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Das Pendulum Experiment (Gelesen: 4488 mal)
Aki
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Beiträge: 7
Das Pendulum Experiment
01.02.11 um 23:17:50
 
Hallo alle Zusammen!

Ich komme mit dem Pendulum Experiment nicht klar.

Ich habe verstanden, dass bei dem Experiment überraschenderweise der Abstand der Beigewichte unten weiter voneinander entfernt waren als oben. Das widerspricht genau dem Bild/Theorie dass der Anziehungpunkt in der Mitte der Erde liegt.

ABER: Auch wenn der Anziehungspunkt in der Erdkruste liegt (bzw für jedes Pendel ein Anziehungspunkt aus den vielen des gekrümmten Mantelkerns= "Fläche"), müsste der Abstand unten doch kleiner sein.
Der Ursprung der Kraft (egal ob zug oder druck)ist doch in der Verlängerung der, in dem Fall, Pendelschnüre.
Mache ich hier einen so groben Denkfehler???

Das würde aber heissen, dass das Zentrum der Kraft ÜBER der Erdoberfläche ist, was nur (?) die Fliehkraft sein kann, was wiederum bedeutet, dass wir auf der INNENSEITE der Erde sind...
Das würde auch damit korespondieren, dass die Menschen/Wesen in der, ich nenne sie jetzt mal, anderen Erdenwelt größer sind, weil auf uns ja dann die Fliehkraft UND die Gravitation/Massenenziehung "drücken" würde bzw auf die anderen nur die Gravitation.

In dieselbe Kerbe schlägt der Umstand/Bedenken, dass unser Auge die Welt ja auf den Kopf dreht ( und das Gehirn das wieder wettmachen muss (Babies sehen in den ersten Tagen "verkehrt"), was zusätzliche Energie kostet, die besser genutzt werden könnte (Körpergröße, geistige Entwicklung, etc).
Das heisst: Wenn mein Gehirn diese Arbeit nicht macht (interessanterweise macht das Gehirn das auch/trotzdem, wenn ich künstlich wieder zurückdrehe!), dann sehe ich alles auf dem Kopf stehend und das Weltall würde kleiner werden, wenn ich nach oben schau. ALso genau so, wie auf der Innenseite der Erde.

Oder anders gefragt: Was sind eigentlich die "Beweise", dass wir uns auf der äusseren Seite der Erde befinden?
Auf der Innenseite gibt es, soweit ich das gelesen habe, auch eine Nacht und Sterne.
Der Übergang von einer Seite auf die andere wäre nicht wirklich voneinander zu unterscheiden, oder?

Ich bin SEHR gespannt auf eure Meinungen/Berichtigungen!

Alles Gute
Aki
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Aki
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Beiträge: 7
Re: Das Pendulum Experiment
Antwort #1 - 01.02.11 um 23:23:35
 
Zusatz: Und es gibt Wissenschaftler, die behaupten, dass wir in einem schwarzen Loch sind. Schwarze Löcher haben doch die Eigenart, dass sie Licht und Materie "komprimieren", also "verkleinern".... mein kopf raucht ... Zwinkernd
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Ernsthaft
DEFCON 3
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Beiträge: 168
B/BRB
Re: Das Pendulum Experiment
Antwort #2 - 02.02.11 um 14:39:55
 
also fliegen satelliten  der mond/sonne, unsere planeten im inneren der erde?gruss
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Aki
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Beiträge: 7
Re: Das Pendulum Experiment
Antwort #3 - 02.02.11 um 18:35:12
 
nicht sehr konstruktiv, aber immerhin ...

satelliten, Mond, Sonne etc sind natürlich nicht im Inneren der Erde (Erdkern/Erdmantelkern), sondern zwischen den beiden Seiten der innenseite der Erde. Mir fällt es auch schwer das vorzustellen, weil ich schwarze Löcher und Lichtkrümmung noch nicht ganz intus habe.
Interessant in diesem Zusammenhang finde ich, dass Aphel, der "Punkt der elliptischen Bahn, die ein Planet um die Sonne beschreibt, welcher der Sonne am fernsten ist", der Erde auch schwarze Sonne genannt wird.

Wie erklärst du dir die Erlebnisberichte in denen in der Inneren Erde es auch Nacht (und Sterne!?) gibt??

Wie erklärst du dir die Ergebnisse der Experimente mit dem Pendel??

Auch Gruß
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werjo
DEFCON 4
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Beiträge: 558
Re: Das Pendulum Experiment
Antwort #4 - 17.02.11 um 01:15:47
 
Es gab mal das Modell, das der Raum anders gekrümmt ist und das Universum quasi umgekrempelt ist. Diese Theorie bzw Hypothese besagt das das ganze Universum innerhalb einer Kugel ist und die Erde die Kugelschale darstellt. Das hat aber nix mit nem schwarzen Loch zu tun sondern erfordert ne sehr komplexe Geometrie.

