Zur Homepage   Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren
 
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
 
Seiten: 1 2 3 4 5
Thema versenden Drucken
Der kommende Aufstand (Gelesen: 7866 mal)
Zak
Administrator
*****
Offline


and the alien mindbenders

Beiträge: 2028
Hohle Erde
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #15 - 15.01.11 um 18:36:33
 
Vom Thema abweichende Antworten wurden in dieses Thema verschoben.
Zum Seitenanfang
 

"Eine Gesellschaft, die ein klein wenig Freiheit aufgibt für ein klein wenig Sicherheit, verdient beides nicht und wird beides verlieren." Benjamin Franklin
Homepage  
IP gespeichert
 
IloveUbabe
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 557
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #16 - 19.01.11 um 07:18:39
 
Schon komisch wie hier geistige Leere herscht. Erschreckend eigentlich. Aber was soll man sonst erwarten. Es geht den Leuten in Deutschland wohl noch nicht nicht dreckig genug. Es leiden zwar Millionen an Depressionen, was man durchaus mit den Verhältnissen in Einklang bringen kann in denen wir leben, aber das scheint wohl kein hinreichender Grund zu sein, sich dieser Zustände zu entledigen.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Erutan
DEFCON 4
*****
Offline


RESISTO

Beiträge: 1924
Geschlecht: male
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #17 - 19.01.11 um 20:41:17
 
Ich glaube, Aufstände in der Form, wie sie in Tunesien herrschen, können wir in Deutschland vergessen. Das ist vielleichgt auch gar nicht so schlecht, denn bisher wurden diese Aufstände immer dazu genutzt, um klammheimlich das nächste Drecksregime zu etablieren. Während die Menschen in den Straßen bluten um das eine Regime loszuwerden, sitzt gleich das nächste auf dem Thron und "bedankt" sich herzlich.

Ich bin eher dafür, daß man das Marionettenregime kontrolliert und mit Bedacht absetzt - und dann sofort dafür sorgt, daß sein Platz für immer und alle Zeiten versiegelt wird damit darauf nie wieder jemand Platz nehmen kann.
Zum Seitenanfang
 

Homepage  
IP gespeichert
 
stb
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 542
Deutsches Reich
Geschlecht: male
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #18 - 19.01.11 um 21:03:24
 
Klingt ja gut Erutan, fragt sich nur wie das gehen soll. Klingt für mich zum momentanen Zeitpunkt leider utopisch.

IloveUbabe schrieb am 19.01.11 um 07:18:39:
Schon komisch wie hier geistige Leere herscht. 


meinst Du hier im Forum oder hier in der Deutschland GmbH ?

IloveUbabe schrieb am 19.01.11 um 07:18:39:
Es geht den Leuten in Deutschland wohl noch nicht nicht dreckig genug.


das könnte aber bald soweit sein, gedulde Dich noch ein bißchen...
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
IloveUbabe
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 557
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #19 - 20.01.11 um 00:05:38
 
Erutan schrieb am 19.01.11 um 20:41:17:
Ich glaube, Aufstände in der Form, wie sie in Tunesien herrschen, können wir in Deutschland vergessen. Das ist vielleichgt auch gar nicht so schlecht, denn bisher wurden diese Aufstände immer dazu genutzt, um klammheimlich das nächste Drecksregime zu etablieren. Während die Menschen in den Straßen bluten um das eine Regime loszuwerden, sitzt gleich das nächste auf dem Thron und "bedankt" sich herzlich.

Ich bin eher dafür, daß man das Marionettenregime kontrolliert und mit Bedacht absetzt - und dann sofort dafür sorgt, daß sein Platz für immer und alle Zeiten versiegelt wird damit darauf nie wieder jemand Platz nehmen kann.


Solange das Regim nicht vollständig zerstört wird, wird es keimen und seine Stilblüten treiben und damit starke Riße in ein mögliches neues System verursachen.

