In einem anderen Thread wurde kurz das alte Wissen der alexandrinischen Schule angesprochen. Ich möchte zu diesem Thema gerne einen eigenen Thread aufmachen, da das Thema den anderen Thread eigentlich nur am Rande streift.
Die Schule bzw. Bibliothek von Alexandria war eine Sammlung antiken Wissens aus aller Welt. Sie wurde - offiziellen Angaben zufolge - ungefähr zwischen 350 und 280 a.Z. gegründet und ca. 640 n.Z. zerstört. Ihre ursprüngliche Funktion als reiner Wissensspeicher wurde durch die drei monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) mehrfach untergraben. In ihrer späteren Form bot sie daher nur mehr gefiltertes Wissen, das der monotheistischen Weltsicht nicht widersprach.
Berühmte Namen, wie Galen, Pythagoras, Heron etc. waren Schüler der alexandrinischen Schule und hatten ihr veröffentlichtes Wissen aus ihr entnommen.
Doch wozu diente die Bibliothek ursprünglich?
Ich bin der Überzeugung, daß die wissenschaftliche Sichtweise einer, mehr oder weniger, linearen Entwicklungsgeschichte der Menschen und ihrem Wissen, nicht einmal annähernd richtig ist.
Tatsächlich blühten überall auf der Welt immer wieder Hochkulturen wie aus dem Nichts auf und gingen später wieder unter. Etwa alle 10.000 - 12.000 Jahre finden sich Hinweise, die auf einen fundamentalen Wissensschatz in vielerlei Hinsicht schließen lassen. Nach einer solcher Spitze flaute das Wissen dann aber scheinbar wieder ab. Auch extreme Tiefpunkte lassen sich erkennen. Der letzte dürfte unser Mittelalter (ca. 800 n.Z. - 1600 n.Z.) gewesen sein. Davon haben wir uns noch immer nicht erholt.
Meiner Ansicht nach fixierten sich die Menschen irgendwann auf eine schriftliche Überlieferung, weil sie entdeckten, daß das Wissen, das sie zu Spitzenzeiten erlengt hatten, mit der Zeit durch mündliche Überlieferung verloren ging.
Möglicherweise gab es vor der Bibliothek von Alexandria bereits ähnliche Einrichtungen. Sicher ist nur, daß die alexandrinische Bibliothek die letzte ihrer Art war. Schon während der Einflußnahme monotheistisch-religiöser Kräfte, spätestens aber nach ihrer Zerstörung war was alte Wissen für immer verloren...nur noch in reinen, inhaltlosen Äußerlichkeiten, wie etwa der Akkupunktur oder schamanistischer Praktiken präsent, die zwar noch lange praktiziert wurden, doch sicherlich kaum bis keine wirkliche Funktion mehr innerhatten.
Auch die Kerne der heutigen Esoterik mögen dort ihren Anfang und ihren Sinn gehabt haben, wurden aber ebenfalls zu sinnfreien, rein äußerlichen Hüllen.
Das umfassende Wissen um Atronomie, Physik, Medizin, Mathematik, Technik etc. ging - bis auf die wenigen Krümel, die Griechen retten konnten - vollständig verloren und wurden zunächst durch ein absolut dümmliches Kirchenbild, später durch die Wissenschaft ersetzt.
Doch die Schulmedizin dürfte sich, gemessen an antiker Heilkunde - eher als wilde, planlose Barbarei ausnehmen. Sie ist eine Krücke, die oft verschlimmert was sie eigentlich heilen sollte.
Dennoch gelang es der Wissenschaft tatsächlich, gewisse Wissenslücken, die nach der Zerstörung des antiken Wissens entstanden waren, zu füllen. So endeckte die Atronomie tatsächlich einige der Himmelkörper wieder, die in der Antike bekannt waren.
Ob die Physik der Antike dagegen unserer auch nur ähnlich war, darf bezweifelt werden. Bei der Heilkunde dürfte die Kluft noch größer sein.
Trotzdem....langsam erkennt auch die Wissenschaft, daß die Welt nicht so simpel gestrickt ist wie angenommen. Seit etwa einhundert Jahren gibt es immer wieder lichte Momente, die Anlaß zur Hoffnung geben.
