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Theorie der aufblähenden Erde (Gelesen: 69591 mal)
HighJump
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Der Historiker ist ein
rückwärts gekehrter Prophet

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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #90 - 08.08.08 um 01:42:32
 
Änderung:
Überflüssige Beiträge wurden entfernt.

Gruß
HighJump
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« Zuletzt geändert: 09.08.08 um 10:28:19 von HighJump »  

Ich glaube nicht an den Mond, das ist die Rückseite von der Sonne.
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Thargo
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Ich kenne die Lügen -
wer hat die Wahrheit
?

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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #91 - 20.08.08 um 11:15:06
 
Es darf also zusammengefaßt werden:


Anhand der Oberflächenstruktur unseres Planeten kann man den Prozeß der Expansion nur allzu deutlich ablesen:

Das auf der ganzen Welt verteilte Bruchnetz, die Riftzonen und Grabensysteme, sowie die Vulkangebiete ( Hot Spots ), tektonische Platten, Spreitzzonen, das Wachsen der ozeanischen Böden und die Gebirgsbildung liefern eindeutige Beweise.
Die Tatsache, das der amerikanisch/afrikanische Grabenbruch ebenso übereinstimmt, wie der pazifisch/amerikanische, verdeutlicht dies ebenso.


Die Konsequenz:

Der ursprüngliche Erddurchmesser ist von ca 6000Km auf ca 12700 Km angewachsen.

Dabei fand im Erdinnern ein Massezuwachs statt. ( Materiesynthese, Anstieg der Gravitation )

Bildung eines Hohlraumes im Innern ( Sphäre ).



Die "fehlenden" Mechanismen:

Die Tatsache der Erdexpansion wird bislang von offizieller Seite geleugnet, da man ( anscheinend ) noch nicht imstande ist, Expansionskraft und Materiesynthese mit dem heutigen ( offiziellen ) Wissen zu erklären.

So wie einst die Kugelgestalt unserer Welt geleugnet wurde, da man unfähig war, die Kräfte zu erklären, welche den Erdball zusammenhielten und die Menschen der Südhalbkugel nicht herunterfallen ließ.

Einige der Kräfte ( Gravitation ) mußte man jedoch zwangsläufig akzeptieren, und das obwohl man sie nach wie vor nicht versteht und somit erklären kann.



Fazit:

Offenbar hat man im Laufe vieler Jahrhunderte bislang nicht begriffen, daß es kein Wissen schafft, indem man das Offensichtliche ignoriert, nur weil es mit veralteten Modellen nicht vereinbar ist.
Indem die "Wissenschafft" dogmatisiert und ignoriert, führt sie sich selbst ad absurdum!



Persönliche Meinung/Schlussfolgerung:

Das der gemeinen Bevölkerung tatsächliches Wissen vorenthalten wird, ist ja wirklich nichts Neues. Ich meine auch hier zu erkennen, daß man streng darauf achtet, wahre Sachverhalte und Wissen um die wahre Natur der Dinge nur unserer "Führungs-Elite" 
zu eröffnen und das "dumme Volk" zu ewiger Unwissenheit verdammt.



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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #92 - 20.08.08 um 17:57:28
 
Zitat:
Anhand der Oberflächenstruktur unseres Planeten kann man den Prozeß der Expansion nur allzu deutlich ablesen


Richtig.

Zitat:
Der ursprüngliche Erddurchmesser ist von ca 6000Km auf ca 12700 Km angewachsen.


Falsch, es sieht auf den ersten Blick lediglich so aus !

Zitat:
Dabei fand im Erdinnern ein Massezuwachs statt. ( Materiesynthese, Anstieg der Gravitation )
Bildung eines Hohlraumes im Innern ( Sphäre ).


Um diese beiden Sachen ging es in diesem Thread überhaupt nicht !
Du beziehst Dich auf das klassische Hohle-Erde-Modell doch ging es hier zu weiten Teilen um Paules Luftballon-Erde Hypothese.

Zitat:
Die Tatsache der Erdexpansion wird bislang von offizieller Seite geleugnet, da man ( anscheinend ) noch nicht imstande ist, Expansionskraft und Materiesynthese mit dem heutigen ( offiziellen ) Wissen zu erklären.


Die "offizielle" Vollerde-Theorie erklärt sämtliche Naturerscheinungen und durchgeführte Messungen ganz hervorragend.
Ein anderes Modell ist solange nicht nötig, bis das Vollerdemodell falsifiziert wird.
Was nie geschehen ist und in Zukunft auch nicht geschehen wird.

Zitat:
Das der gemeinen Bevölkerung tatsächliches Wissen vorenthalten wird, ist ja wirklich nichts Neues. Ich meine auch hier zu erkennen, daß man streng darauf achtet, wahre Sachverhalte und Wissen um die wahre Natur der Dinge nur unserer "Führungs-Elite" 
zu eröffnen und das "dumme Volk" zu ewiger Unwissenheit verdammt.


Das eigentliche Problem liegt doch wohl eher darin, dass die meisten Fachgebiete mittlerweile dermaßen fortgeschritten und spezialisiert in ihrer Erforschung sind, dass es für den interessierten Laien kaum noch möglich ist diese nachzuvollziehen.
Schlagwort Elfenbeinturm.
Außerdem mangelt es oft an der rechten Kommunikation zwischen Forschung und Öffentlichkeit.
Im Speziellen da diese Kommunikation meist von Journalisten hergestellt wird, die nie in den Genuß einer angemessenen fachlichen Ausbildung gekommen sind.

Aber man kann das ganze natürlich auch als weltweite Verschwörung erklären ...

Zitat:
Es darf also zusammengefaßt werden...


Deine Zusammenfassung ist lediglich Deine eigene als solche getarnte Meinung, die sich noch dazu auf die Hohle-Erde-Theorie bezieht(siehe Deine Abbildung), die hier aber garnicht diskutiert wurde.

