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Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Straftat? (Gelesen: 32691 mal)
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Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Straftat?
19.11.05 um 22:32:05
 
Betreiber der Homepage Hohle-Erde,


in Ihrem veröffentlichtem Interview wird massiv gegen den § 86 und § 189 des Strafgesetzbuches verstoßen und zwar sind das die Paragraphen die die Holocaustleugnung betreffen.Ist das nicht eine Straftat bzw. machen Sie sich nicht strafbar?


"Die Juden behaupten immer noch, sie hatten 6 Millionen Menschen (in den Konzentrationslagern) verloren, aber das stimmt nicht." Außerdem gibt es noch andere Passagen...

http://www.hohle-erde.de/body_interview.html

Naja ich weiß nicht was das alles sein soll mit dem Intervie von irgendeinem VIrgil Armstrong...
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #1 - 20.11.05 um 20:46:17
 
hallo

das komplette zitat von virgil armstrong lautet Zitat:
VA: Ich glaube, daß Hitler weder von ihnen noch von der Thule-Loge wesentliches erhielt, sondern von den bösartigen Außerirdischen, genau wie die USA. Sie müssen ihm gesagt haben: "Wenn du uns das deutsche Volk gibst, als biologisches Versuchsmaterial, geben wir dir die Technologie, die du brauchst, um diesen Krieg zu gewinnen" Hitler sagte: "O nein, ihr dürft der arischen Rasse nichts antun. Aber ich gebe euch die Leute in meinen Gefängnissen," (das waren Polen, Russen, Juden usw.) bitte, bedient euch." Dorthin wären eine Menge Menschen verschwunden. Die Juden behaupten immer noch, sie hatten 6 Millionen Menschen (in den Konzentrationslagern) verloren, aber das stimmt nicht. Nach dem Krieg führten die UNO und andere internationale Organisationen detaillierte Untersuchungen durch, sie sammelten alle Beweise, die ihnen überhaupt möglich waren, aber sie kamen nie auf eine Zahl von mehr als 600.000 Toten. 6.000.000 sind ja 10 mal soviel! Hitler muß sie den bösartigen Außerirdischen gegeben haben, die sie als biologische Untersuchungsentitäten verwendeten.

v. armstrong leugnet hier nicht den holocaust. er behauptet hitler hat die menschen an die ausserirdischen geopfert, welche nicht in den lagern ermordet wurden. die zahl der opfer wird nicht in frage gestellt.

Zitat:
Außerdem gibt es noch andere Passagen...

dann bitte ich um eine angabe dieser, damit das ueberprueft werden kann.

Zitat:
Naja ich weiß nicht was das alles sein soll mit dem Intervie von irgendeinem VIrgil Armstrong...

im grunde geht es um die informationen zur hohle erde thematik. wie anfangs des interviews erklaert, sollte die gesinnung aussen vor gelassen werden. diese ist nicht ausgangspunkt der thematik, noch das ziel. eine rassistische gesinnung ist dort auch nicht feststellbar und diese taten werden auch nicht gutgeheisen oder beschoenigt.

gruesse, zak
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #2 - 21.11.05 um 08:56:29
 
