-Lafetten       
Karlshagen    Bordraketen 8-344, 8-347, Flakzielgerät 8-246,
Boden-Luft-Rakete 8-117, BMW 003R und Ar 234 mit Hs 293-Bombe       
Travemünde....    Minen, Gerät "Kurt", Mistel, Hochgeschwindigkeitsabwürfe mit
L 10, 11, 30 und 40, Fw 190/Ar 234 mit Torpedo       
Stade    gesamtes Funknotmessprogramm       
Einer der letzten bekannten Erprobungsberichte datiert vom 4. März 1945 und
zeigt anschaulich die damaligen Aktivitäten:
Neben zehn Ar 234, fünf Do 335, einigen Fw 190 D-11/12 und Ta 152 wurden
noch einige Fw 190 mit verbesserten Methanol-Wasser (MW)-Anlagen geflogen.
Infolge der immer geringeren Kraftstoff-Zuteilung verzögerte sich die
Erprobung besonders stark. Gleiches galt für die Zuführung neuer
Mustermaschinen, die aufgrund der Ersatzteillage flugunfähig beim Hersteller
standen und nicht fristgemäß durchgeführt werden konnte. Die Erprobung von
teilweise noch unausgereiften Schulflugzeugen und Einsatzmaschinen ging
nicht ohne Verluste ab. Mindestens 200 Mann fliegendes Personal fanden
hierbei den Fliegertod, unter ihnen viele schon vor dem Krieg bekannte
Piloten. Hinzu kam zeitweise auch die Erprobung von gegnerischen Flugzeugen.

Dies war für die dafür eingesetzten Flugzeugführer gleichfalls nicht
ungefährlich, da zwar oftmals flugklare Maschinen erbeutet wurden, jedoch
fast immer die Flugzeughandbücher und Bedienungsanweisungen fehlten. Die
Aufgabe wurde später vom Versuchsverband des Oberbefehlshabers der Luftwaffe
(O.b.d.L.) übernommen. Am 25. August 1944 wurde die E-Stelle Rechlin Ziel
eines alliierten Luftangriffs. Wichtige Erprobungsvorhaben wurden daraufhin
nach Lärz verlegt. Kurz vor Kriegsende lagerte man einen Teil der noch
anstehenden Erprobungsvorhaben nach Lechfeld und Memmingen aus. Am 10.4.1945
folgte ein zweiter Angriff, was die Aktivitäten in Rechlin nahezu zum
Erliegen brachte. Von gleicher Bedeutung war die gesamte Waffenerprobung,
welche die Maschinengewehre MG 15,17, 81, 131, 151, das MG FF, verschiedene
Waffenbehälter und großkalibrige Kanonen umfasste und in Tarnewitz zusammen
mit der komplexen Erprobung von Bordraketen stattfand.            

Eine frage habe ich allerdings: Wo war die Erprobungsstelle Arktis-Finse???

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Enrico
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #17 - 10.01.04 um 15:46:36
 
Bezüglich Tatunca Nara:

Tatunca Nara, alias Hansi Richard Günther Hauck, geboren bei Coburg wurde übrigens vom BKA enttarnt und seine wahre Identität wurde geklärt. Es handelt sich bei ihm um einen Betrüger und Hochstapler.

"Dieser selbsternannte Häptling betrieb ein florierendes Geschäft, indem er naive Touristen zu seinem angeblichen Volk zu führen versprach. Einige der Betrogenen kehrten nicht zurück.... "
Zitat vom Buchcover: Rüdiger Nehberg: "Der selbsternannte Häuptling". ISBN 3-426-77050-4

Ich möchte jedem, der an der wahren Geschichte um Tatunca Nara interessiert ist, empfehlen dieses spannende Buch zu lesen.
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Schaut doch mal auf meiner HP vorbei....
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Segestus
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #18 - 29.09.04 um 14:19:04
 
Ich habe noch einmal zwei Fragen:

Gibt es irgendwo ein Foto, eine technische Anleitung, ein offizielles Dokument, irgendetwas, irgendeine Quelle, welche Recherchen standhält, was nachprüfbar eine deutsche Flugscheibe aus den Jahren 1930 bis 2004 nachweist?

Gibt es irgendwo ein Foto, ein offizielles Dokument, irgendeine Quelle, welche Recherchen standhält, irgendetwas, was nachprüfbar die Geschichte der 1500 tibetischen Mönche 1945 in Berlin nachweißt?

