Zur Homepage   Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren
 
  ÜbersichtChatHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Thema versenden Drucken
Mal eine Lanze brechen (Gelesen: 626 mal)
Erutan
DEFCON 4
*****
Offline


RESISTO

Beiträge: 1034
Geschlecht: male
Mal eine Lanze brechen
09.03.10 um 13:00:26
 
Vor zwei Monaten noch hätte ich niemals gedacht, daß ich das jetzt mal sagen würde. Vor einem Monat noch war ich höchst selbstzufrieden während ich mit all denjenigen telefonierte, die ich schon immer gewarnt hatte und die meine Warnungen ignoriert hatten.

ICH hatte meine Kinder immer von Pfaffen fern gehalten und riet dies auch meinen Verwandten, Bekannten und Freunden. ICH habe denen nie über den Weg getraut, hielt sie für potentiell gefährlich - besonders dann, wenn sie Einrichtungen, wie Ferienlager, Internate, Schulen gegründet hatten in denen ihnen die Kinder ausgeliefert waren.

Nein, ich sehe das jetzt nicht etwa anders, doch scheint mir mittlerweile mehr dahinter zu stecken, als auf den ersten Blick erscheint.
Hier wird ein medialer Feldzug gegen die katholische Kirche geführt, der sie schwächen soll und wird. Nein, hier wird kein Feldzug gegen die Kirche oder das Christentum geführt, sondern einer, der sich explizit auf die katholische Kirche konzentriert.

Ich hätte nichts gegen eine Schwächung der katholischen Kirche....wenn andere Religionen - insbesondere die Protestanten - ebenfalls und in gleichem Maße davon betroffen wären.
So aber erinnert mich dieser Feldzug an die zahlreichen revolutionen, die einst gegen Monarchien geführt wurden und diese (zugunsten einer ganz und gar nicht demokratischen "Demokratie" oder ähnlich skuriler Staatssysteme und zugunsten des Parasiten) aufgelöst, gestürzt oder andersweitig entmachtet wurden.
Viel zu spät (wenn überhaupt) begriffen die Menschen, daß diese verhaßten (und zu recht verhaßten) Monarchen, die Könige, kaiser, Schahs oder Zaren in Wirklichkeit das einzig funktionierende Bollwerk zwischen den Völkern und dem Parasiten waren. Deshalb mußten sie weichen! Daß sie oft unbarmherzig und damit unbeliebt waren, nutzte der Parasit oftmals dazu aus, das eigene Volk gegen den Herrscher zu hetzen, wie es beispielsweise in Frankreich der Fall gewesen ist.

Hier scheint es nicht ganz unähnlich. Zwar ist die katholische Kirche eine sicherlich verabscheuungswürdige Organisation, doch wenn es eine Macht gibt, die dem Parasiten widerstehen kann, dann sie.

Wenmn es eine Organisation auf dieser Erde gibt, die nur in ihrern Führungsspitzen vom Parasiten durchdrungen, ansonsten aber "sauber" ist, dann sie.
Zum Seitenanfang
 

Wenn man erst einmal die Macht in Händen hält wird man als erstes dafür sorgen, daß alles was sie einem wieder entreißen kann, illegal ist.
Homepage  
IP gespeichert
 
Ilum
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 346
Lübeck
Geschlecht: male
Re: Mal eine Lanze brechen
Antwort #1 - 09.03.10 um 13:05:39
 
Zitat:
Zwar ist die katholische Kirche eine sicherlich verabscheuungswürdige Organisation, doch wenn es eine Macht gibt, die dem Parasiten widerstehen kann, dann sie.


Warum meinst Du sie kann widerstehen?
Zum Seitenanfang
 

"Wenn ernsthaft Verrückte sich treffen entsteht das Normale,
das die Normalen für verrückt erklären, um es später zur Norm zu erhöhen."
 
IP gespeichert
 
sequencer23
DEFCON 2
***
Offline



Beiträge: 102
Geschlecht: male
Re: Mal eine Lanze brechen
Antwort #2 - 09.03.10 um 20:50:59
 
...der gedanke, das dieser medienfeldzug eine retourkutsche/vergeltungsaktion sein könnte, ist mir auch schon gekommen. war da nicht was, im sommer?

festzuhalten bleibt: diese dinge die dort sattgefunden haben müssen auf jeden fall geahndet und bestraft werden. verjährung ist kein argument!