Gruß
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #93 - 23.08.08 um 18:00:51
 
Bezugnehmend auf:

Zitat:
Das Problem hierbei ist aber, daß du vom Endprodukt ausgehst, welches wir an der Oberfläche finden. Unterhalb der Erdkruste kann es aber vollkommen anders aussehen. Hier nehme ich natürlich auch nicht flüssiges Wasser oder Dampf an sondern ein "Steingasgemisch", wo "alles" drin sein kann, woraus sich letztlich die Kruste mit allem Zubehör bilden kann. Recht schnell unterhalb der Kruste herrschen sowieso Bedingungen, wo es keine/kaum chem. Verbindungen mehr gibt, weil die Temperatur einfach zu hoch ist. Alles liegt atomar vor. Noch tiefer gibts dann nur noch Plasma und die Atomkerne.


Dieses Postulat passt aber nicht zu den seismischen Messungen die ständig durchgeführt werden.

Die gemessenen S-Wellen legen eine feste Phase bis zum äußeren Kern nahe, von der teilaufgeschmolzenen Asthenosphäre mal abgesehen.

...

Basierend auf dem Umstand, dass sich S-Wellen in Flüssigkeiten/Gasen/überkritischen Fluiden (also quasi Phasen ohne starres Kristallgitter) nicht ausbreiten können.

Gleiches gilt für die P-Wellen deren Brechung an der Grenze Mantel/Äußerer Kern bzw. Äußerer Kern/Innerer Kern (= sprunghafte Veränderung der Materialdichte) durch Dein Modell nicht erklärt werden kann.

...

Die Dichteverläufe/Phasenübergänge in der Erde sind außerdem sehr wohl bekannt und mittels P/T-Versuchen sowie über die Ausbreitungsgeschwindigkeit der seismischen Wellen näherungsweise reproduzieren.

...

Wenn Dichte, Chemismus (Peridotitaufschlüsse, Meteoriten) bekannt sind lassen sich entsprechend auch die Mineralphasen rekonstruieren.

Gruß
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« Zuletzt geändert: 23.08.08 um 18:32:41 von ksk_1 »  

 
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #94 - 23.08.08 um 19:31:10
 
Phasendiagramm von Teilen des Erdmantels bezogen auf Mg2SiO4:

...

Gruß
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paule
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #95 - 23.08.08 um 21:12:52
 
ksk, deine Diagramme sind vollkommen wertlos. Es sind Wunschdiagramme. Das Problem ist nämlich, daß kaum anzunehmen ist, daß in 400 oder 600 km Tiefe so niedrige Temperaturen herrschen. Auch das habe ich bereits erwähnt. Wenn man den oben gemessenen Tempgradienten nur linear auf 100 km extrapoliert, sind wir schon bei 3000 K. Dann bei 400km oder 600 km nur 2500 K anzunehmen, ist ein absolut sicherer Treppenwitz!
Selbiges gilt für die Annahme, daß nur in der Kruste Energie (Radioaktiv) freigesetzt wird und es deshalb "innen" so kalt sein soll. Das Problem ist eben, daß wir keine Meßmöglichkeiten für Extremzustände haben. Wir haben auch keine Möglichkeit festzustellen, ob eine Probe bei >3000 K unter Druck (GPa) nun flüssig oder fest ist. Wir können höchstens den Kompressionsmodul und einige andere statische Daten (el., optische) feststellen.
In Nixkommanull ist man über dem kritischen Punkt und dann fängt die Phantasiererei an.
Im Zentrum muß eben ein dogmatischer Eisenkern sein und der darf dann nicht wärmer als rund 6000 K sein. Weil man sonst ein Problem mit dem "Geodynamo" hat. Dreht sich der eigentlich nun langsamer oder schneller als der Rest und das wohl völlig reibungsfrei in einer Flüssigkeit mit 8 facher Dichte wie Wasser? Märchen!

Deine Bilder sind unter Zuhilfenahme von weiteren Annahmen interpretiert aus äußeren Meßdaten!

Nochwas.
Wenn es so einfach wäre, auf die Innereien schließen zu können, wäre es wohl überhaupt kein Problem, das Innere der Pyramiden zentimetergenau zu kennen!
Nicht einmal da gelingt die Interpretation eines Geologenhammerschlages!


Hier habe ich z.B. eine andere Interpretation der Daten. Wo kommen wohl die Unterschiede zu deinen Bildchen her? Diese Interpreten haben einen anderen Kaffe verwendet oder die Tasse war eben anders!
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/10/Earthquake_wave_shadow_zone.s...


Und noch etwas:
Der Luftballon bietet die Möglichkeit, die Sahara erklären zu können. Und zwar die nachweislich extrem kurze Bildung von Mio km³ Sand. Das leistet das übliche Geologenmodell unter keinen denkbaren Umständen! Und Fakt ist, daß die Sahara vor 10 ka eben keine Sandwüste war.
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« Zuletzt geändert: 23.08.08 um 21:50:42 von paule »  

Aufgrund der bundesdeutschen Rechtssprechung, welche Artikel 19 der Menschenrechtskonventionen mißachtet, wird allen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland das Lesen dieses Beitrags untersagt.
 
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #96 - 23.08.08 um 22:56:29
 
Zitat:
Das Problem ist nämlich, daß kaum anzunehmen ist, daß in 400 oder 600 km Tiefe so niedrige Temperaturen herrschen. Auch das habe ich bereits erwähnt. Wenn man den oben gemessenen Tempgradienten nur linear auf 100 km extrapoliert, sind wir schon bei 3000 K.


Das weisst Du doch garnicht genau.
Du spekulierst genauso wie die Geophysiker das tun.
Mit dem großen Unterschied das es überhaupt keine Belege für Deine Version gibt derweil es diverse Belege für die offizielle Darstellung gibt.

Zitat:
Selbiges gilt für die Annahme, daß nur in der Kruste Energie (Radioaktiv) freigesetzt wird und es deshalb "innen" so kalt sein soll.


