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Was spricht gegen die Hohlerde? (Gelesen: 32624 mal)
Physikus_19
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"Wichtig ist, dass man
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Was spricht gegen die Hohlerde?
10.08.10 um 15:52:14
 
Tag Leute,

es ärgert mich immer wieder, dass es hier einfach nicht klappt ernsthaft über ein Thema zu diskutieren. Um wenigstens mal die oft parallel-gethreadet ablaufenden Diskussionen über die Hohlerde zu bündeln, beginne ich mit einer Ansammlung von Fakten, die gegen die Hohlerde sprechen.


1. Aufnahmen der Polregionen
Alle Bilder, die von der Erde existieren, zeigen sie so, wie wir sie kennen: Als massiven Geoid. Von Polöffnungen und Löchern weit und breit keine Spur.
Die einzige Möglichkeit die These von der Hohlerde aufrecht zu erhalten, besteht darin, eine globale Verschwörung zu postulieren, die auch in den Zeiten des Kalten Krieges ausgezeichnet funktioniert haben muss.

2. Entstehungsmodell
Das allgemeinakzeptierte Modell zur Entstehung der Erde ermöglicht nur einen massiven Vollkörper. Vor knapp 4,6 Mrd. Jahren (messbar mit langlebigen, radioaktiven Elementen im Gestein) bildete sich die Erde aus der rotierenden, protoplanetaren Scheibe um der Sonne, indem sich lokale Verdichtungen in der Scheibe bildeten, die schließlich immer größer und massiver wurden. Durch die Drehbewegung (Drehmomentserhaltung) kam es zu einer Art Zentrifugation, wodurch schwere Elemente wie Eisen absanken und den festen Nickel-Eisen-Kern bildeten, leichtere Elemente hingegen die oberen Schichten zusammensetzten. Durch die Zentrifugalkraft, die betragsmäßig senkrecht zur Ratationsachse am größten ist, kam es zu einer scheinbaren leichten Abplattung, die beim Jupiter erheblich ausgeprägter ist und bei knapp 20.000 km Differenz zwischen Polar- und Äquatorialdurchmesser liegt.
Bezüglich des Mondes wird das Kollisionsmodell bevorzugt: Es erklärt, warum die Erde einen vergleichsweise großen Mond besitzt, sowie seine Zusammensetzung, die derer der oberen Schichten der Erde ähnelt, und doch gewisse Eigenheiten besitzt.
Wer hieran zweifeln möchte, muss einfach allen Wissenschaftlern und Akademikern jegliche Kompetenz absprechen und so ziemlich alle physikalischen Gesetzesmäßigkeiten ablehnen, selbst die allersimpelsten.

3. Die Sache mit der extremen Dichte
Aus grundlegenden Gesetzen der Gravitation, deren Gültigkeit tagein, tagaus am Himmel beobachtet werden kann, ist es möglich, die Masse der Erde abzuleiten. Sie liegt bei rund 6 * 10^24 kg. Würde die Erde nur aus einer mehr oder minder dünnen Schale bestehen, würde dies in einer außerordentlich hohen mittleren Dichte resultieren, die so nicht beobachtet wird. 
Auch hier muss der Zweifler alle Gesetze der Physik über Bord werfen, um seinen Starrsinn wieder tragbar zu machen.

4. Newtonsches Schalentheorem
Aus den newtonschen Gravitationsgesetzen können die sogenannten "Schalentheoreme" hergeleitet werden. Eines von ihnen besagt:

"Eine Probemasse im Inneren einer sphärisch-symmetrischen Massenverteilung (Hohlkugel) erfährt keine Gravitationskraft von dieser."

Der simple Satz raubt allen Fantastereien um Leben in einer möglichen Hohlerde jegliche Grundlage: Alle Objekte im Inneren einer Hohlerde würden schwerelos durch die Gegend schweben. Ein pikantes Detail versüßt diese Vorstellung noch: Da die Erde keine homogene Massenverteilung vorweist, käme es zu interessanten und durchaus amüsanten Flugeinlagen...
Selbst wenn die Erde also hohl wäre, so könnte es in ihr kein Leben geben. Auch hier gilt wiederum: Wer daran zweifeln möchte, muss die gesamte Newtonsche Physik, die sich seit 300 Jahren bewährt, ad absurdum führen. Möge die Macht mit euch sein...

5. Die Innere Sonne
Gegen eine Hohlsonne sprechen gleich mehrere Faktoren: Zum einen das Entstehungsmodell der Erde, zum anderen das Schalentheorem: Die unmögliche "Innere Sonne" würde also munter umherschweben.
Ein weiteres "No-Go" stellt die Frage dar, woher sie ihre Energie beziehen soll. Dazu habe ich bereits Folgendes geschrieben:

"Welche Möglichkeiten würden prinzipiell bestehen, wenn wir mal über alle physikalischen Gesetze hinwegsehen, die gegen eine Hohlerde sowie mögliche Bewohner sprechen:

-Kernfusion: Ausgeschlossen. Sie erfordert für die Fusion von Deuterium zu Helium (der einfachsten Variante) mehrere Milliarden Bar Druck sowie Hunderte Millionen Grad Temperatur, wie eben im Inneren der Sonne herrschen. Dafür müssten im Erdinneren ungeheure Massen auf einem winzigen Punkt konzentriert sein. Man bedenke: Selbst Objekte mit dutzenden und hunderten Jupitermassen, die sogenannten Braunen Zwerge, sind nicht massereich genug, um Fusionsprozesse im Inneren ablaufen zu lassen. Und selbst wenn die hypothetischen Bewohner es irgendwie schaffen sollten: Was schützt sie dann vor dem "Inneren Sonnenwind", energiereichen Protonen und Elektronen? Und nicht vergessen: Ein Magnetfeld dürfte es bei einer Hohlerde gar nicht geben.
-Kernspaltung: Ebenfalls ausgeschlossen. Kontrollierte Kernspaltung braucht neben einer spaltbaren Substanz (beisielsweise angereichertes Uran 238, Plutonium 239) auch einen Moderator, der als Neutronenbremse fungiert, gerne verwendet wird Wasser, Graphit oder flüssiges Metall. Einen Knackpunkt gibt es aber noch: Eine Plutonium-Kugel mit mehr als 20 kg Masse ist überkritisch, es kommt zu einer spontanen Explosion. Kontrollierte Prozesse erfordern kleine Mengen an Material sowie einen Reaktor.
-Chemische Reaktionen: Liefern nicht genügend Energie.
-Annihilationsreaktion: Werden Anti-Materie sowie "normale" Materie zusammengebracht, so zerstrahlen sie in Energie. Alle Zweifler seien schonmal gewarnt: Beim Beta-Plus-Zerfall beispielsweise, einer besonderen Art des radioaktiven Zerfalls, wird ein Positron frei, das Antiteilchen zum Elektron. Dieser Dualismus ist kein Märchen, sondern nüchterne Realität.
Die Frage, die sich stellt: Wie sollen es die Bewohner geschafft aben den "Antimateriebrennstoff" zu lagern? Wie läuft eine kontrollierte Reaktion ab? Auch diese Möglichkeit ist also überaus fragwürdig."

Es kann also keine Innere Sonne geben. Und ohne Innere Sonne kein Inneres Leben...Obwohl, es kann auch gar keine Hohlerde geben. Der Kreis schließt sich.

6. Das irdische Magnetfeld
Das Erdmagnetfeld ist ein Produkt des Zusammenspiels zwischen dem festem, inneren Kern aus einer Eisen-Nickel-Legierung, sowie dem äußeren, halbflüssigen bzw. halbgeschmolzenem Kern. Durch ihre leicht unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeit fließen Ströme, die das Erdmagnetfeld erzeugen.
Die Struktur ist dabei mit einem Stabmagneten vergleichbar: Es gibt einen magnetischen Südpol, der in relativer Nähe zum geografischen Nordpol liegt, sowie den magnetischen Südpol, der sich nahe des tatsächlichen Südpols befindet. Nur dank dieser Eigenschaft richtet sich die Kompassnadel nach Norden aus.
Nun wurde bereits angeführt, dass das Erdmagnetfeld doch auch von magnetischen Substanzen in der Erdschale erzeugt werden könnte. Doch dagegen spricht eine simple Beobachtung: Eben, dass sich ein Kompass nach Norden ausrichtet.
Um ein ausreichend starkes Magnetfeld mit Materialien wie Eisen oder Neodym zu erzeugen, das der Erdkruste entspringt, müsste sie zum allergrößten Teil aus eben diesen Metallen bestehen. Das ist ganz offensichtlich nicht der Fall. Außerdem stellt sich die Frage, warum diese Elemente so gleichmäßig über die "Erdschale" verteilt sein sollen und was für ihre Magnetisierung sorgte. Ein Kompass würde sich in einem solchen Fall überhaupt nicht ausrichten können, das Magnetfeld hätte eine völlig andere Struktur.
Es bleibt also nurnoch festzuhalten: Ein weiterer Punkt, der gegen die Hohlerde spricht.

Das ist lediglich die Spitze des Eisberges: Untersuchungen mit Erdbebenwellen ermöglichen einen recht präzisen Blick in das Erdinnere, Berechnungen zum Drehmoment runden das Bild ab.
Die Fakten zeigen eindeutig: Die Erde ist massiv. Und das ist auch gut so.

Gruß,
Marcel
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Ilum
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #1 - 10.08.10 um 20:57:44
 
Das dieses Thema nicht ernsthaft diskutieret wird hast Du am meisten zu beigetragen: du gehst nicht auf die Argumente der HE- Befürworter ein und beschäftigst Dich nicht mit den vielen Dingen die uns zu unserer Meinung führen.
Solange Du das nicht tust ist eine Diskussion mit Dir beinahe zwecklos.

Das mit den Bildern ist nicht korrekt. Man sieht den Nordpol wenn er photographiert wird fast immer ausschließlich im dichten Nebel.
Dennoch gibt es immer wieder einige Bilder die auf die auf ein Pol-Loch hinweisen,
siehe dazu beispielsweise diese Homepage:
http://www.hohle-erde.de/home.html / Galerie

Die globale Verschwörung ist ein anderes Thema (oder besser viele), hängt aber natürlich mit der HE zusammen, ebenso wie auch der kalte Krieg wahrscheinlich damit zusammen hängt.

Du sprichst hier von „allgemeinakzeptierte Modell“ und „Kollisionsmodell bevorzugt“.
Das sind wie Zak bereits geschrieben hat die Modelle der etablierten Wissenschaft – mehr nicht.

Korrekt, ich spreche vielen Akademikern & Wissenschaftlern diese Kompetenz ab.
Schlimmer noch, ich halte sie für ignorant und arrogant, korrupt und in Zwängen verhaftet.
Übrigens habe ich selbst schon einiges gesehen und erlebt was es nach den Gesetzmäßigkeiten hätte gar nicht geben dürfen – schade nur, ist mein eigenes unbeweisbares Ding.