Zak,

das genau ist aber das Problem.
Zwar wird der Holocaust und die Existenz der KZ's nicht geleugnet, aber es wird im Rahmen einer Geschichtsrevision eine neue Version präsentiert, die die Verbrechen der Nazis zu relativieren versucht.
Eine Version, die natürlich den Vorteil hat, daß sie niemals nachweisbar ist und für die jeder, der anderes behauptet, sofort zu einem Verschwörer gegen die eigene Wahrheit und zu einem bösen Unterdrücker gestempelt werden kann.
Das ist die geradezu klassische Vorgangsweise der Holocaustleugner, immer hart entlang der Grenzen und immer wieder ein kleiner Versuch einer Grenzübertretung.
Natürlich ist längst festgestellt wurden, daß die Zahlen über die Ermordungen und Vernichtungen von Leben innerhalb und außerhalb der KZ's und die dabei angewandten Methoden weitgehend stimmen.
Da liegt der Fehler in der Nachweisbarkeit in einem so geringen Bereich, daß dieser vernachlässigbar ist, weil es wohl kaum von belang ist, ob es nun 6.0 oder 5.98 mio. tote Juden waren.
Eine Aussage, daß die Juden nun aber doch gar nicht von den Nazis ermordet wurden, sondern von Außerirdischen für Versuchszwecke entführt wurden ist daher eine klassische Leugnung von bereits dokumentierten Tatsachen und auch eine Leugnung des Holocaust.
Wenn man dieser Version noch ein wenig nachläuft, wird man vielleicht noch auf die Idee kommen, daß die Nazis ja nur den Juden geholfen haben, so rasch wie möglich zu einem neuen, besseren, reinkarnierten, Leben verholfen haben, weil sie als Juden in diesem Leben karmisch benachteiligt waren und sich deren Seelen ja nicht so richtig entfalten konnten.
Das ist eine Tendenz der Neuinterpretierung der Nazigeschichte, die sich bereits an vielen Orten finden läßt.
So werden die Nazis numehr sehr oft, als eigentliche Friedensstifter dargestellt, die ja nur von den anderen, also den Engländern oder den US Amerikanern, in einen Verteidigungskrieg, also eigentlich eine Opferrolle, gezwungen wurden.
Schließlich hätte man Europa ja auch auf friedlichem Weg aufteilen können, wenn nur die Eifersüchteleien der anderen Staaten nicht gewesen wären.
Beispiele dazu kannst Du hier im Forum genugt finden.
Oder die, geradezu romantischen, Geschichten von geheimnisvollen Außerirdischen, die die Nazis als Träger der neuen Technologien auserkoren haben, um Frieden und Ordnung auf der Welt zu schaffen und die dazu per Telepathie die tollsten neuen Technologien an Medien der damaligen Zeit, klarerweise alle von der "auserwählten arischen Rasse", weitergegeben hätten.
(Warum eigentlich kommen in diesen Geschichten so selten Vertreter anderer Völker vor? Wo wären denn die asiatischen oder afrikanischen Medien? Und warum klingen diese Geschichten immer danach, als ob die Erde so eine Art Fokuspunkt der Außerirdischen wäre, und die deutschen Arier sowas wie die Verkehrspolizei dieser stark genutzen intergalaktischen Kreuzung?)
Das ist, auch nach Ansicht von professionellen Beobachtern, der Versuch, sich eine neue Vergangeheit zu schaffen, die man nicht verteidigen muß, sondern auf die man wieder stolz sein kann.
So eine Art kollektive Selbsthypnose zur Bewältgung eine Minderwertigkeitsgefühls.
Mr. Armstrong hat zwar den persönlichen Vorteil, daß er als US Amerikaner zu Hause nicht unter die Gesetze bezüglich der Holocaustleugnung bzw. in Österreich bezüglich der Wiederbetätigung fällt.
Allerdings ist die Verbreitung seiner Aussagen in den Ländern, in denen diese Gesetze gelten, strafbar.
Dahingehend hat "tester" absolut recht.
Der Server dieser Website befindet sich in Deutschland, vermutlich Hannover der IP Adresse nach zu urteilen, also unterliegt der Inhalt auch deutschen Gesetzen.
Daher sollten entweder diese Inhalte gelöscht werden, oder als, allerdings unter Haftungsausschluß für die Inhalte und einer entsprechenden Distanzierung, per Link zur Verfügung stehen.
Sonst macht sich der inhaltliche Betreiber der Site strafbar.
Sollte Mr. Armstrong diese, seine Aussage in Österreich oder Deutschland wiederholen, dann, und da bin ich jederzeit für eine Anzeige zu haben, gebührt ihm eine Anzeige und die entsprechende Strafverfolgung.
Dafür gibt es nach österreichischer Gesetzeslage bis zu 10 Jahren Haft, wie sie jetzt auch diesem Mr. Irving drohen.
Also wäre es besser, die Aussage nicht zu verteidigen, sondern physisch vom Server zu entfernen.
Persönlich denke ich, daß eine derartige Aussage sowieso nichts in der Öffentlichkeit verloren hat.
Die Gesetze in Österreich und in Deutschland stellen nicht die persönliche Überzeugung unter Strafe, die ist selbstverständlich jedermanns freie Privatsache, aber die öffentliche Verbreitung wird unter Strafe gestellt.
Du hättest also Handlungsbedarf.
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #3 - 21.11.05 um 13:10:23
 
Abgesehen vom Inhalt der Aussage, halte ich Gesetzte die mir verbieten meine Meinung/Ansicht/Hypothese zu publizieren für nicht befolgswürdig!  Lippen versiegelt

Ich halte mich da ganz an Voltaire: Ich verachte ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürften.

Man macht es sich viel zu einfach indem man Meinung verbietet, denn das ist nur nötig, wenn man eine Diskussion unterbinden will und es berechtigte Zweifel gibt.