Humm ich seh das nicht so, zumindest kann ich es mir nicht so vorstellen, das es eine friedliche Änderung gibt. Die Veränderung von Verhältnisen ist nur durch Revolution dem Muster der französischen nach zu erreichen. Erst nach dieser blühte die Aufklärung und eben eine zweite Aufklärung wäre aus meiner Sicht der Dinge dringend nötig. Eine deren Gendanken die Menschen aber nur dann erreicht, wenn sie direkt davon betroffen sind, ja vielmehr auch die "Zeit haben" sich damit zu beschäftigen. Dies ist meiner Meinung nach nicht möglich solang die Menschen dem Arbeitstrot und Alltag nachgehen.

@Stb beides, weil zu dem Zeitpunkt als ich dies geschrieben hab, ja keine weitere Diskussion hier stattfand, aufgrund der Abschneidung nicht sachdienlicher Inhalte. Zum anderen in Deutschland, weil durch Selbstzensur der etablierten Presse geistig man nur von links nach rechts geschaukelt wird an sich aber gleichsam Stilstand herrscht.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Erutan
DEFCON 4
*****
Offline


RESISTO

Beiträge: 1924
Geschlecht: male
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #20 - 20.01.11 um 01:31:40
 
Zitat:
Die Veränderung von Verhältnisen ist nur durch Revolution dem Muster der französischen nach zu erreichen.


Aber gerade mit dieser Revolution fing das moderne Regime doch an. Der Untergang der Monarchie gebar das Jocobiner-Regime und schlußendlich - nach mehrmaligem hin und her, zwischenzeitlichem Kaisertum und Wiedereinführung der Monarchie - die verflixte Pseudodemokratie, die es dem Parasiten erst ermöglichste, seine Leute an die Führungsspitze des Staates zu setzen...und regelmäßig absetzen zu lassen wenn die Situataion brenzlig wurde, nur um eine neue (parasitentreue) Führungsspitze zu etablieren.

Nein, die französische Revolution ist für mich kein Vorbild - sie ist ein abschreckendes Beispiel dafür, wie man ein ganzes Volk dazu bringen kann, für seine eigene Unfreiheit zu kämpfen.

Monarchien sind Mist - zugegeben. Aber einen, auf lebenszeit amtierenden König kann das Volk lynchen wenn er andauernd Mist baut....bei einer Bundeskanzlerin geht das nicht, denn sie streicht nach einigen Jahren einfach die Fahne und überläßt dem nächsten Parasiten-Collaborateur ihren Stuhl.

Es war der genialste Coup des Parasiten, die Monarchien abzuschaffen und Pseudodemokratien zu etablieren, denn die sind fast unangreifbar.
Und bei dieser Aktion bediente er sich der Völker und einiger Kriege. Nicht der Parasit selber setzte die Monarchien ab, sondern er stachelte die Völker dagegen auf.
Zum Seitenanfang
 

Homepage  
IP gespeichert
 
IloveUbabe
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 557
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #21 - 20.01.11 um 06:23:04
 
Das ist aber wie sagt man so schön "gehuppt wie gesprungen",ob nun
eine Monarchie der man den Kopf abschlägt,
eine Oligarchie deren Köpfe man abschlägt,
eine Demokratie deren Repräsentanten die Köpfe abgeschlagen werden,

der Grundstock oder besser Unterbau, den du als Parasit bezeichnest trifft man so eh nicht. Ich stimme mit dir Überein, das die Verantwortlichkeit für eine nachhaltige Politik bei einem Herrscher wesensentlich ausgeprägter sein würde, als bei einer zeitweiligen Regierung, die nur auf ihre eigenen Vorteile bedacht ist. Dennoch könnten beide fehlgeleitete Interessen verfolgen nicht zuletzt aufgrund falscher Beratung. Das Dilema lässte sich so nicht lösen.

