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Die HOHLKÖRPER-THEORIE (Gelesen: 56390 mal)
Bynaus
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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #30 - 09.12.03 um 18:08:36
 
Richtig ist, Ionen stossen sich ab. Das bestreite ich nicht.

Zitat:
Die harte Strahlung der umgebenen Sterne hätte fast alle Einzelatome in einer solchen Dunkelwolke ionisiert. Es sei nunmehr kein Staub wie früher angenommen wurde, sondern Plasma


DAS ist es, was falsch ist, wie ich schon vorher versucht habe zu erklären. Ein neuer Ansatz hilft vielleicht:

Nehmen wir zuerst einen Protoplanetaren Nebel um einen Sonnenähnlichen Stern. Zu einem bestimmten Zeitpunkt betrachten wir eine Million Wasserstoffatome. Von diesen liegen (zum Beispiel!) 100 im ionisierten Zustand vor und rekombinieren gerade wieder.
In einem anderen Nebel um einen massiven O-Stern betrachten wir ebenfalls eine Million Wasserstoffatome. Da der Stern viel mehr Strahlung aussendet, sind pro Zeiteinheit mehr Atome ionisiert, sagen wir, 100'000.
Dann nehmen wir noch eine Region, die mit heissen, riesigen Sternen aufgefüllt ist. Von der Million Wasserstoffatome liegen nun alle bis auf 100 im ionisierten Zustand vor.

Es erscheint klar, dass sich aus den oberen beiden Nebel mehr (oder weniger im zweiten Fall) problemlos Planeten bilden können, aus dem unteren Beispiel hingegen werden sich keine Planeten bilden können.

Geht es jetzt weiter mit der Planetenbildung?
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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #31 - 09.12.03 um 20:59:47
 
Bynaus,

Es tut mir sehr leid, aber es kann Dir niemand helfen wenn Du die gegebene Auffassung unserer anerkannten Wissenschaftler:

Zitat:
Was für die Verteilung der O- und B-Sterne gilt, trifft gleichermaßen auch auf die H II-Gebiete zu. Auch sie geben Aufschluß über die Bereiche, in denen vor kurzem Sterne entstanden sind und in denen möglicherweise noch gegenwärtig Sterne entstehen.
Die O- und B-Sterne bilden lockere Gruppen (OB-Assoziationen), vorwiegend am Rande von großen interstellaren Gaswolken die dann als H II-Gebiete in Erscheinung treten."


und:

Zitat:
Und es sind sich die beiden obigen Herren auch einig, dass in der Umgebung heißer Sterne mit ihrer starken Strahlung im kurzwelligen UV-Bereich der interstellare Wasserstoff -(98% anteil am interstellaren Medium)- durch Photonen mit mehr als 13,5 eV Energie fast vollständig ionisiert.


nicht Akzeptieren möchtest.

Diese Zitate beziehen sich auf Nebel die Deiner Beschreibung nach in die dritte Gruppe der Nebel gehören sollten aus denen sich Deiner Ansicht nach keine Sterne Bilden können.

Genau das ist hier in der Argumentation der Punkt.

Du stellst Dich hin und sagst aus einem Nebel positiv geladener  Atömchens könnte sich kein Himmelskörper  bilden.

Damit widersprichst Du eindeutig den tatsächlichen Beobachtungen.

Du hast zugestimmt, dass:

Zitat:
... Ionen stossen sich ab.....


Gleichzeitig sagst Du dass sich hier kein Himmelkörper Bilden könne, eben weil sich die Teilchen einer solchen "Wolke" abstoßen.

Die Feststellung, dass unsere Wissenschaftler in Veröffentlichten Werken darauf hinweisen, dass eben diese fast vollständig (bleiben die von Dir als Beispiel gebrachten 100 nicht ionisierten Atome übrig) ionisierten Wolken gerade die Orte sind in denen erst junge Sterne Entstanden sind und möglicherweise eben noch entstehen, weist Du mit dem Satz

Zitat:
....aus dem unteren Beispiel hingegen werden sich keine Planeten bilden können.
(streiche hier "Planeten" setze "Himmelskörper")

einfach weg.

es kommt Dir gar nicht in den Sinn die beiden festgestellten Fakten in irgendeiner Form miteinander zu verknüpfen.