Denn selbst in der Biographie der letzten Sekretärin in der Reichskanzlei findet sich kein Hinweis darauf…

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alvaricus
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www.vanaheim.de

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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #19 - 29.09.04 um 15:26:43
 
@segestus:
das beantwortet zwar nicht deine Fragen aber ist eventuell dennoch interessant: http://www.dominiosfantasticos.hpg.ig.com.br/id303.htm
Gruß
Alvaricus
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Wende dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

(chin)
 
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Segestus
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #20 - 29.09.04 um 15:41:02
 
Genau, dies beantwortet nicht meine Fragen. Die Hintergrundbilder sind die berüchtigten Billy Meier Fotos. UFOs, die wie seine Küchenlampe aussehen.

Im ersten Bild stimmen die Proportionen nicht, zwischen UFO, Menschen und Haus. Die Menschen müssten viel, viel kleiner sein. Und auch hier wieder keinerlei Quellenangabe...

Besonders lustig ist das Bild, welches im Hintergrund einen amerikanischen Pick-Up zeigt...

Zu dem zweiten Foto, mit der Datumsangabe 19. Februar 1945 habe ich hier diesem Forum schon einmal etwas gesagt...
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Segestus
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #21 - 29.09.04 um 15:51:31
 
Aber ich sage es hier gerne noch einmal:

http://www.wien-vienna.at/geschichte.htm

Zitat:

Montag, 19. Februar 1945
Wieder ein schwerer Luftangriff auf Wien, wobei vor allem Favoriten, Meidling und Hietzing betroffen sind. Auch auf Schloss und Tiergarten Schönbrunn fallen Bomben. Alle Bahngebäude Wiens sind zerstört oder schwer beschädigt. In Hütteldorf wird ein alter Weinkeller, der als Luftschutzraum dient, von Bomben getroffen. Viele Menschen sind tot.


Auf dieser Seite wird auch deutlich, dass, wenn ich schon Beschriftungen fälsche, ich mir doch mindestens die Mühe geben muss, ein Datum auszuwählen, welches "passt"...

Und es sind wie immer die selben Fotos, und wie immer ohne Quellenangabe...
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Hohlblock
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #22 - 30.09.04 um 02:20:24
 
Rundflugzeuge mit konventionellem Antrieb gab/gibt es wirklich.
Avrocar
http://www.virtuallystrange.net/ufo/mufonontario/avro/avrocar.html
"der fliegende Pfannkuchen"
http://www.daveswarbirds.com/usplanes/aircraft/flapjack.htm

In "die weißen Götter von Akakor" sind die Deutschen mit einem U-boot gekommen....soweit ich mich noch erinnern kann jedenfalls .

-Ich denke ich nicht , daß Typ VIIc nach Südamerika gefahren wär , wenn dann Typ IX , da dies die Langstreckenuboote waren die auch vor amerikas Küste die Straßenlaternen und autos sahen....Oder eine Typ XIV "Milchkuh" , die bei großen Entfernungen die Versorgung sicherten.

wieder so ein Bericht ohne Beweiskraft:außer es gibt Luftwaffepiloten im Forum die dies bestätigen können.
http://www.kheichhorn.de/html/body_bundeswehr.html

hier nochwas
http://www.artemodus.de/cars/UFO.HTM

also die Airbrush-Bilder weiter unten sind doch niedlich , so wie die AS-6(Arthur Sack) irgendwo oben dazwischen.
http://survivewell.com/ufo.html

Sehr informativ
http://laesieworks.com/ifo/lib/WW2/index.html#index
denn dieses Bild das die Kraftstrahlkanone darstellen soll hab ich noch nirgendwo gesehen.

Heinrich Fleißner und sein Patent
http://www.artemodus.de/cars/PATENT.HTM

noch tolle Bilder
http://www.artemodus.de/cars/DOWN.HTM

Rundflugzeuge mit konventionellem Antrieb sind deutsch!....unkonventionell betriebene auch?

Gruß von Hohlblock
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #23 - 30.09.04 um 08:12:14
 
@Hohlblock

Du schreibst:

„…wieder so ein Bericht ohne Beweiskraft:außer es gibt Luftwaffepiloten im Forum die dies bestätigen können…“

Und verweist auf folgenden Link:

http://www.kheichhorn.de/html/body_bundeswehr.html

In diesem Bericht ist immer wieder von einem JGXXX die Rede. Ich nehme mal an, dass damit ein „Jagdgeschwader 30“ gemeint sein soll.

