Der Islam ist die einzig nicht christliche Religion der Welt, die den Glauben an Jesus zu einem Glaubensartikel gemacht hat. Ich habe nicht das Recht mich Moslem zu nennen, wenn ich nicht an Jesus glaube. Ich glaube daran, dass Jesus einer der mächtigsten Gesandten Gottes ist, ich glaube daran der er der Messias ist. Ich glaube an seine wundersame Geburt, durch den göttlichen Befehl „sei“, wie es bereits bei Adam der Fall war, zustande kam. An den selbst viele moderate Christen nicht glauben. Ich glaube daran, dass er den Toten Leben gegeben, das er Blinde sehend gemacht und Lepra kranke geheilt hat, mit Gottes Erlaubnis.
Der größte Unterschied zwischen dem Christentum und dem Islam ist die christliche Beharrlichkeit in der vermuteten Göttlichkeit Jesu. Und ein weiterer Unterschied ist, dass die Christen sagen, dass Jesu gekreuzigt wurde und für die Sünden der Menschheit starb.
Wurde Jesus wirklich gekreuzigt?
Was die muslimische Sichtweise betrifft, glauben die Muslime an das authentischte und heiligste Buch, welches das Wort Gottes ist. Der heilige Koran.
In der Sure 4 / 156 sagt Allah:
Und weil sie sprachen: „Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, ermordet“ - doch ermordeten sie ihn nicht und kreuzigten ihn nicht, sondern einen ihm ähnlichen - … (darum verfluchen wir sie). Und siehe, diejenigen, die über ihn uneins sind, sind wahrlich die Zweifler in betreff seiner. Sie wissen nichts von ihm, sondern folgen nur Meinungen; und nicht töteten sie ihn in Wirklichkeit, sondern es erhöhte ihn Allah zu sich; und Allah ist mächtig und weise.
Laut Koran ist Jesus nicht gekreuzigt. Die Christen sagen, er ist laut Bibel doch gekreuzigt. Ich werde anhand der Bibel zeigen, welches von Christen als Wort Gottes anerkannt wird, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde. Die Bibel ist nicht das Wort Gottes, sie beinhaltet die Worte von Propheten aber auch die Worte von Historikern. Die Bibel mag bestimmte Teile enthalten, die man als das Wort Gottes erachten könnte aber sie ist nicht das direkte Wort Gottes. Für die Christen aber ist die Bibel das verbindliche Wort Gottes.
In Sure 2 / 105 sagt Allah:
Und sie sprechen: „Nimmer geht ein ins Paradies ein andrer denn Juden und Nazarener.“ Solches sind ihre Wünsche. Sprich: „Bringt her eure Beweise, so ihr wahrhaftig seid“.
( Nazarener = die jüdischen Anhänger von Jesus von Nazaret)
Die Interpretation dazu lautet, dass die Juden und Nazarener (Christen) sagen: „Oh Muslime. Ihr werdet niemals das Paradies betreten, mit all eurer Frömmigkeit, mit all eurer Rechtschaffenheit. Mit all euren guten Taten werdet ihr nie die Errettung erlangen. Mit all euren Almosen, mit all euren Gebeten, werdet ihr nie das Paradies betreten, es sei denn ihr seid Juden oder Christen.
Allah, der Erhabene und Allmächtige, antwortet hierzu, „das sind Wunschvorstellungen“ und befiehlt dem Propheten Mohammed zu den Juden und den Christen zu sprechen: Sprich „Bringt her eure Beweise, so ihr wahrhaftig seid“.
Wenn ich einem Christen sage, das Jesus nicht gekreuzigt wurde, dann wird er nicht an den Koran, als das Wort Gottes, glauben. Also sage ich zu dem Christen: „bringe einen Beweis, wenn du wahrhaftig bist“ und die Christen haben diesen Beweis produziert.
Dieser Beweis nennt sich „die Bibel“.
Was steht in der Bibel?
Aber zuerst noch zum dem Wort „Kreuzigen“. Was bedeutet es genau?
Kreuzigen bedeutet, jemanden durch Binden oder durch Nageln ans Kreuz zum Tode zu bringen. Sollte die Person am Kreuz nicht sterben, so ist diese Person nicht gekreuzigt worden.
Nun zu dem Wort „Auferstehung“. Was bedeutet es genau?