So erkannte beispielsweise ein gewisser Raymond Rife, der eigentlich Optiker war und das stärkste Mikroskop seiner Zeit gebaut hatte, daß fast alle Erkrankungen auf den Einfluß unterschiedlicher Mikroorganismen zurückzuführen sei. Die medizinische Fachwelt, zuerst begeistert, diffamierte ihn allerdings spätestens, als klar wurde, daß diese Erkenntnis möglicherweise eine Großzahl an chirurgischen Eingriffen und Medikamenten unnötig machen würde.
In den letzten 10 Jahren müssen sich mehr und mehr Mikrobiologen eingestehen, daß beispielsweise Bakterien sehr viel mehr können, als sich einfach nur vermehren; daß sie sich zu großen "Kolonien" zusammenschließen und dann gezielt handeln, ja sogar bewußte Entscheidungen treffen können.
Das einzelne Bakterium mag dabei nicht inteligenter sein als eine einzelne unserer Hirnzellen. Erst in einem Zusammenschluß wird eine art "intelligentes Wesen" daraus.
Es gibt hierzu einen ganz interessanten Beitrag unter diesem Link:
http://www.viamedica-stiftung.de/fileadmin/user_upload/PDF/Pfizer_Festvortrag_Ba...Längst gehen mehr und mehr Forscher davon aus, daß Mikroorganismen bewußt steuern können, ob sie einen Wirtskörper besiedeln und krank machen bzw. wie stark die Erkrankung sein soll.
Alleine die richtigen Rückschlüsse in Hinsicht auf die Medizin wird verweigert und auch noch sicherlich über hunderte von Jahren verweigert werden.
Denn wenn dem so ist wie oben beschrieben, wenn wir es mit einem Organismus zu tun haben, der bewußt handeln kann und dies auch tut, dann sollte die Aufgabe der Heilkunde darin bestehen, mit diesem Organismus in Kommunikation zu treten anstatt zu versuchen, ihn möglichst flächendeckend zu vernichten.
Genau das was wahrscheinlich auch die ursprüngliche Aufgabe jener Heiler, die später - nach dem Untergang des Wissens - zu Schamanen wurden.
Könnte es also sein, daß eines der verlorenen Geheimnisse der alexandrinischen Schule um die Macht und das wirkliche Wesen der Mikroorganismen bestand und in dem Wissen, eine Erkrankungen auf...ja fast diplomatischem Wege, abzuwenden?
Es sollte klar sein, daß hierfür keine Beschwörungsformeln oder Handauflegen vonnöten sind, doch andere, bereits bekannte Techniken lassen den Schluß zu, daß sie genau auf diesem Kommunikationsweg funktionieren.
Rife entwickelte seinerzeit ein Gerät mit dem schwacher Strom unterschiedlicher Frequenz durch den Körper geleitet wurden. Er ging davon aus, daß die krank machenden Mikroorganismen diese Frequenzen nicht vertrügen, sich deshalb nicht weiter vermehren und auf diese Weise absterben würden.
Doch wäre nicht auch denkbar, daß es sich schlicht um eine (primitive) Kommunikationsform gehandelt haben könnte, die die Mikroorganismen verstanden?
Noch deutlich könnte dieser Effekt bei der Homöopathie zum Tragen kommen. Die Schulmedizin lehnt die Homöopathie ab, da erstens die Wirkstoffkonzenteationen viel zu gering sind, um einen direkten Einfluß nehmen zu können und (noch wichtiger) zweitens der Leitsatz der Homöopathie, nach dem ein homöopathisches Mittel den Körper des Kranken zur Abwehrleistung anregen soll, schlicht nicht stimmen kann.
Wenn schon die Original-Erkrankung dazu nicht in der Lage ist....was soll dann eine abgeschwächte Zusatzerkrankung bewirken?
Doch wir wissen, daß sich beispielsweise Bakterien über chemische Botenstoffe miteinander unterhalten. Könnte die Homöopathie also ein Weg sein, mit den Mikroorganismen, die den Körper erkranken lassen, in Kontakt zu treten und diese (gewissermaßen) zu bitten, den Kranken nicht länger zu behelligen?
Sollte das alles auch nur ansatzweise stimmen, dann stellt die Schulmedizin eine Kriegserklärung an die Mikroorganismen dar. Das wäre allerdings ein Krieg, den wir nicht gewinnen können.