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der glaube (Gelesen: 6121 mal)
Nordmark
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Re: der glaube
Antwort #15 - 12.11.08 um 12:47:47
 
@ floffi
die Dinge wie Liebe/Hass oder Sehnsucht erfährt man, daran braucht man nicht gleuben.
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Andreas
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Re: der glaube
Antwort #16 - 12.11.08 um 21:27:54
 
Wie jetzt? "WIR" glauben an Liebe und Sehnsucht? Ich glaube nicht an Liebe und Sehnsucht. Nicht mehr! Religion liegt mir so weit weg wie ich nen Tennisball werfen kann.

"Glauben heißt nicht wissen,
aber es hilft manchmal mit den Dingen umzugehen, die wir sonst noch nicht verstehen können."

Mir reicht es wenn ich in die Geschichte zurückblicke und unsere momentanen Umstände sehe. Da geht mir jeder Glaube abhanden. Das paradoxum: viele glauben nicht was ich verstehe. Weshalb? Weil diese Dinge, Geschichte und Gegenwart, keinen wirklich interessieren. Man läßt sich lieber berieseln und braucht nicht weiter nachzudenken.
Famos; viele dieser Menschen meinen zu glauben oder besser und trauriger, sie glauben und verstecken sich hinter Religionen. Sie lehnen sich zurück und überlassen alles einem imaginären "Retter" ...
Ja, es ist halt leicht sich einen überdimensionalen weissen Hasen zuzulegen der für andere nicht sichtbar ist, einem doch aber "helfen" kann. Es ist leichter andere für sich und seine Taten verantwortlich zu machen als sich selbst zu kritisieren. Es ist auch verdammt einfach zu Pfaffen zu gehen und seine Sünden zu beichten umd dann seine Schuld von seinen Schultern auf andere zu übertragen. Genau wie die Religionen die den Glauben für ihre Zwecke nutzen. Wiederauferstehung, Inkarnation, -zig Jungfrauen im Paradies...
Wenn ich tot bin bin ich tot. So einfach ist das. Ich verotte wie jedes Tier, jedes Blatt einer Pflanze. Der Glaube weiterzuleben, wiederaufzuerstehen, egal auf welche Art, bedeutet doch nur dem Menschen die Angst vor dem Tot die Angst vor dem entgültigen Ende zu nehmen. Alles Augenwischerei! Alles Manipulation!!
Nun, ein wenig glaube ich auch. Ich glaube an die Natur. Jene wehrt sich gegen die Menschheit. Jene holt sich alles zurück. Die Natur lässt sich nicht unterkriegen. Eventuell doch ein Glaube durch Liebe?

Grüße,
Andreas
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floffi
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Re: der glaube
Antwort #17 - 13.11.08 um 10:25:11
 
Unser Körper mag verrotten, denn er ist stofflich geschaffen und jegliche Materie gehört der Erde und verbleibt in Ihr.
Aber unser Geist kann sich befreien und mit dem Wissen das wir uns angeeignet haben mag er bestehen bleiben. Das glauben viele Religionen.
Interressante Fälle dazu findet man in dem Buch von Rüdiger Dahlke: "Schicksal als Chance".
Man mag glauben was man will; Hauptsache der eigene Glauben schadet nicht nicht anderen bzw. schränkt andere in ihrer Freiheit ein.
Ich mag diese Pauschalisierungen auch nicht mehr. Habe früher ebenfalls gern von einer Masse gesprochen die dumm, stoisch und unbelehrbar ist. Aber, wenn ich die Begegnungen meines Lebens so betrachte komm ich nicht umhin zuzugeben, das diese Menschen in meinem Leben kaum vorkommen.
Das Individuum auf das ich in meinem Leben treffe reagiert ja auch auf mich und wenn ich mich nicht energetisch runterziehen lasse, dann hebe ich den Energielevel meines Gegenübers. Negatives hat keine Chance auf Dauer gegen positive Energie bestehen zu bleiben.
Der Glaube kann hilfreich sein für Menschen die noch eine Brücke oder Krücke brauchen um sich ethisch korrekt zu verhalten, vorrausgesetzt er ist auf ethisch und moralischem Fundament gebaut.
Ich brauche diese Krücke nicht, nicht mehr.
Zu vieles habe ich in meinem Leben erlebt das mich überzeugt hat das das Leben eine Magie beinhaltet, und es ist für mich keine Frage ob eine höhere Intelligenz vorhanden ist, ich habe Sie und Ihre Wunder schon oft erfahren dürfen.

"Wer andere kennt, ist klug;
wer sich selbst kennt ist erleuchtet.
Wer andere überwindet, hat Kraft;
wer sich selbst überwindet, ist stark.
Wer weiß, das er genug hat, ist reich.
Wer nicht aufgibt, zeigt Willensstärke.
Wer seinen Ort nicht verliert, wird nicht untergehen.
Wer stirbt, ohne sich selbst aufzugeben,bleibt ewig ein Teil des Lebens."
Tao-Te-King
" Der Mensch ist weich und zart, wenn er geboren wird;
wenn er gestorben ist, ist er steif und starr.
Gräser und Bäume sind biegsam und zart, wenn sie das Licht der welt erblicken;
wenn sie tod sind, sind sie dürr und trocken.
Darum ist das Harte und Starre dem Tode nahe,
das Zarte und Nachgiebige dem Leben nahe.
Darum wird eine starke Armee keine Schlacht gewinnen;
ein starker Baum wird gefällt werden.
Das Harte und Starke wird unterliegen,
das Weiche und Zarte wird siegen."
Tao-Te-King (und meine Hoffnung)
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Nordmark
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Re: der glaube
Antwort #18 - 14.11.08 um 09:43:18
 
@Andreas

kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Zumindest teilweise nicht.
Ich glaube auch nicht, und wissen tu ich schon mal garnichts!
Aber allein die Betrachtung des Wunders des Lebens sollte Raum genug lassen, daß es vielleicht ein Wunder im Tod gibt.

