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Was spricht gegen die Hohlerde? (Gelesen: 32584 mal)
Uranus32
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Mark Brandenburg
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #30 - 20.08.10 um 18:29:24
 
Physikus_19 schrieb am 19.08.10 um 19:55:22:
es gibt auch keinen Grund an eine Hohlerde zu "glauben", da wir prinzipiell wissen können, dass es soetwas nicht gibt.


Nichts weisst Du! Du glaubst.

Und natürlich gibt es solche Gründe. Es gibt ErlebnissBerichte die davon kund tun. Wenn ich die habe, brauche ich nicht unbedingt noch Modelle die daß  beweisen könnten. Wozu soll dein Beweis da überhaupt so wichtig sein?
Denn Andere damit zu zwingen daß sie Dir glauben funktioniert ganz offensichtlich nicht!
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #31 - 20.08.10 um 19:11:55
 
Es gibt viel mehr Erlebnisberichte, die keine Polöffnungen beschreiben. Es gibt Bilder vom Nord und Südpol, die keine Polöffnung zeigen. Es gibt Satellitenaufnahmen, die keine Polöffnung zeigen. Es gab Überflüge über den Pol (davon jedes Jahr min 2) die nicht von Polöffnungen berichten. Es gibt Bilder von U-Booten die am Nordpol unter Wasser die Flagge aufstellen ...

Im Gegenzug gibt es Bilder vom inneren der Erde, gibt es Bilder der inneren Sonne, gibt es Bilder von den Übergroßen Tieren die dort leben? Gibt es Bilder die die Polöffnung zeigen? Also keine Zeichnungen. Ich denke nicht. Warum? Weils schlichtweg nur erfunden ist.
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jumbo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #32 - 20.08.10 um 20:22:40
 
Zitat:
Es gibt ErlebnissBerichte die davon kund tun. Wenn ich die habe, brauche ich nicht unbedingt noch Modelle die daß  beweisen könnten.


ok, aber andere beweise, die den bericht von berichten unterscheiden, die gefaked sind.
das ist der tatsache geschuldet, das man berichte erfinden kann.
wie enttarnst du solche fälschungen?
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Physikus_19
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"Wichtig ist, dass man
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #33 - 20.08.10 um 20:58:04
 
Hallo Uranus,

Zitat:
Nichts weisst Du! Du glaubst.

Völliger Unsinn. Dank physikalischer Gesetzesmäßigkeiten ist es möglich Bereiche der Natur aufs allergenauste quantitativ zu beschreiben, vom Pendel bis zur fallenden Kugel, vom Planeten bis zur Galaxie. Die Bestätigung dafür, dass die physikalischen Gesetzesmäßigkeiten gelten, werden im Experiment immer wieder erbracht und in der Funktion von Computern, Telefonen, Flugzeugen und Autos stets aufs Neue bewiesen. Was gibt es daran zu glauben? Erkläre mir bitte, worin in einem Computer der Faktor "Vertrauen" und "Glauben" liegt.
Wissenschaft hat im Gegensatz zu so mancher Verschwörungstheorie keinen Absolutheitsanspruch. Sie kennt ihre Grenzen genau und gibt sie auch an.

Dann noch weitere Fragen:
- Warum muss ich glauben, dass es soetwas wie die Gravitation gibt?
- Warum muss ich an Magnetismus glauben?
- Warum muss ich an Atome glauben?
- Warum muss ich an die Gesetze des Elektromagnetismus glauben?

Das wüsste ich gerne von dir. Dass diese Gesetzesmäßigkieiten funktionieren, ist alleine dadurch bewiesen, dass wir uns hier im Internet in diesem Forum austauschen können.

Du willst einfach nicht akzeptieren, was Wissenschaft bedeutet. Sie will dir nicht deinen Glauben an die Sterne rauben, sondern lediglich die Dinge erklären, die sie erklären kann. Du kannst auch weiterhin an Sternzeichen, Häuser, Aszendenten und Co glauben, selbst wenn wissenschaftliche, mathematisch exakte Untersuchungen längst mehrfach die völlige Haltlosigkeit ihrer Aussagen bewiesen haben.
Fakt aber ist, dass man sich auf wissenschaftliche Kenntnisse verlassen kann. Letztendlich dienen sie nur dazu, Teilaspekte des Ganzen quantitativ oder qualitativ zu erfassen, um die Welt, die uns umgibt, vorhersagbar zu machen, Phänomene zu erklären und eben "Wissen zu schaffen".

