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antika (Gelesen: 16517 mal)
Ilum
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Re: antika
Antwort #15 - 11.05.11 um 14:19:24
 
Zitat:
Vor ungefähr 20 Jahren war ich eifriger Perry Rhodan-Leser


ach nee - war ich von ca. 20 Jahren auch  Smiley

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Erutan
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RESISTO

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Re: antika
Antwort #16 - 11.05.11 um 20:30:33
 
Echt? Weißt Du noch wie die Geschichte genau ging und was dahinter steckte?
Hab' den Perry Rhodan-Konsum im darauffolgenden Zyklus eingestellt und vor ein paar Jahren bei einem Umzug alle Hefte weggeworfen.
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Ilum
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Lübeck
Re: antika
Antwort #17 - 11.05.11 um 22:04:54
 
Nein leider nicht, den Zyklus kenne ich auch nicht, hab wahrscheinlich davor aufgehört die Erstauflage zu lesen.
Später hab ich dann noch mit den dicken Buchversionen weiter gemacht (Zusammenfassung der Hefte).
Hat mich zwischendurch, bis heute, immer mal wieder gereizt damit anzufangen...
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Azatoth
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Re: antika
Antwort #18 - 12.05.11 um 16:52:35
 
Erutan schrieb am 09.05.11 um 14:52:39:
Im Zusammenhang mit dem Christentum habe ich ja schon mehrfach in älteren Postings darauf hingewiesen, daß es sich in meinen Augen um einen "unseligen" Zusammenschluß aus Enlilitentum und Enkitentum, also um den, zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon entwickelten jüdischen Monotheismus und mindestens einem römisch heidnischen Kult (ich tippe auf Mithras) handelt. In meinen Augen ist das auch einer der Gründe für die zahlreichen unterschiedlichen Abspaltungen, die es schon relativ früh und dann später noch mehrfach im Christentum gegeben hat.
Viele dieser Abspaltungen haben einen viel größeren Bezug zum Enlilitentum als die römisch Katholische Kirche, die ich hier als "Musterbeispiel" für das betrachte, was nach dem Willen römischer Planer das Christentum darstellen sollte.

Wenn wir uns beispielsweise einige protestantische Sekten, wie etwa die Amish, die Baptisten etc. betrachten, dann finden wir dort häufig - wenn auch nicht immer - eine deutlichere Bezugnahme auf rein monotheistische Eigenschaften, als im Katholizismus. Anders ausgedrückt: In diesen Gruppierungen wurde das Enkitentum verdrängt.

Doch das führt uns nun vom eigentlichen Thema weg. Die Frage war ja: Kann es sein, daß die "Besessenheit" der Christen möglicherweise etwas mit einer parasitären Infektion zu tun hat.


Mir ist der Bezug zum Christentum wichtig, weil ich selber Christ bin, mich aber von den großen Gemeinden eindeutig distanziere. Der Begriff Christentum ist leider sehr negativ behaftet, und das sicher auch nicht zu Unrecht, und ich geb dir auch teilweise Recht.
Als Christ ist meine Grundlage einzig und allein die Bibel, und was die Kirchen heute lehren, hat fast nichts mit der Bibel zu tun.
Du sprichst das Enliliten- und Enkitentum an. Auf das Thema bin ich vor ewigen Jahren mal durch das Buch "Auf ein Wort" von www.zurwahrheit.de gestoßen. Unterm Strich wird da gesagt, dass im Christentum die Rolle von Satan und JHWH vertauscht wurden. Dass JHWH eigentlich der menschenverachtende Enki wäre, und Enlil der der Menschheit die Erkenntnis und Freiheit geben wolte, war der, den man unter Satan versteht. Enlil entspräche dem griechischen Prometheus.

Grundlage dieses Gedankens ist der Mythos von Satan als gefallener Engel. Die Sache ist nur, dass das überhaupt nicht so in der Bibel steht, sondern eine Irrlehre ist. DEN Satan nach "christlichem" Verständnis gibt es somit auch nicht, somit führt auch die Verbindung mit Enki und Enlil in die Sackgasse. Die genaue Herleitung dieses Mythos ist schon etwas rahmensprengend, deswegen geh ich da nur bei Bedarf an dieser Stelle drauf ein. Jedenfalls hielt dieser Mythos Einzug ins Christentum, ebenfalls wie die andren Irrlehren, wie ich vorher schon sagte, damit die Heiden leichter zum Christentum bekehrt werden könnten. Das war jedenfalls die Idee dahinter.

Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der Geschichte Jesu und Mithras ist ebenfalls nicht zufällig, kann aber weniger aus den Berichten der Apostel und Propheten hergeleitet werden, sondern ist eine nachträgliche Überstülpung der Kirche, die das Geburtsdatum Mithras auf Jesus übertrug. Aus der Bibel kann der genaue Tag der Geburt Jesu jedenfalls nicht hergeleitet werden. 100 % kann man aber sagen, dass es nicht mal im Dezember war.


Zitat:
In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch interessant, daß es diese Sichtweise nicht nur im Christentum gibt, sondern daß sie auch bei anderen Religionen, so etwa auch dem Judentum und dem Islam, bekannt ist.