Würde man das Leben nicht kennen, und es würd jemand davon erzählen, so würden wir dies auch nicht "glauben" (wollen).
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Andreas
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Re: der glaube
Antwort #19 - 14.11.08 um 17:53:32
 
@ Nordi

Das einzige Wunder des Todes ist; es schafft immer Platz für neues Leben. Das ist von der Natur so geschaffen. Das was ich bin und war, das was andere als meinen Geist nennen, bleibt maximal in der Erinnerung anderer Menschen die mich lieben und achten gelernt haben. Das eine Art Seele in den Himmel steigt ... tschuldigt Leute, daran glaube ich nicht (weshalb auch, was sollte die dort?). Die Erinnerung an mich vergeht mit den Menschen die mich kennen da ich keinerlei Poeme, Zitate oder gar große Taten hinterlasse. Die Nachrufe auf meine Person bleiben beschränkt und in spätestens 30-ig - (hoffendlich)- 40-ig Jahren ( habe zwei Kinder die noch von mir reden könnten;-) ) redet keine Sau mehr von mir. Egal ob meine "Seele" oder meine "Geist" irgendwohin steigt. Mir ist das aber völlig egal. Ich lebe jetzt. Ich lebe jetzt und heute für mich und meine Kinder. Morgen kann ich auf der Strasse überfahren werden oder das Opfer eines Unfalls werden. Soll ich mich, im Wissen um diese Tatsachen tatsächlich, tagtäglich, damit beschäftigen was mit mir geschieht wenn ich den Arsch hochreisse? Sollte ich mich, zu Lebzeiten, wirklich irgendeiner Sekte anhängen die mir sagt das ich nach dem Tot weiterexistiere? Das ist für mich verlorene Zeit und verpulvertes Geld. Ich lebe jetzt! Wenn der große Sensenmann zuschlägt hat sich das alles erledigt. Dann brauch ich mir keinen Kopf mehr zu machen.

"Würde man das Leben nicht kennen, und es würd jemand davon erzählen, so würden wir dies auch nicht "glauben" (wollen). "

Nordi; es kann jeder glauben was er will!! Es kann aber auch jeder erzählen was er will. Man muß für sich selbst den Weg finden. Ich gestehe: ich glaube an den sinnvollen Weg der Natur. Den Weg das altes absterben muß damit neues geschaffen wird. Ewiges Leben?? Himmelarschundwolkenbruch ... ich kann mich schwer an neues gewöhnen. Ich möchte nicht ewig leben, ich möchte aber würdevoll sterben. Zu gut Deutsch: umkippen, in die Kiste und Deckel zu. Aus die Maus! So ist das Leben. Sollte es zumindest sein.

Grüße,
Andreas

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Uranus32
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Re: der glaube
Antwort #20 - 15.11.08 um 20:01:30
 
Andreas schrieb am 14.11.08 um 17:53:32:
Das einzige Wunder des Todes ist; es schafft immer Platz für neues Leben. Das ist von der Natur so geschaffen.


Das was sich mit dem Tod ändert ist die Form. Und nicht die Natur schafft Leben, die Natur ist ein Kind des Lebens.

Zitat:
Das was ich bin und war, das was andere als meinen Geist nennen, bleibt maximal in der Erinnerung anderer Menschen die mich lieben und achten gelernt haben.


Das Geistige ist weit mehr als das. Es ist eine Ideenwelt. Alles hat dort seinen Ursprung.
Und Du begehst auch einen Denkfehler. Wir sind nicht nur Induvidien und Teil des Ganzen, wir sind auch das Ganze selbst - wir sind BewußtSein!

Zitat:
Das eine Art Seele in den Himmel steigt ... tschuldigt Leute, daran glaube ich nicht (weshalb auch, was sollte die dort?).


Weißt Du nicht was ein Gleichniss ist!?

Und bei mir brauchst Du dich deswegen nicht entschuldigen. Komm´ lieber mit dir Selbst ins Reine; so tust Du dir und deiner Umwelt ein Gefallen.
Dein Leben wird sich im Jenseitigen nicht sondernlich ändern. Es gibt dort genauso "Himmel und Hölle" wie hier. Ein guter Maßstab ist der Schlaf ( auch "kleiner Bruder des Todes" genannt). Wer allgemein gut schläft, braucht sich um den Tod keine Sorgen zu machen. Aber wenn man Probleme mit ihm hat und vielleicht auch Hilfsmittel braucht um überhaupt einschlafen zu können, dem sei hier geraten etwas für sein Seelenheil zu tun.

Zitat:
Egal ob meine "Seele" oder meine "Geist" irgendwohin steigt. Mir ist das aber völlig egal.


Nein, es ist Dir nicht egal!

Zitat:
Ich lebe jetzt. Ich lebe jetzt und heute für mich und meine Kinder. Morgen kann ich auf der Strasse überfahren werden oder das Opfer eines Unfalls werden.


Opfer ist ein gutes Stichwort. Das was man von uns fordert ist die Meisterschaft des Lebens zu erringen - König der Welt zu werden. Das was Du hier anprangerst ist, das Dir derzeit der Schwierigkeitsgrad zu hoch ist.

Zitat:
Famos; viele dieser Menschen meinen zu glauben oder besser und trauriger, sie glauben und verstecken sich hinter Religionen. Sie lehnen sich zurück und überlassen alles einem imaginären "Retter" ...