Eine Systemreform und darum gänge es mir ja, findet nur statt, wenn man die gewachsenen Strukturen zerschlägt und komplett neu aufbaut. Für einen anderen Sinn würde ich mich eh nicht an einem Aufstand beteiligen und ich denke so würde man auch kaum jemand überzeugen können, der gebildet genug ist diesen zu unterstützen.
Aber sag mir wie man einen Aufstand sonst durchführen sollte, wenn eben nicht durch Revolution.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Andreas
DEFCON 4
*****
Offline


Wer viel popelt bekommt
große Nasenlöcher!:-/

Beiträge: 1923
Berlin
Geschlecht: male
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #22 - 20.01.11 um 21:09:55
 
Leute, solche Zustände wie in Tunesien wünscht sich hier keiner, dei wird es auch nicht geben. Gottseidank wenn ich nochen Bild sehe. .. Welches Bild? ich war ca. 97 in Tunesien ( noch verheiratet) in Tunesien. Mal eben auf Urlaub ( den ich mir heute nicht mehr leisten könnte ... egal, interessiert eh keinen ... wobei: war bestimmt 99 ... 10.- jähriger Hochzeitstag ... oder doch erst 8. jähriger???  hä? Vergessen wir es, ich wurde kurz vorm 13.ten entsorgt ...) ... Jdenfalls waren wir auf ne Fahr nach Tunis und begegneten im Reisebus ( nneee, nicht im Bus, auf der Gegenfahrbahn der "Autobahn" ) der Tunesischen Armee die gerade von nem Jahrestag ( welcher immer das auch war!?) ... die sind alle nen Kopp größer als nen Schrumpfgermane. Erhlich! Da leg ich mich aber lieber mit nem gepflegten Europäischen GSG 9 Gendarmen an als mit so nem Sonnengebräunte´n Tunesischen Waffenträger in seiner Tarnuniform. Die "kleinen" sahen echt gefährlich aus. Mit denen ist garantiert nicht gut Murmeln. Als wir mal Karthargo besuchten wurde uns gesagt das wir den Nordhügel nicht ansehen durften geschweige denn fotografieren. ... War völlig verboten!!!!!!!! Weshalb? ................................................................................
................................................................................
................................................................................
.........Ganz einfach! Da steht die Klitsche des Präsidenten. Um der Empfehlung der Reiseleitung Ausdruck zu verleihen standen dort ( nach nem kurzen, gefahrvollen Seitenblick ) die "kleinen" mit Helm, Schutzweste und MG-Nestern ... Noch Fragen? Katargo war wirklich spannend! Die Bilder der Tunisarmy hab ich nicht vergessen ... von meiner Ex-Frau weiss ich nicht mal mehr das Geburtsdatum. Zwinkernd
Schlaft gut, Andreas
Zum Seitenanfang
 

Viel Schlechtes entsteht, indem man Gutes übertreibt. (Thornton Wilder)
 
IP gespeichert
 
IloveUbabe
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 557
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #23 - 23.01.11 um 00:11:15
 
Sicherlich wünscht sich niemand die Zustände von Tunesien. Aber die werden hier noch früher als spät Einzug halten. Sollte sich Tunesien nicht stabilisieren, gibt es genug Interessenten, die das "Überschwappen" auf andere Länder der Region vorantreiben allen voran die USA, die die Herrscher in Anreinerstaaten stürzen wollen. Insofern wird der Druck da maßgeblich zu Migration führen. Und wenn die Migranten in Europa zusätzlichen Druck auf die sozial Systeme ausüben, knallt es hier aber mal gehörig. Die Grenzen von Europa sind viel zu durchlässig wie man derzeit an Griechenland sieht und der dortigen Asylpolitik.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Erutan
DEFCON 4
*****
Offline


RESISTO

Beiträge: 1924
Geschlecht: male
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #24 - 23.01.11 um 20:42:48
 
Zitat:
Das ist aber wie sagt man so schön "gehuppt wie gesprungen"


Das sehe ich nicht so. Es ist ein Unterschied, ob das Volk dazu angestiftet wird, den einen Mist zu beseitigen, nur um damit Platz für einen, noch viel größeren, Mist zu schaffen, oder ob man Mist beseitigt und den Platz dann für den nächsten Mist versiegelt.

