hallo, alter mitleider, kreker
deine fragestellung beschäftigt mich auch schon sehr lange.
was sind das für menschen da draußen, warum haben sie kaum emotionale oder geistige werte, suchen nicht nach erleuchtung sondern verlieren sich in süchten und dem kapitalismus??
ich denke inzwischen, dass es ihr ausweg ist, sich nicht mit sich selber beschäftigen zu müssen.
den auf das _selbst_ wird heutzutage in der tat keinen wert mehr gelegt.
man muss sich, wie du eben schon sagst, anpassen um zu überleben.
ich selber leb in meiner eigenen welt, vermeide aber den kontakt zur außenwelt nicht gänzlich.
dazu muss ich sagen, dass ich als kind alle lebewesen sehr geliebt hab, in meiner jugend wurde ich schwer traumatisiert, woraufhin ich nur noch blanken hass für die menschen übrig hatte.
dann so im alter von 17/18 jahren konnte ich dieses trauma dank geistiger schriften (vor allem dem buddhismus zugehörige), verarbeiten.
ich hab viel über die menschen erkannt. und zwar, dass sie faul sind; zu faul um sich mit ihren problemen zu beschäftigen. daraus resultieren dann psychische störungen, die sich in allerhand unweisheit manifestieren: tierquälerei, vergewaltigungen, nötigungen, morde, verstümmelungen... (ich benenn diese heutige zivilisation gern mit "sodom und gomorrah")
das einzige problem der menschen, wieder zu sich selber zu finden und somit auch wieder zu anderen zu finden, ist, dass die menschen den drang nach erleuchtung unterdrücken und sich lieber in süchte flüchten und sich dem "leben" (wie es von der natur vorgesehen war: sich geistig zu entwickeln) entziehen.
daher vermeide ich den kontakt nicht gänzlich.
ich rede meine realität einfach frei raus. für mich gibt es einen schöpfer, ein karma, außerirdische und geistwesen sehr wohl, daher sind sie in mein weltbild integriert und ich kann da auch kein blatt vor dem mund nehmen, und sie verschweigen.
das gibt natürlich probleme bei der kommunikation mit der "außenwelt"
ich betone immer gern bei freunden, dass jeder seine eigene realität hat, wir aber dennoch nicht geteilt voneinander sind.
es müsse der gesunde mittelweg gefunden werden...
weg vom egoismus und hin zur egozentrik. (man darf einfach nicht rücksichtslos handeln; das erzeugt leid und man sollte sich bewusst sein, dass jedes lebewesen nach seelenfrieden sucht.)
ich hoffe, sie wachrütteln zu können, ihre eigene welt zu erforschen.
schaumi
Änderung: noch ein paar passende gedichte dazu rausgesucht:
Zitat:Hans Kruppa
Das Leichtere...
Es ist leichter zu denken
als zu fühlen -
leichter, Fehler zu machen,
als das Richtige zu tun.
Es ist leichter zu kritisieren
als zu verstehen -
leichter, Angst zu haben,
als Mut.
Es ist leichter zu schlafen,
als zu leben -
leichter zu feilschen,
als einfach zu geben.
Es ist leichter zu bleiben,
was man geworden ist,
als zu werden,
was man im Grunde ist.
Zitat:Jeder Mensch handelt danach, was er für richtig empfindet. Auch wenn die Taten von jemanden den göttlichen Gesetzen widerspricht, so handelt dieser Mensch trotzdem nach dem Stand seiner Entwicklung. Man sollte daher niemanden verurteilen. -
www.christus-spricht.com [edit]"In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich." - Voltaire
Änderung: "Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir, alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir. Also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers." - Franz von Assisi
Änderung: "Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein." - Sören Kierkegaard
Änderung: „Die Menschen sind grob in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, daß etwas geschieht..., die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht..., und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht.“
- Karl Weinhofer
Änderung: Denkt jeder nur an sich, so ist an alle gedacht.Es ist bedenklich, dass Vielen das Denken vergeht, sobald wir ihnen zu denken geben.
-Ernst Ferstl