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Theorie der aufblähenden Erde (Gelesen: 69673 mal)
Conny
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Theorie der aufblähenden Erde
23.04.05 um 11:06:24
 
Hallo in die Runde!

Irgendwo las ich mal von der Erdexpansion und nahm es hin, fand es innerlich richtig und ging weiter. Doch jetzt habe ich diesen Ansatz nochmal herausgekramt, da ich es glaubwürdig fühlte, dass die Erde mal kleiner war. Doch wie klein, woran orientieren?

Nehmen wir an das Pangäa von welchem berichtet wird, war nicht ein Kontinent einfach nur, sondern die komplette Oberfläche der Erde. Die Oberfläche der Erde war nun vollständig mit Wasser bedeckt (wo soll es auch hin) - die Tiefe dieses Meeres können wir ja als nächstes berechnen. Somit war Pangäa einfach der Meeresgrund einer kleineren Kugel.

Auf jeden Fall ist diese kleine Erde mit etwa dem halben Radius innen ebenso heiß wie wir das von unserem heutigen Kern vermuten (und wir eben von unserer Kugelschale vermuten). Das flüssige Innen wird durch Trägheit nach außen gedrückt, die Oberfläche reißt, Vulkane sind noch viel aktiver als heute - die Erde ist sicherlich von dauerhaft heißem Wasser bedeckt.

Dadurch breitet sie sich aus, die Kontinente bilden sich, der Wasserspiegel sinkt, das Leben in dieser wahrhaften Ursuppe entstanden besteigt das Land. Im Modell habe ich die kleine Erde bis auf die Größe der heutigen Erde anwachsen lassen und habe die Masse die sie damals hatte, mal auf die Kruste verteilt und die Dicke dieser berechnet. Es müssen wohl um die 350km Kruste sein zum Hohlraum, welcher ziemlich groß sein würde...

Im Anhang ein Verweis auf eine Exceltabelle - vielleicht hat jemand Muße die Zahlen mal nachzurechnen, ob die Rechnerei stimmt.

Was haltet ihr von diesem Szenario? Grüße, Conny... (diese Zeilen findet man auch in den Tiefen eines klaren Blicks)

http://extern.fensterlade.de/hohle-erde/berechnungsmodell_aufgeblaehte_erde.xls
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Conny
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #1 - 23.04.05 um 11:12:09
 
...


<schmökernd> Irgendwie muss ich dieses Bild wohl mal gesehen und unterbewußt mir gemerkt haben - mich aber nicht erinnert... Es ist grafisch das, was ich meine (und wodurch ich mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf gekommen bin).
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Arkas
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #2 - 23.04.05 um 16:19:31
 
Also, Deine Berechnungen stimmen alle, bis auf die kleine Abweichung:

Vom Radius der Massekugel/heutigen Erdkugel ausgehend erhalte ich folgendes Volumen:

1.076.081.694.573,02442288872231681726 km³

Geht man vom 6.357km Radius aus ergibt sich für mein Volumen:

358,08477993284283768099220961 km Krustendicke (also fette 84m und 78 cm  Laut lachend mehr als bei Dir)

Allerdings gehen wir dabei von einer perfekten Kugel aus.
Bei der Volumenzahl von Wikipedia sind vermutlich sämtliche "Unebenheiten" berücksichtigt.
Will man das auch berücksichtigen muss man wohl von einem Durchschnittsradius ausgehen, der von dem halbierten Pol-Durchmesser abweicht.

Dieser Durchschnittsradius beträgt: 6371,0452550443169832963575254042 km

Krustendicke:
356,36456439286920900302820189 km

Also nur 2 km weniger.


Fazit: Stimmt die Annahme, liegt die Krustendicke bei ca. 360 km, quasi ein Katzensprung im Vergleich zu dem wovon man sonst so bei der Hohlwelt-Theorie ausgeht  8).

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Conny
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #3 - 23.04.05 um 17:33:21
 
Ja, die Volumenwerte aus der Wikipedia sind wahrscheinlich mit Gebirgen etc. Ich wollte erst auch mit einer idealen Kugel rechnen - aber es nimmt sich ja für unsere Übschlagsrechnung nicht viel.

Jetzt müssten wir mal an die Statik gehen, um zu beweisen, dass uns unsere Doppelkuppel nicht einfällt Zwinkernd .
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Conny
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #4 - 23.04.05 um 17:34:34
 
Zitat:
Fazit: Stimmt die Annahme, liegt die Krustendicke bei ca. 360 km, quasi ein Katzensprung im Vergleich zu dem wovon man sonst so bei der Hohlwelt-Theorie ausgeht  8).