Dazu:

1.      Es gab niemals ein „Jagdgeschwader XXX“ in der Luftwaffe nach 1950!

2.      Es gab niemals Bezeichnungen in römischen Ziffern nach 1950!

3.      Es gab auch niemals ein Jagdgeschwader 30 mit lateinischen Ziffern nach 1950!

4.      Die vier Jagdgeschwader der deutschen Luftwaffe nach 1950 heißen 71,72,73 und 74!

Und auch wenn man in dem Bericht JG (Jagdgeschwader) mit JaBoGschw (Jagdbombergeschwader) verwechselt hat, hätte auffallen müssen, dass die Jagdbombergeschwader nach 1950 erst bei 31 beginnen…

Der Bericht hat somit nicht nur keine Beweiskraft, er ist auch handwerklich schlecht gefälscht!

Also ich frage noch einmal:

Gibt es irgendwo ein Foto, einen Bericht, irgendetwas, was einer seriösen Nachforschung standhält?

Und nicht so etwas wie den obigen Link, wo schon beim flüchtigen Durchlesen und fünf Minuten Buchrecherche Fehler über Fehler auffallen, die den ganzen Bericht völlig unglaubwürdig machen…
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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #24 - 30.09.04 um 08:36:50
 
Noch einmal @Hohlblock:

Du schreibst:

„…also die Airbrush-Bilder weiter unten sind doch niedlich, so wie die AS-6(Arthur Sack) irgendwo oben dazwischen.
http://survivewell.com/ufo.html


Besonders unglaubwürdig ist das siebte Bild von oben, dass mit der jungen Frau. Da wurde einfach über ein schlecht gefälschtes UFO-Bild eine junge Frau kopiert. Selbst wenn dieses Bild echt sein sollte, warum gibt es nur eines davon? Wenn schon ein UFO in meiner Nähe landet, während ich gerade meine Freundin fotografiere, mache ich von dem UFO so viele Bilder wie möglich! Zudem ist das UFO im Hintergrund ein typisches dreißiger Jahr UFO und die Frau frühestens 1980 aufgenommen.

Und auch hier wieder: keine Quellenangaben, immer wieder dieselben Bilder, vermeintlich echte bunt gemixt mit Phantasiezeichnungen und Bildfälschungen aus dem Computer.

Noch einmal zu den Quellen:

1.      Aus welchen Akten und/oder Berichten stammen diese Fotos?
2.      Von welcher Dienststelle/Amt/Behörde?
3.      Gibt es Beschriftungen (Aktenzeichen, Kennummern, Stempel) auf der Fotorückseite, die Hinweise geben könnten, zum Beispiel auf das Fotolabor, Datum der Entwicklung?
4.      Sind dies echte Fotos oder Kopien von Kopien?
5.      Wer hat oder wo sind die Originale?
6.      Warum gibt es nur Fotos und keine Berichte dazu?

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Syke
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #25 - 30.09.04 um 11:13:14
 
@Hohlblock

Noch einmal danke für deine Mitarbeit.

In deinem Hinweis erwähnst du auch folgenden Link:

http://www.artemodus.de/cars/UFO2.HTM

Dort lässt sich folgende Passage finden:

&#8222;&#8230;26 Februar 1942: Der Kreuzer "Tromp" der holländisch königlichen Marine überquert das Meer von Timor als der Wachoffizier eine enorme Aluminiumscheibe wahrnimmt (das, was ihm erschien), welche sich dem Schiff mit großer Geschwindigkeit nähert: während drei Stunden dreht sie sich in Höhe oberhalb des Kreuzers und verschwindet letztlich mit großer Geschwindigkeit, schätzungsweise bei fast 6000 km/ h&#8230;&#8220;

Dazu folgendes:

http://wiesel.wlb-stuttgart.de/seekrieg/42-02.htm

Am 20.2. kurz nach Mitternacht greift der zweite alliierte Verband an, doch keiner der von den US-Zerstörern abgeschossenen 20 Torpedos trifft ein Ziel. In dem Artilleriegefecht werden Stewart und Tromp sowie die Oshio beschädigt. Eine Stunde später finden die zurückgerufenen japanischen Zerstörer Asashio und Michishio den sich zurückziehenden alliierten Verband. In einem heftigen Gefecht wird die Michishio bewegungsunfähig geschossen, und die Tromp wird schwer von der Arashio getroffen.

Aha, das Schiff wurde also schwer beschädigt! Und dann?

-> Link

Nadat het schip op 20 februari 1942 in Straat Badoeng ernstig werd beschadigd vertrok Hr.Ms. Tromp van Soerabaja naar Freemantle voor herstel

Also war die Tromp auf der Fahrt von Soerabaja nach Freemantle (Australien) zum Werftaufenthalt.

Soweit ist die Geschichte anscheinend stimmig. Zumindest was die Daten angeht.

