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Theorie der aufblähenden Erde (Gelesen: 69676 mal)
ksk_1
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #105 - 26.08.08 um 21:23:19
 
Zitat:
Falsch, weil der Druck für die Temperatur zu niedrig ist, um noch flüssig zu sein!


An einem empirisch erlangten Phasendiagram gibt es nichts zu rütteln.
Da gibt es kein "vielleicht", "möglicherweise" oder gar "falsch".

Zitat:
Warum nicht? 11 km/s = 60 MJ/kg. Welche Quelle willst du da wissen?


Woher kommt die Geschwindigkeit und wieso entspricht sie 60MJ/kg ?

Zitat:
Wie kannst du behaupten, daß das falsche Werte sind, wenn du nicht weißt woher die kommen? Hast du einen Vergleichswert dafür?


Nein ich habe keinen Vergleichswert.
Ich kenne aber die gemessenen Werte.

Zitat:
Sicher hatte ich schon die Idee. Reicht aber eben nicht aus, um die Wärme im Inneren wegzubekommen.


Das weisst Du doch garnicht !

Zitat:
Ich habe früher auch einmal das Erstarren der Erdkruste gerechnet. Daher weiß ich auch, was da ungefähr passiert und wie lange das dauert.


Du wieder mit Deinen "Berechnungen"....

Zitat:
Wenn dein Diagramm bei der krit. Temperatur für einen Druck unterhalb der krit. Temperatur noch den Zustand fest aufweist, kann das eben nicht sein.


Tut es ja auch nicht.

Zitat:
Oberhalb der Kritischen Temp. gibt es nur noch Gas


Das ist falsch, wie Dir jeder 1.Semester Chemiestudent erklären kann.
Du verfügst offenbar noch nicht einmal über die angemessene Terminologie.

Zitat:
Oberhalb der Kritischen Temp. gibt es nur noch Gas, unabhängig vom Druck.


Ebenfalls falsch und Du widersprichst Dir da ja auch ....

Zitat:
Erst bei einigen  Größenordnungen höherem Druck gelingt dann wieder eine Verfestigung.


...praktischerweise gleich selber.

Zitat:
Einheiten: Hast du Probleme mit Einheiten? Ich nicht.


Welchen Sinn soll es bitte haben im gleichen Satz drei verschiedene Einheiten für Druck zu verwenden ?

Zitat:
Ich weiß ja nicht, auf welcher Sonderschule du nun warst.


Ich bin es nicht, der Relativitätstheorie, Evolutionstheorie, Quantentheorie, Wüstenbildung, Isotopenstratigraphie und den Aufbau der Erde mittels Grundschulmathematik widerlegt sehen möchte und gleichzeitig Juden für Zersetzer und Zerstörer und Polen für den Auslöser des zweiten Weltkriegs hält, mein lieber Paule.

Gruß  Zwinkernd

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paule
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #106 - 27.08.08 um 02:02:43
 
@ksk_0
Anscheinend mußt du wieder auf eine andere Ebene abgleiten, weil du nichts entgegenzusetzen hat. Typisch für dich sind "Antworten", welche sich auf Halbsätze bzw. Teilzitate  beziehen. Du bist unfähig, Sätze im Zusammenhäng verstehen zu können oder verzerrst in bösartiger Absicht.
Ich werde auf dich nicht weiter reagieren. EOD.
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Leviathan
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #107 - 27.08.08 um 02:11:59
 
@ksk_1
was soll der alte scheiß hier im Thema?(juden, polen,zersetzer...)
Konzentruer Dich aufs Thema.
Und an euch beide(paule und du), wieso schlagt ihr euch irgendwelche sogenannte
wissenschaftliche Daten um den Schädel die ihr nicht mal nachprüfen könnt.
Daten von denen niemand wirklich weiß ob sie wahr sind und so stimmen?
Bohrt euch doch selbst mal zum Erdkern vor und stellt fest was da los ist.

ÄrgerlichLeviathan
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paule
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #108 - 27.08.08 um 19:21:52
 
Leicht wütend über unseren "Geologen" habe ich ein paar Internetartikel mit Stichwort " geophysik erdkern " ergoogelt. Ich stelle sie hier einfach einmal rein. Man beachte die unterschiedlichen Aussagen und die "Präzision" der Aussagen. Da ist Kaffesatzlesen als Hochkultur definiert! Die Temperaturen gehen von 4000°C bis 6700°C, der Erdkern dreht sich einmal hochpräzis gemessen in 2400 Jahren oder auch in 900 Jahren einmal mehr. Es wird über die Zusammensetzung des Kerns hin und her gerätselt und als Krönung, die leider im Text nicht erscheint wurde selbst "hohl" innen vermutet.

