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Amundsens verschwinden (Gelesen: 2947 mal)
Fidel
DEFCON 1
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Beiträge: 14
Amundsens verschwinden
11.05.04 um 15:18:45
 
Hallo Freunde,

jetzt, Dienstag, 11.05.04, 15:15 gibt es im ZDF einen bericht über Amundsens verschwinden in der Arktis!

Grüße, Fidel
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Fidel
DEFCON 1
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Beiträge: 14
Re: Amundsens verschwinden
Antwort #1 - 11.05.04 um 17:17:57
 
Amundsesn verschwinden war nur Randthema, es ging um ein Italie. Luftschiff, das angeblich am Nordpol von einem Nordwind (wie auch immer das möglich sein soll, das es am Nordpol Nordwind gibt) zum Absturz gebracht wurde und Amundsen sei bei der Suche danach mit seinem Flugzeug im Eise verschollen. Weiß jemand mehr darüber?
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Zwoologe
DEFCON 1
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Kick Bush&TCPA

Beiträge: 28
Berlin
Geschlecht: male
Re: Amundsens verschwinden
Antwort #2 - 15.06.04 um 07:21:53
 
(Rom/dpa) - Eisige Winde fegten über die Arktis, als sich die
Tragödie ereignete. Man schrieb das Jahr 1928, eine Zeit, als
Pioniertaten und abenteuerliche Expeditionen die Schlagzeilen
bestimmten. Das Luftschiff «Italia», das am Tag zuvor den Nordpol
überflogen hatte, wurde durch die Sturmböen gegen das Packeis
gedrückt. Innerhalb von nur wenigen Minuten stürzte das Schiff 500
Meter tief. Durch den Aufprall wurden neun Expeditionsmitglieder
sowie der Leiter des Unterfangens, der italienische Polarforscher
Umberto Nobile, auf eine Eisscholle geschleudert. Weitere sechs Mann
verblieben an Bord und wurden mit der nunmehr leichteren, wieder
aufsteigenden «Italia» davongetragen. Sie wurden nie wiedergefunden.
Am Sonntag (25. Mai) jährt sich das spektakuläre Unglück zum 75. Mal.

Nobile hatte bereits zwei Jahre zuvor in Begleitung des
norwegischen Polarforschers Roald Amundsen und des amerikanischen
Millionärs Lincoln Ellsworth in dem von ihm selbst entworfenen
Luftschiff «Norge» den Nordpol überflogen. Es wäre der erste
Nordpol-Überflug gewesen, wenn der Amerikaner Richard Byrd den
Abenteurern nicht im Flugzeug um drei Tage zuvorgekommen wäre.

Dennoch wurde Nobile in Italien als Volksheld gefeiert und mit
Ehrungen überschüttet. Einziger Missklang für den General war die
herbe Kritik Amundsens, der öffentlich das fehlende technische Können
des Italieners anprangerte. Dies trieb Nobile dazu an, eine zweite,
ganz eigene Expedition zu wagen.

Planmäßig umkreiste er bei dieser zweiten Reise mit der selbst
entworfenen «Italia» am 24. Mai den Nordpol und meldete seinen Erfolg
über Funk. Erst auf dem Rückflug zur norwegischen Insel Spitzbergen
ereignete sich die Katastrophe, die als eine der größten Tragödien in
der Geschichte der Arktisforschung gilt. Funksprüche, die ein
sowjetischer Amateur aufgefangen hatte, lösten schnell einen
Wettstreit unter verschiedenen Ländern um die Rettung der Besatzung
aus. Insgesamt wurden 21 Flugzeuge aus sechs Nationen sowie der
sowjetische Eisbrecher «Krassin» für die Suche eingesetzt. Auch
Amundsen, der berühmteste Polarforscher seiner Zeit, fahndete nach
den Vermissten - und kam bei einem Erkundungsflug am 22. Juni selbst
ums Leben.

Trotz des massiven Einsatzes von Rettungstrupps dauerte es bis zum
23. Juni, bis der durch Knochenbrüche bewegungsunfähige Nobile in
Sicherheit gebracht werden konnte. Das letzte überlebende
Besatzungsmitglied der «Italia» wurde am 12. Juli geborgen. Nach
seiner Rückkehr nach Italien wurde Nobile vorgeworfen, das Unglück
durch ein falsches Manöver verursacht zu haben. Das faschistische
Italien sah den Misserfolg als Schande für die Nation und entließ den
einstigen Nationalhelden aus der Armee - ohne ihn auch nur einmal
angehört zu haben.

Bis heute kursieren Gerüchte, wonach der Polarforscher ein Opfer
von Intrigen eifersüchtiger italienischer Luftwaffenoffiziere war.
Nobile, der nach dem Krieg für die Kommunistische Partei im Parlament
saß, wurde nie rehabilitiert und starb 1978 in Rom, wo er völlig
zurückgezogen gelebt hatte. In seiner Wohnung befanden sich unzählige
Erinnerungsstücke an den vergangenen Ruhm - sowie seine
einbalsamierte Hündin Titina, die nach der «Italia»-Katastrophe mit
ihm gemeinsam von der Eisscholle gerettet worden war.

     
     
Autor: Carola Frentzen, dpa - 20.5.2003
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Es gibt keinen Anstand mehr, nur noch Politik.
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urbayer
DEFCON 4
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Glückliche Sklaven sind /> /> Feinde der Freiheit /> !!!

Beiträge: 742
Bavaria
Geschlecht: male
Re: Amundsens verschwinden
Antwort #3 - 15.06.04 um 09:12:40
 
die geschichte is irgendwie traurig  ;(
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