Werden wir doch mal konkret und lassen den okkulten Kram außen vor:

Wenn es stimmen sollte, dass die erwähnte UNO-Untersuchung tatsächlich stattgefunden hat (müsste ja einsehbar sein) und zu dem erwähnten Ergebnis kam, dann sollte man das hier erwähnen dürfen. Ich weiß, dass es egal ist wie viele ermordet wurden, Unrecht ist Unrecht. Aber man sollte sich Gedanken machen warum man die Zahl mit 10 multipliziert haben könnte.

Selber denken halte ich immer noch für besser als Paragraphen zu folgen und Geschichtsbücher zu retizieren.

Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus bzw. der Ariosophie sind tiefer als man denkt, es findet nur erstaunlicherweise keinen Platz in den Medien. Beispiele gefällig?

Nach dem Krieg sollte es einen SS-Staat geben unabhänig vom DR, das Oberhaupt sollte der Großmeister der Prieuve de Sion sein, ein Franzose. Die Runen und das Harkenkreuz sind wohl auch nicht zufällig gewählt worden. Außerdem gab es Versuche die Geschichte umzuschreiben, wonach de griechische Hochkultur von Ariern geschaffen worden ist. Heute weiß man, dass die Indo-Arier die indische Hochkultur erobert und mitgestaltet haben. Sie haben auch das meiner Meinung nach grausame Kastensystem eingeführt. Somit schließt sich auch der Kreis zum Harkenkreuz, dass seinen Ursprung in dieser Region hat.


Was heute daraus gemacht wird ist meiner Meinung nach lächerlicher und esoterischer Müll, aber die Glatzen raffen das wahrscheinlich eh nicht.....
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #4 - 21.11.05 um 16:20:50
 
Moin

HighJump schrieb am 21.11.05 um 13:10:23:
Abgesehen vom Inhalt der Aussage, halte ich Gesetzte die mir verbieten meine Meinung/Ansicht/Hypothese zu publizieren für nicht befolgswürdig!  Lippen versiegelt


2 kleine Punke...

1. Das alte Problem mit der Meinung...

  • Eine Beleidigung ist keine Meinung/Ansicht/Hypothese

  • Der Verat eines Geheimnisses ist keine Meinung/Ansicht/Hypothese

  • Ein Meineid ist keine Meinung/Ansicht/Hypothese

  • Ein Aufruf zum Fremdenhass ist keine Meinung/Ansicht/Hypothese

etc.. pp..

Daraus folgt:
  • Das Leugnen oder Relativieren des Holocaust ist keine Meinung/Ansicht/Hypothese


2. Das kleine Problem mit der Gesellschaft...

Der Einzelne wird nicht gefragt, welche Gesetze er für befolgungswürdig erachtet.

Soweit erstmal

Grusel


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krischplack
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #5 - 21.11.05 um 17:11:14
 
LZ: Wenn diese Menschen deutsch sprechen können, vielleicht sind sie die nordische Rasse, wovon Hitler sprach? ?

VA: Nun, sie sehen nordisch aus. Wißt ihr, ein Teil der deutschen Völker sind seit ganz, ganz langer Zeit in der Antarktis dort drinnen.


aus dem interview...

meiner meinung nach wird dort ein-eindeutig und geziehlt legendenbildung betrieben
und durch unkommentiertes verlinken und/oder zitieren legitimiert der webseitenbetreiber den inhalt.

ich unterstelle den seitenbetreibern in keiner weise tendenzen jeglicher art, doch wird allein durch die fragestellung allein schon das geschehen in eine bestimmte richtung (mythos) gelenkt.

ich hoffe ihr koennt "da hinter stehen".
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Zak
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #6 - 21.11.05 um 19:57:22
 
hallo

da ich solche ideologien nicht unterstuetze wurde die betreffende passage von mir zensiert! die hohle-erde.de stellt keinerlei plattform fuer rassistische, menschenverachtende oder andere extremistische ideologien zur verfuegung!

das interview wurde damals in die sammlung aus gruenden der information ueber die hohle erde thematik aufgenommen und nicht um eine rechte ideologie zu propagieren.

ich distanziere mich ausdruecklich von solchen gesinnungen. mein bestreben liegt darin eine offene plattform zum meinungsaustausch zu bieten und dies im sinne des deutschen rechts.

gruesse, zak
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #7 - 22.11.05 um 02:37:06
 
Haste schön gemacht Zak, nicht das jeamand das je von Dir gedacht hat, aber es liest sich einfach schöner.