Das ist keine Annahme sondern eine Beobachtung.
Als Beispiel sei die ubiquitäre Verteilung von Uran in der Kruste genannt.

Zitat:
Das Problem ist eben, daß wir keine Meßmöglichkeiten für Extremzustände haben. Wir haben auch keine Möglichkeit festzustellen, ob eine Probe bei >3000 K unter Druck (GPa) nun flüssig oder fest ist.


Genau da irrst Du Dich.
Man kann sehr wohl.
Du weisst es bloß nicht.

Zitat:
In Nixkommanull ist man über dem kritischen Punkt und dann fängt die Phantasiererei an.


Der kritische Punkt ist ein thermodynamischer Zustand eines Stoffes, der sich durch Angleichen der Dichten von flüssiger- und Gasphase kennzeichnet, Festphasen haben damit garnichts zutun.

Zitat:
Deine Bilder sind unter Zuhilfenahme von weiteren Annahmen interpretiert aus äußeren Meßdaten! 


Selbstverständlich !
Wie könnte es anders ein ?

Zitat:
Hier habe ich z.B. eine andere Interpretation der Daten.


Die Abbildung entspricht meiner 2. Abbildung, jedenfalls soweit ich das auf den ersten Blick erkenne.

Zitat:
Der Luftballon bietet die Möglichkeit, die Sahara erklären zu können. Und zwar die nachweislich extrem kurze Bildung von Mio km³ Sand.


Falsch ! Bei Deiner postulierten Wüstenbildung mittels "herabregnen" des Sandes würden aufgrund der kurzen Abkühlungszeit selbstverständlich amorphes Quarzglas entstehen und keine kristallinen Quarzkörner.
Von "nachweislich extrem kurzer Bildungszeit" kann sowieso kann Rede sein, die Wüste hat sich lediglich ausgedehnt und ist nicht komplett neu entstanden.

Zitat:
Und Fakt ist, daß die Sahara vor 10 ka eben keine Sandwüste war.


Das kannst Du zwar hinschreiben, stimmen tut es dadurch aber nicht.

Mit meiner Abbildung der S-Wellen-Schattenzone...

...

... die ja nun nicht widerlegbar ist, da sie auf simplen Seismometermessungen beruht, wollte ich zeigen das es eklatante Dichtesprünge im Erdinneren gibt.
Es geht mir dabei nur um den Wellenschatten, die Wellenverläufe sind mir jetzt nicht wichtig.
Diese Dichtesprünge können von Deinem Luftballon-Erde Modell nicht erklärt werden.
Damit ist Dein Modell hinfällig.

Gruß
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paule
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #97 - 24.08.08 um 01:01:55
 
Zitat:
Zitat:
Das Problem ist nämlich, daß kaum anzunehmen ist, daß in 400 oder 600 km Tiefe so niedrige Temperaturen herrschen. Auch das habe ich bereits erwähnt. Wenn man den oben gemessenen Tempgradienten nur linear auf 100 km extrapoliert, sind wir schon bei 3000 K.


Das weisst Du doch garnicht genau.
Du spekulierst genauso wie die Geophysiker das tun.
Mit dem großen Unterschied das es überhaupt keine Belege für Deine Version gibt derweil es diverse Belege für die offizielle Darstellung gibt.

Sicher gibt es für "meine" Version Belege. Der allgemein anerkannte mittlere Temperaturgradient von 30K/km. Macht bei 100 km eben + 3000 K. Sicher gibt es auch lokal auch größere (100 K/km) und kleinere (8 K/km).  Bei der KTB mußten sie bei 9km abbrechen, weils zu heiß wurde (300°C). 

Ich spekuliere hier also nicht mehr als die Geophysiker.
Zitat:
Zitat:
Selbiges gilt für die Annahme, daß nur in der Kruste Energie (Radioaktiv) freigesetzt wird und es deshalb "innen" so kalt sein soll.


Das ist keine Annahme sondern eine Beobachtung.
Als Beispiel sei die ubiquitäre Verteilung von Uran in der Kruste genannt.

Blubblubb. Über mehr als 12 km haben wir keine sicheren Erkenntnisse. Wo wurde etwas bei z.B. 300km Tiefe beobachtet? Aus welchem Grund sollen sich die vorwiegend schweren Elemente ausgerechnet in der Erdkruste konzentrieren und das Erdinnere verschonen?
Zitat:
Zitat:
Das Problem ist eben, daß wir keine Meßmöglichkeiten für Extremzustände haben. Wir haben auch keine Möglichkeit festzustellen, ob eine Probe bei >3000 K unter Druck (GPa) nun flüssig oder fest ist.


Genau da irrst Du Dich.
Man kann sehr wohl.
Du weisst es bloß nicht.

Blubbblubbblahbla. Du weißt es nämlich auch nicht. Welches Material hält bei >5000 K z.B. 2000 kp/mm² aus? Nun kläre mich doch einmal auf. Und das ist erst am Anfang der Tiefe!
Zitat:
Zitat:
In Nixkommanull ist man über dem kritischen Punkt und dann fängt die Phantasiererei an.


Der kritische Punkt ist ein thermodynamischer Zustand eines Stoffes, der sich durch Angleichen der Dichten von flüssiger- und Gasphase kennzeichnet, Festphasen haben damit garnichts zutun.

Klar hat die  Festphase nichts mehr damit zu tun, weil es die "lange vorher" schon nicht mehr gibt. Aus fest wird flüssig mit Gas und über der kritischen Temperatur gibt es nur noch Gas. Das ist bei Wasser pberhalb von  374°C der Fall. Egal, wie hoch der Druck ist.
Zitat:
Zitat:
Deine Bilder sind unter Zuhilfenahme von weiteren Annahmen interpretiert aus äußeren Meßdaten! 


Selbstverständlich !
Wie könnte es anders ein ?

Zitat:
Hier habe ich z.B. eine andere Interpretation der Daten.


Die Abbildung entspricht meiner 2. Abbildung, jedenfalls soweit ich das auf den ersten Blick erkenne.