Fakt 1:
Positiv ionisierte Atome stoßen sich ab.

Fakt 2:
In der Umgebung heißer Sterne mit ihrer starken Strahlung im kurzwelligen UV-Bereich ist der interstellare Wasserstoff -(98% anteil am interstellaren Medium)- durch Photonen mit mehr als 13,5 eV Energie fast vollständig ionisiert. Und genau das ist der Ort an dem neue Himmelskörper entstehen.

Lass und doch mal hören, was Engelsde in seinem Buch nun zur Entstehung eines Himmelskörpers unter diesen, von der Wissenschaft vorgegebenen, Fakten sagt:

(ich hab mich da gerade mal reingelesen und ein Zitat wäre hier zu Umfangreich. Daher möchte ich versuchen in ganz knappen Worten zu schildern wie Engelsde sich das zu denken scheint. Sollte ich falsch liegen, bitte ich Engelsde mich aufzugleisen.)

Wir haben also eine Wolke aus fast vollständig ionisierten Atomen in einer H II Region unmittelbar in der Nähe von Sternen der O- und B- Kathegorie.

Durch die Gravitation (der Grund hierfür interessiert und an diesem Punkt noch nicht - einverstanden?), welche die Masse dieser Wolke auf die einzelnen ihr angehörenden Atome aussübt rücken die Atome immer näher zusammen, bis sich für uns als Beobachter über astronomische Zeiträume hinweg, klar erkennbar etwas herausbildet, das noch immer Gasförmig ist aber etwas kompakter zu werden scheint. Möglicherweise ein werdender Stern.  Durchgedreht

Wir freuen uns und beobachten weiter. Wir können mit unserem scharfen Blick sogar bereits die Achse und Ihre Rotationsebene erkennen um die sich alles zu drehen scheint.

Wir gewinnen sogar den Eindruck als würde sich die gesamte Materie dieser Wolke auf einen einzigen Punkt hin bewegen, den wir von nun an als "Massenschwerpunkt" dieses Systems bezeichnen wollen.

Wir beobachten ganz scharf und können in diesem Gefüge des losen Gases sogar ein einzelnes Atom erkennen, dass sich exakt am Punkte dieses "Massenschwerpunktes"  aufhällt.

Und dann kommt etwas Bewegung in die Sache. Alles rückt ständig näher aneinander. Man erkennt immer deutlicher eine Zunahme der Rotationsgeschwindigkeit der Wolke, die sich aufgrund der imensen Fliehkraft (siehe ganz am Anfang des Fadens) ständig weiter abplättet.

Unser "Masseschwerpunkt" wird nun auch durch mehrere Atome umkreist. Aber moment? Was ist das? Unser Atom, das eben noch genau im Zentrum des "Masseschwerpunktes" lag, ist nicht mehr dort. Wir können nur mutmaßen und denken uns, dass ihm wohl ein anderes Atom zu nahe gekommen war und es aufgrund der Abstoßung ionisierter Atome weggeschubst hat.

Der Ideale standort innerhalb der Gesamtgravitation der Wolke ist natürlich die exakte Mitte unseres "Massesschwerpunktes". Aber verflixt! Jedes mal wenn zwei Atome um diesen Platz kämpfen schubst eins das andere weg.

Die Gaswolke zieht sich unter ihrer eigenen Gesamtgravitation immer weiter zusammen und rotiert schneller. Die Fliehkraft packt nun nacheinander auch jedes der Atome, die um den "Masseschwerpunkt" kämpfen und drückt sie nach außen.

Mittlerweile haben wir auch die Auswirkung der Gravitation erkannt. Nicht der "Masseschwerpunkt" ist der Ort von dem die Gravitation ausgeht, sondern die Wolke selbst, oder besser gesagt die Masse der Wolke.

Wir wissen zwar noch immer nicht warum, aber wir sehen die Auswirkung der Gravitation und kommen für uns selbst zu dem Ergebnis, dass die Teilchen dort hinwollen, wo schon die anderen sind, und dort weg wo keine mehr sind.