Gruß,
Marcel
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"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.", Immanuel Kant
 
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jumbo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #34 - 21.08.10 um 08:14:22
 
hallo physikus

Zitat:
Fakt aber ist, dass man sich auf wissenschaftliche Kenntnisse verlassen kann.


über den absolutismus solltest du noch mal nachdenken.
so wie hier im forum einige nur das sammeln, was in ihre meinung passt, so arbeitet wissenschaft zum teil auch. sie ist keineswegs frei von manipulationen und betrug. sie ist auch nicht frei suchend sondern sehr eingeengt. wirtschaftlich und dogmatisch.
deshalb geht es nicht um die wissenschaft, sondern wissenschaftliche methoden.
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Physikus_19
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"Wichtig ist, dass man
nicht aufhört zu fragen"

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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #35 - 21.08.10 um 10:18:38
 
Hallo jumbo,

es gibt in den Wissenschaften keinen Absolutismus, Punkt. Dabei handelt es sich nur um einen völlig falschen Vorwurf, der immer wieder von Außenstehenden dargebracht wird, die die wissenschaftlichen Methoden und die Art und Weise, wie Wissenschaft "Wissen schaft", nicht verstehen oder auch nicht verstehen wollen.

Wer Wissenschaft betreiben will, muss von gewissen grundlegenden Annahmen ausgehen, die sich aus der Erfahrung ableiten und prinzipiell nicht zu beweisen sind:

1.) Es gibt soetwas wie Kausalität, aus der Wirkung lässt sich auf eine Ursache schließen
2.) Es existiert eine objektive Realität außerhalb unseres Bewusstseins

Dies sind die einzigen Dogmen, die es in der Wissenschaft gibt, da sie die Grundlage für jegliche wissenschaftliche Betätigung darstellen. Bis jetzt gibt es keinen Grund an ihrer Gültigkeit zu zweifeln. 

Da die Wirklichkeit in all ihrer Fülle meistens weit zu komplex ist, als dass sie sich exakt beschreiben ließe, sind mathematische Modelle das Mittel der Wahl, um wenigstens Teilaspekte quantitativ zu erfassen, wie etwa das Modell des Massepunktes. Modelle haben Grenzen, und diese Grenzen sind wohlbekannt.
Manche Modelle jedoch sind so gut und ermöglichen so umfassende Aus- und Voraussagen, dass sie so falsch nicht sein können, wie etwa die Theorie vom Urknall: Als in den 40er-Jahren theoretische Modelle erarbeitet worden sind, stellte sich heraus, dass die Annahme eines Urknalls impliziert, dass es eine Art kosmisches Hintergrundrauschen, den CMB, geben muss. 1964 wurde dieses Rauschen auch tatsächlich auf den vorhergesagten Frequenzen entdeckt. Nur ein Beispiel für die hervorragende Qualität so mancher Modelle...

Selbstverständlich sind auch die Wissenschaften nicht frei von ideologischen Hahnenkämpfen, von Herdentrieb oder Starrsinn. Doch gerade die exakten Wissenschaften wie die Physik machen es schwierig auf falschen Ideen zu leben: Jede Theorie, jedes Modell muss prinzipiell über ein Experiment widerlegbar sein. Es muss empirisch gearbeitet werden. Jeder muss die gemachten Experimente und Annahmen überprüfen können.
In Sparten wie der Biologie, der Psychologie und der Archäologie ist es noch vergleichsweise leicht zu fälschen und zu tricksen. In der Physik ist es weitgehend ausgeschlossen.

Gruß,
Marcel
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #36 - 21.08.10 um 12:31:23
 
ne es gibt noch mehr Axiome.

- Lichtgeschwindigkiet ist konstant
- Die 3 Hauptsätze der Thermodynamik

Allerdings sind Naturwissenschaften nicht dogmatisch. Sobald jemand zweifelsfrei das Gegenteil der Axiome nachweisen kann, werden sie auch ausgesondert.
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Physikus_19
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"Wichtig ist, dass man
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #37 - 21.08.10 um 12:41:49
 
Hallo werjo,

das ist nicht richtig, ich bezog mich auf die Ebene der Wissenschaftstheorie, also auf die grundlegenden Annahmen, um überhaupt Wissenschaft zu betreiben. Und da sind die beiden genannten Pfeiler maßgeblich.

