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bewohnbare Höhlenlabyrinthe (Gelesen: 58229 mal)
fluchtigerBesucher
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Beiträge: 152
Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #15 - 29.11.05 um 16:13:45
 
@jbo166

Mittlerweile bin ich der Auffassung das für Menschen besiedelbare Höhlensysteme
auf 2 Arten entstehen könnten.

1. Als Primärhöhlen, in Form von Lavaröhrenhöhlen, Blasenhöhlen
   (und Megapillowhöhlen eine Sonderform der Pillow-Lava)
   die durch Klüfte oder Erosion miteinander verbunden wurden.

2. Als Flusshöhlen in wechselnden Lava/Tuff-schichten wobei sich die Höhlen
   im wesentlichen im weichen Tuff bilden.

Ich will mich heute erstmal mit dem 2. befassen weil ich diese Möglichkeit erst
vor Kurzem erkannt habe, sie aber eine der Plausibelsten ist.
Basieren tut sie auf den Schichtvulkanen bei denen sich Lava und Asche(=Tuff)schichten
abwechseln:http://de.wikipedia.org/wiki/Schichtvulkan

Weiterhin spricht dafür was wikipedia hier sagt:http://de.wikipedia.org/wiki/Vulkan

Zitat:
Ca. 95% der Vulkane auf der Erde sind Schicht-Vulkane. Andererseits sind ca. 90% aller aktiven Vulkane Schild-Vulkane.


Schichtvulkan
http://www.fun-costa-rica-vacations.com/images/composite-volcano.jpg

Schichtvulkan:http://www.geology.sdsu.edu/how_volcanoes_work/Thumblinks/volcschema_page.html
http://www.geology.sdsu.edu/how_volcanoes_work/Images/Vent_types/volschema_usgs....

Schichtvulkan:http://www.raonline.ch/pages/edu/st/volcano01h.html
http://www.raonline.ch/images/edu/st/vulc_caldera01.jpg


Es folgen Links und Bilderlinks zu 2 Seiten die sich mit Lava-Fluss-Höhlen befassen.
Wie gesagt es handelt sich um Lavahöhlen(Primärhöhlen) und nicht um Höhlen in Tuffgestein.
Aber es wäre ohne weiteres denkbar, das Flüsse die durch Lavahöhlen eines Schichtvulkans
fliesen, durch Klüfte ( Risse) oder Erosion in darunterliegende Tuffschichten eindringen.
Diese würden dann viel schneller erodiert als das relativ feste Lavagestein.
Am Ende erhält man mehrere Ebenen übereinanderliegender Höhlen.
Allzu riesig müsste der Höhlengeflechtsraum ja nicht sein. Auf der Pazifikinsel
Tikopia leben seit Tausenden von Jahren (3000 um genau zu sein) Menschen.
Sie ist nichtmal  5 Quadratkilometer gross und kann stabil 1000 Menschen ernähren.
Für einen Menschen in besiedelbaren Höhlen braucht man eigentlich eine relativ kleine
Fläche zum Leben (da reichen ein paar Quadrat beziehungsweise Kubikmeter) allerdings
sind schon ein paar Hundert Kubikmeter an Wasser nötig in den Chemosynthese stattfindet
um ihn zu ernähren. Ich würde aber mal davon ausgehen wenn ausreichend Chemikalien
und Wärme (aber nicht über dem Siedepunkt hinaus) vorhanden sind, entspricht ein Kubikmeter
Wasser, in dem Chemosynthese stattfindet, der Produktivität (in Bezug auf Nahrungsmitteln)
einen Quadratmeter an der Oberfläche in Tikopia.


Expedition in die Lava River Cave

http://www.amnh.org/nationalcenter/youngnaturalistawards/2002/amy.html

http://www.amnh.org/nationalcenter/youngnaturalistawards/2002/images/amyfig5big....
http://www.amnh.org/nationalcenter/youngnaturalistawards/2002/images/amyfig8big....


Expedition in die Red River Lava Cave

http://www.farnellfamily.com/pictures/Spelunking/2004-08_Little_Red_River_Cave

http://www.farnellfamily.com/picturedata/albums/Spelunking/2004-08_Little_Red_Ri...
http://www.farnellfamily.com/picturedata/albums/Spelunking/2004-08_Little_Red_Ri...
http://www.farnellfamily.com/picturedata/albums/Spelunking/2004-08_Little_Red_Ri...
http://www.farnellfamily.com/picturedata/albums/Spelunking/2004-08_Little_Red_Ri...