Dann wird es wieder höchst unwahrscheinlich: Der Wachoffizier eines schwer beschädigten Schiffes, mitten im Krieg, beobachtet 3 Stunden lang (!!!) ein Flugobjekt ohne Alarm zu geben???

Hier eine zweite Version der Geschichte:

-> Link


Ein Seemann an Bord des königlichen Niederlandemarinekreuzers "Tromp" war auf Bewachung für feindliches Flugzeug gleich nach Mittag. Die Himmel durch Binokel ablichtend, sah er: "eine große Aluminiumscheibe, die sich nähert mit terrific Geschwindigkeit bei 4.000 oder 5.000 Fuß über uns.", Sie kreiste das Schiff ein. Der Seemann berichtete ihr den Aufgabenoffizier. Der Gegenstand fuhr fort, das Schiff 3-4 Stunden lang, vor ihm an der großen Geschwindigkeit nach links einzukreisen und verschwand vom Anblick. (Buchstabe von einem Beobachter, datiert 20,3,57, zur Niederlassung AFSRS-Victorian

Entschuldigung für das Übersetzungsprogramm.

Aber nach dieser Version gibt es zwei Augenzeugen! Aber natürlich macht ein einfacher Seemann nicht soviel her wie ein Wachoffizier. Also wurde dies in der ersten Geschichte weggelassen&#8230;

In der folgenden Version geschieht dies alles einen Tag früher:

-> Link

Which is what the Dutch cruiser Tromp was doing on the seas Southeast of Timor island at 10 p.m. on February 25, 1942. The Officer of the Deck heard a lookout's warning cry. "Aircraft, sir!" Lifting his Zeiss binoculars, the O.D. scanned the sea's horizon as "a large aluminium disc flew towards the ship at tremendous speed. The UFO then circled high above the Dutch vessel for about three to four hours.""Finally it (the UFO) flew off at an estimated 3,000 to 3,500 miles per hour (4,800 to 5,600 kilometres per hour). The officer on duty was unable to identify it as any known aircraft."


02-26-1942
AUSTRALASIEN
Australien
Raumschiffsoverholländerkreuzer. Der folgende Buchstabe zur australischen Fliegensaucer-Forschungsgesellschaft, Niederlassung Victorian, wird hier durch Erlaubnis reproduziert:       

Und endlich ein Hinweis auf den Ursprung der Geschichte und endlich ein Name:


-> Link

"Sehr geehrter Herr,
Nachdem ich zu Ihrem Programm über fliegende Saucers am Mittwochabend gehört hatte, dachte ich, dass ich Sie einer Erfahrung, die ich während im Meer Timor am Donnerstag hatte, Februar 26, 1942 schreiben und erklären würde.
Dieses geschah während auf Bewachung für feindliches Flugzeug, den Nachmittag.
Ich lichtete die Himmel mit Binokeln ab, als plötzlich ich eine große Aluminiumscheibe sah, mit terrific Geschwindigkeit bei 4.000 oder 5.000 ft. über uns sich zu nähern. Dieses fuhr zum Kreis stark über unser Schiff, der Kreuzer Tromp, der königlichen Niederlandemarine fort.
Nachdem er ihm den Offizier auf Aufgabe berichtet hatte, war er nicht imstande, sie als jedes mögliches bekanntes Flugzeug zu kennzeichnen. Nachdem es diesen Gegenstand ungefähr drei bis vier Stunden lang, ruhiges Fliegen in den großen Kreisen und an der gleichen Höhe verfolgt hatte, veered es plötzlich weg an einem enormen MPH der Geschwindigkeit (ungefähr 3.000 bis 3.500.) und verschwunden vom Anblick.
Ich habe ein Konto von diesem in meinen gebildeten Anmerkungen der gleiche Tag in einem Tagebuch, das ich noch in meinem Besitz habe.
Sie hoffend, findet dieses des Hilfsmittels zu Ihren Untersuchungen,
Ich bleibe,
Mit freundlichen Grüßen,
William Methorst.",
Dieser Hinweis: Fliegensaucerbericht, Vol. 3, Nr. 6 (November - Dez. 1957), P. 6       


Was für mich erstaunlich ist, dass kriegserfahrene Offiziere diese &#8222;Ding&#8220; anscheinend nicht für bedrohlich hielten. Sie sahen mitten im Krieg 3 Stunden lang zu, wie ein unbekanntes flugzeugähnliches Ding um ihr Schiff kreist. Ist niemand auf den Gedanken gekommen, dass es vielleicht japanisch sein könnte? Oder waren sie diese Sichtungen gewohnt, weil es eine verbündete amerikanische Scheibe war?


