Zitat:Wer sagt dir, daß nicht vorhergesehen wurde, oder sogar vorherbestimmt war, daß du im Buch der Zeit liest und diese Einflußmöglichkeiten, die du glaubst zu sehen, nicht in der Absicht plaziert wurden, um dir die Illusion eines freien Willens zu geben? Wenn alles vorherbestimmt ist, ist auch die Verzweigung vorherbestimmt, die du glaubst "freiwillig" zu gehen.
Mal abgesehen davon: wie kann es einen "in gewissem Maß freien Willen" geben? Ist er jetzt frei oder nicht? Klingt wie ein bißchen schwanger.
(Zur Info, ich weiß um deine Ansichten (zumindest ein wenig, hab gerade "Auf ein Wort" beendet (echt interessant, wie z.Z. aus allen möglichen Richtungen diese Frage des Willens auftaucht) und beginne einiges bis alles zu teilen))
Aber mal als philosophische Nebenfage: Wenn du "Auf ein Wort" gelesen hast und es sogar in einigen Foren weiterempfiehlst (warum eigentlich nicht hier?), wieso versuchst ausgerechnet du einen, zumindest bedingt, freien Willen zu verteidigen?
Somit ist mir auch deine Anmerkung um die gespaltenen Persönlichkeiten, zum Zwecke maximaler Erfahrung, ein Begriff, war hier aber nicht gemeint.
Das Thema war tatsächlich physikalisch gemeint, basierend auf dem Spiegel-Bericht, wobei ein philosophischer Hintergrund mich dabei wohl gelenkt hat.
Was das Weltgeschehen so betrifft, da ist wohl kaum noch einer frei. Ich verstehe es aber ganz gut mich da durchzubewegen ohne bemerkt zu werden.
Ansonsten: Es gibt einen Ausgangs- und einen Ziel-punkt, wie dort hingelangt wird ist frei.
Alle wege führen nach rom, äh zum ziel.
Bitte vorsicht!!! Nur für dich, was ich schreibe, ist was ich schreibe. Meine Ansicht aber, ist meine Ansicht, die kennt keiner und die zeige ich nicht - ist besser so...
Was "Auf ein Wort" betrifft, ich konnte nicht mehr in den anderen foren darauf hinweisen, weil ich keinen Anschluss mehr zur verfügung hatte. Ist nun aber nachträglich geschehen.
Außerdem, es wird dich wundern, ich habe es nicht gelesen.
Hab gestern abend die ersten zig seiten gelesen.
Ja, und trotzdem weiß ich was es birgt, wusste es schon bevor ich es überhaupt hatte und hätte reinschauen können.
Dies Buch ist wohl eine "Hilfe" und von wirksamkeit, sofern sich der Bürger daran traut, ja durchtraut!
Nun, werd dieses schöne Werk natürlich auch lesen, nur ob und was es bei mir wohl bewirkt...
Zitat:Jetzt, mit zusätzlichem Hintergrund, könnte ich die Frage auch so formulieren:
Ist unsere Zukunft vorherbestimmt, und wir damit nur Zuschauer unseres Lebens, aus Gründen der (Selbst-)Erfahrung (im Sinne von GOTT erfährt sich selbst), oder gibt es unendlich viele, parallele, Welten, die sich in jedem Moment bilden, da sie sich aus den verschiedenen Möglichkeiten ergeben, die ich gehen könnte, in jedem Moment meines Seins, alle real, nur in verschiedenen Dimensionen, aber nicht (!) zum Zwecke der maximalen Erkenntnis, sondern als Ergebnis eines Naturgesetzes (aus Atheistischer Sicht in Kombination mit der Quantenmechanik), wobei diese parallelen Welten in keinem Bezug zu einander stehen.
