Zur Homepage   Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren
 
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
 
Seiten: 1 2 
Thema versenden Drucken
Stammt der Nibelungenschatz aus der inneren Erde? (Gelesen: 17828 mal)
Grotefendt
Neu
*
Offline



Beiträge: 4
Re: Stammt der Nibelungenschatz aus der inneren Er
Antwort #15 - 02.02.05 um 15:46:31
 
für Interessierte  an den Nibelungen

Die Bücher von Dr.Ritter  aus Schaumburg

Die Nibelungen zogen Nordwärts
Dietrich von Bern Köenig zu Bonn
Siegfried ohne Tarnkappe
Svava (Deutsche Übersetzung der Ur-Nibelungensaga)
Etc.sind bei E-Bayb.z.w.abbebooks noch als Taschen
bücher erhältlich um die 9 Euro, auch die Bücher ,sind aber etwas teurer.

       Widecke
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
Waldkauz
Neu
*
Offline



Beiträge: 6
Re: Stammt der Nibelungenschatz aus der inneren Er
Antwort #16 - 06.02.05 um 20:52:26
 
@Maxus90
In Zwettel (Niederösterreich) befindet sich die Handschrift A und B – zumindest waren diese dort eine Zeitlang – sie wurden jedoch sehr oft verliehen. Zudem ich mich erinnere, dass das Stift Zwettl vor einigen Jahren entweder die Handschriften oder entsprechende Begleitdokumente verkaufen wollte – aber das kann ich ohne Recherche nicht bestätigen. (da Du offensichtlich in Zwettl wohnst – einfach mal nachfragen bei der Stadt oder im Stift).
Bei A handelt es sich um die sog. Hohenemser-Münchner Handschrift, bei B um die St. Galler Handschrift. Beide sind jedoch hinsichtlich der Handschrift C von untergeordneter Wichtigkeit.

Die weit aus bedeutendere Handschrift C – die älteste der drei vollständigen Nibelungenlieder in schriftlicher Form wurde im Jahre 1755 im Palast von Hohenems (Vorarlberg-Österreich; ich weiß das, da ich im Nachbarort geboren wurde und mich auch später im Germanistikstudium beinahe zwei Semester mit den Nibelungen befasst habe) gefunden.

Diese Handschrift C wurde im 13. Jahrhundert niedergeschrieben. Von Hohenems gelangte Sie – auf Anregung von Freiherr von Laßberg und gegen einen stolzen Preis nach Wien.

2001 wurde diese an den Fürsten von Fürstenberg in Donaueschingen verkauft und befindet sich seither im Besitz der Landesbank Baden-Württemberg – aufbewahrt in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe.

Neben diesen „Hauptschriften“ gibt es zahlreiche weitere vorerst mündlich überlieferte Teile des Nibelungenliedes – die jedoch erst im 15. und 16. Jahrhundert niedergeschrieben wurden.

Soweit – ich hoffe Dir geholfen zu haben. Was Interpretationen des Nibelungenliedes angeht, kann ich Dir gerne auch aushelfen – einfach Mail an mich. Es würde sonst wohl den Rahmen sprengen.

Gruß von Kauzi ...
Zum Seitenanfang
 
Homepage  
IP gespeichert
 
Waldkauz
Neu
*
Offline



Beiträge: 6
Re: Stammt der Nibelungenschatz aus der inneren Er
Antwort #17 - 06.02.05 um 21:17:17
 
übrigens ...

Das hätte ich fast vergessen, und darum gings ja eigentlich in diesem Thread: Rein literaturwissenschaftlich gesehen - aus dem ursprünglichen mittelhochdeutschem Text heraus gelesen, war der Schatz nur sprichwörtlich gemeint.

Dies zeigt zum Beispiel der Minnesänger Otto von Botenlaub der da sang: "ze loche in dem rine" ... manch einer mag das mit "und sie warfen ihn in den rhein" oder noch schräger interpretiert "sie warfen ihn in der nähe des rheines in ein loch" .... all dies ist jedoch mit sehr großer Wahrscheinlichkeit - jeder Germanist der sich mit dem Nibelungenlied und dem Mittelhochdeutschem auseinandergesetzt hat wird mir Recht bekunden - vollkommen falsch.

Noch heute ist in den alemannischen Gebieten die Redensart für eine unnütze Tätigkeit in Bezug auf ein Sachgut ... "da kasch as gli i rhi wörfa" ... also "da kannst Du es gleich in den Rhein werfen".

Ein Ansatz also, der vielmehr auf die Undurchführbarkeit eines Planes hindeutet.

Gruß vom Kauz ...
Zum Seitenanfang
 
Homepage  
IP gespeichert
 
maxus90
Ex-Mitglied


Re: Stammt der Nibelungenschatz aus der inneren Er
Antwort #18 - 06.02.05 um 22:06:51
 
danke!

endlich weis ich wo die schriftstücke eigentlich gefunden wurde.....
im stift zwettl war ich eigentlich noch nie wiels mich bisjetzt nicht interessiet hat, wohne ja auch nicht in zwettl nur in der nähe (35 km)
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
Seiten: 1 2 
Thema versenden Drucken