Erutan
DEFCON 4
   
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RESISTO
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Okay, das wird jetzt ein etwas längeres Posting. Warum sucht Ihr Euch die Sachen nicht aus anderen Postings in diesem Forum zusammen?
Zunächst muß man wissen wie die Religionen überhaupt entstanden. Ursprünglich gab es einmal zwei rivalisierende Familien, die die Erde und ihre Menschen unter sich aufteilten; das waren die sogenannten Enkiten und die sogenannten Enliliten.
Nur zur Information: Diese Bezeichnungen sind nicht allgemeingültig. Ich nenne diese Familien so, und zwar aus den akkadischen Namen ihrer Oberhäupter, nämlich En.Ki und Enlil.
Zwischen diesen Halbbrüdern und ihren Nachkommen gab es ständig Streit und in regelmäßigen Abständen wurden die Gebiets- und Menschenansprüche neu verteilt.
Mit kurzen Unterbrechungen zählten zu den Enliliten die Mesopotamier, also Sumerer, Akkadier, Babylonier etc., während Ägypten und die Halbinsel Sinai unter En.Kis Einfluß lag.
Es gab auch Zeiten in denen sich die Mächte quasi umkehrten. So regierte ein Sohn En.Kis (Marduk) für gewisse Zeit über Babylon und Enlil regierte für kurze Zeit über Ägypten.
Die ersten monotheistischen Religionen, der ägyptische Aton-Kult und das Judentum, waren beides enlilitische Religionen.
Auch die klassich, heidnischen Religionen kannten Enlil. Er war der Zeus der Griechen, der Donar der Germanen und Thor der Nordmänner. Alle frühen Religionen sahen in Enlil jedoch nur einen unter vielen. Auch die Juden taten das. Ansonsten würde das erste Gebot keinen Sinn machen.
Im späten Altertum standen sich nicht nur Römer und Juden gegenüber, sondern vor allen Dingen Enkiten (Rom) und Enliliten (Juden). Tatsächlich herrschte in Rom ein heilloser Religions-Mischmasch, doch waren die meisten Kulte auf jemanden ausgerichtet, der im Dezember geboren wurde, starb und wieder zurückkehrte. Damit folgten sie dem Beispiel von Osiris, Tammuz, Herakles, Bacchus, Dionysos, Mithras etc. etc. Diese Kulte verehrten letztendlich einen Sohn En.Kis, waren also rein Enkitische Religionen.
Im Jahre 70 n.Chr. besiegten die Römer die Juden und hätten damit beinahe den Enlil-Kult ausgelöscht. Wahrscheinlich war dies einer jener Zeitenwandel von denen so viele alten Texte sprechen. Letztendlich wurde er jedoch nicht vollzogen, da sich die Enliliten in eine neue Religion flüchteten.
Nachdem sie etwa 250 Jahre lang im Untergrund Roms existiert hatten, wurden sie beim Konzil von Niccäa aus Staatsräson zur Staatsreligion erhoben. Doch sie hatten die Rechnung ohne Konstantin gemacht, der wahrscheinlich gar nichts mit Religionen am Hut hatte und nur die Politik im Sinn hatte. Er vermischte das Enlilitentum mit römischen Kulten, die wohl hauptsächlich vom Mithras-Kult übernommen wurden.
Somit entstand - quasi am runden Tisch - eine unselige Retortenreligion, bestehend aus zwei widerstreitenden "Partnern".
Recht rasch spaltete sich ein Teil des Christentums ab und bezeichnete sich als Orthodox. Orthodoxe Christen unterscheiden sich von Katholiken - wenn man sehr genau hinschaut - hauptsächlich durch eine Stärkung des Enlilitentums bei gleichzeitiger Schwächung des Enkitentums, aus. Vordergründig ging es freilich nur um die Definition dieses Jesus/Mithras, der von den Katholiken (und nur von diesen) mit "Gott" (hier taucht übrigens erstmalig dieser schwammige Begriff auf) gleichgestellt werden sollte.
Wahrscheinlich aufgrund dieser Unverträglichkeit flüchteten sich viele Enliliten noch bis ins Mittelalter hinein ins Judentum.
Erst als der Protestantismus aufkam, bot dieser den Enliliten eine wohlige Heimstatt. Ganze Staaten hat er erobert (beispielsweise England).
Er besteht - neben den Evangeliten und Angelikanern - aus unzähligen kleinen und kleinsten Sekten, die sich Baptisten, Methodisten, Dutch Reformed, Amish, Quäker etc. etc. etc. nennen. Einige davon haben gar den alten enlilitischen Brauch der Beschneidung wieder eingeführt.
Nahezu alle US Präsidenten gehör(t)en solchen protestantischen Sekten an. Ich sehe hier eine viel deutlichere Parallele, als beispielsweise die Skulls & Bones. Nur ein einziger US-Präsident war Katholik - Kennedy!
Es muß hier allerdings ganz klar gesagt werden, daß es sich nicht immer um protestantische Bewegungen in der uns hierzulande geläufigen Form handelt. Allen ist jedoch zu eigen, daß es sich um christliche Religionen handelt, die sich sehr deutlich vom Katholizismus (als der "Urwurzel" des Christentums) unterscheiden, zumeist durch den Umstand, daß sie dem alten Testament sehr viel mehr Wert beimessen und von der Jesusbetrachtung abweichen.
Das würde mich eigentlich gar nicht jucken, wenn ich in Enlil nicht den Parasiten, die Wurzel allen Übels, sehen würde. Ob's ihn noch gibt oder nicht ist vollkommen egal. Es gibt Menschen, die ihm folgen.
Nun soll ja angeblich wieder eine Zeitenwende anstehen und falls dem so ist, kann man davon ausgehen, daß entweder die Enkiten oder die Enliliten siegreich daraus hervor gehen. Was liegt da näher, als eine Hochburg der Enkiten schon im Vorfeld zu schwächen?
Doch auch bei den Katholiken ist natürlich nicht alles Gold was glänz. Zumindest zahlreiche hochen Ämter werden von Enliliten besetzt. Die Masse der Katholiken, und vielleicht sogar der Papst, dürften aber Enkiten sein.
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