EDIT von Zak: Links wurden verkleinert
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« Zuletzt geändert: 30.09.04 um 23:35:22 von Zak »  
 
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #26 - 30.09.04 um 13:37:54
 
Hallo Segestus

Das JG XXX steht nicht für Jagdgeschwader 30 sondern für Jagdgeschwader-unbekannt...oder viel mehr will nicht genannt werden.
-so habe ich das jedenfalls aufgenommen , was ja nix heißen muß.

daß viele Photos unecht sind streite ich nicht ab.

Gruß von Hohlblock
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #27 - 30.09.04 um 13:44:56
 
Man spricht mit einem vielleicht wichtigen Zeugen und untermauert seine Glaubwürdigkeit nicht mit Fakten?

Die Frage nach der Geschwaderzugehörigkeit wäre eine der ersten gewesen. Und wenn der Gesprächspartner in Uniform gewesen ist, hätte ich wenigstens mal auf das Verbandsabzeichen geschaut...

Orte, Zeiten und Details wie die Geschwadernummer sind wichtig.

Mich wundert ja auch, dass seit 24 Stunden hier keiner versucht, mir das Gegenteil zu beweisen, das das Bild der flugscheibe über Wien gefälscht ist...
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Bergamr
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #28 - 30.09.04 um 14:17:43
 
Mir sind die Fotos schnuppe!  8)

Ich hab hinten in der Scheune ne original Vril-7 in leicht reparaturbedürftigem Zustand stehen, sind sogar noch die alten Zeichen dran.  Laut lachend

Schön wär's ...  Zwinkernd

Segestus, ist doch klar, daß da niemand mit Beweisen kommen kann. Wenn's die gäb, also die 100% hieb- und stichfesten, dann wär die Welt schon lang ne ganz andre ...  Augenrollen

Solange alles spekulativ ist, liegt's an einem selber, sein eigenes Puzzle zu bearbeiten. Und sollte alles, aber auch wirklich alles nur Lug und Trug sein, nun, so hat's wenigstens Spaß gemacht und die Birne war ein bißchen gefordert ...  Laut lachend

Gruß
Bergamr
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Re: Aufruf zur kritischen Überprüfung!
Antwort #29 - 01.10.04 um 01:56:51
 
Schön wärs wenn die alten Zeichen noch dran wären?...oder wenn es nur leicht reparaturbedürftig wäre?-Zeig schon ein Foto von deiner blumenkindfarbenen , als Notstromaggregat fungierenden Schüssel , auch wenn Dir Fotos schnuppe sind.  Laut lachend

Ich kann Bergamr nur zustimmen....Es sind keine Beweise vorzulegen;....außer es hätte ja sein können , daß einer im Forum kostbares Familienerbe besitzt und diesbezüglich einiges preisgibt...was wiederum an einem Wunder grenzen würde.

Ich stelle mal ein frei erfundenes Schema auf , um möglicherweise zu verdeutlichen wo sich die Wege scheiden.Bei jedem Menschen individuell.

a) Flugobjekte mit offiziell unbekannter Antriebsart gibt es.
-viele sagen sicherlich "ja".-ich sag auch "ja" , für die wo "nein" sagen ist diesbezüglich weiteres ausgeschloßen.

b)diese Flugobjekte sind irdischer Bauart.
-viele sagen "ja" , viele "nein" , und viele können sich nicht festlegen , zu denen auch ich gehöre.

c)wenn "ja" , sind sie dann aus der Neuzeit , oder sind sie vom Altertum , also in der Neuzeit wiederentdeckt worden?
-ich habe mich bei b) für weitere Standpunkte disqualifiziert und kann nur noch Phantasieren.-Wieviel der anderen was dazu sagen , wage ich nicht mehr zu schätzen.

d)wenn "nein" , sind die Erdfremden Wesen (die wir selbst schließlich sein könnten) zufällig hier?
-................

e)...................

Am einfachsten wäre es wohl sich schon für a) zu disqualifizieren und sagen , daß es dies alles nicht gibt.-leider ist es aber nicht so einfach , denn das bisher unbekannte das bekannt wurde läßt sowas wie eine vermutende Gewißheit zu.
Außer der Computertechnik und ihre Möglichkeiten ist schon ungewöhnlich lange nichts bahnbrechend neues mehr gekommen.-Alle scheinen beschäftigt zu sein das bekannte auszubeuten und modifizieren wie es nur geht.-der oberflächliche Schein kann trügen.-eben so wie es erfahrungsgemäß zu erwarten ist.

Grüße von Hohlblock
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