Im ersten Fall wird das Volk aufgestachelt, ja regelrecht scharf gemacht. Es sieht zwar rot, aber leider nur mit Scheuklappen. Im letzteren Fall wird das Volk gar nicht in die Umsturzaktionen einbezogen. Diese werden vielmehr von einer kleinen Gruppe Widerständler durchgeführt.
Auf diese Weise wird nicht nur das aktualle Regime überrumpelt, sondern auch das nächste.
Zum Seitenanfang
 

Homepage  
IP gespeichert
 
IloveUbabe
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 557
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #25 - 24.01.11 um 12:14:59
 
Erutan schrieb am 23.01.11 um 20:42:48:
Das sehe ich nicht so. Es ist ein Unterschied, ob das Volk dazu angestiftet wird, den einen Mist zu beseitigen, nur um damit Platz für einen, noch viel größeren, Mist zu schaffen, oder ob man Mist beseitigt und den Platz dann für den nächsten Mist versiegelt.


Missversteh mich bitte nicht, ich sagte, dass es egal ist welche Regierungsform man platt macht, es ist immer nur die Spitze. Damit wird man aber nicht unmittelbar das beseitigen, was die schrecklichen Auswüchse ausmacht.

Das was du mit versiegeln beschreibst, geht eben nicht. Darin liegt ja die Crux, weil es eben bis dato nicht das allumfassende Gesellschaftssytem gibt, was unangreifbar ist und in die zukunft schauend Herrausforderungen besteht, ohne dabei unsozial zu werden. Insofern würdest du der nächsten Diktatur nur unheimlich vorschub leisten sie sogar in vollem Bewußtsein zementieren, ohne die Möglichkeit zur Revission zu haben. Das erste was geschlossen würde sind die Lücken der Freiheit wo die Aufdeckung von Mißständen im Wiederspruch zum Machterhalt steht. Insofern muss der Ansruch eher an eine neue Ordnung sein, absolut offen zu sein. Erst durch Offenheit und Transparenz, entsteht Wiederstand bevor sich Missstände in Strukturen verhärten.

Jeodch sagt dies ja nur aus wie es sein könnte, jedoch nciht, wie man das "korrupte" System überhaupt abschaffen oder ersetzen kann, was die Regierung trägt.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Erutan
DEFCON 4
*****
Offline


RESISTO

Beiträge: 1924
Geschlecht: male
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #26 - 26.01.11 um 01:08:11
 
Zitat:
Missversteh mich bitte nicht, ich sagte, dass es egal ist welche Regierungsform man platt macht, es ist immer nur die Spitze. Damit wird man aber nicht unmittelbar das beseitigen, was die schrecklichen Auswüchse ausmacht.


Dann wrde ich mal deutlicher.
Seit dem 18. Jahrhundert wurde - wie schon erwähnt - ein Großteil der Monarchien platt gemacht oder in machtlose Grüßmonarchien umgewandelt. Mit Frankreich fing's an und zog sich weiter über Österreich/Ungarn, Russland, Deutschland etc.

Das betraf aber nicht nur die Herrscherhäuser selber, sondern den gesamten Adel.

Wenn man sich jedoch anschaut was daraus geworden ist, dann fällt auf, daß der Adel mitnichten abgeschafft wurde - vielmehr wurden die Plätze des "alten Adels" lediglich vom "neuen Adel" (von Alex Jones auch als "Elite" bezeichnet) besetzt.
Man kann es nun drehen und wenden wie man will - es herrschen nach wie vor einige, vergleichsweise wenige Familien in einem internationalen Geflecht. Ob Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft - der Werdegang vieler Individuen ist bereits vorbestimmt bzw. ihm werden alle Türen bei Bedarf geöffnet. Das heißt nicht, daß automatisch alle diese Individuen in Spizenpositionen gelangen, aber es bedeutet, daß alle, die nicht dazu gehören, diese Chance von vorn herein nicht haben. Das ist wichtig aus Sicht des Parasiten, denn es verhindert, daß Personen, die das Bestreben haben, die Zustände zu ändern, in jene Positionen gelangen, aus denen heraus eine Änderung überhaupt machbar wäre.