Auferstehung bedeutet den Akt oder die Instanz von den Toten wieder aufzuerstehen.
Jesus muss für die Wiederauferstehung, von den Toten, wieder auferstanden sein. Wenn er nämlich nicht starb, würde er auch nicht wieder auferstehen.
Jesus sagt im Matthäus Evangelium Kapitel 19 Vers. 16-18, das man Errettung und Heil durch die Befolgung des Gesetzes und der Gebote erhalten kann: „Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, dass ich das ewige Leben möge haben? Er aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote“.
Aber Paulus nagelt das Gesetz und die Gebote ans Kreuz. Paulus sagt im 1. Korinther, Kapitel 15, Vers. 14:
„Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“.
Soll heißen:
Wenn also Jesus nicht von den Toten auferstanden ist, dann ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wenn also von den Toten nicht auferstanden ist, dann ist unsere Predigt vergeblich. So ist auch euer Glaube vergeblich.
Paulus sagt im 1. Korinther, Kapitel 15, Vers. 42 bis 44:
„Also auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich, und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Unehre, und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Leib, und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Ist ein natürlicher Leib, so ist auch ein geistlicher Leib“.
Nach Paulus sind auferstandene Körper spiritualisiert, also vergeistigt.
Jesus sagt im Lukasevangelium, Kapitel 20, Vers. 35 und 36:
„welche aber würdig sein werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen. Denn sie können hinfort nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, dieweil sie Kinder sind der Auferstehung“.
Ein auferstandener Körper wird also nach Paulus, und viel wichtiger noch, nach Jesus spiritualisiert werden und darüber hinaus finde ich in der Bibel keinen einzigen Beweis, der besagt das oder zweifelsfrei hervorhebt, dass Jesus wiederauferstanden ist.
Ich denke an die Geschichte nach der Kreuzigung, wo die Jünger Jesus im oberen Raum getroffen haben. Jesus kommt in den Raum und es wird im Lukasevangelium, Kapitel 24, Vers. 36 und 37 folgendermaßen beschrieben:
„Da sie aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach: Friede sei mit euch!
Sie erschraken aber und fürchteten sich, meinten, sie sähen einen Geist“.
Die Betonung liegt hierbei auf „meinten“. An dieser Stelle möchte ich fragen, warum haben die Jünger gedacht, das Jesus ein Geist ist? Sah er aus wie ein Geist? Nein, die Jünger hörten von Gerüchten, dass Jesus auf das Kreuz gebracht wurde. Sie hörten von Gerüchten, dass Jesus am Kreuz gestorben war. Sie hörten von Gerüchten, dass Jesus tot war und für drei Tage im Grab beerdigt wurde.
Und warum?
Die Jünger Jesu waren keine Augenzeugen der angeblichen Kreuzigung von Jesus. Denn im Markusevangelium, Kapitel 14, Vers. 50 wird gesagt:
„Da verließen ihn alle und flohen“.
Im kritischden Augenblick, im Leben Jesu, als er seine Jünger am meisten gebraucht hatte, hatten ihn seine Jünger verlassen. So steht es im Markusevangelium, Kapitel 14, Vers. 50.
Die Jünger konnten sich, was die angebliche Kreuzigung angeht, nur auf die Gerüchte verlassen und nahmen an, dass er nun ein Geist war. Jesus klärte die Situation darauf hin auf und zwar im Lukasevangelium, Kapitel 24, Vers. 39 und 40, wo er sagt:
„Sehet meine Hände und meine Füße: ich bin's selber. Fühlet mich an und sehet; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr sehet, daß ich habe. Und da er das sagte, zeigte er ihnen Hände und Füße“.
Jesus sagt zu ihnen, „ Sehet meine Hände und meine Füße : ich bin's selber. Fühlet mich an und sehet. Was ist mit euch geschehen, warum habt ihr Angst? Fasst mich an und sehet, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen“.
Was hat Jesus durch das Zeigen seiner Hände und Füße beweisen wollen? Wollte er damit beweisen, dass er wieder auferstanden war? Wollte er damit beweisen, dass er ein Geist war? Nein, er wollte beweisen, dass er kein Geist war und das er nicht wieder auferstanden ist.