So wie Du dich ausdrückst, bist Du wohl Einer von Denen. Dein Retter wäre demnach der "große Sensenmann" wie Du ihn nennst.

Und eine Religion hat jeder, sie braucht nicht mal einen Namen haben. Die Frage ist, was sie zu leisten imstande ist. Was deine taugt, kannst Du dir sicher selbst beantworten.
Was Dir fehlt, ist ( Selbst-)Vertrauen. Um Wissender und ein Weiser zu werden braucht es das aber. Ohne Glaube kein Wissen. Sicher wird man auch mal Fehler machen, aber das liegt in der Natur der Sache. Wichtig ist das man aus ihnen lernt, denn das ist Sinn und Zweck des Fehlers. Du solltest dann auch mal auf dein Herz höhren. Es gab in der Geschichte so einige weise Männer, große Philosophen - den man ein gewisses Vertrauen entgegenbringen kann. Floffi hat hier ja auch schon Lao Tse zittiert.


Gruß Uranus32!
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Andreas
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Re: der glaube
Antwort #21 - 15.11.08 um 23:37:56
 
@ Uranus

Ich glaube, Du denkst für meine Person zu tiefgründig. Ich habe hier nur einfach, ganz selbstbewußt, meine Sicht der Dinge (für mich und meine Person) dargelegt. Ich sehe nach dem Tot nichts anderes als ein Ende. Ich bin weg, alles aus, ende erledigt. Ich brauche einfach kein hinterher um mit dem Gedanken an den Tot fertig zu werden.
Ich schlafe gerne, schnell und gut. Ich würde gerne mehr schlafen. Hilfsmittel brauche ich nicht ( wenn Du auf meinen Bierkonsum anspielst, den brauche ich nicht zum einschlafen, ich trinke gerne mein Bierchen). Schlafen kann ich locker im stehen und gehen, dafür sorgt mein Job und mein mir auferlegter Stress. "Gleichniss", ja ganz offen, da hab ich Wissenslücken. Endschuldige mich aber bestimmt nicht dafür bei jemandem ( mit allem Respekt!! Auch nicht bei Dir!Zwinkernd ).  Uranus, verstehe doch mal das ich dies alles als einfacher Mensch betrachte der weder Wissender noch Weiser ist oder werden will. Ich sehe das ganze Gebiet völlig unkompliziert. Was nach meinem dahinscheiden kommt ist einfach nicht mehr da ( für mich!). Mir ist es Latte ob ich danach verbrannt oder verbuddelt werde. Mir ist es völlig egal ob man mich zu Organspender macht oder meinen Körper in die "Körperwelten" stellt. Weg ist weg. Das eine Seele, wie nen Furz, irgendwo in den Himmel steigt, daran glaube ich nicht. Alter, find Dich damit ab das ich mit Spiritualität nichts am Hut habe.
"Nicht die Natur schafft leben, die Natur ist ein Kind des Lebens"??!! Kann ich nicht glauben. Diese Ansicht ist, m.E., eine Herabwürdigung der Natur durch den Menschen. Irgendwie hat dieser Satz etwas von der Arroganz und Überheblichkeit ( nimms mir bitte nicht übel;-) ) mit der der Mensch die Natur seid seiner Exitenz behandelt. Wir denken, in unserer grenzenlosen Großmannssucht, das wir die Natur beherrschen. Wir gehen schließlich aufrecht und haben Ideen und Gedanken. Wir sind soweit das wir am PC sitzen und uns über Meilen entfernt via Bild und Ton unterhalten. Du vergisst; sagt die Natur mal: "jetzt ist ende mit lustig" verfallen wir ohne Strom, Gas, Öl und Luxus zurück in die Stein- bzw. Eiszeit die uns Menschen, die Menscheit, genauso vom Erdball löscht wie die Dinosaurier. Was kommt danach? Ohne uns Menschen? Das Leben geht, auf sicher, in einer anderen Form weiter. Weiter, egal ob Du an einen Gott glaubst oder Dir mit der Hand am Hintern kratzt. Verstehe mich bitte: ich glaube das wir Menschen nur eine Periode der Erdgeschichte sind. Die Religion der Menschen ist somit das gleiche. Nur eine Periode. Wie lange lebt der Mensch auf der Erde? Wie lange lebten die Saurier auf der Erde bis sie plötzlich weg waren? Die Natur das Kind von irgendetwas? Die Entstehung unseres Planeten war reines Glück (nicht im göttlichen Sinne eines Schicksals). Sie, die Mutter Erde, hat sich über all die Jahre entschieden ihr Gesicht zu verändern ( ohne das wir Menschen vorhanden waren! ). Kontinente haben sich verschoben, die Macht verschiedener Beherrscher der Erde sind einfach ausgestorben ohne das sie natürliche Feinde (aus der Nahrungskette) hatten. Die Natur die unseren Erdball erschaffen hat fegt uns mit oder ohne Glauben und Religion weg wann es ihr nötig erscheind. Danach läßt sie neues entstehen mit oder ohne Dich, Uranus. Uns kommt die Existenz der Menschheit wie eine Ewigkeit vor. Die Existenz der Menschheit beträgt auf der Uhr der Erdgeschichte aber nur 5 Minuten, wenn nicht sogar weniger. Götter, Ansichten über Schicksal und Seele haben wir uns selbst geschaffen. Wir selbst sind Blätter einer Pflanze die ihre Blätter verliert und selbst irgenwann abstirbt. Wir, die Menschen sind nichts besonderes. Wir betrachten uns als solches! OK! Wir geben uns Namen und Karriere. Wir terrorisieren uns und machen uns das leben so schwer wie möglich. Wir tun nichts anderes als die Tier und Insektenwelt. Wir bekämpfen uns ( selbstverständlich mit anderen Mitteln! ). Irgendwann sind wir weg. Weg, trotz Glaube, Religion und auch Instinkt.