Mit diesem Bild im Hinterkopf ist es durchaus möglich, die Machtpositionen zu versiegeln, denn es ist bekannt wer sie auf keinen Fall einnehmen darf.

Das bedeutet: Beseitigt man das etablierte Regime und sorgt dafür, daß keine dieser Personen auch nur den kleinen Finger nach einer einflußreichen Position ausstrecken, sondern lediglich mit allen anderen Menschen MITregieren kann, verhindert man zuverlässig eine weitere Generation des Machtmißbrauchs.

Das zwangsläufige Resultat daraus wäre Demokratie.

Und wie verhindert man, daß diese Individuen abermals in einflußreiche Positionen gelangen? Indem man diese, machtreichen, Positionen zunächst komplett vakant beläßt. Ein Staat braucht eine Verfassung und eine Verwaltung, jedoch keinen Regenten - auch keine Regentengruppe.
Das hat jedoch den Nachteil einer relativen Schwerfälligkeit. In einigen Fällen - im Verteidigungsfall beispielsweise - kann man nicht erst das Volk befragen.

Man kann diese Machtpositionen später auch sorglos wieder besetzen nachdem eine Medienreform stattgefunden hat und die Medien nicht mehr Sprachrohr dieses "neuen Adels" sind, wenn Kinder nicht mehr vom 6. Lebensjahr an der Gehirnwäsche unterzogen werden, wenn die Geschichte kein küstlich gestaltetes Objekt mehr ist, sondern sich selber schreiben darf, wenn Berichterstattung objektiv und den Völkern verpflichtet ist.
Zum Seitenanfang
 

Homepage  
IP gespeichert
 
IloveUbabe
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 557
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #27 - 26.01.11 um 15:47:26
 
Also wenn ich das jetzt mal so festhalte, ergeben sich bestimmte Diskussionspunkte über die wir mittlerweile Sprechen, und die man aus meiner Sicht trennen sollte, sonst wird es zu unübersichtlich.

Aus meiner Sicht hätten wir da -
TopI:
Wie leitet sich der Aufstand ein? Also eine Frage der Durchführung und geeigneten Mittel zum Zweck und nach dem Auslöser.

TopII:
Die Formulierung von Gesetzmäßigkeiten die Machtmißbrauch bestrafen, Machtmißbrauch gar nicht erst enstehen lassen und die etablierten Machtstrukturen auflöst, welche die Gesellschaft beeinflussen und durch Aktionen die Gesellschaft schädigen.

TopIII:
Wie kann man die Antriebskraft zum Handeln aller Personen in der Gesellschaft dann überhaupt generieren.

TopIV:
Die neue Staatsform


zu TopI
Das ist ja das ursprüngliche Thema des Artikels und noch nicht wirklich ausdiskutiert. Für sich genommen ist das eh nur der Versuch mögliche Szenarien zu beschreiben. Das Eintreten würde sich ja dann zeigen, nur soweit man es mitbekommt, liegt ja doch irgendwas in der Luft.

zu TopII
Welche Maßnahmen zur "Versiegelung" könnte man sich hier vorstellen? Also konkrete Ansätze.