Mit anderen Worten: Man weiß gar nichts sondern liest eben den Kaffesatz der Kollegen. Je nachdem, wie weit der weg ist, kommt eben eine andere Deutung heraus. Wenn allerdings solche vermutenden Unwissenschaffende in Foren auftauchen,  wird selbst eine gut begründete Vermutung mit übelsten Methoden bis zur blanken Lüge niedergemacht. Das Dogma muß aufrecht erhalten werden.

Es wird also phantasiert, was das Zeugs hält und jeder neue physikalische Effekt wird für weitere Spekulationen benutzt und als höchste Wissenschaft veröffentlicht.
Auf weitere Quellenangaben habe ich verzichtet, da es erste Einträge beim googeln waren.
Zitat:

Geophysik
Wie schnell dreht sich der Erdkern?
Vor vier Jahren überraschten Geophysiker vom Lamont Doherty Earth Observatory in Palisades (New York) Fachkollegen und Öffentlichkeit mit seismischen Messbefunden, wonach der innere Erdkern um ein Grad pro Jahr schneller rotiert als der Mantel. Allerdings zeigte sich später, dass die Ergebnisse auf fehlerhaften Annahmen beruhten. Paul Earle und seine Mitarbeiter an der Universität von Kalifornien in Los Angeles wählten deshalb nun ein genaueres Verfahren. Als Grundlage dienten ihnen die seismischen Wellen von zwei Nukleartests auf Nowaja Semlja in Sibirien aus den Jahren 1971 und 1974. Anders als bei den früheren Messungen untersuchten die Geophysiker die innerhalb des festen Erdkerns gestreuten Wellen und nicht solche, die den Kern komplett durchdringen oder an ihm reflektiert werden. Wie sie feststellten, trafen die Wellen der jüngeren Explosion im Verhältnis früher bei den Messstationen ein als diejenigen des älteren Nukleartests. Die Forscher errechneten daraus, dass der Erdkern tatsächlich der gesamten Erde vorauseilt, aber längst nicht so schnell wie nach den älteren Befunden: Er macht nur eine zusätzliche Umdrehung in 2400 Jahren. (Nature, Bd. 405, S. 411 und 445)


Zitat:

Geophysik
Doch nicht nur Eisen und Nickel im Erdkern?
Der Kern der Erde besteht anscheinend doch nicht nur aus einem schweren Eisen-Nickel-Gemisch, sondern beinhaltet auch leichtere Elemente wie Schwefel, Sauerstoff oder Silizium in Gehalten zwischen...


Zitat:

Äußerer Erdkern mit plötzlichen Tempowechseln Ursachen der unerwartet schnellen Veränderungen noch ungeklärt

Äußerer Erdkern mit plötzlichen Tempowechseln Ursachen der unerwartet schnellen Veränderungen noch ungeklärt Im Inneren der Erde strömt flüssiges Metall - der äußere Kern - um einen festen inneren Kern und erzeugt so starke Magnetkräfte. Jetzt haben Wissenschaftler schnelle, fast abrupte Änderungen in der Bewegung des äußeren Kerns entdeckt, die auch das irdische Magnetfeld beeinflussen, wie sie in dem Fachmagazin „Nature Geoscience“ berichten.

 
Zitat:

Aufbau des Erdinneren
© MMCD 
Der Erdkern besteht vorwiegend aus den Metallen Eisen und Nickel, die im inneren Kern fest, im äußeren Kernbereich aber flüssig sind. Die Bewegungen des flüssigen Metalls gegen das statische Innere erzeugen magnetische Kräfte, die letztlich das Erdmagnetfeld bilden. Entsprechend eng verbunden sind auch die Veränderungen von Kern und Magnetfeld.

Wissenschaftler der Technischen Universität Dänemark (DTU) in Kopenhagen und des Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam haben nun Magnetfeld-Daten des dänischen Ørsted Satelliten ausgewertet, die einen Einblick in die Entwicklung der letzten neun Jahre geben. Dabei zeigten sich unerwartet schnelle Änderungen.

