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Was spricht gegen die Hohlerde? (Gelesen: 32603 mal)
werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #15 - 13.08.10 um 02:50:37
 
@ Illum zum süßen Eis am Nordpol. Ich habs selber ausprobiert und du kannst es auch machen. Stell ne Schüssel Salzwasser (Aber nicht zu klein, weil sich das Eis sonst nicht durchgängig bilden kann) ins Gefrierfach und lass es gefrieren. Dann wäschst du es gründlich ab (oder durchbrechen), da außen noch Salz drann ist und leckst mal drann. Du wirst feststellen es ist nur noch Süßwasser. Der Grund liegt im Mechanismus der Kristallisation. Ich war nicht sicher ob die Temperaturen im Eisfach ausreichen sind. Aber es reicht aus.

Das das Eis am Nordpol Süßwasser ist, ist keineswegs ein Mysterium.
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Vriler09
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #16 - 14.08.10 um 12:55:19
 
Hiho, ich hatte hier im Forum mal nen Beitrag darüber gelesen wie die Hohle Erde entstanden sein könnte. Ich stell hier das Prinzip mal als Zitat ein

Das wichtigste erfährt man in einem Töpferkurs oder ganz einfach beim Anblick einer Waschmaschine im Schleudergang: Alle beweglichen Weichteile werden wegen der Fliehkraft nach außen gedrückt und im Innern bildet sich ein HOHLRAUM! Dieses physikali­sche Grundprinzip gilt für alle festen rotierenden Himmelskörper.

Für Skeptiker, die das einfach nicht glauben können, empfehlen wir hier ein Experiment zur Nachahmung: Lassen Sie einen Betonmischer solange rotieren, bis der Inhalt fest geworden ist. Anschließend können Sie feststellen, dass sich tatsächlich im Innern ein Hohlraum gebildet hat und an den Endpunkten der Rotationsachse kein Beton vorhanden ist.

Wenn Sie keinen Betonmischer unbrauchbar machen wollen, nehmen Sie einen Globus, den man aufschrauben kann oder einen sonstigen hohlen Rundkörper, z.B. ein Überraschungsei oder eine russische Babuschka. Den unteren Teil befestigen Sie auf einem Küchenmixer oder auf einer Bohrmaschine. Dann füllen Sie ihn mit angerührtem Gips, Zement oder flüssigem Kerzenwachs. Falls Sie nichts davon zur Hand haben, tut’s auch eine Portion Kartoffelpüree. Dann lassen Sie das Gerät so lange rotieren, bis der Inhalt fest geworden ist. Wenn Sie es anschließend öffnen, können Sie sehen, dass der Inhalt größtenteils zum Äquator gewandert ist und die Pole merkwürdig leer sind. Das ist keine Hexerei, sondern Physik. Jede Rotation erzeugt Fliehkraft und somit im Innern von Weichkörpern einen Hohlraum!

Noch besser funktioniert dieses Experiment in der Schwerelosigkeit. Dann reicht bereits die geringste Rotationsgeschwindigkeit aus, damit dieser Effekt sichtbar wird
.


speziell @Physikus
Nun wollt ich wissen inwiefern man das entkräften kann? Bei der Schokohasenherstellung macht man es ja net anders nur das keine Löcher übrigbleiben. Vielleicht gibt es auch einfach keine großen Öffnungen sondern nur größere Zugänge Zwinkernd Wollte nur wissen was du von der Theorie hälst?
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #17 - 14.08.10 um 14:05:15
 
Das ist einfach zu widerlegen. Die Fliehkraft ist geringer als die Gravitation. Stell dir im Gegensatz zu dem, was in einer Waschmaschine ist mal Menschen vor, die auf dem äußeren Rand der Maschine stehen vor. Würden die stehen bleiben?