Wobei darauf hingewiesen werden sollte das, das Lösen von Metall (hier Eisen)
in Wasser häufig auf Auslaugen durch ( per Chemosynthese entstandene ) Schwefelverbindungen
beruht.

Teilweise erodiert Tuffgestein "karstähnlich" wäre also für die Höhlengeflechte gut geeignet.

Webseite mit Käsigen Tuffgestein: http://pubs.usgs.gov/of/2004/1007/volcanic.html

http://pubs.usgs.gov/of/2004/1007/images/holewall2.gif


Zum Reinigen der Höhlen von Mineralien der Schwarzen Raucher dürften die
Gezeiten und gelegentlich auftretende Überschwemmungen des Flusses
in den Höhlen ausreichen. Die großen Schwankungen des Meeresspiegels
beim Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten dienen nur dazu um auf Nummer sicher
zu gehen ("Abflussfrei").

Zitat:
Ich poste hier weils einfach Spass macht und außerdem trainieren ich damit meine Argumentationsfähigkeiten.


Ein Teil meiner Posts hier sind auch darauf zurückzuführen.

Falls du noch ein weiteres langes Post von mir lesen willst:
http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1128956412/8#8

@cheeby

Natürlich kannst du Höhlen beleuchten es gibt sogar ein Projekt bei dem genetisch
veränderte Pflanzen unterirdisch angebaut werden (mit künstlichen Licht in unterirdischen
Hohlräumen). Dabei geht es darum das die Umwelt nicht verseucht wird. Es wurden sogar
schon unterirdische Versuche mit Weizen und Mais gemacht.
Mehr dazu hier: http://www.gene.ch/genpost/2005/Jan-Jun/msg00267.html

Für mich würde eine elektrisch beleuchtete Höhle unter die Kategorie
"beleuchtete Höhlenwohnungen im weitesten Sinne" fallen
Ich such allerdings nach Höhlen die so realistisch/natürlich wie möglich bewohnbar sind.


Gruss fluchtigerBesucher


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Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #16 - 16.12.05 um 21:16:49
 
Ich gebs erstmal auf, der Monolog wird langsam langweilig.

Sollte doch mal jemand  vorbeikommen der sich fürs Thema interessiert,
für diesen unwahrscheinlichen Fall, gebe ich noch ein paar letzte Infos.

fluchtigerBesucher schrieb am 29.11.05 um 16:13:45:
Mittlerweile bin ich der Auffassung das für Menschen besiedelbare Höhlensysteme
auf 2 Arten entstehen könnten.

1. Als Primärhöhlen, in Form von Lavaröhrenhöhlen, Blasenhöhlen
   (und Megapillowhöhlen eine Sonderform der Pillow-Lava)
   die durch Klüfte oder Erosion miteinander verbunden wurden.

2. Als Flusshöhlen in wechselnden Lava/Tuff-schichten wobei sich die Höhlen
   im wesentlichen im weichen Tuff bilden.

Ich will mich heute erstmal mit dem 2. befassen weil ich diese Möglichkeit erst
vor Kurzem erkannt habe, 


Heute sag ich erstmal nochwas zu den Höhlen 1. Art und dann nochmal was zu denen 2.er .

Zu den Lavaröhrenhöhlen sag ich erstmal nichts weiter, ausser das, wie schon gesagt,
die Little Red River Cave und die Lava River Cave welche sind.

Eine gute Seite zum Thema Lavahöhlen:http://www.ewpnet.com/azores/caves.htm

http://www.ewpnet.co.uk/azores/lava-cave.jpg

Mal was für die Eso-Leute:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21392/21392_1.jpg



Es gibt ausreichend grosse und zahlreiche Blasenhöhlen in Lavagestein ( Englisch: blister cave).

Seite zum Thema: http://www.showcaves.com/english/misc/region/et.html

Zitat von der Seite:

Zitat:
Several areas are covered by extensive layers of Tertiary and Quarternay volcanic rocks, with numerous volcanic caves. At the volcano Mt. Fantalo are the largest blister caves of the world were found. Some 130 blisters are known, where the still intact blisters are up to 30m in diameter, but the already collapsed ones are up to 100m.


Wichtig ist bei dieser Art von Höhlen die Frage wie die einzelen Höhlen miteinander verbunden werden.
Erosion/Risse....

