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Endgame (Gelesen: 4027 mal)
IloveUbabe
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Re: Endgame
Antwort #15 - 29.01.11 um 08:34:53
 
@sequencer23

Die Menge von mehreren Tonnen scheint zwar viel zu sein, andererseits muss man es in Relation dazu setzen wie oft Versorgungsschiffe an die ISS überhaupt andocken.
Vorgesehen waren bei Errichtung 3 Flüge Pro Jahr mit jeweils etwa 9 Tonnen Nutzlast durch Spaceshuttel. Das ist nicht viel.
Hinzu kommt wohl durch die Einstellung des Spaceshuttel Programms eine Lücke in der Versorgung zwischen 2011 und 2014. Sicherlich wird auch niemand wollen verhungerte Astronauten im Orbit um die Erde kreisen zu lassen. Infos zum geschrieben findet man hier http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2009/12/27/es-ginge-zuverlaessig-und-preis...

Nun zur Menge an Nahrung an sich, sind ein paar Tonnen Lebensmittel für über 3 Moante auch nicht so viel. Die Nahrung ist zwar komprimiert und wurde speziell behandelt, aber das läßt das Volumen/Gewicht der Nahrung auch nur in einem bestimmten Maß fallen gegenüber unbehandelten Lebensmitteln.
Mal zum Beispiel:
Zitat:
Auf unserer 116 tägigen Seereise verbrauchten wir bei ca. 330 Mann :
- 6351,5 kg Mehl
- 6270 kg Milch ( ja bei der Bundesmarine wird auch Milch getrunken )
- 8695,1 kg Fleisch
- 21888,4 kg Wurst
- 12540 Eier
- 1268,5 kg Käse
- 752 kg Kaffe
- 22000 Liter Bier Cheesy
- 48000 Liter Softgetränke
- 28000 Stück Schokoriegel Cheesy
- 10000 Paar Würste
- 9000 Stück Eis

http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?PHPSESSID=4c9cbd5f2d2470de307d8ca2e6b...

Nehmen wir mal Mehl 6351,5kg/330 Mann Besatzung = 19,2kg Verbrauch pro Person auf 118 Tage.

Auf 5 Mann Besatzung der ISS hochgerechnet würde man also für 3 Monate ein Verbrauch von 100kg Mehl erwarten.
Klar die haben da oben keine Bäckerei, aber es veranschaulicht etwas, wie schnell mit nur ein paar einfachen Lebensmitteln Tonnen zusammen kommen. Im übrigen ist das ganze Essen in Portionen abgepackt. Bei 120 Tagen und 5 Besatzungsmitgliedern sowie 4 Mahlzeiten pro Tag und da 1x Wasser, 1x Essen, 1x Snack kommen hochgerechnet 7200 Verpackungen zusammen. Und dieses Gewicht läppert sich ja auch  Zwinkernd
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sequencer23
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Re: Endgame
Antwort #16 - 29.01.11 um 14:41:33
 
@IloveUbabe :

Zitat:
- 9000 Stück Eis


hmm eis^^



hast recht, 5 tonnen scheint ertmal viel zu sein, ist aber offensichtlich schnell verbraucht.

da fragt man sich ob es logistisch überhaupt machbar wäre eine grössere menge menschen (sagen wir 100.000) in einer unterirdischen anlage über längere zeit zu ernähren...

als zeitraum würde ich mal minimum 1-3 jahre ansetzen.

man müsste dann wohl auch auf künstliche landwirtschaft mit beleuchtungsanlagen setzen um den grundbedarf an nahrungsmitteln zu gewährleisten.
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IloveUbabe
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Re: Endgame
Antwort #17 - 29.01.11 um 15:33:07
 
Sagen wir es mal so,.. mir hängt da zum Beispiel in Erinnerung Biosphäre 2 - http://de.wikipedia.org/wiki/Biosph%C3%A4re_2

Die Versorgung mit entsprechenden Vorräten kann man schon für eine größere Anzahl an Personen organisieren auch auf längere Zeiträume. Autark eine große Menge an Leuten zu versorgen würde ich aber derzeit als ausgeschlossen auffassen, wie es bei einem Generationenraumschiff notwendig wäre. 1-3 Jahre denke ich wäre auch recht hoch angesetzt. Mehr als 1 Jahr denke ich ist nicht drin, sonst braucht es eine Infrastruktur, die über einen schlichten Bunker hinaus geht. Davon ab, ist es auch eine Frage der Rationierung der Mittel. Die besagte tägliche Schale Reis sei mal in dem Zusammenhang genannt.
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sequencer23
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Antwort #18 - 29.01.11 um 15:54:01
 