„Das Überraschende daran sind die schnellen, fast plötzlichen Veränderungen im Erdmagnetfeld”, erklärt Nils Olsen von der Technischen Universität Dänemark (DTU) in Kopenhagen. „Das deutet daraufhin, dass ähnlich plötzliche Veränderungen auch in der Bewegung des flüssigen Metalls tief im Inneren der Erde stattfinden, denn sie sind die Ursache für das Erdmagnetfeld.“

Was diese schnellen Bewegungen auslöst, darüber herrscht noch Unklarheit. Die Wissenschaftler erhoffen sich jedoch mehr Hinweise von „Swarm“, der Nachfolgemission des Ørsted-Satelliten, bei der drei Satelliten gleichzeitig noch genauere Messungen des Erdmagnetfelds durchführen sollen. (DTU, 20.06.2008 - NPO)


Zitat:

Wiki:
Der Erdkern unterteilt sich in den festen inneren Erdkern aus einer Eisen-Nickel-Legierung[1] und dem flüssigen äußeren Erdkern. Der innere Erdkern mit einem Durchmesser von 2600 Kilometern ist etwa 6.700 °C heiß (rund 900 °C heißer als die Oberfläche unserer Sonne).
Die Ablenkungsunterschiede kommen sehr wahrscheinlich von Inhomogenitäten des inneren festen Kerns, die durch eine leicht schnellere Drehung des Kerns ihren Ort ändern. Aus diesen Analysen ergibt sich, dass der innere Erdkern 0,3 bis 0,5 Grad pro Jahr schneller als der Erdmantel und die Erdkruste rotiert. Damit macht er zirka innerhalb von 900 Jahre eine zusätzliche Drehung. Die Energie dafür liefern vermutliche elektromagnetische Kräfte des Geodynamos im äußeren Erdkern.


Zitat:

Virtuelles Thermometer bestimmt Temperatur am Erdmittelpunkt
Seit mehr als hundert Jahren versuchen Geophysiker, die Temperatur des Erdkerns, einer brodelnden Masse geschmolzenen Eisens, zu bestimmen. Britische Wissenschaftler haben eine neue Berechnung erstellt. Michael Gillan vom University College in London hat zusammen mit seinen Kollegen Dario Alfé und Geoffrey Price eine Methode entwickelt, den wahrscheinlichen Schmelzpunkt von Eisen unter den Extrembedingungen im Zentrum unseres Planeten zu berechnen. Der Erdkern besteht zu einem Großteil aus Eisen, weshalb ausgehend von der Temperatur des Metalls Rückschlüsse auf die Gesamttemperatur des Erdkerns gezogen werden können. Am Erdmittelpunkt herrscht ein extrem starker Druck, deshalb ist dort die Schmelztemperatur von Eisen wesentlich höher als unter den Bedingungen auf der Erdoberfläche.


Zitat:

AP
Grüße vom Mittelpunkt der Erde
Die britischen Geophysiker berichten in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature", sie hätten einen Weg zur Berechnung der Schmelztemperatur des Metalls mit Hilfe quantenphysikalischer Überlegungen gefunden. Die Kalkulation des Temperaturwertes leisteten zwei miteinander verbundene Hochleistungsrechner - das virtuelle Thermometer. Die Computersimulation ergab einen Wert von rund 6400 Grad Celsius, das Innere der Erde ist also ungefähr so heiß wie die Oberfläche der Sonne.
Tatsächlich aber sei der Erdkern etwas weniger warm, so die Wissenschaftler, da er nicht vollständig aus Eisen bestehe, sondern zu zehn Prozent Verunreinigungen aus leichteren Elementen enthält.

"Es ist wichtig, die Temperatur des Erdkerns zu kennen, weil die gesamte Dynamik der Erde davon abhängt", sagte Gillan. "Die Erde verändert sich im Laufe der Zeit. Dieser Prozess zeigt sich beispielsweise in Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Um ein Grundverständnis dieser Prozesse zu entwickeln, ist es notwendig, die Temperatur ganz tief unten, in der Erde zu kennen."


Zitat:

Gigantischer Kernreaktor im Erdkern
Donnerstag, 28. Juli 2005 04:00  - Von Jan Oliver Löfken
Kamioka - Glühend heiß wälzen sich flüssige Gesteine durch das Erdinnere. Auf rund 4000 Grad Celsius schätzen Geophysiker die Temperaturen im Erdkern. Ein internationales Forscherteam entdeckte nun den ersten direkten Beweis für diese Hitzequelle: In einem gigantischen Kernreaktor zerfallen radioaktive Elemente wie Uran, Thorium und Kalium. Bei dieser Reaktion werden etwa 20 Terawatt Hitze freigesetzt, mehr als bei 20 000 modernen Kernkraftwerken. Bei diesem radioaktiven energieliefernden Zerfall entstehen auch fast masselose subatomare Partikel......
"Diese erste Entdeckung von Geoneutrinos, die ihren Ursprung tief unter unseren Füßen haben, ist ein bahnbrechendes Ergebnis", sagt William F. McDonough, Geologe von der University of Maryland. Damit könne erstmals die Leistungsfähigkeit des "Kernreaktors Erde" abgeschätzt werden.

