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Innensonnenentstehung ist möglich. (Gelesen: 22664 mal)
alvaricus
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www.vanaheim.de

Beiträge: 617
Re: Innensonnenentstehung ist möglich.
Antwort #60 - 01.11.05 um 11:50:30
 
@flüchtigerBesucher:

ist ja schön, dass Du gerne Höhlen ausleuchten möchtest... Da sieht man da einfach mehr...
Ich zitiere noch mal Dein posting betreffend des zu freundlichen Ausdruckes: Zitat:
Das stimmt so nicht.  Dauerhaft wirkt diese "Anfangserhitzung" nicht siehe Energieerhaltungssatz.
Wobei diese "Anfangserhitzung" weniger als "Last/Gravitation" zu beschreiben ist sondern
als "Kollisionsenergie".
 
und frage: Ist die eigentlich noch unvollständig verstandene Gravitation kein Thema für Dich?
Du redest von der nachlassenden Energie aus der Urkollision der Erde. Was hat diese mit Gravitation zu tun? Gravitation ist immer present. Masse wirkt. Die Frage nach dem WIE ist immer noch strittig bis unbeantwortet. Du scheinst über den Dingen zu stehen und versuchts hier den Teufel mit dem Bezlebub auszutreiben aber gibst keine Antwort. Diese möchte ich gerne haben. Wir reden in der Tiefsee von einer Wassersäulenlast  - gleiches gilt für festes Material. Es gibt eine Säulenlast, die im Zusammenspiel mit dem Oberbegriff Gravitation wirkt und somit Einfluss auf die Materie im Erdinnern gewinnt. Thema: flüssiges Inneres  -  Steinschmelze grob ausgedrückt.. ) Die Anfangserhitzung ist Geschichte. Der Einfluss ist da, aber nicht mehr entscheident. Ich bitte bezugnehmend der angenommenen und errechenbaren Kräfte der Gravitation den Einfluss auf das Innere eines Himmelskörpers zu bewerten und dann frage ich mich so Einiges bezugnehmend des folgenden Zitates: Zitat:
Du hattest in Bezug auf Venus vom Aufschmelzungsprozeß der Venus geschrieben.
Das der in der Vergangenheit erfolgt ist, ist  ziehmlich sicher, einige Wissenschaftler
nehmen an das es periodisch passiert, darauf hast du dich bezogen.
Bei diesem Vorgang spielt der Treibhauseffekt aber leider nun mal eine Rolle. )
Dann beantworte mir doch bitte wie ein Treibhauseffekt von imSchnitt 480 Grad Oberflächentemp. bei einer betreffend der Magmenentstehung relavanten Steinschmelze Einfluss haben kann. Wenn ich eine Hühnerfeder gegen einen Heuhaufen werfe habe ich den Heuhaufen verändert. Wenn Du so argumentierst. Dann bitte weiter so...
Und nun zu deinem Kernaspekt " Energieerhaltungssatz" und seine nicht dauerhafte Anfangserhitzung.
Bitte teile mir den Einfluss der Anfangserhitzung mit oder definiere Sie mir . Auf welchen Zeitpunkt führts Du die Anfangserhitzung zurück. Ich bräuchte genauere Angaben, damit ich konkret antworten kann.
Zitat:
Das was du die offizielle Version in der
Wissenschaft nennen würdest, ist halt die im Moment Plausibelste.  
Durch Einstein (den du nicht leiden kannst) ist Newton nicht irrelevant geworden.
Wissenschaft ist halt ein Prozeß und nichts was endgültige Wahrheiten erzeugt.
Besser, als ich, hat das natürlich Newton selbst formuliert:

Nett gesagt... Du hättest ergänzen müssen " Für mich" .. die Plausibelste...
Einstein hat sich wie jeder Wissenschaftler auf Newton bezogen. Newton hat wie das eins plus eins eine einfach verständliche Grundformel aufgezeigt. Wir nutzen Sie. Einstein hat ebenso einiges aufgezeigt. Leider kann man Hypothesen jedoch nicht zu Theorien erklären und den eingeschlagenen Weg der ganzen Wissenschaft aufbürden. Genau das ist erfolgt. Einstein hat unser Weltbild verändert u´nd beeinflusst. Und die Wissenschaft erklärt sich, trotz eklatanter Widersprüche, unser Universum nach Einsteinscher Manier. Heraus kommt ein Trichter förmiger Weltraum mit keinem Dahinter, widersprüchliche Zeiträumen (Raumzeiten) und einer Missachtung der Gravitation. Zum x ten mal beziehe ich mich in diesem Zusammenhang auf einen berühmtem Andersdenkenden: Zitat:
"Ich stelle fest, dass der Raum keine Krümmung erfährt, aus dem einfachen Grund, dass Raum keine Eigenschaften hat. Von Eigenschaften können wir nur sprechen, wenn Materie den Raum füllt. Zu sagen, dass bei der Anwesenheit größerer Körper sich der Raum krümmt, ist gleichlautend festzustellen, dass etwas auf nichts einwirkt. Ich, für mich, verweigere diese Sichtweise anzunehmen" (Nikola Tesla)

Gruß
Alvaricus
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(chin)
 
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fluchtigerBesucher
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Licht aus
Antwort #61 - 01.11.05 um 19:50:55
 
Zitat:
Das stimmt so nicht.  Dauerhaft wirkt diese "Anfangserhitzung" nicht siehe Energieerhaltungssatz.
Wobei diese "Anfangserhitzung" weniger als "Last/Gravitation" zu beschreiben ist sondern
als "Kollisionsenergie".


War ein Versuch es mit deinen Worten zu sagen.
Ein Fehlschlag.
Ich hatte nicht angenommen das du jenseits jeder grundsätzlichen physikalischen
Grundlagen argumentieren würdest.

Zitat:
Es gibt eine Säulenlast, die im Zusammenspiel mit dem Oberbegriff Gravitation wirkt und somit Einfluss auf die Materie im Erdinnern gewinnt. Thema: flüssiges Inneres  -  Steinschmelze grob ausgedrückt.. )


Energieerhaltungssatz? (wenn man böse wäre: Schonmal was davon gehört?)

Zitat:
Dauerhaft wirkt diese "Anfangserhitzung" nicht


Damit war gemeint das wenn man etwas unter Druck setzt zB. Luft im Dieselmotorzylinder
dann wird es natürlich wärmer. Und wenn man es 100% isoliert bleibt es auch ewig so warm.
Wie gesagt 100% isoliert.
Wenn du aber eine "Innere Sonne hast" dann klingt dass ein bischen nach Strahlung(=Energieabstrahlung)

Zitat:
wie ein Treibhauseffekt von imSchnitt 480 Grad Oberflächentemp. bei einer betreffend der Magmenentstehung relavanten Steinschmelze Einfluss haben kann.


Eigentlich reichen doch deine Worte oder?

Wenn man die Temperatur um 480°K hebt, 480°K von  1300°C (Schmelztemperatur von
Basalt). Ich weiss ja nicht aber 33% ist schon was, und nicht, nichts.
Auch wenn ich  wieder stark versuche es einfach auszudrücken.
In Wirklichkeit ist es natürlich etwas komplizierter, Hauptrolle spiel nämlich
die isolierende Wirkung der Atmosphäre wäre diese so dünn wie auf der Erde
würde die Überschüssige Energie in das Weltall abstrahlen und fertig ist.

Zitat:
Nett gesagt... Du hättest ergänzen müssen " Für mich" .. die Plausibelste...
Einstein hat sich wie jeder Wissenschaftler auf Newton bezogen. Newton hat wie das eins plus eins eine einfach verständliche Grundformel aufgezeigt.


Wie ich schon gesagt hatte, zu seiner Zeit.
Man konnte mit der Physik seiner Zeit die Flugbahn einer Kanonenkugel berechnen,
aber keine Atombombe bauen, ob das nun ein Fortschritt ist, ist eine andere Frage.
Wichtig ist hier erstmal nur das es zwangsläufig etwas komplexer sein muss.
Was dann wiederrum etwas komplizierter und etwas schwerer verständlich bedeutet.
Eine Kanonenkugel kann man mit den eigenen Augen sehen ein Atom nicht.


Zitat:
Ich stelle fest, dass der Raum keine Krümmung erfährt, aus dem einfachen Grund, dass Raum keine Eigenschaften hat.