Zitat:
...doch wenn es eine Macht gibt, die dem Parasiten widerstehen kann, dann sie.

Wenmn es eine Organisation auf dieser Erde gibt, die nur in ihrern Führungsspitzen vom Parasiten durchdrungen, ansonsten aber "sauber" ist, dann sie.


...und warum sollte das so sein?
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
Erutan
DEFCON 4
*****
Offline


RESISTO

Beiträge: 1034
Geschlecht: male
Re: Mal eine Lanze brechen
Antwort #3 - 10.03.10 um 04:17:12
 
Okay, das wird jetzt ein etwas längeres Posting. Warum sucht Ihr Euch die Sachen nicht aus anderen Postings in diesem Forum zusammen?

Zunächst muß man wissen wie die Religionen überhaupt entstanden. Ursprünglich gab es einmal zwei rivalisierende Familien, die die Erde und ihre Menschen unter sich aufteilten; das waren die sogenannten Enkiten und die sogenannten Enliliten.

Nur zur Information: Diese Bezeichnungen sind nicht allgemeingültig. Ich nenne diese Familien so, und zwar aus den akkadischen Namen ihrer Oberhäupter, nämlich En.Ki und Enlil.

Zwischen diesen Halbbrüdern und ihren Nachkommen gab es ständig Streit und in regelmäßigen Abständen wurden die Gebiets- und Menschenansprüche neu verteilt.

Mit kurzen Unterbrechungen zählten zu den Enliliten die Mesopotamier, also Sumerer, Akkadier, Babylonier etc., während Ägypten und die Halbinsel Sinai unter En.Kis Einfluß lag.

Es gab auch Zeiten in denen sich die Mächte quasi umkehrten.
So regierte ein Sohn En.Kis (Marduk) für gewisse Zeit über Babylon und Enlil regierte für kurze Zeit über Ägypten.

Die ersten monotheistischen Religionen, der ägyptische Aton-Kult und das Judentum, waren beides enlilitische Religionen.

Auch die klassich, heidnischen Religionen kannten Enlil. Er war der Zeus der Griechen, der Donar der Germanen und Thor der Nordmänner.
Alle frühen Religionen sahen in Enlil jedoch nur einen unter vielen. Auch die Juden taten das. Ansonsten würde das erste Gebot keinen Sinn machen.

Im späten Altertum standen sich nicht nur Römer und Juden gegenüber, sondern vor allen Dingen Enkiten (Rom) und Enliliten (Juden). Tatsächlich herrschte in Rom ein heilloser Religions-Mischmasch, doch waren die meisten Kulte auf jemanden ausgerichtet, der im Dezember geboren wurde, starb und wieder zurückkehrte. Damit folgten sie dem Beispiel von Osiris, Tammuz, Herakles, Bacchus, Dionysos, Mithras etc. etc.
Diese Kulte verehrten letztendlich einen Sohn En.Kis, waren also rein Enkitische Religionen.

Im Jahre 70 n.Chr. besiegten die Römer die Juden und hätten damit beinahe den Enlil-Kult ausgelöscht. Wahrscheinlich war dies einer jener Zeitenwandel von denen so viele alten Texte sprechen. Letztendlich wurde er jedoch nicht vollzogen, da sich die Enliliten in eine neue Religion flüchteten.

Nachdem sie etwa 250 Jahre lang im Untergrund Roms existiert hatten, wurden sie beim Konzil von Niccäa aus Staatsräson zur Staatsreligion erhoben.
Doch sie hatten die Rechnung ohne Konstantin gemacht, der wahrscheinlich gar nichts mit Religionen am Hut hatte und nur die Politik im Sinn hatte. Er vermischte das Enlilitentum mit römischen Kulten, die wohl hauptsächlich vom Mithras-Kult übernommen wurden.

Somit entstand - quasi am runden Tisch - eine unselige Retortenreligion, bestehend aus zwei widerstreitenden "Partnern".