(Die mögliche Kombination beider Möglichkeiten zum Zwecke maximaler Erfahrung in kürzester Zeit klammere ich hier mal bewußt aus, u.a. mit der Begründung, daß das sich selbst Erkennende nicht in Zeitdruck ist, es hat in gewissem Sinne "alle Zeit der Welt")
Nochmal zur Philosophie: wie kommst du darauf, das Allumfassende könnte sich vervollkommnen, impliziert ja, daß das Allumfassende unvollständig sei, die Frage ist doch eher:Was mit der Vollkommenheit (Allmacht) anfangen? Und vor allem: wie, ohne in die falsche Richtung zu verfallen? (Ja, ich bin noch nicht erwacht)
Nun, was die Welten betrifft,:
Code:
Das Universum finde ich im Geiste wieder, es ist nicht unendlich, nur alles darin kann nicht seine grenze erreichen, da es gerade zu groß ist, wie sein beherbergtes bewusstsein.
D.h. das Universum befindet sich im unendlichen, grenzenlosen Leeren Raum und dehnt sich soweit aus, wie man es halt ausbaut, es hat in diesem Sinne also keine grenzen, ist unendlich.
Dieser Leere Raum drumherum, in dem es sich befindet, ist für mich gleichzusetzen mit meinem bewusstsein.
Ja - schon komisch, ich befinde mich in meinem Bewusstsein, in etwas, was ich mir vorstelle oder vorstellen kann, kann mit dem Körper im Universum umhergehen und es erleben und diesen Körper verlassen um den Appart bei seiner arbeit und in seinem agieren zu betrachten.
zur vollkommenen sache:
Code:
etwas vollkommenes steht am Anfang, es ist eines und ist nicht, etwas vollkommenes folgt, es ist eines und ist alles,
etwas vollkommenes entsteht, es ist eines wie keines und ist sowohl alles als auch nichts.
...Bin auch nicht 'erwacht', muß mit diesem Körper und seinem Verstand auskommen...
...hab alles wissen und kann doch nichts akzeptieren...
Ich denke ich werde alles rekonstruieren müssen, dem Verstand die gewonnene 'form' einspeisen und ende...
Jede auch noch so fortgeschrittene 'form' bringt den Verstand um, ist einfach nicht für ihn vertretbar, die fertige aber verschont diesen, obwohl mit größerem fortschritt der 'form' es für diesen schwieriger ist.
Bin eigentlich schon soweit, daß beides bestens zusammenarbeitet und miteinander auskommt, freund ist.
Doch bei der Ausführung bzw. der umsetzung in dieser Verstandeswelt hapert es, da der Verstand verbietet die zwar erkannte und akzeptierte, unbegrenzte möglichkeit darauf anzuwenden.
Was andere Dimensionen oder Seins-Erscheinungsformen anbelangt, da spielt er nicht mehr mit...
Zitat:Da wir nicht wissen, was kommt, spielt es für uns eigentlich keine Rolle, ob etwas vorherbestimmt ist oder nicht. Somit scheint alles, was wir tun, aus unserem eigenen Willen heraus zu geschehen, obwohl es in Wirklichkeit bestimmt ist. Somit können wir glauben, wir hätten ihn, ohne das es wirklich so ist.
Anfang und Ziel sind gesetzt, der Weg darf von dem Individuum bestimmt werden.
Entscheidet man sich für etwas, das geschieht jeden augenblick, zu verändert dies das möglichkeitsgefüge.
Nach jeder entscheidung wird also der Weg zum Ziel neu berechnet und gegebenfalls die optionen angeglichen.
Wer weit genug schauen und gut berechnen kann, könnte also über ein gezieltes handel dafür sorgen, das alle abläufe so erfolgen, das er das Ziel erreicht.
Das hieße also jede handlung, quasi alles zu erfassen, ob vergangenheit, gegenwart oder zukunft, und einen richtigen "schaltplan" aufzustellen.
Es gibt viele Rechenzentren, mit Computern, die alles bisher bekannte, ach was sag ich, was ist schon das bekannte, -Computer, die in ganz anderen Dimensionen arbeiten, aber selbst diese Rechner schaffen und schaffen es einfach nicht.
Der Mensch aber, er hat die möglichkeit.
Dazu aber, was ist Mensch? Mensch ist nicht gleich Mensch!
Mit besten Grüßen, Prema Yoni Viraha