Axiome stehen als nicht weiter überprüfbare, aus der Erfahrung gewonnene Annahmen an der Spitze einer Theorie oder eines Modells. Mir ging es jedoch um das, was die wissenschaftliche Methodik begründet.

Gruß,
Marcel

Edit: Die Gesetze der Thermodynamik werden auch gerne als universale Naturgesetze betrachtet, sie stehen also noch über den wissenschaftlichen Modellen und Theorien, begründen aber nicht die Wissenschaft als solche.
Die Lichtgeschwindigkeit ist per se nicht konstant, je nach Medium variiert ihr Wert. Was du meinst, ist die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum vom Bezugssystem.
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #38 - 21.08.10 um 13:21:25
 
Kausalitätsprinzip ist auch nur eine gewonnene Annahme der Beobachtung und sie besitzt auch nur einen eingeschränkten Geltungsbereich. Denn es gibt den objektiven Zufall, der nicht kausal ist.

Auch gibt es physikalische Modelle die nicht falsifizierbar sind. Beispiel Stringtheorie und die daraus entstandene M-Theorie und Loop-Quantengravitation.

und vorallem dein 2. Pfeiler: Es gibt eine objektive Realität außerhalb unsres Bewusstsein. Das ist eine philosophische Frage, deren Antwort nicht existiert.

So sagt der Philosoph René Descartes hatte mal versucht die Welt soweit zu verkleiner, dass er irgendwann zu einem Punkt kommt, wo er etwas findet, was absolut Wahr ist. Dabei bliebt ein Satz übrig:

Ich denke, also bin Ich.

Und von dieser Gewissheit aus, kann man Anfangen die Welt zu entschlüsseln. Allerdings siehst du schon das Dilemma, es ist nicht objektiv sondern rein Subjektiv.


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jumbo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #39 - 21.08.10 um 13:43:17
 
physikus

na ich hoffe mal, du hast mich unabsichtlich missverstanden ... Zwinkernd

es geht nicht um absolutismus in der wissenschaft, sondern in deiner aussage. die lautete so
Zitat:
Zitat:
Fakt aber ist, dass man sich auf wissenschaftliche Kenntnisse verlassen kann.


du solltest da mal ein paar adjektive einbauen.
noch was zum rest.

Zitat:
Dies sind die einzigen Dogmen, die es in der Wissenschaft gibt


und das ist falsch. dogmen sind temporär, aber sie sind da. sie ergeben sich schon mal ganz zwangsläufig aus der geltenden lehrmeinung. damit wir hier nicht lange rumdiskutieren, nehme wir wissenschaft im mittelalter.
falsche überlegung, rübe runter.
heute, falsche überlegung, geld gestrichen, versetzt oder vertrag nicht verlängert. du glaubst doch nicht im ernst, dass du mit einem genialen gedanken deinen professor der ein internationale kapazität ist, ans bein pinkeln darfst.

Zitat:
Doch gerade die exakten Wissenschaften wie die Physik machen es schwierig auf falschen Ideen zu leben: Jede Theorie, jedes Modell muss prinzipiell über ein Experiment widerlegbar sein.


das ist leider nur graue theorie.
gerade die physik ist zu einem eldorado von theorien verkommen. ein wissenschaftler sagte mal sarkastisch, die anzahl der entdeckten elementarteilchen wächst mit der anzahl der institutsleiter ... Zunge
das problem hat viele gesichter zwei will ich nennen.
zum einen gibt es kaum klassische experimente, sondern meistens modelle mit berechnungen. physik als unterabteilung der mathematik.
das ist schon mal eine modellspielwiese. jeder baut sich was für seine existenzberechtigung. institute kosten nämlich geld.
zum anderen sind aber versuchsanordnungen zwischenzeitlich so komplex, spezialisiert und teuer, dass sie von dritten gar nicht mehr ohne weiteres nachvollziehbar sind um ergebnisse zu prüfen
die ergebnisse stehen als behauptung im raum.

