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Menschen und Menschen (Gelesen: 1692 mal)
kreker
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Menschen und Menschen
25.02.09 um 20:06:50
 
Ich quäle ich jetzt schon ein paar tage damit herum dass ich mich frage wie das zusammenleben miteinander funktioniert.

Ich bin inzwischen bei dem punkt angekommen dass ich mir die Welt auf der wir leben als eine reißen große ebene vorstelle. jeder Mensch, wenn man ihn mal aus der Perspektive des Gehirns sieht hat seine eigene Plattform. Er gestaltet sie wie er will und kann dort schalten und walten wie er will.
Er kann dort bäume pflanzen und sich in den Sonnenstuhl legen oder er kann sich mir seinen Gedanke in einen Kerker einmauern. Manche haben dort vielleicht Auch nur irgendein Vorstadthaus stehen andere eine Villa. Dort ist er alleine, dort kann er sein wie er ist.

Wenn ein Mensch an die Außenwelt geht und sich anderen präsentiert wirkt er oft anders wie er eigentlich ist. Er passt sich an die jeweilige Situation an. Wenn er bei freunden ist verhält er sich anders als bei seiner Freundin oder im Geschäft. Wenn sich Menschen treffen versuchen sie sofort sich dem jeweiligen anzupassen und so zu handeln dass es dem anderen gefällt.

Aber es gibt auch die Kehrseite, Ich denke es gibt auch Menschen die sich in ihre Welt zurückziehen und für sich sind. Menschen die kein interresse an anderen haben. Sie haben auch kein interresse daran sich anderen Personen anzupassen. In der Regel geben sie sich nicht mit anderen ab und spielen nich nach ihren regeln. Sie treffen sich nur mit anderen wenn sie es müssen. (job, Familie). Wenn sie an die Außenwelt gehen dann geben sie sich so wie sie sind und haben nichts zu verlieren. Sie wissen genau, „nicht mehr lange dann bin ich endlich wieder alleine.

Was bist du??? Denk mal drüber nach
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9 von 10 stimmen in meinem Gehirn sagen ich sei Verrückt, die 10 summt die Melodie von Tetris.
 
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Menschen und Menschen
Antwort #1 - 25.02.09 um 21:05:16
 
hi und willkommen kreker

ich sehe das als maskenspiel an. also das verschiedene verhalten in beruf, familie, freunde, allein...

gewisse etikette im öffentlichen leben sollten m.e. gewahrt werden. bei höflichkeitsfloskeln im geschäftsleben ist eine auflistung der privaten leiden als antwort des befindens fehl am platze.

wie du schon schreibst paßt man sich der jeweiligen situation an. das ist auch eine reine überlebensstrategie der natur. und noch kann man behaupten wir stammen von der natur ab Zwinkernd

problematisch wird es wenn man auch privat (allein) die masken nicht ablegen kann. dann greift leider die zensurschere im kopf. dies zu erkennen ist natürlich die schwierigste aufgabe, da es keine direkten reflexionen von außen (anderen) gibt.

grüße, zak
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"Eine Gesellschaft, die ein klein wenig Freiheit aufgibt für ein klein wenig Sicherheit, verdient beides nicht und wird beides verlieren." Benjamin Franklin
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kreker
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Re: Menschen und Menschen
Antwort #2 - 25.02.09 um 23:39:53
 
Erst mal danke für s willkommen

Deinen letzten abschnitt hab ich ned ganz verstanden, war des irgendwie auf den text bezogen. Ich hab da keinen Zusammenhang gesehen.

Ja man sollte sich gewisse Floskeln auf jeden fall behalten aber ich finde es schon a wenig idiotisch dass sich die Menschen so anpassen müssen und sich den regeln des Systems beugen müssen nur um erfolg zu haben. Wenn ich mich so verhalten würde wie sich die Szenarien in meinem kopf abspielen oder so wie ich mich sehe. Dann würde ich keinen job, Wohnung, oder Anschluss finden. Dass regt mich an diesem System so auf. Unsere Gesellschaft is geblendet von Geld und Macht   
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schaumkuss
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Re: Menschen und Menschen
Antwort #3 - 01.03.09 um 15:00:19
 
hallo, alter mitleider, kreker

deine fragestellung beschäftigt mich auch schon sehr lange.

was sind das für menschen da draußen, warum haben sie kaum emotionale oder geistige werte, suchen nicht nach erleuchtung sondern verlieren sich in süchten und dem kapitalismus??

ich denke inzwischen, dass es ihr ausweg ist, sich nicht mit sich selber beschäftigen zu müssen.