Mal noch eine Seite die sich am Rande mit dem Thema Megapillowhöhlen beschäftigt:
http://www.saudicaves.com/iceland/

Bild von der Seite

http://www.saudicaves.com/iceland/pills.jpg



Und noch was zum Thema Black Smoker. Das Problem mit dem Verstopfen besteht so nicht.
Das ist mir schon aufgefallen als ich das tippte:

fluchtigerBesucher schrieb am 29.11.05 um 16:13:45:
Wobei darauf hingewiesen werden sollte das, das Lösen von Metall (hier Eisen)
in Wasser häufig auf Auslaugen durch ( per Chemosynthese entstandene ) Schwefelverbindungen
beruht.



Soviel sei noch gesagt der Schwefel oder die Schwefelverbindungen werden,
im Rahmen der Chemosynthese, zu schwefligen Säuren oder gar Schwefelsäure oxidiert.
Das, dass Lösungsvermögen dabei steigt und nicht fällt ist klar.
Deshalb war es mir auch so wichtig, dass die Höhlen aus säureresistenten Gestein bestehen.
Von Verstopfen kann also keine Rede sein (Denkfehler von mir).
Die Schwefelquelle in den Höhlen kann entweder
elementarer Schwefel sein oder Schwefelwasserstoff aus Fumarolen.

Noch eine Grafik von Wikipedia zu dem Thema:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/b/b8/Deep_sea_vent_chemistry_diag...


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fluchtigerBesucher
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Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #17 - 06.03.06 um 18:25:32
 
http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1127929654/17#17 Zitat:
Das Licht dort drinnen durch Pilze entsteht ist eine der Möglichkeiten. Aber vielleicht gibt es auch mehrere, wer Weiß!?


Ja, kann sein, Phosphor leuchtet ja auch im Dunkeln.  Laut lachend

Da wärens schon drei...

Nur ist Phosphor giftig und die radioaktive Beleuchtung radioaktiv. Für mich ist nun mal Biolumineszens auf der Basis von Chemosynthese die realistischte Höhlenbeleuchtung. Wie gesagt für mich, wenn es natürliche Lichtquellen sein sollen. Was nicht bedeuted das es Leuchtpilze sein müssen. Viel realistischer halte ich biolumineszente Pilz-Bakterienmatten (Pilz-Bakterienmatten bedecken die Höhlenwende der Cueva de la Luz und Movile Höhle sowie anderer Höhlen deren Ökosystem auf Chemosynthese beruht).
Weil Photosynthese als Ökosystemgrundlage (für mich) wegfällt (Beleuchtungsproblem) ist Chemosynthese auch eine einfache Lösung für dieses Problem. Wiso erst der Umweg chemische Energie in Lichtenergie umzuwandeln und dann wieder in chemische Energie (die auftretenden Engergieverluste machen das wenig wahrscheinlich).

Hast du noch ein paar Links zu bewohnbaren Höhlensystemen. Vorallem interessiert mich was nah am real möglichen ist. Eine Science-Fiction Höhlenwelt hab ich schon selber hier entwickelt.  Zwinkernd

Gruss fluchtigerBesucher
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« Zuletzt geändert: 07.03.06 um 17:18:58 von fluchtigerBesucher »  

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Uranus32
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Das Ganze ist mehr alsr /> /> /> /> /> /> die
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Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #18 - 07.03.06 um 19:25:07
 
fluchtigerBesucher schrieb am 06.03.06 um 18:25:32:
Wiso erst der Umweg chemische Energie in Lichtenergie umzuwandeln und dann wieder in chemische Energie (die auftretenden Engergieverluste machen das wenig wahrscheinlich).


Stimmt, das nicht unbedingt naturtypisch. Die hält es mehr einfach.

Zitat:
Nur ist Phosphor giftig und die radioaktive Beleuchtung radioaktiv. Für mich ist nun mal Biolumineszens auf der Basis von Chemosynthese die realistischte Höhlenbeleuchtung.


Keine Frage, die Chemosynthese ist da schon wesentlich sinnvoller. Nur so ne Idee, aber möglicherweise könnte es doch ein strahlungsaktives Gestein sein, nur das es dann nicht destruktiv wirkt wie Beispielsweise Uran. Es könnte eventuell auch eine konstruktive Strahlung abgeben. Aber wie gesagt, das ist eine Idee!