Zu sagen, die Zahlen des Holocaust sind überprüfunhswürdig ist eine Meinung, denn man Beleidigt niemand, Verrät kein Geheimnis, leistet keinen Meineid oder ruf zum Fremden(!?!)hass auf.

Erklär mir das bitte mal genauer Grusel  hä?  Smiley

Hätte jemand geschrieben es sind 60 000 000 umgekommen hätte wohl niemand mit Paragraphen um sich geschmissen.
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #8 - 22.11.05 um 08:35:53
 
@Zak

Danke,

das ist wohl die beste Lösung.

HighJump schrieb am 22.11.05 um 02:37:06:
Zu sagen, die Zahlen des Holocaust sind überprüfunhswürdig ist eine Meinung, denn man Beleidigt niemand, Verrät kein Geheimnis, leistet keinen Meineid oder ruf zum Fremden(!?!)hass auf.
Erklär mir das bitte mal genauer Grusel  hä?  Smiley
Hätte jemand geschrieben es sind 60 000 000 umgekommen hätte wohl niemand mit Paragraphen um sich geschmissen.


Wenn Du Dir die Mühe machen würdest, dann bräuchtest Du nur in eines der KZ's gehen und dort ein wenig mit offenen Augen verweilen.
Dort kann man Dir jederzeit sagen, z.B. in Birkenau oder Ausschwitz, daß es eine ziemlich penible Buchhaltung gegeben hat, aus der hervorgeht, wann wieviele und auf welche Art Insassen umgebracht wurden, inklusive der Dokumentation, welche technischen Probleme es mit den Anlagen gegeben hat.
Dazu gibt es dann auch noch einen Bericht der UNO aus dem Jahre 1951, den kannst Du über eine UNO Vertretung erhalten, in dem die industrielle Vernichtung von Menschenleben durch die Nazis im 3. Reich auf rein technischer Basis und auf der Basis der eigenen Buchhaltung der Nazis dokumentiert ist, das liest sich zwar ziemlich trocken, zeigt aber, daß es hierbei nicht um das Verschwinden von Personen durch die Einwirkung von außen, also um z.B. Außerirdische, handelt, sondern um eine systematische Vernichtung durch die Nazis und deren Industriekomplex.
Natürlich würde es genauso einen Aufschrei geben, wenn behauptet würde, daß zehnmal mehr Leute umgebracht wurden, schließlich geht es da um Ansprüche.
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #9 - 22.11.05 um 09:34:50
 
Ich stelle ja nicht grundsächlich in Frage, dass es den penibel organisierten Völkermord gab, sondern wollte nur sagen, dass Zweifel erlaubt sein dürfen, die die Zahl betreffen. Weiß jemand über den betreffenen UNO-Bericht der zu beginn erwähnt worden ist? Sollte es eine beabsichtigte Fälschung geben, warum auch immer, dann gibt es auch "Orginaldokumente" aus dem 3. Reich, die diese Belegen.

Die Theorie mit den Außerirdischen und der Umdeutung betreffend schlechten Karma ist mir auch neu und höchst amüsant. Hitler hat zum Schluss gedacht er wird als der Napoleon des 20. Jhd. in die Geschichte eingehen, vielleicht wird er doch noch recht behalten.... Ärgerlich

Ich meinte wenn jemand hier im Forum von 60 000 000 spricht hätte niemand Paragrapgen rezitiert udn wir hätten sicher jetzt nicht diese Organisation.
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #10 - 22.11.05 um 09:54:24
 
Discordia schrieb am 21.11.05 um 08:56:29:
Das ist, auch nach Ansicht von professionellen Beobachtern, der Versuch, sich eine neue Vergangeheit zu schaffen, die man nicht verteidigen muß, sondern auf die man wieder stolz sein kann.
So eine Art kollektive Selbsthypnose zur Bewältgung eine Minderwertigkeitsgefühls.


Es gibt ja auch eine Dauerdefarmierung des deutschen Volkes durch die Medien. Diese erzeugt dieses Minderwertigkeitsgefühl. Und Du kannst nicht von anderen Menschen verlangen, das sie sich vom einem Heilsweg abkehren. Aber deine Vorurteile gegenüber den Holocaustleugnern lassen sowieso keine objektiven Meinungen zu.

Da ist High Jump schon tolleranter:

Zitat:
Ich halte mich da ganz an Voltaire: Ich verachte ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürften.