Das mit dem Islam ist selbstverständlich ebenfalls kein Zufall, und basiert im Groben auch auf dem Christentum und Judentum. Der Islam ist ja die zuletzt hervor gekommene Richtung.
Beim Judentum muss aber differenziert werden. Das biblische Judentum gab es in der Form fast gar nicht, sondern war ein Ideal, welches die Schreiber des AT im Sinne hatten. Praktischerweise war es nämlich so, dass sich fast keiner vom Volk Israel an das hielt, was verkündet wurde. Genau das war auch das, über das JHWH geklagt hatte, was letztlich dann zur Zerstörung Jerusalems und Verschleppung der Israeliten nach Babylon führte. JHWH sprach durch seine Propheten und rief das Volk zur Umkehr. Aber sie hörten nicht. So weit zumindest der Text.
Wen wundert es da, dass die Archäologen in Israel überall Götzenstatuen und Figürchen ausgruben ?
Die stammen ja von den abgefallenen Israeliten, und nicht von den Schreibern des AT bzw. den Anhängern JHWHs. Das wird alles haar klein berichtet in den Büchern der Könige, Chroniken und bei den Propheten hauptsächlich Jesaja, Jeremia und Hesekiel.
Bis heute ist das Judentum abgefallen, eine Verschmelzung mit dem Heidentum. Und genau aus dieser Verschmelzung splitterte sich später auch das heutige große Christentum ab, die weltlichen Kirchen. Denn die ersten missionierten Christen waren ja Juden bzw. Diasporajuden. Dieses Anhängen von Götzen ist ja eine Thematik die Paulus in der Apostelgeschichte und in seinen Briefen aufgreift.
Das Problem ist also alles andere als neu.


OK, was ich im Grunde sagen will : Diese Besessenheit die du ansprichst, ob das jetzt Bakterien, Viren oder was auch immer sind, ist nichts, was man mit der tatsächlichen Lehre der Bibel vereinbaren kann. Die Ähnlichkeiten im Christentum, Judentum, so wie im Islam, wurden erst später übernommen aus anderen Religionen, und ein gewisses Verständnis was sich daraus entwickelte, verselbstständigte sich über die Jahrhunderte so weit, dass auch später die Bibeltexte anhand dieses Verständnisses ausgelegt und auch übersetzt wurden. Und das sage ich jetzt mit aller Deutlichkeit :
Die Texte wurden wider besseren Wissens falsch übersetzt, um mit bestimmten Ideen in Einklang gebracht werden zu können.
Das sind die Methoden der Hure Babylon, zu welchen ich auch die Fachwelt der Theologen zähle, die ihr Studium an einer weltlichen Universität absolviert haben, und entsprechend den Lehren Babylons ausgebildet wurden.
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Erutan
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RESISTO

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Re: antika
Antwort #19 - 12.05.11 um 20:24:07
 
Zitat:
Auf das Thema bin ich vor ewigen Jahren mal durch das Buch "Auf ein Wort" von www.zurwahrheit.de gestoßen.


Interessant. Da ist wohl - unabhängig von mir - noch jemand zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.
Zu ähnlichen aber nicht gleichen, denn eine Vertauschung von "Gott" und "Satan" gibt es in meiner Betrachtung nicht bzw. läßt sich (wenn man darauf besteht) nur am Rande ableiten.

Grundlage meiner Überlegungen ist die Frage: Wer der Elohim, die im hebräischen Original der Genesis erwähnt werden ist der Judengott JHWH?
Die zweite Frage ist dann? Welche Rolle spielten die anderen "Götter".

Ich bin mir - ehrlich gesagt - (noch) nicht 100% sicher, daß es sich dabei wirklich um Enlil gehandelt hat, oder um einen seiner Söhne. Worin ich mir jedoch ziemlich sicher bin, ist, daß es sich - schon in Ableitung seines althebräischen Namens - um einen An.Unna.Ki gehandelt hat, der mit Jupiter assoziiert wurde, womit viele An.Unna.Ki von vorn herein ausscheiden würden.
Als zweiten Schritt habe ich mir seine "Taten" angeschaut, die sowohl im alten Testament, wie auch in älteren Schriften existent sind - etwa der Flut.
Dort finden wir Enlil als Schlächter der Menschheit, der sie vernichten will und es ergibt sich ein Gesamtbild, wonach er eine Flut als letzte Maßnahme verwendet, um dieses Ziel zu erreichen; ein Vorhaben, das letztendlich offenbar durch das Eingreifen En.Kis zumindest insoweit vereitelt wird, als daß die Menschheit als solches überlebt.

Somit sind Enlil oder einer seiner Söhne als der jüdische Gott JHWH und En.Ki als sein Gegenspieler ziemlich sicher. Daß En.Ki dabei unbedingt mit dem christlichen Satan oder Teufel gleichgestellt wird, ist dabei ziemlich weit um sechs Ecken gedacht. Wohl aber dürfte es sich bei der "Schlange im Paradies" um En.Ki gehandelt haben. Und bei genauerer Betrachtung war auch nicht unbedingt schlecht was er tat.

Um dem Ganzen vielleicht noch die Krone aufzusetzen und festzustellen, welch ungeheurer Schlächter Enlil ist:
Auch der kanaanitische "Gott" Moloch, dem angeblich Kinder geopfert wurden, ist ein Stiergott und er kommt aus dem gleichen Gebiet wie JHWH.

Und auch andere Kulturen kannten einen ähnlichen Schlächter. So opferten die Kelten vorgeblich dem "Gott" Taranis, indem sie Menschen lebendig in Strohpuppen einbanden und anzündeten.

Auch im alten Testament gibt es Hinweise auf Kinderopferungen, doch gehen die nicht bis zum Letzten. Ich nehme allerdings an, daß sie irgendwann entschärft wurden.