Zitat:
5. Die Innere Sonne
Gegen eine Hohlsonne sprechen gleich mehrere Faktoren: Zum einen das Entstehungsmodell der Erde, zum anderen das Schalentheorem: Die unmögliche "Innere Sonne" würde also munter umherschweben.

Vielleich stimmen die EntstehungsMODELLE oder THEORIEN gar nicht?!?!
Denk bloß nicht düber nach.

Zitat:
Ein weiteres "No-Go" stellt die Frage dar, woher sie ihre Energie beziehen soll. Dazu habe ich bereits Folgendes geschrieben:

Du nennst hier nur bekannte Arten der Energiegewinnung, hab schon mal geschrieben das die innere Sonne eher ein künstliches Gebilde einer überlegenen Zivisilation bzw. Technik ist, somit wäre alles möglich…

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Physikus_19
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #2 - 10.08.10 um 21:26:57
 
Tag Ilum,

Zitat:
Das dieses Thema nicht ernsthaft diskutieret wird hast Du am meisten zu beigetragen: du gehst nicht auf die Argumente der HE- Befürworter ein und beschäftigst Dich nicht mit den vielen Dingen die uns zu unserer Meinung führen.

Das liegt an der Qualität der Belege, die von euch angeführt werden, beispielsweise die Erfahrungsberichte von Jansen und Co: So sehr du dich auch sträubst, du kannst Derartiges nicht einfach auf eine Stufe stellen mit sauberen, objektiven Fakten wie beispielsweise der Sache mit dem Erdmagnetfeld. Jedermann kann das nachprüfen, der zwingende Charakter ist gegeben.
Geschichten hingegen sind argumentativ völlig ohne Wert: Sie lassen sich komplett frei erfinden und sind subjektiver Natur. Ein Faktum wie das Erdmagnetfeld kannst du nicht leugnen. Es ist unzweifelhaft da und vorhanden und muss erklärt werden.

Zitat:
Dennoch gibt es immer wieder einige Bilder die auf die auf ein Pol-Loch hinweisen,
siehe dazu beispielsweise diese Homepage:
http://www.hohle-erde.de/home.html / Galerie

Warum existieren Millionen Bilder ohne derartige "Löcher"? Ist es da nicht realistischer, dass ein paar Dilettanten, um groß raus zu kommen, ein wenig an den Bildern gedreht haben?
Interessant an der Galarie finde ich, dass suggeriert wird, dass auch die Sonne hohl sei: Noch eine physikalische Unmöglichkeit: Denn gerade im angeblich nicht vorhandenen Kern finden die Fusionsprozesse statt, erst dort sind Druck und Temperatur groß genug. Ein Jammer...

Zitat:
Die globale Verschwörung ist ein anderes Thema (oder besser viele), hängt aber natürlich mit der HE zusammen, ebenso wie auch der kalte Krieg wahrscheinlich damit zusammen hängt.

Ist es überhaupt nicht bedenklich eine globale Verschwörung zu postulieren, um die Welt erklären zu können? Stell dir vor: Ich brauche es nicht und kann die Welt besser erklären als du.

Zitat:
Korrekt, ich spreche vielen Akademikern & Wissenschaftlern diese Kompetenz ab.
Schlimmer noch, ich halte sie für ignorant und arrogant, korrupt und in Zwängen verhaftet.

Hammermäßig...Hattest du selbst jemals das Vergnügen eine Universität von Innen zu sehen? Du weißt doch, wie das mit den Außenstehenden ist...

Zitat:
Vielleich stimmen die EntstehungsMODELLE oder THEORIEN gar nicht?!?!
Denk bloß nicht düber nach.

Ich kann mit gutem Gewissen von mir behaupten, die wichtigsten Theorien und Modelle ganz nachvollziehen zu können und besitze den entsprechenden mathematischen Hintergrund, weil ich selbst Physik studiere. Ich kenne die Experimente und habe sie auch zu einem großen Teil selber durchführen dürfen.
Wissenschaft hat keinen Absolutheitsanspruch: Aber die grundlegenden Gesetze der Physik sind so gut, dass man ihnen mit gutem Gewissen vertrauen kann.

Zitat:
Du nennst hier nur bekannte Arten der Energiegewinnung, hab schon mal geschrieben das die innere Sonne eher ein künstliches Gebilde einer überlegenen Zivisilation bzw. Technik ist, somit wäre alles möglich…

Wie willst du so zu wissen kommen, wenn du auf das verweist, was wir nicht wissen? Und warum überliest du immer wieder das Schalentheorem...Selbst wenn die Erde irgendwie hohl sein sollte, so befinden sich alle Objekte in ihrem Inneren in einem schwerelosen Zustand.

Übrigens: Auf die meisten Punkte bist du nicht eingegangen.

Gruß,
Marcel
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #3 - 12.08.10 um 13:39:51
 
Die Erfahrungsberichte von Jansen und Nansen sind zwei Belege die für sich sprechen,
und von derartigen, die ebenso deutlich sind und nicht auf irgendwelchen Geschichten beruhen, gibt es Massenweise.
Und dann noch viele weitere Indizien und Belege die das Bild weiter abrunden und so klar werden lassen, daß Du mit Deiner Schulwissenschaft ganz alt aussiehst.