Das Interessante ist auch, dass wir dadurch viel mehr Platz im Inneren haben!
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #5 - 26.04.05 um 01:14:28
 
Zitat:
Was haltet ihr von diesem Szenario? Grüße, Conny...

im moment ist m.e. die erdexpansions theorie eine der besten basen auf der ein hohle erde szenario aufgebaut werden kann.
hier ein link zur technischen universitaet berlin zum thema:
http://www.tu-berlin.de/presse/tui/01jun/erde.htm

Zitat:
(diese Zeilen findet man auch in den Tiefen eines klaren Blicks)

leider immer noch zu tief. ich hoffe es wird sich bald wieder erheben und jemandem zeigen wo er sich seine hexenjagt hinschieben kann! (musste mal gesagt werden)

gruesse, zak
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"Eine Gesellschaft, die ein klein wenig Freiheit aufgibt für ein klein wenig Sicherheit, verdient beides nicht und wird beides verlieren." Benjamin Franklin
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alvaricus
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #6 - 26.04.05 um 11:01:03
 
moin @all hier:
ein kleiner Einschub zur Excel Tabelle: Landanteil Anfangserde: 0%
Doch möchte ich ganz gerne die Urerde anders betrachten:
Die Urerde I  (Radius kleiner als halb so groß) war ein Masseansammlung ohne Hohlraum. Unser Sonnensystem war zu jener Zeit noch voller Himmelskörper die erst noch durch Gravitation sich zu den Planeten finden mussten. Also war die UrerdeI einem ständigen Bombardement von kleineren und größeren Himmelskörpern ausgesetzt, die das Volumen weiter vergrößerten, bis eines Tages sich ein weiterer ähnlich großer Himmelskörper auf den Weg machte mit der UrerdeI zu kollidieren. Die Kollision brachte zum einen das Volumen der Urerde II zustande und zum anderen wurde durch die Wucht der Kollision/Explosion soviel Materie in den Orbit geschleudert, dass diese sich dort (Gravitation)zu unserem Mond vereinigte, will heißen: im Orbit holen die schnell umkreisenden Trümmerstücke die Langsamen ein und vereinigen sich zu unserem Mond.
Jetzt zur Urerde II während und nach der Kollision:
Der Zusammenstoß setzte ungeheure Energie frei und ließ beide Körper förmlich aufglühen. Der Druck auf den Innenbereich der UrerdeI verstärkte sich extrem und erzeugte einen nach außen drängenden Effekt. Materie spaltete sich ab, wie bei unzähligen Supervulkanausbrüchen und ließ um einen verbleibenden Kern eine riesige Staub/Materieschicht um diesen Urkern entstehen. Diese vereinigte sich durch Gravitation (analog zur Entstehung des Mondes) zu unserer Kruste. Der Mond wurde zum Mond, weil nur begrenzte Materie sich zu einem Körper vereinigen konnte. Bei der Urerde II schloß sich diese ganz umschließende Staub/Materiewolke zu einer ganz umschließenden Kruste, die sich (durch Gravitation) weiter verdichtete bis hin zur Materienschmelze. Gleiches passierte analog im Kern - auch hier reichte die Kerngröße aus um innen Materie zu Magmen zu schmelzen.
Anmerkung: Io der angeblich vom Jupiter durchwalkt wird hat trotz seiner kleinen Größe einen sehr aktiven Vulkanismus. Bei Europa ist dieses mehr als wahrscheinlich und auf dem Mond wie auch Mars finden sich ebenfalls Hinweise auf einen erloschenen Vulkanismus. Das heißt, selbst eine nur 1000 Km dicke Kruste kann Magmen bis hin zu einem sehr aktiven Vulkanismus erzeugen. Für den Kern gilt eine Konstellation die von einer im Schnitt schwereren Masse ausgeht, die nach der Kollision dort verblieb. Hier lässt der Magmenbildungsprozess selbst die Kruste aufschmelzen, will heißen: Der Kern glüht innen rötlich auf - ist also keine Sonne jedoch glüht und wirkt wie eine schwache Sonne.
Zurück zur Urerde II:
Das Wasser, welches die Erde einst ganz umfasste, war zunächst, wie bei der Venus in einer Wolkenschicht gebunden und konnte sich nicht auf der Oberfläche halten, weil diese wie der Kern bis zur Oberfläche aufschmolz und Wasser verdampfen ließ. Erst durch die weitere Expansion der Urerde II gab es mehr Oberfläche und somit eine Entlastung auf den Innenbereich der Schale/Kruste, dass die Oberfläche auskühlen konnte und Wasser sich dort niederlassen konnte. Die weitere Expansion ließ die Schalendicke geringer werden und den sehr aktiven Vulkanismus langsam einschlafen. Das Wasser setzte sich langsam ab und ließ einen Urozean entstehen aus denen, durch weitere Expansion, die Kontinente langsam herausragten. Das Leben, dass erst langsam entstand, passte sich den Bedingungen an.
Die Schalendicke ist also zunächst kaum trennbar vom Kern immer geringer geworden und zog sich zunehmend zusammen. Ein Hohlraum entstand!
Soviel dazu erst einmal...
Gruß
Alvaricus
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alvaricus
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #7 - 26.04.05 um 16:01:47
 