Somit könnte man vielleicht sagen, daß es in meiner Überlegung nicht um eine mögliche Vertauschung von "Gott" und "Satan" geht, sondern um eine allgemeine Klarstellung um die Gemütsverfassung jener Person, die durch das Judentum primär in noch zwei andere Weltreligionen und sekundär in fast jede Religion weltweit eingeflossen ist. Enlil hat seine Vormachtstellung sowohl im griechischen Pantheon (Zeus), als auch im nordischen (Thor), germanischen (Donar) und sogar im hinduistischen (Shiva) eingenommen.

Die heutige, vorherrschende Meinung ist, daß bei der Weiterentwicklung der Religionen und Umwandlung hin nzum Monothismus, die heidnischen Götter zum Einen Monotheistengott zusammengefaßt wurden.

Dabei wird das ambivalente Verhalten dieses "Gottes", der einerseits die Menschheit vernichten will, gleichzeitig aber den gerechten Noah rettet, erzeugt.

Ich halte diese Sichtweise für absolut falsch, denn aus dem Atra Hasis geht ganz klar und eindeutig hervor, daß es Enlil war, der die Menschheit vernichten wollte und daß es mit Atra Hasis ein Priester des En.Ki war, der die Problme immer wieder an En.Ki heran trug und der letztendlich von En.Ki mit dem Bau eines "wasauchimmer" beauftragt wurde.

Für mich steht zweifelsfrei fest, daß es sich bei dem Monotheistengott eindeutig um einen bestimmten heidnischen Gott (An.Unna.Ki) gehandelt haben muß und daß dieser aus der Familie Enlils stammte.

Außerdem steht für mich fest, daß es sich dabei um den schlimmsten, menschenverachtensten, ja lebensverachtensten An.Unna.Ki gehandelt hat über den die antiken Quellen zu berichten wissen.
Ein Dummkopf, der mit viel zu viel Macht ausgestattet ist und handelt, ohne nachzudenken oder die Folgen abschätzen zu können.

Zitat:
Wen wundert es da, dass die Archäologen in Israel überall Götzenstatuen und Figürchen ausgruben ?


Nach meiner Ansicht war das Judentum anfangs heidnisch und wurde erst recht spät zu dem Monotheismus, den wir heute als solchen kennen.
Warum wohl sollte ein "Gott", der ohnehin der einzige ist, verhindern wollen, daß andere Götter angebetet werden?

Daß im Heidentum oft nur einem Gott gedient wurde, war üblich. Auch in Babylon herrschte lange Zeit Marduk als Stadtgott.
Heute wird das Heidentum immer mit Vielgötterei (Polytheismus) gleichgestellt, was es aber nicht ist. Der größte Unterschied liegt in der Betrachtung eines Gottes.
Und diese Betrachtung war anfangs auch im Judentum typisch heidnisch. Moses konnte seinen Gott sehen und mit ihm sprechen....behauptete er angeblich.

Ich schimpfe hier zwar immer auf den Monotheismus, doch sollte ich lieber auf den veresoterikten Monotheismus schimpfen, der in Gott keine Person sieht, die irgendwo ihre Wurzeln hat.

Den größten Rückschritt zum Heidentum hat der Katholizismus geschafft, zeugte deren Gott doch tatsächlich wieder einen Sohn...naja, im übertragenen Sinne.

Gleichzeitig haben wir den Christen aber auch die größte Verwischung der Quellen zu verdanken. So machten sie aus "Elohim" (= die Mächtigen) einfach "Gott". Und letztendlich waren es auch nicht zuletzt die Christen, die den Typren, mit dem im alten testament Moses noch sprach, zu einem geisterhaften, überall gleichzeitig anwensenden Wesen machen, das allmächtig ist und das Universum erschuf.
Und nicht zuletzt war sie es auch, die aus dem griesgrämigen Jahweh oder Eloah (Herr, Herrscher, Mächtiger) (was schon eine Untertreibung war) einen gütigen, hilfsbereiten, "lieben Gott" machten.

Allerdings müssen wir andererseits auch - wenn wir in Jesus eine Forterzählung der Wiederauferstehungsgeschichten des Mithras, Bacchus, Dyonisos, Dumuzi etc. sehen - sagen, daß dieser Gott, der Jesus gezeugt hat, dann nicht Jahweh gewesen sein kann, sondern En.Ki war, auch wenn einige der genannten Personen enlilitische Väter hatten.
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« Zuletzt geändert: 12.05.11 um 21:10:13 von Erutan »  
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Re: antika
Antwort #20 - 29.05.11 um 17:26:09
 
Der Gott Israels gilt unzweifelhaft als der von Ewigkeit her existierende Schöpfer der Welt, der Menschen und allem was existiert. Das wird durch zahllose Verse im AT und auch im NT belegt.

Hier mal ein paar Beispiele :


2. Mose 20, 11

4. Mose 27,15-17

5. Mose 10, 14

2 Könige 19,15

Hiob 38
Hiob 39

Psalm 146,6

Sprüche 8, 26 - 29
Sprüche 30,4

Jesaja 37,16
Jesaja 42,5
Jesaja 44,24
Jesaja 45,12
Jesaja 66,1-2

Jeremia 51,15

Sacharja 12,1

Nehemia 9,6

Johannes 1,1-4

Apostelgeschichte 4,24
Apostelgeschichte 14,15
Apostelgeschichte 17,24-28

Römer 1,19-20
Römer 4,17
Römer 11,36

Offenbarung 4,11
Offenbarung 14,7


Diesen Anspruch stellen weder Enki noch Zeus noch irgendwelche anderen höchst verehrten Götter anderer Kulturen. Der eine Schöpfergott, sofern er überhaupt Erwähnung fand, war nur eine relativ unbedeutende Randerscheinung, der weder geopfert, noch ihr sonst ein bedeutsamer Dienst zuteil wurde. Zumindest nicht im gesamten vorderen Orient.

