Condor schrieb am 28.06.11 um 01:58:45:In der Doku Fastwalkers wird erwähnt das ca. 60 Spezies die Erde besuchen.
Das ist ja sowas von toll, töller gehts nicht.
Es ist auf Grund der unvorstellbar großen Anzahl von Sternsystemen sehr wahrscheinlich dass es außerirdische Lebensformen gibt. Es ist aber trotzdem sehr unwahrscheinlich dass sich diese Wesen einander ähneln. Es gibt unendlich viele Fakten welche auf eine entstehende Lebensform einwirken und deren Gestalt bestimmen. Z.B. die größe eines Planeten und damit seine Gravitation, der Winkel der Planetenachse zu seinem Fixstern, die Wetterbedingungen um nur ein paar grobe Ausgangsbedingungen zu erwähnen. Ganz zu schweigen die Ausbildung von Bewusstsein und Intelligenz welche(s) notwendig ist um sich bekannt zu machen.
Leben ist das Produkt von Sternenstaub welcher sich unter ganz speziellen Bedingungen zu Planeten zusammenballte. Die so entstandene Basis wie unsere Erde ist die Grundvorrausetzung allen entstehenden Lebens wie
wir es kennen. Das uns betreffende entstandene Leben ist einmalig und nur in Verbindung mit seinem Entstehungsort zu begreifen, nämlich unserem Sonnensystem.
Würde es im Universum ein zweites maßgeschneidertes unserem Sonnensystem eins zu eins gleiches System geben, dann dürfte mit höchster Wahrscheinlichkeit Leben entstehen wie wir es kennen. Entsteht Leben in einem System ungleich unserem, dann dürften die Lebensstrukturen vollkommen von unseren abweichen. Schon eine geringe Änderung der Zusammensetzung unserer Atmosphäre brachte auf der Erde Kreaturen zu Tage wie wir sie aus der Urzeit kennen da der Sauerstoffgehalt etwas höher lag als heute.
Sind ihre Sinnesorgane ähnlich wie die der unsrigen? Benutzen sie Elektromagnetische Wellen um miteinander zu kommunizieren oder haben sie ganz andere Möglichkeiten? Diese unermessliche Vielfalt von Verschiedenheiten führt letztendlich dazu dass es sehr unwahrscheinlich sein dürfte dass wir mit außerirdischem Leben aufeinandertreffen und miteinander kommunizieren. Dazu kommt noch das notwendige Zeitfenster durch das sich zwei Zivilisationen „sehen“ müssten bei einen ähnlichem Entwicklungsstand.
Selbst wenn dieses Ereignis eintreten würde und wir empfangen dementsprechende Signale, was hätten wir davon? So ein Signal war bereits hunderte wenn nicht gar tausende oder vielleicht millionen von Jahren unterwegs. Diese Zivilisation könnte es schon gar nicht mehr geben.
So wie das Leben auf der Erde entstand wird es bestimmt nirgends mehr woanders entstehen. Wie die Kirche an die Existenz Gottes glaubt ohne ihn je zu Gesicht bekommen zu haben so können wir ja ruhig an die Existenz von Außerirdischen glauben um uns damit ruhig zu stellen. Ausgehend von den oben angesprochenen Voraussetzungen dürften wir in unserer Lebensform „Mensch“
allein im All sein.
Sollten bereits irgendwelche Kreaturen in einem Ufo um unsere Erde kreisen dann hätte man dies schon lange entdeckt. Um von anderen Planetensystemen zu uns zu gelangen bedarf es schon eines größeren Gefährts, denn auf diesem hätten ganze Generationen heranwachsen und ausgebildet werden müssen um ihre Art auf dieser Reise zu erhalten. Es dürfte ausgeschlossen sein dass ein Außerirdischer mehrere hundert Jahre alt wird. Die Reisegeschwindigkeit ist immer noch an physikalische Gesetze gebunden und da machen die Aliens keine Ausnahme.
Es gibt keine ernstzunehmenden Hinweise auf Sichtungen außerirdischer intelligenter Erscheinungen im Erdorbit. Aliens sind der Leim welcher die Blätter der illustrierten Klatschpresse zusammen hält um diese zu finanzieren.