Recht rasch spaltete sich ein Teil des Christentums ab und bezeichnete sich als Orthodox. Orthodoxe Christen unterscheiden sich von Katholiken - wenn man sehr genau hinschaut - hauptsächlich durch eine Stärkung des Enlilitentums bei gleichzeitiger Schwächung des Enkitentums, aus. Vordergründig ging es freilich nur um die Definition dieses Jesus/Mithras, der von den Katholiken (und nur von diesen) mit "Gott" (hier taucht übrigens erstmalig dieser schwammige Begriff auf) gleichgestellt werden sollte.

Wahrscheinlich aufgrund dieser Unverträglichkeit flüchteten sich viele Enliliten noch bis ins Mittelalter hinein ins Judentum.

Erst als der Protestantismus aufkam, bot dieser den Enliliten eine wohlige Heimstatt. Ganze Staaten hat er erobert (beispielsweise England).

Er besteht - neben den Evangeliten und Angelikanern - aus unzähligen kleinen und kleinsten Sekten, die sich Baptisten, Methodisten, Dutch Reformed, Amish, Quäker etc. etc. etc. nennen. Einige davon haben gar den alten enlilitischen Brauch der Beschneidung wieder eingeführt.

Nahezu alle US Präsidenten gehör(t)en solchen protestantischen Sekten an. Ich sehe hier eine viel deutlichere Parallele, als beispielsweise die Skulls & Bones.
Nur ein einziger US-Präsident war Katholik - Kennedy!

Es muß hier allerdings ganz klar gesagt werden, daß es sich nicht immer um protestantische Bewegungen in der uns hierzulande geläufigen Form handelt. Allen ist jedoch zu eigen, daß es sich um christliche Religionen handelt, die sich sehr deutlich vom Katholizismus (als der "Urwurzel" des Christentums) unterscheiden, zumeist durch den Umstand, daß sie dem alten Testament sehr viel mehr Wert beimessen und von der Jesusbetrachtung abweichen.

Das würde mich eigentlich gar nicht jucken, wenn ich in Enlil nicht den Parasiten, die Wurzel allen Übels, sehen würde. Ob's ihn noch gibt oder nicht ist vollkommen egal. Es gibt Menschen, die ihm folgen.

Nun soll ja angeblich wieder eine Zeitenwende anstehen und falls dem so ist, kann man davon ausgehen, daß entweder die Enkiten oder die Enliliten siegreich daraus hervor gehen. Was liegt da näher, als eine Hochburg der Enkiten schon im Vorfeld zu schwächen?

Doch auch bei den Katholiken ist natürlich nicht alles Gold was glänz. Zumindest zahlreiche hochen Ämter werden von Enliliten besetzt. Die Masse der Katholiken, und vielleicht sogar der Papst, dürften aber Enkiten sein.
Zum Seitenanfang
 

Wenn man erst einmal die Macht in Händen hält wird man als erstes dafür sorgen, daß alles was sie einem wieder entreißen kann, illegal ist.
Homepage  
IP gespeichert
 
Arkas
Moderator
*****
Offline



Beiträge: 1192
Re: Mal eine Lanze brechen
Antwort #4 - 10.03.10 um 06:32:52
 
So oder so ähnlich hab ich das alles schon mal gelesen, leider nur im Netz.
Gibt es eigentlich irgendwelche historischen Quellen, die das beweisen oder zumindest möglich erscheinen lassen?

Will jetzt keine große Diskussion vom Zaun brechen, ob das alles stimmt oder ob es Blödsinn ist, aber wenn ich mich mit irgendwas beschäftige versuche ich so nah wie möglich an die Urquelle der Information heranzukommen - irgendwelche Schmalspur-Verschwörungsbücher ausm Kopp-Verlag zähl ich dazu nicht.  Laut lachend
Zum Seitenanfang
 
302194369  
IP gespeichert
 
sequencer23
DEFCON 2
***
Offline



Beiträge: 102
Geschlecht: male
Re: Mal eine Lanze brechen
Antwort #5 - 10.03.10 um 19:21:57
 
von interesse ist es dennoch, en.ki galt als verwalter der weisheitstafeln ME bzw. MES.

solche tafeln werden auch bei den hopi-indianern erwähnt, und in der bibel ebenfalls.

hatte moses sie in seinem rucksack, als er aus ägypten floh?