Zudem spricht Gott durch seine Propheten und sagt, dass er allein ist (5. Mose 32,39 ; Jesaja 44,24). Es waren also keine anderen Götter neben ihm, die die Welt mit ihm zusammen geschaffen haben. Dass Wort Elohim, zwar ein Pluralwort, wird aber nicht ausschliesslich im Plural gebraucht. In 2. Mose 4,16 sagt JHWH zu Mose, dass Aaron sein Mund und er sein Elohim sein soll. In 2. Mose 7,1 steht was ähnliches, nur statt Aaron hier auf den Pharao bezogen.
Dass Gott von sich selbst in der Mehrzahl spricht in 1. Mose 1,26 und 1. Mose 3,22 hat nichts zu tun mit dem Pluralwort Elohim. Schon direkt einen Vers nach 1. Mose 1,26 wird von ihm wieder im Singular gesprochen. Der Unterschied ist nur, dass einmal ein Ausspruch von ihm zitiert wird, und im nächsten Vers redet der Schreiber wieder.

Wen Gott mit "uns" meint, und warum er von sich selbst nur bei der Schöpfung im Plural spricht, wird meiner Meinung nach im Zusammenhang von Sprüche 8,22-36 und Jesaja 11,2 klar.
Jesaja 11,2 beschreibt den Geist Gottes als siebenfältig, unter anderem gehört da die Weisheit zu, welche konrekt im genannten Abschnitt der Sprüche angesprochen wird, als im Anfang bei der Schöpfung mit JHWH gemeinsam, ihm als Werkmeister zur Seite stehend. Interessant dazu ist, dass die Offenbarung auch mehrmals von den 7 Geistern Gottes redet.

Das JHWH auch sichtbar erscheint, ist gar nicht so selten. Nicht nur Mose konnte ihn sehen, auch Abraham (1. Mose 18), der sogar mit ihm und den beiden Boten (Engeln) gemeinsam gegessen hat.

Johannes sagt in 1. Johannes 4,12 "Niemand hat Gott je gesehen". Aber das griechische Wort für gesehen hat nicht die vordergründige Bedeutung für angesehen, sondern für erkannt oder erfasst. Damit wiederspricht er also nicht den Gotteserscheinungen im AT.
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Erutan
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RESISTO

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Re: antika
Antwort #21 - 31.05.11 um 00:32:06
 
Zitat:
Der Gott Israels gilt unzweifelhaft als der von Ewigkeit her existierende Schöpfer der Welt, der Menschen und allem was existiert. Das wird durch zahllose Verse im AT und auch im NT belegt.


Das die abramischen Monotheisten das heute bzw. seit Jahrhunderten so sehen, weiß ich. Ob das im Ursprung dieser Religion(en) verankert ist, nur weil es in den Schriften dieser Religion(en) steht, wage ich aber zu bezweifeln.

Daß das neue Testament zensiert wurde, gilt als bestätigt. Etwas anders verhält es sich beim alten Testament. Doch ich bin mir sehr sicher, daß auch das a.T. kanonisiert wurde. Wenn das zutrifft, scheiden beide Werke als ernstzunehmende Quellen aus und wir können allenfalls noch die (möglicherweise) wahren Bröckchen daraus zusammensuchen.

Zitat:
Diesen Anspruch stellen weder Enki noch Zeus noch irgendwelche anderen höchst verehrten Götter anderer Kulturen.


(Fast) vollkommen richtig. Man könnte es quasi als "gelungenen Coup" der Monotheisten bezeichnen, ihren "Gott" zu einem höheren Wesen zu stilisieren, als es in den alten Kulturen war.
Das "Fast" steht sort, weil Enlil schon häufiger ähnliche Allmachts- und Alleinherrschaftsphantasien hatte - zumindest dann, wenn ich Enlils Wirken durch die Geschichte und die Kulturen richtig nachvollzogen habe (was ich aber einfach mal unterstelle). Ein Beispiel wäre hier die "Aton-Religion".

Zitat:
Es waren also keine anderen Götter neben ihm, die die Welt mit ihm zusammen geschaffen haben. (ff) zusammenfassend alle Argumente, die gegen meine Behauptung stehen, daß der Gott der Juden nur einer der antiken Götter war...


Die zahlreichen Übereinstimmungen, insbesondere zwischen der alttestamentarischen Genesis und älteren Schriften (etwa Atra Hasis, Gilgamesch etc.) zwingen förmlich die überwältigende Vermutung auf, daß die beschriebenen Ereignisse in beiden Quellenformen (Altem Testament und älteren Quellen) die gleichen waren.
Auch wenn beispielsweise die Namen unterschiedlich sind, wie etwa Zisudra (Sumer), Atra Hasis (Akkad), Utnapishtim (im Gilganesch-Epos), Noah (im alten Testament), so müssen wir anerkennen, daß ihre Erlebnisse so deckungsgleich sind, daß es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die gleichen Personen und die gleichen Ereignisse handelt.