Dann mußt du eben noch einen 2. Blick durch den "Kern" riskieren.

Zitat:
Zitat:
Der Luftballon bietet die Möglichkeit, die Sahara erklären zu können. Und zwar die nachweislich extrem kurze Bildung von Mio km³ Sand.


Falsch ! Bei Deiner postulierten Wüstenbildung mittels "herabregnen" des Sandes würden aufgrund der kurzen Abkühlungszeit selbstverständlich amorphes Quarzglas entstehen und keine kristallinen Quarzkörner.

Von den Bildungsbedingungen weißt du überhaupt nichts. Das kann bereits noch während des Ausblasens auf dem Weg zur Oberfläche passieren. Da wirkt Druck und Temperatur und Chemie zusammen. Es entsteht SiO2 aus Si und O bei irgendwelchen Umständen und das kann sich anscheinend aus der Gasphase des SiO2 Teilgases dann weiter kristalin zusammenbasteln. Das ist also kein einfacher Schmelz oder Erstarrungsprozess. Wenn man Oberflächen mit SiO2 oder Diamant beschichten will, macht man das auch aus der Gasphase.
Zitat:
Von "nachweislich extrem kurzer Bildungszeit" kann sowieso kann Rede sein, die Wüste hat sich lediglich ausgedehnt und ist nicht komplett neu entstanden.

Unsinn. Kompletter Usinn. Dein Waldabholzmärchen habe ich dir schon widerlegt. Und die Geschwindigkeit bzw. erst kurze Bildung geht alleine schon daraus hervor, daß es überhaupt noch diese Sandmengen dort gibt und sie noch nicht schon längst durch den Wind im Meer geweht wurden!


Zitat:
die ja nun nicht widerlegbar ist, da sie auf simplen Seismometermessungen beruht, wollte ich zeigen das es eklatante Dichtesprünge im Erdinneren gibt.
Es geht mir dabei nur um den Wellenschatten, die Wellenverläufe sind mir jetzt nicht wichtig.
Diese Dichtesprünge können von Deinem Luftballon-Erde Modell nicht erklärt werden.
Damit ist Dein Modell hinfällig.
Gruß

Nein. Es ist nur eine Frage des Verhalten des Gases unter den jeweiligen extremen  Zuständen. Dieses Verhalten ist uns aber noch völlig unbekannt. Immerhin werden dieselben Dichten wie bei Festkörpern erreicht. Oder auch noch höhere.

"Dichtesprünge" sind eine reine Interpretation der bereits interpretierten Messdaten!

Weder du noch ich kennen das wahre Materialverhalten bei den jeweiligen Modellvoraussetzungen (fest/Gas). Der Luftballon erklärt aber einen Haufen sichtbarer, beobachtbarer Erscheinungen, welche "dein" Modell nicht in der Lage ist zu erklären! Nicht einmal ansatzweise!

Ich bin mit meinem Modell allerdings recht flexibel, um bestimmte "makroskopische" Beobachtungen auch bei geänderten inneren Umständen wiedergeben zu können. Natürlich sind hierfür  "genaue" Kenntnisse über die Innereien notwendig. Aber gewisse makroskopische Erscheinungen, welche für uns tatsächlich wichtig sein könnten,  erklärt eben mein Modell, welches sonst kein anderes erklären könnte. Mein Modell passt auch zu jahrtausende alten Zeugenaussagen, welche von blitzschnellen Hebungen von Kontinenten berichten. Mein Modell kann sogar die "Subduktion" erklären und auch das Gegenteil davon, das Aufblähen der Erde. Blitzschnelle scheinbare oder auch echte Wasserbildung oder auch das Gegenteil davon, Absenken des Meeresspiegels.   
Auch rasche Gebirgsbildung ist möglich, sodaß die scharfen Grate erklärt werden. Lößbildung, Sandbildung, Sedimentbildung usw. Alles geht. Und die Dinos durften auch noch vor ein paar Jahren in der "Wüste" herumrennen.
Es kann sichtbare Krater auf dem Land erklären und auch das Gegenteil davon, einzelne Vulkaninseln mitten in der Landschaft als Ergebnis eines durchschlagenden oder teildurchschlagenden Impakts.
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #98 - 24.08.08 um 14:25:50
 
Zitat:
Sicher gibt es für "meine" Version Belege.


Jahrtausende alte Zeugenaussagen von der plötzlichen Hebung ganzer Kontinente, Dinosaurierbildchen aus dem Internet, die Behauptung alle Kontinente würden aneinanderpassen und die humoristische Hypothese die Sahara gäbe es erst seit 10 ka sind wirklich bestechende Belege für Dein Modell  Laut lachend

Hör auf die ganze Welt Deiner Hypothese anzupassen und beginne Deine Hypothese der Welt anzupassen !

Zitat:
Wo wurde etwas bei z.B. 300km Tiefe beobachtet?


Diapire, Hot-Spot-Vulkanismus, Subduktionsvulkanismus.

Zitat:
Aus welchem Grund sollen sich die vorwiegend schweren Elemente ausgerechnet in der Erdkruste konzentrieren und das Erdinnere verschonen?


Schon mal was von lithophil und lithophob gehört ?

http://de.wikipedia.org/wiki/Goldschmidt-Klassifikation

Zitat:
Klar hat die  Festphase nichts mehr damit zu tun, weil es die "lange vorher" schon nicht mehr gibt. Aus fest wird flüssig mit Gas und über der kritischen Temperatur gibt es nur noch Gas. Das ist bei Wasser pberhalb von  374°C der Fall. Egal, wie hoch der Druck ist.


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/30/Phase-diag.svg

Grün gepunktete Linie für Elemente mit Dichteanomalie, durchgezogene für Elemente ohne Dichteanomalie.

Zitat:
Dann mußt du eben noch einen 2. Blick durch den "Kern" riskieren.


Der Dichtesprung zwischen inneren und äußerem Kern ist nur relativ gering.
Nach dem snellius´schen Brechungsgesetz ist also auch die Refraktion nur gering.