hier noch ergänzend zu dem vorher gehenden Text ein paar Bilder zur besseren Anschauung:

...
der Thetys-Erde-Crash der die Mondentstehung zur Folge hatte
...
Material spaltet sich durch die Aufprallexplosion ab. Der Nahbereich wird zu unserer Kruste der im weiteren Orbit sich befindene Teil zu unserem Mond.
...
die Kruste verdichtet sich und schmilzt bis zur Oberfläche auf, der Urplanet Erde glüht rötlich und wird von einer fast Licht undurchlässigen Wolkenschicht umgeben.. wenn man so will eine Art Nuklearer Winter mit Heizung von unten für die nächsten Jahrmillionen... Sämtliches Wasser befindet sich in dieser Wolkenschicht. Die Zustände ähneln denen des Planeten Venus.
...
Die Oberfläche ist zunächst eine einzige offene Caldera. Magmen dringen überall an die Oberfläche. Doch die Erde expandiert und der Druck auf die Kruste wird geringer. Weniger Masse lastet auf anderer, weil Sie sich verteilt. Die Oberfläche kann auskühlen. Das Wasser kann sich setzen. Der Urozean entsteht. Noch brodelt dieser und die Atmosphäre enthält mehr Wasser als der Urozean. Durch die weitere Expansion verteil sich das Wasser immer weiter und kühlt aus. Leben kann entstehen. Die Expansion schreitet voran und das Wasser verteilt sich soweit, bis Landmassen aus diesem heraus ragen. Land entsteht. Das bereits vorhandene Leben passt sich auch dieser neuen Umgebung an. Der hohe Wasseranteil in der Atmosphäre wirkt wie eine Treibhausglocke und es entsteht ein gleichmäßiges feuchttropisches Urklima... der Rest ist bekannt...
Bis auf, dass immer wieder Katastrophen die Erde erschüttern. Meteoreinschläge oder Supervulkanausbrüche versetzen dem Klima einen Schock. Die Atmosphäre wird verdunkelt und die Erde kühlt aus. Folge: Eiszeiten oder sogar die phantalassische Erde = Schnellball Erde entstehen und bremsen die Evolution....

Gruß
Alvaricus
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jbo166
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #8 - 17.11.05 um 02:36:13
 
alvaricus schrieb am 26.04.05 um 16:01:47:
Thetys-Erde-Crash der die Mondentstehung zur Folge hatte


Kleine Anmerkung: Tethys ist der Name eines Teils des Urozeans Panthalassa, nicht aber der Name des marsgroßen Planetesimals das für über 4 Milliarden Jahren auf die Erde einschlug.

mfg J
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alvaricus
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #9 - 18.11.05 um 16:03:24
 
@jbo166: sorry Du hast recht.. ich weiß nicht welcher Elch mich da geritten hat...    Laut lachend hä? Augenrollen Zunge

ich meinte "Theia"..

Gruß Alvaricus
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jbo166
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #10 - 24.11.05 um 02:11:48
 
Malhzeit !