Gruß Uranus32!
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fluchtigerBesucher
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Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #19 - 07.03.06 um 21:18:13
 
Hallo Uranus32

Zitat:
Hast du noch ein paar Links zu bewohnbaren Höhlensystemen.


*Mehre gerne mein Wissen*  Zwinkernd

Zitat:
Stimmt, das nicht unbedingt naturtypisch. Die hält es mehr einfach.


Ich favorisiere Biolumineszens auf Basis von Chemosynthes auch deshalb, weil ich Chemosynthese als Basis für das Ökosystem favorisiere. Wenn es also das Ökosystem schon auf Chemosynthese basiert dann kann diese auch als Grundlage für die Beleuchtung dienen. Wie gesagt das erhöht etwas die Wahrscheinlichkeit für die Existenz eines solchen Ökosystems.

Chemosynthese ist sehr produktiv.

In der Cueva de la Luz existiert ein Ökosystem das auf Chemosynthese basiert. An einen Tag wärent der Trockenzeit wird von den dortigen Indios Fisch gefangen. In einen 100 Meter langen Abschnitt des
Höhlenflusses. Tonnenweise, es reicht laut Artikel für etwa 1000 Menschen 2 Tage. Wie lang müsste der Fluss sein das es für ein Jahr reicht? Zwinkernd

Link: http://www.findarticles.com/p/articles/mi_m1134/is_3_108/ai_54343077


Biolumineszens als Höhlenbeleuchtung fand ich immer schon gut. Nur hatte ich bis jetzt noch kein Beispiel für Biolumineszens in einer Landhöhle gefunden. Erst vor kurzen in einen anderen Forum einen Bericht über höhlenbewohnende Mückenlarven.

Link: http://www.waitomocaves.co.nz/glowworm-caves-boat-ride/343/The+Glowworm.aspx

Allerdings fallen die als Höhlenbeleuchtung weg weil ihre Nahrung von aussen stammt. Würde sich die Beute anpassen würde sie entweder nicht auf die Maden reinfallen oder blind werden. In beiden Fällen würde es sich für die Maden nicht mehr lohnen zu leuchten.

Gruß fluchtigerBesucher



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basecamp2000
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USA
Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #20 - 12.03.06 um 04:15:46
 
Bewohnbare Höhlensysteme zum selbstmachen - wie man n' bunker billig baut

von Zukunftsforum  http://f27.parsimony.net/forum67523/messages/31527.htm

Geschrieben von basecampUSA am 09. März 2006 03:29:16:

Als Antwort auf: Bewohnbare Höhlensysteme geschrieben von fluchtigerBesucher am 07. März 2006 19:05:


...
Typischer amerikanischer isolierter Eisenbahnkuehlfrachtwaggon ganz aus 5mm, 7mm, und 12mm stahl, 3 X 3 X 15 M gross
fuer $1200- zum ort geliefert und abgesetzt an Basey's farm in 1999 sans Raeder und kupplungen



...
Ostliche Seite vom Waggon 2 schichten dickem teer drauf, verstaerkter Dach, versteckter notausgang. Schutzgraben rechts zu sehen, Seitentueren zugeschweisst, Eingangstuer im anderen Ende vom waggon eingeschnitten oefnet zur stahlernen Vorkammer mit dekontaminierungsdusche und gepanzerter Aussenschiebetuer als Eingang, 4 zoll Edelstahl Lufteinzugsrohr im Vordergrund, im hintergrund das 80cm durchmesser Stahl turm/fundament/gleis fuer Panzerturret der im moment gefertigt wird mit 2 chinesische Sturmgewehre 7.62 x 39 kal.



...
Westliche Seite, Schutzgraben im vordergrund zu sehen, 50cm Erde drauf, 6 zoll Edelstahl Schornstein/luftausgang in der mitte zu sehen, im hintergrund das Turretfundament. Elektroleitungen, Telefon, Kabelfernsehleitung, 4 monitorkamera Leitungen, 50 paar steuerkabel fuer "verschiedene Zwecke", frischwasser und pressluft Leitungen alles 1.4m tief 100m zum Haus und weiter 100m zum Eingangstor begraben



...
Solche Container verwende ich auch fuer Bunker - 4 stueck in Kanada leztes jahr gebaut -- so lange man den Dach verstaerkt vertragen die auch bis zur 50cm Erde.
Alles wird innen- und aussen vorgefertigt und am Laster geliefert mit geaenderten Eingang, Lueftungseinrichtungen, usw. - dann zugeschuettet wie beim Frachtwagon.


