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Gegenargument zu Löchern am Pol (Gelesen: 6346 mal)
KomischeSache
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Beiträge: 1
Gegenargument zu Löchern am Pol
05.06.09 um 21:37:23
 
Hallo,

bin gestern auf dieses Forum gestossen und finde das Thema sehr interessant. Nach einigem Nachdenken über Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer hohlen Erde kam mir dieser Gedanke:

Wie kann ein grosses Loch am Pol was ins hohle Erdinnere führt überhaupt existieren? Angenommen die Erdkruste ist 1.000km dick. Die Schwerkraft geht zur Mitte der Schale, so dass Bewohner von innen und aussen auf die Schale gezogen werden. So weit so gut. Wenn jetzt etwas in das Loch fällt, dann würde es also 500km runtersinken und dort bleiben, da sich dann die Schwerkraft umkehren würde. Das Loch müsste sich dann ja automatisch schliessen im Laufe der Jahre, selbst wenn nur Staub absinken würde. Und an den Polen wird wohl eine Menge Schnee fallen, da müsste das Loch ruckzuck dicht sein.
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Arkas
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Beiträge: 1388
Re: Gegenargument zu Löchern am Pol
Antwort #1 - 06.06.09 um 11:03:05
 
Ja komische Sache, in der Tat.  Laut lachend

Dieses Loch geht der Theorie nach nicht kerzengerade hinunter - dann würden Dinge reinfallen, das stimmt. Es soll vielmehr eine Rundung sein, so dass alles was sich da hineinbegibt einfach immer Richtung "Boden" angezogen wird, so als würde man ganz normal über die glatte Erdoberfläche laufen. Also nichtmal so wie bei einem Berg wo es abwärts geht sondern man würde es gar nicht merken.

Siehe dazu auch dieses Bild: http://www.hohle-erde.de/pics/gal/innere4.jpg

Der Strich im Inneren markiert das Gravitationszentrum, die Löcher sind zwar mit 1.400 Meilen sehr breit eingezeichnet, aber man erkennt dass man auf einer Rundung läuft. Der Radius ist zwar deutlich kleiner als der der Erde, aber man fällt trotzdem nicht in irgendeine Richtung. Es ist so, als würde man auf einem Planeten laufen der nur einen Radius von 500km hat.
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SIENT
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Beiträge: 14
Re: Gegenargument zu Löchern am Pol
Antwort #2 - 18.12.09 um 01:54:26
 
KomischeSache schrieb am 05.06.09 um 21:37:23:
Hallo,

bin gestern auf dieses Forum gestossen und finde das Thema sehr interessant. Nach einigem Nachdenken über Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer hohlen Erde kam mir dieser Gedanke:

Wie kann ein grosses Loch am Pol was ins hohle Erdinnere führt überhaupt existieren? Angenommen die Erdkruste ist 1.000km dick. Die Schwerkraft geht zur Mitte der Schale, so dass Bewohner von innen und aussen auf die Schale gezogen werden. So weit so gut. Wenn jetzt etwas in das Loch fällt, dann würde es also 500km runtersinken und dort bleiben, da sich dann die Schwerkraft umkehren würde. Das Loch müsste sich dann ja automatisch schliessen im Laufe der Jahre, selbst wenn nur Staub absinken würde. Und an den Polen wird wohl eine Menge Schnee fallen, da müsste das Loch ruckzuck dicht sein.



Sehr interessant,

vielleicht ist das Loch in der Tat deswegen zu. Und deswegen gibt es auch keine Bilder davon.

Aber das Erdinnere ist trotdem hohl.

Gruß
Euer SIENT
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ksk_1
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Beiträge: 582
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Re: Gegenargument zu Löchern am Pol
Antwort #3 - 18.12.09 um 17:21:53
 
Aber wenn das Loch zu ist, vielleicht hat es dann ja auch nie eines gegeben ?
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Zak
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and the alien mindbenders

Beiträge: 2047
Hohle Erde
Re: Gegenargument zu Löchern am Pol
Antwort #4 - 23.12.09 um 16:47:52
 
ksk_1 schrieb am 18.12.09 um 17:21:53:
Aber wenn das Loch zu ist, vielleicht hat es dann ja auch nie eines gegeben ?

und wenn ich die augen zu mache, bin ich unsichtbar Augenrollen

was für ne kreative aussage Schockiert/Erstaunt

grüße, zak
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paule
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Beiträge: 302
Re: Gegenargument zu Löchern am Pol
Antwort #5 - 23.12.09 um 17:42:26
 
Im Inneren einer materiefreien Hohlkugel ist das Gravitationsfeld 0. Das verhält sich genauso wie im Inneren einer geladenen Metallkugel.

In dem Moment, wo jedoch die Hohlkugel im Inneren nicht materiefrei ist, herrscht eine Gravitation genau so, wie wenn es die äußere Schale nicht gäbe.