In den nächsten Versen können die Jünger ihr Glück kaum fassen. Jesus steht in seiner körperlichen Form, in Fleisch und Blut vor ihnen.Jesus sagt zu ihnen, im Lukasevangelium Kapitel 24, Vers. 41 bis 43:
„Da sie aber noch nicht glaubten, vor Freuden und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen? Und sie legten ihm vor ein Stück von gebratenem Fisch vor. Und er nahm's und aß vor ihnen“.
Er wollte zeigen, dass er kein Geist war.
Maria ging am 3. Tage zum Grab von Jesus. Hierzu heißt es im Johannesevangelium, Kapitel 20 Vers. 1:
„Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, da es noch finster war, zum Grabe und sieht, daß der Stein vom Grabe hinweg war“.
Es wird ebenfalls im Markusevangelium, Kapitel 16, Vers. 2 gesagt.
Es war der erste Tag der Woche, bedeutend für den Sonntag. Die Juden hatten zu der Zeit den Sabbat an einem Samstag. Der erste Tag der Woche war also ein Sonntag. An diesem Tag geht Maria Magdalena ganz früh zum Grab von Jesus. Aber warum sollte sie am dritten Tag, nach der angeblichen Kreuzigung, zum Grab von Jesus gehen?
Im Markusevangelium, Kapitel 16, Vers. 1 heißt es dazu:
„Und da der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben“.
Salben Juden tote Körper am dritten Tage ein? Salben Christen tote Körper ein? Salben Muslime tote Körper am dritten Tag ein? Nein.
Warum also geht Maria am dritten Tag an das Grab von Jesus um ihn einzusalben, wo er doch tot ist? Nun, Maria war die Einzige, neben Josef von Arimathea und Nikodemus, die Jesus gewaschen hatte. Als der Körper von Jesus vom Kreuz herunter genommen wurde könnte Maria im liegenden Leib von Jesus noch Leben gesehen haben. Aber sicher hätte sie nicht geschrien „er ist am Leben!“, da Jesus sonst ein zweites mal ans Kreuz gebunden oder genagelt werden würde um seinen Tot sicher zu stellen. Maria sieht Anzeichen von Leben, am Körper von Jesus und kommt am dritten Tag nach dem Sabbat zurück um nach einem lebenden Jesus zu sehen. Maria sieht, dass der Stein, der das Grab verschlossen hatte, weg war. Und damit nicht genug, denn sogar das Leichentuch war abgewickelt worden. Warum war das geschehen? Wenn Jesus wiederauferstanden wäre, wäre er ein spiritueller also ein geistlicher Leib gewesen und würde den Stein keinen Zentimeter weg bewegen müssen. Ein spiritueller, also geistlicher Leib könnte einfach hindurch fliegen. Wenn man aber ein physischer Körper ist, dann muss der Stein der den Eingang verschließt, auch weg bewegt werden. Jesus muss also ein physischer Körper gewesen sein.
Das Grab gehörte einem Jünger Jesu, Josef von Arimathea, welcher ein reicher und einflussreicher Jude war. In diesem Grab wurde Jesus aufbewahrt. Dieses Grab war geräumig und groß, es hatte eine Breite von fünf Fuß, eine Höhe von sieben Fuß und eine tiefe von fünfzehn Fuß. Warum sollte man Jesus in so ein großes Grab aufbewahren? Ein spiritueller Körper ist nicht auf ein solch großes Grab angewiesen. Es ist nur verständlich, dass man einem physischen Körper helfen wollte.
Im Johannesevangelium, Kapitel 20, Vers. 15 sagt Jesus zu Maria:
„Da sagte Jesus zu ihr: Warum weinst Du? Wen suchst Du? Sie meinte er wäre der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast; dann will ich ihn holen“.
Warum hält Maria Jesus für einen Gärtner? Weil Jesus als Gärtner verkleidet war, da er Angst vor den Juden hatte. Ein spiritueller Körper hätte in der Lage keine Angst vor den Juden haben müssen. Jesus sagt im Lukasevangelium Kapitel 20, Vers. 36:
„Denn auch sterben können sie nicht mehr; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, weil sie Kinder der Auferstehung sind“.
Wenn man bereits spiritualisiert ist, braucht man sich vor niemandem zu fürchten, da man kein zweites Mal sterben wird. Es gäbe keinen Grund sich vor irgendjemanden zu verstecken. Jesus war also kein spiritueller Körper sondern ein lebendiger physischer Körper.