100.000 menschen geht nicht... krass, wenn man bedenkt das es sich hierbei gerademal um die bevölkerung einer einzigen großstadt handelt.

vom schweregrad des endzeitszenarios wäre jezt abhängig, wie lange eine autarke versorgung notwendig ist.

um hypothetisch den planeten neu zu bevölkern, bedarf es einer gut ausgebildeten, gemischten siedlergruppe. häufig wird von einer bevölkerung von über 1000 personen gesprochen, um eine genetische verarmung (inzucht) zu vermeiden.
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Re: Endgame
Antwort #19 - 29.01.11 um 19:29:18
 
szenario

nuklearer winter (atomkrieg/ausserirdische raumkorper)

min. 1 jahr
1000menschen (geburt bis tod ) LE max.60

zu erlautern sind:
-Lebensmittel (wasser,photosynthese
  ->ferner nahrboden und samen.)
-Schutz(nuklearer niederschlag,
temperatur)
-hygiene (abwasser,medizin)

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sequencer23
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Re: Endgame
Antwort #20 - 29.01.11 um 21:12:04
 
hast du wieder deine medikamente nicht eingenommen??? *zeitungspatsch*
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sequencer23
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Re: Endgame
Antwort #21 - 29.01.11 um 22:04:40
 
schreibe mal so, als ob keiner der grerade erdbeeren geraucht, hat versteht was du meinst...
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sequencer23
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Re: Endgame
Antwort #22 - 31.01.11 um 16:35:44
 
hab grade ne erdbeere geraucht und versuche mal das ganze weiter zu spinnen^^

Zitat:
szenario

nuklearer winter (atomkrieg/ausserirdische raumkorper)

min. 1 jahr
1000menschen (geburt bis tod ) LE max.60

zu erlautern sind:
-Lebensmittel (wasser,photosynthese
  ->ferner nahrboden und samen.)
-Schutz(nuklearer niederschlag,
temperatur)
-hygiene (abwasser,medizin)


als wesentliche faktoren werden wasser und energie benötigt. da eine unterirdische großstadt scheinbar nicht zu realisieren wäre, müsste man dann 100 bunker mit einer population von 1000 anlegen.

bei einem atomkrieg würde 1 jahr nicht ausreichen um wieder nach draussen gehen zu können.

frischwasser ist glaub ich das grösste problem, da davon ja auch bewässerung für nahrungsmittel abhinge.

wasser recyceln geht nur begrenzt. wir haben ja heute in unserem leitungswasser zwar relative keimfreiheit... was jedoch chemische rückstände aus eingenommenen medikamenten oder hormone aus antibabypillen betrifft, können diese nicht gefiltert werden.
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« Zuletzt geändert: 31.01.11 um 17:36:52 von sequencer23 »  

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sequencer23
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Re: Endgame
Antwort #23 - 01.02.11 um 00:51:56
 
als der komet shoemaker-levy 9 damals im juli 1992 jupiter frontal erwischt hat, wurde er durchs bestimmte kräfte zersplittert.
------
Zwischen dem 16. Juli und dem 22. Juli 1994 tauchten die Bruchstücke des Kometen Shoemaker-Levy 9 in Jupiters südlicher Hemisphäre mit einer Geschwindigkeit von 60 km/s ein, und setzten dabei die Energie von 50 Millionen Hiroshima-Bomben (welche eine Sprengkraft von ca. 16 kT TNT aufwies) frei. Dies war das erste Mal, dass die Kollision zweier Körper des Sonnensystems und die Auswirkungen eines solchen Impakts direkt beobachtet werden konnten.
------

sollte hier auf dieser erde ein solches ereignis statfinden, wäre wahrscheinlich kein bunker tief genug... und alle weiteren überlegungen obsolet... gute N8
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sequencer23
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Re: Endgame
Antwort #24 - 03.02.11 um 01:32:28
 
es gab mal einen versuch im dritten reich einen grösseren bunker zu bauen: "projekt riese" mit platz für ca 20.000 menschen, im schlesischen eulengebirge nahe wüstewaltersdorf, heute walim in polen.

das projekt wurde nie beendet. vielleicht haben sie dann auch festgestellt, das es zu "riesig" war.