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Physikus_19
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"Wichtig ist, dass man
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #18 - 14.08.10 um 18:30:54
 
Tag Leute,

zuerst einmal finde ich es äußerst interessant, dass die selben Leute, die die Physik als riesigen Haufen Blödsinn abtun, sich eben auf diese Physik berufen, wenn sie ihre eigenen Vorstellungen verzapfen. Dann frage ich mich allerdings, ob der Autor etwas vom Newtonschen Schalentheorem weiß. Denn selbst wenn er Recht hätte, würde eben dieses Theorem den Spekulationen um mögliche Bewohner in der Hohlerde die Grundlage entziehen. Des Weiteren frage ich mich, wenn man das, was dort fabiriziert wurde, als bare Münze nimmt, wie dann eine Innere Sonne entstehen konnte? Oder noch schöner: Wie ist dann die Sonne entstanden? Ihr Entstehungsmechanismus verläuft doch analog und hohl kann sie nicht sein, denn im Kern finden die Fusionsprozesse statt, nur dort sind Druck und Temperatur hoch genug.
Doch gehen wir es mal vernünftig durch:

Zitat:
Das wichtigste erfährt man in einem Töpferkurs oder ganz einfach beim Anblick einer Waschmaschine im Schleudergang: Alle beweglichen Weichteile werden wegen der Fliehkraft nach außen gedrückt und im Innern bildet sich ein HOHLRAUM! Dieses physikali­sche Grundprinzip gilt für alle festen rotierenden Himmelskörper. 

Zunächst einmal kann man dabei nicht von einem "physikalischen Grundprinzip" sprechen. Das echte, grundlegende Phänomen ist die als Scheinkraft in rotierenden Systemen auftretende Radialkraft, einem Resultat aus der Massenträgheit. Sie sorgt dafür, dass massebehaftete Objekte in rotierenden Bezugssystemen eine Beschleunigung radial zum Drehzentrum erfahren.
Jeder kennt die merkwürdigen Drehscheiben auf Spielplätzen: Je schneller sie sich drehen, oder je näher man sich dem Drehzentrum befindet, umso größer ist die Radialkraft, exakt im Drehzentrum ist sie natürlich "null". Für ihren Betrag gilt:

a = v² / r

Die Rotationsgeschwindigkeit geht also quadratisch ein, die Entfernung nur einfach.

Zitat:
Für Skeptiker, die das einfach nicht glauben können, empfehlen wir hier ein Experiment zur Nachahmung: Lassen Sie einen Betonmischer solange rotieren, bis der Inhalt fest geworden ist. Anschließend können Sie feststellen, dass sich tatsächlich im Innern ein Hohlraum gebildet hat und an den Endpunkten der Rotationsachse kein Beton vorhanden ist.

Ich weiß nicht, was das nun beweisen soll: Ich kann bei den Himmelskörpern kein Detail entdecken, das eine Analogie zu den Wänden des Betonmischers darstellt. Stattdessen reden wir von völlig anderen Massendimensionen: Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Aufgrund der riesigen Masse von Sternen und auch Planeten und ihren Monden wirkt eine vergleichsweise starke Gravitationskraft. Sie hat kollabierende Wirkung und erzeugt (ausreichend Masse vorausgesetzt) kugelförmige Himmelskörper, um das Gravitationspotential zu minimieren. Die Radial- bzw. "Zentrifugalkraft" ist im Vergleich zur Gravitation beinahe völlig vernachlässigbar. Sie hat bei der Erde lediglich für eine minimale "Abplattung" gesorgt, weil sie am Äquator, senkrecht zur Rotationsachse, betragsmäßig am größten ist.
Einen ersten quantitativen Anhaltspunkt liefert dabei der Vergleich der irdischen Gravitationsbeschleunigung sowie der Betrag der Radialkraft am Äquator:

a(g) = 9,81 m/s² bzw. N/kg
a(r) = 0,03 m/s²

Dabei handelt es sich wohlgemerkt um den Maximalwert, in den höheren Breiten sinkt er weiter ab. Genau deshalb sammeln sich innerhalb einer schnell rotierenden Hohlkugel alle massebehafteten Objekte am "Inneren Äquator".

Ich denke, damit wäre alles gesagt. Der Ansatz ist ja nicht falsch: Es gibt tatsächlich soetwas wie die Radialkraft. Jedoch überwiegt die Gravitation bei weitem, weshalb es nur zu einer Ausbuchtung am Äquator kommt, mehr nicht.
Würde die Erde in ihrer Frühphase tatsächlich so schnell rotieren, dass die Radialkraft die nach innen gerichtete Gravitation überwindet, hätte sie sich zu einer Scheibe abgeflacht. Was der Autor des Textes vergessen hat: Es gibt im Weltall soetwas wie eine "Wäschetrommel" oder "Betonmixerwände" nicht. Warum sollte die Radialkraft in einer Entfernung von 6378 km plötzlich aufhören...?