Hier nur mal ein ganz paar wenige Dinge die ebenfalls für eine HE sprechen :

Weitere Polarforscher wie Cook, Peary, Amundsen, Kane und Admiral Byrd hatten alle die gleichen,
seltsamen und mit den bestehenden wissenschaftlichen Theorien nicht übereinstimmenden Erlebnisse
jenseits des 83. Breitengrades:
- offenes Meer (sobald die Forscher den 83. Breitengrad mit seinem Eis hinter sich gelassen haben);
- reines Süßwasser einige Meter hoch über dem salzigen Meerwasser nördlich des 83. Breitengrades
- rötliche Sonne (von Nansen und den Jansens gesehen);
- erstaunliche Wärme jenseits des 83. Breitengrades;
- Flug vieler Vögel zum Pol.
- Arktisforscher entdeckten Bären und Füchse im Winter nordwärts laufen
- Gefärbter Schnee durch von Millionen von Blütenpollen

Aussagen der tibetanischen Lamas und des Dalai Lama (er ist Schlüsselbewahrer zum Zugang zu Agarthi
und dessen Botschafter)

Im Dritten Reiches hat man sich intensiv mit der HE befaßt, sah sie als Tatsache an und suchte ausgiebig
nach Eingängen zur HE

Die EDDA

Das TIME-Magazin berichtete in einer Ausgabe des Jahres 1993 über einen unterirdischen Kontinent unter Island.
Im Scientific American erschien ein ähnlicher Artikel ein halbes Jahr danach. Dieser Kontinent wurde zufällig geologisch gemessen durch die Vibrationen nach einem chinesischen Atombombenversuch

Seit 1964 konnten mehr als 60.000 Erdbeben in Tiefen zwischen 70 und 600 Kilometern festgestellt werden

Eisberge können nicht aus salzigem Meerwasser entstanden sein, da sie ausnahmslos aus Süßwasser bestehen.  In der Arktis herrscht sehr viel Nebel während des Winters. Wäre die arktische Region vollständig von Eis bedeckt, hätte die Luft nicht genügend Feuchtigkeit, um Nebel oder Dunst bilden zu können. Da aber die Nordpolregion im offenen Meer liegt, ist damit die Nebelbildung erklärt. Fazit: die zugefrorene Polkappe existiert nicht

Woher kommen die Eisberge? Das Meer kann sie nicht geboren haben, denn es ist salzig,
und die Eisberge bestehen ohne Ausnahme aus Süßwasser.
Knapp fünf Zentimeter Niederschlag pro cm pro Jahr können Eisberge nicht bilden die wir i.d. Arktis finden.
Genau das fragte sich auch der Polarforscher Bernacchi, der unter Egebert Borchgrevink 1898 bis 1900 den Südpol erforschte. Eine vernünftige Antwort steht bis heute noch aus.
Immerhin sah er einen Eisberg von 80 Kilometern Breite und 650 Kilometern Länge.   

Der Amerikaner Dr. E. K. Kane, der den Humboldt-Gletscher entdeckte und von 1833 bis 1855 das Nordpolgebiet
erforschte, schrieb vor 150 Jahren:
"Einige Umständescheinen darauf hinzudeuten, daß es ein offenes Nordmeer gibt, und die häufigen
Dunste und Nebel, die wir während des Winters gesehen haben, bestätigen dies."
Greely, ein Meteorologe, der 1868 eine zweijährige Expedition ins Grant Land leitete, berichtete von einem das ganze Jahr über eisfreien Wasser.

Cape Canaveral, Die NASA empfängt Radio-Übermittlungen aus vielen hundert Meilen unter der Erdoberfläche - Experten sagen, die Signale würden von einer intelligenten und sehr hoch entwickelten Lebensform ausgesandt! (gekürzt; veröffentlicht unter dem Titel "NASA empfängt Radiosignale aus dem Zentrum der Erde" von der kanadischen Zeitung Weekly World News in Toronto am 14.Feb.1995).
Die NASA gibt zu, daß "die Botschaften nicht feindlicher Art sind, doch ihr Inhalt könnte Beunruhigungen und Kontroversen verursachen"

Der amerikanische Journalist Charles F. Hall lebte von 1860 bis 1862 unter den Eskimos. Bei seinem Versuch, den Nordpol zu erreichen, kam er ums Leben. Er hatte über den Hohen Norden geschrieben: "Es ist viel wärmer, als erwartet und hat weder Schnee noch Eis. Das Land ist voller Leben: Robben, Füchse, Bären, Rebhühner, Lemminge und vieles mehr"

Linienpiloten bestätigen, daß man niemals über den geographischen Pol fliegt, sondern sich immer südlich des 85. Breitengrades befindet. Da bereits ab dem 70. bis 75. Grad nördlicher Breite der Kompass spinnt benutzen die Fluglinien das INS-Trägheits-Navigationssytem, das von Erdboden und Magnetismus unabhängig ist. (Dabei wird am Boden vor dem Abflug der Standpunkt eingegeben, der Computer berechnet dann aufgrund der Einwirkungen, die sich auf das Flugzeug ergeben - z.B. Beschleunigung, Höhe, etc. - die kürzeste Verbindung vom Start- zum Zielort).
Aufgrund starker magnetischer Wirbel wäre es einem Düsenflugzeug gar nicht möglich, über die Polöffnungen hinwegzufliegen. Sobald man in diese Wirbel geriete - und das ist unvermeidbar - setzen nämlich sämtliche elektrischen Geräte inklusive Düsen aus


Dies sind wie gesagt nur ein ganz paar wenige Dinge die mir einfielen, bzw. die ich gefunden habe, aber
sollte als Denkanstoß erstmal reichen…