Diese Aussage ist für einen Gnostiker nur verständlich. Dinge die für die Bewußtwerdung erforderlich sind, findet man oftmals dort, wo man sie am allerwenigsten erwartet. Dies ist wohl mit ein Grund warum man bei diesem Thema radikal gegensätzliche Meinungen nicht zulassen will.  Und prahlt man noch in der Öffentlichkeit herum hier könne man frei seine Meinung äußern.  Smiley Smiley

@ Grusel

Zitat:
    * Ein Aufruf zum Fremdenhass ist keine Meinung/Ansicht/Hypothese


etc.. pp..

Daraus folgt:

    * Das Leugnen oder Relativieren des Holocaust ist keine Meinung/Ansicht/Hypothese


Die Medallie hat aber auch eine andere Seite. Die Aufrechterhaltung der Holocaust-Theorie erzeugt Fremdenhass. Nämlich gegenüber den Deutschen. Aber dies scheint viele nicht zu stören. Hauptsache das Image des "auserwählten Volkes" wird nicht angekratzt, nicht wahr!?  Zwinkernd
Nein, so geht das nicht! Dies ist definitiv nicht ehrenhaft.

Uranus32!
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Discordia
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #11 - 22.11.05 um 11:31:29
 
Zitat:
Es gibt ja auch eine Dauerdefarmierung des deutschen Volkes durch die Medien. Diese erzeugt dieses Minderwertigkeitsgefühl.

Entschuldige, aber das ist völliger Dummsinn.
Es gibt für vermutlich jede Nationalität oder ethnische Gruppe ein Gegenstück, welches diese nicht mag, oder dieser mit entsprechenden Vorurteilen gegenüber tritt.
Nur sieht man zumeist derlei Vorurteile nur dann, wenn man plötzlich selbst betroffen ist.
Beim fröhlichen "Türkenbashing" macht man dann gerne wieder mit, schließlich ist man ja da "im Recht".
Die angesprochene Dauerdiffamierung gegenüber den Deutschen (Wer sind die eigentlich?) gibt es noch nicht einmal in Israel, und das ist nicht gerade ein sehr deutschlandfreundliches Land.
Das sind zumeist Einzelaktionen von Extremisten, welches von den Medien aus Auflagegründen hochgespielt werden.
Interessanterweise ist die angesprochene Diffamierung, nicht nur in Deutschland, auch in Österreich, sehr häufig ein Phänomen, welches sich nicht in einer nationalen Einstellung wiederfindet, sondern zumeist in einer politischen Einstellung zeigt.
Und es ist, soweit ich die Sache verstehe, eines jener Prinzipien der Linken, speziell der Grünen in Österreich (speziell ein Hr. Pilz), Frankreich (speziell ein Herr Cohn Bendit) und Deutschland (ganz speziell ein Herr Josef Fischer), als aufgeklärt zu gelten, indem man allen anderen die Verbrechen der Vorfahren anlastet.
Ich sehe die Entwicklung durchaus nicht unkritisch, weil es mich sehr stört, daß hier pauschaliert alle anderen zu Nazis, Neonazis, Neoliberalen (ja ja, die These Faschismus bedingt Kapitalismus und umgekehrt kommt auch hier sehr häufig vor) und ähnlichem erklärt werden, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.
Der Fachbegriff dazu nennnt sich die "Faschismuskeule".
Aber zu streiten gehören auch immer zwei Parteien.
Und da ist das ständige Umdeuten und Neuinterpretieren der eigenen Geschichte auch nicht gerade förderlich.
Das kommt gerade aus diesem Minderwertigkeitsgefühl heraus.
Wenn man sich lange genug einredet, ein Verlierer zu sein, glaubt man das irgendwann auch.
Geschichte ist nicht zu ändern, die ist bereits passiert.
Also ist die einfachste Lösung die, daraus zu lernen und nicht sie zu rechtfertigen.
Von den damals agierenden mal abgesehen, hat heute keiner einen Grund, sich für die Taten seiner Vorfahren zu schämen, aber es ist ein Auftrag daraus zu lernen und Verbrechen, wie die der Nazis nicht nochmal zuzulassen.
Auch dann nicht, wenn es andere Verbrechen gegeben hat, die durchaus in derselben Kategorie liegen.
Wenn Du also ein Minderwertigkeitsgefühl hast, welches Du Dir durch Medienberichte einreden hast lassen, dann solltest Du mal an Deiner Selbstsicht arbeiten.
Ich jedenfalls habe kein Problem damit, daß meine Großväter, als Verpflichtete, bei der deutschen Wehrmacht, dienen mußten.
Es mag sein, daß sie dies nicht wollten, zumindest entnehme ich dies deren Erzählungen, aber das ist weder meine Entscheidung, noch ist das meine Verantwortung, noch bin ich befugt, darüber zu richten, schließlich lebe ich mehr als ein halbes Jahrhundert später und habe eine ganz andere Lebenssituation.
Wenn ich mir die Erzählung in Erinnerung rufe (meine Großeltern leben nicht mehr), dann kommt es mir so vor, als seien die damals durchaus davon überzeugt gewesen, daß sie, schließlich waren sie ja bewaffnet, als Wehrmachtssoldaten z.B. in Paris geachtet waren.
Das mag zwar nur in der subjektiven Erinnerung stimmen, schließlich waren die ja die Besatzung, aber solange es nicht notwendig war, ein Gefecht zu bestreiten, war das alles ganz toll und sie haben ganz viel von Europa gesehen.
Ab dem Zeitpunkt der persönlichen Bedrohung hat sich dann das Blatt für sie gewendet und der ganze Krieg war plötzlich furchtbar und ein Verbrechen.
Offenbar sind die damals dann doch noch aufgewacht und mußten feststellen, daß die bisherige Ansicht der Dinge nicht ganz von den anderen geteilt wurde.
Mein Wunsch wäre es, wenn man daraus lernen würde, daß die damalige Situation untragbar war und ein Krieg, ein Genozid, ein Holocaust, egal ob subjektiv berechtigt oder nicht, keine Lösung einer Situation darstellt.
Aber das ist wohl keine Ansicht, zu der man einen subjektiven Verlierer bringen kann.
Zitat:
Und Du kannst nicht von anderen Menschen verlangen, das sie sich vom einem Heilsweg abkehren.