Das Bild was Conny hier zeigt sieht sicher sehr interessant und auch plausibel aus.
Doch geht sie davon aus daß die Kontinente schon immer die gleiche Form und Größe hatten.
Dies ist aber nicht der Fall wie sich leicht an vielen Sedimenten belegen lässt.
Ausserdem würde die abnehmende Krümmung der Erdoberfläche, bei zunehmender Aufblähung derselben, bedeuten das die Kontinente praktisch in sich selbst gestaucht würden.
Abgesehen davon hätte das eine Verzerrung ihrer Form mit sich geführt.
Ihre und Alvaricus Darstellung, daß die Kontinente durch Aufblähung der Erde und dem damit einhergehenden Rückzug des Wassers enstanden seien, finde ich sehr unlogisch da die marine Kruste einen anderen Chemismus besitzt als ihr kontinentales Pendant.
Es handelt sich hier also um 2 verschiedene Sorten von Krusten.
Laut gängiger Theorie begann die Entstehung der kontinentalen Platten vor etwa 4 Milliarden Jahren, nämlich zu dem Zeitpunkt als die Temperatur der Erdatmosphäre unter 100 Grad sank, und damit ein Abregnen des in der Atmosphäre gesammelten Wassers ermöglichte.
Dieser Dauerregen setzte die erste Verwitterung der Urkruste in Gang.
Das Erosionsmaterial sammelte sich in naheliegenden Depressionen des Geländes und aufgrund seiner geringeren Dichte (viel Wasser und Gas eingeschlossen), schwamm es quasi auf der Urkruste obenauf, und sammelte sich dann später irgendwann zum ersten Superkontinent.
Von diesen Superkontinenten gab es übrigens mehr als nur einen, sie sind also in geologischen Zeiträumen kein Unikum.

mfg J
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alvaricus
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #11 - 24.11.05 um 21:46:53
 
@jbo166 Zitat:
Doch geht sie davon aus daß die Kontinente schon immer die gleiche Form und Größe hatten
 nun nicht ganz... es ist eine vereinfachte Darstellung der Erdentwicklung. Bei dem vorhandenen Wasser, war Anfangs die Erde vollständig davon bedeckt, daher die Sedimentierungen. So verstehe ich nicht, wie sich das Gegenteil durch Sedimente beweist ???  Zitat aus www.erdexpansion.de : Zitat:
Es handelt sich dabei einmal um eine sehr ausgefallene Verteilung der verschiedenen Höhenniveaus der Erdkruste und zum anderen um die Tatsache, dass die großen Kontinentalblöcke, die sich in Ihrem strukturellen und chemischen Aufbau deutlich von den Meeresböden unterscheiden, nur 29 Prozent der Erdoberfläche bedecken. Es gibt keine geologischen Kräfte wie etwa Gebirgsbildung, Vulkanismus, Sedimentation oder langfristiges Aufsteigen und Absinken verschiedener Teile der Erdkruste, welche diese auffallende Morphologie zustande gebracht haben könnten. Die Erdexpansionshypothese hat hingegen die vorgefundene Grundstruktur der Erdkruste als notwendige Konsequenz. Dazu folgende Fakten: Land 29%, Wasser 71 % Das Land besteht dabei überwiegend aus stabilen relativ dicken Kontinentalblöcken, die (aus den leichteren Graniten bestehend) in dem plastische Material des Erdmantels sozusagen schwimmen. Die leichten Stoffe der Kontinentalblöcke müssten dabei aus dem schwereren Material des Erdinnern ausgeschieden worden sein und an die Oberfläche gelangt sein, ganz nach dem Muster der Schlackenbildung. Die heutige, ja schon klassische Lehre, hat sich nie darüber gewundert , dass diese Schlacke (Granitstruktur) nur 29% der Erdoberfläche bedeckt. Da blieb dann nur noch die hilflos klingende Argumentation, dass eben nicht mehr leichtes Material zur Verfügung stand und diese sich nur partiell lokalisieren konnte. Der bekannte Prof. Heinz Haber führte diese oben genannten Ausführungen selbst in einem seiner Bücher auf und folgerte für sich, dass die Erdexpansionshypothese mehr als ein Schattendasein führen sollte.

