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Erdgeschichte: Realität, Fantasie, ... (Gelesen: 10733 mal)
ksk_1
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Re: Erdgeschichte: Realität, Fantasie, ...
Antwort #30 - 12.12.08 um 22:47:26
 
Es gibt organische Verbindungen die dermaßen unfassbar resistent sind, das nichtmal Flusssäure (löst u.a. Glas auf) sie auflösen kann. Z.B. Dinoflagellatenzysten (Zelluloseverbindungen) oder Pollen und Sporen (Sporopollenin).

Gruß
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« Zuletzt geändert: 13.12.08 um 03:30:57 von ksk_1 »  

 
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paule
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Re: Erdgeschichte: Realität, Fantasie, ...
Antwort #31 - 13.12.08 um 20:50:03
 
ksk_1 schrieb am 12.12.08 um 22:47:26:
Es gibt organische Verbindungen die dermaßen unfassbar resistent sind, das nichtmal Flusssäure (löst u.a. Glas auf) sie auflösen kann. Z.B. Dinoflagellatenzysten (Zelluloseverbindungen) oder Pollen und Sporen (Sporopollenin).

Gruß

Interessant. Und kommen diese Dinger in Dinos denn vor?

Eine andere Überlegung. Falls die kosmische Strahlung in den letzten 65 Millionen Jahren so war wie heute, ist dieses Dinifleisch mit rund 6,5 Millionen Rem beschossen worden. Also 65000 Sv (ca. 65000 J/kg).

Glaubst du, daß eine organische Struktur davon unbeeinflußt bleibt und danach z.B. noch eine Elastizität aufweisen kann?


Vielleicht noch eine Bemerkung hierzu, was diese 65000 J/kg bedeuten.
Dieses Fleisch ist also von kosmischen Teilchen durchschossen worden. Nun stellt sich die Frage, von wievielen Teilchen und wie dicht liegen die Schußbahnen aneinander. Letztlich stellt sich die Frage, wie stark können die Strukturen dann noch elastisch zusammenhalten.

Um eine chemische Bindung zu lösen, braucht man etwa 10eV. Eigentlich reicht sogar 1eV aus. Das entspricht der Belastung bei 10000 K.

65000 J entsprechen 4e23eV. Ein Fleischwürfel mit 100mm Kantenlänge hat etwa 1kg.  4e23 zerstörten Bindungen entspricht dann linear je mm etwa 730000 "Löchern" je mm oder alle 1,3 nm ein Loch.

Das sieht mir etwas sehr nach schweizer Käse aus.
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Aufgrund der bundesdeutschen Rechtssprechung, welche Artikel 19 der Menschenrechtskonventionen mißachtet, wird allen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland das Lesen dieses Beitrags untersagt.
 
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ksk_1
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Re: Erdgeschichte: Realität, Fantasie, ...
Antwort #32 - 15.12.08 um 18:38:57
 
Da deine Argumentation ein klassischer Fall von "Argumentum ad ignorantiam" ist, verzeihe mir wenn ich nicht weiter darauf eingehe.

Gruß
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Erutan
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RESISTO

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Re: Erdgeschichte: Realität, Fantasie, ...
Antwort #33 - 21.12.08 um 13:00:37
 
Zur Altersbestimmung @ksk_1 und @paule

Vorwegschicken muß ich leider, daß ich die Quellen nicht aufbewahrt habe. Es handelte sich um Offlinequellen, einem Zeitungsbericht, der vor Jahren erschien.

Darum ging es u.a. darum, daß das Neandertalmuseum (hier ganz in der Nähe gelegen) befürchte, auch seine Hintergrundinformationen zu den berühmten Funden, korrigieren zu müssen.

Hintergrund war, daß seinerzeit herauskam, daß eine Koryphäe der Altersbestimmung fossiler Funde, sich nicht einmal die Mühe gemacht hatte, eine tatsächliche Datierung zu versuchen.
Einige seiner Studenten hatten ausgesagt, teure Maschinen und Anlagen des renomierten Instituts wären nie ausgepackt sondern stattdessen in den Keller gebracht worden. Der Professor und Leiter des Instituts (dessen Name mir leider entfallen ist) habe vielmehr das Alter der ihm zur Bestimmung überlassenen Funde "nach Augenschein" beurteilt. Zahlreiche Funde seien daraufhin neu und weitaus jünger datiert worden was zahlreichen Museen wohl nicht gelegen kam.