Den Gedanken weiterführend und die einzelnen Quellen betrachtend, fällt auf, daß sich der, im alten Testament beschriebene Gott auch in den älteren Quellen wiederfindet - dort allerdings als einer unter mehreren "Göttern".

Wenn wir also nicht nur die relativ junge Quelle des alten testaments und die noch jüngere Quelle des neuen testaments betrachten, sondern auch deren mögliche Vorlagen mit einbeziehen, so stellt sich der Gott der Juden und somit wohl der Gott aller monotheistischen Religionen keineswegs weder als allmächtig noch als alleinherrschend dar.

Wie sehr man durch absichtliche oder nicht absichtliche Fehler beim Kopieren alter Quellen in die Irre geleitet werden kann, zeigt ein, zwar schon (entgegen anderslautenden Quellen) früher gefundenes Fragment einer Tontafel, das aber erst vor etwas über einem Jahr dem Gilgamesch Epos zugeordnet werden konnte. Sie füllt eine Lücke, die bislang dort klaffte, wo En.Ki den Fluthelden mit dem Bau eines Fahrzeugs beauftragte. Bislang war nur bekannt, daß er es tat. Wie die Maße des Fahrzeugs jedoch genau aussahen, blieb unbeantwortet und man vertraute weiterhin auf das alte Testament.

Tatsächlich aber lauteten seine Worte: "Entwirf es als runden Plan; seine Länge und seine Breite sollen gleich sein"

Die wirkliche Arche Noah war also....
.....rund!

Das aber nur am Rande um aufzuzeigen wie wenig man sich auf monotheistische Quellen verlassen kann.
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« Zuletzt geändert: 31.05.11 um 00:57:59 von Erutan »  
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Re: antika
Antwort #22 - 17.06.11 um 15:31:36
 
was wäre wenn...?

a) wenn wir in allen Kulturen dieselben Geschichten vorfinden, nur mit anderen Namen, in div. Dimensionen,. mi leicht veränderten Färbung und dementsprechend unendlich vielen Interpretations-Möglichkeiten? oki, das haben wir bereits festgestellt.

b) ....wir entdecken, aufdecken könnten. dass eine jegliche Phantasie keine ist als dass wir sie höchsten auf uangemessene Ebene stellen?

c) ... wenn wir herz-verstehen, dass der Mind/Verstandd polar ist, indem wir ein zwie-gespaltenes Repto-Hirn erschufen?

d) wenn wir herzverstehen, dass Gott nicht von Good kommt, sondern GESETZ heisst. und so wie es das EINE gibt, so das ursprünglich EINE Gesetz LIEBE heisst=

e) in altdeutscher Sprache schrieb man für Gott = KOT und jetz mache man aus KOT ein Kood ?? ?? und von Kood ein Code und wer möchte aus Kot=Scheisse

f) ... wenn es stimmen würde, dass alles ständig wiederholt wird, nur jedesmal auf einer anderen Bewusstseins-Ebene und es uns vorkommt, als sei das Gleiche etwas anderes ? aus dem Kreis wird eine Spirale, aber schauen wir von Oben, sieht dirh eine Spirale wie ein Kreis aus.

g) ... die illusorische Linearität, eine illusorische Parallele ist/hat, wo das eine wie vorwärts und das andere wie Rückwärts läuft ... die Zeit-Illusion finden wir bei den alten Mayastämmen.. siehe auch Astrologie: rückläufige Planeten? nein, es ist ein Begriff, weil es so aussieht als ob. Die mentale Wirkung aber ergibt, dass wir dann etwas happig empfinden.

h) .... wenn wir alle erkennen, dass unsere Erde die Möglichkeit bietet eine jegliche Illusion zu erzeugen? (Maya)

i) ... wir tatsächlich nur Hologramme unserer Selbst sind?

k) Arche Noah: die Quadratur des Kreises?

I) in kabbhalstischer Vorgehensweise entpuppt sich der grausam anmutende JHWH als Luzifer, in dessen Welt wir hier wohnen Der kosmische Witz aber könnte anhand der Illusions-Lehre sein: wir alle sind alles, nur uns nicht mehr bewusst.

m) ....wenn wir erkennen würden, dass "heiliger Geist" ein anderer Begriff für All-Bewusstsein ist?

n) ....wiederum die 3-Heit 3x eine andere Sicht darstellt?

o) .... wenn wir quasi in illusorischer Zeitlupe wirknehmen und in manosekündlicher Darstellung, das was wir als 3-Heit sehen, aus schnellstmöglicher Weise, dann eben wieder als EINS gesehen wird? analogisiere den zweiflügel Propeller, wir sehen dann nur noch einen Kreis

Besser wir wollen dem Mind nicht verständlich machen, was er eh nicht versteht. Welch Wortwitz: verstehen.. Verstand.. STAND... Standpunkt.

nur ein Schritt daneben und die WIRKnehmung verändert sich...  der kosmische Witz: da wo Du stehst, kann ich nicht stehen, rück weiter, dann stehe ich auf deinem Platz und kann nichts anderes sagen, als Du...... umgekehrt ist ja auch gefahren  Laut lachend


wo also die Verwirrung, dass einmal von ICH (BIN) gesprochen, gelesen, geschrieben wird und ein anderesmal in Mehrzahl? als dass wir nie auf einem Platz verweilen können und schwups schon wieder eine andere WIRK-nehmung haben.