Aneinander anlagern können sie sich nicht, da sie sich ja abstoßen. Großer Druck der das ändern könnte haben wir in unserer immer noch gasförmigen Wolke noch nicht.

Der entsteht sicher erst später denken wir uns und beobachten weiter die Kontraktion dieser Wolke. Zeit haben wir ja genug, da wir unsterblich sind, und zu tun haben wir sonst ja auch nix.

Und bei der Beobachtung fällt uns auf, dass tatsächlich der Grundstock für einen leeren Kern gelegt wurde. Das Atom im exakten Zentrum wurde weggeschubst und von der zunehmenden Fliehkraft erfasst, die auch die Abplattung hervorrief.

Die Wolke verdichtet sich weiter und die Teilchen werden trotz ihrer Abstoßung immer weiter aneinander gezwungen.

Da wir die Auswirkungen der seltsamen Anziehungskraft (Gravitation) mittlerweile weiter untersucht haben, haben wir herausgefunden dass Entfernung der Massen und Stärke der Kräfte zueinander in einer besonderen Beziehung stehen.

Mit diesen Beobachtungen gerüstet betrachten wir nun den seltsamen Kern.

Wir merken, dass der Innenraum leer bleibt und sogar größer wird, und erklären uns das dadurch, dass die Atome immer weiter zusammenrücken, also die von dort ausgehende Gravitation immer stärker wird. Der Abstand zu den Atomen auf der gegenüberliegenden Seite des Leeraumes wird aber ständig geringer, da sich die Atome durch die Anziehung der näher liegenden Atome quasi in Richtung Oberfläche bewegen. Zumindest stellen wir uns vor dass dies die Erklärung dafür ist, dasss die Atome nun nicht wieder in die gewünschte Ruhelage des "Massenschwerpunktes " zurückkehren können.



Ich für meinen Teil finde diesen Denkansatz höchst interessant. Und er widerspricht keinem der oben genannten 2 Fakten.

Grüßle
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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #32 - 09.12.03 um 21:27:25
 
Ha! Ich bin ein Prophet! Ich wusste es doch, dass das kommt, sobald ich einräume, dass protoplanetare Scheiben ionisiert sind!

Aber gerne nochmals von vorn.

Sterne bilden sich in HII-Regionen. Diese sind zu diesem Zeitpunkt noch keine HII-Regionen, natürlich, denn der Wassrstoff ist ja noch nicht ionisiert, da keine Sterne in der Gegend sind, die ihn ionisieren könnten. Nun zerfällt die Wolke in unzählige einzelne Riesensterne (nur dann wird das Gebiet zu einem HII-Gebiet), die mehr oder weniger gleichzeitig anfangen zu leuchten und den Wasserstoff ihrer Umgebung ionisieren. Eine HII-Region entsteht! Planetenbildung wird verhindert, die Sterne bleiben planetenlos.
In einem anderen Fall bilden sich Sterne, ohne dass diese dabei besonders gross werden. Auch hier wird umliegender Wasserstoff ionisiert, aber bei weitem nicht so stark - Planeten können sich bilden.
So war das ganze gemeint, und ich sehe nicht, wo diese Darstellung irgend einer Aussage wiedersprechen soll.

Nun zum Gedankengang: (ich muss gleich weg, darum vorerst nur in Kürze, bald mehr) Schön, aber woher weisst du, ob dieser Gedankengang auch realistisch ist? Was ist wohl stärker, der zunehmende Druck, der auf das Zentrum der Wolke wirkt, oder die Abstossung der Ionen (die sowieso, wie schon oft erläutert, nur von kurzer Dauer und damit vernachlässigbar ist bei kleinen Zentralsternen)? Wenn die Zentrifugalkraft so stark ist, dass das Gas nach aussen wandert: Warum fliegt das Gebilde dann nicht auseinander? So funktioniert das nicht...
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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #33 - 09.12.03 um 22:04:45
 
Eigentlich ist jetzt jeder Satz an Dich noch zuviel.

Wir reden ja von der Bildung eines Sterns in von starken Sternen Ionisierten Wolken, so wie das die Wissenschaftler sagen.