Liebe Grüße,
Andreas

P.S. Den "großen Sensenmann" nannte ich als Methapha, nicht als real existierenden Charakter meiner Denkweise. Zwinkernd
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Uranus32
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Re: der glaube
Antwort #22 - 17.11.08 um 16:05:10
 
Andreas schrieb am 15.11.08 um 23:37:56:
Ich glaube, Du denkst für meine Person zu tiefgründig. Ich habe hier nur einfach, ganz selbstbewußt, meine Sicht der Dinge (für mich und meine Person) dargelegt.


Sehr wahrscheinlich, ich gehe gerne Dingen auf den Grund.  Zwinkernd Aber da war auch ne Spur Frust zwischen den Zeilen zu vernehmen.

Zitat:
Ich schlafe gerne, schnell und gut. Ich würde gerne mehr schlafen. Hilfsmittel brauche ich nicht ( wenn Du auf meinen Bierkonsum anspielst, den brauche ich nicht zum einschlafen, ich trinke gerne mein Bierchen).


Ja, unter anderem.

Zitat:
"Gleichniss", ja ganz offen, da hab ich Wissenslücken. Endschuldige mich aber bestimmt nicht dafür bei jemandem ( mit allem Respekt!! Auch nicht bei Dir!Zwinkernd ). 


Das sollte doch kein Vorwurf sein, war nur ne einfache Frage auf´s Thema bezogen. Kam aber wohl nicht so an, Entschuldigung.
Das Gleichniss Himmel bezieht sich auf eine nicht sichtbare und faßbare Welt. Und trotzdem ist sie existent und genaugenommen sehr wichtig für uns.

Zitat:
Uranus, verstehe doch mal das ich dies alles als einfacher Mensch betrachte der weder Wissender noch Weiser ist oder werden will.


Willst Du denn ein erfülltes Leben führen und glücklich sein?

Zitat:
Das eine Seele, wie nen Furz, irgendwo in den Himmel steigt, daran glaube ich nicht. Alter, find Dich damit ab das ich mit Spiritualität nichts am Hut habe.


Glaube ich auch nicht. Ich kenne das Geheimnis des Augenblick´s und für mich selbst weiß ich, das ein Teil von mir unsterblich ist.

Ich habe auch schon längst verstanden das Du mehr der bodenständige Typ bist.

Zitat:
"Nicht die Natur schafft leben, die Natur ist ein Kind des Lebens"??!! Kann ich nicht glauben. Diese Ansicht ist, m.E., eine Herabwürdigung der Natur durch den Menschen. Irgendwie hat dieser Satz etwas von der Arroganz und Überheblichkeit ( nimms mir bitte nicht übel;-) ) mit der der Mensch die Natur seid seiner Exitenz behandelt.


Also ich sehe da nichts von Arroganz. Es beruht auf eine nüchterne und objektive Analyse. Ausgehend von einem komplett beseelten und lebendigen Universum mit verschiedenen Stufen.

Zitat:
Wir denken, in unserer grenzenlosen Großmannssucht, das wir die Natur beherrschen.


Nicht alle denken so und verhalten sich hochnäsig.

Zitat:
Die Entstehung unseres Planeten war reines Glück (nicht im göttlichen Sinne eines Schicksals).


Naja, es gab doch Ursachen die ihre Existenz erst ermöglichten. Und wie meinst Du das mit "nicht im göttlichen Sinne eines Schicksals" ?

Zitat:
Wir selbst sind Blätter einer Pflanze die ihre Blätter verliert und selbst irgenwann abstirbt. Wir, die Menschen sind nichts besonderes.


Doch sind wir. Und das gilt für alles was Individualität besitzt. Das der Mensch auch arrogant und negative Eigenschaften besitzt, ist eine Folge seiner Natürlichkeit. Der Mensch ist Tier und Gott in einem. Das ist mehr psychologisch gemeint. Das Animalische und Triebhafte hat er aufgrund seiner Natürlichkeit, während das Erhabene auf seinen göttlichen und übernatürlichen Anteil zurückgeht.

Allgemein scheinst Du eine überzogene Vorstellung von Spiritualität zu haben. Begibt dich mal in tiefe Meditation und Du wirst sehen wie sehr es deinem Wesen und deinem Naturell entspricht. Das ist nichts Kitschieges. Es geht nur darum tief in sich zu ruhen - "Aus der Ruhe kommt die Kraft!". Es entspannt ungemein und es hilft dir dabei deine vor dir liegenden Aufgaben besser zu beweltigen - einfach weil du mehr Übersicht hast und die Dinge klarer siehst.
Wenn jemand Menschen durchschauen kann, dann sieht er auch wie man sich gibt. Wenn du deiner Natur entsprechend handelst und mit dir Selbst im Reinen bist, dann strahlst man das auch aus und unsere Umwelt wird entsprechend re-aggieren. - Verstehst Du worauf ich hinaus will!?

Es gib da ein Lied von Westernhagen( bin eigentlich kein Anhänger von ihm) namens "Eins" was ziemlich gut beschreibt was ich vermitteln will:

http://www.lyrix.at/de/text_show/997597b7458e59148b5d7228bc481cbc-Westernhagen_-...


Gruß Uranus32!
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Leviathan
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Re: der glaube
Antwort #23 - 17.11.08 um 22:39:55
 
@ Alle

Schon interessant was der Stern hier für ein Thema ins laufen gebracht hat. Zu dumm daß er sich gar nicht mit einschaltet.
Ich glaub viel, ich glaub sogar daß der Glaube was bewirken kann.
Das läuft so ähnlich wie mit Erwartungen, was in Psychologischen Versuchen schon bewießen worden ist.
Glaube ist individuell verschieden, und jeder glaubt an irgend etwas, das muß nicht mal übernatürlich sein, kann aber!