Mit den gleichen Argument kann man auch sagen die Erde ist eine Scheibe. Laut lachend

Aber bitte kein Tesla mehr  weinend
ich mag den eigentlich und wenn er mal etwas gesagt hat was heute eindeutig dumm ist
dann muss das damals nicht so gewesen sein.
Gravitationslinsen werden heute in der Astronomie sogar genutzt um Sterne zu sehen
die lichtschwach sind.
Wie gesagt damals waren Einsteins Theorien sowas wie heute die Stringtheorie,
und wenn Tesla nicht gleich erkannte das was daran richtig war dann sollte man 100 Jahre
später nicht so darauf rummreiten. Tesla hat dafür anderes geleistet.  Zunge

Wie ich anfangs schon sagte,

Zitat:
Ich hatte nicht angenommen das du jenseits jeder grundsätzlichen physikalischen
Grundlagen argumentieren würdest.


,argumentieren wir beide von 2 unterschiedlichen Grundlagen. Man müsste grundsätzlich
vielleicht erstmal klären was der "Common Ground" ist auf den man sich einigen kann.
Wenn der nicht existiert lohnt sich auch keine Diskusion.
Wenn ich mit physikalischen Grundgesetzen argumentiere und du weit jenseits davon,
nützt es keinen von uns beiden. (Aus Gründen der Höflichkeit muss ich dich darauf
hinweisen das ich vielleicht erst wieder am Wochenende zum Antworten komme.)

Aber wenn du irgend einen Tipp zum Höhlen beleuchten hast dann immer raus damit.  Laut lachend
Das würde mir wirklich helfen scheiß grünes Dämmerlicht.  unentschlossen

http://www.mykonet.ch/Leuchtpilze.htm

...


Der Bewohnbare-Höhlenwelten-Thread:
http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1127929654
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jbo166
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Re: Innensonnenentstehung ist möglich.
Antwort #62 - 02.11.05 um 01:11:55
 
Wenn ich mcih vielleicht kurz einmischen darf .....
Ihr beide scheint die Anfangserhitzung ja garnicht leiden zu können....
Versteh ich garnicht ehrlich gesagt schliesslich ist sie bis heute der mit großem Abstand wichtigste Wärmelieferant der Erde. Dies liegt im übrigen an der geringen Wärmeleitfähigkeit von Gesteinen, weshalb sich wiederrum Konvektionsströme ergeben, da dies eine viel effektivere Möglichkeit darstellt die sogenannte Akkretionsrestwärme an die Erdoberfläche zu transportieren, da eben die Gesteine Wärme so schlecht leiten. Womit auch die Ursache für die Plattentektonik geliefert wäre ... naja ok ist vielleicht doch ein anderes Thema.

schönen Gruß an die Verwandtschaft  Laut lachend
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alvaricus
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Re: Innensonnenentstehung ist möglich.
Antwort #63 - 02.11.05 um 12:01:24
 
@jbo166/fb  es liegt jetzt wohl mehr daran, wie man den Zopf aufrollt. Die sog Basis für eine Diskussion beinhaltet sehr verschiedene Anfangsgrundsätze. Ich bin (An Beide) weit davon entfernt relevante Aspekte für den Zustand des Inneren der Himmelskörper außer acht zu lassen. Nach wie vor, möchte ich nicht unbedingt jenseits aller Grundlagen der Physik die Gravitation vereinfacht als Hauptfaktor sehen und stehen lassen. Für mich ist die konzentrierte Ansammlung von Masse der Kernaspekt für die innere Beschaffenheit (Zustand) eines jeden Himmelskörpers.  Noch kurz zu Tesla: Lassen wir Ihn außen vor, aber nicht seine Äußerung. Die Widersprüche bleiben. Die Logik bleibt. Zu erkennen, dass Licht eine Krümmung erfahren kann, braucht es keinen Nobelpreisträger. Die Logik, weil selbst Licht wie ein Bestandteil mit Massezuordnung der Gravitation unterliegt und somit im Verlauf beeinflusst wird, liegt auf der Hand. So kann man die Dinge auch auf andere Themen übertragen, wie z.B. hier.
Die Krümmung eines Raumes hingegen entbehrt jeder Logik und ist "ein" reines Rechenmodell. Für mich bleibt das Weltall ein unendliches "Weltall oder Universum und kein "Weltraum". Soviel zur Irrlehre Einsteins   und übrigens stehe ich da nicht alleine. Auch reputative Mitbürger der wissenschaftliche Zunft haben da so Ihre Bedenken. (Siehe unter www.spur-aktuell.de  unter "Wer zählt sie ... - kennt die Namen?" - aber auch sonst finden sich dort interessante Ansätze !! )
Und nun , und das obwohl  es hier um eine hypothetische Möglichkeit für eine Innensonne oder besser glühenden Zentralkörper geht, zu den Leuchtpilzen oder Höhlenbeleuchtungen:
Ich bin kein Biologe oder Chemiker um herauszufinden, nach welchem Prinzip die Leuchtkraft zu intensivieren wäre. Ich persönlich würde eine Höhle mit einer raffinierten Spiegelkonstruktion ausleuchten...  Aber dieses gehört eigentlich in einem sep. Thread.
Gruß
Alvaricus
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Licht in der Höhle
Antwort #64 - 04.11.05 um 21:09:29
 