Nochmals ziemlicher Dummsinn.
Ich verlange nicht, daß sich jemand von einem Heilsweg abkehrt, sondern ich wünsche mir, daß so manche Leute nochmals nachdenken, wenn sie von den großartigen Ideen und Zielen der Vergangenheit schwärmen.
So manche Ideen und technischen Fortschritte der Zeit der Nazis mögen durchaus berechtigt und sehr wertvoll sein, aber der Preis und die rassische Ideologie der Nazis erscheint mir keinesfalls akzeptabel.
Jemanden wegen seiner Religion, Rasse, ethnisch/kulturellen Herkunft, sexuellen Orientierung oder politischen Ansichten als minderwertig einzustufen und umbringen zu wollen, ist für mich ein Verbrechen über welches ich nicht bereit bin zu verhandeln.
Da spielt jemand Gott und das steht niemandem zu.
Zitat:
Aber deine Vorurteile gegenüber den Holocaustleugnern lassen sowieso keine objektiven Meinungen zu.

Auch hier denke ich, daß diese Aussage völliger Dummsinn ist.
Ein Holocaustleugner ist ein strafrechtlich definierter Begriff, der Leute bezeichnet, welche dokumentierte Tatsachen leugnen, um eine ideologisch / politisch motivierte Revision von vergangenen Straftaten zu erreichen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Hinterfragen und neuerliches Erfassen und Auswerten von historisch gesicherten Daten, aber ich habe ein Problem damit, wenn man mir vorwirft, ich wäre nicht tolerant genug, um die subjektive Meinung eines, nach strafrechtlichen Kriterien objektiv, als Gesetzesbrecher anzusehenden, als der Weisheit letzten Schluß zu akzeptieren.
Die "objektive" Meinung der Holocaustleugner ist üblicherweise Grundlage für einen Strafbestand.
Die Meinung selbst ist nicht strafbar, aber deren Verbreitung, daher ist auch eine Diskussion in einem öffentlichen Forum bereits die Erfüllung des Tatbestandes.
Hier gilt zwar sicher kein Denkverbot, aber im Rahmen der bestehenden Gesetze ein Handlungsverbot.
Zitat:
Die Medallie hat aber auch eine andere Seite. Die Aufrechterhaltung der Holocaust-Theorie erzeugt Fremdenhass. Nämlich gegenüber den Deutschen. Aber dies scheint viele nicht zu stören. Hauptsache das Image des "auserwählten Volkes" wird nicht angekratzt, nicht wahr!?