Ich frag mich bloß was der Stern glaubt einfach so ein super komplexes, individuell verschiedenes, schwieriges Thema aufzumachen.

Also ich glaub ich mach jetzt noch eine Flasche Wein auf,
denn bekanntlich liegt ja im Wein die Wahrheit.

Gruß an alle

Leviathan
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Andreas
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Re: der glaube
Antwort #24 - 18.11.08 um 00:03:46
 
@ Leviathan & Uranus

Na dann mal, Prost;-) Nein, im ernst; Glaube bewirkt sehr viel. Das stell ich nicht in Abrede. "Der Glaube versetzt Berge" ... ein Satz den es nicht umsonst gibt. Ich sehe aber nur das Menschen glauben, glauben an ... sagen wir mal ...irgendetwas ( jetzt alles zu schreiben, an was Menschen glauben oder geglaubt haben, wäre zu komplex). Der Glaube an Götter hat schon manche Armeen in alle Teile der Welt geschickt und so manchen Diktatoren zu Lieblingen ihres Volkes gemacht ( welche jene dann auch wieder als Armeen in alle Teile der Welt verschifft haben ). Auch das ist alles Glaube und Hoffnung. Im negativen Sinne. Nun, es gibt auch positive Effekte des Glaubens und der Hoffnung. Glaube gibt Armen und Kranken Mut und Kraft. Glaube gibt den Angehörigen der Armen und Kranken Kraft. Allerdings frage ich mich immerwieder ( auch mal an Uranus gerichtet, der sich so unheimlich viel Mühe mit mir gibt  Zwinkernd ) : wieso soviel Ungerechtigkeit auf dieser Welt? Und, Uranus, ich meine nicht das was ich als Bürger einer Wohlstandsgesellschaft als ungerecht empfinde. Ich denke da an Hungernde und Durstende Menschen in Regionen des schwarzen Kontinetes. An selbsternannte Herrscher die ihre Völker unterjochen. ImGegenzug dazu diese Promiwelt, voller Glanz und Reichtum, die sich einen Dreck um die restliche, verottende Menschheit schert. Einerseits werden uns die Bilder der verdurstenden Kinder in Afrika presentiert im Anschluß dann die "Prominews" ... Wo soll da der Glaube bei mir herkommen? Hoffnung allerdings habe ich! Hoffnung das dieses ganze Babylon bald untergeht. Sang und klanglos, weil man sich für diese Welt einfach schämen muß. Meinen inneren Frieden finden? Wie, wenn ich all diesen ungerechten Mist, tagtäglich sehen muß? Wie, wenn ich täglich sehen muß das viele von jenen, die Glaube und Hoffnung predigen, die korupptesten, menschenverachtensten Individuen sind? Wisst Ihr, da glaube ich doch lieber an mich. Wenn ich Mist verbocke weiss ich wenigsten das ich es war der die Scheiße gebaut hat und muß dafür selbst gerade stehen. Woran ich glaube? Schrieb ich ja schon; daran das sich die Natur irgenwann alles zurückholt. Daran das die Natur all diesen ungerechten Müll den wir erleben wieder gerade biegt. Wenn es einen Gott gibt sollte auch die Natur jenen richten weil er dem Menschen soviel Macht gegeben hat, seine eigene Art derart zu verachten und zu vernichten. Dafür richten das er dem Menschen auch die Möglichkeit gibt skrupellos zuzusehen wie seine eigene Art leidet. Ja, eventuell glaube ich doch an eine höhere Macht. Eine Macht die sich nicht mit Geld und Gold bestechen läßt oder korrumpierbar ist. Diese macht läßt sich aber nicht als Gott feiern. Sie verlangt keine Opfer oder Kirchensteuern. Sie fegt mich mit all den anderen, die nicht an sie glauben, hinweg als hätten wir Menschen niemals existiert, egal ob ich an sie glaube oder nicht. Sie ist nicht bestechlich oder irgendwie auslegbar. Wenn man diese Macht glaubt darf man sie genießen, einen "Himmel" gibt es aber für diesen Glauben, nach dem Ableben, nicht. Da könnt Ihr Geld in den Wald werfen wie Ihr wollt... lebt Ihr ab holt sie Euch zu sich ohne "Himmel" oder "Hölle". Uranus; Meditation, Ruhe und Frieden ...ok! Dafür muß ich aber keine Sitzungen abhalten oder meditieren. Dafür gehe ich mit meiner Mutter in den Wald Pilze suchen. Ich beobachte die Vögel im Garten meines Vaters oder gucke auf Phönix Naturdokus (ja, ja ...GEZ Bezahlsender, bla,bla Schockiert/Erstaunt).

Grüße,
Andreas
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Uranus32
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Re: der glaube
Antwort #25 - 18.11.08 um 20:07:54
 
Leviathan schrieb am 17.11.08 um 22:39:55:
Schon interessant was der Stern hier für ein Thema ins laufen gebracht hat. Zu dumm daß er sich gar nicht mit einschaltet.


Stern kam nach ihren eigenen Angaben von der Venus, sprich ein weibliches Geschöpf.  Zwinkernd
Das sie inzwischen Ex-Mitglied ist, kann sie auch nicht aktiv an der Disskusion teilnehmen. Nach meiner Erinnerung war sie auch mehr der Typ der ein Thema aufmacht und dann zuschaut wie er sich entwickelt, ohne großartig weiter aktiv mitzuwirken.