Zitat:
Jeder muss die gemachten Experimente und Annahmen überprüfen können.


eben, schön wärs.
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #40 - 21.08.10 um 19:51:51
 
werjo schrieb am 21.08.10 um 13:21:25:
Kausalitätsprinzip ist auch nur eine gewonnene Annahme der Beobachtung und sie besitzt auch nur einen eingeschränkten Geltungsbereich. Denn es gibt den objektiven Zufall, der nicht kausal ist.


Voltaire sagte einmal: "Zufall ist ein Wort ohne Sinn, Nichts kann ohne Ursache existieren."

Zitat:
und vorallem dein 2. Pfeiler: Es gibt eine objektive Realität außerhalb unsres Bewusstsein. Das ist eine philosophische Frage, deren Antwort nicht existiert.


In Wirklichkeit! gibt es diese objektive Realität eben Nicht. Und mit Wirklichkeit meine ich diese unsichtbare IdeenWelt welche die Realität er-wirkt. Es gibt Nichts außerhalb unseres Bewußtseins. Wer es nicht glaubt, der möge mal die unmittelbare Wirklichkeit erforschen und herausfinden wie sinnliche Wahrnehmung genau funktioniert.

Und diese Antwort ist schon abrufbar, aber es gibt sie eben nur in Form von Seelenbildern und ist nicht direkt kompatibel mit dem Verstand des denkenden Menschen.

Dieses Kausalitätsprinzip( Ursache und Wirkung) wirkt nur in der realen Welt. Bei der Erfohrschung des Urknalls merkt die Naturwissenschaft nicht, daß sie in einer KausalitätsKette gefangen ist. Denn es kommt dann automatisch die Frage was war vor dem Urknall, und selbst wenn man diese Antwort fände, müßte man wieder fragen was davor war, usw.
Daß was Mensch da eigentlich sucht liegt jenseits der realen Welt und kann letztlich nur durch ein Seelenbild beantwortet werden.
Gedanklich wird die Urkanll-Frage so beantwortet, daß es davor "Nichts" gab. Und "Nichts" ist hier eine Abkürzung von Nicht-Sein - ein Bestandteil dieser UrPolarität von Sein und Nicht-Sein welche auch Tao genannt wird. DAzu sei gesagt daß die Wirklichkeit oder wirkliche Welt weder durch Zeit noch durch Raum begrenzt wird. In ihr ist Alles Eins - ununterschieden.

Für die Erforschung der geistigen Welt braucht man eben Meta-Physik so wie für die der realen Welt die Physik braucht - um die Gesetztmäßigkeiten beider Welten lernen zu können.


Zitat:
So sagt der Philosoph René Descartes hatte mal versucht die Welt soweit zu verkleiner, dass er irgendwann zu einem Punkt kommt, wo er etwas findet, was absolut Wahr ist. Dabei bliebt ein Satz übrig:

Ich denke, also bin Ich.


