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[ÄE] Griech. Mythologie und der Asteroidengürtel (Gelesen: 12407 mal)
Erutan
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RESISTO

Beiträge: 2334
Re: [ÄE] Griech. Mythologie und der Asteroidengürt
Antwort #15 - 15.05.06 um 15:20:24
 
Zitat:
Ebenso hat er (wenigstens früher) in seinen Bücher behauptet, das er studiert habe, das er ein Sprachgelehrter sei, ein Experte für semitische Sprachen und Sumerische Schriften. Ungüngstigerweise stimmt das nicht - Sitchin hat gerade mal den Bachelor für "Economics History". Diese beginnt zeitlich im Jahre 1704...


Du spielst auf den Umschlagtext an wenn ich mich nicht irre. Das ist jedoch nicht Sitchins Aussage sondern die Aussage des Verlags über Sitchin.

Es ist leider so, daß man nicht nur innerhalb etablierter "Fachkreise" nicht ernstgenommen wird wenn man nicht die passende "Ausbildung" hat, sondern auch die breite Masse ist dann voreingenommen.

Man benötigt keine "offizielle Ausbildung" um auf einem Gebiet Experte sein zu können; man benötigt lediglich das Fachwissen, ganz gleich wie man sich dies angeeignet hat.

Man benötigt jedoch eine "offizielle Ausbildung" um als Experte anerkannt zu werden. Traurig aber wahr.

Bei einer "offiziellen Ausbildung" beispielsweise auf einer anerkannten Universität wird dabei leider nicht nur reines Wissen vermittelt, sondern auch die "offizielle Betrachtungsweise" bzw. die "offizielle Richtigkeit".

Zitat:
Nimmt man sich Sitchins Bücher und macht sich mal die Mühe, bei den genannten Zitaten und Abbildungen das Original herauszukramen, wird man so manche Überraschung erleben


Bisher noch nicht. Mir liegen so ziemlich alle Quellen, die Sitchin in seinen Büchern angibt vor. Keine Überraschung bisher.

Zitat:
Nicht umsonst gilt Sitchin nicht nur der etablierten Wissenschaft, sondern auch Leuten wie z.B. Erich von Däniken oder Walter Jörg Langbein als Persona non grata.


Das hat aber ganz andere Gründe. Die Genannten und noch weitere Autoren haben sich einen kleinen feinen Verein zusammengebastelt und legen einen Canon vor an den sich alle zu halten haben. Das erhöht die Glaubwürdigkeit und Glaubwürdigkeit steigert den Absatz.

Sitchin machte und macht immer sein eigenes Ding und folgt seiner eigenen Überzeugung.

Man muß sich auch mal vor Augen halten, daß es ohne Sitchin die meisten anderen Autoren gar nicht geben würde.
Die meisten sind auf den Zug aufgesprungen und verbreiten jetzt ein mehr oder weniger uniformes Bild, daß in vielen Punkten dem Bild von Sitchin widerspricht.

Für die anderen Autoren der Szene ist es natürlich nicht gerade klasse wenn es mehrere grundlegend verschiedene Ansichten gibt denn die Leser könnten sich fragen, ob an der ganzen Sache überhaupt etwas Wahres dran ist wenn so unterschiedliche Bilder gezeichnet werden.

Ich persönlich betrachte Sitchin ganz sicher nicht als 100% glaubhaft aber alle anderen betrachte ich als noch sehr viel unglaubhafter. Die unglaubhaften Stellen in Sitchins Theorie sollte man meiner Ansicht nach mit eigenem Hirnschmalz auffüllen.



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Re: [ÄE] Griech. Mythologie und der Asteroidengürt
Antwort #16 - 15.05.06 um 17:54:27
 
Zitat:
Ebenso hat er (wenigstens früher) in seinen Bücher behauptet, das er studiert habe, das er ein Sprachgelehrter sei, ein Experte für semitische Sprachen und Sumerische Schriften. Ungüngstigerweise stimmt das nicht - Sitchin hat gerade mal den Bachelor für "Economics History". Diese beginnt zeitlich im Jahre 1704...


Erutan schrieb am 15.05.06 um 15:20:24:
Du spielst auf den Umschlagtext an wenn ich mich nicht irre. Das ist jedoch nicht Sitchins Aussage sondern die Aussage des Verlags über Sitchin.

Es ist leider so, daß man nicht nur innerhalb etablierter "Fachkreise" nicht ernstgenommen wird wenn man nicht die passende "Ausbildung" hat, sondern auch die breite Masse ist dann voreingenommen.