Zitat:
Ich glaub viel, ich glaub sogar daß der Glaube was bewirken kann.
Das läuft so ähnlich wie mit Erwartungen, was in Psychologischen Versuchen schon bewießen worden ist.
Glaube ist individuell verschieden, und jeder glaubt an irgend etwas, das muß nicht mal übernatürlich sein, kann aber!


Wie sich unsere Glaubensmuster auswirken hat definitiv mit dem Unterbewußtsein zu tun, so viel ist sicher! Wenn man erfolgreich sein will, muß man entsprechend programmiert sein. Es ist doch ganz sicher kein Zufall z.B. das die Jugend von heute zu verlorenen Seelen mutiert, wenn sie den Müll von MTV, VIVA, Bravo, BBC ect. konsumieren, dran glauben und es so Programm bei ihnen wird - "Man ist, was man ißt!" im übertragenen Sinne.
Zum Thema Unterbewußtsein gibt es ein ganz gutes Buch: Dr. Joseph Murphy - "Die Macht ihres Unterbewußtseins", daß zwar teilweise etwas kitschig wirkt, aber auch Funktionen gut vermitteln kann.

Zitat:
Also ich glaub ich mach jetzt noch eine Flasche Wein auf,
denn bekanntlich liegt ja im Wein die Wahrheit.


Laut lachend

Ich glaube das sich der Spruch darauf bezieht, das die Leute im beschwippzten Zustand ehr die Wahrheit sprechen als wenn sie nüchternen Zustand sind; und weniger darauf das Alkohol illuminierend wirkt.



Andreas schrieb am 18.11.08 um 00:03:46:
Allerdings frage ich mich immerwieder ( auch mal an Uranus gerichtet, der sich so unheimlich viel Mühe mit mir gibt  Zwinkernd ) : wieso soviel Ungerechtigkeit auf dieser Welt? Und, Uranus, ich meine nicht das was ich als Bürger einer Wohlstandsgesellschaft als ungerecht empfinde. Ich denke da an Hungernde und Durstende Menschen in Regionen des schwarzen Kontinetes. An selbsternannte Herrscher die ihre Völker unterjochen.


Also ich glaube an ein Universum in dem Ordnung herrscht und es somit keine Ungerechtigkeit gibt. Es gibt aber sowas wie Illusion. Du hast auch sowas in der Richtung gesagt: "Wenn ich Mist verbocke weiss ich wenigsten das ich es war der die Scheiße gebaut hat und muß dafür selbst gerade stehen."

Ich meine das jeder dafür selbst verantwortlich was im wiederfährt, egal ob es uns postiv oder negativ erscheint. Ich kann es auch noch weiter ausführen wenn Du willst.

Zitat:
ImGegenzug dazu diese Promiwelt, voller Glanz und Reichtum, die sich einen Dreck um die restliche, verottende Menschheit schert. Einerseits werden uns die Bilder der verdurstenden Kinder in Afrika presentiert im Anschluß dann die "Prominews" ...


Diese Leute sind falsche Götter.
Und denen geht es seelisch auch nicht viel besser als unser eins. Die haben auch ihre Alltagsprobleme.

Zitat:
Meinen inneren Frieden finden? Wie, wenn ich all diesen ungerechten Mist, tagtäglich sehen muß? Wie, wenn ich täglich sehen muß das viele von jenen, die Glaube und Hoffnung predigen, die korupptesten, menschenverachtensten Individuen sind? Wisst Ihr, da glaube ich doch lieber an mich.


So wirklich tust Du das ja auch nicht. Und ich habe Dir auch ne Möglichkeit offeriert das Alles gelassener zu sehen. Du belasetst dich
doch nur selbst wenn Du mitleidest. Und das kann eben niemand von Dir verlangen - Mitgefühl schon ehr.

Zitat:
Wenn es einen Gott gibt sollte auch die Natur jenen richten weil er dem Menschen soviel Macht gegeben hat, seine eigene Art derart zu verachten und zu vernichten.


Woran liegt es eigentlich, das Du dich weigerst an eine göttliche Macht In dir Selbst zu glauben? Warum projezierst Du sie immer nach außen? Und weißt Du eigentlich was ein Archetypus ist?

Zitat:
Dafür muß ich aber keine Sitzungen abhalten oder meditieren. Dafür gehe ich mit meiner Mutter in den Wald Pilze suchen. Ich beobachte die Vögel im Garten meines Vaters oder gucke auf Phönix Naturdokus.


Es empfielt sich mit einer Sitzung zu beginnen und dann die Ruhe und Gelassenheit mit in den Alltag zu nehmen. Du kannst die Sitzung natürlich auch im Wald oder Garten abhalten und dann deinen Tätigkeiten nachgehen.


Gruß Uranus32!
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Re: der glaube
Antwort #26 - 25.11.08 um 10:43:22
 