Rein theoretisch müsste ich mir im Minimum täglich, ständig einen neuen Namen geben, weil wir morgen nicht mehr das sind, was wir heute sind.

und nun dieses Spielchen... rechnen wir ein Durst-Schnitt (huh ein freudscher Verschreiber) -leben in Anzahl Tage um und jeder Tag ein neuer Name, sähe das in etwa folgend aus:

dfopiwrtqüerowütoperjölgjkhdfjklglm,sdalö,ewopriouweofhsdkjwefiuqzqoiruweprouwep
irouoiqrfhsdlakhfsdlkafjkweüqriopweqüriweporiwepoqfjsdlköf,gsdfpvodjbosdfghitfgi
uzheoaklörtjweöärtkewökjaljköldsjfsdkljsklfjksdklöafjsdjkljlkj.... und zählen wir alle Durchschnittleben zusammen, wird es endlos wie eine Primzahlkette

das mag der Mind aber gaaar nicht, nein üüüüüberhaupt nicht  Zunge   weinend   Ärgerlich

huch, schnell wegrenn, sonst bekomm ich noch PARA-noja  Schockiert/Erstaunt

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Re: antika
Antwort #23 - 17.06.11 um 18:40:25
 
Okay, da mach ich mal mit Cool

was wäre wenn...?

a) wenn wir in allen Kulturen dieselben Geschichten vorfinden, nur mit anderen Namen, in div. Dimensionen,. mi leicht veränderten Färbung und dementsprechend unendlich vielen Interpretations-Möglichkeiten? oki, das haben wir bereits festgestellt.

Dann wüssten wir, dass kultureller Austausch keine Erfindung der Neuzeit ist.

b) ....wir entdecken, aufdecken könnten. dass eine jegliche Phantasie keine ist als dass wir sie höchsten auf uangemessene Ebene stellen?

Du meinst, dass es Gandalf wirklich gibt? Und Perry Rhodan und Atlan? Und Homer Simpson?
Also, das wäre ... erstaunlich.

c) ... wenn wir herz-verstehen, dass der Mind/Verstandd polar ist, indem wir ein zwie-gespaltenes Repto-Hirn erschufen?

Ähm??? Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch nie ein zwiegespaltenes Repto-Hirn erschaffen habe. Zumindest nicht in dieser Inkarnation.

d) wenn wir herzverstehen, dass Gott nicht von Good kommt, sondern GESETZ heisst. und so wie es das EINE gibt, so das ursprünglich EINE Gesetz LIEBE heisst=

Dann müssten wir wohl alle Thelemiten werden.

e) in altdeutscher Sprache schrieb man für Gott = KOT und jetz mache man aus KOT ein Kood ?? ?? und von Kood ein Code und wer möchte aus Kot=Scheisse

Echt?

f) ... wenn es stimmen würde, dass alles ständig wiederholt wird, nur jedesmal auf einer anderen Bewusstseins-Ebene und es uns vorkommt, als sei das Gleiche etwas anderes ? aus dem Kreis wird eine Spirale, aber schauen wir von Oben, sieht dirh eine Spirale wie ein Kreis aus.

In einer aufsteigenden Spirale (womit in diesem Vergleich natürlich eine Wendel gemeint ist - soviel Klugscheißerei muss sein;-) würde es uns keineswegs nur so vorkommen, als wäre das "Gleiche" immer wieder etwas anderes, denn es hätte tatsächlich jedesmal eine höhere Qualität.

g) ... die illusorische Linearität, eine illusorische Parallele ist/hat, wo das eine wie vorwärts und das andere wie Rückwärts läuft ... die Zeit-Illusion finden wir bei den alten Mayastämmen.. siehe auch Astrologie: rückläufige Planeten? nein, es ist ein Begriff, weil es so aussieht als ob. Die mentale Wirkung aber ergibt, dass wir dann etwas happig empfinden.

Irgendwie erschließt sich mir hier nicht, was Du damit sagen willst.

h) .... wenn wir alle erkennen, dass unsere Erde die Möglichkeit bietet eine jegliche Illusion zu erzeugen? (Maya)

Dann käme uns die Erkenntnis eines großen Potentials.

i) ... wir tatsächlich nur Hologramme unserer Selbst sind?

Dann käme uns ungefähr dieselbe Erkenntnis nochmal.

k) Arche Noah: die Quadratur des Kreises?

War die rund oder quadratisch? Und wieso sollte uns das etwas sagen?

I) in kabbhalstischer Vorgehensweise entpuppt sich der grausam anmutende JHWH als Luzifer, in dessen Welt wir hier wohnen Der kosmische Witz aber könnte anhand der Illusions-Lehre sein: wir alle sind alles, nur uns nicht mehr bewusst.

Das waren meines Wissens die Gnostiker, nicht die Kabbalisten. Oder meintest Du die Gleichsetzung von Schlange und Messias?

m) ....wenn wir erkennen würden, dass "heiliger Geist" ein anderer Begriff für All-Bewusstsein ist?

Dann hätten wir uns schon ein wenig mit okkulten oder mystischen Lehren befasst - und könnten uns doch irgendwie nicht ganz dazu durchringen, uns von den abrahamitischen Lehren zu lösen.

n) ....wiederum die 3-Heit 3x eine andere Sicht darstellt?