zu TopIII
Also ein wenig ausholend, ist es ja derzeit so dass ich den Antrieb des menschlichen Handelns in der Bedürfniserfüllung sehe. Also das Konzept der Maslowschen Bedürfnispyramide als Grundriß. Wer damit nicht übereinstimmt muss halt was anderes erläutern. Die Ebenen dabei so wie Maslow es beschreibt bauen aufeinander auf. Ohne Deckung der darunter liegenden Ebene ist es maßgeblich schwer möglich die darüber liegende zu erfüllen. Darin liegt dann auch der Knackpunkt. Sofern man den Grundbefdarf über ein Wirtschaftssystem und die Natur decken kann, also Essen Trinken etc. kommen wir zum materielen Besitz. Dieser äußert sich in Vermögen. Umso vermögender man ist an physischem Besitz oder Tauschmitteln, desto einfach ist es sich die darüber liegenden Bedürfnise zu erfüllen. Jedoch haben wir ja schon fest gestellt, dass unter anderem in diesem Vermögen das Potenzial steckt es zu benutzen um andere Menschen zu beeinflussen. Der Widerspruch tritt nun auf. Zum einen braucht es Vermögen um die Bedürfnise zu erfüllen zum anderen ist das Vermögen auch zum Mißbrauch verwendbar. Wenn man also wie du meinst den Adel oder wer auch immer gegen die Interessen der Gesellschaft agiert entmachtet durch den Entzug ihres Vermögens, wieviel Vermögen darf man den überhaupt haben? Eine Begrenzung würde nämlich je nach größe bestimmte Probleme mit sich ziehen. Sobald die Grenze erreicht ist erschöpft sich auch der Antrieb, weil zusätzliches Vermögen nicht mehr den eigenen Bedürfnisen zu Gute kommt. Man würde halt "nur soviel arbeiten" wie man auch muss, bzw auch wenn man Altruismus miteinbezieht, gibt es immer noch eine Gruppe die nicht mehr tun würde als für ihr eignes Dasein nötig wäre. Darüber hinaus ergibt sich in der Bemessung der Grenze Potenzial zum Unmut. Verdeutlichend - würde man nur ein Vermögen in der Menge zulassen, was nur zur Erfüllung kurzfristig reicht, bräuchte es einen Überbau, der die langfristigen Risiken puffert. Das Wiederum nimmt die Eigenverantwortung und würde, wenn der Puffer nicht greift zu Unmut führen. Daraus schlussfolgernd ist es sinnvoller die Eigenverantwortung zu fördern und die handelnde Person sich Vermögen aneignen zu lassen, so dass es zukünftige/langfristig absehbare Risiken selbst tragen kann. Hier stellt sich natürlich die Frage wieviel ist dann genug zur Deckung der Risiken und ist die Menge des Vermögens was für Eventualitäten im Eigentum ist nicht dann schon soviel und kurzfristig nicht doch einsetzbar um damit wieder Einfluss zu nehmen auf andere Personen. Ich sehe hier keine Vernünftige Lösung des Dilemas. Sowohl der Komunismus als auch der Kapitalismus bieten eben keine Antwort um dieses Problem selbstregulierend aufzuheben. Die einzige probate Lösung bisher ist ein Wertesystem, was aber zwangsläufig nicht von allen Individuen der Gesellschaft eingehalten wird zumindest nicht von denjenigen, die sich einen Vorteil schaffen wollen, gegenüber anderen. Diese Werte kann man durch zwei Systeme tradieren. Relegion oder Staatlicher Zwang. Würden wir also Zwang ausüben um diese Werte durchzusetzen sind wir im Bereich der Diktatur angelangt, was ja nicht sinnführend ist. Relegionen sind ebenso ungeeignet zur Durchführung wie uns die Geschichte zeigt.

zu TopIV
Deine Ausführungen kann ich nachvollziehen. Ein bischen Bauchschmerzen macht mir die Thematik der Staatsform ohne Regierung dennoch. Gibt es irgend jemand der sich schonmal nähr damit beschäfftigt hat?
Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 26.01.11 um 16:08:28 von IloveUbabe »  

 
IP gespeichert
 
Erutan
DEFCON 4
*****
Offline


RESISTO

Beiträge: 1924
Geschlecht: male
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #28 - 26.01.11 um 23:33:48
 
Das Problem beim Trennen der einzelnen Unterthemen ist, daß sie alle ineinander greifen.