Das Neandertalmuseum bestand damals aber darauf, daß man seine Funde von anderer Stelle habe verifizieren lassen.

Seither habe ich nichts mehr davon gehört oder gelesen.

Zu dem "berufenen Mund" ist folgendes zu sagen:

Dabei handelt es sich ausnahmslos um Vertreter einer Seite. Es ist, als würdest Du beim Streit zwischen Christentum und Islam um die Richtigtigkeit der Auslegung religiöser Inhalte, nur muslimische Religiosgelehrte zu "berufenen Mündern" erklären.
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Erutan
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RESISTO

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Re: Erdgeschichte: Realität, Fantasie, ...
Antwort #34 - 21.12.08 um 14:00:33
 
ksk_1 schrieb am 10.12.08 um 18:44:01:
... dass letzten Endes doch wieder irgendwelche Götter den Menschen erschaffen haben....


Wenn Du Dir meine Postings zu diesem Thema durchliest wird Dir auffallen, daß ich mich sowohl gegen Götter in der althergebrachten Weise als auch (zunehmend) gegen eine "Schöpfung" oder "Erschaffung" im Sinner von Neuerschaffung zur Wehr setze.

Zum Begriff "Gott":
Leider ist dieser Begriff seit einigen tausend Jahren mit Assoziationen belegt, die ich nicht teile.

In einer der ältesten Schriften des alten Testaments, der Genesis, wird dieser Begriff (in der hebräischen Fassung) nicht verwendet. Schöpfer ist (sind) hier Elohim. Elohim heißt Übersetzt die Mächtigen oder die Herren (im Singular Elaoh = der Mächtige, im Arabischen El, später Al).

Das Bild eines geisterhaften, übermächtigen Gotteswesens entstand ganz offensichtlich erst später. Die frühen Juden zumindest hatten ein Gottbild wonach man mit diesem Wesen sprechen, ja es sogar sehen konnte. Ein heidnisches Bild also! Sie nannten dieses Wesen auch niemals "Gott", sondern "Herr".

Erst später wurde dieses Bild entsprechend zu dem verklärt, was wir heute als Gott bezeichnen.

Nach meinem Verständnis handelte es sich bei dem "Herrn" der Juden (der später sowohl von Juden, als auch Christen und Moslems zu diesem geisterhaften "Gott" wurde), wie auch bei seinen Spießgesellen, den Elohim, keinesfalls um unfaßbare, geisterhafte, übermenschliche und allmächtige Wesen, sondern um Wesen aus Fleisch und Blut.

Auf solche Wesen paßt aber der Begriff "Gott" nicht, weshalb ich ihn meistens in Anführungsstriche setze.

Wer diese "Götter" waren bzw. woher sie kamen, ist ungeklärt.

Es existieren dazu mehrere Theorien:

1. Sitchin behauptet, es handelte sich um Wesen eines anderen Planeten, die auf die Erde kamen.

2. Nach Holey "Hände weg von diesem Buch" sowie nach Graham Peckham "Auf der Suchen nach dem heiligen Gral" handelte es sich möglicherweise um Überbleibsel einer alten, vormenschlichen aber irdischen Zivilisation, die als "Genpools" an verschiedenen Orten auf der Erde in einem Zustand zurückgelassen wurden, den u.a. Buddhisten angeblich zu erreichen versuchen und der den Körper in einen todesähnlichen Zustand versetzt aus dem der Betreffende von Zeit zu Zeit erwachen kann.

Ich persönlich tendiere nicht zur Sitchin-Theorie. Diese Theorie stützt sich hauptsächlich auf zwei Indizien.

1. Der Begriff "An.Unna.Ki", der übersetzt besagt, daß der so bezeichnete vom Himmel zur Erde kommt (was aber heutzutage auch jeder Mensch tut, der mit dem Flugzeug reist).

2. Die Erwähnung des Himmelskörpers Nibiru, der in regelmäßigen Abständen in Erdnähe zu gelangen scheint (was aber meiner Ansicht nichts mit den An.Unna.Ki zu tun hat sondern möglicherweise auch von diesen gefürchtet wird).

Bei der Erwähnung alter, vormenschlicher Zivilisationen werden die wissenschaftshörigen natürlich wieder alles verneinen da es scheinbar keine Funde aus dieser Zeit gibt.