Dieser Satz von Descartes ist der Wahrheit sehr nahe. Solang der Mensch denkt (oder auch körperlich fühlt), ist er Individum - meditiert er (egal ob bewußt oder unbewußt) wird er Eins mit Allem was Ist.

~~~

"Meditation bedeutet Weisheit. Mangelnde Meditation bedeutet Ignoranz. Wisse, was dich voranbringt oder hemmt." - Buddha Siddharta Gautama
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #41 - 21.08.10 um 21:25:55
 
nach heutigen philosophischer Auffassung ist die Aussage, ich denke, darum bin ich falsch. Erstens ist Denken untrennbar mit dem Gehirn verbunden. Eine Trennung zwischen Geist und Materie wie bei Descartes ist heute nicht mehr haltbar. Und ein andere Philosoph hatte das noch weiter getrieben und gesagt. Ich denke, darum denke ich. Denn auch Gedanken sind letztendlich nur "Einbildung".

Und ja solche Fragen kann man nur philosophisch begegnen. Nur gibt es leider keine allgemeingültige Antwort darauf. Philosophie ist seit Descates Ich-Bezogen und beschreibt eigentlich nur individuelle Weltbilder.

2.

Voltair lebte lange vor der Quantenmechanik. Er würde sich zu Quantenmechanik heute auch anders äußern. In der Quantenwelt ist alles möglich. Da können Dinge sogar durch Wände gehen, die Zeit rückwärts laufen, die Gravitation sich umkehren und und und. Objektiver Zufall und das Messproblem wird anhand des Gedankenexperimentes Schrödingers Katze sehr gut bildlich dargestellt. Da kann die Katze zur selben Zeit lebendig und tot sein. Was paradox klingt ist messbar. Ein Messung des objektiven Zufalls ist die Messung der Nullpunktenergie.
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Physikus_19
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"Wichtig ist, dass man
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #42 - 23.08.10 um 09:59:11
 
Hallo werjo,

Zitat:
Kausalitätsprinzip ist auch nur eine gewonnene Annahme der Beobachtung und sie besitzt auch nur einen eingeschränkten Geltungsbereich. Denn es gibt den objektiven Zufall, der nicht kausal ist.

Kausalität stellt die absolute Grundlage für die gesamte wissenschaftliche Forschung dar. Was wären physikalische Gesetze wert, wenn es keine kausale Ordnung in der Natur gäbe? Nichts. Deshalb muss die wissenschaftliche Methodik davon ausgehen, dass es eine kausale Ordnung gibt. Ich verweise auf Harald Lesch:

http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-videothek-2005-ID...

Schau dir mal die Folge "Was ist Kausalität" an.

Zitat:
Auch gibt es physikalische Modelle die nicht falsifizierbar sind. Beispiel Stringtheorie und die daraus entstandene M-Theorie und Loop-Quantengravitation.

Genau das bereitet Wissenschaftstheoretikern ernsthafte Bauchschmerzen: Denn auch viele esoterische Pseudowisenschaften oder Verschwörungstheorien gründen auf einem nicht-falsifizierbaren Fundament, wie etwa auch Postulierung des Multiversums, das auf einen Schlag kosmologische Fragen wie etwa die "Feinabstimmung der Naturkonstanten", die Frage nach dem Leben und im Grunde so ziemlich alle weiteren grundlegenden Fragestellungen löst. Dafür schafft sie unendlich viele neue Probleme...wie war das mit dem Sparsamkeitsprinzip...? Dann gehe ich lieber davon aus, dass eine dem Universum innewohnende, metaphysische Kraft existiert.

Zitat:
und vorallem dein 2. Pfeiler: Es gibt eine objektive Realität außerhalb unsres Bewusstsein. Das ist eine philosophische Frage, deren Antwort nicht existiert.

Die wissenschaftliche Methode beinhaltet eben auch eine philosophische Weltanschauung: Naturalismus, Positivismus, Empirismus. Und auch die Frage, ob Kausalität überhaupt existiert, oder die von uns aufgedeckten Zusammenhänge tatsächlich nicht existieren, bleibt ungelöst.

Zitat:
In der Quantenwelt ist alles möglich.

Naja, sagen wir mal lieber: Im Rahmen der übergeordneten Naturgesetze  Laut lachend

Zitat:
Eine Trennung zwischen Geist und Materie wie bei Descartes ist heute nicht mehr haltbar.

Da wäre ich vorsichtig. Die Quantenphysik hat zumindest eine Art Ebene der Information ermöglicht als Antwort auf die Frage, woher die Virtuellen Teilchen, die aus der Vakuumenergie entstehen, ihre "Identität" nehmen. Oder wieso der Zusammenschluss aus zwei Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff ein Molekül ergibt, das völlig andere Eigenschaften hat, als es aus rein materieller Sicht erklärbar wäre.
Das ist eben das fantastische an der Quantenphysik: Sie geht den Dingen wirklich auf den Grund. Und siehe da, aus festen Atomen werden Wahrscheinlichkeitswellen...wie war das noch gleich mit dem Materialismus...?  Augenrollen