Es ist sehr fraglich von der Wissenschaft zu behaupten, dass alles Wasser aus der Atmosphäre abregnete... Bedenke: 100% Wasser in der Atmosphäre gepaart mit Staub/Aschepartikel lassen kaum Sonnenlicht durch. Folge: Die Abkühlung der Urerde nach der Explosion/Kollision erfolgt schneller als die Theorien oder besser Hypothesen der Wissenschaft aufzeigen, WENN DIESES MODELL STIMMT...
Eher noch gäbe es demnach die sog. Schneeballerde, wie für das Neoproterozoikum angenommen, in kurzer Folge nach der Kollision mit Theia...
Nein: Die Staubmaterie in der Wasser-Atmosphäre hatte durch die Verdunkelung der Erdoberfläche eine schnellere Auskühlung bzw Krustenbildung zur Folge. Wasser durch Staub und Temperatur erschwert setzte sich in geologuisch kurzenn Zeiträumen ab und bildete den sog. Urozean --- wie schon in der Bibel beschrieben. .. und nun käme die Erdexpansion... aber ich will hier nicht den Rahmen sprengen...
Gruß
Alvaricus
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Hohlblock
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #12 - 02.12.05 um 08:59:40
 
Es gibt wohl viele Theorien.
Eine weitere wäre noch diese:

Früher war der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre hoher , auch der atmosphärische Druck war höher.-deswegen waren die damaligen Lebensformen auch grösser und kräftiger gebaut. -bis eine Katastrophe einsetzte , welcher für einen rapiden Druckabfall in der Atmosphäre sorgte , und den gesamten Planet Erde aufdehnen liess und eine globale Katastrophe ungeahnten Ausmasses hervorrief , welche unter Anderem alle grossen Dinosaurier ausrottete....

Gruß von Hohlblock
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Thargo
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Ich kenne die Lügen -
wer hat die Wahrheit
?

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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #13 - 16.04.06 um 13:46:12
 
Also ich glaube, hier sind wir auf dem richtigen Weg !

Diese Theorie scheint mir die plausibelste von allen und erklärt dabei so manche Ungereimtheiten...

... und bestätigt obendrein die HE - These !!!


Man stelle sich nur einmal die Vollerde vor:

Der extreme thermische Innendruck würde die nur eierschalendünne Kruste aufbrechen lassen, ganz zu schweigen von der immens hohen Oberflächentemperatur! ( vergleichbar mit einem Kessel kochendem Wasser )
Ein solcher ( Ur ) Planet hätte auch eine weitaus stärkere und vor allem ungleichmäßige Eigenrotation, wäre wohl höchst instabil und an vielen Stellen der Oberfläche "undicht" und flüssig.
Die Bildung einer Atmosphäre wie wir sie haben, wäre bei solch einem Modell überhaupt nicht möglich.

Das Vollerdemodell sollte man schon eher ein paar Milliarden Jahre zurückdatieren, kurz nach der Entstehung unseres Planeten:

Aus Protomaterie formt sich eine ( heiße ) Kugel - die gängigste Form von Flüssigkeit im schwerelosen Raum, wobei man feststellte, das dies bei Himmelskörpern erst ab einer Größe von 500 - 600 Km Durchmesser die Regel ist ( abhängig von Masse und Volumen )

Eine plausible These geht davon aus, da ein Großteil der Planeten aus Sonnenmaterie entstand, dh. infolge von Ausbrüchen aus diese herausgeschleudert wurde.

Befindet sich der Körper im einflußbereich eines oder mehrerer anderer ( größerer ) Massenansammlungen wie die Sonne, wird dieser eine Orbitalbahn einschlagen, da sich der Raum um das Muttergestirn, sowie bei jedem anderen größeren Körper herum krümmt.

Allein der  Schwung des Herausschleuderns schafft eine Eigenrotation, welche durch den immensen thermischen Druck im Innern und dem ( noch ) unausgewogenen Gleichgewicht weiter verstärkt wird.

( Planeten wie der Merkur, welche keine Eigenrotation besitzen wurden offenbar von außerhalb eingefangen )

Je weiter der Trabant von seinem Muttergestirn entfernt ist, desto schneller wird sich seine Oberfläche abkühlen ( bedingt durch die naturgemäße Kälte des Raumes )

Es bildet sich eine erste Kruste.

Jedoch wird sie sich nicht lange halten, da der innere thermische Druck und die Eigenrotation der jungen Vollerde immer noch viel zu hoch ist.

Die Kruste bricht unter der sich aufbähenden Erde auf und driftet auf der "neuen",zähflüssigen Oberfläche  auseinander.

Die Erde wird größer und größer...

( Man muß sich das Ganze wie bei einem Leib Brot vorstellen, der im Backofen aufgeht )

Wieder kühlt sich die Oberfläche ab, wobei die Erde immer weiter expandiert.