den auf das _selbst_ wird heutzutage in der tat keinen wert mehr gelegt.

man muss sich, wie du eben schon sagst, anpassen um zu überleben.

ich selber leb in meiner eigenen welt, vermeide aber den kontakt zur außenwelt nicht gänzlich.

dazu muss ich sagen, dass ich als kind alle lebewesen sehr geliebt hab, in meiner jugend wurde ich schwer traumatisiert, woraufhin ich nur noch blanken hass für die menschen übrig hatte.

dann so im alter von 17/18 jahren konnte ich dieses trauma dank geistiger schriften (vor allem dem buddhismus zugehörige), verarbeiten.

ich hab viel über die menschen erkannt. und zwar, dass sie faul sind; zu faul um sich mit ihren problemen zu beschäftigen. daraus resultieren dann psychische störungen, die sich in allerhand unweisheit manifestieren: tierquälerei, vergewaltigungen, nötigungen, morde, verstümmelungen... (ich benenn diese heutige zivilisation gern mit "sodom und gomorrah")

das einzige problem der menschen, wieder zu sich selber zu finden und somit auch wieder zu anderen zu finden, ist, dass die menschen den drang nach erleuchtung unterdrücken und sich lieber in süchte flüchten und sich dem "leben" (wie es von der natur vorgesehen war: sich geistig zu entwickeln) entziehen.

daher vermeide ich den kontakt nicht gänzlich.
ich rede meine realität einfach frei raus. für mich gibt es einen schöpfer, ein karma, außerirdische und geistwesen sehr wohl, daher sind sie in mein weltbild integriert und ich kann da auch kein blatt vor dem mund nehmen, und sie verschweigen.

das gibt natürlich probleme bei der kommunikation mit der "außenwelt"

ich betone immer gern bei freunden, dass jeder seine eigene realität hat, wir aber dennoch nicht geteilt voneinander sind.

es müsse der gesunde mittelweg gefunden werden...
weg vom egoismus und hin zur egozentrik. (man darf einfach nicht rücksichtslos handeln; das erzeugt leid und man sollte sich bewusst sein, dass jedes lebewesen nach seelenfrieden sucht.)

ich hoffe, sie wachrütteln zu können, ihre eigene welt zu erforschen.

schaumi

Änderung:

noch ein paar passende gedichte dazu rausgesucht:

Zitat:
Hans Kruppa
Das Leichtere...

Es ist leichter zu denken
als zu fühlen -
leichter, Fehler zu machen,
als das Richtige zu tun.

Es ist leichter zu kritisieren
als zu verstehen -
leichter, Angst zu haben,
als Mut.

Es ist leichter zu schlafen,
als zu leben -
leichter zu feilschen,
als einfach zu geben.

Es ist leichter zu bleiben,
was man geworden ist,
als zu werden,
was man im Grunde ist.


Zitat:
Jeder Mensch handelt danach, was er für richtig empfindet. Auch wenn die Taten von jemanden den göttlichen Gesetzen widerspricht, so handelt dieser Mensch trotzdem nach dem Stand seiner Entwicklung. Man sollte daher niemanden verurteilen. - www.christus-spricht.com


[edit]"In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich." - Voltaire


Änderung:
"Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir, alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir. Also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers." - Franz von Assisi


Änderung:
"Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein." - Sören Kierkegaard


Änderung:
„Die Menschen sind grob in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, daß etwas geschieht..., die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht..., und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht.“
- Karl Weinhofer


Änderung:
Denkt jeder nur an sich, so ist an alle gedacht.Es ist bedenklich, dass Vielen das Denken vergeht, sobald wir ihnen zu denken geben.
-Ernst Ferstl
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"Der Mensch bequemt sich ungern zum Denken. Wenn er aber damit beginnt, hört er nicht wieder auf." - Rousseau
 
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Arkas
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Re: Menschen und Menschen
Antwort #4 - 01.03.09 um 15:40:57
 
@ Schaumi
Die ganzen negativen Aspekte der moderenen Menschheit hängen vermutlich mit der unnatürlichen und ungesunden Lebensweise zusammen. Wir haben es einfach nicht geschafft die technologischen Errungenschaften so zu nutzen wie es unserer Art eigentlich entsprechen würde.
Deshalb werden die Leute krank, psychisch wie physisch.
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schaumkuss
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Re: Menschen und Menschen
Antwort #5 - 01.03.09 um 16:13:32
 
da pflichte ich dir bei, mein lieber arkas.

krankheiten entstehen oft psychisch oder eben durch vergiftungen.
wir haben uns nicht nur von uns selber sondern auch vopn der natur getrennt.
krankheiten sehen wir nicht mehr als "weg" an; sie werden unterdrückt, ohne rücksicht auf symptomverschiebung, die ja nun jeder an sich selber beobachten können sollte.