Zitat:
Warum fliegt das Gebilde dann nicht auseinander


Weil die Gesamtgravitation der Wolke in dieser Vorstellung offenbar dagegen arbeitet. Ist doch eigentlich eine Blöde Frage von Dir.

Wenn Du nicht wenigstens in Deinem nächsten Beitrag hergehst und die Fliehkräfte in unserer hypothetischen Wolke gegen die Gesamtgravitation der Wolke aufrechnen kannst, dann stell solche Fragen doch gar nicht erst.

Und ob das so geht oder nicht brauchst Du mir ganz bestimmt nicht zu erklären.

Zitat:
Schön, aber woher weisst du, ob dieser Gedankengang auch realistisch ist?


Woher weißt Du, dass er es nicht ist?

Zitat:
(die sowieso, wie schon oft erläutert, nur von kurzer Dauer und damit vernachlässigbar ist bei kleinen Zentralsternen)?


Diese Aussage stammt von Dir. Was ist denn Deine Quelle hierfür? Wen zitierst Du denn damit außer Dich selbst? Mal ganz abgesehen davon dass wir über diese Annahme gar nicht debattiert haben.


Gute Nacht!

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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #34 - 09.12.03 um 23:41:01
 
Dazu möchte ich jetzt auch etwas loswerden

>>Geschrieben von Bynaus Heute um 21:27:25
Ha! Ich bin ein Prophet! Ich wusste es doch, dass das kommt, sobald ich einräume, dass protoplanetare Scheiben ionisiert sind!  

Was ist wohl stärker, der zunehmende Druck, der auf das Zentrum der Wolke wirkt, oder die Abstossung der Ionen (die sowieso, wie schon oft erläutert, nur von kurzer Dauer und damit vernachlässigbar ist bei kleinen Zentralsternen)? <<

Du bist kein Prophet,  Du bist vergesslich !!
Denn Du hast vergessen daß das Zusammenrücken der einzelnen Gasteilchen zunehmender Druck bedeutet, jeder weiterhin zunehmende Druck aber auch eine Temperaturerhöhung des Gases zur Folge hat die jede Ionisation vorantreibt und damit auch noch das restliche Schwergas in die Ionisation schickt und zwar soweit hinaus aus dem Gaskern, wie die damit erzwungene Strahlung nach außen durchdringt.
Erst dort wird nichts mehr ionisiert und kann weiterhin nicht als Material zur Bildung unseres neuen Sternsystems beitragen.
Das ist dann die übrige Dunkelwolke die die H II-Regionsblasen umschließen.

Also nochmal zum mitdenken;
nicht ein zukünftiger Stern heizt das Gas der Dunkelwolken auf die wir als H II-Region bezeichnen, denn der existiert ja zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Das Gas ionisiert sich bei zunehmender Dichte selbst.
Und jetzt komm blos nicht mit dem Argument daß sich unter Druck das Gas verflüssigt. Es handelt sich nicht um eine Ansammlung reinen Sauerstoffs oder ähnlichem sondern um ein höchst verunreinigtes Gas das sich (zudem in diesem Zustand) nicht verflüssigen kann.

Ergänzend sollte noch nachgetragen werden

-------------
>>Geschrieben von Bynaus am: 09.12.03 um 18:08:36
Richtig ist, Ionen stossen sich ab. Das bestreite ich nicht.  

>Zitat: Die harte Strahlung der umgebenen Sterne hätte fast alle Einzelatome in einer solchen Dunkelwolke ionisiert. Es sei nunmehr kein Staub wie früher angenommen wurde, sondern Plasma<

DAS ist es, was falsch ist, wie ich schon vorher versucht habe zu erklären.

Weiter:
Geschrieben von: Bynaus am: 08.12.03 um 13:22:44
Man muss aber einfach sagen, dass ionisiert nicht gleich ionisiert bedeutet: Es gibt unterschiedlich stark ionisierte Nebel... Nebenbei gibt es einen Unterschied zwischen ionisiertem Gas und Plasma, nur, dass das hier nochmals erwähnt sei. Natürlich ionisiert die Sonne Gasmoleküle: Auch eine Taschenlampe kann das (um es mal überspitzt zu sagen) -
aber wenn diese schnell rekombinieren
, dann ist der Anteil der ionisierten Atome an allen Atomen relativ klein. Soweit akzeptiere ich diese Aussage. <<
-----------

Lexikon der Astronomie Bd. 1. Seite 305

Die geringe Dichte des interstellaren Mediums stellt sicher, daß ein Atom im ionisierten Zustand (Ion) relativ lange warten muß, bevor es mit einem freien Elektron rekombinieren kann, das ihm nahe genug kommt.