Das ist eine der Grundthesen der Neonazis und erfüllt nach österreichischem Recht bereits den Tatbestand der Wiederbetätigung mein Lieber.
Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, für diese Aussage gibt es eine sehr klare gesetzliche Regelung.
Es gibt die "Holocaust Theorie" nur für Nazis, der Rest der Welt ist mit den dokumentierten Tatsachen konfrontiert.
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #12 - 22.11.05 um 12:00:04
 
HighJump schrieb am 22.11.05 um 09:34:50:
Ich stelle ja nicht grundsächlich in Frage, dass es den penibel organisierten Völkermord gab, sondern wollte nur sagen, dass Zweifel erlaubt sein dürfen, die die Zahl betreffen. Weiß jemand über den betreffenen UNO-Bericht der zu beginn erwähnt worden ist? Sollte es eine beabsichtigte Fälschung geben, warum auch immer, dann gibt es auch "Orginaldokumente" aus dem 3. Reich, die diese Belegen.

Die Theorie mit den Außerirdischen und der Umdeutung betreffend schlechten Karma ist mir auch neu und höchst amüsant. Hitler hat zum Schluss gedacht er wird als der Napoleon des 20. Jhd. in die Geschichte eingehen, vielleicht wird er doch noch recht behalten.... Ärgerlich

Ich meinte wenn jemand hier im Forum von 60 000 000 spricht hätte niemand Paragrapgen rezitiert udn wir hätten sicher jetzt nicht diese Organisation.


Das ist ja auch nicht das eigentliche Problem, natürlich sollte man immer wieder versuchen, so genau wie möglich herauszufinden, was denn nun passiert ist.
Nur eine möglichst vollständige Kenntnis der Lage ist eine gute Grundlage für das Ziehen von richtigen Schlüssen.
Aber das ist eine ziemlich aufwendige Arbeit, die sich sicher nicht über das Internet erledigen läßt, das ist viel Arbeit vor Ort.
Die originalen Unterlagen sind heute teilweise ziemlich verstreut, da ist ein Teil in deutschen Staatsarchiven, zum Teil in Museen, ein Teil im russischen Staatsarchiv in Moskau, ein Teil in israelischen Archiven und ein Teil in US amerikanischen Archiven.
Diese Dokumente stehen nicht unter Verschluß, aber es ist üblicherweise ein Antrag für die Sichtung der Materialien notwendig.
Es ist sicherlich richtig, daß Geschichte zumeist von der Siegerseite geschrieben wird, aber gerade im Fall des 3. Reichs sind so viele Dokumente vorhanden, schließlich waren die echt gut in der Organisation von Papierkram im Mehrfachdurchschlag, daß eine recht vollständige Dokumentation vorhanden ist.
Eine Fälschung kann zwar nicht ausgeschlossen werden, ist aber aufgrund der Menge und der Komplexität der zu fälschenden Dokumente ziemlich unwahrscheinlich.
(Wenn ich einen Vergleich ziehen darf, die Dokumentation eines Ölfeldes mit 40 Bohrlöchern nach zwei Jahren Betrieb hat rund 24.000 Seiten, die alle zueinander in Beziehung stehen. Da wäre die Dokumentation einer jahrelangen industriellen Vernichtung von Menschen wohl noch viel schwerer zu fälschen, die dürfte einige mio. Seiten ausmachen, die dann auch noch abgestimmt werden müßten, das ist wohl kaum sinnvoll machbar)
Auch wäre die Frage nach dem Nutzen zu klären, und da ergibt sich zumeist nur ein möglicher Nutznießer, die Verlierer.
Sollten die in die Lage kommen, nachvollziehbar darzustellen, daß alles nicht so schlimm gewesen ist, dann würde auch deren Opfertheorie vom deutschen Volk funktionieren.
Das Hitler dereinst als eine Art Napoleon des 20 Jahrhunderts angesehen würde, dürfte nicht wirklich funktionieren, dazu waren die Auswirkungen seiner Politik zu fatal.
Hitler ist, im Gegensatz zu Napoleon keine Figur der Einigung.
Napoleon hat zumindest den Vorteil gehabt, daß nach ihm alle Arten von Einigungen und neue poltische Strukturen in Europa entstanden sind.
Nach Hitler gab es für zwei Generationen ein geteiltes Europa.
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Mark Brandenburg
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #13 - 22.11.05 um 13:14:10
 
Discordia schrieb am 22.11.05 um 11:31:29:
gegenüber den Deutschen (Wer sind die eigentlich?)


Ach, sind wir schon soweit, ja!?

Zitat:
Wenn man sich lange genug einredet, ein Verlierer zu sein, glaubt man das irgendwann auch.