Gruß,
Marcel

Edit: Wer sehen möchte, was passiert, wenn die Radialkraft die Gravitationskraft überwiegt, schaue mal vorbei bei den "Protoplanetaren Scheiben" um Sterne.
Übrigens: Die Erde rotierte vor Jahrmilliarden tatsächlich schneller um die eigene Achse, müsste sich aber mit wahnsinniger Geschwindigkeit drehen, um die Gravitationskraft zu überwinden. Wenn es passiert wäre, säßen wir nun nicht hier und würden nicht darüber diskutieren.
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« Zuletzt geändert: 14.08.10 um 19:22:37 von Physikus_19 »  

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Arkas
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #19 - 14.08.10 um 21:20:20
 
@Physikus
Besten Dank für die Beantwortung meiner Fragen, hatte das so vermutet.


Zur Idee mit der Fliehkraft:

Es geht hier sozusagen um ein alternatives Entstehungsmodell der Erde.

Wenn man erst einmal eine harte Schale hat und innen drin befindet sich irgendetwas bewegliches, dann wird diese Füllung natürlich auch bei ganz kleinen Kräften langsam nach aussen zur Schale gedrückt werden.

Aber entstehen kann eine harte Schale dadurch sicher nicht, weil bei einer zu schnellen Rotation einfach alles davonfliegen würde.


PS:
Das mit den Akademikern war wohl etwas zu hart, trifft natürlich nicht auf alle zu, ausserdem viel mehr auf die Geisteswissenschaftler als auf die Naturwissenschaftler.
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #20 - 14.08.10 um 23:56:41
 
Arkas schrieb am 14.08.10 um 21:20:20:
@Physikus
Besten Dank für die Beantwortung meiner Fragen, hatte das so vermutet.


Zur Idee mit der Fliehkraft:

Es geht hier sozusagen um ein alternatives Entstehungsmodell der Erde.

Wenn man erst einmal eine harte Schale hat und innen drin befindet sich irgendetwas bewegliches, dann wird diese Füllung natürlich auch bei ganz kleinen Kräften langsam nach aussen zur Schale gedrückt werden.

Aber entstehen kann eine harte Schale dadurch sicher nicht, weil bei einer zu schnellen Rotation einfach alles davonfliegen würde.


PS:
Das mit den Akademikern war wohl etwas zu hart, trifft natürlich nicht auf alle zu, ausserdem viel mehr auf die Geisteswissenschaftler als auf die Naturwissenschaftler.


Kommt drauf an. Es gibt 3 Szenarien.

a) Der Inhalt ist so dünn, dass kaum Gravitation wirkt. Dann würde durch die Reibung mit einer äußeren Schale, alles irgendwann in Bewegung geraten und nach außen driften.

b) Gravitation und Fliehkraft heben sich auf

c) Inhalt ist so groß, dass Gravitation überwiegt.

Für den Fall a, muss es schon verdammt dünn sein. Gleiches würde dann auch für Gase gelten. Es gäbe dann im inneren keine Atmosphäre oder so. Alle Teilchen hätte es an die Schale gepresst. Und es wäre auch nicht gerade viel Stoff da um ne dicke Erdkruste zu bilden. 
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #21 - 18.08.10 um 22:42:10
 
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Physikus_19
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #22 - 19.08.10 um 09:08:26
 
Tag werjo,

ich denke es ist durchaus bezeichnend, dass sich hier kein Anhänger der "Hohlen Erde" mehr melden möchte. Lieber beharren sie auf ihren Träumereien, als endlich aufzuwachen und die Wirklichkeit zu akzeptieren: Eine Hohlwelt gibt es nicht, genau so wenig wie eine Erdscheibe, ebenso wenig ist die Erde Zentrum des Universums. Von alledem war man so sehr überzeugt, dass die verschiedensten Märchen darüber kursierten, sie alle sind falsch.