Es handelt sich dabei aber um eine mathematische Spielerei die zu ziemlich komplexen Gleichungen führt und was viel wichtiger ist. Es ist für uns egal wie es wirklich aussieht da dieses Model zum aktuellen Modell isomorph ist. Man kann ohne Einschränkungen zwischen den Modellen umrechnen.

Allerdings sind wie gesagt die Gleichungen sehr kompliziert und es werden viele Zusatztheoreme benötigt um zum beispiel relativistische Phänomene zu berücksichtigen.

Diese Theorie hat aber nix mit einer hohlen Erde wie sie in diesem Forum gesehen wird zu tun. Es ist wie gesagt eher eine mathematische Spielerei die Isomorphismen zwischen algebraischen Konstrukten ausnutzt. AUf die Realität oder was wir beobachten können hat sie keine Auswirkung da die Axiome so formuliert sind das alles beim alten bleibt und nur anders gerechnet wird.
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net_seeker
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Beiträge: 23
Re: Das Pendulum Experiment
Antwort #5 - 15.03.12 um 13:05:53
 
Halli Hallo zusammen,

ich finde dieses Forum hier hoch interessant und möchte mich gerne konstruktiv beteiligen. Bestehende Glaubenssätze in Frage zu stellen macht ziemlichen Spaß, und wenn man dabei der Wahrheit auf die Spur kommt, umso besser. Wahrheit ist ja bekanntlich ein guter Freund der Realität, und erkennt sich selbst auch wieder, soll heißen eins und eins passt ziemlich gut zusammen, wenns wahr ist.

Aber beim Therma zu bleiben: das mit den Pendeln scheint ja mehrfach belegt zu sein. Auch auffallend, daß sich die Ergebnisse anscheinend weitgehend entsprechen. Hier fehlen allerdings links zu den hartkernigen Ergebnissen der eigentlichen Messungen. Gibt es da näheres?

Nun mal eine Bestandsaufnahme: wir gingen bisher davon aus, die Gravitation sei ziemlich gleichförmig in Richtung Erdmittelpunkt verlaufend. Die Erde eine massive Kugel, und daher auch ein gleichförmiger Verlauf der Gravitationskraft, in Richtung Zentrum gerichtet. So weit so gut.

Nun die Wirkung der Gravitation. Sie krümmt ja angeblich den Raum. Angeblich schreibe ich hier deshalb, weil ich diesen ganzen Kram um die RT (Relativitätstheorie) und so weiter für ziemlich theoretisch halte und mich Frage, inwieweit das nicht nur ein Modell in unseren Köpfen ist. Es ging ja damals eher darum, ein massefreies Medium, welches elektromagnetische Wellen transportieren kann und auch räumlichen Dimensionen folgt, entweder dingfest zu machen oder zu widerlegen. Daher die Gedankenexperimente zur RT. Tut mir leid, ein Ding kann nicht entweder Teilchen oder Welle sein, da ja ein Teilchen Masse hat, was eine Welle eben nicht hat. Da akzeptiere ich liebend gerne lieber eine parallele energetische Raumebene (Dimension), welche eben nur masselosen Erscheinungen wie eben Lichtwellen vorbehalten ist und eben auch mindestens dreidimensional ausgerichtet ist, sich in diesem Bereich mit unserer harten materiellen Ebene eben deckt. Was ist da so schwer dran?

Ok, nun zu den Pendeln. Was passiert, wenn die lange Pendelschnur unterwegs unterschiedlichen Gravitationskräften ausgesetzt ist, da eben die Gravitation nicht gleichförmig wirkt über die ganze Länge, sondern leicht unterschiedlich, je nachdem durch welchen Bereich der Gravitations"feldlinien" sie gerade durchläuft? Da müsste die Schnur doch krumm sein, auch wenn man das evtl. nicht erkennen kann, weil das Licht sich mit"biegt". Obwohl ich jetzt wieder der RT folge...

Nun aber zu den Enden. Ok, der Abstand ist weiter auseinander. In welcher Größenordnung? 1%, 0,001%, noch geringer? Schon im Bereich einer errechneten "Raumkrümmung" ?? Alles Fragen, welche ohne Daten schwer zu beantworten sind. Also sind wir wieder bei den links zu den Daten der Versuche. Die brauchen wir.

Solange wir nicht ein schlüssiges und erklärbares Modell der Gravitation in den Händen haben, brauchen wir uns über die Position der Pendelenden usw. nicht wirklich Gedanken zu machen, da die Gravitation ja hier ein Hauptfaktor sein kann.

War die Gravitation nicht eines der Dinge, welche bis heute "unerklärlich" sein sollen mit den vorhandenen "Theoriemodellen"? Wenn ich mich recht entsinne?

Also, wir brauchen verlässliche Daten ...

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