Hieran sieht man, daß die Ionisation der Einzelatome sogar interstellar höher ist als die Rekombinationsrate. Sowas solltest Du akzeptieren, und nicht irgendwelches Wischiwaschi.

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« Zuletzt geändert: 10.12.03 um 12:18:13 von engelsde »  

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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #35 - 10.12.03 um 09:55:10
 
Engelsde,

es hat doch offensichtlich keinen Wert hier weiter zu machen, solange Bynaus die Gegebenheiten nicht akzeptiert.

Alleine sein Argument dass die Fliehkraft das Gas auseinander treiben müsste zeigt das ganz deutlich.

Ich weiß nicht unter welchen Voraussetzungen er annehmen kann, dass die Fliehkraft größer als die Gesamtgravitation der Wolke ist.

Er kann jetzt wohl mit Gleichungen daher kommen. Die sind ja mathematisch auch kaum anzuzweifeln und nachzuvollziehen, allerdings bin ich sehr gespannt auf die Größen, die er den Variablen in den Gleichungen zuordnen möchte. Und wenn er das tut, woher er sie hat und auf welchen Nebel er sich damit bezieht.

Klar könnte man sich vorstellen, dass sich das Gebilde so schnell dreht, dass alles nach außen gedrückt wird. Warum denn nicht. Anderst als er bin ich jeder Vorstellung offen. Das Problem ist dann nur, dass ich mir die Existenz der Sterne nicht erklären könnte. Sie würden ja nicht existieren.

Ebenso gut kann man sich aber auch vorstellen, dass die Kräfte sich dynamisch aufheben und ein Gleichgewichtssystem bilden. Das währe noch eher nachzuvollziehen, da wir genug solcher Wolken kennen, und keiner von uns wirklich lang genug lebt um zu prüfen ob sich Kontraktion und Flucht der Teilchen aufheben.

Er kann sich offenbar nicht vorstellen, dass die Gravitation aber der Fliehkraft überwiegen könnte. Was zumindest die Existenz der Sterne trotz des anderen Denkansatzes erklären würde.

Und das wundert mich, denn man sieht doch dass es Sterne gibt, die sich zwangsläufig gebildet haben müssen.

Er nimmt nun die Existenz dieser Sterne als Argument gegen eine Wirkung der Fliehkraft im Innern. Das ist mehr als Dünn.

Er hat in Deinem Denkbeispiel nicht einmal erkannt, dass es sich nicht nur um die Fliehkraft handelt, welche die Atome von ihrer angestrebten Lage (dem "Massenschwerpunkt") wegdrängt, sondern dass derer drei Erscheinungen am Werk sind.

1. Die Ionisation des Gases.

2. Die Fliehkraft.

3. Die von der Masse (und nicht vom "Massenschwerpunkt") ausgehende Gravitation.

Solange er das Denkmodell nicht erfasst, brauchen wir hier eigentlich nicht weiter machen, denn er blockiert nicht durch sein Wissen, sondern durch den Mangel an Vorstellungskraft.

Das Äußert sich schon darin, dass er jetzt sagt es können sich hier keine Planeten bilden. Es kommt mir so vor als habe er noch gar nicht begriffen, dass ich ihm hier jetzt Recht gegeben habe und aus diesem Grund die Bildung eines planetenlosen Sterns, in der von ihm hierfür vorrausgestzten HII- Region in der Nachbarschaft der Starken O- und B-Sterne, spielerrisch nach Deinem Modell durchdacht habe.

Ich bin immer mehr enttäuscht von seiner Diskussionsfähigkeit.

Er sieht offenbar nicht, dass es an diesem Punkt nicht um richtig oder falsch geht sondern stellt sich lediglich Schnippisch auf seinen Standpunkt und sagt:

Zitat:
Geht es jetzt weiter mit der Planetenbildung?