So, meine Freunde die hier schon lange drauf gewartet haben, jetz habt ihr es gesehen... also es ist kein Maerchen...

Aus Sicherheitsgruenden kann ich leider nichts weiteres im internet vom Eingang oder Inneres zeigen, kann nur sagen obwohl es gemuetlich drin ist, ist es auch eng wie im Uboot mit den ganzen vorrat Lagerplatz, Einrichtungen, 12 doppelkojen, Kombuese, Dusche, Zentrale mit Amatuerfunk / Kurzwellenradios / Satelliten TV/radio, Survivalbibliothek, Lazarettscrank, "Bewegungs - hinliegefahrrad" der lueftungsgeblaese und 12v. stromerzeuger treibt usw.

Sowas aehnliches kann man sich auch aus ein alten bus, kombi usw. auch zur not basteln, die glasfenster mit blech und sperrholz von aussen bedecken beim zuschuetten...

*****************************************************************

Der koenig der bunkerbauer -muss wohl Computeringeneuer Bruce Beach von Horning's Mills Ontario Kanada sein, der 42 schulbusse als bunker fuer 400 menschen begraben hatte...



seine interessante Biografie hier:
http://www.webpal.org/webpal/d_resources/arktwo/photoconstruct/photocon.htm

...
...

(leider auch nur auf Englisch):

"Two weeks," Bruce Beach estimates until the nuclear winter begins setting in around the globe.
But he's been guessing two weeks for the past 40 years.
Despite this dire prediction by her husband, Jean Beach is still considering which party she will vote for.
The aging couple live here on the main road in the small Ontario community of Horning's Mills -- half way between Orangeville and Collingwood. Off the highway and down a slight dip, the village, on this day, is covered in a postcard dose of non-radioactive white snow. You really wouldn't think residents here would have much to worry about.
And you wouldn't think this Santa-like man in his red suspenders, and his painter wife, in her green cardigan, would be the ones laying the groundwork for Armageddon.
For years now, Bruce, a retired computer science teacher, has been preparing for the end of the world. Or at least the surviving remnants of mankind. He's pessimistic about the state of the globe, but optimistic humanity will ultimately survive the approaching reckoning.
He doesn't come across as a crank. Just warm, thoughtful and, today, very cheery.
On farmland, away from this home, he built a 929-square-metre bunker dubbed Ark II. It's the largest privately constructed nuclear fallout shelter in North America.
Its core hive is 42 buried school buses, connected together.
They are covered with 2.4 metres of earth and a solid foot of concrete.
Inside the underground lifeboat, there's room for 400 survivors.
Though anyone -- other than recent thieves who used a cutting torch and patience -- would have a hard time getting in. Under demands by provincial officials, Bruce has had to keep the doors welded shut.
He now calls it Waco North, after the OPP showed up in large numbers last week, following the latest break-in.
There was a convoy of 11 emergency vehicles -- after Bruce called officials to report the break-in and ask whether he should just seal it up again. The OPP even assembled a special team to sweep the bunker, before it was closed up.
Bruce -- a guru of sorts to online survivalists looking to build their own shelter -- is an American, so he cannot vote in the federal election. Though, in truth, he hasn't voted on the U.S. side of the border for years.
We've really come here to talk to Jean -- the wife of a Doomsday profit -- to see if there's any reason to feel good about the future.
She is a well read and practical woman.
The first thing she has done, is hand me a two page synopsis on where she stands politically.
She is proud to fulfill her civic duty -- though makes it her policy never to speak in favor of one party or another. That, she says, is what her vote is for.
"I usually vote for the underdog," is all she will allow.
At 78 years old, she was born in this small place. Her own mom was born a short walk down the road.
The watercolour paintings of flowers Jean puts to canvass are as well known and perennial as memories of growing up here.
Jean will vote in the community hall, at which you can toss a snowball.
Each month, she meets with a women's group and a grassroots justice organization, to mull over Canadian issues.
There are so many great things about Canada, she will tell you -- many listed on the sheets she's now handed me.
"I am very grateful that we live here," she has written.
From our medical system to our decision not to go to war in Iraq, she is thankful for her country.
Though, she worries about long waits in emergency rooms and doctor shortages.
"Maybe because we are so close to Walkerton, we have also been more concerned about water issues than some," she admits on the first page.
This past summer, she and Bruce travelled to Wales, so he could make a presentation at Cardiff University. They arrived in the UK the very hour the transit bombs went off.
On television, last month, she watched the riots which took place in France -- and she worries about a different type of doomsday.
"When we look at the growing number of shootings taking place in Toronto, I wonder if maybe in another ten years, things will be the same way here as they are in France," she said.
If that sounds ominous, perhaps it should. In some ways, she shares the same belief as her husband -- prepare for a judgment day.
She even penned a line-by-line breakdown of the Book of Revelation, which is said to describe the end of the world and God's final defeat of Satan.
But she's not sticking to his two-week deadline.
She figures there's still time to vote.
The last line of her political manifesto is reserved for what she sees as one of Canada's greatest problems -- a loss of moral values by many of the leaders (whom she won't name).
"The whole system seems to have been terribly afflicted by the influence of money," she says -- or, rather, writes.
"It may have been that way in the past also, but I am only saying that it is going to be terrible if it is that way in the future."
But if things don't turn out well, they know they at least have a safe place to which they can run.