Alle Stollen gestalten ein Dreieck. Höchstentfernung zwischen Stollen beträgt ca. 7 km. Der Komplex wurde durch Schmalschpurrbahnennetz, das Baustoffe beförderte, verbunden.

http://www.niederschlesien.net/artikel/riese-komplex-eulengebirge
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Ilum
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Re: Endgame
Antwort #25 - 05.02.11 um 20:57:36
 
Das Objekt Riese ist ein sehr komplexes System aus der Zeit des Dritten Reiches.
Es besteht aus einer Reihe von Einzelanlagen, deren Zuordnung zu den FHQ bis strittig ist.
Bis heute sind wahrscheinlich nicht alle Anlagenteile bekannt, bzw. man weis nicht wofür sie genutzt wurden.
Um einen Berg namens Mulenberg, südöstlich von Waldenburg gelegen, gruppieren sich mehrere unterirdische Einzelanlagen ohne bekannte Verbindung zueinander.
Die Entfernung der Einzelanlagen zu diesem (bislang theoretischen) Zentrum beträgt zwischen 1,2 km und 2,2 Km.
Zur Anlage Riese wird nach derzeit herrschender Meinung auch Schloß Fürstenstein gerechnet.
Das befindet sich wenige Kilometer nördlich von Waldenburg und damit 21 km vom "Zentrum".

Anfang 1944 beauftragte Himmler Hans Kammler mit dem Geheimstützpunkt "Der Riese".
In dem oberirdischen Teil, dem megalithenförmigen Bau sollen Flugscheiben getestet worden sein.
Die Außenverkleidung existiert heute nicht mehr.
Frage mich allerdings warum die Tests nicht sinnvollerweise eher unterirdisch durchgeführt wurden, falls überhaupt...

Ortsbestimmung:
6 Km nördlich von Nowa Ruda, Polen, Google maps / earth: 50° 37`43“ N    16° 29` 39“ O

Weitere Bilder siehe:
http://www.zdrach.za.pl/albumy/lk2/index.html#gallery=page_1

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Andreas
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Wer viel popelt bekommt
große Nasenlöcher!:-/

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Re: Endgame
Antwort #26 - 12.04.11 um 21:41:33
 
Nun, wenn die Erde aufbricht ... ich denke mal das da nen Bunker,egal wie tief und dick, völlig vorm Arsch ist. Praktisch wäre das nen Fahrstuhl in die von Dir ersinnte "Hölle" ... da wäre es auch völlig Schnuppe ob Mutter Erde hohl und voller Höhlenbewohner wäre die Dich empfangen könnte, wenn sie es wollten .... Ne Reise in den Weltraum ... den kannste Dir eh nicht leisten denn das können nur unsere "Leistungsträger" verstehst: Promis wie die Katzenberger, Hermanns, Hella von Sinnen, alle Nieten von DSDS, Ingo Appelt, Fritz Wepper (quatsch, der nicht, der überlebt ohne GEZ keinen Tag ), Boris Becker, Sexy Cora ( ach, geht nicht, die ist an ihren Titten erstickt, sorry! ), Westerwelle ect, ect ... wäre doch für Dich als klardenkenden Menschen sicher die Hölle unter lauter irren ....  Laut lachend wäre mit diesen Aussichten nicht eine normale Apokalypse ne Befreiung für Dich? Erde zerbricht und Du bist einfach weg?! Nen Feuersturm der anbraust und Dich in Millisekunden zu Staub zerfallen lässt den eh keine Sau mehr begraben kann, das ist doch besser als jetzt schon drüber nachzugrübeln wie man solch Teil überleben könnte. Wenn das von Dir geschilderte Szenario eintrifft sitzt Du weder in nem Bunker in China noch in ner Weltraunkapsel mit all den Idioten welche sich nicht mal alleine die Unterhosen waschen können. Find Dich damit ab; knallt es mal wirklich sind wir alle weg. Alle! Ausser nen paar Mikroorganismen die sich irgendwie durchwurschteln wie damals, nach den ersten Apoklypsen.
Grüße,
Andreas Zwinkernd
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Viel Schlechtes entsteht, indem man Gutes übertreibt. (Thornton Wilder)
 
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Harvester
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Re: Endgame
Antwort #27 - 09.07.12 um 02:07:21
 
Zitat:
Nun, wenn die Erde aufbricht ... ich denke mal das da nen Bunker,egal wie tief und dick, völlig vorm Arsch ist. Praktisch wäre das nen Fahrstuhl in die von Dir ersinnte "Hölle" ... da wäre es auch völlig Schnuppe ob Mutter Erde hohl und voller Höhlenbewohner wäre


so siehts aus...

eigentlich können wir uns nur frisch machen und abwarten, was da kommt..

jemand hatte in nem anderen thread gemeint, dass es wahrscheinlich am besten wäre, im falle einer solchen katastrophe direkt zu sterben, weile einem somit vieles erspart bliebe...

villeicht stimmt das, aber ich würde wohl weitermachen wollen.
der gedanke, bis zu welchem punkt dieses "weitermachen" geht erschreckt mich allerdings...
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