Ach ja, das Erdmagnetfeld:
Natürlich ist es da, nur seine Entstehung ist mal wieder ein allgemeinakzeptiertes Modell (wie Du ja auch immer schreibst) auf das man sich geeinigt hat, mehr nicht!
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Physikus_19
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"Wichtig ist, dass man
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #4 - 12.08.10 um 14:37:56
 
Hallo Ilum,

so können wir nicht diskutieren. Bevor ich zu den von dir angeführten Punkten Stellung beziehe, erwarte ich, dass du zuerst sauber und ordentlich auf meine sechs Belege antwortest, bitte nach Möglichkeit in eben der von mir begonnenen, geordneten Form, möglichst in einem einzigen Beitrag und idealerweise in einer gewissen Ausführlichkeit.
Wir kommen nicht weiter, wenn du meine Argumente mit wenigen Sätzen oder Wörtern wegdiskutierst und stattdessen selber großflächig mit deinen Indizien konterst. Es geht hier schließlich um eine Diskussion, nicht um eine politische Debatte. Tu mir also bitte den Gefallen...

Gruß,
Marcel
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #5 - 12.08.10 um 15:04:18
 
Sonst gehts aber noch?
Wie ja auch bereits andere festgestellt haben, ist eine Diskussion mit Dir mehr als schwierig,
aber jetzt willst Du auch noch vorschreiben wie ich in welcher Form zu antworten habe!

Und im Gegenteil, ich habe Dir immer wieder, und bereits schon zu Beginn unser Diskussion vorgeworfen, das DU
vieles von dem was ich geschrieben habe (und glaube auch von anderen) nicht aufnimmst und keine Stellung beziehst,
wahrscheinlich weil es eben nicht in Deine begrenzte Sichtweise paßt.
Also komm mir jetzt nicht so!

Das Dein werdendes Physikerhirn zu meinem Beitrag (und zu vielen anderen Dingen) nicht viel ausspucken kann
is schon klar. Irgendwer hatte vor ein paar Tagen vom "über den Tellerrand hinausschauen" geschrieben -
Du befindest Dich ganz tief in deiner trüben Wissenschaftssuppenschüssel, und DESWEGEN kommen wir hier nicht weiter!
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Physikus_19
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #6 - 12.08.10 um 17:50:07
 
Tag Ilum,

jetzt fang doch nicht an noch weiter zu fabulieren. Wenn ich einen Thread starte mit dem Titel "Was spricht gegen die Hohlerde" und sechs Argumente sauber aufgelistet liefere, dann kann ich doch erwarten, dass derjenige, der mir antwortet, dies in einer angemessenen Weise tut, indem er auf alle meine Punkte eingeht und sie erst fertigdiskutiert. Was hast du nun hier gemacht?

1. Du bist nicht auf alle Punkte eingegangen
2. Deine Bemerkungen zu meinen Argumenten sind auf mehrere Postings aufgeteilt
3. Anstatt zuerst auf meine Argumente einugehen, bombadierst du mich mit Gegenargumenten, die keinerlei Bezug zu meinen Argumenten haben
4. Du wirst mal wieder persönlich

Eine vernünftige Diskussion läuft nach dem Schema ab, dass jemand beginnt und der Gesprächspartner auf das Gesagte eingeht, sobald es ausdiskutiert wurde, kann der Partner dann seinen eigenen Zündstoff liefern. Warum ist es so schwer sich auf vernünftige Umgangs- und Diskussionsformen zu einigen?
Es geht mir überhaupt nicht darum deine Argumente zu ignorieren, sondern schlicht um sauberes Diskutieren. Sobald du einen Beitrag lieferst, indem du geordnet auf das eingehst, womit ich begonnen habe, werde ich mich mit deinen Argumenten befassen, Ehrenwort.

Gruß,
Marcel

P.S: Sollte eigentlich nicht ein Moderator dafür Sorge tragen, dass die Diskussionen auch tatsächlich als Diskussionen ablaufen?
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #7 - 12.08.10 um 19:53:42
 
Die Idee einer strukturierten Diskussion finde ich sehr gut, es gibt in diesem Forum schon genug Threads zu allen möglichen Beweisen und Gegenbeweisen die aber alle ergebnislos in blabla enden.

Ergebnis muss ja nicht sein, dass alle einer Meinung sind, aber durch eine strukturierte Diskussion kann man die Differenzen ganz genau feststellen und bennen, statt sie immer nur allgemein darzustellen.


Grundsätzlich wird hier nur moderiert wenn es zu Regelverstössen kommt, es wird sich sicher niemand die Zeit nehmen die Beiträge manchen Mitglieder so umzuändern dass die Struktur einem anderen Mitglied gefällt.

Trotzdem wäre es für diesen Thread sehr hilfreich, wenn jeder den Inhalt seines Beitrags einem der von Marcel genannten Punkte zuordnet so das man weiß um welchen Punkt es gerade geht.
Von daher meine Bitte, Beiträge strukturieren mit Nummer und Überschrift wie im ersten Beitrag.

Noch eine Bitte: Auf sämtliche Äußerungen zum Disskussionstil des anderen verzichten, selbst wenn der sich unkooperativ (eurer Ansicht nach) verhält.
Dieses ganze blabla von wegen "Du bist nicht darauf eingegangen, du hast dieses und jenes usw." nimmt schon wieder viel zu Platz ein.



Genug der Vorrede ich mach mal den Anfang und hole dazu etwas aus dem anderen Thread zur Dichte wieder hervor, was Marcel nicht beantwortet hat (wegen dem Durcheinander dort).

3. Die Sache mit der extremen Dichte
Auf den Punkt gebracht hängt es an der experimentellen Herleitung der Gravitationskonstante, richtig?
Hätten wir die nicht, so könnten wir das Dichte-Problem gar nicht erkennen, richtig?