usw., usw., usw.......
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ksk_1
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #109 - 28.08.08 um 19:02:09
 
Wie du selbst schreibst, zitierst du beliebige Internetartikel und keine Artikel aus den einschlägigen ( peer-reviewed(!) ) Fachzeitschriften.

Gruß
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Leviathan
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #110 - 28.08.08 um 23:21:36
 
Wißt Ihr, ich find so Artikel ja auch interessant und spannend.
Bloß weiß ich bei allem was ich lese nicht ob das wirklich alles so stimmt.
Und das ist auch bei allem was ich so sehe so.
Defacto kann niemand von uns wirklich nachvollziehen oder prüfen ob
dies oder das den Tatsachen entspricht.
Was Du und ich in der Schule in Erdkunde über den Erdaufbau gelernt hast,
muß nicht unbedingt Stimmen, kann aber zum Teil wahr sein ( ist mit Geschichte das selbe). Ich kanns trotz allem nicht wissen. Ich war noch nicht in der Erde oder im Erdkern.
Und leider bin ich auch nicht Superman, so ein Röntgenblick wär schon klasse.

Gruß Leviathan
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ksk_1
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #111 - 18.09.08 um 00:05:52
 
Zitat:
Wißt Ihr, ich find so Artikel ja auch interessant und spannend.
Bloß weiß ich bei allem was ich lese nicht ob das wirklich alles so stimmt.
Und das ist auch bei allem was ich so sehe so.


Dann lies doch in Zukunft nur peer-reviewed Fachzeitschriften ! Was dort drinsteht ist zu 99,9% richtig.

Gruß
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Nordmark
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #112 - 29.09.08 um 10:36:20
 
Genau was die Welt braucht: sich streitende Laien über seismorphologische Themen!

Theorien sind immer Theorien, so abwegig sie auch sind.
Die erfolgreichen Forscher bekommen ihre Nobelpreise nicht dafür, daß sie Antworten auf Fragen vorweisen, sondern daß sie meist die richtigen Fragen gestellt haben!
Darüber sollte man nachdenken.

Es wird der Tag kommen an dem wir erfahren werden, was der terrestrische Nukleus wirklich ist. Bis dahin können wir Theorien und Hypothesen aufstellen bis wir schwarz sind.

Und hallo, bin neu hier, Erster Beitrag - obwohl ich schon eine Weile mitlese.
Auf gute, zukünftige Diskussionen!
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ksk_1
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #113 - 29.09.08 um 19:14:27
 
Jaja, die Sache mit der Seismorphologie ist schon ein überaus komplexes Themengebiet. Da hast du auf jeden Fall meine Zustimmung.  Zwinkernd

Gruß und willkommen im Forum
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Arkas
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #114 - 29.09.08 um 19:45:49
 
Nein nein nein! Wo kommen wir denn da hin!
Dass Laien über Wissenschaft diskutieren, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen und als seien die Wissenschaftler alles Halbidioten oder vom System gekaufte Lügner ist eine der Grundfesten des Glaubens an alternative Theorien über die Welt und was sie im innersten zusammen hält.
Da könnten wir den Laden hier gleich dicht machen!
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Nordmark
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #115 - 30.09.08 um 09:32:52
 
So war das ja nicht gemeint.
Diskutieren, spekulieren und Thesen aufstellen im Laienbereich ist auf jeden Fall richtig - mein Beitrag bezog sich dann aber eher auf das gegenseitige angreifen.
Man sollte doch den guten Ton wahren, auch in einer hitzigen Diskussion Zwinkernd
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Arkas
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #116 - 30.09.08 um 12:21:13
 
Ok gut, da hast Du Recht der Ton sollte stimmen. Ganz so ernst war mein Beitrag ja auch nicht gemeint, der ein oder andere hats vielleicht gemerkt  Augenrollen.
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Schalk
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #117 - 02.10.08 um 16:49:30
 
Vielleicht sollte mann aufhören sich mit Theoretischem vor dem Nachsehen zu drücken. Dass euch das nicht langweilig wird???
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Thargo
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Ich kenne die Lügen -
wer hat die Wahrheit
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #118 - 03.10.08 um 11:56:19
 
Hallo Schalk

Willkommen im Forum!