Man benötigt keine "offizielle Ausbildung" um auf einem Gebiet Experte sein zu können; man benötigt lediglich das Fachwissen, ganz gleich wie man sich dies angeeignet hat.

Man benötigt jedoch eine "offizielle Ausbildung" um als Experte anerkannt zu werden. Traurig aber wahr.

Bei einer "offiziellen Ausbildung" beispielsweise auf einer anerkannten Universität wird dabei leider nicht nur reines Wissen vermittelt, sondern auch die "offizielle Betrachtungsweise" bzw. die "offizielle Richtigkeit".


Das ist nicht nur die Aussage des Verlages. Das ist die Aussage jeder Seite, die sich mit Sitchin befasst. Mit DEM Spezialisten schlechthin - der in Wirklichkeit aber gar kein Spezialist ist.

Wer wissenschaftlich ausgebildet wird, erhält hauptsächlich zwei Dinge: Fachspezifisches Wissen und die wissenschaftliche Methode. Anhand der wird entschieden, ob eine Theorie den Namen verdient, auf eine Hypothese zurückgestuft wird oder gar nur ein Postulat ist. So etwas wie eine "offizielle" Betrachtungsweise gibt es nur in Büchern von Sitchin. Ich weiß nicht, wie viele Forscher du persönlich kennst, aber die wenigsten halten sich an derartige Konventionen wie eine "offizielle Betrachtungsweise", zumal sich die ja eh von Land zu Land ändert. Liegt daran, das nun mal jeder studieren kann - auch du. Wenn dir eine Forschungsrichtung also zu schlaff erscheint, studiere sie, und dann mach den Kerlen die Hölle heiß! Zwinkernd

Zitat:
Nimmt man sich Sitchins Bücher und macht sich mal die Mühe, bei den genannten Zitaten und Abbildungen das Original herauszukramen, wird man so manche Überraschung erleben


Erutan schrieb am 15.05.06 um 15:20:24:
Bisher noch nicht. Mir liegen so ziemlich alle Quellen, die Sitchin in seinen Büchern angibt vor. Keine Überraschung bisher.

Da helfe ich dir gerne unter die Arme. Du kennst doch die Behauptung Sitchins, die Cheops-Pyramide wäre gar nicht von Cheops?

Allgemein gilt Cheops als Erbauer der gleichnamigen Pyramide. In der Pyramide gibt es sogenannte "Entlastungskammern". Das sind Hohlräume über den eigentlichen Kammern. Da die Hohlräume nur aus Gründen der Statik existieren, war es nicht nötig, einen Zugang dafür zu bauen. Im Jahre 1837 suchte ein Colonel Howard Vyse solche Kammern - und fand sie auch.

Soweit gehe ich noch konform zu Sitchin. Was er dann erzählt, ist frei erfunden: Wyse sagt, er hätte dort eine Kartusche gefunden. Wyse hätte aber, so behauptet Sitchin, diese Kartusche gefälscht! Wie kommt er darauf?

Ganz einfach: Das Symbol für den Pharao Cheops (Sieb, Wachtel, Viper, Wachtel) beinhalte einen Schreibfehler. Das, so Sitchin, wäre umso interessanter, als das dieser Schreibfehler eine Erklärung hätte: Es hätte damals ein Lehrbuch über Hieroglyphen gegeben (die Materia Hieroglyphica). Und in eben diesem Lehrbuch wäre ein Fehler gewesen: Anstelle eines "Chu" wäre ein "Re" abgebildet. Dann wäre der Name nicht "Chufu" (Cheops) sondern "Reufu". Und exakt das - nämlich "Reufu" - können man dort an den Wänden der Pyramiden sehen!

Natürlich, da hat der Mann Recht: Dieser Fehler! Zu dieser Zeit! Und bei diesem Buch! Riecht doch verdammt nach Manipulation, oder?

Tja... blöd nur, das es Bücher gibt, in denen diese Zeichen abgebildet sind. Fotos. Dokumentationen. Und auf allen erkennt man wunderbar, das dort "Chufu" steht. Und kein "Reufu". Das grundlegende Fundament dieser These ist totaler Murks!

Und bevor ich wieder höre, das wäre nachträglich verändert worden: Es gibt eine Altersbestimmung der Schrift. Ausserdem geht sie an einer Stelle um die Ecke eines Steins und verschwindet somit im Mauerwerk - wie sollte Wyse das wohl draufgepinselt haben? Aufgrund der Größe der Kammer und der größe der Steine gibts da nur eine Möglichkeit: Die ganze Pyramide auseinanderbauen.

Und ganz nebenbei: Es gibt dutzende von Funden, die auf Cheops als Erbauer hinweisen. Das hat er lieber erst gar nicht erwähnt.