So, dann zu dir, jumbo:

Zitat:
und das ist falsch. dogmen sind temporär, aber sie sind da. sie ergeben sich schon mal ganz zwangsläufig aus der geltenden lehrmeinung. damit wir hier nicht lange rumdiskutieren, nehme wir wissenschaft im mittelalter.

Im Mittelalter gab es keine Wissenschaft, wie wir sie heute kennen. Die wissenschaftliche Methodik entwickelte sich erst im 17. Jahrhundert wirklich aus.

Zitat:
gerade die physik ist zu einem eldorado von theorien verkommen.

Wieso maßt du dir solch eine Beurteilung an? Gehörst du irgendwie dazu? Hast du einen Überblick über die Physik, ihre Modelle und Theorien? 

Zitat:
zum einen gibt es kaum klassische experimente, sondern meistens modelle mit berechnungen. physik als unterabteilung der mathematik.

Humbug. Die Physik nutzt die Mathematik, um die Welt um uns herum zu beschreiben. Matematik beschäftigt sich vorallem mit sich selbst...mit Rechnen hat echte Mathematik so gut wie nichts zu tun.
Was soll außerdem die Aussage mit den "klassischen Experimenten"? Ein Experiment liegt stets einer Theorie oder einem Modell zu Grunde, sie schweben nicht einfach in der Luft. Die Modellberechnungen sind stets direkte Folgerungen aus aufgestellten Axiomen oder experimentellen Befunden.

Dann noch an Uranus:

Zitat:
Bei der Erfohrschung des Urknalls merkt die Naturwissenschaft nicht, daß sie in einer KausalitätsKette gefangen ist. Denn es kommt dann automatisch die Frage was war vor dem Urknall, und selbst wenn man diese Antwort fände, müßte man wieder fragen was davor war, usw.

Schon wieder wird Menschen, die sich ein Leben lang mit nichts anderes als ihrer Forschung beschäftigen, eine geradezu ungeheuerliche Dummheit vorgeworfen.
Machen wir es kurz: Der Urknall gilt als Beginn von Raum und Zeit. Deshalb gibt es kein "vor" dem Urknall.
Mit deiner Überlegung bezüglich der Kausalität hingegen hast du Recht. Du irrst jedoch in der Annahme, dass dies den Physikern nicht bekannt ist.
Es stimmt, dass der unmittelbare Urknall die Kausalität verletzt, weil er (nach Lesch) eine Art "Tag ohne Gestern" darstellt, weil eine Wirkung beobachtet wird, die keine Ursache haben kann.
Unsere physikalischen Modelle kommen extrem nah an den Urknall heran, scheitern jedoch wenige milliardstel und billionstel Sekunden vorher an quantenmechanischer Unschärfe.

Zitat:
In Wirklichkeit! gibt es diese objektive Realität eben Nicht.

Zitat:
Dieser Satz von Descartes ist der Wahrheit sehr nahe.

Gut, dass wenigstens ein Mensch die Wahrheit weiß  Augenrollen Ist es nicht ein wenig sehr eingebildet davon auszugehen die absolute Wirklichkeit zu kennen?

Gruß,
Marcel
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"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.", Immanuel Kant
 
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werjo
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #43 - 23.08.10 um 12:06:20
 
Trennung zwischen Geist un Materie auf den Menschen bezogen. Descartes ging davon aus, dass der Körper quasi nur das Gefäß für den Geist ist. Durch das Denken, ist die Existenz des Gesites für ihn bestätigt. Der Körper allerdings ist nur, dass was wir Wahrnehmen.

Das ist aber nicht mehr haltbar. Da das Denken untrennbar mit dem Gehirn verbunden ist. Gesit und Körper sind nicht trennscharf und können nur gemeinsam existieren. Also betrifft die Erkenntniss des Seins des Geistes gleichzeitig auch die Existenz des Körpers.

Dieser Satz ist heute nicht mehr gültig. Was aber Descartes Beitrag zur Philosophie war, ist die Ich-bezogene Methodik. Und der Film Matrix bringt diese philosophischen Gedanken bildlich sehr gut rüber. Ähnlich wie Inception. Eine Objektive zu beschreiben Realität ist für uns Menschen außerhalb unserer Möglichkeiten. Wir können nur die Subjektive Projektion beschreiben. Aber gut das wissen um eine objektive Realität kann da sein. Bringt uns aber auch nix, wir können sie eh nicht beschreiben und auch nicht beobachten, geschweige denn messen. Man muss das aber klar abgrenzen vom Rationalissmus, der eine objektive Realität ausschließt.
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Physikus_19
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Re: Was spricht gegen die Hohlerde?
Antwort #44 - 23.08.10 um 15:01:14
 
Hallo werjo,

ich stimme vollkommen mit dir überein, hatte das wohl nur ein wenig falsch interpretiert. Sorry!

Übrigens: Schon gelesen, dass wir auf Zak's Abschussliste stehen?

Gruß,
Marcel
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