Na dann fang mal an. Neue Vorschläge sind stets willkommen!


Viele Grüße 

Thargo

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paule
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #119 - 13.01.09 um 18:00:24
 
2004 im Dezember gab es ein gigantisches Erdbeben, welches diesen vernichtenden Tsunami ausgelöst hat. Dazu existiert auch eine interessante Aussage:

""Das in den letzten 46 Jahren stärkste Erd- bzw. Seebeben, welches sich am 26. Dezember 2004 in der Subduktionszone der indisch-australischen Erdplatte nahe der indonesischen Hauptinsel Sumatra ereignete, und das die Ursache der Tsunamis-Katastrophe war, führte zu einer Verschiebung der Figurenachse um 2,32 mas in Richtung 127° Ost und zu einer um 6,8 μs reduzierten Rotationsgeschwindigkeit."
http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2008/3473/pdf/diss_RHengst_V2.pdf

Es gilt Drehimpulserhaltung. Wenn die Erde sich nach diesem Erdbeben schneller dreht muß sich zwingend das Trägheitsmoment der Erde geändert haben. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Da auch die Masse der Erde sicherlich durch das Beben nicht geändert wurde, muß es also zu entsprechenden Massenverlagerungen gekommen sein.

Zwar wurden Bodenabsenkungen im Bebengebiet beobachtet, aber nur in der Größenordnung von rund 10m. Dies ist nicht geeignet, die 6,8 mys erklären zu können. Auch dann nicht, wenn das abgesenkte Gebiet z.B. 1 Mio km² groß wäre, was sowieso nicht der Fall ist.

Nach meinem Gasballerdmodell ist es aber kein Problem, diese Tageslängenverkürzung erklären zu können. "Bekanntermaßen" erkläre ich Erdbeben, zumindest viele davon, dadurch, daß "der Putz von der Zimmerdecke" ins Gas herunterfällt und die hierdurch bewirkte Entlastung der Kruste als Erdbeben wahrgenommen wird.  

Da das Gas direkt unter der Kruste nur eine Dichte von ca. 1,45g/cm³ und das Gestein eine von 2,7g/cm³, wird das Gestein soweit fallen, bis die Gasdichte und die Gesteinsdichte gleich groß sind. Dies ist in einer Tiefe von etwa 278 km der Fall, wie man der bereits in Antwort #67 beigestellten Graphik entnehmen kann.

Die Berechnung des hierdurch veränderten Trägheitsmomentes in Abgleich mit den 6,8mys ergibt eine heruntergestürzte Gesteinsmasse von 4e15 kg oder ein Gesteinsvolumen von 1490 Kubikkilometer!

Berücksichtigt man, daß hangendes Gestein wegen seiner geringen Festigkeit bei rund 1200°C vielleicht nur 200m frei herunterhängen kann, entspräche das einer heruntergestürzten Putzdecke von ca. 7450 Quadratkilometer.

In Anbetracht der 1000 km Länge, über welche sich das Erdbeben erstreckt haben soll, entspräche das einer Breite der 200m dicken Putzdecke von 7,5 km.

Noch ein weiteres Indiz zeigt, daß diese Vorstellungen nicht von der Hand gewiesen können. Die Dauer des Hauptbebens! Wenn man wie üblich eine Entladung von Gesteinsspannungen annehmen würde, wäre dies ein sehr schneller Vorgang im Sekundenbereich. Das Hauptbeben dauerte aber rund eine halbe Stunde! Auf dieses Hauptbeben folgten noch hunderte Nachbeben in einer Stärke von 5-6 über mehrere Tage. Auch dies ist überhaupt nicht mit Spannungsentlastungen zu erklären, da durch die Entladung der Hauptspannung eigentlich alles erledigt sein sollte. Die Feder wäre nämlich entspannt.

Nach meinen Vorstellungen aber nicht. Das herunterbrechende Gestein knackst zwangsläufig auch benachbartes Gestein an, wo sich hier nun in entstandenen neuen Rissen das heiße Gas austoben kann und nach einiger Zeit brechen dann noch kleine Reststückchen Putz von der Decke herunter.

Nun kann man auch noch die Energie ausrechnen, welche nach meinen Szenario freigesetzt worden ist. Dies ergibt eine Magnitude von 9,12. Tatsächlich ist der offizielle Wert dieses Bebens 9,1.  

aus Antwort #67:
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