Im Johannesevangelium, Kapitel 20, Vers. 17 sagt Jesus: „Berühre mich nicht!“. Warum sagt das Jesus zu ihr? Weil er ein physischer Körper war. Und wenn man sich vorstellt, durch was Jesus alles gehen musste, welchen physischen Schmerz er erlitten hatte, welchem emotionalen Druck er ausgesetzt war, im Bezug auf die angenommene Kreuzigung, dann kann man auch verstehen warum er nicht wollte das man ihn anfasst. Jede Berührung wäre schmerzhaft gewesen. Deswegen sagt er: „Berühre mich nicht!“.
Im Johannesevangelium, Kapitel 20, Vers 17 sagt er: „...ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren“. Was heißt das? Ganz einfach, dass er noch nicht tot war. Er sagt hier eindeutig und unmissverständlich, dass er noch nicht wiederauferstanden ist und das zeigt somit, dass er noch lebendig war.
Im Markusevangelium, Kapitel 16, Vers. 11 steht: „Und als diese hörten, dass er lebe und ihr erschienen sei, glaubten sie es nicht“.
Die Jünger haben gehört, dass Jesus leben würde und Maria erschienen ist. Von wem haben sie das gehört? Von Maria, aber sie glaubten es Maria nicht.
Im Matthäusevangelium, Kapitel 12, Vers. 38 heißt es: „Da sagten einige von den Schriftgelehrten und Pharisäern zu ihm: Meister, wir möchten gern ein Zeichen von dir sehen“.
Mit Zeichen ist hier ein Wunder gemeint und sie wollten ein Wunder sehen.
Jesus antwortet dazu im Matthäusevangelium, Kapitel 12, Vers. 39 und 40: „Und er antwortete ihnen: diese böse und abtrünnige Geschlecht fordert ein Zeichen, aber es wird ihnen kein anderes Zeichen gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona. Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch eines Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde verweilen“.
Um das Zeichen Jonas zu verstehen, muss man kein Gelehrter sein oder ein Doktor in Theologie. Das Wunder des Jonas ist unter Juden, Christen und Muslimen wohl bekannt. Gott gibt Jona den Auftrag, nach Ninive zu gehen, dass im heutigen Irak liegt und ihnen die Botschaft zu überbringen. Aber Jona denkt, dass sie sich nur über ihn lustig machen werden. Also geht er nach Jaffa und von dort aus besteigt er ein Schiff nach Tarsis. Gott entfacht einen gewaltigen Sturm, in dem das Schiff in Seenot gerät. Jonas wird ins Meer geworfen. Im Meer wird er von einem großen Wal verschluckt. Jona betet vom Bauch des Wales aus zu Gott.
Jona bleibt für drei Tage und drei Nächte im Bauch des Wales und wird dann wieder an Land ausgespiehen.
Was ist das Zeichen Jonas?
Jesus sagt: „ Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch eines Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde verweilen“.
Als Jona über Bord geworfen wurde, war er lebendig oder tot? Er war lebendig. Als der Wahl in verschluckt hat, war er lebendig oder tot? Er war lebendig. Er betet vom Bauch des Wales aus zu Gott. War er lebendig oder war er tot? Er war lebendig.
Wenn eine Person in ein stürmisches Meer geworfen wird, ist ihr Tot die einzig logische resultierende Folge. Wenn diese Person stirbt, dann ist das kein Wunder, wenn sie aber überlebt, dann ist es ein Wunder.
Man stelle sich vor, man würde von einem Wahl verschluckt. Das könnte man nicht überleben aber Jona hat es überlebt. Drei Tage und drei Nächte lang in dem Bauch eines Wales, bei Hitze, umgeben von ätzender Magensäure, die Gefahr zu ersticken. Das kann niemand überleben. Jona hat es aber überlebt. So etwas ist ein Wunder.
Deswegen erwähnt Jesus, Jona als Beispiel. Alles was Jesus gesagt hat war die Wahrheit.
So wie Jona nicht starb, starb auch Jesus nicht.
Wenn aber Jesus, wie Jona, nicht gestorben ist, wäre es sinnlos Jona als Beispiel zu erwähnen. Es geht hierbei nicht um dem Zeitfaktor (drei Tage und drei Nächte). Jona starb nicht sondern überlebte. Jesus starb nicht sondern überlebte. Deswegen erwähnt Jesus, Jona als Beispiel.