Zitat:
Von den Bildungsbedingungen weißt du überhaupt nichts. Das kann bereits noch während des Ausblasens auf dem Weg zur Oberfläche passieren. Da wirkt Druck und Temperatur und Chemie zusammen. Es entsteht SiO2 aus Si und O bei irgendwelchen Umständen und das kann sich anscheinend aus der Gasphase des SiO2 Teilgases dann weiter kristalin zusammenbasteln. Das ist also kein einfacher Schmelz oder Erstarrungsprozess. Wenn man Oberflächen mit SiO2 oder Diamant beschichten will, macht man das auch aus der Gasphase.


Die häufigsten Elemente der Erde sind:

Sauerstoff, Eisen, Silizium, Magnesium, Nickel, Calcium, Aluminium, Schwefel, Chrom, Natrium, Kohlenstoff, Mangan.
Warum um alles in der Welt sollte sich ausgerechnet und ausschliesslich SiO2 bilden ?
Bei dem von Dir postulierten sehr schnell austretendem Steingas würde sich außerdem sehr wohl amorphes Quarzglas bilden, vorallem im Zentrum des "Loches".

Deine Wüstenbildunghypothese ist komplett an den Haaren herbeigezogen, hör auf die Welt an Deine Hypothese angleichen zu wollen, es kann nur andersrum funktionieren.

Zitat:
Unsinn. Kompletter Usinn. Dein Waldabholzmärchen habe ich dir schon widerlegt. Und die Geschwindigkeit bzw. erst kurze Bildung geht alleine schon daraus hervor, daß es überhaupt noch diese Sandmengen dort gibt und sie noch nicht schon längst durch den Wind im Meer geweht wurden!


Jaja, weil die Wüste voller Sand ist, darf sie erst 10.000 Jahre alt sein.  Laut lachend
Super Paule, was für eine bestechende Logik !

Zitat:
Nein. Es ist nur eine Frage des Verhalten des Gases unter den jeweiligen extremen  Zuständen. Dieses Verhalten ist uns aber noch völlig unbekannt. Immerhin werden dieselben Dichten wie bei Festkörpern erreicht. Oder auch noch höhere. 
"Dichtesprünge" sind eine reine Interpretation der bereits interpretierten Messdaten!
Weder du noch ich kennen das wahre Materialverhalten bei den jeweiligen Modellvoraussetzungen (fest/Gas). Der Luftballon erklärt aber einen Haufen sichtbarer, beobachtbarer Erscheinungen


Es handelt sich nicht bloß um Dichtesprünge sondern um Phasenänderungen von fest zu einer anderen.
Dies muss so sein da S-Wellen nur "starre" Phasen durchqueren können.
In Deinem Modell kann es innerhalb der Erde derlei Phasenübergänge nicht geben.
Da diese aber dennoch vorhanden sind (siehe Schattenzone), ist Dein Modell zu verwerfen !

...

Gruß
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #99 - 24.08.08 um 18:20:04
 
Du kannst nicht erklären, wie der Sand in die Wüste kommt und es ist eben überliefert, daß diese Zone grün war.

Du kannst auch nicht erklären, weshalb es unterhalb der Sahare keine solche Sandmassen gibt udn weshalb es dort grün ist. Du kannst überhaupt nichts glabhaft erklären! Larifari, das schaffst du gerade noch.

Zum Gas: Das ist weiter innen Plasma und auch hier gibt es unterschiedliche Zustände, welche eben vom erreichten Ionisationsgrad abhängig sind. Wenn wieder einmal ein e abgetrennt ist, ändern sich die Eigenschaften. Dabei gibt es sicherlich Übergangsbereiche, welche sich dann auch akustisch anders verhalten. Du weißt eben nicht, welche Eigenschaften ein Plasma mit einer Dichte von 5g/cm³ bei 20000 K hat. Ich natürlich auch nicht. Goldschmidt mit Sicherheit auch nicht. Deine Homophilen und sonstigen Betrachtungen taugen auch nicht, da sie nicht erklären, weshalb die schweren radioaktiven Elemente ausgerechnet nur in der Erdkruste vorkommen sollen.

Das Einzige was an nichtinterpretierbaren Beobachtungen übrigbleibt sind die sichtbaren Auswirkungen an der Erdoberfläche und die historischen Aufzeichnungen. Diese aber widerlegen in Gänze deine lächerlichen Lyellmärchen.

Nach wie vor gilt, daß es oberhalb der kritischen Temperatur keinen Feststoff mehr gibt. Deine "grüne Kurve" taugt also nicht zur Widerlegung!

Noch einmal zum Wüstensand: Nach deiner Theorie soll der Sand sich also durch Verwitterung dort gebildet haben. Zeitaufwand hierfür sagen wir einmal 200 Mio Jahre, weil der Sand ja gut gerundet ist.

Das Problem ist aber, daß der Wind heute wenigstens 1 km³ Sand jährlich von der Wüste wegweht!

Das wiederum würde bedeuten, wenn man die Sandbildungsgeschwindigkeit im Schneckentempo sich vorstellt, daß jeglicher gebildete Sand in diesen 200 Mio Jahren weggeweht worden wäre und heute eben nichts mehr davon da sein dürfte.

Stattdessen liegen aber immer noch 250000 km³ herum, welche in 250000 Jahren bereits weggeblasen worden wären.

Du nun behauptest, erst in den letzten paar 10-tausend Jahren hätte der Sand die Randgrünfläche verschüttet, sodaß es heute nix mehr davon zu sehen ist. Eine solcher Grünrand müßte sicherlich 200 km breit gewesen sein, um nennenswertes für die dortige Zivilisation leisten zu können.
Der wäre tatsächlich in 10000 Jahren bereits verschüttet. Das hätte aber auch schon vor 100000 Jahren der Fall sein müssen, wenn es den Sand da schon gegeben hätte!

Der Nur-Grüngürtel wäre also gar nicht möglich gewesen.