"wir" sind einfach zu egoistisch geworden, nutzen alles aus und wundern uns, warum wir alle krank sind...

allerdings weiß ich nicht, ob das der ursprung unseres gesellschaftlichen problemes ist...
ich find einfach den kern nicht; womit alles anfing... ich weiß nur, dass wir uns inzwischen nur noch im kreise drehen, weder geistige entwicklung wird gefördert, noch die technischen entwicklung. eigentlich wird nur die abhängigkeit (von möglichst vielem - aber niemals der natur) gefördert.

kein wunder, wenn wir uns der evolution entziehen, dass sie sich einen anderen weg (die krankheiten) sucht.

Zitat:
"Ärzte geben Medikamente, von denen sie wenig wissen, in Menschenleiber, von denen sie noch weniger wissen, zur Behandlung von Krankheiten, von denen sie überhaupt nichts wissen." - Voltaire


Zitat:
Eugen Roth
Diagnose

Höchst ratsam ist die mitleidlose
Und äußerst düstre Diagnose,
Die nie des Doktors Ruf verdirbt:
Gesetzt den Fall, der Kranke stirbt -
Am Schrecken gar, ihm eingejagt -
Heißts: "Ja, der Arzt hats gleich gesagt!"
Jedoch, wenn er ihn retten kann,
Dann steht er da als Wundermann ...


Zitat:
Die Übel, an denen wir leiden, sind heilbar; wenn wir uns davon befreien wollen, hilft uns die Natur selbst, denn wir sind zum Gesundsein geboren. - Seneca
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Uranus32
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Re: Menschen und Menschen
Antwort #6 - 02.03.09 um 14:18:24
 
"  Ohne Heiland keine Heilung.
Die Wiederherstellung der biologischen Norm
ist niemals Heilung im höheren Sinne.
     Heilung ist Heiligung."   (Herbert Fritsche)


schaumkuss schrieb am 01.03.09 um 16:13:32:
allerdings weiß ich nicht, ob das der ursprung unseres gesellschaftlichen problemes ist...
ich find einfach den kern nicht; womit alles anfing...


Wie weit bist Du denn bei der Suche gekommen?
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schaumkuss
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Re: Menschen und Menschen
Antwort #7 - 02.03.09 um 14:51:35
 
najaa... ich hab viele theorien, aber ich weiß nicht, von wem die unterdrückung letztendlich ausgeht...

pharmakonzerne, ölindustrie, politik, (früher noch kirche, heute eher weniger); oder letzendlich doch die illuminaten??

auf jeden fall scheint es von mehreren seiten zu kommen; gleichzeitig scheinen sie sich aber auch gegenseitig zu "bekämpfen" in form von machtdemonstration.
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Zak
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and the alien mindbenders

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Hohle Erde
Re: Menschen und Menschen
Antwort #8 - 02.03.09 um 19:21:10
 
kreker schrieb am 25.02.09 um 23:39:53:
Deinen letzten abschnitt hab ich ned ganz verstanden, war des irgendwie auf den text bezogen. Ich hab da keinen Zusammenhang gesehen.

ich meinte damit die mögliche selbsttäuschung wenn man alleine ist. sich also weiterhin äußeren zwängen unterwirft, obwohl man nun von innen "funktionieren" könnte.

grüße, zak
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schaumkuss
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Re: Menschen und Menschen
Antwort #9 - 03.03.09 um 09:30:06
 
ich finds auch immer beeindruckend zu sehen, wie die menschen ihr heil im außen suchen und das außen für ihr unheil verantwortlich machen.
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Uranus32
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Re: Menschen und Menschen
Antwort #10 - 03.03.09 um 14:05:39
 
Tja, das ist das Los wenn man am Kreuz festgenagelt ist.  Zwinkernd

schaumkuss schrieb am 02.03.09 um 14:51:35:
pharmakonzerne, ölindustrie, politik, (früher noch kirche, heute eher weniger); oder letzendlich doch die illuminaten??


Die sind es wohl dann doch.

Klick mich!


Zitat:
auf jeden fall scheint es von mehreren seiten zu kommen; gleichzeitig scheinen sie sich aber auch gegenseitig zu "bekämpfen" in form von machtdemonstration.


Wie es aussieht "spielen" nicht nur mit uns, sondern wohl auch miteinander.
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