Also wie man sieht... die idee ist nicht so total verrueckt wie es zuerst scheint... nur fuer euch in Deutschland ein endloser behoerdengang... Zwinkernd

gruss... - "Basey" (Amerikaner, ehemaliger berg- und hoehlenrettungsleiter und survivallehrer)

(verzeihe meinem mangel an deutsches Rechtsschreiben)



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Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #21 - 16.03.06 um 14:29:33
 
Hallo Basey,

ich war eine Weile ja nicht mehr in den anderen Thread. Und hatte deshalb die Antwort nicht mitbekommen und jetzt kann ich dort nicht schreiben (ist geschlossen) auch hier bin ich nur noch selten. Mir geht es um natürliche unterirdische Ökosysteme die für Menschen besiedelbar wären. In etwa wie hier : http://www.findarticles.com/p/articles/mi_m1134/is_3_108/ai_54343077 nur halt in einem größeren Höhlensystem. Da sind vorallem deine Kenntnisse: "ehemaliger berg- und hoehlenrettungsleiter und survivallehrer" auf den Gebiet gefragt, ausserdem interessieren sich auch hier einige für Höhlenexpeditionen.

Gruss fluchtigerBesucher
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« Zuletzt geändert: 16.03.06 um 14:44:59 von fluchtigerBesucher »  

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Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #22 - 04.07.06 um 14:19:00
 
Mal ein Link zu einen Thread wo es um Höhlenbewohner geht von Leuchtwürmern bis Elefanten.

http://www.lonlygunmen.de/cgi-bin/verein/ikonboard.cgi?act=ST;f=22;t=83

Leider wurde das alte Forum (nach Hackerangriffen) gelöscht dort gab es einen Thread zum Thema unterirdische Ökosysteme in denen Menschen leben können.
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Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #23 - 07.07.06 um 01:53:06
 
auch wenn dieser thread bereits so ziemlich gestorben ist....
find ich es doch umso erfreulicher daß hier mal auf wissenschaftlicher basis argumentiert wurde und dieses "ich hab mal auf der und der site gelesen ... blablabla" wenigstens hier kaum anwendung gefunden hat

mfg Gruß J
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Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #24 - 07.07.06 um 12:33:07
 
Zitat:
auch wenn dieser thread bereits so ziemlich gestorben ist....
find ich es doch umso erfreulicher daß hier mal auf wissenschaftlicher basis argumentiert wurde und dieses "ich hab mal auf der und der site gelesen ... blablabla" wenigstens hier kaum anwendung gefunden hat

mfg Gruß J
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Jbo, ob der Thread gestorben ist hängt im wesentlichen von dir ab.

Ich hätte kein Problem damit wenn er als Zweimann-Thread weiterläuft.  Zwinkernd

Bei genauer Betrachtung ist er jetzt über weite Strecken sogar ein Einmann-Thread. Laut lachend

Es gibt da einige geologische Fragen meinerseits die noch zu klären wären. Genauso wie biologische aber es wird sich wohl eher kein Biologe hierher verirren. Laut lachend

Gruss fluchtigerBesucher
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Re: bewohnbare Höhlenlabyrinthe
Antwort #25 - 29.07.06 um 14:51:53
 
Mal ein weiterer Thread zum Thema permanent unterirdisches Leben: http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=6474
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