Es sei allein bei dieser Bemerkung nochmals darauf hingewiesen, dass ich hier die ganze Zeit mit Bedacht von Himmelskörpern spreche. Nicht nur von Planeten und dass mein Beispiel sich ständig auf einen Stern bezogen hat und nicht auf einen Planeten.

Es ging oben darum zu versuchen ihm grundsätzlich das Denkmodell nahe zu bringen.

Offenbar erfolglos.

Er sagt ja nicht einmal: "O.K. Jungs, jetzt habe ich verstanden wie das diesem Modell entsprechend gehen soll." Und es folgt diesem auch kein gesundes und konstruktives "Ja, aber das geht so nicht weil...."  ich vermisse das "Weil" und bin jetzt als nächstes darauf gespannt wie er seine Aussage rechtfertigt, die sich auf die Größe der Fliehkraft und auf die Größe der Gesamtgravitation der "Wolke" bezieht. Und zwar sollte das ohne der Möglichkeit von statten gehen, dass jemand einwenden kann, die verwendeten Größen können auch andere Werte besitzen.

Wenn er das nun nicht macht, sollte er den Gedankengang noch mal durchdenken und sollte dann zumindest einräumen, dass er an diesem Punkt das Denkmodell - zumindest rechnerisch - nicht widerlegen kann.

Ich sage ja gar nicht dass es so ist, aber der Denkansatz ist hochinteressant......

Grüßle

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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #36 - 10.12.03 um 16:59:13
 
>>Geschrieben von -Ich- Heute um 09:55:10
Engelsde,
es hat doch offensichtlich keinen Wert hier weiter zu machen, solange Bynaus die Gegebenheiten nicht akzeptiert. <<

Hab doch Nachsicht.
Er hat geschrieben er sei ein Student. Von der Fernsehsendung 'Wer wird Millionär' wissen wir daß die Studenten im Allgemeinen recht schlecht abschneiden. Und auch aus der Fernsehwerbung ist uns bekannt daß man den Studenten alles ganz genau doppelt und dreifach erklären muß bevor sie was kappiert haben.

Darum, hab Nachsicht mit unserem Bynaus, er tut bestimmt sein Bestes.

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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #37 - 10.12.03 um 17:17:50
 
engelsde: Ist schon gut.

Ich bin nicht der, der hier nichts versteht. Eure "peinliche" Unterhaltung über die von mir eingebrachten Erklärungsversuche lasse ich jetzt mal aussen vor.

Tatsache ist, dass sich Ionen abstossen.
Meine Bemerkung, dass es sich hier aber nur in Ausnahmesituationen um Ionen handelt (nämlich dann, wenn sie gerade ionisiert wurden, was je nach Umgebung selten vorkommt) wurde überlesen und absichtlich vergessen oder ignoriert.

Hier geschieht nur das, was auch sonst immer passiert: Im Prinzip gehts um die Aussage: "Wissenschaftler müssen schön dumm sein, wenn sie nicht merken, dass die Welt völlig anders funktioniert, als sie sich das Vorstellen. Erstaunlich, dass sie die Wahrheit bisher nicht entdeckt haben, oder ja, noch besser, sie vertuschen sie!"
Gähn.

Man sollte etwas von der Sache verstehen, bevor man versucht, mitzureden. Man sollte verstehen, was Ionisation ist, was ein Plasma ist, was Rekombination ist, wie Ionen durch Strahlung entstehen können, was Sternentstehungsgebiete sind, wie Planetenbildung abläuft. Grundlegende Kenntnisse über Mechanik wären auch von Vorteil.

Ich würde sagen, lassen wir das. Ich, du zeigst durchaus Bereitschaft zur Diskussion, und du hast auch ein gewisses Vorwissen, aber offenbar reden wir andauernd aneinander vorbei, verstehen uns nicht. Wir können die Diskussion gerne nochmals per E-Mail aufnehmen und nochmals sachlich von vorn beginnen. engelsde, es tut mir leid, aber vielleicht solltest du zuerst noch einmal einen Blick in ein Physikbuch werfen und von deiner hohen "ich weiss besser als die Wissenschaftler, was Sache ist" Position herunter kommen.