Dann hätten wir uns vielleicht schon ein bisschen mehr mit solchen Sachen befasst;-)

o) .... wenn wir quasi in illusorischer Zeitlupe wirknehmen und in manosekündlicher Darstellung, das was wir als 3-Heit sehen, aus schnellstmöglicher Weise, dann eben wieder als EINS gesehen wird? analogisiere den zweiflügel Propeller, wir sehen dann nur noch einen Kreis

Dann würden wir die Bücher wieder wegschmeißen, alles wieder zu vergessen versuchen und (vielleicht in der Hoffnung, dass ein anderer nicht Dasselbe tut) solches schreiben:

Besser wir wollen dem Mind nicht verständlich machen, was er eh nicht versteht. Welch Wortwitz: verstehen.. Verstand.. STAND... Standpunkt.

nur ein Schritt daneben und die WIRKnehmung verändert sich...  der kosmische Witz: da wo Du stehst, kann ich nicht stehen, rück weiter, dann stehe ich auf deinem Platz und kann nichts anderes sagen, als Du...... umgekehrt ist ja auch gefahren  Laut lachend


wo also die Verwirrung, dass einmal von ICH (BIN) gesprochen, gelesen, geschrieben wird und ein anderesmal in Mehrzahl? als dass wir nie auf einem Platz verweilen können und schwups schon wieder eine andere WIRK-nehmung haben.

Rein theoretisch müsste ich mir im Minimum täglich, ständig einen neuen Namen geben, weil wir morgen nicht mehr das sind, was wir heute sind.

und nun dieses Spielchen... rechnen wir ein Durst-Schnitt (huh ein freudscher Verschreiber) -leben in Anzahl Tage um und jeder Tag ein neuer Name, sähe das in etwa folgend aus:

dfopiwrtqüerowütoperjölgjkhdfjklglm,sdalö,ewopriouweofhsdkjwefiuqzqoiruweprouwep
irouoiqrfhsdlakhfsdlkafjkweüqriopweqüriweporiwepoqfjsdlköf,gsdfpvodjbosdfghitfgi
uzheoaklörtjweöärtkewökjaljköldsjfsdkljsklfjksdklöafjsdjkljlkj.... und zählen wir alle Durchschnittleben zusammen, wird es endlos wie eine Primzahlkette

das mag der Mind aber gaaar nicht, nein üüüüüberhaupt nicht  Zunge   weinend   Ärgerlich

huch, schnell wegrenn, sonst bekomm ich noch PARA-noja  Schockiert/Erstaunt


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Re: antika
Antwort #24 - 12.09.15 um 20:43:59
 
werjo schrieb am 06.05.11 um 17:02:17:
Bei welchen Bakterien hat man solch einen Grad an Schwarm-Intelligenz beobachtet? Wann und Wo? Bei Ameisen, Fröschen und sogar Menschen hat man eine Art kollektives Bewusstsein beobachten können. 


An der Stelle würde ich ganz gerne nochmal einhaken wollen..

Azatoth schrieb am 07.05.11 um 18:28:29:
Die waren auch schon vorher da.


Aha, und das weisst Du woher??


resistente Grüsse,
kernspecht  Zunge
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stb
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Re: antika
Antwort #25 - 12.09.15 um 21:00:25
 
Ach wie süß, da haste ja wieder n Schätzchen ausgebuddelt ^^

Ob da noch was geht...? Ist ja kaum noch jemand von den Protagonisten aktiv...

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« Zuletzt geändert: 12.09.15 um 21:17:26 von stb »  
 
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Re: antika
Antwort #26 - 12.09.15 um 21:20:24
 
stb schrieb am 12.09.15 um 21:00:25:
Ob da noch was geht...? 


Das wird sich dann schon noch zeigen...
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Azatoth
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Re: antika
Antwort #27 - 13.09.15 um 12:44:25
 
kernspecht schrieb am 12.09.15 um 20:43:59:
Azatoth schrieb am 07.05.11 um 18:28:29:
Die waren auch schon vorher da.


Aha, und das weisst Du woher??

Weil es im Bibeltext steht.
Genesis 6,4 In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch nachher, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und diese ihnen gebaren. Das sind die Helden, welche von alters her waren, die Männer von Ruhm gewesen sind.


Die Aussage ist ziemlich klar. וגם (und auch) אחרי (danach) כן (als). Die Nephilim waren schon da bevor die Söhn Gottes zu den Töchtern der Menschen gingen und gebaren. Ich denke der Text will damit nicht sagen, dass die Nephilim eine zweite Spezies neben den Söhne Gottes sind, sondern dass die Nephilim schon vorher da waren, nur eben als Söhne Gottes und dann diesen Zustand der Sohnschaft verloren, weil sie sich lieber ihren Gelüsten hin gaben.

Ähnliches lesen wir über König Salomo in 1. Könige 11,1-6. Er ließ sich mit heidnischen Frauen ein und wurde (oder ließ sich) dadurch zum Götzendienst verführen. Von den 1000 Frauen die er hatte, werden ihm sicher auch einige viele Kinder geboren haben. Die materielle Versorgung hätte er mit seinem Reichtum vielleicht noch hin bekommen, aber ein echter Vater konnte er ihnen wohl kaum sein.

Ich denke es wäre eine durchaus realistische Vorstellung, wenn man eine ähnliche Situation bei den Söhnen Gottes nimmt. Die waren nicht Willens oder nicht in der Lage sich um ihre Kinderschar zu kümmern und darum verwahrlosten sie und es kam zum Überlebenskampf. Nur der Stärkste und Intelligenteste konnte überleben im Kampf um die Resourcen. Und schon haben wir die Gewaltherrschaft auf Erden welche der Grund für die Sintflut wurde, wo vermutlich vorher das Leben nahezu langweilig dahin dümpelte.
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Re: antika
Antwort #28 - 13.09.15 um 14:31:57
 
Das mit den Nephilim ist schon interessant, ich bin da vor ner Zeit mal drauf gestoßen. Derzeit ist ja Untergangsstimmung - und neben Nostradamus floriert da ja die Bibel. Und es wird von Christus als Erlöser etc. gesprochen. Gerade die US-Christen sind gerade sehr aktiv ihren Glauben zu verbreiten (auch bemerkbar an dem aufflamen der Flat Earth Theorie zuletzt).