@jbo166 ich war vorallem auf die Argumentation von alvaricus eingegangen, was ,wie ich schon
sagte, ein Fehler war, weil unsere Argumentationsgrundlagen grundverschieden sind.
Und ansonsten habe ich wikipedia zitiert. Ich halt die Zahlen für realistisch.

Zitat:
Geothermie stammt zum geringeren Teil (30 Prozent) aus der Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung (Akkretion), zum größeren Teil (70 Prozent) aus radioaktiven Zerfallsprozessen, die in der Erdkruste seit Jahrmillionen kontinuierlich Wärme erzeugt haben und heute noch erzeugen. Ganz oberflächennah kommen Anteile aus der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche und aus dem Wärmekontakt mit der Luft dazu.


@alvaricus
Wie gesagt am besten wäre es wir würden eine Formelsammlung machen auf die wir uns einigen könnten.
Allerdings wird das ne sehr komplexe Sache. Ich war mal zu einer Quantenphysikvorlesung (hab nicht
Physik studiert, aber gehörte zum Thema) und die Formeln sind rein mathematisch gesehen sehr komplex. Diese Formeln wären aber nötig weil es ja um Teilchenprozesse geht.
Eigentlich wollte ich hier in diesem Forum nicht zum Thema Hohlerde diskutieren (nur zu Randthemen)
ich postete bereits woanders

Zitat:
Wenn man dieses Forum, bevor man eine Bemerkung hinterlässt,
ausreichend gelesen hat, und das habe ich, weiß man
das alle Argumente die man bringen könnte, schon in der einen
oder anderen Form gesagt worden. Jeder der daran glaubt
konnte / kann die lesen und darauf antworten und/oder seine Meinung
ändern. Das ich noch was dazugebe ist unnötig.


Bin also eher bei dem Thema reingeschlittert.  Augenrollen

alvaricus
Zitat:
Ich bin kein Biologe oder Chemiker um herauszufinden, nach welchem Prinzip die Leuchtkraft zu intensivieren wäre. Ich persönlich würde eine Höhle mit einer raffinierten Spiegelkonstruktion ausleuchten...  Aber dieses gehört eigentlich in einem sep. Thread.


Also es geht mit Biolumineszens auch richtig hell, kostet halt nur mehr chemische Energie.
Mit richtig hell meine ich : so hell wie es auch mit Spiegeln gehen würde.
Mir geht es eigentlich eher um große Bewohnbare Höhlen ( entweder potentiel bewohnbar
oder sie dienten als Grundlage für einige mythologische Geschichten) da ist das mit den
Spiegeln etwas schwierig (zum Ausleuchten von Höhlenwohnungen wär es ok).

Zitat:
Aber dieses gehört eigentlich in einem sep. Thread.


den hab ich ja hier gestartet : Der Bewohnbare-Höhlenwelten-Thread :
http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1127929654

falls du hier nicht weiter drüber reden willst ( weil es threadfremd ist ) können wir es ja dort tun

Gruß
fluchtigerBesucher
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fluchtigerBesucher
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Licht in der Höhle
Antwort #65 - 11.11.05 um 17:49:20
 
alvaricus?


Der Bewohnbare-Höhlenwelten-Thread:
http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1127929654
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