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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #100 - 24.08.08 um 18:45:02
 
Zitat:
Du kannst nicht erklären, wie der Sand in die Wüste kommt


Doch doch, hab ich sogar schon und Du wiederholst es ja selbst etwas weiter unten, es ist auch nicht meine Erklärung sondern die Erklärung.
Die meisten Wüsten sind übrigens keine Sandwüsten sondern Geröllwüsten an denen man die Entstehung durch Verwitterung geradezu ablesen kann.
Zur Erklärung solcher Wüsten taugt Dein Modell natürlich gleich ganz und garnicht.

Zitat:
Deine Homophilen und sonstigen Betrachtungen taugen auch nicht, da sie nicht erklären, weshalb die schweren radioaktiven Elemente ausgerechnet nur in der Erdkruste vorkommen sollen. 


Hat nie irgendwer behauptet.
Sind sind in Mantel und Kruste aufgrund ihres chemischen Verhaltens lediglich deutlich häufiger. Du verzerrst meine Aussage.

Zitat:
Zum Gas: Das ist weiter innen Plasma und auch hier gibt es unterschiedliche Zustände, welche eben vom erreichten Ionisationsgrad abhängig sind. Wenn wieder einmal ein e abgetrennt ist, ändern sich die Eigenschaften. Dabei gibt es sicherlich Übergangsbereiche, welche sich dann auch akustisch anders verhalten. Du weißt eben nicht, welche Eigenschaften ein Plasma mit einer Dichte von 5g/cm³ bei 20000 K hat. Ich natürlich auch nicht. Goldschmidt mit Sicherheit auch nicht.


Bis zum äußeren Kern ist die Erde fest, sonst könnten S-Wellen nicht so tief übertragen werden.
Dein Modell ist hinfällig.

Zitat:
Nach wie vor gilt, daß es oberhalb der kritischen Temperatur keinen Feststoff mehr gibt. Deine "grüne Kurve" taugt also nicht zur Widerlegung!


Unsinn. Festphase und kritische Temperatur haben nix miteinander zu tun. Auch wenn Du es gern so hättest.

...

Oder wie wärs mit dem Phasendiagramm von Eisen ?

...

Zitat:
Das Problem ist aber, daß der Wind heute wenigstens 1 km³ Sand jährlich von der Wüste wegweht!
Das wiederum würde bedeuten, wenn man die Sandbildungsgeschwindigkeit im Schneckentempo sich vorstellt, daß jeglicher gebildete Sand in diesen 200 Mio Jahren weggeweht worden wäre und heute eben nichts mehr davon da sein dürfte.


Na ? Baust Du Dir die Realität mal wieder so um wie es Dir so passt ?  Zwinkernd
Deine kleinen Rechnungen scheinen Dir ja immer wieder aufs neue großen Spass zu bereiten.

Gruß
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #101 - 25.08.08 um 22:55:21
 
Netter Link der in gewisser Weise mit dem Thema zu tun hat.

http://www.final-frontier.ch/Kleiner_Einstein

Zwinkernd

P.s.:
Kommando zurück !
Wie ich sehe bist Du dort auch schon am wettern  Laut lachend
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #102 - 26.08.08 um 00:31:56
 
Habe gerade wenig Zeit, dauert also noch etwas. Nur vorab zu deinem Eisendiagramm: Die kritische Temperatur bei Fe liegt bei 5966 K und der kritische Druck in der Gegend von 60000 GPa. Diesen Druck habe ich mir allerdings aus einigen Punkten der Dampfdruckkurve hochgerechnet. 1 Torr bei 2073 K,10 T bei 2323 K, 100 T bei 2673 K, 1 bar bei 3134 K. Daraus ergibt sich dann etwa der Druck bei Tkrit.
Das bedeutet, bei den "niedrigen" Drücken von 300 GPa wird man bereits voll im Dampf bzw. Gasgebiet liegen. Eine weitere Abschätzung über die Temperatur aufgrund der 4,5 Mrd. Jahre wirkenden radioaktiven Wärmeentwicklung von ca. 1 nW/kg zeigt eine Wärrmefreisetzung von rund 140 MJ/kg.

Wäre das "kg" Wasser und würde man eine konstante spez. Wärme von 4000 J/kgK voraussetzen, müßte die Temperatur dieses Wassers bei 35000 K liegen.
Bei Eisen mit 500 J/kgK entsprechend höher.

Zu dieser radioaktiven Wärme käme noch die Bildungswärme bei der Entstehung mit dazu, von der natürlich auch ein Teil abgestrahlt werden konnte. Diese Bildungswärme liegt bei rund 60 MJ/kg.


Der zwischenzeitliche Wärmeverlust nach außen wäre im Vergleich zur rad. Wärmeerzeugungsleistung  im Inneren minimal. Innen bezogen auf Oberfläche: 11 W/m², außen: 0,06 W/m².

Die ganze innere Wärme steckt also noch drinn und daher sind 6000 K als Kerntemperatur wohl illusorisch niedrig.

Selbst wenn man annimmt, daß innen aus zauberhaften Gründen weniger als 1 nW/kg vorhanden ist, 1/2 oder 1/5 davon, können die 6000 K nicht stimmen.

Früher wurden  auch durchaus schon einmal 20000 K fürs Zentrum genannt.

Bei diesen Temperaturen weit oberhalb der kritischen Temperatur ist der Druck für fest oder flüssig mit 300 GPa in jedem Fall viel zu niedrig. Hier liegt also nur gasförmiger Zustand vor. 

Für 300 GPa ist die zugehörige Siedetemperatur 5260 K und so stark abgekühlt stellen sich das wohl nur die Geologen vor.

NB: Dein Diagramm taugt wohl schon deshalb nichts, weil der Siedeounkt des Fe bei 3134 K liegt und in deinem Diagramm soll da Schmelze (Melt) bei 0 GPa vorliegen. Das ist unmöglich.