Ich weiss, dass ihr euch jetzt gleich aufregen werdet, aber das ganze ist nicht persönlich gemeint, ich hab einfach keine Lust mehr, mich hier mit euch zusammen andauernd im Kreis zu drehen und möchte das hiermit bewenden lassen.
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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #38 - 10.12.03 um 18:39:51
 
Bynaus,

Prima!

Halte Dir einen Spiegel vor das Gesicht.

Dann nehme ich mein gewisses Vorwissen und mache mit Engelsde alleine weiter.

Deine schwache Vorstellung hier ist fast schon deprimierend. Du könntest auch etwas von Deinem "ich weiß alles besser als Ihr Dummköpfe" Getue ablegen.

Tut mir auch leid wenn ich Deine Einwände in Zukunft ignorieren werde. Mein geringes Vorwissen hindert mich nunmal  daran Dir "Schlaubi Schlumpf" zu folgen.

Antwort hierauf ist nicht mehr nötig. Auf eine private Diskussion mit Dir habe ich keine Lust. Du bist zu sehr in Dein Wissen eingebunden und kannst - meiner Mainung nach - nicht damit umgehen.

Grüßle

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Antwort #39 - 10.12.03 um 18:47:11
 
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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #40 - 10.12.03 um 18:49:48
 
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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #41 - 10.12.03 um 18:55:19
 
Laut lachend Hey, guter Spruch, wo hast du den her?

Also gut. Machen wir einen neuen Versuch? Ich komme von meinem sehr hohen "Ihr seid alle zu blöd, um das zu begreifen"-Ross herunter, und versuche, mich verständlich auszudrücken. Dafür sprechen wir in Zukunft nur von einem einzigen Thema und lassen die Beleidigungen und väterlichen Ratschläge weg, einverstanden?

Ansonsten können wir es natürlich auch lassen und den Thread in der Versenkung verschwinden lassen.
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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #42 - 10.12.03 um 18:59:31
 
Na, dann wollen wir noch einmal guten Willen zeigen.

Aber auch ohne würde der "Unterhaltungs"-Faden glaube ich nicht verschwinden.

Es steht noch aus zu begründen, warum die Fliehkraft in einer Wolke (ganz gleich jetzt ob ionisiert oder nicht)

Größer sein sollte als ihre Gesamtgravitation.

1. Die Fliehkraft ist da. Sie plattet ab. Kann also nicht verschwindend oder geringfügig sein.

2. Die Gravitation ist da. Wolken bilden Himmelskörper mit zunehmender Dichte.

Ich
P.S. zum Spruch; Du zitierst jemanden. Ich mich.

P.P.S: Lass mich auch mal ein Prophet sein  Durchgedreht
Wenn Du jetzt mit Formeln daher kommst, die durch Ihren Rechenweg darauf ausgelegt sind, den Massenschwerpunkt als den Punkt anzusehen von dem die Gravitation ausgehen soll, dann wirst Du erleben, dass ich auch diese Formeln zerlegen werde.  Augenrollen
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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #43 - 10.12.03 um 19:03:56
 
Schön; reichen wir uns unverständnisvoll die Hände und dazu möchte ich mich für meinen Beitrag:

>>>Geschrieben von -Ich- Heute um 09:55:10
Engelsde, 
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Darum, hab Nachsicht mit unserem Bynaus, er tut bestimmt sein Bestes.<<<

entschuldigen !!!

Nachdem alle Forummitglieder diese Entschuldigung lesen konnten, werde ich die entsprechenden Beiträge morgen entfernen.



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Re: Die HOHLKÖRPER-THEORIE
Antwort #44 - 10.12.03 um 19:08:33
 
"unverständnisvoll?" Wie sagt man neudeutsch zu so etwas: COOL!

Ne Engelsde, lass sie mal drinn.

Wir sind alles nur Menschen. So etwas gehört nunmal dazu.

Ich

P.S. Muß heute noch ein Manuskript weiter bearbeiten. Mein Verleger wartet drauf, werde mich also erst morgen Abend wieder hier einfinden. Bin auf Bynaus´ Ausführung gespannt.
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