Genau diese Sorge habe ich. Rudolf Steiner hielt z.B. auch Vorträge über die Volkesseele(n). OK Du akzeptierst nicht die Existenz einer Seele, aber ich! Und ich persönlich sorge mich um Diese, Meine.

Zitat:
Wenn Du also ein Minderwertigkeitsgefühl hast, welches Du Dir durch Medienberichte einreden hast lassen, dann solltest Du mal an Deiner Selbstsicht arbeiten.


Ja dieses Minderwertigkeitsgefühl hatte ich mal. Genau deswegen weiß ich auch, wovon ich rede. Und an meiner Selbstsicht arbeite ich ständig!

Zitat:
Mein Wunsch wäre es, wenn man daraus lernen würde, daß die damalige Situation untragbar war und ein Krieg, ein Genozid, ein Holocaust, egal ob subjektiv berechtigt oder nicht, keine Lösung einer Situation darstellt.


Dies ist auch mein Wunsch. Aber hier muß man auch auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Denn  was hat denn eigentlich der gemeine Wehrmachtssoldat mit dem Holocaust zu tun? Und inwieweit haben die Großkonzerne wie Standart Oil ( IG Farben), Daimler Benz, General Motors, Ford, Krupp ect. damit zu tun. Und wem gibt man heute die Schuld für jene Verbrechen!?
Und ist eine Defarmierung wirklich der richtige Weg um dies zu verarbeiten?

Zitat:
Jemanden wegen seiner Religion, Rasse, ethnisch/kulturellen Herkunft, sexuellen Orientierung oder politischen Ansichten als minderwertig einzustufen und umbringen zu wollen, ist für mich ein Verbrechen über welches ich nicht bereit bin zu verhandeln.


Warum wirffst du mir das vor? Genau das ist es, was Leute wie du nicht verstehen. Das Schubladendenken.
Nur weil man eine abweichende Sichtweise hat, wird man gleich als "Nazi" oder Faschist" abgestempelt. Nach dem Motto, jeder der den Holocaust leugnet, hat was gegen Leute von einer anderen Rasse oder einer anderen Kultur.
Das ist wirklich primitiv!
Hier solltest du auch deine Selbstsicht überprüfen!

Zitat:
Ich habe überhaupt nichts gegen Hinterfragen und neuerliches Erfassen und Auswerten von historisch gesicherten Daten, aber ich habe ein Problem damit, wenn man mir vorwirft, ich wäre nicht tolerant genug, um die subjektive Meinung eines, nach strafrechtlichen Kriterien objektiv, als Gesetzesbrecher anzusehenden, als der Weisheit letzten Schluß zu akzeptieren.
Die "objektive" Meinung der Holocaustleugner ist üblicherweise Grundlage für einen Strafbestand.


Ach so!? Objektivität schließt also juristisch "falsche" Ansichten aus. Ist schon klar!!!

Uranus32!
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Bergamr
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Re: Holocaustleugnung - Ist das nicht eine Strafta
Antwort #14 - 22.11.05 um 17:26:51
 
Na, wer so sehr seine Meinung nach den geltenden Gesetzen ausrichtet, ist in jedem Staat gut aufgehoben. Das machte auch einen 'guten' Sowjet-Bolschewisten, Italo-Faschisten, China-Maoisten, Hitler-Nazi, ... aus. Prima, Discordia!

Aber was erwarte ich. Wer so sehr den Global-Kapitalismus verteidigt (und ich nehme an, Du weißt von den ganzen systemimmanenten Fehlern, die die ganze Menschheit und den ganzen Planeten betreffen), nur weil er den Dusel hat, zu den wenigen Profiteure dieses Irrsinns zu gehören, ja kann man da denn was andres erwarten als dieses 'offizielle Meinungsbild'?!?

Ich empfehle in diesem Zusammenhang das Buch 'Die Holocaust-Industrie' von Norman Finkelstein.

*KLICK*

Zitat:
Dass die bisherige deutsche Debatte um sein Buch ihm viel Kritik, aber wenig Zuspruch eingebracht hat, ist für Finkelstein das Ergebnis einer "Politischen Korrektheit" der deutschen Öffentlichkeit.


Aber wahrscheinlich ist der Mann ein von den Neo-Nazis bezahlter jüdischer Leugner, wenn man's genau betrachtet vermutlich noch ein jüdischer Antisemit.

Gruß
Bergamr

P.S.: "There's no business like Shoah-Business", sagte einmal der langjährige israelische Außenminister Abba Eban.
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« Zuletzt geändert: 22.11.05 um 17:42:12 von Bergamr »  

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