Das heisst man müsste im Grunde diese Experimente anzweifeln, würde ich mich als Nicht-Physiker aber nicht trauen.  Laut lachend

Noch etwas: Wenn man von einer hohlen Schale mit normaler Dichte ausgeht, dann müsste der Mond  nur 2.237 km von der Erde weg sein. Ist die übliche Angabe der Entfernung Erde-Mond eigentlich Mittelpunkt zu Mittelpunkt oder Oberfläche zu Oberfläche? Frage nur aus Interesse, egal was es ist, 2.200 km wäre natürlich aberwitzig nah.
Die andere Möglichkeit wäre, dass der Mond sich extrem langsam um die Erde bewegen würde, einmal rum in 380.000 Jahren.
Oder eben eine Kombinatio aus beidem - kurzum massive Abweichung zur Realität.

Ich habe dazu in die Gleichung aus dem anderen Thread einfach eine viel geringere Erdmasse eingesetzt (Schale mit der normalen Dichte der Erde) und dann einmal nach Entfernung einmal nach Umlaufzeit aufgelöst.

Diese extremen Ergebnisse zeigen, dass es einen grossen Unterschied für das Erde-Mond-System macht, ob erstere hohl ist, es geht nicht um kleine Abweichungen die man nicht merken würde. Das darzustellen war der Zweck dieser Rechnung.

@ Marcel
Wenn das alles richtig ist was ich schreibe musst Du nicht mehr lang und breit drauf eingehen, nur kurz bestätigen reicht mir.


Ganzer Planet hohl geht also schon wegen der Dichte nicht. Ok.

Da stellt sich aber die Frage, ob nicht vielleicht die Erde zwar nicht komplett ausgehöhlt ist, aber sich im Inneren vielleicht größere Hohlräume befinden.

Über den Daumen gepeilt dürften selbst riesige Höhlen mit mehreren hunderttausend Quadratkilometern Grundfläche und wenigen Kilometern Höhe zumindest von der Dichte her kein Problem sein.


4. Newtonsches Schalentheorem

War mir bisher völlig unbekannt, aber wir hatten das hier im Forum schon vor vier Jahren behandelt und kamen zum selben Ergebnis.

ABER: Die Erde is ja nun keine perfekte Kugel, weshalb jede Masse im Inneren dorthin gezogen werden müsste, wo die Schale etwas dicker ist. Gut, die Schale ist ringsherum um den Äquator dicker, aber symetrisch ist die Verteilung nicht, weshalb es eben einen Punkt geben müsste zu dem alles hingezogen wird.
Damit könnte man zumindest an dieser Stelle "herumlaufen", es gäbe im Inneren ein oben und unten, als würde man eben in einergrossen Kugel stehen deren Wände man nicht hochlaufen kann.

Sehr interessant dabei die Vorstellung, sich auf der falschen Seite durchzugraben und dann ein paar tausend Kilometer zu fallen oder an der Wand herunter zu rutschen.  Laut lachend

Dieser Link führt zu einem Beitrag von mir, in dem das beschrieben wird, darin auch Links zu einer alten Diskussion zum Gravitationsproblem:

http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1224853462/4#4

Frage: Abgesehen von all den anderen Problemen, müsste nicht die ungleiche Massenverteilung dazu führen, dass man auf einer Seite Innen herumlaufen kann? Also nichts mit interessanten Flugeinlagen?


Diese Punkte reichen mir fürs erste, da ich nicht den Anspruch erhebe Marcels Argumente alle wiederlegen zu können, will erstmal nur das oben gesagte verstehen.

Noch ein Hinweis an Dich, Marcel:

Akademiker sind heute leider Fachidioten. Liegt einfach daran, dass wir in einzelnen Gebieten soviel Wissen angesammelt haben, dass selbst intelligente Menschen gut damit ausgelastet werden können, wenn sie sich nur mit einem einzigen Fachgebiet beschäftigen und nur dann neue Entdeckungen möglich zu sein scheinen, wenn man sich jahrelang und intensiv mit diesem eingen Gebiet - oder nur einem kleinen Teilgebiet beschäftigt.

Das hat aber leider den Nachteil, dass es heute kaum noch "Universalgelehrte" gibt die fähig sind, Wissen aus ganz verschiedenen Fachbereichen zu verknüpfen. Das wäre aber sehr wichtig, weil ein Mensch der beide Bereiche kennt das viel besser hinbekommt, als zwei Leute die aus zwei verschiedenen Gebieten kommen und daher schlechter miteinander kommunizieren können.

Was alle Akademiker gleichermassen trifft ist, dass Sie zu einer Obrigkeitsgläubigkeit und einer Unwissenheit bezüglich der ausser-universitären Welt neigen, welche gerade in der heutigen Zeit und angesichts der grossen Veränderungen die auf uns zu kommen nicht gerade von Vorteil ist.