Ich versuch's aber trotzdem mal und konzentriere mich nur auf Punkt 3

Zitat:
Wie kann man die Antriebskraft zum Handeln aller Personen in der Gesellschaft dann überhaupt generieren.


Du meinst bei einem Aufstand?

Gar nicht wenn Du mich fragst. Ich beobachte das Verhalten des...hmmm...ich nenne ihn mal "Durchschnittsmenschen" schon seit vielen Jahren gezielt in Vereinen. Dort ist es leichter, weil man die Leute alle persönlich kennt und sie auch mal fragen kann, warum sie sich in dieser oder jener Situation so oder so verhalten haben.

Vorweg: Ein Verein ist ein richtiges kleines Abbild eines Staates; insbesondere unsere Elterninitiative des Kindergartens. Es gibt auch Personen, die ganz selbstverständlich nach jedem Pöstchen greifen (also "Regierung" spielen). Und darunter gibt es reihenweise solche, die ihre Macht schamlos ausnutzen.

Nun wäre es eigentlich ganz einfach, dem Einhalt zu gebieten: Man setzt sie einfach ab. In einem Verein von nicht einmal 200 Personen sollte das zu schaffen sein,....oder?

Die Antwort lautet: Nein, es funktioniert nicht. Warum es nicht geht, tja, dazu kann ich auch nichts sagen. Die meisten Menschen scheinen in der Angst vor Repressalien zu leben und immer vom anderen zu glauben, er spiele eh nicht mit.

Was ich aber sagen kann, ist, wie es dann letztendlich funktioniert, solche "Machthaber" abzusetzen: Durch einen regelrechten Sturz und dadurch, daß man den entsprechenbden Platz so lange frei hält bis ein geeigneter Kandidat gefunden wurde.

Im Kindergarten hat das 5 Jahre gedauert. Jetzt läuft's rund und alle sagen Dankeschön. Seltsam nicht? Keiner wollte helfen. Der "Sturz" war eine Aktion von drei Leuten.

Also:
Ich will die Masse der Menschen gar nicht mehr mit einbeziehen. Sie wollen alle eine Veränderung aber sie wollen nicht aktiv opponieren.
Zum Seitenanfang
 

Homepage  
IP gespeichert
 
IloveUbabe
DEFCON 4
*****
Offline



Beiträge: 557
Re: Der kommende Aufstand
Antwort #29 - 27.01.11 um 03:10:06
 
IloveUbabe schrieb am 26.01.11 um 15:47:26:
Wie kann man die Antriebskraft zum Handeln aller Personen in der Gesellschaft dann überhaupt generieren.
Erutan schrieb am 26.01.11 um 23:33:48:
Du meinst bei einem Aufstand?

Nein den Punkt bezieh ich auf den normal Zustand nicht auch den Umstand eines Aufstandes. Ich kann es gerade schlecht ausdrücken. Es geht um den Antrieb im normalen Alltag also warum ein Mensch überhaupt etwas tut. Wo liegt die Motivation zum Handeln.