Dehnungsrisse bilden sich überall dort wo die neugebildete Kruste noch zu schwach ist, während sich tief im Innern langsam ein Hohlraum bildet und sich immer mehr Masse an der Innenseite ablagert.

Allmählich wird der innere thermische Druck geringer und die Rotation verlangsamt sich, während sich draußen eine erste Atmosphäre bildet.

An der Oberfläche bildet sich das Urmeer, welches den gesamten Planeten bedeckt.

Erstes Leben entsteht.

Die Erde expandiert weiter und die Urkruste erhebt sich aus dem Ozean, erste Landmassen entsehen.

Das Leben begibt sich an Land

Die Expansion des Erdballs verlangsamt sich zusehenst, wobei sich mittlerweile mehr Masse am Äquator angesammelt hat, wie an den Polen, wo die Kruste nur noch hauchdünn ist und sich erste Öffnungen ins Erdinnere bilden.

Das Leben findet einen Weg ins Erdinnere.

Die Pole kühlen ab und halten von nun ab fast alles Leben fern.

Der Mensch betritt die Welt und behauptet die Erde wäre eine flache Scheibe.

Jahrhunderte später stellt man fest, das wir auf einer Kugel leben.

Tief drin, so heißt es, wäre noch immer alles glutflüssig...

Dann behauptet plötzlich jemand, die Erde wäre hohl...

Kann das SO stimmen...?












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Nabla
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #14 - 16.04.06 um 17:18:23
 
Thargo schrieb am 16.04.06 um 13:46:12:
Diese Theorie scheint mir die plausibelste von allen und erklärt dabei so manche Ungereimtheiten...


Leider wirft sie auch zu viele Ungereimtheiten wieder auf  Zwinkernd



Zitat:
Aus Protomaterie formt sich eine ( heiße ) Kugel - die gängigste Form von Flüssigkeit im schwerelosen Raum


Du meinst doch die Protomaterie aus Star Trek oder?
Das ist nur ein Film weißt du das denn nicht?


Zitat:
Allein der  Schwung des Herausschleuderns schafft eine Eigenrotation, welche durch den immensen thermischen Druck im Innern und dem ( noch ) unausgewogenen Gleichgewicht weiter verstärkt wird.


Erste Aussage stimmt, zweite kann wegen der Drehimpulserhaltung nicht stimmen.

Zitat:
Je weiter der Trabant von seinem Muttergestirn entfernt ist, desto schneller wird sich seine Oberfläche abkühlen ( bedingt durch die naturgemäße Kälte des Raumes )


Kleine Krümmelscheißerei am Rande: nicht aufgrund der Kälte des Raumes, sondern aufgrund der Wärmestrahlung des Trabanten  Zwinkernd


Zitat:
Jedoch wird sie sich nicht lange halten, da der innere thermische Druck und die Eigenrotation der jungen Vollerde immer noch viel zu hoch ist.

Die Kruste bricht unter der sich aufbähenden Erde auf und driftet auf der "neuen",zähflüssigen Oberfläche  auseinander.

Die Erde wird größer und größer...

( Man muß sich das Ganze wie bei einem Leib Brot vorstellen, der im Backofen aufgeht )

Wieder kühlt sich die Oberfläche ab, wobei die Erde immer weiter expandiert.

Dehnungsrisse bilden sich überall dort wo die neugebildete Kruste noch zu schwach ist, während sich tief im Innern langsam ein Hohlraum bildet und sich immer mehr Masse an der Innenseite ablagert.


Und nun der Hauptkritikpunkt: Warum bläht sich die Erde auf?
Der innere thermische Druck reicht gerade mal um den weiteren Gravitationskollaps zu verhindern.
Um genauer zu sein heizt sich das Erdinnere erst durch die Kompression infolge des gravitativen Druckes auf.
Es finden noch einige Kernreaktionen statt, aber das ist bei diesen Kraftmasstäben irrelevant.

Aber selbst wenn man annimt, daß im Erdinneren übelste Kernspaltungen und sogar noch Kernfusionen ablaufen,
so werden all diese Prozesse sofort unterbrochen sobald sich ein Hohlraum im Erdinneren gebildet hat und
die Gravitation tut was sie tun muß.
Wenn es jemandem nicht einleuchtet wieso, bitte nachfragen ich erkläre es gerne.
Will jetzt einfach nicht soviel schreiben.


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I heard the heavens scream his name
I watched as he shouted
To the giants that died that day
He held up his hammer high
And called to Odin for a sign
 
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