Deshalb mein Rat, beschäftige Dich neben Deinem Physik-Studium soviel wie möglich mit völlig anderen Dingen, das wird Dir gegenüber allen anderen zu entscheidenen Vorteilen verhelfen.
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #8 - 12.08.10 um 20:24:12
 
zu 4.)
Das die Erde keine vollkomene Kugeloberfläche hat stimmt. Aber das Schalentheorem sagt auch, dass im inneren von Ellipsoiden keine Gravitation herrscht. Und selbst wenn es Dichteanomalien gibt, wäre, dann die Schwerkraft extrem gering. Man könnte dann Kilometerweit hüpfen. Außerdem würden sich über die Jahrmillionen diese Dichteunterschiede ausgleichen, da ja Staub und so sich dort ansammelt, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist.

zum Hinweis:
Das Akademiker Fachidioten sind mag auf einen Teil zutreffen. Ich selber würde mich auch als halben Fachidiot bezeichnen. Aber es gibt immer wieder Menschen die mich erstaunen. Unser Professor für Physikalische Chemie und Statistische Thermodynamik hat ein Sensationelles Allgemeinwissen, ein perfekter Telefonjoker. Und es gibt auch viele andere, die über ihr Fachgebiet hinaus extrem viel wissen. Ich hab meine Kompetenzen in der Informatik und in der Chemie.

zu 3.)

Große Hohlräume wären denkbar. Aber man könnte diese durch seismologische Messungen auch aufdecken. Zum Beispiel Magmakammern werden so gefunden und sind ja quasi auch riesen Hohlräume. Dazu kommen bei ungefüllten Hohlräumen natürlich Probleme der Statik. Es müssten also Räume mit runden Decken sein um das Gewicht zu tragen. Aber auch hier gibt es Grenzen. Eine Maximalgröße lässt sich bestimmt ausrechnen.
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #9 - 12.08.10 um 21:18:33
 
Tag Leute,

bevor ich mich in die Diskussion um Akademiker einklinke, komme ich erst zu den "ernsthafteren" Themen. Vorher aber möchte ich Arkas für seinen Beitrag danken, der so ziemlich alles erschöpfend klarstellen konnte. Also: Ein dickes "Danke-schön"!

So, nun aber zurück zum Thema:

zu 3.)
Die Entfernungsangabe (imm Mittel 384.400 km) bezieht sich üblicherweise auf die Entfernung Baryzentrum-Erde-Mond-System/Mondoberfläche. Allerdings gibt es da natürlich verschiedene Ansätze: Die Entfernung Oberfläche/Oberfläche kann beispielsweise direkt über Laser sowie die von den Apollo-Astronoauten zurückgelassenen Retrospiegel bestimmt werden. Weiterhin existieren Angaben, in denen Erde und Mond zur Vereinfachung der Berechnungen als punktförmig angenommen werden, was aufgrund der relativen Nähe sowie vergleichsweise kleiner Massendifferenz nicht ganz so genau ist.

Zitat:
Diese extremen Ergebnisse zeigen, dass es einen grossen Unterschied für das Erde-Mond-System macht, ob erstere hohl ist, es geht nicht um kleine Abweichungen die man nicht merken würde. Das darzustellen war der Zweck dieser Rechnung.

Ganz genau: Ein Argument, das die Hypothese "Die Erde ist hohl" ins Absurde führt, weil aus ihr direkt gezogene Schlussfolgerungen zu offensichtlichen Widersprüchen zur Realität führen. Alleine aus den Gleichungen, die im Thread auftauchen, wird ja ersichtlich, dass eine andere Erdmasse zwingend zu veränderten siderischen Umlaufzeiten führt.

Anders verhält es sich mit den Hohlräumen: Wie werjo es schon auf den Punkt brachte, gibt es hier durchaus einen gewissen Spielraum, ganze "Kontinente" sind es aber nicht.

Zitat:
Frage: Abgesehen von all den anderen Problemen, müsste nicht die ungleiche Massenverteilung dazu führen, dass man auf einer Seite Innen herumlaufen kann? Also nichts mit interessanten Flugeinlagen?

Die aus den Dichteunterschieden resultierenden Anziehungskräfte wären unglaublich gering. Die einzige "Kraft" (tatsächlich ja nur eine Scheinkraft), die dich dezent in Richtung innere Erdschale drücken würde, wäre die Radialkraft, die am inneren Äquator ihren Maximalwert hat und in Richtung der "Pole" immer weiter abnimmt.
Rein qualitativ kann angenommen werden, dass dies auf Dauer dazu führt, dass alle Objekte sich am "Inneren Äquator" sammeln. Aber wie gesagt: Die Kräfte wären minimal.

zu 4.)

Zitat:
ABER: Die Erde is ja nun keine perfekte Kugel, weshalb jede Masse im Inneren dorthin gezogen werden müsste, wo die Schale etwas dicker ist.


Völlig schwerelos wäre eine Probemasse innerhalb der Erdschale natürlich nicht. Neben den von dir angesprochenen Inhomogenitäten bezüglich der Dichte verursacht die aus der Massenträgheit resultierende Radialkraft einen winzigen "Druck" auf die Erdschale. Dieser ist aber wirklich nicht der Rede wert und liegt betragsmäßig, je nach angenommener Dichte der Erdschale, bei weniger als 0,01 m/s². Ein Astronaut im Raumanzug, dessen Masse zusammen locker bei 160 kg liegt, würde also (physikalisch natürlich unkorrekt) nurnoch knappe 0,16 kg auf die Waage bringen.* Zum Vergleich: Die Gravitationsbeschleunigung an der Erdoberfläche beträgt im Mittel 9,81 m/s² bzw. N/kg.
Dazu käme ein schwankender Anteil durch die lunare Gravitationsbeschleunigung, der aber ebenfalls nicht allzu ausgeprägt ist...

Zitat:
Sehr interessant dabei die Vorstellung, sich auf der falschen Seite durchzugraben und dann ein paar tausend Kilometer zu fallen oder an der Wand herunter zu rutschen. 