Gruß,
Marcel
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"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.", Immanuel Kant
 
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #23 - 19.08.10 um 12:45:10
 
ich glaube die würdens net mal glauben, wenn sie direkt am Nordpol stehen würden. Dann kommen halt neue Theorien: entweder isses dann wieder die Verschwörung, die sie irgendwie an den falschen Ort gelotst hat oder die Polarlöscher haben die Möglichkeit sich irgendwie zu verstecken
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #24 - 19.08.10 um 13:12:02
 
Tag werjo,

zumindest der falsche Ort fällt dank GPS flach. Und selbst wer darauf nicht vertrauen mag, kann sich auf einfache Art und Weise vergewissern, ob er sich tatsächlich am Nordpol befindet: Wenn nicht gerade Polartag herrscht, genügt ein Blick in den Zenit. Wenn sich dort Polaris, der Polarstern befindet, befindet man sich dem Pol bereits deutlich näher als ein Grad. Dank seiner besonderen Lage nahe des himmlischen Nordpols gibt seine Höhe über dem Horizont ziemlich genau die geographische Breite an, was Seefahrer schon seit Jahrtausenden nutzen.

Gruß,
Marcel
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #25 - 19.08.10 um 13:18:27
 
dann sind halt die Instrumente manipuliert Zwinkernd Für Verschwörungstheoretiker gibt es keine Fakten.
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Physikus_19
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #26 - 19.08.10 um 13:39:42
 
Ich denke einen rechten Winkel wird man noch messen können Augenrollen Zur Not kann jeder sein eigenes Geodreieck mitbringen.
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #27 - 19.08.10 um 17:10:19
 
Thx für die Beantwortung.
Na an die Hohle Erde hab ich noch nie geglaubt, aber sehr wohl halte ich es für möglich das die Erde von großen Tunnelsystemen durchzogen ist. Ob diese nun bewohnt sind oder eben nicht ist mir gleich. Und das berühmte Agathi soll ja auch nur eine Höhlenstadt sein welche über Tunnel erreichbar sein soll. Und dagegen spricht ja nix. Wurden ja schon einige große Höhlenstädte mit mehreren Etagen gefunden. Und zum Nordpol werd ich wohl auch nie reisen um die andere Theorie zu überprüfen Zwinkernd
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Physikus_19
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #28 - 19.08.10 um 19:55:22
 
Hallo Vriler,

es gibt auch keinen Grund an eine Hohlerde zu "glauben", da wir prinzipiell wissen können, dass es soetwas nicht gibt. Die Frage, ob die Erde nun hohl sei oder nicht, liegt nicht auf einer metaphysischen Ebene, sondern kann von uns erörtert werden.
Was "Höhlenstädte" und Ähnliches angeht, so kann dazu natürlich wenig gesagt werden. Derartige Hohlräume sind möglich, wieso dort jemand leben möchte, ist mir aber schleierhaft, wo an der Oberfläche alles besser ist. Man bedenke auch die in der Tiefe zunehmende Temperatur, die Frage nach der Frischluft- und Wasserversorgung, wie die angeblichen Bewohner von Höhlenstädten ganz ohne Sonnenstrahlen auskommen können, was den menschlichen Körper nachweislich krank macht und auf Dauer umbringt.

Gruß,
Marcel
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Vriler09
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #29 - 20.08.10 um 14:31:56
 
Hiho Physikus,

Naja wir wissen ja noch nicht alles über unsere Unterwelt. Das Problem mit der Frischluft und Wasserversorgung lässt sich sicher lösen. Über das Problem mit den Licht und der Nahrung muss man vielleicht weiterdenken. In allen Beschreibungen über mögliche Eingänge in derartige Tunnelsysteme ist von einen grünen Leuchten die Rede. Und eben dieses Licht soll in der Lage sein Pflanzen zum Wachsen zu bringen und die Eigenschaften der Sonne ersetzen. Ähnlich des Gases in den etwas neueren Film, Reise zum Mittelpunkt der Erde soll es die Unterwelt erleuchten. Und vielleicht gibt es ja eine besondere Art von Bioluminizenz die diese Eigenschaften hat. Falls ja wäre auch ein Leben in der Unterwelt vorstellbar und umsätzbar.

MfG Vriler
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