Wann wurde Jesus gekreuzigt? Christen sagen, an einem Freitag.
Im 5. Buch Mose, Kapitel 21, Vers. 23 steht:
„.. so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn am selben Tage begraben.
Man war in Eile ihn vom Kreuz herunter zu holen und ihn zu waschen, dabei war es spät am Abend. Nach dem Johannesevangelium, Kapitel 20, Vers. 1 war es der erste Tag der Woche, also ein Sonntag Morgen, an dem das Grab durch Maria Magdalena leer aufgefunden wurde. Es wurde angenommen, das sich Jesus Freitag Nacht noch im Grab befinden würde. Warum nur angenommen? Weil die Bibel nicht sagt wann Jesus das Grab verlassen hatte.
Jesus war also angenommener Weise Freitag Nacht im Grab. Angenommener Weise Samstag tagsüber im Grab und wieder angenommener Weise Samstag Nacht. Am Sonntag Morgen war das Grab leer. Das bedeutet, dass Jesus für zwei Nächte und einen Tag anwesend war. Aber damit die Prophezeiung erfüllt werden kann, müssen es drei Tage und drei Nächte sein.
Jesus sagt: „ Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch eines Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde verweilen“.
Jesus war aber nur zwei Nächte und einen Tag anwesend.
Der Zeitfaktor ist also nicht erfüllt.
Die Wahrheit ist, dass Jesus lebendig war, denn eine Person die gekreuzigt ist, muss auch am Kreuz sterben. Sonst wäre es keine Kreuzigung.
Wenn Jesus also am Leben war, dann gab es keine Kreuzigung, in dem Sinne das er am Kreuz gestorben ist. Dann kann er auch nicht auferstanden sein.
Jesus wurde am Kreuz angebracht und auch relativ schnell wieder herunter genommen. Er war für eine kurze Zeit am Kreuz und es ist schwer, für eine Person, in kurzer Zeit am Kreuz zu sterben. Also war er lebendig. Als man Jesus vom Kreuz herunter nahm, waren die anderen zwei Männer, die ebenfalls am Kreuz hingen, am leben.
Zusammenfassung:
Erstens: Jesus war als Gärtner verkleidet, weil er sich vor den Juden schützen wollte.
Zweitens: Das Grab war groß und Geräumig, welchen Nutzen sollte ein toter Mensch aus einem solchen Nutzen ziehen? Keinen.
Drittens sagt Jesus zu Maria: „Berühre mich nicht!“. Weil er ein physischer Körper und lebendig war. Jede Berührung hätte im Schmerzen zugefügt. Man muss hierbei beachten, was er durchgemacht haben muss.
Viertens sagt Jesus: „...ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren“, weil er lebendig war. Maria erschrak nicht, weil er kein Geist war.
Fünftens: Jesus geht in den in den oberen Raum, um den Jüngern seine Hände und Füße zu zeigen. Um ihnen zu zeigen, dass er kein Geist war. Die Jünger waren außer sich vor Freude, weil sie dachten er wäre tot und dachten er hätte bereits seine spirituelle also seine geistliche Gestalt angenommen. Aber sie waren außer sich vor Freude, weil er lebendig war.
Sechstens: Jesus hat von dem gebratenen Fisch gegessen. Tote essen nicht.
Wenn Jesus als lebendig war, dann gäbe es keine Kreuzigung und keine Auferstehung.
Jesus wurde laut Bibel ans Kreuz gebracht aber er starb nicht.
Wenn Jesus ans Kreuz gebracht wurde und deswegen starb, dann wurde er auch gekreuzigt. Wenn er aber ans Kreuz gebracht wurde und nicht starb, welches Wort kann man dann statt Kreuzigung benutzen?
Das Wort wäre „Kreuz-fiktion“.
Benutzte Quellen:
Der Koran, übertragen von Max Henning. Verlag: Reclam, Ditzingen
Sprache: Deutsch. ISBN 3-15-004206-2 (kart.) ISBN 3-15-004207-0 (geb.)
Die Bibel, Deutsche Bibelgesellschaft.
ISBN 3438012219 / 3438012227 / 3438012243
http://www.bibel-online.net/http://islam.de