Menschen werden ja auch Humanoide genannt, wenn man aber ebenfalls die Bedeutung von HUMAN in einen Gedankengang mit einbezieht, stellt sich wohl heraus das viele Menschen weniger human miteinander umgehen, als einige Tiere.
Menschsein bekommt ergo für mich die Bedeutung Mensch-werden.
Dafür stehen viel Hilfmittel zur Verfügung, Meditation, Glaube, Empathie, Selbstrefektion sind nur einige davon.
Das Schicksal, in meinen Augen eine wichtige Kraft zur Vollendung, stellt uns manchmal vor die Wahl den einen oder anderen Weg zu gehen.
Es gibt aber auch Momente in denen uns das Schicksal drängt einen besonderen Weg zu wählen, der uns eventuell nicht schmeckt, aber wenn wir uns diesem verweigern, stößt das Schicksal immer wieder auf uns ein, bis wir uns Ihm anvertrauen.
Ohnmacht kann erfahren werden, bis wir erkennen das wir Ohn(e)- Macht sind und durch diese Erkenntnis können wir dann wiederum erkennen das wir viel mächtiger sind als wir dachten.
Das Leben ist skuriel, wiedersprüchlich und dennoch leicht zu durchdringen. Es ist einfach für den der Einfachheit in seinem Denken zuläßt und komplex für jene die kompliziertes Denken bevorzugen.
Es gibt viele Glaubensrichtungen, alle haben die gleiche Funktion. Sie sollen uns Nähe zu uns selbst bringen, Verständnis, Liebe.
Wer sich selbst (er)kennt, ist erleuchtet.
Doch wenn wir zu viel von uns erwarten sind wir unehrlich uns selbst gegenüber. Wir geben vor jemand anderer zu sein, eifern fremden Fertigkeiten hinterher, sind voller Neid, Mißgunst, Stolz und voller Vorurteile. Alles nur aufgrund einer inneren Unzufriedenheit.
Innerern Friede finden wir nicht durch Aüßerlichkeiten,
Fernsehen ist nur Ablenkung und Glaube hat keine Bedeutung wenn er nur auf "veräußerten" Ritualen beruht.
Wahrer Glaube kann Berge versetzen, in Wahrheit zu Dir und Deinen Fähigkeiten zu stehen macht  wahr- haft stark.
Weisheit ist nicht mitteilbar, sie kann nur im Menschen selbst erfahren werden.
Und ich glaube niemandem, das er nicht interessiert ist Weisheit zu erfahren. Einen wahrhaft Wissenden zu begegnen ist so inspirierend, es gibt kaum etwas vergleichbares außer die totale Kontemplation mit der Natur, sei es auch nur für einen Augenblick.
Das ist, in meinen Augen absolute Macht, nicht der Mammon, nicht der Besitz und keine Gewalt auf Erden kann das beherschen.
Das Lesen von ausgewählten Büchern kann ebenfalls viel bewirken.
Archipel Gulag z. B. ist zum mehrmaligen lesen sehr geeignet.
Immer wieder wird etwas anderes bewußt und irgendwann wird die Seele berührt und dann ist nicht mehr zu bestreiten das sie existiert.
Liebe Grüße Floffi
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Uranus32
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Das Ganze ist mehr als /> /> die Summe seiner
Teile! /> />

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Mark Brandenburg
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Re: der glaube
Antwort #27 - 18.12.08 um 14:51:13
 
floffi schrieb am 13.11.08 um 10:25:11:
Unser Körper mag verrotten, denn er ist stofflich geschaffen und jegliche Materie gehört der Erde und verbleibt in Ihr.
Aber unser Geist kann sich befreien und mit dem Wissen das wir uns angeeignet haben mag er bestehen bleiben. Das glauben viele Religionen.
Interressante Fälle dazu findet man in dem Buch von Rüdiger Dahlke: "Schicksal als Chance".


Kleines Mißverständnis deinerseits; denn das Buch ist von Thorwald Dethlefsen. Ich hatte daraus auch schon zitiert:

http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1156498661/14#14

http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1103750056/56#56

Aber Dr. Rüdiger Dahlke hatte ja einige Zeit im Institut von Dethlefsen gearbeit und sie haben zusammen "Krankheit als Weg" verfasst:

http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1087889840/20#20

http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1095967502/8#8


Zitat:
Menschen werden ja auch Humanoide genannt, wenn man aber ebenfalls die Bedeutung von HUMAN in einen Gedankengang mit einbezieht, stellt sich wohl heraus das viele Menschen weniger human miteinander umgehen, als einige Tiere.
Menschsein bekommt ergo für mich die Bedeutung Mensch-werden.
Dafür stehen viel Hilfmittel zur Verfügung, Meditation, Glaube, Empathie, Selbstrefektion sind nur einige davon.


Ja, denn bei der Mensch ist ja eben dazu berufen aus seiner Natürlichkeit herauszutreten - also das Animalische in ihm zu überwinden und sich zu einem vollkommenen Wesen zu entwickeln. Diese Vollkommenheit ist seine wahre Natur.

Zitat:
Das Schicksal, in meinen Augen eine wichtige Kraft zur Vollendung, stellt uns manchmal vor die Wahl den einen oder anderen Weg zu gehen.
Es gibt aber auch Momente in denen uns das Schicksal drängt einen besonderen Weg zu wählen, der uns eventuell nicht schmeckt, aber wenn wir uns diesem verweigern, stößt das Schicksal immer wieder auf uns ein, bis wir uns Ihm anvertrauen.


Es gibt da ein (wertvolles) Hilfsmittel names Intuition das ihm mitgegeben wurde. Derzeit ist man sehr Verstand-orientiert und man mißtraut dieser Intuition; zu unrecht!

Zitat:
Ohnmacht kann erfahren werden, bis wir erkennen das wir Ohn(e)- Macht sind und durch diese Erkenntnis können wir dann wiederum erkennen das wir viel mächtiger sind als wir dachten.


Das Leben hin zum wahren Menschtum ist ja eben auch ein Weg sich dieser Kräfte bewußt zu werden und sie konstruktiv einzusetzen. Sie destruktiv zu nutzen bedeutet ja sie gegen sich Selbst einzusetzen.

Zitat:
Das Leben ist skuriel, wiedersprüchlich und dennoch leicht zu durchdringen.


Es ist deswegen scheinbar wiedersprüchlich, weil im Universum das Paradox regiert. Die scheinbaren Wiedersprüche sind eben auch in Ein-Klang zu bringen und genau das gehört zum Prozeß dazu.