diese tafeln scheinen enorm potente artefakte zu sein, deren verbleib ungeklärt ist. hat dich jemand hiermit näher beschäftigt und kann noch etwas dazu beitragen?
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
jumbo
DEFCON 3
****
Offline



Beiträge: 261
Re: Mal eine Lanze brechen
Antwort #6 - 10.03.10 um 21:26:33
 
arkas

na ja, die quellen sind übersetzungen von alten sachen z.b. der sumerischen mythen. der atrahasis mythos stammt irgendwie aus der zeit lange vor christi und da gibt es auch schon eine flut, ein boot ...Smiley und schwupp die bupp tausende jahre später, gleiche storry, jetzt bibel.
letzlich alles urväter der gebrüder grimm. irgendwie mußte man sich ja die welt erklären.
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
Erutan
DEFCON 4
*****
Offline


RESISTO

Beiträge: 1034
Geschlecht: male
Re: Mal eine Lanze brechen
Antwort #7 - 11.03.10 um 00:35:02
 
Hi Arkas,

wenn Du das irgendwo gelesen hast, dann kann das nur von mir stammen, denn dieses Puzzle habe ich von niemandem auch nur ansatzweise übernommen.

Quellen:

Okay, jetzt geht's los  Laut lachend

Zur Existenz der Personen Enlil und Enki empfehle ich (nach wie vor) das Atramchasis-Epos.

Zu meiner Behauptung, Enlil sei identisch mit Zeus, Donar, Thor etc., verweise ich auf die religiöäsen Mythen, in denen diese Gestalt (Zeus, Thor, Donar, Jupiter etc.) immer den gleichen Kampf austrägt und immer die ungefähr gleiche Stellung danach bekommt.

Zur Behauptung, Enlil sei identisch mit dem alttestamentarischen Gott Jahweh:

Dazu kann man zwei Anhaltspunkte anführen:

1. Die Hebräer waren schon vor ihrer Zeit in Ägypten das angestammte Volk Enlils, nämlich in Mesopotamien. Sie wanderten nach Ägypten, dann versuchte Enlil dort die Macht zu ergreifen, das schlug fehl und sie wanderten wieder aus Ägypten aus.

2. Altsemitische Sprachen kennen keine geschriebenen Vokale. Diese werden nur mündlich hinzugefügt. Der althebräische Name für den römischen Gott Jupiter lautet Johweh. Die Römer machten daraus Jove. Jupiter ist identisch mit Zeus, Donar etc. Siehe oben.

Dafür, daß die christliche Kirche ein Patchwork aus Enliliten und Enkiten ist, spricht, daß sie das alte Testament übernommen hat (Enliliten), gleichzeitig aber die Geburt, den Tod und die Wiederauferstehung eines Sohnes Enkis feiert und (übrigens als einzige der monotheistischen Religionen) diese Jesusperson vergöttlicht und nicht als bloßen Menschen betrachtet. Ein Buddhist würde sagen, die Katholiken sehen in Jesus eine Inkarnation ihres Gottes. Wenn dem aber so ist, dann kann dieser Gott nicht Enlil sein.

Zitat:
von interesse ist es dennoch, en.ki galt als verwalter der weisheitstafeln ME bzw. MES


In dem Epos Enki und Inanna (eine Enkelin Enlils, deren anderer Name Istar ist) wird beschrieben, wie Inanna Enki mit Bier betrunken macht und ihm sieben dieser Tafeln abschwatzt.
Deren Inhalt - soweit bekannt - ist allerdings aus heutiger Sicht nicht sehr aufsehenerregend: Es ging u.a. um die Kunst des Bierbrauens und der Ziegelherstellung. Seinerzeit sicherlich höchst geheime Wissenschaften.

Sollte es einen letzten verbleib dieser Tafeln gegeben haben, so würde ich auf die Bibliothek von Alexandria tippen. Vieles von dem, was wir heute als "unglaubliche Leistungen des Altertums" bezeichnen, von Galen über Pythagoras bis Heron, entstammte dieser Wissenssammlung aus noch älteren Tagen.
Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 11.03.10 um 00:56:09 von Erutan »  

Wenn man erst einmal die Macht in Händen hält wird man als erstes dafür sorgen, daß alles was sie einem wieder entreißen kann, illegal ist.
Homepage  
IP gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Thema versenden Drucken