Und das ist gerade mal ein winzigkleiner Teil... was Sitchin sagt, kann man getrost vergessen. Als Romanautor wäre er gut, aber was er schreibt hat weder Hand noch Fuss.

Zitat:
Nicht umsonst gilt Sitchin nicht nur der etablierten Wissenschaft, sondern auch Leuten wie z.B. Erich von Däniken oder Walter Jörg Langbein als Persona non grata.


Erutan schrieb am 15.05.06 um 15:20:24:
Das hat aber ganz andere Gründe. Die Genannten und noch weitere Autoren haben sich einen kleinen feinen Verein zusammengebastelt und legen einen Canon vor an den sich alle zu halten haben. Das erhöht die Glaubwürdigkeit und Glaubwürdigkeit steigert den Absatz.

Dir ist aber schon klar, das sich die meisten Postulate der PS herzzereissend widersprechen, und das es jede Menge Streit unter diesen Leuten gibt? Aber ok, vielleicht hast du es lieber handfest. Wenn du möchtest, kann ich Walter Jörg Langbein ja gerne mal fragen, was er dazu sagt. Erich von Däniken kriege ich wohl nicht in ein Forum, bestenfalls eine Vertrauensperson von ihm, die aber auch einiges weiß. Wie schauts, möchtest du das mit den Leuten selbst diskutieren? Unbewiesene Behauptungen über andere aufstellen ist recht leicht, aber wie sieht es aus mit Beweisen, oder damit, mit diesen Leuten selber darüber zu reden? Schonmal gemacht?

Die etablierten Wissenschaften wiederum sind kein Verein, in dem es eine vorgefertigte Meinung gibt. Wäre dem so, hätte sich Wissenschaft niemals weiterentwickelt, da sie auf Falsifizierung beruht, sprich, auf dem Beweis, das etwas falsch ist. Wenn das den "Etablierten" nicht gefallen würde, gäbe es überhaupt keinen Fortschritt. Veröffentlichungen, die z.B. behaupten, das es keinen Urknall gab oder die Idee des n-Bran Multiversums sind ein kleiner, dezenter Hinweis in die Richtung.

Erutan schrieb am 15.05.06 um 15:20:24:
Sitchin machte und macht immer sein eigenes Ding und folgt seiner eigenen Überzeugung.

Man muß sich auch mal vor Augen halten, daß es ohne Sitchin die meisten anderen Autoren gar nicht geben würde.
Die meisten sind auf den Zug aufgesprungen und verbreiten jetzt ein mehr oder weniger uniformes Bild, daß in vielen Punkten dem Bild von Sitchin widerspricht.

Für die anderen Autoren der Szene ist es natürlich nicht gerade klasse wenn es mehrere grundlegend verschiedene Ansichten gibt denn die Leser könnten sich fragen, ob an der ganzen Sache überhaupt etwas Wahres dran ist wenn so unterschiedliche Bilder gezeichnet werden.

Ich persönlich betrachte Sitchin ganz sicher nicht als 100% glaubhaft aber alle anderen betrachte ich als noch sehr viel unglaubhafter. Die unglaubhaften Stellen in Sitchins Theorie sollte man meiner Ansicht nach mit eigenem Hirnschmalz auffüllen.


Das Problem ist, mit Hirnschmalz kannst du nur die Lücken auffüllen, die dir auffallen. Wenn er zum Beispiel von unbekannten Hieroglyphen spricht, und ich einen Ägyptologen frage der mir direkt auf den Kopf zusagt, was die Hieroglyphe ist, lässt das wenig Ahnung bei Sitchin erkennen und ist mit Hirnschmalz wohl kaum zu lösen. Das schlimmste, was er macht ist das, was man allen anderen Schreibern in dieser Szene anlasten muß: Keine Quellenangaben. Das überprüfen des geschriebenen ist (meiner Meinung nach mit voller Absicht) fast unmöglich, man muß wirklich verdammt viel Zeit verwenden. Warum machen solche Autoren das wohl? Das Buch wird nicht komplizierter, wenn man ab und an eine kleine Zahl in Klammern hinzufügt und sie am Ende des Buches erläutert (sprich, welches Zitat von wo aus welcher Quelle stammt). Was das betrifft, sind alle Autoren in diesem Bereich ungenügend...

ciao

JM
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Azatoth
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Re: [ÄE] Griech. Mythologie und der Asteroidengürt
Antwort #17 - 20.05.06 um 05:29:00
 
Erutan schrieb am 04.05.06 um 12:34:23:
Die menschlichen Hybridwesen können sich nicht selber fortpflanzen und werden von den Anunaki regelrecht produziert. Doch es treten Nachschubprobleme auf und Enki beschließt, den Menschen die Fortpflanzung zu ermöglichen.