Zu deinem Vereins-Beispiel. Das ist Gruppendynamik. Das unterläuft ein wenig das Ganze, worauf ich hinaus will. Ich wollte eher vom Einzelnen auf die Gruppe schließen, du machst den Prozeß umgekehrt, unterschlägst aber dabei, dass konkurrierende Gruppe viel aggressiver geschützt durch ihre Masse sich gegenseitig bekämpfen bei gegensätzlichen Interessen, als es Einzelpersonen machen würden, oder gar Einzelpersonen gegen Gruppen.
Desweiteren trägt dein Beispiel mit den 5 Jahren nicht wirklich aus meiner Sicht. Du läßt dabei außer acht, dass der Kindergarten als Einheit voll durchreguliert ist und auch unabhängig von Elternvereinen oder ähnliches funktioniert. Die Eltern die sich beim Kindergarten engagieren, machen das ja nur aus dem Antrieb heraus, ihren Kindern durch zusätzliche Impulse auf das System eine Verbesserung zukommen zu lassen. Das ist ja auch der Zweck einer Gruppe - ein Ziel zu erreichen, das für den Einzelnen schwerer erreichbar ist. Deswegen bildet man ja Zweckvereine. Aber in dem Fall wenn keine Führung da ist erreicht man das Ziel nicht, bzw. kann erst wider etwas ändern sobald man Führung hat. Verstehst du worauf ich hinaus will?
Das soll natürlich nicht bedeuten, dass sich während der 5 Jahr nur Stillstand ereignen würde. Einzelpersonen oder Kleingruppen können bei guter Argumentation auch Änderungen erreichen, jedoch nicht so schnell oder in geringerem Ausmaß, als es eine Gruppe mit dem Druckmittel der Masse machen kann. Vergleich dazu mal Gewerkschaften. Hier wird die Position des einzelnen Arbeitnehmer gegenüber dem Betrieb vielleicht deutlicher. Andererseits sieht man eben auch am Beispiel der der Gewerkschaften, dass die obersten Repräsentaten geschmiert werden bestes Beispiel ist wohl derzeit der spanische Baukonzern der Hochtief schlucken will.

Erutan schrieb am 26.01.11 um 23:33:48:
Also:
Ich will die Masse der Menschen gar nicht mehr mit einbeziehen. Sie wollen alle eine Veränderung aber sie wollen nicht aktiv opponieren. 

Das hat auch mehrere Ursachen. Ich würde da festhalten:
1. Die Gesetzgebung die juristische Hürden aufbaut, die sehr viel Zeit brauchen und deren Ausgang von Gericht darüber hinaus ungewiß erscheinen, nicht zuletzt wegen des Opportunieren durch Richter und Staatsanwälte um ihre eigene Karriere nicht zu gefährden.
2. Die neuerlichste Gesetzgebung siehe Lisabon Vertrag und da wird noch mehr kommen in Zunkunft, die wenn überhaupt bekannt, jeden dazu veranlasst nicht mehr Aufzubegehren, weil man vom EU-Staatskonstrukt sogar angedroht bekommt erschoßen zu werden, wenn man sein Demonstrationsrecht wahrnimmt. Spätenstens wenn die Meinungsfreiheit fällt ist Ende im Gelände.
3. Den zuvor schon angesprochenen Antrieb, wenn man sich auf die NWO-Gegner Dialektik einläßt, wird man "passiviert" durch den staatlichen Druck, die mediale Beeinflussung und Einsatz von technischen/biologischen/chemischen Mitteln (als beispiele Haarp und FunkTerror/Genfood und Pandemien/Lebensmittel- oder Impfstoffe etc.)

Ich würde sagen diese Ursachen kann man nicht als kleine Gruppe oder nur als Einzelperson ändern, man kommt ja nicht in die Führungskreise und offene Agitieren führt zu Vergeltung auch wenn das so nie von Staatsseite aus bezeichnet würde. Also geht es doch schlussendlich nur in der Masse, nicht zuletzt, weil man überall Leute braucht die in den Strukturen wo sie sich befinden die schwarzen Schaafe öffentlich machen um zu "reinigen".

Erutan schrieb am 26.01.11 um 23:33:48:
Das Problem beim Trennen der einzelnen Unterthemen ist, daß sie alle ineinander greifen.

Stimme ich dir zu, allerdings muss man es irgendwo aufdrösseln und ein wenig strukturieren, sonst wird es viel zu komplex und fängt an sich im Kreis zu drehen.
Zum Seitenanfang
 

 
IP gespeichert
 
Seiten: 1 2 3 4 5
Thema versenden Drucken