Das bedeutet: An einem Loch am Pol würde alle Materie ins Innere stürzen, Richtung Zentrum.

Das ist unabhängig von der Dicke der Kruste.

Damit sollten die Hirngespinste von "Hohle Erde" im Sinne von einer "bewohnbaren" inneren Schalenoberfläche, auf deren inneren Oberfläche man spazierengehen kann, vom Tisch gefegt sein und der diesbezügliche Teil des Forums kann geschlossen werden.

Du stimmst mir doch sicher zu, Zak?
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Aufgrund der bundesdeutschen Rechtssprechung, welche Artikel 19 der Menschenrechtskonventionen mißachtet, wird allen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland das Lesen dieses Beitrags untersagt.
 
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Zak
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and the alien mindbenders

Beiträge: 2047
Hohle Erde
Re: Gegenargument zu Löchern am Pol
Antwort #6 - 29.12.09 um 21:56:10
 
zum glück hast du mir die augen geöffnet paule, werde gleich mal den diesbezüglichen teil des forums schliessen...
so ein pech, den teil gibts hier gar nicht Laut lachend
na dann warte ich halt auf deinen nächsten versteckten persönlichen angriff wenn du wieder beleidigt auf meine rüge per kurznachricht reagierst...
moment, das mach ich ja dann gar nicht, dann fliegst du einfach gleich raus Zunge

grüße, zak
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Theophra
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Beiträge: 3
Re: Gegenargument zu Löchern am Pol
Antwort #7 - 02.02.11 um 22:17:16
 
Zu den Löchern:
Wieso sollen die durch Schnee verschlossen sein? Es tritt doch Wärme aus ihnen aus, die aus dem Erdinnern kommt, also kann sich dort kein Schnee halten.
Die Fischer, die im Erdinnern waren, haben ja auch berichtet, dass es neblig war, und dass  es - je weiter sie zum Pol kamen - hinter dem 86. Breitengrad immer wärmer wurde.

Wie soll es da schneien?
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Aki
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Beiträge: 7
Re: Gegenargument zu Löchern am Pol
Antwort #8 - 03.02.11 um 11:53:37
 
Hallo Theophra!

Deine Überlgeungen und Fragen helfen mir dabei ein klareres Bild zu bekommen!
Gleichzeitig weiss ich nicht, wie präzise deine Vorstellungen von der Theorie sind. Wenn ich also Dinge schreibe, die (dir) eh klar sind, dann siehe darüber einfach hinweg. Mir helfen sie auch ein wenig MEINE Klarheit zu verbessern!

In der Annahme, dass die Erde hohl ist und innen eine Wäremquelle/Sonne, ist es für mich nachvollziehbar dass es innen wärmer sein könnte, da die Wärme eher gehalten/gespeichert wird. Wenn es innen wärmer ist als aussen, dann kommt es an den Übergängen zu Dampfbildung. (Winter - Atem = Dampf; Bad - kalter Spiegel, etc)

Dampf ist materieller, also schwerer, als Luft und ist somit deutlicher der Gravitation/Massenanziehung  und Fliehkraft unterworfen.
Wenn der Dampf in unsere Athmosphäre kommt wird er aufsteigen (wie überall auf "Unserer" Erde) und dann, je anch Temperatur als Regen oder SChnee wieder fallen. Allerdings NICHT direkt in das Loch, sondern daneben. Je näher das Loch/der "Dampfbrunnen", desto mehr Niederschlag/schnee!

Also viel SChnee rundherum, aber keiner IM Loch. Und zuwachsen kann das Loch auch nicht, weil ja die Wärme aus dem Inneren dafür sorgt, dass sich der Schnee zu Dampf erwärmen würde, aber gleichzeitig der Dampf auch alle eventuellen Staubteilchen in sich aufnimmt und genauso abtransportiert.

Fragen die sich mir nun stellen:
Ist das Loch, sofern es das überhaupt gibt, am Südpol genauso groß, wie das am Nordpol?
Wenn es kleiner ist, was es angeblich ist (?), dann wäre das eine Erklärung dafür, dass der Südpol (ca 15°) Kälter ist als der Nordpol. Oder gibt es dafür eine, mir unbekannte, Erklärung in Bezug auf "unsere" Sonne?

Alles Gute
Aki
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werjo
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Beiträge: 558
Re: Gegenargument zu Löchern am Pol
Antwort #9 - 05.02.11 um 05:12:40
 
Jap gibt es!
Arktis = Ozean und die Temperatur wird auf ca Meereshöhe gemessen.

Antarktis = Festland und der Südpol liegt bis zu 2800m über dem Meeresspiegel.

Nun weiß jeder, dass a) Wasser ein guter Wärmespeicher ist aufgrund der hohen Wärmekapazität und b) dass es auf der Zugspitze kälter ist als in München.

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