Gruß Uranus32!
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Andreas
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Re: der glaube
Antwort #28 - 02.01.09 um 19:22:07
 
@ Uranus

Du bist mir ja lieb und teuer, aber irgendwie scheind mir diese Ansicht deinerseits:

"Ich meine das jeder dafür selbst verantwortlich was im wiederfährt, egal ob es uns postiv oder negativ erscheint. Ich kann es auch noch weiter ausführen wenn Du willst."

etwas undurchdacht. Ich schrieb sinngemäß: ""Wenn ich Mist verbocke weiss ich wenigsten das ich es war der die Scheiße gebaut hat und muß dafür selbst gerade stehen."

Ich schreibe dies aber als erwachsener. Als Mensch der vom Alter und seiner Intelligenz her soetwas schreiben darf und auch kann. Wie aber steht das dann Deiner Meinung nach mit Kinder ...oder geistig Behinderten Menschen? Fallen jene durchs universumsraster weil sie nicht in der Lage sind für sich Verantwortung zu tragen? Ich denke da an verhungerde und verdurstende Kinder in der sogenannten (künstlich geschaffenen!) 3. Welt. Sind sie zum verotten verdammt weil sie nicht in der Lage sind sich selbst zu ernähren? Weil sie nun mal nicht in der Lage sind den Bonzensäcken in die Eier zu treten um sich zu holen was ihnen zusteht? Warum lassen wir dann nicht, wenn es nach Deiner Meinung geht geistig Behinderte verrecken. Ich spreche bewußt von geistig Behinderten, nicht körperlich Behinderten die aber auch keine Chance Deiner Theorie, nach hätten.Ach sprechen wir doch einfach mal von Menschen die von Natur aus (körperlich und geistig) nicht in der Lage sind selbst für sich zu sorgen. Mir stösst seit Weinachten 07 etwas bitter auf das einige Mitmenschen unserer Wohstandsgesellschaft der Meinung sind: wer nicht in der Lage ist sich durchzukämpfen dem geschieht das was die Natur für ihn vorgesehen hat. Er wird selektiert. Von der Natur (versteht sich! ). Es stimmt! In der Natur bestimmt die Nahrungskette wer überlebt und wer herrscht. Dies ist aber ein Kreislauf der Natur unter den verschiedensten Tierrassen. Wir reden hier aber nur von einer Rasse, dem Menschen. Meines Erachtens müssten wir wie eine Rasse, global reagieren. Ist ein Kind in Afrika, Indien oder sonstwo am verhungern müßte normalerweise ein besitzender Mensch, der die Möglichkeiten hat, einspringen und dieses Kind hochpäppeln bis es wieder laufen kann (um seine Art zu erhalten!!). So, das es zu einem Erwachsenen gedeiht der Verantwortung für sich selbst übernimmt. So wie ich es für meine Kinder tue. Das kuriosum: wir, als Rasse Mensch, mit zwei Beinen, zwei Armen, fünf Fingern an jeder Hand, fünf Zehen an jedem Fuss ...wir, mit den Gesichtern von Menschen, wir die in der Lage sind uns gegenseitig zu helfen und den Schwächeren unserer Rasse beizustehen erlauben uns nicht nur den Luxus Tier -und Pflanzenarten die für uns wichtig sind auszurotten ... Nein! wir unterscheiden in unserer Rasse auch zwischen schwarz und weiss. Zwischen minderwertigen unserer Rasse und hochwertigen die es verdient haben zu überleben. Blanker Luxus!  Dazu nur eines: wir hätten, hier in Deutschland, auch nicht überlebt wenn man uns als Babys ausgesetzt hätte. Ja, die Natur hat uns Eltern (oder ein soziales verhalten) gegeben die uns groß gezogen haben. So das wir heute an teuren PC`sitzen und über die Lebenswertigkeit anderer Menschen diskutieren die in Regionen leben die von uns Menschen künstlich in Armut gehalten werden. Denn, es gibt genug für alle Menschen dieser Erde. Es ist einfach nur alles ungerecht verteilt. Dies hat alles nichts mit natürlicher Auslese zu tun. Macht, Gier, Neid und Korruption... Das verrecken und verotten von Menschen die einfach mal nicht die Möglichkeit haben für sich und ihre Kinder zu sorgen ist ein Produkt menschlicher Perversität. Ein Produkt der Verachtung mit der wir Menschen anderen Menschen gegenübertreten können weil wir dazu in der Lage sind. Die Natur hat uns Möglichkeiten geschaffen die wir Menschen einfach mißbrauchen. Einen Gedanken machen wir uns dabei zu nutze, auch ein Mißbrauch ... wir machen uns den Gedanken der Natur : der Stärkere überlebt zu nutze um das elend anderer Menschen zu rechtfertigen. Tiere folgen ihrem Instinkt. Wir können denken.

Gruß,
Andreas

P.S. So wie viele über Menschen denken die normal, in der Natur, nicht überlebenswert sind, so denken unsere Politiker über uns. Der Stärkere überlebt.
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Viel Schlechtes entsteht, indem man Gutes übertreibt. (Thornton Wilder)
 
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Erutan
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RESISTO

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Re: der glaube
Antwort #29 - 07.01.09 um 21:26:58
 
Zitat:
P.S. So wie viele über Menschen denken die normal, in der Natur, nicht überlebenswert sind, so denken unsere Politiker über uns. Der Stärkere überlebt.


Ach wäre dem doch mal so *träum*

Wie gerne würde ich um die Erde ziehen und all diesen Schwachmatikern mit bloßen Händen ihr bißchen verkommenes Verräterleben herausquetschen.

Darf ich`Darf ich? BITTTE
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