Eisen: http://www.ktf-split.hr/periodni/de/fe.html
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« Zuletzt geändert: 26.08.08 um 02:14:51 von paule »  

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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #103 - 26.08.08 um 19:13:44
 
Zitat:
Das bedeutet, bei den "niedrigen" Drücken von 300 GPa wird man bereits voll im Dampf bzw. Gasgebiet liegen.


Falsch, siehe Phasendiagramm von Eisen welches mittels Laborversuchen erlangt wurde.

Zitat:
Eine weitere Abschätzung über die Temperatur aufgrund der 4,5 Mrd. Jahre wirkenden radioaktiven Wärmeentwicklung von ca. 1 nW/kg zeigt eine Wärrmefreisetzung von rund 140 MJ/kg.


Unsinn, der Fakt, dass die allermeisten radioaktiven Isotope längst exstinct sind, macht Deine Überlegung überflüssig, da auf völlig falschen Voraussetzungen aufbauend.

Zitat:
Zu dieser radioaktiven Wärme käme noch die Bildungswärme bei der Entstehung mit dazu, von der natürlich auch ein Teil abgestrahlt werden konnte. Diese Bildungswärme liegt bei rund 60 MJ/kg.


Aha ... warum grad 60MJ/kg ? Quelle ?

Zitat:
Der zwischenzeitliche Wärmeverlust nach außen wäre im Vergleich zur rad. Wärmeerzeugungsleistung  im Inneren minimal. Innen bezogen auf Oberfläche: 11 W/m², außen: 0,06 W/m².


Falsche Werte, woher sind die bitte ?

Zitat:
Die ganze innere Wärme steckt also noch drinn und daher sind 6000 K als Kerntemperatur wohl illusorisch niedrig.


Kam Dir eigentlich jemals die Idee, dass die Wärmeabgabe früher höher gewesen sein könnte ? Z.B. als die Erde noch komplett aufgeschmolzen war ? Hm ?

Zitat:
Früher wurden  auch durchaus schon einmal 20000 K fürs Zentrum genannt


Und ?

Zitat:
Bei diesen Temperaturen weit oberhalb der kritischen Temperatur ist der Druck für fest oder flüssig mit 300 GPa in jedem Fall viel zu niedrig. Hier liegt also nur gasförmiger Zustand vor.


Falsch, siehe Phasendiagramm. Kennst Du eigentlich das Wort Empirie ?
Informier Dich mal was der Unterschied zwischen Elementen/Verbindungen mit Dichteanomalie und "normalen" Elementen ist.

Zitat:
Für 300 GPa ist die zugehörige Siedetemperatur 5260 K und so stark abgekühlt stellen sich das wohl nur die Geologen vor.


Du verwechselst mal wieder Geologen und Geophysiker.

Zitat:
Dein Diagramm taugt wohl schon deshalb nichts, weil der Siedeounkt des Fe bei 3134 K liegt und in deinem Diagramm soll da Schmelze (Melt) bei 0 GPa vorliegen. Das ist unmöglich.


Das Diagramm beginnt bei 0 GPa und 2000 K.
Der Schmelzpunkt von Eisen liegt bei um und bei 1800 K passt also wunderbar.
Das die Gasphase lediglich nicht dargestellt ist erklärt sich von selbst, sie ist unerheblich und tritt überdies nicht auf.

Achja einige Dich doch bitte mal mit Dir selber welche Einheiten Du verwendest und welche nicht.

Gruß
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« Zuletzt geändert: 26.08.08 um 20:27:35 von ksk_1 »  

 
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Re: Theorie der aufblähenden Erde
Antwort #104 - 26.08.08 um 20:39:57
 
Zitat:
ksk_1 schrieb am 26.08.08 um 19:13:44:
[quote]Das bedeutet, bei den "niedrigen" Drücken von 300 GPa wird man bereits voll im Dampf bzw. Gasgebiet liegen.


Falsch, siehe Phasendiagramm von Eisen welches mittels Laborversuchen erlangt wurde.

Falsch, weil der Druck für die Temperatur zu niedrig ist, um noch flüssig zu sein!

Zitat:
Zitat:
Eine weitere Abschätzung über die Temperatur aufgrund der 4,5 Mrd. Jahre wirkenden radioaktiven Wärmeentwicklung von ca. 1 nW/kg zeigt eine Wärrmefreisetzung von rund 140 MJ/kg.


Unsinn, der Fakt, dass die allermeisten radioaktiven Isotope längst exstinct sind, macht Deine Überlegung überflüssig, da auf völlig falschen Voraussetzungen aufbauend.

Unsinn. Sonst hätten wir nicht jetzt noch die 1nW/kg. Früher war es eben mehr.

Zitat:
Zitat:
Zu dieser radioaktiven Wärme käme noch die Bildungswärme bei der Entstehung mit dazu, von der natürlich auch ein Teil abgestrahlt werden konnte. Diese Bildungswärme liegt bei rund 60 MJ/kg.


Aha ... warum grad 60MJ/kg ? Quelle ?

Warum nicht? 11 km/s = 60 MJ/kg. Welche Quelle willst du da wissen? Nimm Adam Riese.
Zitat:
Zitat:
Der zwischenzeitliche Wärmeverlust nach außen wäre im Vergleich zur rad. Wärmeerzeugungsleistung  im Inneren minimal. Innen bezogen auf Oberfläche: 11 W/m², außen: 0,06 W/m².


Falsche Werte, woher sind die bitte ?

Wie kannst du behaupten, daß das falsche Werte sind, wenn du nicht weißt woher die kommen? Hast du einen Vergleichswert dafür? Du scheinst zwar zu wissen wo etwas steht, kannst aber Fakten nicht miteinander kombinieren. 1nW/kg*Erdmasse/Erdoberfläche = 11 W/m². Und 0,06W/m² messen wir an der Oberfläche.
Zitat:
Zitat:
Die ganze innere Wärme steckt also noch drinn und daher sind 6000 K als Kerntemperatur wohl illusorisch niedrig.