Sein Halbbruder Enlil ist strikt dagegen. Er will keine flächendeckende unkontrollierte Ausbreitung der Menschen. Sie sollen ausschließlich als Arbeiter für die Anunaki dienen.

So einigt man sich darauf, daß man den Menschen zwar die Fortpflanzung ermöglicht, ihre Lebenszeit jedoch beschränkt.


Erutan schrieb am 04.05.06 um 12:34:23:
Im alten Testament wird der Begriff Erkenntnis immer als Synonym für Sexualität gebraucht.

Wenn Adam auf Eva kletterte schreibt die Bibel: "Und Adam erkannte abermals sein Weib".


Für einen Moment fand ich den Zusammenhang interessant.
Dann fiel mir aber sofort ein, dass Gott bereits direkt nach der Erschaffung des Menschen sagte : "Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde..." - 1. Mose, 1.28

Passt also doch irgendwie nicht zusammen oder ?
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Re: [ÄE] Griech. Mythologie und der Asteroidengürt
Antwort #18 - 20.05.06 um 12:01:57
 
Zitat:
Für einen Moment fand ich den Zusammenhang interessant.
Dann fiel mir aber sofort ein, dass Gott bereits direkt nach der Erschaffung des Menschen sagte : "Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde..." - 1. Mose, 1.28

Passt also doch irgendwie nicht zusammen oder ?


Ja, das scheint ein Widerspruch zu sein....aber nur deshalb weil die ursprünglichen Quellen für die Schriften des alten Testaments nicht 1:1 übernommen wurden.

Die Anweisung Enlils (römisch: Jupiter, hebräisch: Johweh), fruchtbar zu sein und sich zu vermehren findet sich auch in den mesopotamischen Texten. Im Unterschied zur Bibel steht dieser Satz jedoch am Ende der Flutkatastrophe (Sintflut in der Bibel). Enlil, der die Menschen eigentlich vernichten wollte und zunächst erbost über den Wortbruch seines Halbbruders Enki ist, der einem Menschen die bevorstehende Katastrophe verriet, sieht schließlich ein, daß die Städte und Anlagen nur mithilfe der Menschen wiederaufgebaut werden können.

(mit eigenen Worten widergegeben)

In den mesopotamischen Texten liegen zwischen dem Entschluß, "Menschen zu machen" und der Anweisung, fruchtbar zu sein, rund 187.000 Jahre wobei zugrunde gelegt ist, daß die Erschaffung des Menschen vor etwa 200.000 Jahren stattfand und die Sintflut vor rund 13.000 Jahren.

Wenn man diese beiden Sätze in einer Kopie der Urtexte willkürlich hintereinander schreibt, ergibt sich natürlich ein ganz anderes Bild.

Und noch etwas: NUR in der christlichen Übersetzung des Alten Testaments ist an dieser Stelle überhaupt von "Gott" die Rede.

In der christlichen Übersetzung heißt es: "Und Gott sprach: Lasses uns Menschen machen, nach unserem Bild als unser Gleichnis." Genesis 1.26)

In der Originalfassung des alten Testaments steht bzw. stand anstellen von "Gott" das Wort "Elohim", was so viel wie "Mächtige" oder "Herren" (im Plural) bedeutet.

In den davor liegenden Absätzen, wo "Gott" Himmel und Erde erschafft, die großen Meerestiere etc., wird nicht im Plural gesprochen. Diese Bestandteile der Bibel sind auch nicht aus dem Atramchasis übernommen (da sie darin nicht vorkommen) sonderen eher aus der Enumal Elish bzw. anderer Texte.

Man kann sich vorstellen, daß eine enorme Zeit zwischen der Erschaffung der Erde und der Erschaffung des Menschen gelegen haben muß. Das Atramchasis beginnt erst mit der Ankunft der Anunnaki. Da existierte die Erde bereits lange.

Grüße
Erutan

Ich muß in dem Posting, auf das Du Dich beziehst, etwas korrigieren. Leider geht das nicht mehr. Daher mache ich es hier bevor jemand auf die Idee kommt, das anzuprangern  Zwinkernd

Illu ist natürlich nicht die Einzahl von Elohim; vielmehr lautet Elohim im Singular Eloah (Mächtiger, Herr). Illu oder Ilu ist die sumerische Entsprechung dieses Wortes.
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« Zuletzt geändert: 20.05.06 um 19:52:10 von Erutan »  
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