Ohne Raumanzug würde ich es nicht probieren Zwinkernd

---------

Nun noch kurz den den Off-Topics:

Zitat:
Akademiker sind heute leider Fachidioten. Liegt einfach daran, dass wir in einzelnen Gebieten soviel Wissen angesammelt haben

Da kann ich dir zustimmen. Es ist schwierig, einen wirklich allumfassenden Überblick zu bekommen. Doch eines kann wohl gesagt werden: Die Physik als grundlegendste Naturwissenschaft ermöglicht wenigstens einen leichten Einblick in das große Ganze, siehe Big Bang, Astrophysik, Kosmologie und Co.

Zitat:
Das hat aber leider den Nachteil, dass es heute kaum noch "Universalgelehrte" gibt die fähig sind, Wissen aus ganz verschiedenen Fachbereichen zu verknüpfen.

Im Prinzip liegst du auch hier richtig, obwohl die von dir angeführten Kommunikationsschwierigkeiten dadurch abgemildert werden, dass alle Naturwissenschaften als gemeinsame Sprache die Mathematik verwenden und selbst Studierende der Biologie umfassende mathematische Kenntnisse erwerben.

Zitat:
Was alle Akademiker gleichermassen trifft ist, dass Sie zu einer Obrigkeitsgläubigkeit und einer Unwissenheit bezüglich der ausser-universitären Welt neigen

Das würde ich mal als eine reine Behauptung bezeichnen: Wer es ersteinmal geschafft hat in seinem Wissensgebiet einen guten Überblick gewonnen zu haben, wie es etwa bei den Professoren der Fall ist, geht oft in die Philosophie. Nach all den Jahren des reinen Erkenntnisgewinns beginnen sie nachzudenken, was das alles nun zu bedeuten hat. Auch Akademiker, Doktoren und Professoren sind nur Menschen.

Zitat:
Deshalb mein Rat, beschäftige Dich neben Deinem Physik-Studium soviel wie möglich mit völlig anderen Dingen, das wird Dir gegenüber allen anderen zu entscheidenen Vorteilen verhelfen.

Deinen Rat werde ich auch weiterhin berherzigen, eben weil es für einen Blick auf das Gesamtbild nicht genügt einzelne Puzzleteile zu studieren, egal wie lange, eifrig und genau man es auch tut.

Gruß,
Marcel

*: Rein physikalisch bleibt die Masse natürlich gleich, ganz gleich, an welchem Ort man sich befindet. In der Alltagssprache wird jedoch nicht sauber zwischen der konstanten Masse sowie dem varianten Gewicht unterschieden
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"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.", Immanuel Kant
 
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Ilum
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #10 - 12.08.10 um 23:20:18
 
Noch mal kurz zwischendurch


Ups, ja hab ich wohl nicht strukturiert genug geantwortet, das is natürlich n Ding, aber es läuft eben nicht immer so wie man es gerne hätte.

Nebenbei: zu Punkt 1. und zum Fazit aus Punkt 2. Deines ersten Beitrages, und dann sehr (vielleicht zu sehr) ausführlich zur ersten Antwort Deines zweiten Beitrages habe ich geantwortet.

Arkas, was Du zur Struktur und zum Stil geschrieben hat ist im natürlich richtig und sollte hier auch so weitestgehend gelebt werden. Komisch is mir sonst auch immer gelungen, mal sehen wie lange Du es in diesem Fall durch hältst.

Ich wollte das Thema mit meinem Beitrag #3 dann auch nur in eine andere Bahn lenken,
denn von diesem ganzen bisherigen rumeiern habe ich, und vielleicht nicht nur ich, die Nase voll,
wir haben ja gemerkt wo es hinführt.
Ist mir wohl nicht gelungen (das meiste ist ja physikalisch auch schwer zu widerlegen,
gut aus der Nummer rausgekommen Physikus 19)  – also Leute viel Spaß dann weiter beim energieverschwenden.
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Fjörgyn
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #11 - 13.08.10 um 01:19:37
 
Moin Leute ^ ^

Zitiere phyfikus:  Warum existieren Millionen Bilder ohne derartige "Löcher"? Ist es da nicht realistischer, dass ein paar Dilettanten, um groß raus zu kommen, ein wenig an den Bildern gedreht haben?


Ich würd mich über ein paar freuen wenn du welche posten würdest...
Bin selber zu dumm welche zu finden...

Gute Nacht Freunde        Fjörgyn  Smiley


ach ja ... 10 oder so reichen die ganze millionen muss es nicht sein
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #12 - 13.08.10 um 01:29:15
 
google mal nach "Expedition Nordpol" und dann auf Bilder klicken. Da findeste ein paar die sich mit Falggen und so am Nordpol fotografieren ließen. Aber man sieht halt nur Eis. Hier mal nen schönes Bild:
...

Das Bild is von einer "Kreuzfahrt" auch sowas gibts zum Nordpol. kostet aber deutlich mehr als nur ein Überflug, dens für ca 500 Euro gibt. Sone Kreuzfahrt kostet min. 16.000 Euro und dauert insgesammt 7 15 Tage. http://www.bestrussiantour.com/incredible/polar_cruises

die bieten sogar Fallschirmsprünge an Durchgedreht
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Fjörgyn
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #13 - 13.08.10 um 01:55:11
 
sind hier anscheinend mit dem eisbrecher genau bis zum nordpol gefahren...
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5_big_0.jpg (34 KB | 423 )
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #14 - 13.08.10 um 02:17:13
 
hab ich ja gesagt, ne Kreuzfahrt. Spiegel sagt, das es sich dabei um nen russischen Atomeisbrecher handelt.
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