Kam Dir eigentlich jemals die Idee, dass die Wärmeabgabe früher höher gewesen sein könnte ? Z.B. als die Erde noch komplett aufgeschmolzen war ? Hm ?

Sicher hatte ich schon die Idee. Reicht aber eben nicht aus, um die Wärme im Inneren wegzubekommen. Die Sonne soll übrigens innen auch wärmer als außen sein und bei der Erde verhält es sich ähnlich. Der TK von 30 K/km deutet eben auch auf etwas höhere Temperaturen im Inneren hin. Ich sage ja auch nicht, 6000 km * 30 K/km = 180000 K. Aber 6000 K sind es eben mit Sicherheit nicht.

Ich habe früher auch einmal das Erstarren der Erdkruste gerechnet. Daher weiß ich auch, was da ungefähr passiert und wie lange das dauert.
Zitat:
Zitat:
Früher wurden  auch durchaus schon einmal 20000 K fürs Zentrum genannt

Und ?

Das zeigt nur, daß deine paar K auch von anderen bezweifelt wurden.
Zitat:
Zitat:
Bei diesen Temperaturen weit oberhalb der kritischen Temperatur ist der Druck für fest oder flüssig mit 300 GPa in jedem Fall viel zu niedrig. Hier liegt also nur gasförmiger Zustand vor.


Falsch, siehe Phasendiagramm. Kennst Du eigentlich das Wort Empirie ?
Informier Dich mal was der Unterschied zwischen Elementen/Verbindungen mit Dichteanomalie und "normalen" Elementen ist.

In deinem Diagramm soll das Eisen gewesen sein. Meine Daten beziehen sich ebenfalls auf Eisen. Wenn dein Diagramm bei der krit. Temperatur für einen Druck unterhalb der krit. Temperatur noch den Zustand fest aufweist, kann das eben nicht sein. Auch nicht flüssig. Da geht nur gasförmig.

Zitat:
Zitat:
Dein Diagramm taugt wohl schon deshalb nichts, weil der Siedeounkt des Fe bei 3134 K liegt und in deinem Diagramm soll da Schmelze (Melt) bei 0 GPa vorliegen. Das ist unmöglich.


Ein bisschen konzentrieren musst Du Dich schon.
Das Diagramm beginnt bei 0 GPa und 2000 K.
Der Schmelzpunkt von Eisen liegt bei um und bei 1800 K passt also wunderbar.
Der Siedepunkt mein lieber Paule, ist diejenige Temperatur wo ein Stoff von der flüssigen Phase in die gasförmige Phase übergeht.
Der Schmelzpunkt dagegen ist die Temperatur wo feste Phase in flüssige Phase übergeht.
Da hat Dich Dein Fachhochschulstudium wohl kurz im Stich gelassen was ?  Zwinkernd

Achja einige Dich doch bitte mal mit Dir selber welche Einheiten Du verwendest und welche nicht.

Gruß

Ich weiß ja nicht, auf welcher Sonderschule du nun warst. Das interessiert bei deinem Unsinn auch gar nicht. Der Siedepunkt wird normalerweise für einen Dampfdruck von 1 bar genannt und beim Siedezustand/Siedepunkt liegt immer ein 2-Pahsengemisch vor. Flüssig/Gasförmig.  Für eine bestimmte Siedetemperatur gibt es einen zugehörigen Druck. Steht ein Stoff bei gegebener Temperatur unter einem geringeren Druck als der Siedetemperatur entspricht, liegt der Stoff im Gaszustand vor. Wasser bei 110°C und 1 bar existiert nur gasförmig und nicht mehr flüssig oder fest. Eisen bei einer Temp. von 3134 K, welches dann einen Dampfdruck von 1 bar hat. wird bei  0,5 bar nur gasförmig und nicht mehr flüssig vorliegen.  Wasser hat einen Schmelzpunkt von 273 K. Oberhalb liegt es ohne Druck in flüssigem und/oder gasförmigem Zustand vor, je nach Druck.

Oberhalb der Flüssigkeit wird normalerweise immer Dampf/Gas als zweite Phase vorliegen und es wird sich ein der Temperatur zugehöriger Druck einstellen. Wird der Druck erniedrigt, ohne daß die Temperatur geändert wird, gibt es nur Gas.

Dies geht bis zur kritischen Temperatur. Bis zu diesem Punkt haben wir 2 Phasen: Flüssig und Dampf/Gas, wenn der Druck dem Dampfdruck für die jeweilige Temperatur entspricht. Bei niedrigerem Druck haben wir nur Gas und keine Flüssigkeit.

Oberhalb der Kritischen Temp. gibt es nur noch Gas, unabhängig vom Druck. Das Gas kann also nicht mehr durch höheren Druck verflüssigt werden. Erst bei einigen  Größenordnungen höherem Druck gelingt dann wieder eine Verfestigung. Dieser notwendige Verfestigungsdruck steigt aber seinerseits weiter stark mit der Temperatur an.

Das gilt auch für Eisen.    

In deinem Bildchen gibt es oberhalb der kritischen Temperatur von 5966 K und bei vergleichsweise sehr geringem Druck gegenüber dem zugehörigen Sättigungsdampfdruck aber noch Feststoff oder Flüssigkeit. Das ist eben nicht möglich.

Das entspräche flüssigem Wasser bei 400°C unter  10 Bar Druck oder gar noch Eis.

Du verstehn Unmöglichkeitsproblem, "Geologe"?


Ansonsten noch Gas-Dampf Unterscheidung: Dampf liegt vor, wenn bei derselben Temperatur der Dampf durch Volumenverringerung kondensiert werden kann. Hierbei ändert sich der Druck nicht. Gaszustand liegt vor, wenn die Kondensation bei Volumenverringerung nicht mehr möglich ist. Der Druck steigt hierbei an.

Einheiten: Hast du Probleme mit Einheiten? Ich nicht.
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« Zuletzt geändert: 26.08.08 um 21:03:44 von paule »  

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