Dazu muß man dann allerdings folgendes hinzufügen:

1. Es gibt sehr wohl Funde, die wissenschaftlich unerklärbar sind und deshalb entweder zurechtgebastelt oder unterdrückt werden.
Jedoch sind es zu wenige um auf ganze vormenschliche Zivilisationen schließen zu können.

2. Es wurde bislang nicht einmal 20% der Erde untersucht. Viele Teile unserer Welt sind heute vom Wasser bedeckt. Aber auch an Land setzt die Tiefe Grenzen. Wie tief wurde bisher gegraben?

Ich halte es nicht für allzu abwägig, daß die Erde in regelmäßigen Abständen von einer unglaublichen kosmischen Katastrophe heimgesucht wird, die das Leben weitgehend zerstört. ch könnte mir vorstellen, daß es bereits zahlreiche Zivilisationen auf der Erde gab, die möglicherweise weit genug entwickelt waren, um die folgende Katastrophe vorherzusehen und Vorkehrungen zu treffen.
Möglicherweise flüchteten einige dieser Zivilisationen tatsächlich von der Erde (auch bei uns wird darüber zumindest diskutiert - wenn auch nur theoretisch).

Möglicherweise hinterließen sie aber auch nur einen Genpool in Bereichen der Erde von denen sie annahmen, daß sie geschützt seien, um nach der Katastrophe eine neue menschliche Zivilisation zu erschaffen. Einen Genpool so lange in einem totenähnlichen Zustand verharrte (der noch heute von Buddhisten und Taoisten angestrebt wird) bis sich die Erde von der Katastrophe erholt hatte und neues, primitives Leben auf evolutionärer Basis hervorgebracht hatte.

Der dann erwachte und in die Evolution eingriff indem er seine Gene einbrachte und so seinen Fortbestand im Menschen sicherte um sich danach wieder zurückzuziehen.

Der immer wieder, wenn die Menschheit durch kleinere Katastrohen (möglicherweise Nibiru) ausgelöscht zu werden drohte, erwachte und ihren Fortbestand sicherte, sie dabei auf eine neue zivilisatorische Stufe hob.

Ein Genpool möglicherweise, der aus jenen Individuen bestand, die die Hebräer als Elohim bezeichneten und von denen einer zu ihrem persönlichen "Herrn" wurde, eben jener, den wir heute "dank" Christentum und Islam als Gott bezeichnen.

Unter Hinzuziehung beispielsweise des Atra-Hasis zeigt sich ein leicht abgewandeltes Bild.

Hier erwachte der Genpool nicht etwa um schnell ein paar Menschen zu züchten damit der Forbestand der eigenen Gene gesichert war sondern er erwachte um selber eine neue Zivilisation auf der Erde zu gründen.

Das schien jedoch nicht schnell genug voranzuschreiten. Möglicherweise waren es einfach zu wenig Arbeiter und schlußendlich streikten jene, denen man diese Arbeiten ausführen ließ und forderten Hilfskräfte.

Diese bekamen sie in Form des Menschen.

Denkt man diese Vorstellung weiter, versteht man (halbwegs), warum der (spätere) "Herr" der Juden die Menschheit vernichten wollte, denn scheinbar entwickelte sich die menschliche Rasse zu einem Fiasko für die An.Unna.Ki da sie die Erde in immer größerer Zahl besiedelten. Auf die An.Unna.Ki muß das wie eine Kaninchenplage gewirkt haben.

"Ach da kommt der Meister,
Herr die Not ist groß.
Die ich rief die Geister,
werd ich nun nicht los"
Goethe

So gesehen ist verständlich warum diese Wesen (oder auch nur eines davon) heute dermaßen drastisch gegen die Menschheit vorgeht und alles unternimmt um ihre Zahl klein zu halten.
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« Zuletzt geändert: 21.12.08 um 14:16:27 von Erutan »  
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Re: Erdgeschichte: Realität, Fantasie, ...
Antwort #35 - 21.12.08 um 19:40:58
 
Hallo Erutan,

Deinen Ausführungen kann ich in größeren Teilen zustimmen.

Hast Du vielleicht den Wissenschafts- und sonstigen Betrüger  Protsch gemeint?
http://de.wikipedia.org/wiki/Reiner_Protsch
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Re: Erdgeschichte: Realität, Fantasie, ...
Antwort #36 - 09.01.09 um 14:07:22
 
Zum Thema gut erhaltenes Dinosaurierfleisch empfehle ich folgende Lektüre.

http://www.toarchive.org/indexcc/CC/CC371_1.html

Gruß
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