Und eben da schaut man ja mal genauer hin, was mich auch zu dem Thema geführt hat. Dabei wird man etwa über das hier stolpern. https://www.youtube.com/watch?v=E8dUQOaSmSE Hier etwa wird gesagt das die eng.: Nephilim

Azatoth schrieb am 13.09.15 um 12:44:25:
Weil es im Bibeltext steht.
Genesis 6,4 In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch nachher, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und diese ihnen gebaren. Das sind die Helden, welche von alters her waren, die Männer von Ruhm gewesen sind.

In dem Video oben wird neben diesem noch: "1 Nachdem die Menschenkinder sich gemehrt hatten, wurden ihnen in jenen Tagen schöne und liebliche Wörter geboren. 2 Als aber die Engel, die Himmelssöhne, sie sahen, gelüstete es sie nach ihnen, und sie sprachen untereinander: "Wohlan, wir wollen uns Weiber unter den Menschentöchtern auswählen und uns Kinder zeugen. 3 Semjasa aber, ihr Oberster, sprach zu ihnen: " Ich fürchte, ihr werdet wohl diese That nicht ausführen wollen, so daß ich allein eine so große Sünde zu büßen haben werde." 4 Da antworteten ihm alle und sprachen: "Wir wollen alle einen Eid schwören und durch Verwünschungen uns untereinander verpflichten, diesen Plan nicht aufzugeben, sondern dies beabsichtigte Werk auszuführen." 6 Da schwuren alle zusammen und verpflichteten sich untereinander durch Verwünschungen dazu. Es waren ihrer im Ganzen 200, die in den Tagen Jarebs auf den Gipfel des Berges Hermon herabstiegen. Sie nannten aber den Berg Hermon, weil sie auf ihm geschworen und durch Verwünschungen sich untereinander verpflichtet hatten. 7 Dies sind die Namen ihrer Anführer: Semjasa, ihr Oberster, Urarkib, Arameel, [Sammael], Akibeel, Tamiel, Ramuel, Danel, Ezeqeel, Saraqujal, Asael, Armers, Batraal, Anani, Zaqebe, Samsaveel, Sartael, [Tumael?], Turel, Jomjael, Arasjal, 8 Dies sind ihre Dekarchen." (Buch Henoch Kapitel 6:1,2 http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/michael.luetge/Himmelsr.html#_Toc256247438)

„Und es geschah, als die Menschenkinder anfingen, sich zu mehren auf der Oberfläche der Erde und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Engel Gottes sie in einem Jahre dieser Jubiläen, dass sie schön anzuschauen waren und sie erwählten sich einige aus ihren Weibern und diese gebaren ihnen Kinder, und dies sind die Riesen. Und die Gewalttätigkeit nahm zu auf der Erde, und alles Fleisch verderbte seinen Wandel vom Menschen bis zum Vieh [...]. Und Er [Gott] sprach: „ICH will die Menschen vertilgen und alles Fleisch auf der Oberfläche der Erde, die Er geschaffen hat.“ Und Noah allein hatte die Gnade gefunden vor den Augen Gottes.“ (Buch der Jubiläen 5:1 http://liebezurwahrheit.de/n-die-riesen-und-die-nephilim-fruhe-zeugnisse/)

Danach sind die Nephilim das Produkt von Menschen (menschlichen Frauen) mit gefallenen Engeln und selber verderbt. Woraufhin Gott dieses "Experiment" mit der Sintflut beseitigte.



Und in dem Zusammenhang stehen dann auch die Hybriden mit Mensch und Tiermischwessen, wie auf dem "schwarze Obelisk von Salmanassar III" abgebildet. "Udumu-Wesen" von den Assyrern genannt.
...
...
(http://www.ein-buch-lesen.de/2013/05/monstern-auf-der-spur.html)

Wenn man also wörtlich nimmt was da in der Bibel steht und zugesteht das die Assyrer nicht gerade auf LSD waren als sie den Obilisken anfertigten, dann wurde vor der Sintflut auf Erden ganz schön rumgespanscht in genetischem Sinn. Und nach der Sinflut gings nochmal weiter.  Egal was zuerst da war oder wer von wem abgeschrieben hat. Da war jedenfalls was los, sonst hätte man eben nicht solche Zeugnisse angefertigt.
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« Zuletzt geändert: 13.09.15 um 15:13:50 von IloveUbabe »  

 
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Azatoth
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Re: antika
Antwort #29 - 13.09.15 um 17:55:12
 
Das Buch Henoch und das Buch der Jubiläen sind aber kein Teil der Bibel. Waren es auch nie. Was in der Bibel über Nephilim steht lässt sich ganz nüchtern und realisitisch betrachten.

Die seltsam scheinenden Gestalten auf Assyrischen Abbildungen sind wahrscheinlich Affen. Für Menschen aus Mesopotamien waren diese völlig fremdartig und es geht bei den Darstellungen ja um Kriegsbeute aus fernen Ländern (in dem Fall wahrscheinlich Ägypten). Es gibt noch mehr Bilder, wo das deutlicher zu sehen ist.

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